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  5. › Elon Musk: Tesla fährt…

da hat er aber schlechte berater gehabt

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  1. da hat er aber schlechte berater gehabt

    Autor: Prinzeumel 14.04.18 - 11:51

    ...oder nicht auf sie gehört.
    Die Probleme in der vollautomatisierten Produktion steigen rasant an mit der Komplexität des Endprodukts.

    Insbesondere in der Endmontage können sich Fertigungstoleranzen einzelner bauteile derart aufsummieren das da eben doch wieder der mensch ran muss und mit drücken und ziehen das passend macht was nicht passt. Und das haben Roboter noch nicht so gut drauf abschätzen zu können bis wohin sie drücken können um was passend zu machen ohne etwas zu beschädigen.

  2. Re: da hat er aber schlechte berater gehabt

    Autor: Gamma Ray Burst 14.04.18 - 12:03

    Er hat ja nur 2-3 Milliarden Dollar verbrannt um das zu erkennen... wozu also Berater wenn man so grosszügige Investoren hat.

  3. Re: da hat er aber schlechte berater gehabt

    Autor: NobodZ 14.04.18 - 12:21

    Hätte er ausschließlich auf "Berater" gehöhrt, würden keine eAuto's gebaut und Tesla gäbe es garnicht.

    Es zu versuchen und dann zu scheitern ist kein Fehler.
    Ich würde darauf wetten, das wenn dann die Model 3 Produktion fluppt, dennoch nach und nach die Automatisierung erhöht wird und erfolgreich werden kann. Bei neuen Modellen hat Tesla dann auch das "Alleinstellungsmerkmal" der etablierten im Sack und kann einen drauf legen.
    Wie jeder an Tesla's Absichten lesen kann, ist Nr. 2 zu sein, kein erstrebenswertes Ziel und nur das Aufholen auf die Massenproduktionsindustrie nicht das Ende vom Lied.

  4. Re: da hat er aber schlechte berater gehabt

    Autor: Azzuro 14.04.18 - 12:30

    > Hätte er ausschließlich auf "Berater" gehöhrt, würden keine eAuto's gebaut
    > und Tesla gäbe es garnicht.
    Es geht wohl eher um interne "Berater":
    http://www.it-times.de/news/tesla-model-3-produktion-tesla-heuert-audi-produktionsmanager-an-117505/

    Da würde es mich wirklich interessieren, was da hinter den Kulissen so abläuft. Ich kann mir kaum vorstellen, dass so einer wie Hochholdinger solche Fehlplanungen macht. Kann mir gut vorstellen, dass Musk da sehr trotzig unbedingt sein Ding durchziehen wollte.

    EDIT: OK, vielleuicht war Hocholdinger doch selbst auch sehr von der Automatisierungs-Idee angefixt:
    https://derletztefuehrerscheinneuling.com/2016/10/13/ehemaliger-audi-produktionschef-tesla-ist-7-jahre-voraus/



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 14.04.18 12:32 durch Azzuro.

  5. Re: da hat er aber schlechte berater gehabt

    Autor: FreierLukas 14.04.18 - 12:39

    Da haben wir einen roten Fingerzeiger der selbst nichts macht und wartet bis andere die was versuchen und scheitern bzw. ihre Ziele nicht zu 100% erreichen. Oh man..

    Vollautomatisierung klappt wunderbar nur muss man eben daran arbeiten bis es klappt. Geschenkt gibt es nichts und ich bin mir sicher Teslas kleiner Rückzug ist 1. nicht für die Ewigkeit und 2. eventuell auch politisch motiviert. Arbeitsplätze sind wichtig um steuerliche Vorteile genießen zu dürfen und natürlich auch mehr Einfluss in der Politik zu haben.

