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  5. › Elektromobilität: Volkswagen und…

Immerhin

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  1. Immerhin

    Autor: beta 24.09.19 - 08:01

    Zum Vergleich: Die kleine Startupklitsche Tesla fertigt alleine in Nevada 20GW und eine weitere wird gerade in China gebaut. Will VW den ID3 tatsächlich zum neuen Volkskäfer machen und mehr als nur 100k-200k Elektroautos pro Jahr fertigen muss da noch einiges gehen...

    16GW sind nicht gerade viel aber immerhin. Die Werbung für den ID3 läuft in meiner Stadt auf Hochtouren. Hoffentlich meint es VW dieses Mal ernst mit der E-Mobilität...



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 24.09.19 08:01 durch beta.

  2. Re: Immerhin

    Autor: M.P. 24.09.19 - 08:26

    Die Einheit für die Energie ist GWh, nicht GW ....

    Der ID.3 wird mit Akkus von 45, 58 und 77 kWh gebaut, sagen wird im Schnitt 65 kWh.

    16 000 000 kWh > 65 kWh/ Fahrzeug wären ca 250 000 Fahrzeuge ...

    Wird wohl für die nächsten Jahre reichen, inclusive der Rahmenverträge, die man mit "hauptamtlichen" Akku-Produzenten hat ...
    Für eine erste Fabrik ist das schon eine Hausnummer ...

  3. Re: Immerhin

    Autor: Anonymer Nutzer 24.09.19 - 08:26

    Im Text steht, das ist eine Pilotanlage für Kleinserie. Also werden die Batterien für den id3 extern zugekauft und nicht selber produziert.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 24.09.19 08:28 durch confuso.

  4. Re: Immerhin

    Autor: AnDieLatte 24.09.19 - 08:27

    Nun wenn man den bisherigen berichten glauben darf ist VW auf einem guten Weg denke ich.

  5. Re: Immerhin

    Autor: nehana 24.09.19 - 09:08

    AnDieLatte schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Nun wenn man den bisherigen berichten glauben darf ist VW auf einem guten
    > Weg denke ich.

    Dich und andere (wichtigere) Leute dies glauben zu machen, ist der einzige Zweck dieser Sache. Die so hergestellten Akkus sind wesentlich zu teuer und von Konkurrenzfähigkeit so derart weit weg, dass sie weder sinnvoll verwendet noch verkauft werden können. Das ist nicht mehr als Werbung und aufgeblasenes Prestige.

  6. Re: Immerhin

    Autor: misfit 24.09.19 - 09:35

    Also das meiste Geld hat nicht Telsa sondern Panasonic in die Gigafactory gesteckt. Wenn ich richtig informiert bin dann hat Panasonic 3,8 Mrd $ rein gepumpt und Tesla bisher rund 0,6 Mrd $.
    Tesla hat sich einen Partner mit ins Boot geholt um die Sache stemmen zu können. Allein wäre das überhaupt nicht möglich gewesen.

  7. Re: Immerhin

    Autor: Karl-Heinz 24.09.19 - 09:41

    nehana schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Die so hergestellten Akkus sind wesentlich zu teuer und
    > von Konkurrenzfähigkeit so derart weit weg, dass sie weder sinnvoll
    > verwendet noch verkauft werden können.

    Hast Du auch Belege für diese Behauptung? Ich denke nicht, sonst hättest Du gewiß welche mitgeliefert. Mit anderen Worten, wie @Muhaha schon schrieb: Du laberst nur.

  8. Re: Immerhin

    Autor: pumok 24.09.19 - 09:43

    Karl-Heinz schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Mit anderen Worten, wie @Muhaha schon schrieb: Du laberst nur.

