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Jawoll, Kosten auf die Verursacher umlegen...

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  1. Jawoll, Kosten auf die Verursacher umlegen...

    Autor: mschlenker 11.10.18 - 12:18

    Im Prinzip ist die Idee richtig. Fahrer von Elektroautos zahlen keine Mineralölsteuer, verschleissen jedoch Straßen. Es wäre also konsequent, alle Kosten, die durch den MIV verursacht werden auf die Verursacher umzulegen.

    Das würde zu einer nach Kilometern abgherechneten Straßenbenutzungsgebühr führen, die für Verbrenner und Elektroautos gleich hoch wäre. Soweit ich mich erinnere, haben Volkswirtschaftler dafür Werte von 20-30¢/km außerorts und über 50¢/km innerorts errechnet, ein mehrfaches für LKW. Umweltkosten würden auf Treibstoffe umgeschlagen, damit würde dann der Liter Diesel um die 6¤ kosten, "PKW-Strom" wegen eines hohen Anteils an erneuerbaren Energien nur wenig teurer werden.

    Eine Frage ist, wie man den Radverkehr in diesem Modell besteuert. Pendeln mit dem Fahrrad verringert das Risiko von Adipositas, Diabetis und Hetz-Kreislauferkrankungen. Ökonomen gehen daher von einem positiven volkswirtschaftlichen Effekt aus, durch Gesundheitskosten, die stärker reduziert werden als die Kosten, die den Bau von Radverkehrsanlagen weit übersteigen. Wo kann ich mir die 20¢/km abholen?

  2. Re: Jawoll, Kosten auf die Verursacher umlegen...

    Autor: Herr Unterfahren 11.10.18 - 12:32

    ++

  3. Re: Jawoll, Kosten auf die Verursacher umlegen...

    Autor: DeathMD 11.10.18 - 12:40

    Ich wette mit dir, dass es in den USA keine Mineralölsteuer gibt. Die prinzipielle Idee ist nicht verkehrt, da gebe ich dir recht, nur dann eben gleiches Recht für alle.

    BRAWNDO: The Thirst Mutilator

    It's got Electrolytes

  4. Re: Jawoll, Kosten auf die Verursacher umlegen...

    Autor: Michael H. 11.10.18 - 12:42

    mschlenker schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Eine Frage ist, wie man den Radverkehr in diesem Modell besteuert. Pendeln
    > mit dem Fahrrad verringert das Risiko von Adipositas, Diabetis und
    > Hetz-Kreislauferkrankungen. Ökonomen gehen daher von einem positiven
    > volkswirtschaftlichen Effekt aus, durch Gesundheitskosten, die stärker
    > reduziert werden als die Kosten, die den Bau von Radverkehrsanlagen weit
    > übersteigen. Wo kann ich mir die 20¢/km abholen?

    Die USA haben so ein mieses Gesundheitssystem, da belaufen sich die staatlichen Kosten auf Peanuts.. bei uns wäre das vllt wünschenswert... aber in den USA gibt es kein "Free Healthcare" im Sinne von jeder muss versichert sein und wenn er es sich nicht leisten kann, wird er staatlich versichert... da gibt es... entweder du verdienst genug um dir eine Versicherung leisten zu können... oder zu zahlst bei nem Fahrradunfall eben 21.000$ für den Transport im Rettungswagen + 48.000$ für ne Woche Krankenhaus mit Gehirnerschütterung und Behandlung eines offenen Bruchs beispielsweise... Das sind jetzt nur ausgedachte Zahlen, wobei sich diese schon meiner Meinung nach sehr nah an der Realität bewegen. Eine Mutter aus England musste in den USA im Urlaub ihr Kind auf die Welt bringen, weil ihr Kind etwas zu früh kam. Knappe 200.000$ für 3 oder 4 Tage hat das Krankenhaus berechnet. Natürlich kann man sagen, ja waren ja keine Ammis, aber als Urlauber hatten sie genau wie die meisten Amerikaner keine Krankenversicherung und haben so direkt die Rechnung des KH erhalten für den Brutkasten und das Zimmer.

  5. Re: Jawoll, Kosten auf die Verursacher umlegen...

    Autor: teenriot* 11.10.18 - 12:48

    Ok, dann hauen wir aber bei den Verbrennern bitte noch die Verursacherkosten für Luftverschmutzung und Klimawandel drauf,

  6. Re: Jawoll, Kosten auf die Verursacher umlegen...

    Autor: mschlenker 11.10.18 - 12:51

    teenriot* schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ok, dann hauen wir aber bei den Verbrennern bitte noch die
    > Verursacherkosten für Luftverschmutzung und Klimawandel drauf,

    Guckst Du hier:

    Umweltkosten würden auf Treibstoffe umgeschlagen, damit würde dann der Liter Diesel um die 6¤ kosten, "PKW-Strom" wegen eines hohen Anteils an erneuerbaren Energien nur wenig teurer werden.

