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Keinge Gigafactory = Hohe Preise in Europa

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  1. Re: Keinge Gigafactory = Hohe Preise in Europa

    Autor: SanderK 05.06.19 - 22:22

    Ganz ehrlich. Mir egal ;-)
    Habe meine Quellen angegeben und sind Nachvollziehbar.
    Es bleibt, selbst Ideal gerechnet. Der Stromer ist kein Sparschwein. Günstiger, möglich, wobei ich bei einen kleinen Benziner lange fahren kann um den mehr Preis vom Stromer wieder rein habe. In meinen Fall wäre der Unterschied gut 10-20000 Euro.
    Für mich spannender als Stromer? Blue Crude.

  2. Re: Keinge Gigafactory = Hohe Preise in Europa

    Autor: SanderK 05.06.19 - 22:27

    Das mit dem Atomstrom, keine Frage. Das wegen Öl auch Kriege oder entsprechende Handlungen geführt werden, auch nicht Schön.
    Aber der deutsche Staat? So viel da rein Stecken. Weiß es aber auch nicht und kann dazu keine Quellen nennen.
    Ich bin auch nicht gegen Stromer! Nicht missverstehen. Das man bei denen so viel Spart, ist halt nicht. Für meinen jetzigen Zahl ich 60 Euro Steuern im Jahr, da ist mir das erlassen beim Stromer auch egal.

  3. Re: Keinge Gigafactory = Hohe Preise in Europa

    Autor: teenriot* 05.06.19 - 22:45

    > Das wegen Öl auch Kriege

    Nenn mal einen! Vorher googlest du aber mal die Kosten dieses Krieges und wer anschließend wieviel Öl bekommen hat. Könnte sein, dass die Anfänger-Verschwörungstheorie dann wie eine Seifenblase zerplatzt.

  4. Re: Keinge Gigafactory = Hohe Preise in Europa

    Autor: SanderK 05.06.19 - 22:56

    teenriot* schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > > Das wegen Öl auch Kriege
    >
    > Nenn mal einen! Vorher googlest du aber mal die Kosten dieses Krieges und
    > wer anschließend wieviel Öl bekommen hat. Könnte sein, dass die
    > Anfänger-Verschwörungstheorie dann wie eine Seifenblase zerplatzt.

    Nein! Warum Nein? Wer es nicht glauben will, dass der Krieg oder das Anwenden der Waffen schon vielen Firmen Geld bringt. Der glaubt den Rest eh nicht. Lasse mich auch nur ungern in die Position einer Verschwörungstheorie zwingen. Dazu wird es zu offensichtlich Betrieben.

  5. Re: Keinge Gigafactory = Hohe Preise in Europa

    Autor: FactCheck 06.06.19 - 02:59

    "Dass die einzige Idee immer ist das vorhandene schlechter zu machen zeigt, dass derzeit (!!!) die Alternative schlechter ist"

    Nicht vergessen es steckt auch immer viel Marketing das Vorhandene schlechter zu machen!

    -Industry will verkaufen.
    -Regierung will Steuereinnahmen.
    -Gruenen und Co bekommen deren Stimmen nicht mit Fachwissen sondern mit Stimmungsmache was gegen Vorhandenes immer gut ist, mit "Protest" schnappt man sich immer schon einige Stimmen.
    -Menschen mit groesserem Einkommen wollen dies gerne den Anderen unter die Nase druecken, Ego..

    So gibt es schon viele Gruppen die "dagegen" sind und "Neues wollen" unabhaengig von den Fakten und Sachlage. Damit sage ich nicht sie haetten Recht oder Unrecht, keine Ahnung, nur es gibt immer die die prinzipiell gegen aber auch die die prinzipiell dafuer sind und Fakten und Tatsachen muessen da nicht unbedingt mitmischen.

