1. Foren
  2. Kommentare
  3. Automobil
  4. Alle Kommentare zum Artikel
  5. › Elektromobilität: VW steigt aus…

das heißt VW fährt nur noch Bergrennen?

  1. Thema

Neues Thema Ansicht wechseln


  1. das heißt VW fährt nur noch Bergrennen?

    Autor: plazer 24.11.19 - 01:39

    Weil eine Renndistanz damit überhaupt nicht möglich ist. Ein Formel 1 kann bis zu 2 Stunden dauern. Die Energie von 100 kg Benzin (abzüglich Wirkungsgrad eines f1 Motors ist >50%) muss der Akku erst einmal Liefern. Das andere Problem ist dann das Gewicht des Fahrzeugs. Da die Akkuentwicklung eine Gerade ist und noch nie sprunghaft angestiegen ist, kann man davon ausgehen dass Benziner im Motorsport noch min 30 Jahre schneller sein werden als ihre E Varianten.

  2. Re: das heißt VW fährt nur noch Bergrennen?

    Autor: Cavaron 24.11.19 - 08:28

    plazer schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    *Facepalm*
    So viele Fehler in einem Post...

    > Weil eine Renndistanz damit überhaupt nicht möglich ist.
    Dahinter stecken die folgenden, irrwitzigen, Annahmen:
    - Ein gutes, spannendes Autorennen muss in etwa so lange dauern wie bei der Formel 1 heute
    - Boxenstopps, bei denen z.B. der Akku getauscht wird, machen das Autorennen unspannend (gibt es bei der F1 nicht auch Boxenstopps, z.B. zum Reifentauscht? Ist das nicht vergleichbar?)

    > Da die Akkuentwicklung eine Gerade ist und noch nie sprunghaft angestiegen ist...
    Du behauptest nicht ernsthaft, dass die Akku-Entwicklung linear verläuft? Die Akkus der 1920er Jahre haben sich nicht mit 0,2 Prozent Verbesserung pro Jahr zu den E-Auto-Akkus von heute entwickelt.

    Eine kWh Lithium-Ionen-Akkus kostete 2010 noch 1000$ und heute vielleicht 150$. Wenn das keine exponentielle Verbesserung ist, dann weiß ich auch nicht...

  3. Re: das heißt VW fährt nur noch Bergrennen?

    Autor: nicoledos 24.11.19 - 11:56

    plazer schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Weil eine Renndistanz damit überhaupt nicht möglich ist. Ein Formel 1 kann
    > bis zu 2 Stunden dauern.

    Bei dem alles in der ersten halben Stunde passiert und die restliche Zeit nur noch abfahren. Von größeren Fahrfehlern und defekten mal abgesehen.

    Richtige Langstreckenrennen einerseits und Sprintrennen andererseits sind da eine ganz andere Geschichte.

  4. Re: das heißt VW fährt nur noch Bergrennen?

    Autor: plazer 24.11.19 - 21:17

    Die Entwicklung der Energiedichte ist linear.
    Die des Preises pro kWh nicht. Aber das hab ich ja nicht behauptet.
    Was die Länge der Rennen angeht, finde ich hat die Formel 1 einen guten Kompromiss gefunden. Kürzere Rennen würden viel Taktik rausnehmen, siehe Moto GP. Langstreckenrennen sind auch cool aber halt einfach zu viel wenn man sie alle 2 Wochen komplett schauen würde.
    Ein Boxenstopp der 2sec dauert oder ein Autowechsel wie in der formel E ist natürlich nicht das gleiche.
    Selbst wenn man die Akkus zum wechseln machen würde und dann Langstreckenrennen fährt, geht wieder viel Taktik verloren, weil ein voller Akku eben genauso schwer ist, wie ein leerer.
    Kurz gesagt jeder Motorsport Fan würde pro Verbrenner stimmen. Paar E-Nerds schauen halt Formel E, aber nicht unbedingt weil ihr großes Hobby der Motorsport ist.

  5. Re: das heißt VW fährt nur noch Bergrennen?

    Autor: superdachs 25.11.19 - 00:01

    plazer schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Weil eine Renndistanz damit überhaupt nicht möglich ist. Ein Formel 1 kann
    > bis zu 2 Stunden dauern. Die Energie von 100 kg Benzin (abzüglich
    > Wirkungsgrad eines f1 Motors ist >50%) muss der Akku erst einmal Liefern.
    > Das andere Problem ist dann das Gewicht des Fahrzeugs. Da die
    > Akkuentwicklung eine Gerade ist und noch nie sprunghaft angestiegen ist,
    > kann man davon ausgehen dass Benziner im Motorsport noch min 30 Jahre
    > schneller sein werden als ihre E Varianten.

    Also es gibt ja wenig Dinge die langweiliger sind als zuzuschauen wie sich eine Horde Typen mit bunten Autos zwei Stunden lang im Kreis hinterher fahren. Von daher sind Bergrennen und Ralleys deutlich unterhaltsamer. Ob Autorennen insgesamt im 21. Jahrhundert noch nötig sind muss man sich natürlich auch fragen. Ich würde solchen Quatsch verbieten. Egal mit welchem Motor.

