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Für mich hört sich das anders an

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  1. Für mich hört sich das anders an

    Autor: GangnamStyle 05.07.17 - 16:24

    Weg von Diesel und Hin zu Hybrid/Elektrisch - das möchte ich mal von deutschen Autoherstellern hören. Es ist doch klar, dass ein Unternehmen, das bis heute ICE-Autos hergestellt hat nicht auf morgen komplett auf E-Autos umstellen kann.

    Die Frage ist nur, ob dem relativ kleinen Unternehmen gelingt die stagnierende Nachfrage in naher Zukunft überleben kann. Mit dem Einzug der Elektrifizierung und autonomes Fahren, werden deutlich weniger Autos benötigt. Das sehen viele noch gar nicht - inkl. sog. Autoexperten.

  2. Re: Für mich hört sich das anders an

    Autor: NIKB 05.07.17 - 16:29

    Das hat bei Volvo genau einen Grund:
    Die beiden stärksten Absatzmärkte sind China und USA...in beiden spielt der Diesel keine Rolle. Da ist es naheliegend, sich auf Benzin + Hybrid zu konzentrieren. Schon heute ist ein XC90 Plugin in den USA billiger als das entsprechende reine Benziner-Modell (mit dem selben Motor).
    Habe es mit durchgerechnet...und auf Grund einer um ca. 15.000 EUR niedrigeren Preises den Diesel genommen...hier einfach uninteressant.

  3. Re: Für mich hört sich das anders an

    Autor: M.P. 05.07.17 - 17:49

    Außerdem fördert das Dieselfahrzeug Besitzen derzeit die Aufmerksamkeit beim Verfolgen der Nachrichten z. B. zum Thema innerstädtischer Fahrverbote ...

  4. Re: Für mich hört sich das anders an

    Autor: Reitgeist 05.07.17 - 19:30

    GangnamStyle schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Weg von Diesel und Hin zu Hybrid/Elektrisch - das möchte ich mal von
    > deutschen Autoherstellern hören.

    Alle deutschen Autohersteller haben typische Dienstwägen in ihrem Portfolio, die können den Diesel nicht begraben ohne eine sehr gut zahlende Kundschaft zu vergraulen.

    Deswegen sind alle deutschen Autohersteller früh auf die mild-Hybrids aufgesprungen, besser bekannt als 48V-Bordnetz. Bisher waren sie ehrlich genug um zu sagen, dass sie das hauptsächlich zum Senken des nominalen Flottenverbrauchs machen. Aber Volvo demonstriert ja gerade, dass man mit dreistem Marketing auch einen mHEV als E-Auto deklarieren kann. Immerhin hat es ja einen E-Motor und eine Li-Ion-Batterie ...

  5. Re: Für mich hört sich das anders an

    Autor: David64Bit 05.07.17 - 19:59

    M.P. schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Außerdem fördert das Dieselfahrzeug Besitzen derzeit die Aufmerksamkeit
    > beim Verfolgen der Nachrichten z. B. zum Thema innerstädtischer Fahrverbote
    > ...

    Was ich immer noch für Blödsinn halte. Ich finde insgesamt drei Studien zur Gesundheitsschädlichkeit von NOx - und die sprechen alle von Werten, die weit über denen der aktuellen Grenzwerte liegen. Was aber keiner wirklich anspricht, ist die Tatsache, dass die Feinstaubgrenzwerte über denen, die in den Studien als "Gesundheitsschädlich" genannt werden.

    Dann kommt dazu, dass heutige Benziner viel mehr Feinstaub raus werfen, als Diesel - aber diesel eben sehr viel weniger CO2 ausstoßen. Für mich persönlich wäre ein Diesel-Hybrid extrem Interessant.

    Volvo hat (hatte) den V60 D6 Plugin-Hybrid der mich persönlich von der Theorie am meisten anspricht. Der schafft Testverbräuche von um die 5 Liter - mit weit über 200 PS, 5-Zylindern und ordentlichem Klang und nicht extrem sparsamer Fahrweise. 50 Km Elektrisch reicht vollkommen und mit dezentem Gasfuß auf der Autobahn ist er unter Garantie mit einer 4 vor dem Komma zu bewegen.

