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"CO2-Preis stärker als bisher geplant anzuheben..."

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  1. "CO2-Preis stärker als bisher geplant anzuheben..."

    Autor: Blaubeerchen 04.05.21 - 11:23

    > Dennoch hält Laschet es für möglich, den CO2-Preis stärker als bisher geplant anzuheben und auf der anderen Seite Strom günstiger zu machen.

    Damit all diejenigen, die sich kein E-Auto für Zehntausende Euro aus dem Ärmel schütteln können (in anderen Worten: Die untere Mittelschicht), schön weiter draufzahlen. Die Mittelschicht guckt bei der grünen Umverteilerei am meisten in die Röhre.

    Wer zu arm für ein Auto ist (oder in der Großstadt lebt und keins braucht), ist fein raus. Wer zu den Besserverdienenden gehört, und sich Tesla, Solardach und Wärmedämmung einfach so leisten kann, auch.

    Kurz gesagt: Diese Öko-Umverteilung treibt die Schere zwischen Arm und Reich noch weiter auseinander.

  2. Re: "CO2-Preis stärker als bisher geplant anzuheben..."

    Autor: MahatmaPech 04.05.21 - 11:36

    Falsch.

    Link selbst reparieren:
    wiwo punkt de
    /images/co2/24278524/formatOriginal.png

  3. Re: "CO2-Preis stärker als bisher geplant anzuheben..."

    Autor: quineloe 04.05.21 - 11:40

    kannst du deine URLs ein bisschen weniger verstümmeln? Wir sind nicht zu doof um zu wissen dass du auf wiwo.de linken willst.

    Verifizierter Top 500 Poster!

  4. Re: "CO2-Preis stärker als bisher geplant anzuheben..."

    Autor: foobarJim 04.05.21 - 11:55

    Blaubeerchen schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Kurz gesagt: Diese Öko-Umverteilung treibt die Schere zwischen Arm und
    > Reich noch weiter auseinander.

    Wenn wir dann soweit sind, dass Ressourcen wirklich knapp sind weil wir zu unbesorgt damit umgegangen sind, also dass es nicht mehr genug sauberes Wasser und Lebensmittel für alle gibt, wird das bestimmt nicht besser. Man hat doch letztes Jahr am Beispiel Klopapier gut gesehen wie "sozial" die Menschen handeln wenn nur der Glaube an eine Knappheit herrscht.

    Es gibt keine dauerhafte Alternative zu einem nachhaltigen Lebensstil, so dass keine Ressourcen verbraucht werden die nicht in der selben Zeit wieder angebaut werden können. Alles andere ist Augenwischerei und nur ein Kredit auf die Zukunft.

  5. Re: "CO2-Preis stärker als bisher geplant anzuheben..."

    Autor: katze_sonne 04.05.21 - 11:59

    Blaubeerchen schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wer zu arm für ein Auto ist (oder in der Großstadt lebt und keins braucht),
    > ist fein raus.

    Also erstens kann ich die alte Laier bzgl. Großstadt und kein Auto brauchen nicht mehr hören. Trotz Bushaltestelle fast vor der Haustür kann ich den ÖPNV komplett vergessen, ich bin in fast allen Fällen selbst am anderen Ende der Stadt oder in der Nachbarstadt mit dem Fahrrad genauso schnell oder schneller als mit Bus/Straßenbahn. Und frier mir nicht den Arsch an der Haltestelle ab, bis der übernächste Bus kommt, weil der letzte leider ausfällt. Mehrfach bin ich auch schon mit Bussen irgendwo "gestrandet", weil Reifen platt, Motorschaden, Tür defekt, ... innerhalb von 2 Jahren öfter als im Leben mit dem Auto.

    Nagut, zugegeben, ich käme fast überall hin. Außer nachts um 2 Uhr von Freunden in der Nachbarstadt nach hause. Also doch lieber 40 Minuten mit dem Rad fahren. (Alternative 15-20 Minuten Auto oder tagsüber 40-60 Minuten ÖPNV).

