1. Foren
  2. Kommentare
  3. Automobil
  4. Alle Kommentare zum Artikel
  5. › Elon Musk: Teslas vollständige…

Mir graust es

  1. Thema

Neues Thema Ansicht wechseln


  1. Mir graust es

    Autor: Sharra 14.01.20 - 07:57

    bei der Vorstellung, dass tausende von halbgaren Autopiloten tonnenschwere Projektile über die Straßen steuern.
    Ich habe gar nichts gegen autonomes Fahren (oder eine Zentralsteuerung), eher genau das Gegenteil.
    Aber davon sind alle Hersteller noch Jahre entfernt. Aber statt das einzugestehen, werden Systeme auf öffentlichen Straßen getestet. Und die Verantwortung wird auf den (Safety)Driver abgewälzt.

    Meiner Meinung nach haben diese Dinger auf öffentlichen Straßen sowas von gar nichts zu suchen.
    Klar müssen die Dinger trainiert werden. Dann sollen sie sich 50-100 Leute holen, und munter, wie die Blöden, auf einem eigenen Gelände herumkurven.

  2. Re: Mir graust es

    Autor: Jogibaer 14.01.20 - 08:21

    Ich bin ein großer Tesla Fan, sehe das aber auch sehr skeptisch. Der große Knackpunkt sind Baustellen. Die verändern sich stetig, und eine für Autopiloten genormte Fahrbarnmarkierung gibt es nicht. Gelb als Farbe reicht da meiner Meinung nach nicht aus, aber ich lasse mich gerne positiv überraschen.

  3. Re: Mir graust es

    Autor: Gaius Baltar 14.01.20 - 08:27

    Aber das würde ja Geld kosten. Die Zigtausend „Freiwilligen“ kosten quasi nichts.
    In den USA ist datenschutztechnisch eh alles kaputt, aber wie sieht das in Deutschland aus? Darf ich den Punkt im Kaufvertrag eines Teslas streichen, wo steht, dass alle meine gefahrenen Routen auf den Zentimeter genau in Elons Datenbank landen?

    Das autonome Fahren (ggf. erstmal nur auf der Autobahn) hätte ich auch lieber heute als morgen. Irgendwo muss man ja auch anfangen. Da finde ich das Vorgehen von Tesla schon in Ordnung. Aber die Probleme und die Verantwortung werden ja wieder auf die Fahrer abgewälzt. Wer das System nutzt und einen Unfall baut, steht (in Deutschland) mindestens so schlecht da als wäre man selbst gefahren. Tesla wird keiner an den Karren fahren können oder wollen.
    Und aus Sicht der anderen Verkehrsbeteiligten: die haben die Arschkarte, wenn mehr von den rollen Prototypen hier rumfahren. Meint irgendjemand, die Fahrer würden sich dann daran bemühen, ständig eingreifbereit zu sein? Ganz sicher nicht. Die Masse denkt „geil, ich brauch nichts mehr machen“, lehnen sich zurück und lesen Zeitung. Das hatten wir bereits mit der Uber-Testfahrerin.

  4. Re: Mir graust es

    Autor: matze321 14.01.20 - 08:28

    Ich habe den bisherigen Tesla Autopiloten schon über "unbefestigte Käffer" gefahren und war wirklich positiv erstaunt, was der jetzt schon kann.

  5. Re: Mir graust es

    Autor: Mel 14.01.20 - 08:40

    Sharra schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > bei der Vorstellung, dass tausende von halbgaren Autopiloten tonnenschwere
    > Projektile über die Straßen steuern.

    Also bei manchen Verkehrsteilnehmern wäre der AP wohl eine Verbesserung....

    > Meiner Meinung nach haben diese Dinger auf öffentlichen Straßen sowas von
    > gar nichts zu suchen.
    > Klar müssen die Dinger trainiert werden. Dann sollen sie sich 50-100 Leute
    > holen, und munter, wie die Blöden, auf einem eigenen Gelände herumkurven.