  6. Re: Keinge Gigafactory = Hohe Preise in Europa

    Autor: stone1001 06.06.19 - 07:56

    E-Mover schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > SanderK schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Zum einen:
    > > Das sind 70,55 Prozent Steuern auf einen Liter Benzin.
    > > Zum anderen:
    > > 54 %
    > > Staatliche Strompreisantelie: Steuern, Abgaben, Umlagen
    > > Ein mal Vattenfall und ein mal Focus Online als Quelle.
    > > Mal vom hiesigen Anbieter mit 100% Ökostrom:
    > > Arbeitspreis: 27,00 Cent/kWh also grob 13,5 Cent Steuern.
    > > Bei einem Benzinpreis von 1,20 Euro erhebt der Staat 84,66 Cent
    > > Gesamtsteuern (50,1 Cent Mineralölsteuer, 15,4 Cent Ökosteuer und 19,16
    > > Cent Mehrwertsteuer). Das sind 70,55 Prozent Steuern auf einen Liter
    > > Benzin.
    > >
    > > Nur mal grob gerechnet. Wenn dem Staat dann genug Einnahmen verloren
    > gehen,
    > > wird es an anderer Stelle drauf geschlagen.
    >
    > Ups, ich habe die Mehrwertsteuer beim Diesel vergessen, Du hast Recht,
    > sorry! Und ich hatte beim Strom die Energieversorgermarge mit drin, dafür
    > aber keinen Teil der Netzentgelte.
    >
    > Dieselpreis 1,25¤, davon 19% MwSt. und 47,03 Cent Mineralölsteuer sowie 0,3
    > Cent Erdölbevorratungsbeitrag. Damit komme ich dann auf 53,6% Steuer- und
    > Abgabeanteil. Beim Ottokraftstoff ist es deutlich höher (16 Cent pro
    > Liter), aber die von Dir gegoogelten 70,55% bezogen sich auf einen
    > Spritpreis von 1,20¤, das ist ja lange her und die Mineralölsteuer wird
    > nicht in % bemessen sondern in Cent/Liter. Man sieht wie hoch der Diesel
    > subventioniert ist.
    >
    > Strompreis durchschnittlich 30Cent: 1KWh kostet ca. 4 Cent, dann kommen ca.
    > 8 Cent Netznutzungsentgelte dazu. Lassen wir mal 3 Cent der Netzentgelte
    > politisch motiviert sein. Ca. 5 Cent sind Umsatzsteuer, 7 Cent EEG-Umlage,
    > 2,1 Cent Stromsteuer und 3 Cent sonstige Umlagen. Dann komme ich immer noch
    > auf über 60% Steuern und Abgaben.


    Immer dieses Subventions Gerede nur weil etwas weniger besteuert ist muss man das ja nicht als Subvention sehen.

  7. Re: Keinge Gigafactory = Hohe Preise in Europa

    Autor: teenriot* 06.06.19 - 11:49

    Übersetzt: Außer Plattituden hast du nichts handfestes zu bieten.
    => Verschwörungstheorie
    q.e.d.

  8. Re: Keinge Gigafactory = Hohe Preise in Europa

    Autor: SanderK 06.06.19 - 11:55

    teenriot* schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Übersetzt: Außer Plattituden hast du nichts handfestes zu bieten.
    > => Verschwörungstheorie
    > q.e.d.
    Wenn Du dich damit besser Fühlst. Gerne doch ;-)
    *Alu Dreispitz zurecht rückt*
    Schöne Woche noch ;-)

  9. Re: Keinge Gigafactory = Hohe Preise in Europa

    Autor: ChMu 06.06.19 - 13:26

    SanderK schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > E-Mover schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > SanderK schrieb:
    > >
    > ---------------------------------------------------------------------------
    >
    > > -----
    > > > Wenn die mal nicht wären ^^ würde sich dann ein Stromer noch Rechnen?
    > > > Nein, nicht Rechnen, wird nicht passieren ;-)
    > >
    > > Und natürlich bleiben bei Deinem Vergleich Steuern und EEG Umlage beim
    > > Strom erhalten, oder?
    > Nein? Warum? Würde mich in der Tat interessieren, ob der Steueranteil bei
    > Strom so hoch ist wie bei fossilen Brennstoffen. Wenn der schnell Fallen
    > sollte, also der Verbrauch, gehe ich von aus, dass die Regierung dann auch
    > mit Strom anders umgehen wird. Die Ausgaben bleiben ja hoch.

