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Beim Benziner auch nicht anders

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  1. Beim Benziner auch nicht anders

    Autor: GangnamStyle 17.01.20 - 10:10

    Porsche ist ja nicht dafür bekannt, dass das Unternehmen sparsame Autos baut. Auch 911er verbraucht locker 9 Liter Benzin auf 100km.
    Aber es ist richtig, dass das kritisch zu sehen ist, denn es gibt ja auch durchaus Elektroautos, die schnell fahren können und trotzdem sehr effizient sind. Z.B. Tesla Model 3. Sogesehen hat Porsche noch viel zu lernen.

  2. Re: Beim Benziner auch nicht anders

    Autor: captain_spaulding 17.01.20 - 10:19

    Immerhin fühlt sich der Porsche so mehr nach Benziner an.:)

  3. Re: Beim Benziner auch nicht anders

    Autor: ChMu 17.01.20 - 10:23

    GangnamStyle schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Porsche ist ja nicht dafür bekannt, dass das Unternehmen sparsame Autos
    > baut. Auch 911er verbraucht locker 9 Liter Benzin auf 100km.

    Bist du schon Porsche gefahren? Welcher 911er verbraucht 9l/100km? Wenn man so ein Teil “porsche maessig” faehrt (wie mir die Besitzer gerne erklaeren) geht da locker das doppelte durch.

    > Aber es ist richtig, dass das kritisch zu sehen ist, denn es gibt ja auch
    > durchaus Elektroautos, die schnell fahren können und trotzdem sehr
    > effizient sind. Z.B. Tesla Model 3. Sogesehen hat Porsche noch viel zu
    > lernen.

    Niemand kauft einen Porsche wegen der Effizienz. Es handelt sich hier um ein 150000-200000 Euro Spassmobil welches auf dem localen strip am rumfahren ist oder Artgerecht vorm Golf Club, der Sky Huette oder gewissen Hotels parkt. Das Model 3 dagegen ist ein Alltags Auto welches gefahren wird. Nicht vergleichbar.
    Der GT2 meines Nachbarn ist nun 6 Jahre alt und hat monstermaessige 32000mi auf dem Tacho. Aber er war schon 2 mal auf dem Speedway damit, aber richtig gefahren ist der nie. Aber irgendwo mussten die $250000 ja hin wenn man 60 wurde und unbedingt nen Porsche “braucht”

  4. Re: Beim Benziner auch nicht anders

    Autor: bulli007 17.01.20 - 12:12

    GangnamStyle schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Porsche ist ja nicht dafür bekannt, dass das Unternehmen sparsame Autos
    > baut. Auch 911er verbraucht locker 9 Liter Benzin auf 100km.
    > Aber es ist richtig, dass das kritisch zu sehen ist, denn es gibt ja auch
    > durchaus Elektroautos, die schnell fahren können und trotzdem sehr
    > effizient sind. Z.B. Tesla Model 3. Sogesehen hat Porsche noch viel zu
    > lernen.

    du findest 9 Liter viel bei einem Sportwagen der 911 Klasse??????
    1. Es gibt keinen Sportwagen wie den 911 der mit 8 Liter auf 100 läuft...noch nicht mal im Rentnerbetrieb!
    2. Würde es sie geben, dann wären sie Energiewunder und ich will auch so einen haben!

  5. Re: Beim Benziner auch nicht anders

    Autor: Dwalinn 17.01.20 - 12:56

    Model 3 taugt nicht als Vergleich wenn dann lieber das Model S nehmen. Ansonsten hat hier Porsche ein soliden Sportwagen gebaut solange er auf der Nordschleife vor dem Model S bleibt ist das Ziel erreicht worden.

    Mal sehen wie der Roadster von Tesla wird.

  6. Re: Beim Benziner auch nicht anders

    Autor: bulli007 17.01.20 - 14:41

    Dwalinn schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Model 3 taugt nicht als Vergleich wenn dann lieber das Model S nehmen.
    > Ansonsten hat hier Porsche ein soliden Sportwagen gebaut solange er auf der
    > Nordschleife vor dem Model S bleibt ist das Ziel erreicht worden.
    >
    > Mal sehen wie der Roadster von Tesla wird.
    Erwachsene Menschen kaufen sich kein Auto für die Nordschleife!

  7. Re: Beim Benziner auch nicht anders

    Autor: Copper 17.01.20 - 16:43

    Dwalinn schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Model 3 taugt nicht als Vergleich wenn dann lieber das Model S nehmen.
    > Ansonsten hat hier Porsche ein soliden Sportwagen gebaut solange er auf der
    > Nordschleife vor dem Model S bleibt ist das Ziel erreicht worden.

    Das Ziel scheint Porsche nicht wirklich erreicht zu haben. Ein -zugegebenermaßen stark- modiziertes Model S mit neuem Antrieb hat dem Taycan dann bei einer inoffiziell Messung 29s abgenommen.
    Das Model S hatte natürlich durch die zusätzliche Gewichtsreduktion einen Vorteil, allerdings muss man bedenken, dass der Porsche als Sportwagen für diese Strecke quasi konzipiert ist, der Tesla als Alltagslimousine eher nicht.