    Leider ist Volvo Qualitativ nicht mehr das, was sie mal waren...und die absolut bescheuerte Bedienung des Infotainment-Systems haben mich zum Kauf eines E300 Diesel Hybrid bewegt...der schafft "nur" 3 km Elektrisch. Ansonsten lieg ich auch bei einer 4 vor dem Komma (mein Fahrprofil ist allerdings entsprechend Günstig). Mehr als 8 Liter hab ich jedoch noch nie geschafft...selbst bei Bleifuß auf der Autobahn mit Durchschnittsgeschwindigkeiten von über 170 km/h.

    Man merkt, dass ich überzeugter Diesel-Fan bin, oder? ;)

  6. Re: Für mich hört sich das anders an

    Autor: Axcyer 05.07.17 - 20:35

    David64Bit schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > M.P. schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Außerdem fördert das Dieselfahrzeug Besitzen derzeit die Aufmerksamkeit
    > > beim Verfolgen der Nachrichten z. B. zum Thema innerstädtischer
    > Fahrverbote
    > > ...
    >
    > Was ich immer noch für Blödsinn halte. Ich finde insgesamt drei Studien zur
    > Gesundheitsschädlichkeit von NOx - und die sprechen alle von Werten, die
    > weit über denen der aktuellen Grenzwerte liegen. Was aber keiner wirklich
    > anspricht, ist die Tatsache, dass die Feinstaubgrenzwerte über denen, die
    > in den Studien als "Gesundheitsschädlich" genannt werden.

    Es gibt bestimmt noch viel mehr Studien dazu. NOx ist so gefährlich weil es auch unterhalb des Grenzwertes noch zu Entzündungen oder sogar Lungenödeme verursachen kann. Auch unterhalb des derzeitigen Grenzwertes.
    >
    > Dann kommt dazu, dass heutige Benziner viel mehr Feinstaub raus werfen, als
    > Diesel - aber diesel eben sehr viel weniger CO2 ausstoßen. Für mich
    > persönlich wäre ein Diesel-Hybrid extrem Interessant.

    Ich kann mir aufgrund der unterschiedlichen Verbrennungstechnik kaum vorstellen das der deutlich heißere Benziner mehr Feinstaub rausbläst. Selbst mit Abgasrückführung beim Diesel. Haben Sie dazu Quellen?
    Das viel größere Problem ist, dass der derzeitige Grenzwert nur für Feinstaub der Klasse PM10 (Durchmesser von 10µm) gilt. Die sind aber nicht lungengängig, sondern werden schon in der Nase herausgefiltert und mit dem Schleim abtransportiert.
    Die lungengängigen PM 2,5 haben noch gar keinen Grenzwert. Und diese Partikel können zu Entzündungen, Embolien oder sogar Krebs verursachen.
    Also da ist mir ein bisschen mehr CO2 lieber als mehr NOx oder Feinstaub.

  7. Re: Für mich hört sich das anders an

    Autor: AndyMt 05.07.17 - 21:07

    In der Tat produzieren Benzin Direkteinspritzer ebenfalls Feinstaub:
    https://www.nzz.ch/mobilitaet/auto-mobil/feinstaub-bei-benzinmotoren-partikelfilter-bald-auch-fuer-benziner-ld.85171

    Momentan mehr als Diesel, weil sie nämlich keine Partikelfilter haben.

    Ein normaler Saugbenziner oder Turbo-Benziner dagegen produziert so gut wie keine Russpartikel. Insbesondere mit Turbo, (evtl) Kompressor und mild-Hybrid finde ich bräuchte es die Direkteinspritzung gar nicht - die bringt nur im Laborbetrieb was. Mit dem WLTP Zyklus wird der Anreiz beim Verbrauch zu tricksen reduziert, hoffentlich hört das dann auch wirklich auf.

