1. Foren
  2. Kommentare
  3. Automobil
  4. Alle Kommentare zum Artikel
  5. › Elektromobilität: Wohin mit den…

Könnte es sein ...

  1. Thema

Neues Thema Ansicht wechseln


  1. Könnte es sein ...

    Autor: phade 05.06.19 - 11:55

    ... dass der Verfall der Leistung von Akkus schon vor dem E-Auto-Hype bekannt war ?

    Ich erinner mich daran, dass mir die ersten AA-Akkus damals für ein 1000-faches Laden angeboten wurden. Nach 100x waren die platt. Bei Laptops habe ich dann alle paar Jahre die Akkupacks wechseln müssen. Schön, dass das bei so manchen Geräten gar nicht mehr geht, aber bei denen verspricht der Hersteller ja alle paar Jahre eine "neue "Akku-Technik". Klappt bestimmt ganz toll.

    Ich bin dafür, dass die Akkus in E-Autos ab sofort auch fest verbaut werden, dann kann man diese (m.M.n.) "Schwachsinntechnik" in ein paar Jahren gleich inklusive Auto entsorgen.

    Hausakkus ? Vielleicht reden wir mal langsam über Eis- und Industriesalzspeicher.
    Und bei den Auto über Wasserstoff ?

    Und vielleicht sollte der E-Auto-Bonus nicht mehr vom Steuerzahler, sondern von den Herstellern kommen ? Zu 100% ? Wenn die mir so ein Auto unterjubeln wollen, sollen die mir den Akku doch lieber gleich dazuschenken.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 05.06.19 12:07 durch phade.

  2. Re: Könnte es sein ...

    Autor: Auric 05.06.19 - 12:16

    Ja das ist so, nur dass die Hersteller einen Akku entwickeln damit er:

    -- Einen möglichst geringen Preis hat
    -- eine möglichst hohe Speicherdichte hat
    -- eine möglichst hohe Leistungssdichte hat
    -- eine möglichst hohe Zyklenzahl übersteht
    -- möglichst wenig oder garnicht brennt

    So und unter all den Eigenschaften die sich meistens gegenseitig aufheben muss ein Hersteller

    SEINE gewünschte Eigenschaftskombination produzieren.

    Also ein Fahrzeug Akku ist chemisch ganz anders aufgebaut als ein Handy Akku, und all die Erfahrungen der Handy Akkus sind interessant aber belanglos für andere Akkus die ganz gezielt anders aufgebaut sind.

  3. Re: Könnte es sein ...

    Autor: pumok 05.06.19 - 12:35

    phade schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > ... dass der Verfall der Leistung von Akkus schon vor dem E-Auto-Hype
    > bekannt war ?

    Ja und? Was willst Du damit sagen?

    > Ich bin dafür, dass die Akkus in E-Autos ab sofort auch fest verbaut
    > werden, dann kann man diese (m.M.n.) "Schwachsinntechnik" in ein paar
    > Jahren gleich inklusive Auto entsorgen.

    Mir ist kein eAuto bekannt, bei dem die Akkuzellen in Wechselhalterungen eingesteckt sind. Soweit ich weiss, sind Akkus immer fest verbaut.

    > Hausakkus ? Vielleicht reden wir mal langsam über Eis- und
    > Industriesalzspeicher.
    > Und bei den Auto über Wasserstoff ?

    Wieviel Strom kann in einem Eis- / Salzspeicher gespeichert werden?

    > Und vielleicht sollte der E-Auto-Bonus nicht mehr vom Steuerzahler, sondern
    > von den Herstellern kommen ? Zu 100% ?

    Der Steuerzahler bezahlt ja auch die Dieselsubventionen, ist denn das in Ordnung oder sollen das auch die Autohersteller machen? Oder die Bauern, die sollen sich doch gleich gegenseitig Subventionieren :-P
    Ja, man kann über Sinn und Unsinn von Subventionen diskutieren, aber das Grundprinzip sollte man dabei schon verstehen.

    > Wenn die mir so ein Auto unterjubeln wollen, sollen die mir den Akku doch lieber gleich dazuschenken.

    Wenn man betrachtet, wie sich die Autohersteller die letzten Jahren bei diesem Thema verhalten haben, sollte man merken, dass nicht die Autohersteller diesen Technologiewechsel wollen, sondern ein Teil der Konsumenten und von mir aus auch die Politik.

