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400-600 km = "grosse reichweite"?

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  1. 400-600 km = "grosse reichweite"?

    Autor: jake 12.08.16 - 17:49

    jeder aktuelle diesel fährt mit einer tankfüllung 800-1000 km, das wäre dann schon eher eine "grosse reichweite", mal abgesehen von der abweichung zwischen der herstellerangabe und der realität.

  2. Re: 400-600 km = "grosse reichweite"?

    Autor: GangnamStyle 12.08.16 - 17:52

    In Relation zu den auf dem Markt befindlichen Elektroautos ist das schon eine große Reichweite. Reichweite von 1000km ist ehe nur auf dem Papier interessant, denn wer fährt ununterbrochen 1000km? Abgesehen davon, werden die Reichweiten keine wichtige Rolle mehr spielen, wenn die autonomen Fahrzeugen kommen. Dann werden die meisten von uns auch kein Auto mehr brauchen, denn die meiste Zeit (>90%) stehen die Autos sowieso nur herum, man benötigt eine Garage oder einen Stellplatz oder man fährt herum um einen Parkplatz zu suchen oder man steckt im Stau.

  3. Re: 400-600 km = "grosse reichweite"?

    Autor: M.P. 12.08.16 - 18:04

    Für die Urlaubsreise machen die Fluggesellschaften sich aber derzeit immer unattraktiver - da kostet die Gepäckbeförderung tlw. mehr als das Ticket.

    Und als Autofahrer hat man sich daran gewöhnt, daß hinter der Heckklappe der Familienkutsche quasi unendliche Weiten warten, gefüllt zu werden...

  4. Re: 400-600 km = "grosse reichweite"?

    Autor: Der Spatz 12.08.16 - 18:15

    Also mein letzter Diesel schaffte bei Konstant 90 im Superspar-Fahr-Modus gerade mal 500km bis er nur noch 1-2L Restmenge anzeigte.

    Kann aber auch am 20L Tank des Smarts gelegen haben.

  5. ..und 400k m bestimmt nur im Prüfstand-Modus *g* (kt)

    Autor: deutscher_michel 12.08.16 - 18:19

    :) ..das war einfach zu verlockend..

  6. Re: 400-600 km = "grosse reichweite"?

    Autor: Darktrooper 12.08.16 - 18:38

    GangnamStyle schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > In Relation zu den auf dem Markt befindlichen Elektroautos ist das schon
    > eine große Reichweite. Reichweite von 1000km ist ehe nur auf dem Papier
    > interessant, denn wer fährt ununterbrochen 1000km?

    Nicht ununterbrochen,aber wenn ich mit einem Elektroauto auch alle 50km "tanken" kann, würde mir auch 400km Reichweite reichen. Und das tanken darf natürlich nicht viel länger dauern als mit Kraftstoff. Sonst muss ich ja meine Fahrten nach den Tankmöglichkeiten planen.
    Für Menschen die nur 4km bis zur Arbeit haben oder nie mit dem Auto in den Urlaub fahren mögen 400km reichen. Aber wer sein Auto beruflich braucht und auch mal längere Strecken fährt, für den sind 400km ein Witz.

  7. Re: 400-600 km = "grosse reichweite"?

    Autor: Sebbi 12.08.16 - 18:39

    jake schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > jeder aktuelle diesel fährt mit einer tankfüllung 800-1000 km, das wäre
    > dann schon eher eine "grosse reichweite", mal abgesehen von der abweichung
    > zwischen der herstellerangabe und der realität.

    Im Unterschied zum Diesel musst du mit einem Elektroauto aber nicht zu einer Tankstelle fahren um es aufzuladen. Die Reichweite eines Elektroautos entscheidet über den alltäglichen Zeitverlust durch Nachladen. Je mehr Fahrten vollständig von der Reichweite abgedeckt werden, desto weniger Zeitverlust. Das kann so weit gehen, dass man selbst mit einer Urlaubsfahrt mit mehreren Ladestopps im Jahr weniger Zeit für das "Tanken" aufgewendet hat als mit einem Verbrenner.