  8. Re: Beim Benziner auch nicht anders

    Autor: Wlad 18.01.20 - 09:33

    bulli007 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Erwachsene Menschen kaufen sich kein Auto für die Nordschleife!

    Erwachsene Menschen kaufen keine Autos die Furzgeräusche machen. Autos für die Nordschleife kaufen sie schon.

  9. Re: Beim Benziner auch nicht anders

    Autor: hansblafoo 18.01.20 - 11:58

    Copper schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Dwalinn schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Model 3 taugt nicht als Vergleich wenn dann lieber das Model S nehmen.
    > > Ansonsten hat hier Porsche ein soliden Sportwagen gebaut solange er auf
    > der
    > > Nordschleife vor dem Model S bleibt ist das Ziel erreicht worden.
    >
    > Das Ziel scheint Porsche nicht wirklich erreicht zu haben. Ein
    > -zugegebenermaßen stark- modiziertes Model S mit neuem Antrieb hat dem
    > Taycan dann bei einer inoffiziell Messung 29s abgenommen.
    > Das Model S hatte natürlich durch die zusätzliche Gewichtsreduktion einen
    > Vorteil, allerdings muss man bedenken, dass der Porsche als Sportwagen für
    > diese Strecke quasi konzipiert ist, der Tesla als Alltagslimousine eher
    > nicht.

    Porsche hat mit dem 919 Hybrid dem modifizierten Model S ca. 2 Minuten abgenommen - natürlich in einer offiziellen Messung. Merkste was? Nicht-Serienfahrzeuge als Vergleich heranzuziehen macht keinen Sinn. Zur Ehrlichkeit hätte zumindest auch gehört, dass das modifizierte Model S abgeschleppt werden musste.

  10. Re: Beim Benziner auch nicht anders

    Autor: Wurzelgnom 19.01.20 - 00:01

    Erwachsene Menschen kaufen sich Fahrzeuge mit denen Sie ihre Familie sicher von A nach B fahren können.

  11. Re: Beim Benziner auch nicht anders

    Autor: Terence01 19.01.20 - 11:09

    Aber beim E-Auto werden plötzlich alle zu Umweltaktivisten. Dass Benzin super giftig ist, daran haben wir und gehöhnt :)

    TESLA: Mittlerweile rollt alle 90 Sekunden ein Auto vom Band:
    http://live-counter.com/tesla-motors/

  12. Re: Beim Benziner auch nicht anders

    Autor: Niaxa 19.01.20 - 11:38

    Aha wie viele Kilometer komme ich denn mit einem Model 3, wenn ich durchschnittlich jeden Tag 80 KM Hin und Her bei 160Km/H fahre= Sind es dann noch 250?

    Ein 911 ist kein Alltags Einkaufsfahrzeug. Da hat auch keiner die Ambitionen gehabt spritt zu sparen.

    Ich würde mir aus Effizienzgründen auch keinen Lykan kaufen, sondern weil geil!



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 19.01.20 11:40 durch Niaxa.

  13. Re: Beim Benziner auch nicht anders

    Autor: berritorre 19.01.20 - 14:35

    Oder eines um einfach nur Spass zu haben. Soll übrigens auch Erwachsene geben die keine Familie zu transportieren haben (Singles) oder nicht mehr.

    Ich bin auch kein Sportwagen-Mensch. Für MICH muss ein Auto praktisch sein.

    Das heisst aber nicht, dass mir bewusst ist, dass es auch (erwachsene) Menschen gibt, die andere Bedürfnisse haben. Mancher hat halt gerne einen Sportwagen. Meist halt als Zweit oder Dritt-Auto. Wenn man es braucht und bezahlen kann. Warum nicht?

  14. Re: Beim Benziner auch nicht anders

    Autor: berritorre 19.01.20 - 14:40

    Porsche baut Sportwagen "für den Alltag". Soll heissen, es ist ein vollwertiges, komfortables Auto, das man auch im Alltag fahren kann und das auch von einem Nicht-Rennfahrer vernünftig gefahren werden kann. Ein Serien-Porsche ist kein Rennwagen.

    Und wenn man sich die Tests ansieht, dann sind die Leute eigentlich ziemlich begeistert, wie sich der Taycan fährt. Und darum geht es meiner Meinung nach bei einem Porsche. Nicht unbedingt um die Rennstrecke, sondern Fahrspass auf der Strasse.

    Dass es kein Sparwunder ist, ist zwar schade, wundert mich aber nicht. Der Verbrauch spielt auch bei einem Verbrenner-Porsche eine eher untergeordnete Rolle.

    Wäre natürlich super, wenn neben dem Fahrspass auch noch Sparsamkeit dazu käme, das ist aber normalerweise gegenläufig.

    Sehe jetzt kein grösseres Problem. Der 911 würde auf so einer Liste für Verbrenner vermutlich auch sehr weit hinten auftauchen.

  15. Re: Beim Benziner auch nicht anders

    Autor: Eldark 19.01.20 - 18:33

    berritorre schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Nicht unbedingt um die Rennstrecke, sondern
    > Fahrspass auf der Strasse..