  8. Re: Für mich hört sich das anders an

    Autor: Axcyer 05.07.17 - 21:47

    Vielen Dank für den Artikel. Ich habe selbst noch ein bisschen in das Thema eingelesen. Durch einen Partikelfilter wäre das Problem durch die Direkteinspritzung auch verkleinert. Die spart ja angeblich 15% Kraftstoff
    http://www.zeit.de/mobilitaet/2017-02/feinstaub-auto-partikelfilter-abgas-diesel-benziner-eu/seite-2

    Das Problem ist ja auch die wachsende Zahl an Pendlern. Ich komme aus der Umgebung von Stuttgart, und hin und wieder sehe ich wie sich die Leute täglich 30 Minuten bis 1 Stunde Stau antun, um zur Arbeit zu kommen. Warum man da nicht auf Bus/Bahn umsteigt erschließt sich mir nicht.
    Ich denke dass gerade ein Hybrid mit ~100km Reichweite sehr viel zur Emissionsreduktion und Kraftstoffeinsparung führen kann. Die meisten Menschen fahren täglich deutlich unter 100km was dann rein elektrisch zurück gelegt werden kann. und für lange Strecken hat man dann ein Benzintank.

  9. Re: Für mich hört sich das anders an

    Autor: GenXRoad 05.07.17 - 22:12

    Axcyer schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Das Problem ist ja auch die wachsende Zahl an Pendlern. Ich komme aus der
    > Umgebung von Stuttgart, und hin und wieder sehe ich wie sich die Leute
    > täglich 30 Minuten bis 1 Stunde Stau antun, um zur Arbeit zu kommen. Warum
    > man da nicht auf Bus/Bahn umsteigt erschließt sich mir nicht.
    > Ich denke dass gerade ein Hybrid mit ~100km Reichweite sehr viel zur
    > Emissionsreduktion und Kraftstoffeinsparung führen kann. Die meisten
    > Menschen fahren täglich deutlich unter 100km was dann rein elektrisch
    > zurück gelegt werden kann. und für lange Strecken hat man dann ein
    > Benzintank.

    Das ist ganz einfach erklärt:

    Ich habe 20Km Arbeitsweg, könnte diese mit BusBahn zurücklegen.

    Warum ich dennoch mit dem Auto fahre¿

    Ganz einfach ich hab keine lust für 20km knapp 1h unterwegs zu sein, mit meinem PKW bin ich 20min unterwegs. Und das schlimmste sind die Vollen Busse und Bahnen, wenn dann der Ganze Bus/Zug stinkt *kooootz*

    Und elektrisch nicht möglich, Mietwohnung kein laden möglich, auf Arbeit kein laden möglich. Und dann kommen die unverschämten Preise für elektrisch. Ich fahre einen Passat und kleine darf das Auto nicht werden. Ein Passat ist von der Größe das mindeste.

  10. Re: Für mich hört sich das anders an

    Autor: David64Bit 06.07.17 - 08:15

    Axcyer schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Vielen Dank für den Artikel. Ich habe selbst noch ein bisschen in das Thema
    > eingelesen. Durch einen Partikelfilter wäre das Problem durch die
    > Direkteinspritzung auch verkleinert. Die spart ja angeblich 15% Kraftstoff
    > www.zeit.de

    Und mit Partikelfilter brauchen sie dann auch wieder 10-15% mehr Sprit. Wunderbar. Der Diesel ist noch lange nicht am Ende seiner möglichkeiten. Zum NOx antworte ich direkt auf den Beitrag oben...

    > Das Problem ist ja auch die wachsende Zahl an Pendlern. Ich komme aus der
    > Umgebung von Stuttgart, und hin und wieder sehe ich wie sich die Leute
    > täglich 30 Minuten bis 1 Stunde Stau antun, um zur Arbeit zu kommen. Warum
    > man da nicht auf Bus/Bahn umsteigt erschließt sich mir nicht.
    > Ich denke dass gerade ein Hybrid mit ~100km Reichweite sehr viel zur
    > Emissionsreduktion und Kraftstoffeinsparung führen kann. Die meisten
    > Menschen fahren täglich deutlich unter 100km was dann rein elektrisch
    > zurück gelegt werden kann. und für lange Strecken hat man dann ein
    > Benzintank.

    Mein Reden. 50 Kilometer reichen für sehr viele da auch schon. Das was dann auch oft wieder nicht beachtet wird, ist wie viel Co2 die Produktion eines Akkus verschlingt. Das fällt bei kleinen Akkus, wie sie die Plugin-Hybride nicht besonders ins Gewicht bzw. lässt sich auf anderen Seiten wieder einsparen. Ein 20 kWh Akku ist etwas völlig anderes, als der eines Tesla S 100D. Das Problem ist nämlich, dass die Akkuproduktion nicht unbedingt für die Produktion an sich so viel Strom braucht.

