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Warum sind BEVs eigentlich so teuer?

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  1. Warum sind BEVs eigentlich so teuer?

    Autor: splash42 18.07.22 - 11:58

    Einstiegspreise "unter 25.000 Euro" (also 24.999) für ein Kleinwagen, der mit Verbrenner vielleicht 10 TEUR gekostet hätte.

    Ja, ich weiß, der Akku. Aber da ist Tesla doch angeblich bei unter 100 Euro/kWh angekommen, macht beim 30kwh-Akku des e-Ups knapp 3.000 Euro, nicht 15 TEUR. Und es fällt dafür der aufwendige Verbrenner-Motor weg und eine Menge Getriebe, wenn ich recht informiert bin.

    Warum daher so teuer??

  2. Re: Warum sind BEVs eigentlich so teuer?

    Autor: WinnieW 18.07.22 - 13:26

    Ich denke dass es da v.a. drei Aspekte zusammen kommen weshalb e-Autos teurer sind als vergleichbare Verbrenner.

    Geringere Stückzahlen in der Herstellung, das verteuert ein einzelnes Fahrzeug wg. den anfallenden Fixkosten des Herstellers.

    Akkus sind immer noch recht teuer in der Herstellung

    Die Einstiegsversionen der e-Autos haben meist eine bessere Ausstattung im Vergleich zur selben Modellklasse mit Verbrennungsmotor
    So haben e-Autos praktisch immer einem Bordcomputer mit großem Display u. Navigationssystem, was viele Fahrer einfach haben möchten damit das Auto den Fahrer zur nächsten Ladesäule navigieren kann.
    Reichweitenangst und die Angst davor mit leerem Akku irgendwo stehen zu bleiben ist bei vielen Fahrern immer noch vorhanden.

  3. Re: Warum sind BEVs eigentlich so teuer?

    Autor: Flexor 18.07.22 - 13:31

    100¤ die kWh bekommst du, wenn du die Akkus selber in Kooperation produzierst aber nicht wenn man die in China einkaufen muss.
    Da liegen wir eher bei 140 bis 150¤ (der Schnitt ist 130¤ aber dazu zählen halt auch Tesla und die Asiatischen Hersteller).

    Bei 150¤ sind wir schon 4500¤ für den Akku.
    Dann müssen die Motoren dafür erst entwickelt werden, da viele Hersteller diesen ja immer noch gerne unter der Motorhaube haben wollen (Alleine schon wenn Sie auch Verbrenner auf selber Basis bauen).
    Zudem muss auch der Akkublock entworfen, eingepasst und optimiert werden. Ansonsten müssten Sie die Karosserie komplett ändern.
    Dazu kommt, dass es Akkus momentan nicht sooooo ausreichend gibt, sind die Herstellungskosten höher da die Margen kleiner sind.
    Guck dir die Lieferzeiten an, Akku oder Teilemangel bedingt.

    Der VW eUP wurde eine gewisse Zeit mit Verlust verkauft um die CO2 Ziele zu erreichen.
    Die Strafzahlung wäre zwar günstiger gewesen aber dadurch gewinnt man ja keine Erfahrung.
    https://www.elektroauto-news.net/2020/vw-massive-verluste-e-up-e-golf-meb-plattform-schafft-abhilfe

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