    Und damit sind sicher die verkehrsberuhigten Bereiche, 30er und 50er Zonen gemeint ?
    Macht dort auch immer Spaß mit Vollgas und Vollbremsung alle 3m zu fahren xD

  16. Re: Beim Benziner auch nicht anders

    Autor: Profi_in_allem 19.01.20 - 18:36

    berritorre schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Porsche baut Sportwagen "für den Alltag". Soll heissen, es ist ein
    > vollwertiges, komfortables Auto, das man auch im Alltag fahren kann und das
    > auch von einem Nicht-Rennfahrer vernünftig gefahren werden kann. Ein
    > Serien-Porsche ist kein Rennwagen.
    >

    Das stimmt nicht. Porsche baut seit jeher sportliche Autos, die auf Geschwindigkeit und Handling ausgelegt sind. Das sind defacto Rennwagen. Ein Opel oder VW sind typische Alltagsautos mit ca. 100 PS. Ein Porsche hat eher 200-300 PS und mehr, dazu ein hartes Fahrwerk. Keramikbremsen in Porsches sind z.b. definitiv für Rennwagen gemacht, da kein normaler Fahrer der Welt Keramikbremsen benötigt.

  17. Re: Beim Benziner auch nicht anders

    Autor: berritorre 21.01.20 - 18:09

    Ich bin kein Porschefahrer und werde vermutlich keiner werden. Aber ich beschäftige mich beruflich sehr viel mit den Kaufgründen für bestimmte Produkte, unter anderem auch Autos.

    Sich einen Porsche zu kaufen kann viele Gründe haben:
    - Status (man will anderen zeigen, was man sich leisten kann oder was man erreicht hat)
    - Man findet das Design gut
    - Man mag die Verarbeitung
    - Man findet das Fahrgefühl toll
    - Das Auto beschleunigt gut
    - Das Auto hat eine gute Kurvenlage
    - etc, etc, etc.

    Und im Normalfall stehen all diese Gründe eben nie alleine da sondern spielen zusammen.

    Und es gibt durchaus Strecken, auf denen man mit dem Porsche Spass haben kann, ohne die Geschwindigkeit zu überschreiten. Wo wir mit einem normalen Auto mit 50 schon aus der Kurve getragen würden kann der Porsche Fahrer vielleicht mit 70 noch ganz locker durchfahren.

    Wir hatten früher eigentlich immer eher keine so hochwertigen Autos, von einem Simca auf einen Opel Kadett und dann ein VW Passat jahreswagen, damit man auch mit den ganzen Kindern in den Urlaub konnte. Als dann der Passat ersetz wurde, gönnte sich mein Vater einen BMW 5er Touring (vermutlich die Einstiegsvariante, war ein Vorführwagen und haben einen guten Preis bekommen).

    Früher hat mein Vater immer darauf geschimpft, wie die Audi und BMW-Fahrer so über die Autobahn gepflügt sind. Nach einiger Zeit mit dem BMW meinte er dann: "Jetzt weiss ich warum." Mit dem BMW fühlte sich 180km/h auf der Autobahn einfach ganz anders an. Mit dem Passat (die eckige Version noch) war mit 160km/h eigentlich schon das absolute Limit, alles darüber hat sich so angefühlt als würde man gleich sterben. Im BMW (natürlich bei freier Autobahn) war 180km/h eigentlich eine angenehme Reisegeschwindigkeit. Hätte der Passat die 180km/h geschafft? Vermutlich ja. Aber das hätte man nicht gewollt.

    Ähnlich dürfte es beim Porsche auch sein.

    Aber ich gehe mal davon aus, dass du das sowieso eher spassig gemeint hast.

  18. Re: Beim Benziner auch nicht anders

    Autor: berritorre 21.01.20 - 18:15

    OK, was ich meinte ist: kein "reinrassiger" Rennwagen.

    Ich hatte erst vor kurzem ein Youtube-Video mit einem der Porsche-Testfahrer gesehen. Der meinte, dass man da gewollt zurückgeschraubt hat, um das Fahrzeug auch für normale Menschen leicht fahrbar zu machen. Es wird eben nicht das letzte % herausgeholt wie bei einem echten Rennwagen. Er soll auch von einem älteren Herrn noch gebändigt werden können und eben nicht erfordern, dass man tausende von Stunden auf der Rennstrecke verbracht hat, um das Auto ordentlich fahren zu können.

    > Keramikbremsen in Porsches sind z.b. definitiv für Rennwagen gemacht,
    > da kein normaler Fahrer der Welt Keramikbremsen benötigt.
    Kein normaler Fahrer der Welt braucht einen Porsche. Um das mal in relation zu setzen. ;-)

    Ja, das Auto hat Rennwagentechnik und soll natürlich auch das Rennwagenflair vermitteln. Und ich würde sagen, es ist ein Rennwagen "light". Ich bin mir sicher, wenn Porsche den Taycan als echten Rennwagen herausbringen müsste, dann würden sie an der einen oder anderen Stelle (leichte) Veränderungen vornehmen, einiges anders machen. Aber sie wollen das Auto an "normale" Menschen verkaufen, die sich das leisten können.

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