    Strom kostet momentan 6c/kWh im Schnitt. Je nach Herstellung geht der Preis bis auf 8c rauf oder auf 2 cents runter.
    Benzin kostet momentan 68c/l, Diesel knapp 66c/l. Stark vom Barrel Preis abhaengig.
    So, prozentual, wo zahlt der End Kunde mehr drauf wenn alle Umlagen, Abgaben, Steuern und Steuern auf die Steuern aufgeschlagen werden?

  10. Re: Keinge Gigafactory = Hohe Preise in Europa

    Autor: ChMu 06.06.19 - 13:43

    BlindSeer schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Lass mich raten, du hast entweder die Gelgenheit dein Auto zuhause zu
    > laden, wohnst praktisch in der City mit guter ÖPNV Anbindung, oder hast
    > alles in der Nähe.

    Du meinst er wuerde zur drei viertel Mehrheit der Deutschen Einwohner zaehlen?
    >
    > Ich fahre auch mit dem ÖPNV zur Arbeit und zu Fuß zum Einkaufen, aber ich
    > vergesse nicht diejenigen die das nicht können, oder dadurch die dreifache
    > Zeit brauchen. Diejenigen die sich das tolle E-Auto nicht leisten können,
    > oder diejenigen die gar keine Möglichkeit zum laden haben.

    Schoen. Das fliesst in Deine Kaufentscheidung ein? Konsequent muesstest Du also auch die Oeffentlichen boykottieren bis sie fuer JEDEN zur Verfuegung stehen. Momentan waere fuer 70%+ der Autofahrer ein elektrischer Wagen die bessere, sauberere, im Unterhalt guenstigerer und fuer die Umwelt bessere Alternative. Ja, 70%+ der privaten Autos. Mindestens. Weil das nicht genug ist, soll man also weiter Verbrenner fahren?
    >
    > Was mich vor allem stört ist das ständige bevorzugen der eigenen
    > Möglichkeiten.

    Ehm. Ja? Soll ich mich in die Lage eines Autofahrers 500km weg versetzen der NICHT meine Moeglichkeiten hat und deshalb auf mein Auto verzichten? Natuerlich beurteilt jeder die Situation aus seiner Sichtweise.

    > Leute mit Eigenheim und Garage fordern "freie Fahrt für
    > freie E-Autos", jene mit ÖPNV Anbindung oder in der Stadt Ansässigen dann
    > "Alle Autos raus aus der Stadt". Zeigt sich auch an deiner Aussage, dass
    > Klimafeiertage nicht Autofrei sein sollen, sondern nur Verbrenner-frei (man
    > selber will ja noch fahren).

    Also ich fordere das nicht. Ganz im Gegenteil, solange e-Autos noch “exotisch” sind, kann man wunderbar die ganzen Vorteile geniessen. Free charging, Steuerfrei, keine Maut auf der Autobahn, free parking, Busspuren Nutzung, Unterstuetzung beim Kauf ect pp, fahren e-Mobile erst mal als Massenprodukt rum, duerfte so manches Schmankerl wegfallen.
    >
    > Was aber gebraucht wird sind Alternativen und zwar gangbare. Dass die
    > einzige Idee immer ist das vorhandene schlechter zu machen zeigt, dass
    > derzeit (!!!) die Alternative schlechter ist. Wäre sie besser würden die
    > Leute auch so umsteigen. Ein gesellschaftlicher Konsenz, Verbesserungen.
    > Nicht Verbote und Beschneidungen. Die Leute die ich kenne sitzen nicht im
    > Auto weil sie Bock drauf haben. Ich kenne auch nur einen der auf "geilen
    > Sound" beim Auto abfährt.