    Eine größere Reichweite beim Elektroauto bedeutet auch automatisch, dass die Batterie schneller geladen werden kann. Lädt man mit 1C ist sie nach einer Stunde voll. Enthält die Batterie 600 km Reichweite statt 300 km, dann lädt man also doppelt so viel Reichweite pro Zeiteinheit ;-)

    Eine große Batterie hat nur den Nachteil der Kosten. Da bin ich bei VW mal gespannt ...

  8. Re: 400-600 km = "grosse reichweite"?

    Autor: Sebbi 12.08.16 - 18:48

    Darktrooper schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > GangnamStyle schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > In Relation zu den auf dem Markt befindlichen Elektroautos ist das schon
    > > eine große Reichweite. Reichweite von 1000km ist ehe nur auf dem Papier
    > > interessant, denn wer fährt ununterbrochen 1000km?
    >
    > Nicht ununterbrochen,aber wenn ich mit einem Elektroauto auch alle 50km
    > "tanken" kann, würde mir auch 400km Reichweite reichen. Und das tanken darf
    > natürlich nicht viel länger dauern als mit Kraftstoff. Sonst muss ich ja
    > meine Fahrten nach den Tankmöglichkeiten planen.

    Das ist natürlich Blödsinn. Eine Batterie wird immer länger brauchen als das Nachfüllen von Kraftstoff. Je höher die Reichweite der Batterie desto seltener musst du nachladen und desto schneller (in km pro Stunde) geht der Ladevorgang. Da mehr Reichweite auch Geld kostet gibt es das passende E-Auto für Jedermann nicht wirklich. Du musst dich also beim Kauf entscheiden, ob du Reichweite A haben möchtest, die 90% deiner Fahrten abdeckt, du aber bei 10% Ladevorgänge einplanen musst, die ggf. länger dauern oder nimmst du Reichweite B, die 99% abdeckt und dafür 10000 ¤ mehr kostet ... (1% sind dann die Urlaubsfahrten, die man mit kleinen Kindern dann vielleicht noch ein paar Jahre macht)

    So wird es in Zukunft sein.

    > Für Menschen die nur 4km bis zur Arbeit haben oder nie mit dem Auto in den
    > Urlaub fahren mögen 400km reichen. Aber wer sein Auto beruflich braucht und
    > auch mal längere Strecken fährt, für den sind 400km ein Witz.

    Für diese Leute sind dann teurere Autos mit größeren Akkus auf dem Markt. Diese Zielgruppe ist aber so winzig, dass es sich jetzt am Anfang nicht wirklich lohnt.

    Das Elektroauto deckt praktisch alle regulären Fahrten ab ohne je an eine Ladesäule fahren zu müssen. Nur auf Langstrecke musst du nachladen und da kommt es entscheidend auf die Batteriegröße an wie viel Zeit du dabei verlierst. Einen Tesla S kann man inkl. Ladezeiten mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 100 km/h im mit Superchargern abgedeckten Straßennetz unendlich lange fortbewegen. Einen Zoe oder i3 eher nicht ;-)

  9. Re: 400-600 km = "grosse reichweite"?

    Autor: Berner Rösti 12.08.16 - 19:26

    Sebbi schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Das kann so weit gehen, dass man selbst mit einer Urlaubsfahrt
    > mit mehreren Ladestopps im Jahr weniger Zeit für das "Tanken" aufgewendet
    > hat als mit einem Verbrenner.

    Zeit hat aber nicht immer denselben Wert.

    Alle zwei Wochen planbar (!) 5 bis 10 Minuten später nach Hause zu kommen, weil man unterwegs noch an die Tankstelle fährt, ist einfach weniger schlimm, als wenn man auf längeren Strecken mitunter mehrere Stunden verliert.

    Insofern ist ein solches "Aufrechnen" ziemlich unsinnig.

  10. Kompakltklasse

    Autor: Berner Rösti 12.08.16 - 19:32

    jake schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > jeder aktuelle diesel fährt mit einer tankfüllung 800-1000 km, das wäre
    > dann schon eher eine "grosse reichweite", mal abgesehen von der abweichung
    > zwischen der herstellerangabe und der realität.