  7. Re: Jawoll, Kosten auf die Verursacher umlegen...

    Autor: teenriot* 11.10.18 - 12:53

    Oops, zu flüchtig gelesen, sry.

  8. Re: Jawoll, Kosten auf die Verursacher umlegen...

    Autor: Schattenwerk 11.10.18 - 14:28

    Ich bin mir gerade nicht sicher aber ist in deiner Welt Strom frei von Abgaben und Umlagen?

  9. Re: Jawoll, Kosten auf die Verursacher umlegen...

    Autor: Inori-Senpai 11.10.18 - 18:57

    teenriot* schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ok, dann hauen wir aber bei den Verbrennern bitte noch die
    > Verursacherkosten für Luftverschmutzung und Klimawandel drauf,

    Und bei den Elektroautos hauen wir dann die Umweltschäden in Chile und Nigeria mit drauf. Was da für Kobalt und Lithium angerichtet wird ist nicht mehr feierlich. Für die zwei Bestandteile verrecken da viele tausende elendig. Das E-Auto ist nicht so sauber wie dir einige Leute einreden wollen.

  10. Re: Jawoll, Kosten auf die Verursacher umlegen...

    Autor: teenriot* 11.10.18 - 19:40

    Das mal gar nicht in Abrede gestellt dürften die Raubbau-Kosten beim Erdöl trotzdem um den Faktor 100-1000 drüber liegen. Und je mehr Batterien hergestellt wurden, desto größer wird dieser Faktor noch, da die Hauptressource für neue Batterien werden zukünftig alte alte Batterien sind. Das funktioniert beim Erdöl nicht.

  11. Re: Jawoll, Kosten auf die Verursacher umlegen...

    Autor: Frau_Holle 11.10.18 - 20:01

    DeathMD schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich wette mit dir, dass es in den USA keine Mineralölsteuer gibt.

    Wette verloren:
    https://en.wikipedia.org/wiki/Fuel_taxes_in_the_United_States
    "The United States federal excise tax on gasoline is 18.4 cents per gallon and 24.4 cents per gallon for diesel fuel.[1][2] The federal tax was last raised in 1993 and is not indexed to inflation, which increased by a total of 64.6 percent from 1993 until 2015. On average, as of January 2017, state and local taxes and fees add 31.04 cents to gasoline and 31.01 cents to diesel, for a total US average fuel tax of 49.44 cents per gallon for gas and 55.41 cents per gallon for diesel."

  12. Re: Jawoll, Kosten auf die Verursacher umlegen...

    Autor: Johnny Cache 11.10.18 - 20:18

    Verschlissen werden die Straßen von den Reifen, also wäre es auch nur konsequent diese entsprechend zu besteuern. Dann würden sich sicher etliche Idioten zwei mal überlegen ob sie weiterhin so "sportlich" fahren wollen.
    Der Sprit oder die Batterien haben damit eigentlich gar nichts zu tun.

  13. Re: Jawoll, Kosten auf die Verursacher umlegen...

    Autor: JackIsBlack 11.10.18 - 20:51

    Da brauchst du aber eine Menge sportlicher Fahrer um auf den Verschleiß von einem LKW zu kommen.

  14. Re: Jawoll, Kosten auf die Verursacher umlegen...

    Autor: teenriot* 11.10.18 - 20:59

    Ist ja kein Problem LKW-Reifen einen hohen Steuersatz zu geben.

  15. Re: Jawoll, Kosten auf die Verursacher umlegen...

    Autor: Johnny Cache 11.10.18 - 21:01

    JackIsBlack schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Da brauchst du aber eine Menge sportlicher Fahrer um auf den Verschleiß von
    > einem LKW zu kommen.

    Die Steuersätze sind da flexibel.
    Breitere Reifen wären da auch weiter vorne mit dabei, genau wie die LKW-Reifen.