    Wie jetzt, du schaust das ganze aus Deiner Sichtweise an? Das ist aber ein ganz schoenes Stueck unter dem Tellerrand. Die Geschichte zeigt aber, das der Deutsche auf keinen Fall auf das eigene Auto verzichten wird, koste es, was es wolle. Weder e-scooter, Fahrgemeinschaften (bitte nicht kruemeln auf dem Ruecksitz) car sharing oder autonome Taxen werden ja ueber “Pilot Projekte” hinauskommen. In Deutschland. Im Rest der Welt wird es einige Veraenderungen geben, aber nicht mehr in meiner oder unserer Lebenszeit.
    >
    > Konsenz entsteht aber nur wenn man über den eigenen Tellerrand hinweg
    > sieht. Vor allem entsteht nur so Aktzeptanz. Es nutzt nichts den Leuten
    > etwas weg zu nehmen, wenn sie keine Alternative haben. Erst Alternativen,
    > dann kann man die letzten Sturen gerne ausschließen.

    Wer will denn was wegnehmen? Die 4 Leute welche sich auf Grund einer Fahrt in meinem Model3 dazu entschieden haben, ebenfalls eins zu kaufen, waren komplett anderer Meinung. Keiner hatte das Gefuehl das ihnen was weggenommen wird, im Gegenteil, sie freuen sich nun mit ihrem Auto zu fahren. Der “Spass” ist wieder da. Ohne all die Nachteile eines Verbrenners.

  11. Re: Keinge Gigafactory = Hohe Preise in Europa

    Autor: SanderK 06.06.19 - 13:49

    Welche Nachteile haben die Verbrenner?
    Würde mich wirklich Interessieren.

  12. Re: Keinge Gigafactory = Hohe Preise in Europa

    Autor: thinksimple 06.06.19 - 13:54

    dangi12012 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Die Rechnung ist doch ganz simpel:
    > 15000 Euro für 13,5 KWh Kapazität vom Europäischen Hersteller.
    > Also kostet es den privaten 1100Euro pro kwh.
    >
    > Tesla produziert für sich selbst für unter 100 dollar pro kwh. Macht in
    > Euro 88 Euro pro kwh. Also etwa faktor 12 zwischen Gigafactory
    > Produktionskosten und der Europäischen marke für private.
    >
    > Fängt Tesla nun an in Europa zu verkaufen (50% marge + 20% Zoll + 20% mwst.
    > + 10Euro Versand/kwh) sind wir bei genau 200 Euro pro kwh. Da können die
    > Deutschen Preislich nicht mithalten. Jedenfalls nicht ohne eigene Fabrik.

    Bei Sonnen sind die Hausspeicher incl. Anschluss günstiger wie die Speicher von Tesla.

    Alleinfahrende Autos hin oder her,
    aber Backpapierzuschnitte sind schon eine geile Erfindung.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 06.06.19 13:57 durch thinksimple.

  13. Re: Keinge Gigafactory = Hohe Preise in Europa

    Autor: ChMu 06.06.19 - 14:04

    SanderK schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Welche Nachteile haben die Verbrenner?
    > Würde mich wirklich Interessieren.

    Sie machen Laerm, stinken, kosten ein heiden Geld zu unterhalten, man muss schalten und selbst die Automatik zieht nicht hoch, jede Woche ist ein Hunni faellig an der Tankstelle, man muss zur Tankstelle, man muss Maut bezahlen, es gibt zig Sachen die, vor allem nach einigen Jahren, kaputt gehen (Auspuff, Pumpen, Riemen, Kerzen, Filter ect) wobei gar nicht mal die paar tausend Euro fuer die Reparaturen und Teile das Problem sind, sondern das man kein Auto hat in der Zeit. Klar, man koennte sich eins mieten bezw bei Kurz Sachen bekommt man einen Loaner vom Hersteller aber dann koennte man doch gleich mieten wenn man mal ein Auto braucht?
    Es gibt, ausser dem guenstigerem gebraucht Kauf Preis der aber in der TCO schnell unwichtig wird, keinerlei Vorteile welche ich oder andere electro Fahrer die ich kenne, sehen koennen.