  6. Re: da hat er aber schlechte berater gehabt

    Autor: -eichi- 14.04.18 - 12:54

    Problem an vollatomatisation is nicht daß es nicht klapt sondern das man einfach viel mehr Zeit zum testen und einrichten einplanen muss , und genau hier liegt teslas Fehler , mit hauruck Aktionen zahlt man drauf und braucht dann letztendlich noch mehr Zeit weil man Notlösungen Einbauen muss

  7. Re: da hat er aber schlechte berater gehabt

    Autor: jacki 14.04.18 - 13:11

    Jap wenn es so einfach wäre hätten es Andere auch längst gemacht, denen ist Personal einsparen auch sehr sympathisch.
    Nummer 1 wird Tesla ganz sicher in der Zukunft nicht mehr sein. Warum auch? Spätestens in 2-3 Jahren haben die 20 bekanntesten Hersteller vergleichbare Fahrzeuge in allen Größen und Formen. Wenn die Elektromobilität mehr Fahrt aufnimmt dann wird sie nicht zu 80% aus Tesla Model S3XY bestehen. Für mich wär das ja okay, ich find den Hype, Musk usw. auch cool. Aber es ist einfach total unrealistisch zu denken dass Tesla irgendwie einen entscheidenden Vorteil hat wogegen auf Dauer kein anderer einen Fuß auf den Boden bekommt. Preislich kann Tesla nicht alles aus Frankeich und Asien unterbieten und in der Oberklasse liefert BMW, Audi, Porsche, usw. ordentlich Leistung und Qualität. Die Jahre in denen Tesla gleichbedeutend für eAutos stand werden wohl sehr bald vorbei sein, sobald sie nicht mehr alleine im Markt sind und alle anderen auch Vernetzung, Assistenzsysteme, usw. haben. Was durchaus bereits der Fall ist, nur wird es nicht so hip kommuniziert.
    Soweit ich weiß ging es Musk auch um die Sache und nicht darum mit möglichst viel Abstand der größte Autobauer der Welt zu sein. Er ist nicht traurig oder sauer dass die Konkurrenten jetzt aufschließen, sondern froh.

  8. Re: da hat er aber schlechte berater gehabt

    Autor: g0r3 14.04.18 - 13:33

    Gamma Ray Burst schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Er hat ja nur 2-3 Milliarden Dollar verbrannt um das zu erkennen... wozu
    > also Berater wenn man so grosszügige Investoren hat.

    Ach, bei Firmen, welche die Automatisierung in Verlauf von Dekaden und nicht Jahren erlernen konnten, gabs diesen Lernprozess natürlich kostenlos. Und wie Sie die Kosten diesen Lernprozesses bei Tesla auf 2-3 Milliarden berechnen, wäre auch interessant zu wissen. Trotz dieses "Fehlschlags" schafft Tesla bei der Produktion derzeit exponentielle Zuwächse, obwohl (!) sie die Ferigungstechnik nicht wie die Mitbewerber fix und fertig rumstehen haben.

    Was langfristig bis auf wenige Ausnahmen auch das Problem der aktuellen Marktführer sein wird: Die sonnen sich derzeit recht stark im Glauben, dass ihre Anlagen seien nahe am Optimum liefen und vertrauen darauf, dass ihre Verbrenner-Forschung inkl. Patente noch sehr lange sehr viel wert sein wird. Wenn das mal nicht nach hinten losgeht.

    Ich sags mal so: Ein frisches Unternehmen wie Tesla kann sich wesentlich unsentimentaler auf eine neue Marktsituation festlegen, als das etwa eine Firma kann, welches seit hundert Jahren in ihre bestehende Technik investiert hat und mit diesen Investitionen ohne nennenswerte weitere Investitionen natürlich weiterhin Geld verdienen will. Zum leider ohnehin vorhandenen Verfallsdatum des Verbenners kommt nun aber auch der Vertrauensverlust durch die zahlreichen Betruge am Kunden der eh schon als zu stark wahrgenommenen Autolobby.

    Das hier besprochene Toleranzproblem ist halt auch nur ein lösbares Problem. So lange jede Stufe in der Kette Produkte Ergebnisse innerhalb definierter absoluter Toleranzen für die nächste Stufe produziert, ist es egal, ob die Schritte von Menschen oder Maschinen erledigt werden. Und die Maschinen kommen, wenn man sich die Attitüden der Industrie betrachtet, bei Tesla wohl eher früher als bei anderen.