  16. Re: Jawoll, Kosten auf die Verursacher umlegen...

    Autor: Komischer_Phreak 11.10.18 - 23:17

    Inori-Senpai schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > teenriot* schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Ok, dann hauen wir aber bei den Verbrennern bitte noch die
    > > Verursacherkosten für Luftverschmutzung und Klimawandel drauf,
    >
    > Und bei den Elektroautos hauen wir dann die Umweltschäden in Chile und
    > Nigeria mit drauf. Was da für Kobalt und Lithium angerichtet wird ist nicht
    > mehr feierlich. Für die zwei Bestandteile verrecken da viele tausende
    > elendig. Das E-Auto ist nicht so sauber wie dir einige Leute einreden
    > wollen.

    Hm, zahlen Verbrenner dann auch die Umweltschäden bei der Förderung? Und was ist mit den Toten, die beim Fördern von Öl entstehen? In den USA wird das interessant bezüglich Fracking. In Südamerika / Afrika wird es dann wirklich abenteuerlich.

    Lithium und Kobalt ist reichlich vorhanden; es mangelt nur an sinnvollen Abbauverfahren. Öl hat ja eine lange Historie; bedenke, wie Öl bspw. in den 1930'ern gefördert wurde. Wenn man das alles mit einrechnet, sieht es bei Kobalt und Lithium bedeutend besser aus, auch, wenn die 60 % der Weltkobaltförderung aus dem Kongo zweifelsfrei bedenklich sind. Aber das ist der IST-Zustand.

  17. Re: Jawoll, Kosten auf die Verursacher umlegen...

    Autor: NaiZyy 12.10.18 - 01:09

    mschlenker schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Im Prinzip ist die Idee richtig. Fahrer von Elektroautos zahlen keine
    > Mineralölsteuer, verschleissen jedoch Straßen. Es wäre also konsequent,
    > alle Kosten, die durch den MIV verursacht werden auf die Verursacher
    > umzulegen.

    Steuern sind Raub, Regierung is uneffizient. Straßen können auch ohne die gebaut werden.

  18. Re: Jawoll, Kosten auf die Verursacher umlegen...

    Autor: Kay_Ahnung 12.10.18 - 14:12

    Inori-Senpai schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > teenriot* schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Ok, dann hauen wir aber bei den Verbrennern bitte noch die
    > > Verursacherkosten für Luftverschmutzung und Klimawandel drauf,
    >
    > Und bei den Elektroautos hauen wir dann die Umweltschäden in Chile und
    > Nigeria mit drauf. Was da für Kobalt und Lithium angerichtet wird ist nicht
    > mehr feierlich. Für die zwei Bestandteile verrecken da viele tausende
    > elendig. Das E-Auto ist nicht so sauber wie dir einige Leute einreden
    > wollen.

    Kobalt wird in den Batterien schon Reduziert und in ein paar Jahren nicht mehr vorhanden sein.

    "Nach Laboranalysen bestehen die Kathoden der im Model 3 verwendeten Panasonic-Zellen nur noch zu 2,8 Prozent aus Kobalt – aktueller Stand der Technik seien 8 Prozent"
    (https://ecomento.de/2018/06/04/panasonic-und-tesla-arbeiten-an-elektroauto-batterien-ohne-kobalt/)

    "In den Weltmeeren sind ca. 230 Mrd. Tonnen Lithium gelöst. 2018 stellten Forscher eine Extraktionsmethode vor, bei der Lithium über solarbetriebene Elektrolyse aus Meerwasser gewonnen werden kann"
    (https://de.wikipedia.org/wiki/Lithium#Vorkommen_auf_der_Erde)

    Lithium wird zwar momentan noch problematisch abgebaut aber kann Theoretisch sogar aus dem Meer gewonnen werden also wird sich das Problem wohl auch erledigen.

    Die 2 gennanten Probleme von E-Autos kann man also lösen eins davon steht sogar schon kurz davor. Das ganze ist bei Verbrennern nicht möglich, evtl. verbrennen sie irgendwann statt 6 Litern nur noch 4 Liter oder ähnliches aber trotzdem ist da nicht viel mehr zu machen.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 12.10.18 14:13 durch Kay_Ahnung.

  19. Re: Jawoll, Kosten auf die Verursacher umlegen...

    Autor: ptepic 15.10.18 - 08:55

    mschlenker schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > ... Wo kann ich mir die 20¢/km abholen?

    Gar nicht, denn Fahrräder nutzen sowohl Fahrradwege als auch Straßen ab; sogar, wenn diese direkt nebeneinander verlaufen.

    Bei der Anstrengung stößt dein Körper mehr CO2 aus (etwa so, wie rülpsende Kühe :-)

    Wenn es dann auch noch ein E-Bike ist, sind wir wieder bei Lithium und Kobalt und umweltschädlichen Akkus.

    ...Aaalsooo... allerhöchstens kommste auf +- 0

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