    Zur Arbeit ähnlich. Rad ist schneller, Auto noch schneller, ÖPNV dauert ewig, obwohl Arbeit und Wohnort fast auf einer perfekten ÖPNV-Verbindung liegen mit 1 Umstieg. (ohne Umstieg ist halt unrealistisch und trifft auf die wenigsten Ziele zu) Zum Baumarkt? Katastrophe. Und am Ende darf man doch noch 5 Minuten zu Fuß laufen.

    Also so viel zu "Großstadt, da braucht man kein Auto". Ja, technisch gesehen nicht. Aber technisch gesehen braucht man auch in der Kleinstadt kein Auto, solange dort Busse fahren. Dort hat man halt dieselben Probleme. Wer zu viel Zeit hat, der kann ÖPNV fahren. Aber wer hat schon zu viel Zeit? Studenten (damals hab ich mir das auch noch angetan; und auch dank Zwangssemesterticket immer wieder versucht und bereut), je nach Semesterzeit. Rentner. Arbeitslose. Aber der Durschnittsbürger hat eben keine Zeit. Zumindest nicht, wenn der Incentive zur ÖPNV-Nutzung nicht groß genug ist (sprich das Auto teurer). Und das trifft dann nicht nur auf Großstädte zu, sondern auf die meisten Städte (die wenigsten Leute wohnen wirklich in kleinen Dörfern, die gar keinen ÖPNV haben).

    Und selbst in einer ganze großen Großstadt wie München, viel Spaß. Spätestens, wenn dann der Wochenend-Skiausflug gemacht werden soll, ist doch wieder ein Auto vonnöten.

    Trotzdem nimmt die Zahl der Autos in Deutschland immer weiter zu und das führt zu diversen Probleme, von zugeparkten Rad- und Fußwegen (ernsthaft; guckt mal die Streetview-Aufnahmen an - damals waren noch deutlich weniger Autos an den Straßenrändern geparkt als heute) bis hin zu Stau und Luftverschmutzung - daher ist deine Schlussfolgerung irgendwie dann doch korrekt. Ja: Autofahren muss (wieder!) mehr zum Luxusgut werden. Ein Stück weit ist es das sowieso schon immer gewesen. Und das Dacia Spring E Elektroauto kostet weniger als so manches Premium-E-Bike...

  6. Re: "CO2-Preis stärker als bisher geplant anzuheben..."

    Autor: BON-BONZE 04.05.21 - 12:25

    Viele vergessen auch, dass durch die Anhebung der CO2 Steuer so ziemlich alles teuerer wird, auch und vor allem der Einkauf im Supermarkt.
    Was haben Sie einem nicht alles für Entlastungen versprochen bei dem Strompreis. Also ich spare aktuell nicht mal 10¤ jährlich an der reduzierten EEG Umlage, bleche aber 100 ¤ an der Tanke und nochmal genausoviel an der Supermarktkasse im Jahr drauf.
    Ich wäre auch einfach für einen Neuzulassungverbot der Verbrenner ab 2030, aber nicht ständig alle Lebenshaltungskosten so zu erhöhen. Ich sehe das auch als Umverteilung von unten nach oben.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 04.05.21 12:27 durch BON-BONZE.

  7. Re: "CO2-Preis stärker als bisher geplant anzuheben..."

    Autor: Gryphon 04.05.21 - 13:17

    Blaubeerchen schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > > Dennoch hält Laschet es für möglich, den CO2-Preis stärker als bisher
    > geplant anzuheben und auf der anderen Seite Strom günstiger zu machen.
    > [...]
    > Die Mittelschicht guckt bei der grünen Umverteilerei am
    > meisten in die Röhre.
    Laschet. Die Aussage ist von Laschet. Das ist keine "grüne Unverteilerei", sondern schwarze!!

    > [...]
    > Kurz gesagt: Diese Öko-Umverteilung treibt die Schere zwischen Arm und
    > Reich noch weiter auseinander.
    Ich würde dir wirklich raten, mal die Parteiprogramme der anderen anzuschauen. Auch das der bei dir scheinbar unbeliebten Grünen. Klimaschutz wollen (und müssen!) alle Parteien in Zukunft machen. Die Frage ist aber, wer hat sich bis jetzt die meisten Gedanken dazu gemacht, wie man es auch sozial verträglich hin bekommt.
    Der Laschet offensichtlich nicht, wie du ja bereits kritisiert hattest.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 04.05.21 13:19 durch Gryphon.