  9. Re: da hat er aber schlechte berater gehabt

    Autor: 1e3ste4 14.04.18 - 14:10

    Gamma Ray Burst schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Er hat ja nur 2-3 Milliarden Dollar verbrannt um das zu erkennen... wozu
    > also Berater wenn man so grosszügige Investoren hat.

    Genau. Wenn's nach dir ginge, würde es heute auch keine Flugzeuge geben. Weil's ja klar wie Kloßbrühe ist, dass man nix bauen kann, was fliegen kann.

  10. Re: da hat er aber schlechte berater gehabt

    Autor: ChMu 14.04.18 - 15:46

    jacki schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Jap wenn es so einfach wäre hätten es Andere auch längst gemacht, denen ist
    > Personal einsparen auch sehr sympathisch.

    Das ist wohl ueberall so.

    > Nummer 1 wird Tesla ganz sicher in der Zukunft nicht mehr sein. Warum auch?
    > Spätestens in 2-3 Jahren haben die 20 bekanntesten Hersteller vergleichbare
    > Fahrzeuge in allen Größen und Formen.

    Wie kommst Du denn da drauf? In 2-3 Jahren haben die 20 bekanntesten Hersteller schon seit 10 Jahren vergleichbare Fahrzeuge in allen Groessen und Formen. Und selbst wenn in 2-3 Jahren etwas fahrfertiges vorgestellt wird, heisst das keinesfalls das es dann auch lieferbar ist. Da gehen wohl eher 4-5 Jahre ins Land und selbst dann wirds gaaaaaanz langsam losgehen.

    > Wenn die Elektromobilität mehr Fahrt
    > aufnimmt dann wird sie nicht zu 80% aus Tesla Model S3XY bestehen. Für mich
    > wär das ja okay, ich find den Hype, Musk usw. auch cool. Aber es ist
    > einfach total unrealistisch zu denken dass Tesla irgendwie einen
    > entscheidenden Vorteil hat wogegen auf Dauer kein anderer einen Fuß auf den
    > Boden bekommt.

    Ich weiss nicht. Tesla hat eine eigene bezw exclusiv fuer Tesla gemachte Zellen und Batterie Produktion. Tesla hat Rohstoff Vertraege und Abkommen welche immerhin ueber 50% der heutigen Weltproduktion abdecken. Tesla schmeisst momentan, bei extreemen Schwierigkeiten, die Jahresproduktion von VW, BMW, Audi und Mercedes zusammen auf den Markt, im Monat! Sollten in zwei bis drei Jahren diese Firmen tatsaechlich Fahrzeuge anbieten koennen, so haengt Tesla bis dahin, selbst pessimistisch, in der 30000 Stueck Region im Monat bei hundert tausenden Fahrzeugen auf der Strasse (wenn nicht Millionen bis dahin), das muss erst mal aufgeholt werden. Das Supercharger Netz (nicht existent bei den deutschen Herstellern) wird in der Zwischenzeit ebenfalls knapp verdreifacht worden sein.
    Ok, man argumentiert das die Deutschen eh nicht schnell laden koennen, also was solls, dafuer wird man eben ein bischen teurer, aber irgendwann sollte man sich was einfallen lassen.

    > Preislich kann Tesla nicht alles aus Frankeich und Asien
    > unterbieten und in der Oberklasse liefert BMW, Audi, Porsche, usw.
    > ordentlich Leistung und Qualität.

    Tesla ist bei den ultrakurz Reichweiten Autos nicht vertreten. Echte Konkurenz (und die einzigste Konkurenz) ist der Ionic, ein sehr gutes Auto, ich konnte ihn letzte Woche fahren, geringe Reichweite aber schnell lade faehig und irgendwann soll ja auch ne groessere Batterie kommen, nur, der Wagen ist eben auch erst mal nicht lieferbar. Bei den Franzosen ist die Battery Miete indiskutabel, von der Reichweite mal ganz abgesehen.
    Die deutsche Oberklasse kommt, wenn ueberhaupt, in ein paar Jahren von Token Lieferungen abgesehen und ist so teuer oder teurer als Tesla, aber ohne SC Netz.