  11. Re: Für mich hört sich das anders an

    Autor: David64Bit 06.07.17 - 08:22

    Axcyer schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Es gibt bestimmt noch viel mehr Studien dazu. NOx ist so gefährlich weil es
    > auch unterhalb des Grenzwertes noch zu Entzündungen oder sogar Lungenödeme
    > verursachen kann. Auch unterhalb des derzeitigen Grenzwertes.

    Bitte nur her damit - ich finde keine Einzige. Die Studien, die von Entzündungen und Lungenödeme Sprechen, betrachten nämlich die Feinstaub und NOx Emissionen zusammen und das dann auch nur an Lokalisierten Punkten (Siehe Stuttgart). Das ist keine empirisch haltbare Studie, weil die Aussenbedingungen schon nicht Kontrolliert sind. Des weiteren sind die Messgeräte an den denkbar ungünstigsten Punkten auf gestellt.

    > Das viel größere Problem ist, dass der derzeitige Grenzwert nur für
    > Feinstaub der Klasse PM10 (Durchmesser von 10µm) gilt. Die sind aber nicht
    > lungengängig, sondern werden schon in der Nase herausgefiltert und mit dem
    > Schleim abtransportiert.

    PM10 ist meistens der Ruß, den alten Diesel produzieren. Mir persönlich ist der Ruß auch lieber.

    > Die lungengängigen PM 2,5 haben noch gar keinen Grenzwert. Und diese
    > Partikel können zu Entzündungen, Embolien oder sogar Krebs verursachen.
    > Also da ist mir ein bisschen mehr CO2 lieber als mehr NOx oder Feinstaub.

    Das sehe ich eben völlig anders. Durch Feinstaub sterben möglicherweise über die nächsten 10 Jahre 4 Millionen Menschen (davon spricht eine der von mir erwähnten Studien - und das wäre der absolute Extremfall. Weltweit übrigens). Durch die Klimaveränderung werden in den nächsten 10 Jahren bis zu 60 Millionen Menschen betroffen sein, die Flüchtlingswellen werden immer größer werden, falls das Ökosystem kippen sollte ist dann sowieso so ziemlich alles vorbei bzw. unumkehrbar. Da sind mir NOx und Feinstaub erheblich lieber, als CO2.

  12. Re: Für mich hört sich das anders an

    Autor: Its_Me 06.07.17 - 08:40

    Nehmen wir mal an, dass alle Autos autonom fahren und keiner mehr ein Auto besitzt, weil man sich einfach schnell ein Auto bestellen kann. Müssen dann wirklich weniger Autos produziert werden? Wäre das gut für die Umwelt? Ich habe da so meine Zweifel.

    Die Anzahl der zugelassenen Autos würde sicherlich sinken, weil heute ja die Autos meistens nur rumstehen. Aber die gefahrenen Kilometer pro Auto würden stark zunehmen. Das heißt ein Auto hätte auch eine deutlich kürzere Lebensdauer.

    Die insgesamt gefahrenen Kilometer, nehmen auch zu. Zu den Kilometern, die ich heute zurücklege, kommt dann ja immer noch die Anfahrt des meistens leeren Autos.

    Also ich würde mal sagen, die Anzahl der zu produzierenden Autos dürfte kaum abnehmen. Und die zurückgelegten Kilometer nehmen zu, was schlecht für die Umwelt ist.

  13. Re: Für mich hört sich das anders an

    Autor: M.P. 06.07.17 - 08:48

    Naja, N0x ist ja auch nur die erste Stufe der Schadstoffkette.
    Die hohen Ozon-Konzentrationen bei "Sommersmog" in Innenstädten werden ja auch durch das N0x verursacht.

  14. Re: Für mich hört sich das anders an

    Autor: M.P. 06.07.17 - 08:50

    Naja, Taxis haben in der Regel deutlich höhere Fahrleistungen bis zur Verschrottung, als PKWs in Privatbesitz.
    Autos altern auch beim Herumstehen....