  4. Re: Könnte es sein ...

    Autor: phade 05.06.19 - 12:35

    ... nur sind die trotzdem nach ein paar Jahren platt.

    Also werden die absichtlich so produziert, damit die Konzerne genug verdienen ?
    Und auch schön damit werben, dass Sie einem den alten Akku "kostenfrei" abnehmen, den dann aber für was anderes weiterverkaufen und einen die Neuanschaffung und den Wechsel voll bezahlen lassen ?

    Sorry, zu einer guten Umweltpolitik gehört auch, sich nicht nur um Recycling Gedanken zu machen, sondern auch um Langlebigkeit.

    Wär doch mal ein schönes Gesetz: "Akkus sind so zu produzieren, dass Sie auch nach 30 Jahren 95% Leistung haben". Ansonsten wird eine Strafzahlung vom Doppelten des Neupreises fällig.

  5. Re: Könnte es sein ...

    Autor: phade 05.06.19 - 12:47

    pumok schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > phade schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > ... dass der Verfall der Leistung von Akkus schon vor dem E-Auto-Hype
    > > bekannt war ?
    >
    > Ja und? Was willst Du damit sagen?

    Dass es die falsche Technik ist.

    > > Ich bin dafür, dass die Akkus in E-Autos ab sofort auch fest verbaut
    > > werden, dann kann man diese (m.M.n.) "Schwachsinntechnik" in ein paar
    > > Jahren gleich inklusive Auto entsorgen.
    >
    > Mir ist kein eAuto bekannt, bei dem die Akkuzellen in Wechselhalterungen
    > eingesteckt sind. Soweit ich weiss, sind Akkus immer fest verbaut.

    Kann man aber schon wechseln sprich: aus- und einen neuen einbauen, ne ?

    > > Hausakkus ? Vielleicht reden wir mal langsam über Eis- und
    > > Industriesalzspeicher.
    > > Und bei den Auto über Wasserstoff ?
    >
    > Wieviel Strom kann in einem Eis- / Salzspeicher gespeichert werden?

    Das hängt nur von der Grösse ab.

    Die sind zwar nicht wirklich effizient, aber in Kombination mit PV und Umluft ist mir die Effizienz egal und es zählt für mich eher die Langlebigkeit.

    >
    > > Und vielleicht sollte der E-Auto-Bonus nicht mehr vom Steuerzahler,
    > sondern
    > > von den Herstellern kommen ? Zu 100% ?
    >
    > Der Steuerzahler bezahlt ja auch die Dieselsubventionen, ist denn das in
    > Ordnung oder sollen das auch die Autohersteller machen? Oder die Bauern,
    > die sollen sich doch gleich gegenseitig Subventionieren :-P
    > Ja, man kann über Sinn und Unsinn von Subventionen diskutieren, aber das
    > Grundprinzip sollte man dabei schon verstehen.

    Es sollte doch primär darum gehen, etwas sinnvolles zu subventionieren. Diese Fokus allein auf der E-Mobilität hilft halt nur wenig. Seehofer kommt dann noch mit dem "neuen Konzept" der Hausdämmung um die Ecke und das wars. Es braucht aber 200 Konzepte und an jeder Ecke muss umgedacht, entwickelt und gesteuert werden (sagt einer, dem seit 3 Jahren der Garten vertrocknet, weil es in Brandenburg nur noch brennt und so gut wie gar nicht mehr regnet).

    Die Politik hat leider noch nicht begriffen, dass die verstärkenden Kreisläufe längst begonnen haben und das es immer schwieriger, teuer und drastischer werden wird, die Klimakatastrophe für uns glimpflich abzumildern.

    > > Wenn die mir so ein Auto unterjubeln wollen, sollen die mir den Akku doch
    > lieber gleich dazuschenken.
    >
    > Wenn man betrachtet, wie sich die Autohersteller die letzten Jahren bei
    > diesem Thema verhalten haben, sollte man merken, dass nicht die
    > Autohersteller diesen Technologiewechsel wollen, sondern ein Teil der
    > Konsumenten und von mir aus auch die Politik.

    Ja, wollen schon. Nur steuern sie halt so gut wie gar nicht. Das, was gemacht wird, ist ein schon in der Luft verdampfender Tropfen auf den sehr, sehr heissen Stein.



    2 mal bearbeitet, zuletzt am 05.06.19 12:51 durch phade.