    Eine solche Reichweite in einem Wagen der Kompaktklasse ist in jedem Fall sinnvoller, als in einer großen, sportlichen Reiselimousine.

  11. Re: 400-600 km = "grosse reichweite"?

    Autor: azeu 13.08.16 - 17:06

    Jetzt vergleichst Du aber auch Äpfel mit Birnen.

    Langstrecke ist für einen Tesla aufgrund der SuperCharger kein grosses Problem.
    Kurzstrecke auch nicht, weil man die Karre über Nacht immer wieder aufladen kann. Somit braucht man auf Kurzstrecke überhaupt keine Tankstellen mehr.

    Und bevor jemand wieder mit dem Argument kommt, dass nicht jeder eine Lademöglichkeit zu Hause hat: In so einem Fall sollte man sich eh kein E-Auto kaufen.

    ... OVER ...

  12. Re: 400-600 km = "grosse reichweite"?

    Autor: Berner Rösti 13.08.16 - 17:27

    azeu schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Jetzt vergleichst Du aber auch Äpfel mit Birnen.

    Inwiefern?

    > Langstrecke ist für einen Tesla aufgrund der SuperCharger kein grosses
    > Problem.

    Das ist richtig, sofern Zeit keine Rolle spielt. Doch in der Argumentation hier ging es eben genau um die Zeit.

    Und da macht es eben einen gewaltigen Unterschied, ob ich eine Langstrecke ohne Nachtanken fahren kann oder ob ich alle Naselang am Supercharger stehe und nachladen muss.

    > Kurzstrecke auch nicht, weil man die Karre über Nacht immer wieder aufladen
    > kann. Somit braucht man auf Kurzstrecke überhaupt keine Tankstellen mehr.

    Das gilt nur dann, wenn du den Wagen tatsächlich jede Nacht auf seinen festen Abstellplatz parken kannst. Dann musst du jedesmal Stecker rein, vergewissern, dass er auch lädt, am Morgen dann Stecker raus (und wieder weghängen), usw. Sollte aus irgendwelchen Gründen das Laden nicht geklappt haben, weil die Sicherung in der Garage mal rausgeflogen ist oder du oder ein anderer Nutzer des Wagens den Stecker reinzustecken vergessen hat, ist der Ärger groß.

    Glaube mir, da halte ich mal unterwegs an der Tanke und hab das Thema "nachladen" für die nächsten zwei Wochen (beim Kurzstreckenverkehr) vom Tisch.

    Du kaufst dein Klopapier ja sicherlich auch nicht rollenweise, sondern im 10er-Pack.

  13. Re: 400-600 km = "grosse reichweite"?

    Autor: azeu 13.08.16 - 21:16

    Berner Rösti schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > azeu schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Jetzt vergleichst Du aber auch Äpfel mit Birnen.
    >
    > Inwiefern?

    Du hast Lang- und Kurzstrecke verglichen.

    > > Langstrecke ist für einen Tesla aufgrund der SuperCharger kein grosses
    > > Problem.
    >
    > Das ist richtig, sofern Zeit keine Rolle spielt. Doch in der Argumentation
    > hier ging es eben genau um die Zeit.

    Wenn Du ein Rennen fährst oder zu einem dringenden Termin musst, dann solltest Du (im Moment zumindest) nicht ein E-Auto nehmen. Ok, soweit bin ich bei Dir.