  15. Re: Für mich hört sich das anders an

    Autor: elidor 06.07.17 - 09:14

    Die Bahn ist einfach viel zu teuer. Ich habe einen Arbeitsweg von 30km (pro Richtung). Bei 20 Arbeitstagen im Monat sind das 1200km, was bei mir in etwa einer Tankfüllung entspricht, also ca. 60¤.
    Die Monatskarte, die der HVV mir anbietet würde knappe 160¤/Monat kosten.

    Gut, man könnte jetzt argumentieren, dass mit dem Verschleiß & Steuern sowie Versicherung die Kosten beim Auto höher wären.
    - Steuern und Versicherung zahle ich in jedem Fall, da ich in einer ländlicheren Gegend einfach ein Auto brauche
    - Mit der Bahn bin ich pro Richtung bestimmt 20 Minuten länger unterwegs und habe keine Garantie auf einen Sitzplatz
    - Ich bin an einen Zeitplan gebunden
    - Die Bahn ist nicht an diesen Zeitplan gebunden
    - Es gibt Menschen, die mit ihren Kopfhörern so laut Musik hören, dass ich 10 Meter weiter noch das Lied erkennen kann.

    Ich selbst fahre meistens mit der Bahn, da ich über mein Unternehmen deutlich günstiger an eine Monatskarte komme, daher kenne ich die Nachteile, die das Bahnfahren hat auch aus erster Hand. Ich kann absolut verstehen, warum Menschen lieber im eigenen Auto im Stau stehen, als sich in die Öffentlichen zu setzen.

    In der ersten Klasse ist das Reise bestimmt angenehmer und man hat seinen Sitzplatz auch quasi garantiert, aber wer kann sich das leisten?

  16. Re: Für mich hört sich das anders an

    Autor: PiranhA 06.07.17 - 09:41

    Es kommt halt immer drauf an, wo man wohnt. Ich brauch mit der Bahn etwa 35-40 Minuten. Mit dem Auto bräuchte ich 25 Minuten, wenn ich alleine auf der Straße wäre. Effektiv brauche ich etwa genauso lange. Hatte letztens auf den ersten paar Kilometern eine Durchschnittsgeschwindigkeit von 11 km/h (danach gings wieder).
    Das Bahn Ticket kostet mich effektiv 53 Euro (inkl. Zuschuss vom Arbeitgeber). Etwa das gleiche würde mich das Benzin schon kosten, vom Wertverlust des Autos ganz abgesehen.
    Der Hauptgrund nicht das Auto zu verwenden ist für mich aber die Parkplatzsuche. Das ist nach 15 Uhr einfach nervenaufreibend. Den Strafzettel wegen Falschparkens nimmt man da gerne in Kauf. Wegen Anwohnerparken muss man auch Aufpassen, dass man nicht ausversehen in der falschen Zone parkt.

  17. Re: Für mich hört sich das anders an

    Autor: PearNotApple 06.07.17 - 13:17

    GenXRoad schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    >[...] Ich habe 20Km Arbeitsweg, könnte diese mit BusBahn zurücklegen.
    > Warum ich dennoch mit dem Auto fahre¿
    > Ganz einfach ich hab keine lust für 20km knapp 1h unterwegs zu sein, mit
    > meinem PKW bin ich 20min unterwegs. Und das schlimmste sind die Vollen
    > Busse und Bahnen, wenn dann der Ganze Bus/Zug stinkt *kooootz*

    Kann ich voll unterschreiben. Ich war früher auch ein Bahnfahrer. Die häufigen Verspätungen und Ausfälle, defekte Klimaanlagen (manchmal hat es in den Zügen nach Fäkalien gestunken), ausfallendes Benehmen mancher Fahrgäste (dafür kann der Betreiber des ÖPNVs nichts) hat mich dazu geführt, dass ich zum Auto gewechselt bin. Ein positiver Nebeneffekt: Die Fahrzeit wurde mehr als halbiert!

  18. Re: Für mich hört sich das anders an

    Autor: David64Bit 06.07.17 - 14:22

    M.P. schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Naja, N0x ist ja auch nur die erste Stufe der Schadstoffkette.
    > Die hohen Ozon-Konzentrationen bei "Sommersmog" in Innenstädten werden ja
    > auch durch das N0x verursacht.

    Ich kann mich sehr dunkel an den letzten Smogalarm erinnern...das ist aber locker schon 20 Jahre her.

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