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Keinge Gigafactory = Hohe Preise in Europa

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  1. Keinge Gigafactory = Hohe Preise in Europa

    Autor: dangi12012 05.06.19 - 09:29

    Die Rechnung ist doch ganz simpel:
    15000 Euro für 13,5 KWh Kapazität vom Europäischen Hersteller.
    Also kostet es den privaten 1100Euro pro kwh.

    Tesla produziert für sich selbst für unter 100 dollar pro kwh. Macht in Euro 88 Euro pro kwh. Also etwa faktor 12 zwischen Gigafactory Produktionskosten und der Europäischen marke für private.

    Fängt Tesla nun an in Europa zu verkaufen (50% marge + 20% Zoll + 20% mwst. + 10Euro Versand/kwh) sind wir bei genau 200 Euro pro kwh. Da können die Deutschen Preislich nicht mithalten. Jedenfalls nicht ohne eigene Fabrik.

  2. Re: Keinge Gigafactory = Hohe Preise in Europa

    Autor: pk_erchner 05.06.19 - 11:02

    so ist das leider

    wenn man sich anschaut, was an so einem Elektro Auto dran ist (Zoe, Ego, i3, tesla ..) und was für Preise dafür aufgerufen werden ...

    ...ist klar, dass da viele keine Lust drauf haben

    okay, irgendwann haben wir (sinnvoller Weise) einen grünen Verkehrsminister und dann kostet der Liter Fossil 1¤ mehr

    das traut sich hier leider noch keiner ... ist aber nötig

    und ganz wichtig

    MEHR KLIMA-FEIERTAGE (mit Fahrverbot für fossile Autos)

  3. Re: Keinge Gigafactory = Hohe Preise in Europa

    Autor: BlindSeer 05.06.19 - 11:19

    Lass mich raten, du hast entweder die Gelgenheit dein Auto zuhause zu laden, wohnst praktisch in der City mit guter ÖPNV Anbindung, oder hast alles in der Nähe.

    Ich fahre auch mit dem ÖPNV zur Arbeit und zu Fuß zum Einkaufen, aber ich vergesse nicht diejenigen die das nicht können, oder dadurch die dreifache Zeit brauchen. Diejenigen die sich das tolle E-Auto nicht leisten können, oder diejenigen die gar keine Möglichkeit zum laden haben.

    Was mich vor allem stört ist das ständige bevorzugen der eigenen Möglichkeiten. Leute mit Eigenheim und Garage fordern "freie Fahrt für freie E-Autos", jene mit ÖPNV Anbindung oder in der Stadt Ansässigen dann "Alle Autos raus aus der Stadt". Zeigt sich auch an deiner Aussage, dass Klimafeiertage nicht Autofrei sein sollen, sondern nur Verbrenner-frei (man selber will ja noch fahren).

    Was aber gebraucht wird sind Alternativen und zwar gangbare. Dass die einzige Idee immer ist das vorhandene schlechter zu machen zeigt, dass derzeit (!!!) die Alternative schlechter ist. Wäre sie besser würden die Leute auch so umsteigen. Ein gesellschaftlicher Konsenz, Verbesserungen. Nicht Verbote und Beschneidungen. Die Leute die ich kenne sitzen nicht im Auto weil sie Bock drauf haben. Ich kenne auch nur einen der auf "geilen Sound" beim Auto abfährt.

    Konsenz entsteht aber nur wenn man über den eigenen Tellerrand hinweg sieht. Vor allem entsteht nur so Aktzeptanz. Es nutzt nichts den Leuten etwas weg zu nehmen, wenn sie keine Alternative haben. Erst Alternativen, dann kann man die letzten Sturen gerne ausschließen.

  4. Re: Keinge Gigafactory = Hohe Preise in Europa

    Autor: SanderK 05.06.19 - 11:23

    Sehr schön Zusammengefasst!

  5. Re: Keinge Gigafactory = Hohe Preise in Europa

    Autor: Auric 05.06.19 - 11:48

    dangi12012 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Die Rechnung ist doch ganz simpel:
    > 15000 Euro für 13,5 KWh Kapazität vom Europäischen Hersteller.
    > Also kostet es den privaten 1100Euro pro kwh.
    >
    > Tesla produziert für sich selbst für unter 100 dollar pro kwh. Macht in
    > Euro 88 Euro pro kwh. Also etwa faktor 12 zwischen Gigafactory
    > Produktionskosten und der Europäischen marke für private.
    >
    > Fängt Tesla nun an in Europa zu verkaufen (50% marge + 20% Zoll + 20% mwst.
    > + 10Euro Versand/kwh) sind wir bei genau 200 Euro pro kwh. Da können die
    > Deutschen Preislich nicht mithalten. Jedenfalls nicht ohne eigene Fabrik.