  8. Re: "CO2-Preis stärker als bisher geplant anzuheben..."

    Autor: JuBo 04.05.21 - 13:20

    Na klar alle auf den Drahtesel bei Wind und Regen und FamilyEinkauf, dein Studenten Dasein kannst du doch nicht ernst für alle als DIE Lösung präsentieren, Rentner kranke etc. Du kommst verschwitzt wie ein Tier bei der Arbeit an, oft auch durchnässt, das lässt schon auf deine "wichtige" Arbeitspositon schliessen.

  9. Re: "CO2-Preis stärker als bisher geplant anzuheben..."

    Autor: Trollversteher 04.05.21 - 13:32

    >Also erstens kann ich die alte Laier bzgl. Großstadt und kein Auto brauchen nicht mehr hören. Trotz Bushaltestelle fast vor der Haustür kann ich den ÖPNV komplett vergessen, ich bin in fast allen Fällen selbst am anderen Ende der Stadt oder in der Nachbarstadt mit dem Fahrrad genauso schnell oder schneller als mit Bus/Straßenbahn. Und frier mir nicht den Arsch an der Haltestelle ab, bis der übernächste Bus kommt, weil der letzte leider ausfällt. Mehrfach bin ich auch schon mit Bussen irgendwo "gestrandet", weil Reifen platt, Motorschaden, Tür defekt, ... innerhalb von 2 Jahren öfter als im Leben mit dem Auto.

    >Nagut, zugegeben, ich käme fast überall hin. Außer nachts um 2 Uhr von Freunden in der Nachbarstadt nach hause. Also doch lieber 40 Minuten mit dem Rad fahren. (Alternative 15-20 Minuten Auto oder tagsüber 40-60 Minuten ÖPNV).

    >Zur Arbeit ähnlich. Rad ist schneller, Auto noch schneller, ÖPNV dauert ewig, obwohl Arbeit und Wohnort fast auf einer perfekten ÖPNV-Verbindung liegen mit 1 Umstieg. (ohne Umstieg ist halt unrealistisch und trifft auf die wenigsten Ziele zu) Zum Baumarkt? Katastrophe. Und am Ende darf man doch noch 5 Minuten zu Fuß laufen.

    >Also so viel zu "Großstadt, da braucht man kein Auto". Ja, technisch gesehen nicht.

    Ich denke, mit Großstadt ist hier eher Metropole mit U- und S-Bahn Netz gemeint, nicht nach offizieller Definition (also ab 100.000 Einwohner). Und dort ist es in der Tat so, dass dort ein Auto eher hinderlich als praktisch oder gar nötig ist, denn je näher an der Innenstadt desto rarer die Parkplätze, so dass sich das eigentlich nur die wirklich Wohlhabenden leisten können.
    Und selbst im "Speckgürtel" einer Metropole ist man, wenn man noch ans S-Bahn System angebunden ist, mit dem ÖPNV gut bedient - ich wohne in Buxtehude und arbeite im knapp 30 km entfernten Hamburg - mitten in der Stadt. Da ist es völlig unmöglich, zu den üblichen Berfusverkehrzeiten mit dem Auto schneller am Arbeitsplatz zu sein als mit der Bahn - mal abgesehen davon, dass ich dann nicht wüüste wohin mit der Karre - mein Arbeitgeber stellt nur eine Handvoll Parkplätze für Kunden und die Firmenwagen bereit, denn in der Gegend sind Miet-Parkplätze unbezahlbar und Parkhäuser natürlich notorisch überbelegt.

    Also wenn ich nach Hamburg rein will, sofern ich keine Lasten zu transportieren habe, *nie* mit dem Auto, und innerhalb von Buxtehude kommt man auch prima mit dem Rad zurecht. Ich habe zwar für regelmässige Family-Besuche in der über 400km entfernten Geburtsheimat und gelegentliche größere Transporte für meine Hobby-Heimwerker Projekte noch einen Wagen, den habe ich allerdings (trotz nicht gerade fahrradfreundlicher Jahreszeit) zuletzt bei meinem letzten Weihnachts Family Besuch vollgetankt und der steht jetzt im Mai immer noch mit 200km Restreichweite in der Garage...