    > Die Jahre in denen Tesla gleichbedeutend
    > für eAutos stand werden wohl sehr bald vorbei sein, sobald sie nicht mehr
    > alleine im Markt sind und alle anderen auch Vernetzung, Assistenzsysteme,
    > usw. haben.
    Das wird aber dauern. Sehr lange. Vor allem in Deutschland.

    > Was durchaus bereits der Fall ist, nur wird es nicht so hip
    > kommuniziert.

    Es wird sehr wohl staendig und immer wieder vorgestellt. BMW ist mit seinem Mini seit 12 Jahren am ankuendigen, Mercedes mit den Smart etwa gleich lange, Porsche denkt seit 10 Jahren nach ect.

    > Soweit ich weiß ging es Musk auch um die Sache und nicht darum mit
    > möglichst viel Abstand der größte Autobauer der Welt zu sein. Er ist nicht
    > traurig oder sauer dass die Konkurrenten jetzt aufschließen, sondern froh.

    Da hast Du Recht. Er macht es weiter, weil er keine Wahl hat. Er hat selbst von “bis zu” 12000 Model S gesprochen, es sollte ein Kickstart sein, er nahm an, das alle anderen ihn in Grund und Boden produzieren wuerden. Das ist nicht passiert. Nun macht er eben weiter, er moechte die e-Transportation umgesetzt sehen. Von wem ist erst mal egal, da niemand am Horizont auftaucht ausser heisser Luft, macht er es eben selbst. Es ist ausserdem frustrierend zu sehen, das er eben KEIN Autoproduzent sein will sondern ein mobilitaets Konzept anbieten moechte, die komplett Loesung, er hat die SC hochgezogen noch bevor man die Autos kaufen konnte, er bietet Batterie Packs an welche von eigenen Solardaechern geladen die Autos ueber Nacht mit Solarstrom laden koennen. Ein kompletter Kreislauf, nicht einen Golf der einfach stehenbleibt wenn man nicht die passende Karte fuer den Passenden Stromanbieter lokal im Dorf findet und welche alle 50km wechselt. Wo es dem Kunden ueberlassen wird, sich eine Steckdose in der eigenen Tiefgarage zu erklagen.

  11. Re: da hat er aber schlechte berater gehabt

    Autor: Dwalinn 14.04.18 - 15:50

    NobodZ schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Hätte er ausschließlich auf "Berater" gehöhrt, würden keine eAuto's gebaut
    > und Tesla gäbe es garnicht.
    Merkwürdig, dabei wurde Tesla 1 Jahr gegründet bevor Musk überhaupt als Kapitalgeber eingestiegen ist.

    > Es zu versuchen und dann zu scheitern ist kein Fehler.
    Oh doch das kann es durchaus sein.... aber aus Fehlern lernt man daher ist es nicht schlimm.... außer man hat sich so sehr übernommen das man den Zukünftigen erfolg riskiert.

    > Ich würde darauf wetten, das wenn dann die Model 3 Produktion fluppt,
    > dennoch nach und nach die Automatisierung erhöht wird und erfolgreich
    > werden kann.
    Genau so hätte er es von Anfang an machen sollen. Lieber sich langsam aber stetig steigern als etwas mit Gewalt durchzudrücken.

    > Bei neuen Modellen hat Tesla dann auch das
    > "Alleinstellungsmerkmal" der etablierten im Sack und kann einen drauf
    > legen.
    Äh was? Von welchen Alleinstellungsmerkmal sprichst du?
    Tesla/Musk wird aus seinen Fehlern lernen wodurch man bei zukünftigen Modellen besser reagieren kann aber man wird nicht eben so die Konkurrenz in die Tasche stecken können.

    > Wie jeder an Tesla's Absichten lesen kann, ist Nr. 2 zu sein, kein
    > erstrebenswertes Ziel und nur das Aufholen auf die
    > Massenproduktionsindustrie nicht das Ende vom Lied.
    Das ist der größte Müll den ich seit langem lesen musste. Es gibt so viele Auto Hersteller die wunderbar nebeneinander existieren solange Umsatz/Gewinn stimmt ist es doch vollkommen egal wer die "Nummer 1" ist.
    Denkst du das ein Dieter Zetsche sitzt weinend in der Wanne weil VW mehr Autos Produziert?