    Falsch, das ist Werbung und aufgeblasenes Prestige :-P

  9. Re: Immerhin

    Autor: DooMMasteR 24.09.19 - 10:11

    Wirklich produzieren wird man erst ab 2024, da gibt es vermutlich schon die erste ID-revision, aber 16GW ist fuer Straße 1 schon amtlich, wenn man bedenkt, dass das ganze fast beliebig skalierbar ist.
    Erfahrung in dem Bereich hat man nicht, da ist der Einstieg auf dem Niveau schon amtlich, abermit CATL und Northvolt im Boot, kann da so viel nicht schief gehen, die Partner sind nicht von schlechten Eltern in dem Business.

  10. Re: Immerhin

    Autor: DeepSpaceJourney 24.09.19 - 10:11

    Erklär mir bitte mal, wie du darauf kommts, dass Tesla ein Startup sei.

  11. Re: Immerhin

    Autor: nehana 24.09.19 - 10:20

    Karl-Heinz schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Hast Du auch Belege für diese Behauptung? Ich denke nicht, sonst hättest Du
    > gewiß welche mitgeliefert. Mit anderen Worten, wie @Muhaha schon schrieb:
    > Du laberst nur.

    Falscher Einstiegspunkt. Die Grundbedingung, dass die selbst hergestellten Akkus für eine kommerzielle Nutzung tatsächlich auch konkurrenzfähig sein müssen, hat nicht mal VW aufgestellt. Das die Akkus, so hergestellt, zu teuer sein werden, und gegen asiatische Massenproduktion nicht konkurrieren kann, steht gar nicht in Frage. Witzig ist, dass du was verteidigst, was nicht mal behauptet wurde. Falls du mal skeptisch sein möchtest: Ich rate zu rationalem Denken und dem Internet.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 24.09.19 10:20 durch nehana.

  12. Re: Immerhin

    Autor: AnDieLatte 24.09.19 - 10:21

    Karl-Heinz schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > nehana schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Die so hergestellten Akkus sind wesentlich zu teuer und
    > > von Konkurrenzfähigkeit so derart weit weg, dass sie weder sinnvoll
    > > verwendet noch verkauft werden können.
    >
    > Hast Du auch Belege für diese Behauptung? Ich denke nicht, sonst hättest Du
    > gewiß welche mitgeliefert. Mit anderen Worten, wie @Muhaha schon schrieb:
    > Du laberst nur.

    Ja, Belege wären eine feine Sache wenn man schon was behauptet.

  13. Re: Immerhin

    Autor: LH 24.09.19 - 10:33

    nehana schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Falscher Einstiegspunkt. Die Grundbedingung, dass die selbst hergestellten
    > Akkus für eine kommerzielle Nutzung tatsächlich auch konkurrenzfähig sein
    > müssen, hat nicht mal VW aufgestellt. Das die Akkus, so hergestellt, zu
    > teuer sein werden, und gegen asiatische Massenproduktion nicht konkurrieren
    > kann, steht gar nicht in Frage.

    Unabhängig von der Frage, ob die Kosten für die Produktion in Deutschland wirklich höher sind, so gibt es auch andere Faktoren, welche hier eine Rolle spielen. Vor allem macht man sich weniger Abhängig, wenn man eine zentrale Produktion selbst in den Händen hält. Und auch wenn die Hersteller viele Komponenten heute von externen Firmen beziehen, so haben doch die meisten großen Autohersteller zentrale Komponenten wie Motor, Getriebe und in Teilen die Elektronik durchaus noch selbst in der Hand, oder beziehen sie von Firmen, zu denen sie bereits lange Beziehungen unterhalten. Zwar kaufen auf Deutsche Hersteller wichtige Komponenten extern ein (Mercedes nutzt u.a. auch Renault Motoren, BMW schätzt ZF Getriebe), aber selten kommt ein Auto in ihrem Kernbereichen ganz von fremden Bändern (bei z.B. Transportern & Pickups sieht das aber teils anders aus).