    > Und da macht es eben einen gewaltigen Unterschied, ob ich eine Langstrecke
    > ohne Nachtanken fahren kann oder ob ich alle Naselang am Supercharger stehe
    > und nachladen muss.
    >
    > > Kurzstrecke auch nicht, weil man die Karre über Nacht immer wieder
    > aufladen
    > > kann. Somit braucht man auf Kurzstrecke überhaupt keine Tankstellen
    > mehr.
    >
    > Das gilt nur dann, wenn du den Wagen tatsächlich jede Nacht auf seinen
    > festen Abstellplatz parken kannst. Dann musst du jedesmal Stecker rein,
    > vergewissern, dass er auch lädt, am Morgen dann Stecker raus (und wieder
    > weghängen), usw. Sollte aus irgendwelchen Gründen das Laden nicht geklappt
    > haben, weil die Sicherung in der Garage mal rausgeflogen ist oder du oder
    > ein anderer Nutzer des Wagens den Stecker reinzustecken vergessen hat, ist
    > der Ärger groß.

    > Glaube mir, da halte ich mal unterwegs an der Tanke und hab das Thema
    > "nachladen" für die nächsten zwei Wochen (beim Kurzstreckenverkehr) vom
    > Tisch.

    Glaub mir, jemand der sein E-Auto zuhause laden muss, der vergisst so etwas nicht. Zudem muss man z.B. einen Tesla nicht jede Nacht voll laden. Für Kurzstrecke reicht es, wenn man das einmal die Woche tut - oder von mir aus zwei mal, abhängig von der zurückgelegten Strecke.

    > Du kaufst dein Klopapier ja sicherlich auch nicht rollenweise, sondern im 10er-Pack.

    Klopapier kann man auch nicht rollenweise kaufen soweit ich weiß.

    ... OVER ...

  14. Re: 400-600 km = "grosse reichweite"?

    Autor: ArcherV 13.08.16 - 21:39

    jeder aktuelle ist aber auch absolut Kurzstreccken-untauglich...

  15. Re: 400-600 km = "grosse reichweite"?

    Autor: Berner Rösti 14.08.16 - 00:33

    azeu schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Berner Rösti schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > azeu schrieb:
    > >
    > ---------------------------------------------------------------------------
    >
    > > -----
    > > > Jetzt vergleichst Du aber auch Äpfel mit Birnen.
    > >
    > > Inwiefern?
    >
    > Du hast Lang- und Kurzstrecke verglichen.

    Hast du den Diskussionsstrang überhaupt gelesen? Anscheinend nicht.

    > > > Langstrecke ist für einen Tesla aufgrund der SuperCharger kein grosses
    > > > Problem.
    > >
    > > Das ist richtig, sofern Zeit keine Rolle spielt. Doch in der
    > Argumentation
    > > hier ging es eben genau um die Zeit.
    >
    > Wenn Du ein Rennen fährst oder zu einem dringenden Termin musst, dann
    > solltest Du (im Moment zumindest) nicht ein E-Auto nehmen. Ok, soweit bin
    > ich bei Dir.

    Also warum dann deine Widerrede?

    > > Und da macht es eben einen gewaltigen Unterschied, ob ich eine
    > Langstrecke
    > > ohne Nachtanken fahren kann oder ob ich alle Naselang am Supercharger
    > stehe
    > > und nachladen muss.
    > >
    > > > Kurzstrecke auch nicht, weil man die Karre über Nacht immer wieder
    > > aufladen
    > > > kann. Somit braucht man auf Kurzstrecke überhaupt keine Tankstellen
    > > mehr.
    > >
    > > Das gilt nur dann, wenn du den Wagen tatsächlich jede Nacht auf seinen
    > > festen Abstellplatz parken kannst. Dann musst du jedesmal Stecker rein,
    > > vergewissern, dass er auch lädt, am Morgen dann Stecker raus (und wieder
    > > weghängen), usw. Sollte aus irgendwelchen Gründen das Laden nicht
    > geklappt
    > > haben, weil die Sicherung in der Garage mal rausgeflogen ist oder du
    > oder
    > > ein anderer Nutzer des Wagens den Stecker reinzustecken vergessen hat,
    > ist
    > > der Ärger groß.
    >
    > > Glaube mir, da halte ich mal unterwegs an der Tanke und hab das Thema
    > > "nachladen" für die nächsten zwei Wochen (beim Kurzstreckenverkehr) vom
    > > Tisch.
    >
    > Glaub mir, jemand der sein E-Auto zuhause laden muss, der vergisst so etwas
    > nicht. Zudem muss man z.B. einen Tesla nicht jede Nacht voll laden. Für
    > Kurzstrecke reicht es, wenn man das einmal die Woche tut - oder von mir aus
    > zwei mal, abhängig von der zurückgelegten Strecke.