  6. Re: Könnte es sein ...

    Autor: pumok 05.06.19 - 12:50

    Handy Akkus sind auf extreme Leistungsdichte optimiert. Die Handys sollen ja klein und schlank sein. Das geht zu lasten der Zyklenfestigkeit.

    Autoakkus sind auf Robustheit optimiert, daher halten die deutlich länger.

    > Wär doch mal ein schönes Gesetz: "Akkus sind so zu produzieren, dass Sie auch nach 30 Jahren
    > 95% Leistung haben". Ansonsten wird eine Strafzahlung vom Doppelten des Neupreises fällig.

    Dann aber bitte auch für alle andern Güter: Verbrennungsmotoren, Computer, Hosen, Pappkartons und frisches Obst.

    Woher kommt Deine enorme Abneigung gegenüber Akkus? Erzähl doch mal ein wenig...

  7. Re: Könnte es sein ...

    Autor: ChMu 05.06.19 - 12:57

    phade schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > ... nur sind die trotzdem nach ein paar Jahren platt.

    Was sind ein paar Jahre? Sie halten laenger als der durschnittliche Wagen und werden danach noch weiter genutzt. Wie viele Verbrenner hast Du welche klaglos 1Mio km absolvieren und dann weiter verwendet werden?
    >
    > Also werden die absichtlich so produziert, damit die Konzerne genug
    > verdienen ?

    Womit verdienen sie denn?

    > Und auch schön damit werben, dass Sie einem den alten Akku "kostenfrei"
    > abnehmen, den dann aber für was anderes weiterverkaufen und einen die
    > Neuanschaffung und den Wechsel voll bezahlen lassen ?

    Das ist ebenfalls nicht der Fall. Erstens ist das die naechsten 10-15 Jahre noch nicht aktuell und zweitens werden der gebraucht Akku sehr wohl angerechnet solltest Du einen neuen wollen oder ihn verkaufen moechtest. Am Ende wird es aber darauf hinauslaufen, das nach 15 Jahren einige Zellen gewechselt werden (fuer ein Endgeld) du aber wieder einen “refurbished” Akku hast mit 90-95% seiner Kapazitaet.
    Mal abgesehen davon, das es in 15 Jahren durchaus bessere und billigere Technologien geben kann.
    >
    > Sorry, zu einer guten Umweltpolitik gehört auch, sich nicht nur um
    > Recycling Gedanken zu machen, sondern auch um Langlebigkeit.

    Momentan wird mit 25-30 Jahren gerechnet bevor es ans recyclen geht. Es gibt bereits heute! Also Decaden vor dem eigendlichen Einsatz, Versuchs Strecken welche bereits heute recyclen koennen. Es wird also gemacht und bis 2050 wird es eine Kapazitaet geben. Anders als zB beim Atommuell, wo man noch nicht mal angefangen hat sich etwas auszudenken was mit dem Abfall zu passieren hat.
    Bei Batterien geht es um teure Rohstoffe, die wirft man nicht weg.
    >
    > Wär doch mal ein schönes Gesetz: "Akkus sind so zu produzieren, dass Sie
    > auch nach 30 Jahren 95% Leistung haben". Ansonsten wird eine Strafzahlung
    > vom Doppelten des Neupreises fällig.

    Warum? Was soll das bringen? Warum sollen Akkus anders behandelt werden als der Rest? Muessen Motoren 30 Jahre reparierbar sein und ihre Leistung halten? Was ist mit den Tonnen von Russ und CO2 was Du verteilst, wirst Du dafuer zur Kasse gebeten?

  8. Re: Könnte es sein ...

    Autor: pumok 05.06.19 - 12:59

    phade schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Dass es die falsche Technik ist.

    Und das entscheidest Du?

    > Kann man aber schon wechseln sprich: aus- und einen neuen einbauen, ne ?

    Ja. Wie willst Du das technisch verhindern?

    > Das hängt nur von der Grösse ab.

    Nein, auf die Grösse kommts hier ausnahmsweise mal nicht an. Die gennanten Speicher können nur Wärmeenergie speichern, welche danach umständlich umgewandelt werden muss.

    > Die sind zwar nicht wirklich effizient, aber in Kombination mit PV und
    > Umluft ist mir die Effizienz egal und es zählt für mich eher die
    > Langlebigkeit.

    ...

    > Ja, wollen schon. Nur steuern sie halt so gut wie gar nicht. Das, was
    > gemacht wird, ist ein schon in der Luft verdampfender Tropfen auf den sehr,
    > sehr heissen Stein.