    Du hast einen Faktor in Deiner Rechnung vergessen

    Rabatt

    Also Gesamtkosten Akku incl. Gewinnziel x 3 +20% MwSt = Preis auf der Preisliste für Endkunden.

    Glaubst Du irgend ein Elektriker der Dir das Ding verkaufen soll macht das unter 70% Rabatt plus 100¤/h für den Lehrling.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 05.06.19 11:49 durch Auric.

  6. Re: Keinge Gigafactory = Hohe Preise in Europa

    Autor: pumok 05.06.19 - 12:09

    BlindSeer schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Lass mich raten, du hast entweder die Gelgenheit dein Auto zuhause zu
    > laden, wohnst praktisch in der City mit guter ÖPNV Anbindung, oder hast
    > alles in der Nähe.
    >
    > Ich fahre auch mit dem ÖPNV zur Arbeit und zu Fuß zum Einkaufen, aber ich
    > vergesse nicht diejenigen die das nicht können, oder dadurch die dreifache
    > Zeit brauchen. Diejenigen die sich das tolle E-Auto nicht leisten können,
    > oder diejenigen die gar keine Möglichkeit zum laden haben.
    >
    > Was mich vor allem stört ist das ständige bevorzugen der eigenen
    > Möglichkeiten. Leute mit Eigenheim und Garage fordern "freie Fahrt für
    > freie E-Autos", jene mit ÖPNV Anbindung oder in der Stadt Ansässigen dann
    > "Alle Autos raus aus der Stadt". Zeigt sich auch an deiner Aussage, dass
    > Klimafeiertage nicht Autofrei sein sollen, sondern nur Verbrenner-frei (man
    > selber will ja noch fahren).
    >
    > Was aber gebraucht wird sind Alternativen und zwar gangbare. Dass die
    > einzige Idee immer ist das vorhandene schlechter zu machen zeigt, dass
    > derzeit (!!!) die Alternative schlechter ist. Wäre sie besser würden die
    > Leute auch so umsteigen. Ein gesellschaftlicher Konsenz, Verbesserungen.
    > Nicht Verbote und Beschneidungen. Die Leute die ich kenne sitzen nicht im
    > Auto weil sie Bock drauf haben. Ich kenne auch nur einen der auf "geilen
    > Sound" beim Auto abfährt.
    >
    > Konsenz entsteht aber nur wenn man über den eigenen Tellerrand hinweg
    > sieht. Vor allem entsteht nur so Aktzeptanz. Es nutzt nichts den Leuten
    > etwas weg zu nehmen, wenn sie keine Alternative haben. Erst Alternativen,
    > dann kann man die letzten Sturen gerne ausschließen.

    +1

  7. Re: Keinge Gigafactory = Hohe Preise in Europa

    Autor: Dwalinn 05.06.19 - 13:55

    Oder man nimmt einfach die Zahlen aus dem Artikel statt alles dafür zu geben damit Tesla wie eine eierlegende Wollmilchsau dasteht. 7400¤+2000¤ bei Tesla oder 15.000¤ bei sonnen. Tesla ist immer noch deutlich günstiger aber mit was für Zahlen die Fanboys rechnen ist lächerlich.

  8. Re: Keinge Gigafactory = Hohe Preise in Europa

    Autor: pumok 05.06.19 - 14:07

    Wir können hier noch lange Teslas Vollkostenrechnung korrigieren, solange die ihre Preise selbst berechnen, ist es nicht relavenat was hier gerechnet wird.

    Die Zahlen aus der Preisliste, bzw. dem Artikel zu nehmen ist also der einzig sinnvolle Ansatz. Peinlich, dass es ein Hater besser und realistischer auf den Punkt bringt als ein Fanboy :-P

    Übrigens, die genannten Zahlen pro kWh sind Produktionskosten für Autoakkus. Als stationären Stromspeicher werden aber nicht Autoakkus, sondern stationäre Stromspeicher eingesetzt. Auch wenn die Speicher Autoakkus enthalten, ist es nicht das selbe und kostet deshalb auch nicht das selbe ;-)

  9. Re: Keinge Gigafactory = Hohe Preise in Europa

    Autor: Dwalinn 05.06.19 - 14:31

    Bin ich mit Hater gemeint? Also Tesla an sich finde ich klasse. Ich mag nur nicht Musk und seinen Kult. Am tesla stört mich wenn nur die öffentlichkeits Arbeit... aber das schiebe ich gerne ebenfalls Musk in die Schuhe.