    Wenn du hundertprozentig genau weißt, wie weit du am nächsten Tag fahren wirst, dann kann das durchaus klappen. Ich bewundere dich dafür, dass du ein so vollständig durchgeplantes Leben führst – und ich bemitleide dich dafür, dass du dich diesen unnötigen Zwängen unterwirfst. Ich leiste mir u.a. gerade deshalb den Luxus (!) eines eigenen Autos, damit ich nicht auf derart akribische Planungen angewiesen bin und spontan agieren oder auf aktuelle Ereignisse reagieren kann.

    Aber glaube mir, jemand, der (s)ein Auto nach jeder Benutzung an die Stromversorgung hängen muss, vergisst das auch gerne, bzw. macht dabei Fehler oder es gibt ein technisches Problem (Sicherung, FI-Schutz, usw. fliegen raus).

    Ich kenne das aus jahrelanger Erfahrung bei Fahrzeugen, bei denen genau das notwendig ist.

    > > Du kaufst dein Klopapier ja sicherlich auch nicht rollenweise, sondern im
    > 10er-Pack.
    >
    > Klopapier kann man auch nicht rollenweise kaufen soweit ich weiß.

    Genauso wie man auch Autos kaufen kann, die man nicht täglich "tanken" muss.

    Deshalb wünschen sich die Verbraucher ja, dass E-Autos mindestens genauso weit kommen, wie ein konventionelles. Denn warum sollte man sich einschränken?

  16. Re: 400-600 km = "grosse reichweite"?

    Autor: Elmenhorster 14.08.16 - 01:26

    Berner Rösti schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wenn du hundertprozentig genau weißt, wie weit du am nächsten Tag fahren
    > wirst, dann kann das durchaus klappen. Ich bewundere dich dafür, dass du
    > ein so vollständig durchgeplantes Leben führst – und ich bemitleide
    > dich dafür, dass du dich diesen unnötigen Zwängen unterwirfst. Ich leiste
    > mir u.a. gerade deshalb den Luxus (!) eines eigenen Autos, damit ich nicht
    > auf derart akribische Planungen angewiesen bin und spontan agieren oder auf
    > aktuelle Ereignisse reagieren kann.

    Die meisten Freunde und Verwandte, die ich kenne, fahren täglich zur Arbeit Strecken von höchstens 30km. Eher vielleicht 10km und weniger. Wenn dann noch ungeplantes wie einkaufen, Kinder irgendwo hin bringen oder sowas dazu kommt, reichen 500km Reichweite eines e-Autos alle mal für mehrere Tage. Wenn es hoch kommt, werden in der Woche im Schnitt vielleicht 100km am Tag verfahren. Lange Strecken gibt es doch eher am Wochenende oder im Urlaub. Und da sind 500km eigentlich auch ausreichend. Die großen Flugplätze sind damit problemlos erreichbar. Alles was weit mehr als 1000km entfernt ist, wird eh meistens mit dem Flugzeug bereist.
    Klar, kann man 1000km in einem Ritt durch ziehen. Aber solche Fahrten sind doch eine Ausnahme, die vielleicht 2-3 mal im Jahr vorkommen. Und dann kann man auch so planen, dass man unterwegs pausen macht bzw. eine Übernachtung einplant.
    Dass jemand täglich mit seinem privaten Wagen 300km oder mehr fährt, dürfte sehr selten sein.
    Das Problem bei e-Autos sind nicht die 500km, die würden vollkommen ausreichen. Das Problem ist momentan eher, die schlechte Ladeninfrastruktur. Wenn man sich ums Aufladen keine Sorgen machen müsste, weil jederzeit im Umkreis von 5 Fahr-Minuten eine Ladestation erreichbar wäre, wäre die Akzeptanz auch viel größer. Aber so bricht bei halber Akkuladung ja schon Panik aus, man könnte ja irgend wo liegen bleiben.