    Die Subvention ist schlecht und die Politik steuert zuwenig? Ja was denn?
    Man darf auch selbst mal was für die Umwelt machen und muss nicht immer warten, bis die andern einem das vorgeben.

  9. Re: Könnte es sein ...

    Autor: phade 05.06.19 - 13:16

    pumok schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Handy Akkus sind auf extreme Leistungsdichte optimiert. Die Handys sollen
    > ja klein und schlank sein. Das geht zu lasten der Zyklenfestigkeit.
    >
    > Autoakkus sind auf Robustheit optimiert, daher halten die deutlich länger.

    8-10 Jahre. In 5 Jahren geht die erste grosse Tauschwelle los. Steht in vielen, vielen Artikeln und praktisch kennen ich das vom Mietverleih für Twizzys (bei denen geht es jetzt schon los).

    > > Wär doch mal ein schönes Gesetz: "Akkus sind so zu produzieren, dass Sie
    > auch nach 30 Jahren
    > > 95% Leistung haben". Ansonsten wird eine Strafzahlung vom Doppelten des
    > Neupreises fällig.
    >
    > Dann aber bitte auch für alle andern Güter: Verbrennungsmotoren, Computer,
    > Hosen, Pappkartons und frisches Obst.

    Verbrennungsmotoren halten ewig, wenn die ordentlich gewartet werden (soll aber kein Argument für Verbrenner sein, wir wollen ja weder CO2 noch Stickoxid).

    Computer auch (wenn die insbesondere im Lüftungsbereich nicht voll ausschöpft und nicht bis zu jeder Grenze belastet, selbst Netzteile halten ewig, wenn man entweder kleinere CPUs und RAM verbaut und grössere nimmt). Wir haben teilweise 20 Jahre alte Server und Komponenten im HZ.

    Pappkartons verwende ich nicht und Obst wird rechtzeitig gegessen, Reste landen auf dem Kompost.

    > Woher kommt Deine enorme Abneigung gegenüber Akkus? Erzähl doch mal ein
    > wenig...

    Akkus sind in der Herstellung schwierig (Lithium-Abbau, Transport quer über die Welt), halten eben nur kurz im Vergleich zu anderer Technik, machen die E-Mobilität nur teuer (mal ernsthaft: 1.000 EUR für einen Roller oder 3.000 für ein Fahrrad ist doch Wahnsinn. Da ersteigere ich mir lieber ab und für 20 EUR ein Fundfahrad bei der Polizei).

    Und ist dir mal aufgefallen, dass ein E-Auto-Akku von alleine leer wird, wenn du das Auto stehen lässt ?

    Im Vergleich dazu kannst du Wasserstoff direkt in den Wind- oder Solarparks herstellen, übers existierende Gasnetz an jeden Haushalt und jede Tankstelle verteilen, Gewicht in den Autos sparen und gut erprobte Technik nutzen, die richtig lange hält. Ich fahre jetzt seit 15 Jahren mit Biogas vom Bauern, kann überall Gas in Minuten tanken und wenn ich mir eine Wasserstoffkarre leisten könnte wäre ich längst dabei.

    Aufm Haus steht eine dicke PV und der Eisspeicher im Garten (die die bekannte Heizungsfirmen schon seit so 5-8 Jahren anbieten, spricht aber keiner drüber) speichert mir für ein paar Nächte genug Energie, auch wenn mal wenig Sonne scheint (was in Brandenburg aber eben gar nicht der Fall ist. Wir bekommen hier Wüste. Aktuell. Jetzt).

    Ich brauch halt noch eine Speicherlösung für den Winter, die hier funktioniert. Da wäre Wasserstoff ideal. Erste Heizungen gibt es, die Wasserstoff selbst erzeugen. Sind aber eben noch viel zu teuer, insbesondere der Speicher. Das wäre 100% regenerative Selbstversorgung, damit man auch Energie für den Winter speichern kann.

    Meine Lösungen klappen nicht bei jedem und nicht jede Lösung klappt gut für mich. Deshalb brauchen wir weit mehr Lösungen (die es entweder schon fix/fertig zu kaufen gibt und die kaum einer kennt oder die noch in der Entwicklung sind, aber nicht gefördert werden).