    Und ja, wir koennen alle zu Hause laden. Oder beim Aldi. Oder auf der Arbeit. Oder im Parkhaus. Oder am Schnell Lader. Und ja, alle haben vorher vergleichbare Verbrenner gefahren bezw haben die als Zweitwagen immer noch. Man vergleicht eben nicht den 12 jahre alten Polo mit 180000km in Basis Ausstattung fuer 900 Euro mit einem neuen Tesla Model 3. Der Polo Fahrer ist auch nicht daran interessiert. Zaehlt also nicht.

  14. Re: Keinge Gigafactory = Hohe Preise in Europa

    Autor: PiranhA 06.06.19 - 14:13

    Zumindest die Netzentgelte sollte man beim Strompreis nicht unterschlagen. Das ist ja keine Abgabe oder Steuer vom Gesetzgeber.

  15. Re: Keinge Gigafactory = Hohe Preise in Europa

    Autor: SanderK 06.06.19 - 14:17

    Ich sehe keine Vorteile im Verbrenner, wollte von Dir die Nachteile hören.
    Pendel nicht so weit. Tanke im Schnitt ein bis zwei mal im Monat für knappe 50 Euro. Zahl 60 Euro im Jahr Kfz Steuer. Also da wäre für mich das Potential zum Sparen eher gering.
    Maut wird ja von der Kfz Steuer reduziert.
    Würde mein jetziges Auto auch nicht mit einen Model 3 vergleichen, aber ich könnte mir von einen zwei kaufen und es reicht mir. Garantie habe ich auch noch die nächsten Jahre und Inspektion ist nicht so teuer.
    Klar gibt es mehr Mechanik die Kaputt gehen kann, ist mir klar.
    Wären Stromer im reinen Preis da wo Verbrenner jetzt sind, wäre ich auch der letzte der keinen Fahren würde. Grade zum Pendeln und ich könnte in der Garage laden, wäre es super für mich.
    Aber, noch sind für mich die Vorteile nicht den doppelten Preis Wert, ja nicht ganz doppelt.
    Wobei, Vorsicht Subjektiv, gefällt mir momentan kein Stromer ;-)