    Denkfehler. Die Systeme laufen bei jedem Tesla in einem "Schattenmodus" mit. Die müssen gar nicht selbst steuern. Allerdings kannst du beruhigt schlafen, in EU wird das so schnell nicht kommen. Schon der derzeitige "Navigate on AP" Modus ist hier stark kastriert.

  6. Re: Mir graust es

    Autor: Sharra 14.01.20 - 08:40

    matze321 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich habe den bisherigen Tesla Autopiloten schon über "unbefestigte Käffer"
    > gefahren und war wirklich positiv erstaunt, was der jetzt schon kann.

    Das Problem daran ist, wenn nichts passiert kann das Ding auch wenig falsch machen. Aber wenn etwas passiert, dann kann das Ding nichts, aber auch gar nichts. Dann musst du, als verantwortlicher Fahrer, sofort eingreifen. Was soll der Mist? Entweder man fährt selbst, und trägt natürlich auch die volle Verantwortung, oder man lässt die Karre fahren, und kann derweil etwas völlig anderes tun, z.B. schlafen. In einer Gefahrensituation reagiert kein Mensch rechtzeitig, wenn man nicht sowieso schon die Hände am Lenkrad, und den Fuß auf den Pedalen hat, und weiss, was um eine herum vor sich geht. Wenn man das aber alles erfüllt, braucht man diesen Pseudo-Autopiloten grundsätzlich nicht.

  7. Re: Mir graust es

    Autor: Sharra 14.01.20 - 08:40

    Denkste. Was meinst du, was von BMW derzeit auf der A9 herumgeistert? Exakt das, was du meinst, dass es in der EU nicht fahren dürfe.

  8. Re: Mir graust es

    Autor: Cavaron 14.01.20 - 08:48

    Ich habe ein Model 3 mit FSD und muss sagen, es fühlt sich an als würde man mit seinem Auto ein Fahrteam bilden. Selbst wenn der Autopilot nicht steuert, sind die Sicherheitsfeatures aktiv - z.B. Spurhalteassistent und Kollisionsvermeidung. Das hat mir in brenzligen Situationen durchaus schon geholfen. Dann macht sich das Auto aber auch deutlich bemerkbar und übergibt an mich, wenn es Probleme hat (z.B. wenn die niedrigstehende Morgensonne die Kameras blendet). Das ist so ein Gefühl von beidseitigem "keine Sorge, ich habs im Griff".

    PS: Auch vor dem Model 3 bin ich 20 Jahre unfallfrei gefahren.

  9. Re: Mir graust es

    Autor: gadthrawn 14.01.20 - 09:10

    Cavaron schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich habe ein Model 3 mit FSD und muss sagen, es fühlt sich an als würde man
    > mit seinem Auto ein Fahrteam bilden. Selbst wenn der Autopilot nicht
    > steuert, sind die Sicherheitsfeatures aktiv - z.B. Spurhalteassistent und
    > Kollisionsvermeidung. Das hat mir in brenzligen Situationen durchaus schon
    > geholfen.

    Mir bisher noch nie und Spurhalteassistent und Bremsassistent habe ich schon lange unfallfrei im Auto.

    Das ist aber beides kein so hohes Level was man Hybrismäßig glaubt auf die Strassen loslassen zu können.

  10. Re: Mir graust es

    Autor: Mel 14.01.20 - 09:12

    Sharra schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Denkste. Was meinst du, was von BMW derzeit auf der A9 herumgeistert? Exakt
    > das, was du meinst, dass es in der EU nicht fahren dürfe.

    Das ist ein deutscher Hersteller der von der deutschen Regierung eine Genemigung (mit strengen Auflagen) für eine Teststrecke bekommen hat. Das ist ganz was anderes als eine umfassende EU-weite Genehmigung für eine solche Funktion.

    Wie Gesagt: Navigate on Autopilot ist hier auch nur in einer Verkrüppelten Variante zulässig.