    >Und selbst in einer ganze großen Großstadt wie München, viel Spaß. Spätestens, wenn dann der Wochenend-Skiausflug gemacht werden soll, ist doch wieder ein Auto vonnöten.

    Für solche "Spezial Aktionen" kann man sich dann immer noch einen Wagen mieten - ein ehemaliger Hamburger Kollege von mir hat, trotz Family mit kleinen Kindern, schon vor 10 Jahren seinen Wagen verkauft und ist für solche Ausflüge oder entferntere Verwandten-BEsuche auf Car-Sharing umgestiegen - hat bei ihm prima geklappt.

    >Trotzdem nimmt die Zahl der Autos in Deutschland immer weiter zu und das führt zu diversen Probleme, von zugeparkten Rad- und Fußwegen (ernsthaft; guckt mal die Streetview-Aufnahmen an - damals waren noch deutlich weniger Autos an den Straßenrändern geparkt als heute) bis hin zu Stau und Luftverschmutzung - daher ist deine Schlussfolgerung irgendwie dann doch korrekt. Ja: Autofahren muss (wieder!) mehr zum Luxusgut werden. Ein Stück weit ist es das sowieso schon immer gewesen. Und das Dacia Spring E Elektroauto kostet weniger als so manches Premium-E-Bike...

    Richtig, das sehe ich auch so.

  10. Re: "CO2-Preis stärker als bisher geplant anzuheben..."

    Autor: katze_sonne 04.05.21 - 15:10

    JuBo schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Na klar alle auf den Drahtesel bei Wind und Regen und FamilyEinkauf, dein
    > Studenten Dasein kannst du doch nicht ernst für alle als DIE Lösung
    > präsentieren, Rentner kranke etc.

    Noch mal genauer lesen, das war nicht meine Forderung, absolut nicht. Und wie haben die Leute ohne Auto sowas nur vor 10 Jahren gemacht?

    > Du kommst verschwitzt wie ein Tier bei
    > der Arbeit an, oft auch durchnässt, das lässt schon auf deine "wichtige"
    > Arbeitspositon schliessen.

    Lol, ist DAS allen ernstes dein Argument? Na dann. Erst behauptest du, ich führe ein Studentendasein, nun bekleide ich ne schlechte Arbeitsposition. Wundert mich, dass du nicht auch davon ausgehst, dass ich gleichzeitig Rentner bin. Und deine Menschenkenntnis scheint dich zu täuschen.

  11. Re: "CO2-Preis stärker als bisher geplant anzuheben..."

    Autor: katze_sonne 04.05.21 - 15:22

    Trollversteher schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich denke, mit Großstadt ist hier eher Metropole mit U- und S-Bahn Netz
    > gemeint, nicht nach offizieller Definition (also ab 100.000 Einwohner).

    Ja gut, aber das sind dann wirklich nur noch eine Handvoll Städte. Denn in meinem Beispiel beziehe ich mich auf Bremen. So viele noch größere "Metropolstädte" gibt es dann auch nicht.

    > Und
    > dort ist es in der Tat so, dass dort ein Auto eher hinderlich als praktisch
    > oder gar nötig ist, denn je näher an der Innenstadt desto rarer die
    > Parkplätze, so dass sich das eigentlich nur die wirklich Wohlhabenden
    > leisten können.

    Ja genau, also alles beim alten ;) Wohlhabende können sich Dinge eher leisten als ärmere Leute.

    Aber auch, wenn ich dir bzgl. des hinderlich seins zustimme: Deswegen muss der ÖPNV ja trotzdem nicht praktikabel sein...

    > Also wenn ich nach Hamburg rein will, sofern ich keine Lasten zu
    > transportieren habe, *nie* mit dem Auto, und innerhalb von Buxtehude kommt
    > man auch prima mit dem Rad zurecht.

    Eben. Oft ist tatsächlich das Fahrrad die bessere Alternative zum ÖPNV. Und damit bestätigst du mich ja: Das stimmt auch in "kleineren" Städten wie Buxtehude. Wie in der Großstadt auch.