    Es ist klar das Tesla wachsen will, was anderes bleibt ihnen auch nicht übrig wenn sie als Firma bestehen wollen aber wozu auf teufel komm raus Nummer 1 werden?

  12. Wolfsburg

    Autor: Maximilian_XCV 14.04.18 - 16:50

    Da war wohl Wolfsburg in den 80er-Jahren schon weiter.

  13. Re: Wolfsburg

    Autor: countzero 14.04.18 - 17:35

    Maximilian_XCV schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Da war wohl Wolfsburg in den 80er-Jahren schon weiter.

    Der Artikel über die Geschichte des Elektroautos bei VW ist zwar interessant zu lesen, aber ein Golf mit einem 30 PS Motor und deutlich unter 100 km Reichweiteist jetzt nicht sonderlich spektakulär.

  14. Re: da hat er aber schlechte berater gehabt

    Autor: gutenmorgen123 14.04.18 - 19:50

    jacki schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Spätestens in 2-3 Jahren haben die 20 bekanntesten Hersteller vergleichbare
    > Fahrzeuge in allen Größen und Formen.

    Träum weiter! Die anderen Hersteller werden sich noch lange um die kaum verfügbaren Akkus prügeln nachem Tesla schon Gigafactory 3 und 4 aufgestellt hat.

  15. Re: da hat er aber schlechte berater gehabt

    Autor: Reitgeist 14.04.18 - 20:26

    Hier wird beschrieben, dass allein im ersten Halbjahr 2017 von diversen Herstellern insgesamt 10 Gigafactories den Grundstein gelegt haben.

    In der Branche geht aktuell sogar die Sorge um, dass es zu viele Batterien geben wird - im Fall dass die Autos nicht so gut angenommen werden wie erhofft.

    All diese Aktivitäten bekommt die breite Öffentlichkeit nur nicht mit. Daran erkennt man mal wieder wie erfolgreich das Marketing seitens Tesla ist - deren Gigafactory kennt fast jeder der sich für E-Autos interessiert.

  16. Re: da hat er aber schlechte berater gehabt

    Autor: SJ 14.04.18 - 20:58

    Dwalinn schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Genau so hätte er es von Anfang an machen sollen. Lieber sich langsam aber
    > stetig steigern als etwas mit Gewalt durchzudrücken.

    Wieso?

    --
    Wer all meine Fehler findet und die richtig zusammensetzt, erhält die geheime Formel wie man Eisen in Gold umwandeln kann.

  17. Re: da hat er aber schlechte berater gehabt

    Autor: lestard 14.04.18 - 21:26

    Manchmal ist Wissen, welches man durch eigenes "Probieren" erlangt hat wertvoller als solches, welches man von anderen Leuten "einkauft".
    Die werden sicherlich später wieder mehr automatisieren. Dann kennen sie die genauen Probleme sehr gut und können gezielt reagieren.
    Letztlich kommt man am Probieren wohl nicht vorbei. Der Fehler war eventuell, dass sie zu zeitig zu viel probiert haben. Sie hätten das Probieren vielleicht etwas nach hinten verschieben sollen.

  18. Re: da hat er aber schlechte berater gehabt

    Autor: ChMu 14.04.18 - 22:31

    Reitgeist schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Hier wird beschrieben, dass allein im ersten Halbjahr 2017 von diversen
    > Herstellern insgesamt 10 Gigafactories den Grundstein gelegt haben.

    Na ja, nicht ganz. Es sind groesstenteils Erweiterungen existierender Fabriken. Ohne Zellen Produktion und im Verhaeltnis recht klein. Der Rest Planungen. Die groesste in Asien soll in zwei Jahren von einem Gigawatt auf immerhin 50 Gigawatt hochscallieren (wenn man denn die Rohstoffe sichern kann) was immerhin ein drittel der ersten Gigafab von Tesla ist. Bis 2020 hat aber auch Tesla Plaene. Der Gag an der ganzen Sache ist, das bei Tesla eben auch die Zellen Produktion stattfindet. Ja, von Panasonic, geschenkt, wenn sie exclusiv fuer Tesla arbeiten.
    >
    > In der Branche geht aktuell sogar die Sorge um, dass es zu viele Batterien
    > geben wird - im Fall dass die Autos nicht so gut angenommen werden wie
    > erhofft.