  16. Re: Keinge Gigafactory = Hohe Preise in Europa

    Autor: E-Mover 06.06.19 - 21:01

    ChMu schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > BlindSeer schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Lass mich raten, du hast entweder die Gelgenheit dein Auto zuhause zu
    > > laden, wohnst praktisch in der City mit guter ÖPNV Anbindung, oder hast
    > > alles in der Nähe.
    >
    > Du meinst er wuerde zur drei viertel Mehrheit der Deutschen Einwohner
    > zaehlen?
    > >
    > > Ich fahre auch mit dem ÖPNV zur Arbeit und zu Fuß zum Einkaufen, aber
    > ich
    > > vergesse nicht diejenigen die das nicht können, oder dadurch die
    > dreifache
    > > Zeit brauchen. Diejenigen die sich das tolle E-Auto nicht leisten
    > können,
    > > oder diejenigen die gar keine Möglichkeit zum laden haben.
    >
    > Schoen. Das fliesst in Deine Kaufentscheidung ein? Konsequent muesstest Du
    > also auch die Oeffentlichen boykottieren bis sie fuer JEDEN zur Verfuegung
    > stehen. Momentan waere fuer 70%+ der Autofahrer ein elektrischer Wagen die
    > bessere, sauberere, im Unterhalt guenstigerer und fuer die Umwelt bessere
    > Alternative. Ja, 70%+ der privaten Autos. Mindestens. Weil das nicht genug
    > ist, soll man also weiter Verbrenner fahren?
    > >
    > > Was mich vor allem stört ist das ständige bevorzugen der eigenen
    > > Möglichkeiten.
    >
    > Ehm. Ja? Soll ich mich in die Lage eines Autofahrers 500km weg versetzen
    > der NICHT meine Moeglichkeiten hat und deshalb auf mein Auto verzichten?
    > Natuerlich beurteilt jeder die Situation aus seiner Sichtweise.
    >
    > > Leute mit Eigenheim und Garage fordern "freie Fahrt für
    > > freie E-Autos", jene mit ÖPNV Anbindung oder in der Stadt Ansässigen
    > dann
    > > "Alle Autos raus aus der Stadt". Zeigt sich auch an deiner Aussage,
    > dass
    > > Klimafeiertage nicht Autofrei sein sollen, sondern nur Verbrenner-frei
    > (man
    > > selber will ja noch fahren).
    >
    > Also ich fordere das nicht. Ganz im Gegenteil, solange e-Autos noch
    > “exotisch” sind, kann man wunderbar die ganzen Vorteile
    > geniessen. Free charging, Steuerfrei, keine Maut auf der Autobahn, free
    > parking, Busspuren Nutzung, Unterstuetzung beim Kauf ect pp, fahren
    > e-Mobile erst mal als Massenprodukt rum, duerfte so manches Schmankerl
    > wegfallen.
    > >
    > > Was aber gebraucht wird sind Alternativen und zwar gangbare. Dass die
    > > einzige Idee immer ist das vorhandene schlechter zu machen zeigt, dass
    > > derzeit (!!!) die Alternative schlechter ist. Wäre sie besser würden die
    > > Leute auch so umsteigen. Ein gesellschaftlicher Konsenz, Verbesserungen.
    > > Nicht Verbote und Beschneidungen. Die Leute die ich kenne sitzen nicht
    > im
    > > Auto weil sie Bock drauf haben. Ich kenne auch nur einen der auf "geilen
    > > Sound" beim Auto abfährt.
    >
    > Wie jetzt, du schaust das ganze aus Deiner Sichtweise an? Das ist aber ein
    > ganz schoenes Stueck unter dem Tellerrand. Die Geschichte zeigt aber, das
    > der Deutsche auf keinen Fall auf das eigene Auto verzichten wird, koste es,
    > was es wolle. Weder e-scooter, Fahrgemeinschaften (bitte nicht kruemeln auf
    > dem Ruecksitz) car sharing oder autonome Taxen werden ja ueber “Pilot
    > Projekte” hinauskommen. In Deutschland. Im Rest der Welt wird es
    > einige Veraenderungen geben, aber nicht mehr in meiner oder unserer
    > Lebenszeit.
    > >
    > > Konsenz entsteht aber nur wenn man über den eigenen Tellerrand hinweg
    > > sieht. Vor allem entsteht nur so Aktzeptanz. Es nutzt nichts den Leuten
    > > etwas weg zu nehmen, wenn sie keine Alternative haben. Erst
    > Alternativen,
    > > dann kann man die letzten Sturen gerne ausschließen.
    >
    > Wer will denn was wegnehmen? Die 4 Leute welche sich auf Grund einer Fahrt
    > in meinem Model3 dazu entschieden haben, ebenfalls eins zu kaufen, waren
    > komplett anderer Meinung. Keiner hatte das Gefuehl das ihnen was
    > weggenommen wird, im Gegenteil, sie freuen sich nun mit ihrem Auto zu
    > fahren. Der “Spass” ist wieder da. Ohne all die Nachteile eines
    > Verbrenners.