  1. Thema

Neues Thema Ansicht wechseln


Um zu kommentieren, loggen Sie sich bitte ein oder registrieren Sie sich. Zum Login

Stellenmarkt
  1. Information und Technik Nordrhein-Westfalen (IT.NRW), Düsseldorf
  2. Amprion GmbH, Pulheim-Brauweiler bei Köln
  3. Deloitte, Berlin, Düsseldorf, Frankfurt am Main, München, Stuttgart
  4. Dataport, verschiedene Standorte

Golem pur
  • Golem.de ohne Werbung nutzen

Anzeige
Hardware-Angebote
  1. täglich neue Deals bei Alternate.de
  2. (reduzierte Überstände, Restposten & Co.)


Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Coronavirus: Spiele statt Schule
Coronavirus
Spiele statt Schule

Wer wegen des Coronavirus mit Kindern zu Hause ist, braucht einen spannenden Zeitvertreib. Unser Autor - selbst Vater - findet: Computerspiele können ein sinnvolles Angebot sein. Vorausgesetzt, man wählt die richtigen.
Von Rainer Sigl

  1. China Bei Huawei füllen sich die Büros nach Corona wieder
  2. Schulunterrricht Datenschützer hält Skype-Nutzung für bedenklich
  3. Coronavirus Bosch entwickelt schnellen Virentest

Datenschutz: Dürfen Ärzte, Lehrer und Anwälte Whatsapp beruflich nutzen?
Datenschutz
Dürfen Ärzte, Lehrer und Anwälte Whatsapp beruflich nutzen?

Das Coronavirus zwingt Ärzte, Lehrer und Rechtsanwälte zu digitaler Kommunikation mit und über ihre Patienten, Schüler und Mandanten. Viele setzen auf Whatsapp. Verstoßen sie damit gegen den Datenschutz oder machen sich gar strafbar?
Von Harald Büring

  1. Coronavirus Britische Soldaten müssen Whatsapp-Befehlen folgen
  2. Sicherheitslücke Dateien auslesen mit Whatsapp Desktop
  3. Messenger Whatsapp deaktiviert Chatexport in Deutschland

Arduino: Diese Visitenkarte ist ein Super-Mario-Spielender-Würfel
Arduino
Diese Visitenkarte ist ein Super-Mario-Spielender-Würfel

Eine Visitenkarte aus Papier ist langweilig! Der Elektroniker Patrick Schlegel hat eine Platine als Karte - mit kreativen Funktionen.
Von Moritz Tremmel

  1. Thinktiny Mini-Spielekonsole sieht aus wie winziges Thinkpad

  1. Coronakrise: Autobranche will Lockerung der CO2-Ziele
    Coronakrise
    Autobranche will Lockerung der CO2-Ziele

    Die Autoindustrie will mit Blick auf die Corona-Pandemie keine Erhöhung der CO2-Vorgaben und fordert offenbar die Aussetzung von Strafzahlungen.

  2. Golem Akademie: "IT-Sicherheit für Webentwickler" als Live-Webinar
    Golem Akademie
    "IT-Sicherheit für Webentwickler" als Live-Webinar

    Wegen der Corona-Pandemie findet unser Workshop zur IT-Sicherheit für Webentwickler nicht als Präsenzseminar, sondern im Netz statt: in einem Live-Webinar Ende April mit Golem.de-Redakteur und IT-Sicherheitsexperte Hanno Böck.

  3. Recht auf Vergessenwerden: Französisches Gericht kassiert Strafe gegen Google
    Recht auf Vergessenwerden
    Französisches Gericht kassiert Strafe gegen Google

    Im Streit um das sogenannte Recht auf Vergessenwerden hat das oberste Verwaltungsgericht in Frankreich ein altes Urteil gegen Google widerrufen.


  1. 07:59

  2. 07:00

  3. 14:42

  4. 13:56

  5. 13:00

  6. 12:07

  7. 18:41

  8. 15:02