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Verabschiedung aus DTM

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  1. Verabschiedung aus DTM

    Autor: Powerhouse 25.07.17 - 08:25

    Sehe ich das richtig, dass nach dem Ausscheiden von Mercedes aus der DTM nur noch Audi mit dem RS5 und BMW mit ihrem (zumindest in letzter Saison) benachteiligtem M4 dabei sind? Das wäre wirklich schade. Freue mich aber trotzdem darauf, wie sich die Formel E in Zukunft entwickeln wird :)

  2. Re: Verabschiedung aus DTM

    Autor: ad (Golem.de) 25.07.17 - 08:38

    Powerhouse schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Sehe ich das richtig, dass nach dem Ausscheiden von Mercedes aus der DTM
    > nur noch Audi mit dem RS5 und BMW mit ihrem (zumindest in letzter Saison)
    > benachteiligtem M4 dabei sind? Das wäre wirklich schade.

    Aktuell sieht es so aus. Ich meine - der Blick auf 2017 zeigt's ja schon.

    https://de.wikipedia.org/wiki/DTM-Saison_2017

    Wenn keine neue Markte dazu kommt, wird's langweilig. Mit fehlt aber die Fantasie, wer das sein könnte und wer ein passendes Fahrzeug (also vom Grundaufbau her) hätte. Alfa Romeo wäre cool :)

  3. Re: Verabschiedung aus DTM

    Autor: Powerhouse 25.07.17 - 09:32

    ad (Golem.de) schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Aktuell sieht es so aus. Ich meine - der Blick auf 2017 zeigt's ja schon.
    >
    > de.wikipedia.org
    >
    > Wenn keine neue Markte dazu kommt, wird's langweilig. Mit fehlt aber die
    > Fantasie, wer das sein könnte und wer ein passendes Fahrzeug (also vom
    > Grundaufbau her) hätte. Alfa Romeo wäre cool :)

    Alfa Romeo wäre wirklich mal interessant zu sehen. Ansonsten würde mir noch der Nissan GTR einfallen, wird aber wohl wie der RS5, nichts vom Serienantriebsstrang übernehmen können...
    Was passiert dann eigentlich mit den Teams, die bisher mit Mercedes fahren? Dürfen die auf andere Autos umsteigen?

  4. Re: Verabschiedung aus DTM

    Autor: stq66 25.07.17 - 09:59

    Alfa würde tatsächlich passen. Mit der neuen Giulia hätten sie das passende Serienmodell.
    Die DTM ist aber eine reine Prototypenserie, die mit Silhouettenfahrzeugen agiert. Gleich wie die NASCAR in Amerika oder früher in DE die V8star.

    Weder Motor (derzeit ein V8) noch Fahrgestell, Elektronik,... entstammen der Serie. Einzig die Karosserieform muss in einigen Bereichen der Form (nicht der Dimension) nach, der Serie entsprechen.

    Vor dem Einstieg von BMW vor vier Jahren fuhr die DTM auch längere Zeit nur mit zwei Herstellern (Audi, Mercedes) was ein ziemlicher Krampf war, da hier natürlich alles unternommen wurde um Fahrer des jeweiligen anderen Herstellers auf der Strecke zu behindern. Auch wenn man gar nicht um die Position/den Sieg/die Meisterschaft gefahren ist.

    Die einzige Hoffnung ist, dass der DMSB und die ITR sich nun wirklich auf die "Class One" Regularien einigen, so dass die Hersteller der japanischen SuperGT ebenfalls passende Autos hätten. So wäre mit einem Schlag das Potential für Honda, Nissan, Toyota etc. da.
    Einziger Wermutstropfen (für mich): anstatt des schön bollernden 4l V8 käme dann ein aufgeblasener 2l 4-Zyl. Motor zum Einsatz.

    Zur Formel E: ich verfolge die Serie mit abnehmenden Interesse seit dem ersten Rennen.
    Was mir gefällt:
    - Stadtkurse (meist wirklich in den Zentren), was mit herkömmlichen Rennwägen nicht so leicht möglich ist. Selbst in der aktuellen Konstellation hat die FE immer noch mit heftigem Gegenwind aus der Bevölkerung zu kämpfen, da ja trotzdem Teile der Stadt abgesperrt werden.
    - Das Feld ist (noch) relativ knapp beisammen; die Kosten recht stark reglementiert und für eine Rennserie internationalen Formats durchaus klein
    - die Show drumherum, die für die Zuseher geboten wird.