    Das ist Bloedsinn. Die Batterien werden ja zusaetzlich fuer andere Dinge gebraucht wie Powerwalls oder Zwischenspeicher fuer EE am Supercharger. Die komplette geplante Kapazitaet aller neuen Fabriken weltweit kommt auf etwa 80% der geplanten Kapazitaet von Tesla alleine, vorausgetzt es werden noch 3-4 Gigafabs hochgezogen. Selbst wenn es nur zwei werden, Europa und Asien, duerfte Tesla bis zu 50% des Weltmarktes kontrollieren. Jedenfalls was Lithium and Feststoff Batterien angeht. Nicht lead acid, welche ja auch wachsen.
    >
    > All diese Aktivitäten bekommt die breite Öffentlichkeit nur nicht mit.

    Wer sich dafuer interessiert kann das schon herausfinden.

    > Daran erkennt man mal wieder wie erfolgreich das Marketing seitens Tesla
    > ist - deren Gigafactory kennt fast jeder der sich für E-Autos interessiert.

    Koennte auch an der schieren Groesse liegen. Gigafactory ist ja nicht gleich Gigafactory. Werden Zellen produziert? Ein Gigawatt pro Jahr ist ja bereits eine Gigafactory. Tesla plant fuer 150 Gigawatt bei der ersten, sie haengen jetzt bei knapp 50, die Factory ist ja noch nicht fertig.
    Sonst wo werden Gigafactories mit 1,5,15, ja sogar 50Gigawatt geplant. Kaum eine mit Zellenfabrikation. Wo kommen die Zellen her?

  19. Re: da hat er aber schlechte berater gehabt

    Autor: FalschesEnde 14.04.18 - 22:45

    NobodZ schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Hätte er ausschließlich auf "Berater" gehöhrt, würden keine eAuto's gebaut
    > und Tesla gäbe es garnicht.
    >
    > Es zu versuchen und dann zu scheitern ist kein Fehler.

    Ja, ein "Fehler" ist das nicht, aber auch nicht "intelligent". Manche Leute stehen sich mit Hybris und Hemdsärmligkeit selbst im Weg. Es gibt sowas wie Best-Practice - Ansätze und Benchmarks. Ein intelligenter Mensch schaut sich zuerst an wie die anderen es machen. Dann kann man viel besser entscheiden, wie man es selbst machen möchte. Wenn die Antwort ist: "ich mach alles anders!", dann sollte man aber auch Ahnung und einen Plan haben. Und nicht nur Geld. Geld ist endlich. Aber was red ich. Es macht doch so viel Spaß, täglich das Rad und das Feuer neu zu erfinden :augenroll

  20. Re: da hat er aber schlechte berater gehabt

    Autor: Reitgeist 14.04.18 - 23:15

    ChMu schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Na ja, nicht ganz. Es sind groesstenteils Erweiterungen existierender
    > Fabriken. Ohne Zellen Produktion und im Verhaeltnis recht klein.

    Tesla hatte 2017 mit seinen 100k verkauften Autos einen weltweiten Marktanteil von 8% am Gesamtmarkt, der 1,2 Mio stark war.

    Anders gesagt, 92% aller Batterien kommen bereits aus anderen Fabriken, nicht aus der Gigafactory von Tesla. Und wie im Artikel gezeigt, es werden ständig mehr Fabriken gebaut und die bestehende ausgebaut.

    Sicher, die meisten der Batterien 2017 waren kleiner als die von Tesla, es bleibt die Grundaussage dass es bereits riesige Fertigungskapazitäten weltweit gibt. Die meisten davon in China und Korea. Ich denke, du unterschätzt insbesondere die Chinesen, die nach dem Beschluss ihrer Regierung massiv - man könnte ohne Übertreibung auch massivst sagen - aufbauen.

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