    Am Ende ist eben die Frage: Was ist teurer:
    a) Eine eigene Herstellung
    b) Verluste, wenn der Lieferant einen nicht mehr beliefert, z.B. weil andere Hersteller mehr Geld bieten für das begrenzte Angebot

    Und natürlich schließen die Hersteller langfristige Verträge ab, aber auch diese sind irgendwann zu Ende, und es ist immer nützlich, wenn zumindest eine Alternative existiert, selbst wenn diese am Ende mit Aufwand erst ausgebaut werden muss.

    Wobei natürlich durchaus noch die Rohstoffe besorgt werden müssen, am Ende ist es eben alles komplex.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 24.09.19 10:40 durch LH.

  14. Re: Immerhin

    Autor: Muhaha 24.09.19 - 10:51

    nehana schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Dich und andere (wichtigere) Leute dies glauben zu machen, ist der einzige
    > Zweck dieser Sache. Die so hergestellten Akkus sind wesentlich zu teuer und
    > von Konkurrenzfähigkeit so derart weit weg, dass sie weder sinnvoll
    > verwendet noch verkauft werden können. Das ist nicht mehr als Werbung und
    > aufgeblasenes Prestige.

    Mit dieser Argumentation darf man NICHTS mehr klein beginnen, sondern muss
    IMMER SOFORT mit der maximalst möglichen Leistung einsteigen. Also geht es Dir nur darum VW schlecht zu reden.

  15. Wirtschaft nicht verstanden

    Autor: ubuntu_user 24.09.19 - 11:13

    nehana schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Dich und andere (wichtigere) Leute dies glauben zu machen, ist der einzige
    > Zweck dieser Sache. Die so hergestellten Akkus sind wesentlich zu teuer und
    > von Konkurrenzfähigkeit so derart weit weg, dass sie weder sinnvoll
    > verwendet noch verkauft werden können. Das ist nicht mehr als Werbung und
    > aufgeblasenes Prestige.

    natürlich sind die Preise am ANFANG nicht konkurrenzfähig.
    Was erwartest du denn? Dass man aus dem Stand Firmen überholt, die das seit Jahren machen?
    VW ist einer der größten Autohersteller der Welt. Wenn die ihre Zellen günstiger herstellen können als die Konkurrenz ist das ein massiver Wettbewerbsvorteil

  16. Re: Immerhin

    Autor: -eichi- 24.09.19 - 11:18

    Was Auch sehr wichtig ist für Automobilhersteller ist das sie Risiken gerne auf Zulieferer Abwälzen. Als Beispiel das Bearbeitung von Gussteilen , da Steht gerne mal in den Verträgen das sie von Zulieferern Stückzahlen mit Abweichungen von +-30% (!!!!!!) abnehmen.
    Bei eigener Fertigung müssen sie das selber kompensieren

    Auf der anderen Seite ist natürlich zukauf meist teurer als Eigenfertigung alleine schon weil der Zulieferer auch Gewinn machen muss

    Also einfach denn momentanen Kwh Preis der am Markt üblich ist als Vergleichswert zu nehmen ist nicht ohne weiteres möglich

  17. Re: Immerhin

    Autor: Ach 24.09.19 - 11:18

    >Das die Akkus, so hergestellt, zu teuer sein werden, und gegen asiatische Massenproduktion nicht konkurrieren kann, steht gar nicht in Frage.

    Wie kommst du darauf, wer hat das bitte behauptet? Was würdest du denn sagen, wenn es VW mit der Chinesischen Massenproduktion frecher Weise aufnehmen will, einfach so? Und dann? Immer nur heul, heul, flenn flenn hilft nicht weiter, irgendwann muss man auch mal ins dunkle kalte Wasser springen und mit dem einen oder anderen Schluck Wasser, der unangenehmer Weise in der Lunge endet, Try&Error Schwimmen lernen. Die Blessuren werden heilen, aber wenn man die überwunden hat, ist man auf unschätzbare Weise weiter gekommen.