    Neutral:
    - Aussehen der Autos ist unspektakulär. Die für heuer optisch veränderten Frontflügel waren anfangs sehr gewöhnungsbedürftig, sind aber jetzt okay.
    - die Rennverläufe sind meist halt doch Prozessionen, was halt einerseits durch die engen Stadtkurse bedingt ist, andererseits durch das ausgeglichene Feld. (Sind halt beides Positiva, weswegen man sich hier nicht allzusehr aufregen darf)
    - Allwetterreifen sind für den Straßenrennsport sehr eigenartig, funktionieren aber aufgrund der fehlenden Motorleistung trotzdem gut

    Negativ:
    - der Wagentausch/Boxenstopp. Dass man mit diesem System überhaupt angefangen hat ist für mich nachwievor unverständlich. Dazu noch diese elendige Minimalboxenstoppzeit und die Basis für sinnlose Strafen ist perfekt gelegt. Glücklicherweise wird sich das in der übernächsten Saison (hoffentlich) erledigt haben. Der Zeitpunkt wurde ja schon mal verschoben. Hoffen wir, dass es diesmal dabei bleibt.

    - die fehlende Leistung: klar benötigt man auf Stadtkursen nicht unmassig Leistung, aber etwas flotter dürften die Wagen schon sein. So erinnert mich das gepaart mit dem Geräusch immer noch an meine alte Carrerabahn, auf der gefühlt schneller gefahren wurde.

    - die strikten Vorgaben über Durchschnitts- und Maximalverbrauch. Dass es technisch wegen Serienstreuung der Akkus nicht anders geht ist mir schon klar, mein Rennfahrerherz befriedigt es trotzdem nicht, wenn dann Stunden nach dem Rennen das Ergebnis verändert wird, weil ein Fahrer zuviel Strom verbraucht hat.

    - der Fanboost ist ein unnötiges, künstliches Element, das zudem noch unfair ist. Zugute zu halten ist ihm, dass er in kaum einem/keinen Rennen wirklich einen Unterschied gemacht hat. Insofern kann er weg.

    Zu guter letzt: der Sound ist ein Jammer. Entweder so kapseln, dass man von dem Elektrogewimmer gar nichts hört oder sonst irgendwie einen (von mir aus auch künstlichen) Sound drüberlegen, der besser klingt, als dieses Küchengerätegejaule.

  5. Re: Verabschiedung aus DTM

    Autor: Luke321 25.07.17 - 10:18

    stq66 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > - Stadtkurse (meist wirklich in den Zentren), was mit herkömmlichen
    > Rennwägen nicht so leicht möglich ist.

    Das gefällt mir beispielsweise gar nicht. Ich möchte die Autos nicht wegen PR in irgendwelchen Städten herumfahren sehen, sondern auf den bekannten Rennstrecken mit ihren Tücken, wo auch die anderen Rennwägen fahren.

    > - Allwetterreifen sind für den Straßenrennsport sehr eigenartig,
    > funktionieren aber aufgrund der fehlenden Motorleistung trotzdem gut

    Finde ich auch etwas seltsam.

    > - der Wagentausch/Boxenstopp. Dass man mit diesem System überhaupt
    > angefangen hat ist für mich nachwievor unverständlich. Dazu noch diese
    > elendige Minimalboxenstoppzeit und die Basis für sinnlose Strafen ist
    > perfekt gelegt.

    Stimme ich voll und ganz zu. Das Rennen um den schnellsten Boxenstopp gehört für mich genauso zum Formel-Rennsport wie das Fahren selbst. Der Boxenstopp in der Formel 1 dürfte um einiges gefährlicher sein und da gibt es auch keine Minimalzeit o.ä.

    > - die strikten Vorgaben über Durchschnitts- und Maximalverbrauch. Dass es
    > technisch wegen Serienstreuung der Akkus nicht anders geht ist mir schon
    > klar, mein Rennfahrerherz befriedigt es trotzdem nicht, wenn dann Stunden
    > nach dem Rennen das Ergebnis verändert wird, weil ein Fahrer zuviel Strom
    > verbraucht hat.

    Letzteres muss auf jedenfall anders geregelt werden. Dass nach dem Rennen "am grünen Tisch" das Ergebnis geändert wird ist im Rennsport ein Unding.
    Das muss direkt in der Akkuelektronik abgefangen werden.