    E-Autos mit Akkus sind nur ein Teil der Lösung und im Vergleich wohl eher der schlechtere, wird aber als alleiniges Heilmittel kommuniziert.

  10. Re: Könnte es sein ...

    Autor: phade 05.06.19 - 13:28

    pumok schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > phade schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    >
    > > Dass es die falsche Technik ist.
    >
    > Und das entscheidest Du?
    >
    > > Kann man aber schon wechseln sprich: aus- und einen neuen einbauen, ne ?
    >
    > Ja. Wie willst Du das technisch verhindern?

    (ich schreibe dann demächst mal *Ironie* dran)

    >
    > > Das hängt nur von der Grösse ab.
    >
    > Nein, auf die Grösse kommts hier ausnahmsweise mal nicht an. Die gennanten
    > Speicher können nur Wärmeenergie speichern, welche danach umständlich
    > umgewandelt werden muss.

    Der Witz ist doch, dass du solche Speicher unendlich skalieren kann. Je nach Bedarf. Und zu vertretbaren kosten. Brauchen nicht gewartet werden und halten ewig.

    Und wie gesagt: auf die Effizienz kommt es nicht an, wenn du durch eine grosse PV Strom im Überfluss hast (die Rückumwandlung habe ich zwar noch nicht, kommt aber mit der nächsten Ausbaustufe).

    >
    > > Die sind zwar nicht wirklich effizient, aber in Kombination mit PV und
    > > Umluft ist mir die Effizienz egal und es zählt für mich eher die
    > > Langlebigkeit.
    >
    > ...
    >
    > > Ja, wollen schon. Nur steuern sie halt so gut wie gar nicht. Das, was
    > > gemacht wird, ist ein schon in der Luft verdampfender Tropfen auf den
    > sehr,
    > > sehr heissen Stein.
    >
    > Die Subvention ist schlecht und die Politik steuert zuwenig? Ja was denn?

    Subventionen für E-Autos sind schlecht, wenn dann nichts mehr für andere Konzepte übrigbleibt.
    Die Subvention für die PVs sind längst ausgelaufen. Einspeisevergütung ist marginal und die EEG-Umlage zahlt jedermann, auch wenn er bereits Grünstrom verwendet und als "Erzeuge" zahle ich die gleich nochmal für eingespeisten Strom. Ich werde also bestraft, weil ich umweltgerecht handele ?

    Im gleichen Zug sind die grossen Energieerzeuger von der EEG-Umlage befreit.
    Das stelle ich mir wirklich nicht unter politischer Steuerung vor.

    > Man darf auch selbst mal was für die Umwelt machen und muss nicht immer
    > warten, bis die andern einem das vorgeben.

    Sind Beitrag oben.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 05.06.19 13:30 durch phade.

  11. Re: Könnte es sein ...

    Autor: DeathMD 05.06.19 - 13:37

    Wasserstoff und Brennstoffzelle sind viel, nur nicht ideal für PKWs. Als Heizung, Zwischenspeicher und für Langstrecken LKW, Busse, Züge, Schiffe aber bestimmt eine gute Lösung. Von daher hast du recht, wir brauchen bestimmt unterschiedliche Lösungen für unterschiedliche Anwendungsfälle.

    Dass Akkus als Allheilmittel verkauft werden stimmt eigentlich auch nicht, das wirkt nur wegen der einseitigen Berichterstattung so. Die Entscheidungsträger, sowie die Wissenschaft etc. weiß, dass es mehrere Lösungen braucht, die Medien stürzen sich nur gerne auf etwas, was die Massen bewegt. Ist bei dem Klimawandel ähnlich, da wird auch immer nur das CO2 erwähnt, dass in einem Bericht des IPCC aber weit mehr drinnen steht, erfährt man nur, wenn man ihn auch liest.

    BRAWNDO: The Thirst Mutilator

    It's got Electrolytes

  12. Re: Könnte es sein ...

    Autor: EWCH 05.06.19 - 13:37

    Auric schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ja das ist so, nur dass die Hersteller einen Akku entwickeln damit er:
    >
    > -- Einen möglichst geringen Preis hat
    > -- eine möglichst hohe Speicherdichte hat
    > -- eine möglichst hohe Leistungssdichte hat
    > -- eine möglichst hohe Zyklenzahl übersteht
    > -- möglichst wenig oder garnicht brennt

    da haette ich noch was:

    - geringe Selbstentladung
    - Recyclingfaehig
    - hohe Effizienz (Energieverlust beim Laden/Entladen <10%)
    - Rohstoffe in ausreichender Menge verfuegbar (ohne ethisch fragwuerde Lieferanten)

    Schoen ware auch wenn er eine Tiefentladung ueberstehen koennte. Viele Geraete ziehen dauert Strom und der Akku ist nach wenigen Monate ohne Nutzung nicht nur leer sondern kaputt.