    Auch die Chinesischen Massenproduktion ist nicht von Gotteswesen, sondern von Menschen aus Fleisch und Blut in die Welt gesetzt worden. Der Automationsgrad ist hoch bei Batterien, wir Europäer haben einen immensen Wissens- und Erfahrungsschatz aufgebaut, was Fertigungsketten angeht, haben eine hervorragende Forschung und De. hat bereits ausgesprochen gute Verbindungen zu Lithium- und anderen Rohstofflieferanten aufgebaut. Auch muss die Europäische Zellfertigung die Asiatische nicht unter allen Umständen und vor allem nicht in ihrer ersten Inkarnation kostenseitig unterbieten. Die Batterien können ihren Preis auch mit anderen Merkmalen rechtfertigen. Der Fertigungsstandort ist ein Merkmal davon, weil die Transportkosten sinken und die Zölle weg fallen. Dann die Umweltverträglichkeit, welche die Batterien im Falle einer CO2 Bepreisung günstig machen wird. Die Nachfrage : Wenn wirklich alle Autohersteller irgendwann panikartig auf den Elektrozug aufspringen werden, wird die Nachfrage weiter explodieren, und obendrein werden Lithium Ionen Batterien auch in vielen anderen Bereichen als der Mobilität immer attraktiver.

    Der VW Konzern trifft mit seinen Ideen und der gezeigten Vorgehensweise im Prinzip den Kerngedanken der Energiewende. Ein Auto, dass auf die Welt kommt, fährt und entsorgt wird, ohne die Erde energetisch belastet zu haben. Regenerativer Hight Tech par excellence. Find ich abgefahren und geil. Endlich mal eine coole, beständige Zukunftsperspektive, insbesondere für die Jugend.

    Wenn du also sagst, dass VW diese Millionen und Milliarden nur aus Marketinggründen in die Batteriefertigung steckt. Sie also nur um der Welt vorzumachen, dass sie auf dem Umweltzug springen wollten, sich tatsächlich und breitbeinig in der ersten Reihe des Umweltzuges platzieren, ja man, wo ist dann das Problem :]? Wenn sie mit Vollgas in der Spitze mitmischen, warum sollen sie das nicht kommunizieren? Oder meinste vielleicht immer noch, dass das mit der Elektromobilität irgendwann wieder zusammenklappen wird und wir alle weiter Verbrenner fahren? Dann lebst du aber inzwischen wirklich mal, sry. hinterm Mond. Dieser Zug rollt, ein Stopp/Zurück gibt es nicht mehr.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 24.09.19 11:29 durch Ach.

  18. Re: Immerhin

    Autor: PiranhA 24.09.19 - 11:18

    Letztendlich läuft es darauf hinaus, dass VW den eigenen Bedarf nicht komplett aus eigener Hand decken kann und umgekehrt, auch nicht ein paar Zulieferer. Diese benötigen für derart hohe Investitionen verbindliche Zusagen, was nur Sinn macht, wenn man selbst an der Entwicklung beteiligt ist. Sprich man hat einen strategischen Partner wie Tesla mit Panasonic.

    Bis 2025 werden die Zellen noch komplett von Zulieferern kommen, danach wird man sehen, wie die eigenen Zellen ins Produktportfolio passen.

  19. Re: Immerhin

    Autor: misfit 24.09.19 - 11:25

    Startup = Unternehmen das keinen Gewinn macht ;-)

  20. Automatisierung

    Autor: Jossele 24.09.19 - 11:53

    Bei einem derart hohen Grad an Automatisierung wie bei der Zellherstellung wundere ich mich allerdings schon wieso angenommen wird, dass eine Produktion in Europa nicht konkurrenzfähig sein sollte. Die Lohnkosten sollten bei den Akkus dann unterm Strich ja eigentlich minimal sein. Was macht die Zellproduktion also - angeblich - so teuer?
    Gibs dazu irgendwelche Zahlen?

    Privatsphäre ist normal. Überwachung ist verdächtig.

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