  6. Re: Verabschiedung aus DTM

    Autor: marcelpape 25.07.17 - 10:49

    Powerhouse schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > ad (Golem.de) schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Aktuell sieht es so aus. Ich meine - der Blick auf 2017 zeigt's ja schon.
    >
    > >
    > > de.wikipedia.org
    > >
    > > Wenn keine neue Markte dazu kommt, wird's langweilig. Mit fehlt aber die
    > > Fantasie, wer das sein könnte und wer ein passendes Fahrzeug (also vom
    > > Grundaufbau her) hätte. Alfa Romeo wäre cool :)
    >
    > Alfa Romeo wäre wirklich mal interessant zu sehen. Ansonsten würde mir noch
    > der Nissan GTR einfallen, wird aber wohl wie der RS5, nichts vom
    > Serienantriebsstrang übernehmen können...
    > Was passiert dann eigentlich mit den Teams, die bisher mit Mercedes fahren?
    > Dürfen die auf andere Autos umsteigen?

    Nissan wohl eher nicht, die sind schon in der heimischen Super GT, diverse wie FIA GT auch schon und Le Mans wo sie ziemlich erfolglos waren, wobei das auch ein ziemliches Hauruck-Projekt war.

    Opel wäre vielleicht jetzt wieder vorstellbar, Citroën und Peugeot sind momentan eher im Rallyebereich tätig, da wäre Opel doch eine gute Ergänzung im Tourenwagenbereich.
    VW hatte sich sportlich ja auch aufgeteilt: Rallye ¦koda und VW, Seat in der WTCC, Audi bei DTM, Langstreckenrennen, GT (R8 LMS) und demnächst Formel E, dafür sind sie eben aus der WEC raus.

    Aber Alfa wäre auf jeden Fall wünschenswert, die haben wie Maserati eine große Rennhistorie, in den letzten Jahren aber AFAIK nirgends so richtig mitgemischt und bei den anderen ähnlich: der MC12 ist auch schon wieder einige Jahre her und dieser war in der damaligen GT1 zudem sehr erfolgreich, hat mehrere Meisterschaften gewonnen.

  7. Re: Verabschiedung aus DTM

    Autor: oxybenzol 25.07.17 - 11:09

    Luke321 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    >
    > Das gefällt mir beispielsweise gar nicht. Ich möchte die Autos nicht wegen
    > PR in irgendwelchen Städten herumfahren sehen, sondern auf den bekannten
    > Rennstrecken mit ihren Tücken, wo auch die anderen Rennwägen fahren.
    >

    Es geht nun mal nicht ohne PR. Die Rennserie muss sich ja irgendwie finanzieren und die großen Marken machen auch nur mit wenns genug Zuschauer gibt. In der Formel 1 werden doch auch immer wieder die Regeln geändert, um die Spannung aufrecht zu erhalten.

  8. Re: Verabschiedung aus DTM

    Autor: Powerhouse 25.07.17 - 12:43

    marcelpape schrieb:

    > Opel wäre vielleicht jetzt wieder vorstellbar, Citroën und Peugeot sind
    > momentan eher im Rallyebereich tätig, da wäre Opel doch eine gute Ergänzung
    > im Tourenwagenbereich.

    An welches Opel-Modell hatten Sie dabei gedacht?

  9. Re: Verabschiedung aus DTM

    Autor: Luke321 25.07.17 - 15:19

    oxybenzol schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Es geht nun mal nicht ohne PR. Die Rennserie muss sich ja irgendwie
    > finanzieren und die großen Marken machen auch nur mit wenns genug Zuschauer
    > gibt. In der Formel 1 werden doch auch immer wieder die Regeln geändert, um
    > die Spannung aufrecht zu erhalten.

    Klar, nur ist das mmn der falsche Punkt um damit anzusetzen.

  10. Re: Verabschiedung aus DTM

    Autor: stq66 25.07.17 - 16:25

    marcelpape schrieb:
    >
    > Nissan wohl eher nicht, die sind schon in der heimischen Super GT, diverse
    > wie FIA GT auch schon und Le Mans wo sie ziemlich erfolglos waren, wobei
    > das auch ein ziemliches Hauruck-Projekt war.
    >
    Gerade wenn das Class One Reglement kommen sollte, wird Nissan IMO einer der ersten sein, die dann dabei sind. Weil sie eben ein quasi fertiges Fahrzeug dann haben.

    ja, as LeMans Projekt war sehr optimistisch angelegt.