  10. Re: Keinge Gigafactory = Hohe Preise in Europa

    Autor: pumok 05.06.19 - 15:52

    Das war eher eine emotionale Kurzschlussreaktion auf das Wort Fanboy. Hoffe, Du nimmst mir das nicht übel, immerhin scheinen wir hier inhaltlich gleicher Meinung zu sein ;-)

  11. Re: Keinge Gigafactory = Hohe Preise in Europa

    Autor: teenriot* 05.06.19 - 16:09

    Sry, aber das klingt für mich wie "denkt denn auch mal jemand an den Porsche-Fahrer". Wer klimaschädlich lebt soll dafür auch entsprechend bezahlen. Je größer eine Ortschaft, desto klimafreundlicher, desto weniger braucht es ein eigenes Automobil. Klar kann man über öffentliche Hilfen für Ärmere reden auf Basis eines Existenzminimum, aber bitte hört auf Argumente von euch zu geben die letztlich so klingen: "Zu Gunsten der Umwelt etwas zu tun geht nicht weil das schlecht für die ist, die der Umwelt schaden". Hast du Töne...

  12. Re: Keinge Gigafactory = Hohe Preise in Europa

    Autor: E-Mover 05.06.19 - 17:03

    BlindSeer schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Lass mich raten, du hast entweder die Gelgenheit dein Auto zuhause zu
    > laden, wohnst praktisch in der City mit guter ÖPNV Anbindung, oder hast
    > alles in der Nähe.
    >
    > Ich fahre auch mit dem ÖPNV zur Arbeit und zu Fuß zum Einkaufen, aber ich
    > vergesse nicht diejenigen die das nicht können, oder dadurch die dreifache
    > Zeit brauchen. Diejenigen die sich das tolle E-Auto nicht leisten können,
    > oder diejenigen die gar keine Möglichkeit zum laden haben.
    >
    > Was mich vor allem stört ist das ständige bevorzugen der eigenen
    > Möglichkeiten. Leute mit Eigenheim und Garage fordern "freie Fahrt für
    > freie E-Autos", jene mit ÖPNV Anbindung oder in der Stadt Ansässigen dann
    > "Alle Autos raus aus der Stadt". Zeigt sich auch an deiner Aussage, dass
    > Klimafeiertage nicht Autofrei sein sollen, sondern nur Verbrenner-frei (man
    > selber will ja noch fahren).
    >
    > Was aber gebraucht wird sind Alternativen und zwar gangbare. Dass die
    > einzige Idee immer ist das vorhandene schlechter zu machen zeigt, dass
    > derzeit (!!!) die Alternative schlechter ist. Wäre sie besser würden die
    > Leute auch so umsteigen. Ein gesellschaftlicher Konsenz, Verbesserungen.
    > Nicht Verbote und Beschneidungen. Die Leute die ich kenne sitzen nicht im
    > Auto weil sie Bock drauf haben. Ich kenne auch nur einen der auf "geilen
    > Sound" beim Auto abfährt.
    >
    > Konsenz entsteht aber nur wenn man über den eigenen Tellerrand hinweg
    > sieht. Vor allem entsteht nur so Aktzeptanz. Es nutzt nichts den Leuten
    > etwas weg zu nehmen, wenn sie keine Alternative haben. Erst Alternativen,
    > dann kann man die letzten Sturen gerne ausschließen.

    Im Grunde hast Du vieles gut zusammengefasst. Leider widersprichst Du Dir aber auch stark:

    „...über den Tellerrand hinaus schauen“ und „...was gebraucht wird sind Alternativen“ stimmt beides. Für Eigenheimbesitzer kann es aber vielleicht eine andere Alternative geben als für Hochhausmieter. Und hier beschwerst Du Dich über das „bevorzugen der eigenen Möglichkeiten“.

    Bei >80 Mio. Menschen und 46 Mio. Autos macht es wenig Sinn zu warten, bis es eine Lösung gibt, die für alle passt. Wenn sich alle Eigenheimbesitzer PV auf‘s Dach bauen, eine Hausbatterie und ein E-Auto anschaffen (und das übrigens zu Preisen, die umso höher sind je früher man das macht!), dann ist doch allen schon mal geholfen (weniger Feinstaub/Abgase in den Städten, weniger CO2, Kostensenkung für zukünftige E-Auto Generationen). Natürlich muss man parallel andere Dinge vorantreiben (ÖPNV, andere Verkehrskonzepte etc.). Aber man muss doch mit dem einen nicht auf das andere warten? Machen die Hausbesitzer denn den Hochhausmietern Vorwürfe deswegen? Da verstehe ich die Sozialdebatte nicht, ich habe davon jedenfalls nich nie gehört.