  17. Re: 400-600 km = "grosse reichweite"?

    Autor: Iomega 14.08.16 - 04:06

    Gott Leute, die meisten Autofahrer fahren im ganzen Jahr nur einmal (wenn überhaupt) solche extrem langen Strecken. Das passt schon für die meisten Leute.

  18. Re: 400-600 km = "grosse reichweite"?

    Autor: vsp 14.08.16 - 11:13

    Berner Rösti schrieb:
    >
    > Du kaufst dein Klopapier ja sicherlich auch nicht rollenweise, sondern im
    > 10er-Pack.

    Was hat das mit Klopapier zu tun? Laden Sie Ihr Smartphone jede (zweite) Nacht oder nicht?

  19. Re: 400-600 km = "grosse reichweite"?

    Autor: Kleba 14.08.16 - 11:25

    jake schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > jeder aktuelle diesel fährt mit einer tankfüllung 800-1000 km

    Naja, aber auch nur wenn man sehr sparsam fährt und einen entsprechend großen Tank hat. Mein letzter A3 (2.0 Diesel, 150PS) kam, wenn ich sehr sparsam fuhr, auf etwa 750 - 780km Reichweite. Wenn ich etwas schneller fuhr, waren es noch 550 - 650km und bei sportlicherer Fahrweise waren es noch 450 - 500km (Tankvolumen von 50l)
    Der Octavia RS (2.0 Diesel, 184PS) den ich jetzt habe kommt bei etwas schneller Fahrweise (140 - 160km/h) auf eine Reichweite von 680 - 700km (bei 55l Tankvolumen).

    Klar, wenn ich den Tempomat auf 110 km/h einstelle und nur Autobahn fahre, mag das mit 800 - 1000km irgendwie hinkommen, aber so fahren die meisten realistisch doch nicht.

  20. Re: 400-600 km = "grosse reichweite"?

    Autor: azeu 14.08.16 - 12:05

    Berner Rösti schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > azeu schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Berner Rösti schrieb:
    > >
    > ---------------------------------------------------------------------------
    >
    > > -----
    > > > azeu schrieb:
    > > >
    > >
    > ---------------------------------------------------------------------------
    >
    > >
    > > > -----
    > > > > Jetzt vergleichst Du aber auch Äpfel mit Birnen.
    > > >
    > > > Inwiefern?
    > >
    > > Du hast Lang- und Kurzstrecke verglichen.
    >
    > Hast du den Diskussionsstrang überhaupt gelesen? Anscheinend nicht.

    Du hast Langstreckenfahrten von 1000km mit Kurzstreckenfahrten in einen Topf geworfen.