    > Opel wäre vielleicht jetzt wieder vorstellbar, Citroën und Peugeot sind
    > momentan eher im Rallyebereich tätig, da wäre Opel doch eine gute Ergänzung
    > im Tourenwagenbereich.

    Grundsätzlich ja und Opel hätte ja auch die Historie in der DTM. Ob die neuen Eigentümer im Rennsport eine Priorität für Opel sehen wird man bald erfahren.
    >
    > Aber Alfa wäre auf jeden Fall wünschenswert, die haben wie Maserati eine
    > große Rennhistorie, in den letzten Jahren aber AFAIK nirgends so richtig
    > mitgemischt und bei den anderen ähnlich: der MC12 ist auch schon wieder
    > einige Jahre her und dieser war in der damaligen GT1 zudem sehr
    > erfolgreich, hat mehrere Meisterschaften gewonnen.

    Der MC12 war leider zu erfolgreich und durfte so in LeMan nicht antreten. Bzw. hätte er in der Prototypenklasse antreten müssen, wo er dann wiederum haushoch unterlegen gewesen wäre.
    Zur Zeit ist Maserati in der GT4 Klasse unterwegs. Insofern und auch von der Historie würde Alfa besser in die Tourenwagen passen.

  11. Re: Verabschiedung aus DTM

    Autor: stq66 25.07.17 - 16:26

    Powerhouse schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > marcelpape schrieb:
    >
    > > Opel wäre vielleicht jetzt wieder vorstellbar, Citroën und Peugeot sind
    > > momentan eher im Rallyebereich tätig, da wäre Opel doch eine gute
    > Ergänzung
    > > im Tourenwagenbereich.
    >
    > An welches Opel-Modell hatten Sie dabei gedacht?

    Der neue Insignia wäre eine passende Basis.

  12. Re: Verabschiedung aus DTM

    Autor: oxybenzol 25.07.17 - 18:21

    Luke321 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > oxybenzol schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Es geht nun mal nicht ohne PR. Die Rennserie muss sich ja irgendwie
    > > finanzieren und die großen Marken machen auch nur mit wenns genug
    > Zuschauer
    > > gibt. In der Formel 1 werden doch auch immer wieder die Regeln geändert,
    > um
    > > die Spannung aufrecht zu erhalten.
    >
    > Klar, nur ist das mmn der falsche Punkt um damit anzusetzen.

    Wo würdest du denn ansetzen? Die Rennen auf den Formel1-Strecken austragen? Da kommt dann aber kaum einer hin, weil man dort klassischen Motorsport sehen will. Also Formel 1 oder DTM oder MotoGP. Die Fans campieren dort das Wochendene um das Spektakel zu erleben. Der Formel E fehlt nun mal der wichtige Motorensound, was aber auch ein Vorteil ist. Man kann schließlich ohne Probleme Rennen in der Stadt veranstalten und dort erreicht man dann auch eine ganz andere Zielgruppe. Das sind dann nicht die eingefleischten Fans sondern vielleicht eine Familie, die mit Rennsport ansonsten gar nichts am Hut hat. Da fährt man dann nur 2 Stationen mit der Bahn und schaut sich das an.

  13. Re: Verabschiedung aus DTM

    Autor: jacki 25.07.17 - 18:22

    Naja aber wo ist dann noch der Unterschied zur Formal 1 wenn sie auf den großen Stecken fahren, Motorsound aus Lautsprechern kommt, mehr Leistung haben, mit Slicks fahren und nicht mehr Umgestiegen wird..

    Zumal sich großen Strecken, mehr Leistung und nicht Umsteigen in der Praxis stark wiederspricht, sprich nicht geht.
    Man kann die Reichweite nicht einfach verdoppeln, und selbst verdoppeln würde dafür nicht ausreichen, das Rennen wäre sehr schnell zu ende.