    Wenn man das eine vorantreibt nimmt man doch auch nicht gleich dem Anderen etwas weg!? Für manche ist die Alternative heute schon besser, aber eben (noch) nicht für alle.

    In dem Kontext sind wir natürlich ganz schnell bei der Subventionsdiskussion, ein ganz heißes Pflaster! 16 Cent/Liter beim Diesel gegen die E-Autoprämie. KFZ-Steuerbefreiung gegen OEM-Subventionierung. Dieselstrafzahlungen gegen ZEV Credits o.Ä.
    Da kocht des Volkes Zorn, hüben wie drüben...

    Nur mal eine Zahl: Die amerikanische Erdölindustrie wird jährlich mit ca. 650 Milliarden (!) Dollar durch direkte und indirekte Subventionen unterstützt. Da hören sich die 30 Milliarden Dollar Strafe für VW doch wie Peanuts an, nur ist das den wenigsten transparent.

  13. Re: Keinge Gigafactory = Hohe Preise in Europa

    Autor: Tom01 05.06.19 - 17:12

    pk_erchner schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > okay, irgendwann haben wir (sinnvoller Weise) einen grünen Verkehrsminister
    > und dann kostet der Liter Fossil 1¤ mehr

    Die Steuern auf das Benzin sind jetzt schon unverschämt.

  14. Re: Keinge Gigafactory = Hohe Preise in Europa

    Autor: SanderK 05.06.19 - 17:22

    Wenn die mal nicht wären ^^ würde sich dann ein Stromer noch Rechnen?
    Nein, nicht Rechnen, wird nicht passieren ;-)

  15. Re: Keinge Gigafactory = Hohe Preise in Europa

    Autor: E-Mover 05.06.19 - 17:34

    SanderK schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wenn die mal nicht wären ^^ würde sich dann ein Stromer noch Rechnen?
    > Nein, nicht Rechnen, wird nicht passieren ;-)

    Und natürlich bleiben bei Deinem Vergleich Steuern und EEG Umlage beim Strom erhalten, oder?

  16. Re: Keinge Gigafactory = Hohe Preise in Europa

    Autor: SanderK 05.06.19 - 20:16

    E-Mover schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > SanderK schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Wenn die mal nicht wären ^^ würde sich dann ein Stromer noch Rechnen?
    > > Nein, nicht Rechnen, wird nicht passieren ;-)
    >
    > Und natürlich bleiben bei Deinem Vergleich Steuern und EEG Umlage beim
    > Strom erhalten, oder?
    Nein? Warum? Würde mich in der Tat interessieren, ob der Steueranteil bei Strom so hoch ist wie bei fossilen Brennstoffen. Wenn der schnell Fallen sollte, also der Verbrauch, gehe ich von aus, dass die Regierung dann auch mit Strom anders umgehen wird. Die Ausgaben bleiben ja hoch.

  17. Re: Keinge Gigafactory = Hohe Preise in Europa

    Autor: E-Mover 05.06.19 - 21:23

    SanderK schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > E-Mover schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > SanderK schrieb:
    > >
    > ---------------------------------------------------------------------------
    >
    > > -----
    > > > Wenn die mal nicht wären ^^ würde sich dann ein Stromer noch Rechnen?
    > > > Nein, nicht Rechnen, wird nicht passieren ;-)
    > >
    > > Und natürlich bleiben bei Deinem Vergleich Steuern und EEG Umlage beim
    > > Strom erhalten, oder?
    > Nein? Warum?
    Weil Du gefragt hast, ob sich dann ein Stromer noch rechnen würde.

    > Würde mich in der Tat interessieren, ob der Steueranteil bei
    > Strom so hoch ist wie bei fossilen Brennstoffen. Wenn der schnell Fallen
    > sollte, also der Verbrauch, gehe ich von aus, dass die Regierung dann auch
    > mit Strom anders umgehen wird. Die Ausgaben bleiben ja hoch.

    Der Steuer- und Abgabeanteil beim Diesel ist ungefähr 38% vom Endpreis, beim Strom ungefähr 63%. Du siehst also: Er würde noch viel mehr rechnen.



