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Ein Kompromiss muss her

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  1. Ein Kompromiss muss her

    Autor: MahatmaPech 15.04.21 - 13:57

    Ich denke so viel ist klar: Motorradfahrer wollen und werden ihr Hobbys nicht aufgeben und es ist nicht damit zu rechnen, dass die Politik das Motorradfahren komplett verbieten wird.
    Aber es ist auch klarr: Motorradfahren ist ein Hobby und für die meisten Anwender kein notwendiges Fortbewegungsmittel. Dieses Hobby zieht Einschränkungen anderer Menschen, wie die Senkung der Lebensqualität durch Lärmbelästigung, und Umweltbelastungen mit sich.
    Also muss hier ein Ausgleich gefunden werden.

    Ein möglicher Kompromiss könnte ein Anreizsystem sein, was Motorradfahrer dazu bewegt sich so zu verhalten, dass sie andere nicht schädigen. Wer z.B. an Sonntagen fahren möchte, muss eine Sonderzulassung erwerben und mehr steuern zahlen, da Sonntage für viele ein Ruhetag ist. Desweitern kann man überlegen die KFZ-Steuer um eine Komponente zu erweitern, die den Lärmpegel eines Motorrads berücksichtigt. Je lauter, desto teurer. Auch ein grundsätzliches Fahrverbot an Feiertagen und Sonntagen wäre m.E. vertretbar.
    Elektromotorräder sind dir nicht praktisch genug oder nicht laut genug? Kein Problem, aber dann musst du halt dafür zahlen.
    Viele Motorradfahrer werden dafür kein Verständnis zeigen weil sie dadurch eingeschränkt fühlen. Aber man sollte nicht vergessen dass sie aktuell eine Belastung darstellen und dass das so nicht ohne Einschränkungen tragbar ist.

  2. Re: Ein Kompromiss muss her

    Autor: Ruberg 15.04.21 - 14:04

    Kann man nicht einfach als Gesetzgeber Emissionsvorschriften derart gestalten, dass die Geräte nicht donnern dürfen und können?
    Dann dürfen die Menschen weiter Sprit/Strom zum Spaß verheizen, aber wenigstens müssen die Menschen und Tiere im Kilometerumkreis nicht mehr daran teilhaben.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 15.04.21 14:14 durch Ruberg.

  3. Re: Ein Kompromiss muss her

    Autor: loktron 15.04.21 - 14:13

    MahatmaPech schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich denke so viel ist klar: Motorradfahrer wollen und werden ihr Hobbys
    > nicht aufgeben und es ist nicht damit zu rechnen, dass die Politik das
    > Motorradfahren komplett verbieten wird.
    > Aber es ist auch klarr: Motorradfahren ist ein Hobby und für die meisten
    > Anwender kein notwendiges Fortbewegungsmittel. Dieses Hobby zieht
    > Einschränkungen anderer Menschen, wie die Senkung der Lebensqualität durch
    > Lärmbelästigung, und Umweltbelastungen mit sich.
    > Also muss hier ein Ausgleich gefunden werden.
    >
    > Ein möglicher Kompromiss könnte ein Anreizsystem sein, was Motorradfahrer
    > dazu bewegt sich so zu verhalten, dass sie andere nicht schädigen. Wer z.B.
    > an Sonntagen fahren möchte, muss eine Sonderzulassung erwerben und mehr
    > steuern zahlen, da Sonntage für viele ein Ruhetag ist. Desweitern kann man
    > überlegen die KFZ-Steuer um eine Komponente zu erweitern, die den Lärmpegel
    > eines Motorrads berücksichtigt. Je lauter, desto teurer. Auch ein
    > grundsätzliches Fahrverbot an Feiertagen und Sonntagen wäre m.E.
    > vertretbar.
    > Elektromotorräder sind dir nicht praktisch genug oder nicht laut genug?
    > Kein Problem, aber dann musst du halt dafür zahlen.
    > Viele Motorradfahrer werden dafür kein Verständnis zeigen weil sie dadurch
    > eingeschränkt fühlen. Aber man sollte nicht vergessen dass sie aktuell eine
    > Belastung darstellen und dass das so nicht ohne Einschränkungen tragbar
    > ist.

    Alles teurer machen wird gerade die weniger treffen, die jetzt schon rücksichtsloser sind, ist also quatsch. Ich soll für das Privileg zahlen mehr lärm zu machen? quatsch, dann dürfen reiche die umwelt weiter ärgern und arme haben gar keine alternative weil sie sich weder die überteuerten Ebikes leisten können, noch ihren Verbrenner freizukaufen, während die die sich die Ebike seh leisten können weiter dafür blechen können sich egoistisch zu verhalten.
    Nein
    wie der vorredner schon sagt motorradfahren nicht pauschal verbieten auch nicht an sonntagen (an denen 90% des hobbies ausgelebt wird) sondern schalldämpfende maßnahmen gesetzlich vorschreiben und empfindliche strafen verhängen, wenn dagegen verstoßen wird, sodass das unnötige lärm machen nicht mehr möglich ist und fertig

  4. Re: Ein Kompromiss muss her

    Autor: sky_net 15.04.21 - 15:06

    Ich verstehe nicht ganz: was ändert das Verteuern durch die von die genannten Maßnahmen denn am Grundproblem, dass die Lärmbelästigung in einigen Gegenden zu groß ist?
    Was interessiert es den geschädigten Bewohner auf dem Land denn, wenn der Biker mehr bezahlt hat? Der Krach ist doch dann immer noch da.
    Das klingt so als spekulierst Du darauf, dass durch höhere Preise ein "Erziehungseffekt" eintritt und die Menge der Biker geringer wird. Das funktioniert doch bei allen anderen Dingen auch schon nicht (Tabaksteuer, Benzin, ...). Warum sollte das hier greifen?

    Warum nicht Maßnahmen, die wirklich etwas bringen auf den Weg bringen?
    Geschwindigkeitsbegrenzungen ist an vielen Stellen zB sicher ohne weitere möglich. Damit würde man sicher schon viel erreichen. Wenn man dann auch stärker kontrollieren würde und Strafen dann auch mal so festlegt, dass es eben auch weh tut, dann ist das Thema vermutlich schnell vom Tisch.

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