  6. Re: das heißt VW fährt nur noch Bergrennen?

    Autor: emdotjay 25.11.19 - 07:43

    plazer schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Weil eine Renndistanz damit überhaupt nicht möglich ist. Ein Formel 1 kann
    > bis zu 2 Stunden dauern. Die Energie von 100 kg Benzin (abzüglich
    > Wirkungsgrad eines f1 Motors ist >50%) muss der Akku erst einmal Liefern.
    > Das andere Problem ist dann das Gewicht des Fahrzeugs. Da die
    > Akkuentwicklung eine Gerade ist und noch nie sprunghaft angestiegen ist,
    > kann man davon ausgehen dass Benziner im Motorsport noch min 30 Jahre
    > schneller sein werden als ihre E Varianten.

    @Plazer was mich an dem Post am meisten stört ist das mit Fantasiezahlen umhergeworfen werden.
    Der Wirkungsgrad des F1 Motors ist >50%? Woher haben sie den Unsinn?
    Ich nehme mal an das sie in Physik genauer mit der Thermodynamik nichts am Hut hatten.
    Denn dann wüssten Sie das der höchste theoretische Wirkungsgrad einer Verbrennungskraftmaschine der Carnot Wirkungsgrad ist, und der wird nicht mal erreicht.

    Der Wirkungsgrad von Verbrennungskraftmaschinen liegt irgend wo zw. 30-40%.
    PS: Eine Stationäre Gasturbine, also dort wo es wirklich auf die Effizienz ankommt erreicht auch nur um die 40%.

  7. Re: das heißt VW fährt nur noch Bergrennen?

    Autor: pioneer 25.11.19 - 08:49

    Cavaron schrieb:

    > Eine kWh Lithium-Ionen-Akkus kostete 2010 noch 1000$ und heute vielleicht
    > 150$. Wenn das keine exponentielle Verbesserung ist, dann weiß ich auch
    > nicht...

    Zwischen 2 Punkten im Koordinatensystem liegt eine Gerade. Was Du beschreibst ist eine lineare Entwicklung.

  8. Re: das heißt VW fährt nur noch Bergrennen?

    Autor: ChriDDel 25.11.19 - 10:37

    emdotjay schrieb:
    > Der Wirkungsgrad des F1 Motors ist >50%? Woher haben sie den Unsinn?
    >..
    > Der Wirkungsgrad von Verbrennungskraftmaschinen liegt irgend wo zw.
    > 30-40%.
    > PS: Eine Stationäre Gasturbine, also dort wo es wirklich auf die Effizienz
    > ankommt erreicht auch nur um die 40%.
    Nur ist der F1 Motor ein Hybrid und hatte schon zur Einführung 2014 einen Wirkungsgrad von ca. 44%. Mercedes AMG hat den schon 2017 auf über 50% bekommen.

  1. Thema

Neues Thema Ansicht wechseln


Um zu kommentieren, loggen Sie sich bitte ein oder registrieren Sie sich. Sie müssen ausserdem in Ihrem Account-Profil unter Forum einen Nutzernamen vergeben haben. Zum Login

Stellenmarkt
  1. WBS GRUPPE, deutschlandweit (Home-Office)
  2. Hays AG, Deutschland
  3. Universitätsmedizin der Johannes Gutenberg-Universität Mainz, Mainz
  4. Debeka Kranken- und Lebensversicherungsverein a.G., Koblenz

Golem pur
  • Golem.de ohne Werbung nutzen

Anzeige
Spiele-Angebote
  1. (-15%) 25,49€
  2. 4,63€
  3. 40,49€
  4. 31,99€


Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Programmiersprache Go: Schlanke Syntax, schneller Compiler
Programmiersprache Go
Schlanke Syntax, schneller Compiler

Die objektorientierte Programmiersprache Go eignet sich vor allem zum Schreiben von Netzwerk- und Cloud-Diensten.
Von Tim Schürmann


    Pixel 4a im Test: Google macht das Pixel kleiner und noch günstiger
    Pixel 4a im Test
    Google macht das Pixel kleiner und noch günstiger

    Google macht mit dem Pixel 4a einiges anders als beim 3a - und eine Menge richtig, unter anderem beim Preis. Im Herbst sollen eine 5G-Version und das Pixel 5 folgen.
    Ein Test von Tobias Költzsch

    1. Smartphone Google stellt das Pixel 4 ein
    2. Android Googles Dateimanager erlaubt PIN-geschützten Ordner
    3. Google Internes Dokument weist auf faltbares Pixel hin

    Ryzen 7 Mobile 4700U im Test: Der bessere Ultrabook-i7
    Ryzen 7 Mobile 4700U im Test
    Der bessere Ultrabook-i7

    Wir testen AMDs Ryzen-Renoir mit 10 bis 35 Watt sowie mit DDR4-3200 und LPDDR4X-4266. Die Benchmark-Resultate sind beeindruckend.
    Ein Test von Marc Sauter

    1. Renoir Asrock baut 1,92-Liter-Mini-PC für neue AMD-CPUs
    2. Ryzen Pro 4750G/4650G im Test Die mit Abstand besten Desktop-APUs
    3. Arlt-Komplett-PC ausprobiert Mit Ryzen Pro wird der Büro-PC sparsam und flott