    3 mal bearbeitet, zuletzt am 05.06.19 21:31 durch E-Mover.

  18. Re: Keinge Gigafactory = Hohe Preise in Europa

    Autor: SanderK 05.06.19 - 21:35

    Zum einen:
    Das sind 70,55 Prozent Steuern auf einen Liter Benzin.
    Zum anderen:
    54 %
    Staatliche Strompreisantelie: Steuern, Abgaben, Umlagen
    Ein mal Vattenfall und ein mal Focus Online als Quelle.
    Mal vom hiesigen Anbieter mit 100% Ökostrom:
    Arbeitspreis: 27,00 Cent/kWh also grob 13,5 Cent Steuern.
    Bei einem Benzinpreis von 1,20 Euro erhebt der Staat 84,66 Cent Gesamtsteuern (50,1 Cent Mineralölsteuer, 15,4 Cent Ökosteuer und 19,16 Cent Mehrwertsteuer). Das sind 70,55 Prozent Steuern auf einen Liter Benzin.

    Nur mal grob gerechnet. Wenn dem Staat dann genug Einnahmen verloren gehen, wird es an anderer Stelle drauf geschlagen.

  19. Re: Keinge Gigafactory = Hohe Preise in Europa

    Autor: E-Mover 05.06.19 - 22:04

    SanderK schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Zum einen:
    > Das sind 70,55 Prozent Steuern auf einen Liter Benzin.
    > Zum anderen:
    > 54 %
    > Staatliche Strompreisantelie: Steuern, Abgaben, Umlagen
    > Ein mal Vattenfall und ein mal Focus Online als Quelle.
    > Mal vom hiesigen Anbieter mit 100% Ökostrom:
    > Arbeitspreis: 27,00 Cent/kWh also grob 13,5 Cent Steuern.
    > Bei einem Benzinpreis von 1,20 Euro erhebt der Staat 84,66 Cent
    > Gesamtsteuern (50,1 Cent Mineralölsteuer, 15,4 Cent Ökosteuer und 19,16
    > Cent Mehrwertsteuer). Das sind 70,55 Prozent Steuern auf einen Liter
    > Benzin.
    >
    > Nur mal grob gerechnet. Wenn dem Staat dann genug Einnahmen verloren gehen,
    > wird es an anderer Stelle drauf geschlagen.

    Ups, ich habe die Mehrwertsteuer beim Diesel vergessen, Du hast Recht, sorry! Und ich hatte beim Strom die Energieversorgermarge mit drin, dafür aber keinen Teil der Netzentgelte.

    Dieselpreis 1,25¤, davon 19% MwSt. und 47,03 Cent Mineralölsteuer sowie 0,3 Cent Erdölbevorratungsbeitrag. Damit komme ich dann auf 53,6% Steuer- und Abgabeanteil. Beim Ottokraftstoff ist es deutlich höher (16 Cent pro Liter), aber die von Dir gegoogelten 70,55% bezogen sich auf einen Spritpreis von 1,20¤, das ist ja lange her und die Mineralölsteuer wird nicht in % bemessen sondern in Cent/Liter. Man sieht wie hoch der Diesel subventioniert ist.

    Strompreis durchschnittlich 30Cent: 1KWh kostet ca. 4 Cent, dann kommen ca. 8 Cent Netznutzungsentgelte dazu. Lassen wir mal 3 Cent der Netzentgelte politisch motiviert sein. Ca. 5 Cent sind Umsatzsteuer, 7 Cent EEG-Umlage, 2,1 Cent Stromsteuer und 3 Cent sonstige Umlagen. Dann komme ich immer noch auf über 60% Steuern und Abgaben.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 05.06.19 22:08 durch E-Mover.

  20. Re: Keinge Gigafactory = Hohe Preise in Europa

    Autor: E-Mover 05.06.19 - 22:18

    ...und dass beispielsweise in den USA die Mineralölindustrie mit 650 Milliarden subventioniert wird hast Du vielleicht im Parallel thread schon von mir gelesen. Für Deutschland liegen mir da leider keine Zahlen vor. Fakt ist, dass der Staat sich zwar auch beim Sprit ganz schön was genehmigt, vorher aber auch schon extrem viel reingebuttert und damit den Grundpreis gesenkt hat. Ähnlich übrigens wie beim Atomstrom, denn dort werden die wahren Kosten (inkl. Rückbau und Endlagerung) ja auch niemals transparent werden. Zahlt man halt mit der Lohnsteuer, MwSt. oder sonstigen Abgaben versteckt mit.

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