    > > > > Langstrecke ist für einen Tesla aufgrund der SuperCharger kein
    > grosses
    > > > > Problem.
    > > >
    > > > Das ist richtig, sofern Zeit keine Rolle spielt. Doch in der
    > > Argumentation
    > > > hier ging es eben genau um die Zeit.
    > >
    > > Wenn Du ein Rennen fährst oder zu einem dringenden Termin musst, dann
    > > solltest Du (im Moment zumindest) nicht ein E-Auto nehmen. Ok, soweit
    > bin
    > > ich bei Dir.
    >
    > Also warum dann deine Widerrede?
    >
    > > > Und da macht es eben einen gewaltigen Unterschied, ob ich eine
    > > Langstrecke
    > > > ohne Nachtanken fahren kann oder ob ich alle Naselang am Supercharger
    > > stehe
    > > > und nachladen muss.
    > > >
    > > > > Kurzstrecke auch nicht, weil man die Karre über Nacht immer wieder
    > > > aufladen
    > > > > kann. Somit braucht man auf Kurzstrecke überhaupt keine Tankstellen
    > > > mehr.
    > > >
    > > > Das gilt nur dann, wenn du den Wagen tatsächlich jede Nacht auf seinen
    > > > festen Abstellplatz parken kannst. Dann musst du jedesmal Stecker
    > rein,
    > > > vergewissern, dass er auch lädt, am Morgen dann Stecker raus (und
    > wieder
    > > > weghängen), usw. Sollte aus irgendwelchen Gründen das Laden nicht
    > > geklappt
    > > > haben, weil die Sicherung in der Garage mal rausgeflogen ist oder du
    > > oder
    > > > ein anderer Nutzer des Wagens den Stecker reinzustecken vergessen hat,
    > > ist
    > > > der Ärger groß.
    > >
    > > > Glaube mir, da halte ich mal unterwegs an der Tanke und hab das Thema
    > > > "nachladen" für die nächsten zwei Wochen (beim Kurzstreckenverkehr)
    > vom
    > > > Tisch.
    > >
    > > Glaub mir, jemand der sein E-Auto zuhause laden muss, der vergisst so
    > etwas
    > > nicht. Zudem muss man z.B. einen Tesla nicht jede Nacht voll laden. Für
    > > Kurzstrecke reicht es, wenn man das einmal die Woche tut - oder von mir
    > aus
    > > zwei mal, abhängig von der zurückgelegten Strecke.
    >
    > Wenn du hundertprozentig genau weißt, wie weit du am nächsten Tag fahren
    > wirst, dann kann das durchaus klappen. Ich bewundere dich dafür, dass du
    > ein so vollständig durchgeplantes Leben führst – und ich bemitleide
    > dich dafür, dass du dich diesen unnötigen Zwängen unterwirfst. Ich leiste
    > mir u.a. gerade deshalb den Luxus (!) eines eigenen Autos, damit ich nicht
    > auf derart akribische Planungen angewiesen bin und spontan agieren oder auf
    > aktuelle Ereignisse reagieren kann.

    Kein Grund persönlich zu werden. Jemand der täglich nicht weit fahren muss, ist nicht automatisch eingeschränkt.

    > Aber glaube mir, jemand, der (s)ein Auto nach jeder Benutzung an die
    > Stromversorgung hängen muss, vergisst das auch gerne, bzw. macht dabei
    > Fehler oder es gibt ein technisches Problem (Sicherung, FI-Schutz, usw.
    > fliegen raus).

    Und mein Argument ignorierst Du jetzt einfach, weil? Nochmal. Jemand, der nicht viel Strecke pro Tag fahren muss, der muss auch nicht jede Nacht laden. Wenn ich am Tag nur 50 km zurücklege und mein E-Auto eine Reichweite von 300 km hat, dann muss ich nicht jede Nacht aufladen.

    > Ich kenne das aus jahrelanger Erfahrung bei Fahrzeugen, bei denen genau das
    > notwendig ist.

    Dann vergleichst Du hier wieder Äpfel mit Birnen. Ich spreche nämlich von den E-Autos "heute".

    > > > Du kaufst dein Klopapier ja sicherlich auch nicht rollenweise, sondern
    > im
    > > 10er-Pack.
    > >
    > > Klopapier kann man auch nicht rollenweise kaufen soweit ich weiß.
    >
    > Genauso wie man auch Autos kaufen kann, die man nicht täglich "tanken"
    > muss.
    >
    > Deshalb wünschen sich die Verbraucher ja, dass E-Autos mindestens genauso
    > weit kommen, wie ein konventionelles. Denn warum sollte man sich
    > einschränken?

    Nochmal, wenig Strecke != Einschränkung

    Das scheint irgendwie nicht in Dein Weltbild hinein zu wollen.

    ... OVER ...

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Grafikkarten: Das kann Nvidias Turing-Architektur
Grafikkarten
Das kann Nvidias Turing-Architektur

Zwei Jahre nach Pascal folgt Turing: Die GPU-Architektur führt Tensor-Cores und RT-Kerne für Spieler ein. Die Geforce RTX haben mächtige Shader-Einheiten, große Caches sowie GDDR6-Videospeicher für Raytracing, für Deep-Learning-Kantenglättung und für mehr Leistung.
Ein Bericht von Marc Sauter

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