    +1

  17. Re: Keinge Gigafactory = Hohe Preise in Europa

    Autor: E-Mover 06.06.19 - 21:03

    thinksimple schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > dangi12012 schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Die Rechnung ist doch ganz simpel:
    > > 15000 Euro für 13,5 KWh Kapazität vom Europäischen Hersteller.
    > > Also kostet es den privaten 1100Euro pro kwh.
    > >
    > > Tesla produziert für sich selbst für unter 100 dollar pro kwh. Macht in
    > > Euro 88 Euro pro kwh. Also etwa faktor 12 zwischen Gigafactory
    > > Produktionskosten und der Europäischen marke für private.
    > >
    > > Fängt Tesla nun an in Europa zu verkaufen (50% marge + 20% Zoll + 20%
    > mwst.
    > > + 10Euro Versand/kwh) sind wir bei genau 200 Euro pro kwh. Da können die
    > > Deutschen Preislich nicht mithalten. Jedenfalls nicht ohne eigene
    > Fabrik.
    >
    > Bei Sonnen sind die Hausspeicher incl. Anschluss günstiger wie die
    > Speicher von Tesla.

    Sie sind grammatikalisch gesehen höchstens günstiger ALS die Speicher von Tesla. Inhaltlich aber auch das nicht.

    Ich weiß, das mit der Grammatik trägt wenig zur Sache bei. Aber wenn‘s ein Schlaumeier, der nie eine Begründung zu seinen Totschlagargumenten hinzufügt schreibt, dann muss es auch mal sein, sorry.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 06.06.19 21:15 durch E-Mover.

  18. Re: Keinge Gigafactory = Hohe Preise in Europa

    Autor: E-Mover 06.06.19 - 21:08

    SanderK schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Welche Nachteile haben die Verbrenner?
    > Würde mich wirklich Interessieren.

    Verbrenner haben genau 2 Vorteile:
    1. Sie haben meistens im Vergleich eine größere Reichweite.
    2. Man kann sie schneller nachtanken.

    Das ist unbestritten. In allen anderen Dimensionen (das führt zu weit, jetzt hier alles aufzulisten!) haben sie Nachteile. Mag sich nun jeder selbst aussuchen, wie wichtig Reichweite für den täglichen Einsatz ist und wie wichtig die Zeitkomponente bei den beiden Urlaubsfahrten im Jahr ausfällt.

  19. Re: Keinge Gigafactory = Hohe Preise in Europa

    Autor: E-Mover 06.06.19 - 21:10

    PiranhA schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Zumindest die Netzentgelte sollte man beim Strompreis nicht unterschlagen.
    > Das ist ja keine Abgabe oder Steuer vom Gesetzgeber.

    Hat aber eine politische Komponente drin jenseits von Investitionsumlagen und Betriebskosten.

  20. Re: Keinge Gigafactory = Hohe Preise in Europa

    Autor: ChMu 06.06.19 - 22:27

    E-Mover schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > SanderK schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Welche Nachteile haben die Verbrenner?
    > > Würde mich wirklich Interessieren.
    >
    > Verbrenner haben genau 2 Vorteile:
    > 1. Sie haben meistens im Vergleich eine größere Reichweite.

    Ok, kommt aufs Auto an aber oft richtig.

    > 2. Man kann sie schneller nachtanken.

    Nur auf Langstecke, also fuer die Mehrheit nie. Ansonsten spielt das ja keine Rolle.
    >
    > Das ist unbestritten. In allen anderen Dimensionen (das führt zu weit,
    > jetzt hier alles aufzulisten!) haben sie Nachteile. Mag sich nun jeder
    > selbst aussuchen, wie wichtig Reichweite für den täglichen Einsatz ist und
    > wie wichtig die Zeitkomponente bei den beiden Urlaubsfahrten im Jahr
    > ausfällt.

    4Mio Fahrzeuge in Deutschland (das sind unter 10%) fahren Strecken ueber 500km mindestens ein mal im Jahr. Das sind also wenn man mal Familien rechnet etwa 10 Mio Menschen die noch die Strapazen einer Auto Reise auf sich nehmen. Aber eben nicht der Normal Fall.

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