  13. Re: Könnte es sein ...

    Autor: E-Mover 05.06.19 - 13:53

    phade schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    >
    ...so viel Unsinn, dass ich das hier nicht alles nochmals kopieren möchte, aber einige Auszüge möchte ich kommentieren:

    > - Verbrennungsmotoren halten ewig...
    Das muss ich ja eigentlich nicht kommentieren, oder? Meinst Du das ernst?

    E-Autoakkus halten auf alle Fälle länger als ein Standard-Verbrenner. Grund dafür ist das Batterie-Management, was Du halt im Handy oder Laptop nicht hast. Kannst es aber gerne mal selbst versuchen: Überwiegend zwischen 10 und 80% laden und nur zwischen 10 und 40 Grad betreiben, dann hält Dein Smartphone ewig.

    > Wasserstoff am Windrat produzieren und in den vorhandenen Leitungen transportieren...

    1. Kann man Wasserstoff gar nicht wirtschaftlich in Leitungen über lange Strecken transportieren, 2. gibt es zu den wenigsten Windrädern Leitungen, 3. stehen da auch nicht einfach so ein paar Elektrolyseanlagen, 4, ist der Wirkungsgrad end-to-end unterirdisch (was natürlich nicht egal ist, solange wir noch Kohle- und Atomkraftwerke betreiben müssen!) und 5. ist ein Wasserstoffauto nichts anderes als ein E-Auto, mitsamt Batterie (nur etwas kleiner), dafür aber mit Platin-Kat und allerhand unnützem Technikmüll wie O2-Verdichter und 700Bar Tank

  1. Thema

Neues Thema Ansicht wechseln


Um zu kommentieren, loggen Sie sich bitte ein oder registrieren Sie sich. Sie müssen ausserdem in Ihrem Account-Profil unter Forum einen Nutzernamen vergeben haben. Zum Login

Stellenmarkt
  1. exagon consulting & solutions gmbh, Siegburg
  2. ING-DiBa AG, Nürnberg
  3. S-Kreditpartner GmbH, keine Angabe
  4. über eTec Consult GmbH, südlich von Stuttgart

Golem pur
  • Golem.de ohne Werbung nutzen

Anzeige
Hardware-Angebote
  1. täglich neue Deals bei Alternate.de


Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Hildmann, Naidoo, Identitäre: Warum Telegram bei Rechten so beliebt ist
Hildmann, Naidoo, Identitäre
Warum Telegram bei Rechten so beliebt ist

Wer auf Telegram hetzt, den Holocaust leugnet oder Verschwörungsideologien verbreitet, muss nicht befürchten, dass seine Beiträge gelöscht werden. Auch große Gruppen fallen dort nicht unters NetzDG, die Strafverfolgung ist schwierig.
Ein Bericht von Stefan Krempl


    Elektromobilität: Ein Schiff, angetrieben durch die Kraft der Wellen
    Elektromobilität
    Ein Schiff, angetrieben durch die Kraft der Wellen

    Ein philippinischer Schiffbauer hat ein elektrisch angetriebenes Schiff entworfen, das den Strom für die Maschine selbst erzeugt.

    1. Elektromobilität Neues Elektroschiff für Fahrten durch norwegische Fjorde
    2. Autonomes Schiff IBM testet KI-Kapitän für autonome Mayflower
    3. Induktives Laden Elektrofähre in Norwegen lädt drahtlos

    Pixel 4a im Test: Google macht das Pixel kleiner und noch günstiger
    Pixel 4a im Test
    Google macht das Pixel kleiner und noch günstiger

    Google macht mit dem Pixel 4a einiges anders als beim 3a - und eine Menge richtig, unter anderem beim Preis. Im Herbst sollen eine 5G-Version und das Pixel 5 folgen.
    Ein Test von Tobias Költzsch

    1. Smartphone Google stellt das Pixel 4 ein
    2. Android Googles Dateimanager erlaubt PIN-geschützten Ordner
    3. Google Internes Dokument weist auf faltbares Pixel hin