  14. Re: Verabschiedung aus DTM

    Autor: oxybenzol 25.07.17 - 18:36

    jacki schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Naja aber wo ist dann noch der Unterschied zur Formal 1 wenn sie auf den
    > großen Stecken fahren, Motorsound aus Lautsprechern kommt, mehr Leistung
    > haben, mit Slicks fahren und nicht mehr Umgestiegen wird..
    >
    > Zumal sich großen Strecken, mehr Leistung und nicht Umsteigen in der Praxis
    > stark wiederspricht, sprich nicht geht.
    > Man kann die Reichweite nicht einfach verdoppeln, und selbst verdoppeln
    > würde dafür nicht ausreichen, das Rennen wäre sehr schnell zu ende.

    Du kannst auch den Akku austauschen. Wäre dann auch nichts anderes als ein Reifenwechsel.

  15. Re: Verabschiedung aus DTM

    Autor: Luke321 25.07.17 - 20:44

    oxybenzol schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wo würdest du denn ansetzen? Die Rennen auf den Formel1-Strecken austragen?

    Definitiv.

    > Da kommt dann aber kaum einer hin, weil man dort klassischen Motorsport
    > sehen will. Also Formel 1 oder DTM oder MotoGP.

    Was unterscheidet denn "klassischen Motorsport" von der Formel E?
    Eine Möglichkeit wäre auch sie im Rahmenprogramm der genannten auszutragen. Ich sehe eher das Problem, dass die Rennsport Fans nicht in eine Stadt zum Formel E Rennen schauen. Die wollen auf die Rennstrecke.

    > ohne Probleme Rennen in der Stadt veranstalten und dort erreicht man dann
    > auch eine ganz andere Zielgruppe. Das sind dann nicht die eingefleischten
    > Fans sondern vielleicht eine Familie, die mit Rennsport ansonsten gar
    > nichts am Hut hat. Da fährt man dann nur 2 Stationen mit der Bahn und
    > schaut sich das an.

    Das ist eben die Frage ob man das möchte. Mal anschauen wird sich das die Familie bestimmt, aber ob sie das Ganze dann auch weiter verfolgt bezweifle ich. Wenn man die Serie langfristig im Rennsport etablieren will, muss man die Fans der anderen Serien ansprechen.
    Aktuell hat die Formel E für mich eher was von einem Show Fahren für Eventbesucher als von tatsächlichem Rennsport.
    Vom Fanboost will ich da gar nicht erst anfangen...

  16. Re: Verabschiedung aus DTM

    Autor: chefin 26.07.17 - 14:08

    Rennsport hat in der Stadt nichts zu suchen. Schon garnicht auf öffentlichen Strassen.

    Zum einen fehlt die Sicherheit. Wer schonmal selbst auf einer Rennstrecke war und die Sau rausgelassen hat, weis um die Reserven von Auslaufzone, keine Fahrbahnmarkierungen mit Haftungsunterschieden, Kiesbett als Bremsweg. Es dürfte vermutlich schon im nächsten Jahr, spätestens übernächstes ein Unfall passieren, an dem Zuschauer zu Schaden kommen. Man kann die Sicherheit nicht erreichen, die eine Rennstrecke bietet. Schau dir Monaco an. Wäre das nicht ein eigenständiges Fürstentum, das sich seine Gesetze einfach so machen kann, würde das nicht mehr gehen. Und Monaco ist die Hölle für Unfälle. Wenns da kracht, kann keiner mit gutem Gewissen die Sicherheit für Zuschauer gewährleisten.

    Und was mindestens genauso gefährlich ist: Leute die meinen, sie können das Rennen nachts um 2 Uhr nachfahren, wenn alle Strassen leer sind...fast. Schnell zu fahren ist eines, mit seinem aufgemotzen Strassenauto 2 Monate später schneller zu sein, ist dagegen ein völlig anderer Reiz. zB einen Tesla da drüber jagen wollen. Und was das für Klicks gäbe wenn man nachweist, die Formelzeit zu unterbieten. Wenn auch mit völlig anderem Auto und nur eine Runde.

    Zuviel dumme Ideen, zuwenig Sicherheit.

  17. Re: Verabschiedung aus DTM

    Autor: chewbacca0815 27.07.17 - 08:13

    chefin schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Rennsport hat in der Stadt nichts zu suchen. Schon garnicht auf
    > öffentlichen Strassen.
    >
    > Zum einen fehlt die Sicherheit.

    Kleiner Tipp: schau nächstes Mal einfach mal das Rennen von Monaco an, bevor wieder so ein Unsinn gepostet wird. Motorsportrennen sind nicht dergestalt wie die am Kudamm stattfindenden.

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