    > Ich habe zwar für regelmässige
    > Family-Besuche in der über 400km entfernten Geburtsheimat und gelegentliche
    > größere Transporte für meine Hobby-Heimwerker Projekte noch einen Wagen,
    > den habe ich allerdings (trotz nicht gerade fahrradfreundlicher Jahreszeit)
    > zuletzt bei meinem letzten Weihnachts Family Besuch vollgetankt und der
    > steht jetzt im Mai immer noch mit 200km Restreichweite in der Garage...

    Und doch hast du das Auto - für solche Dinge. Ich benutze mein Auto ja auch nicht viel, aber wenn, dann brauche ich das für gewöhnlich auch.

    > >Und selbst in einer ganze großen Großstadt wie München, viel Spaß.
    > Spätestens, wenn dann der Wochenend-Skiausflug gemacht werden soll, ist
    > doch wieder ein Auto vonnöten.
    >
    > Für solche "Spezial Aktionen" kann man sich dann immer noch einen Wagen
    > mieten - ein ehemaliger Hamburger Kollege von mir hat, trotz Family mit
    > kleinen Kindern, schon vor 10 Jahren seinen Wagen verkauft und ist für
    > solche Ausflüge oder entferntere Verwandten-BEsuche auf Car-Sharing
    > umgestiegen - hat bei ihm prima geklappt.

    Kann man machen... aber die Frage ist immer wie toll das ist. Wenn ich erstmal 15 Minuten zur nächsten Autovermietung fahren muss (mal zwei, weil man das Auto ja auch wieder abgeben muss), wird es langsam nervig. Muss natürlich auch am Vortag sein, da man morgens vor Öffnungszeit losfährt. Wird also wieder teurer. Außerdem ist man am Vortag ja eh schon mit Sachen packen gestresst. Dass man ins Ausland will, macht es nicht gerade einfacher, je nach Autovermietung und insbesondere Car-Sharing-Unternehmen ist das noch mal stressiger. Teilweise auch extrem teuer.

    Bei Verwandten-Besuchen hat man wieder das Problem, dass man bei mehreren Tagen plötzlich wieder massive Kosten hat, weil das Auto länger gemietet werden muss. Klar kostet das eigene Auto auch mehr, aber das ist dafür immer da und verfügbar, bietet also auch viel mehr Flexibilität.

    >
    > >Trotzdem nimmt die Zahl der Autos in Deutschland immer weiter zu und das
    > führt zu diversen Probleme, von zugeparkten Rad- und Fußwegen (ernsthaft;
    > guckt mal die Streetview-Aufnahmen an - damals waren noch deutlich weniger
    > Autos an den Straßenrändern geparkt als heute) bis hin zu Stau und
    > Luftverschmutzung - daher ist deine Schlussfolgerung irgendwie dann doch
    > korrekt. Ja: Autofahren muss (wieder!) mehr zum Luxusgut werden. Ein Stück
    > weit ist es das sowieso schon immer gewesen. Und das Dacia Spring E
    > Elektroauto kostet weniger als so manches Premium-E-Bike...
    >
    > Richtig, das sehe ich auch so.

    (Ergänzung: Wenn Autofahren teurer wird, sind Bahntickets in Relation gesehen letztendlich attraktiver; zumindest wenn mein Corona mehr herrscht.)

  12. Re: "CO2-Preis stärker als bisher geplant anzuheben..."

    Autor: notuf 04.05.21 - 16:33

    Blaubeerchen schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > > Dennoch hält Laschet es für möglich, den CO2-Preis stärker als bisher
    > geplant anzuheben und auf der anderen Seite Strom günstiger zu machen.
    >
    > Damit all diejenigen, die sich kein E-Auto für Zehntausende Euro aus dem
    > Ärmel schütteln können (in anderen Worten: Die untere Mittelschicht), schön
    > weiter draufzahlen. Die Mittelschicht guckt bei der grünen Umverteilerei am
    > meisten in die Röhre.
    >
    > Wer zu arm für ein Auto ist (oder in der Großstadt lebt und keins braucht),
    > ist fein raus. Wer zu den Besserverdienenden gehört, und sich Tesla,
    > Solardach und Wärmedämmung einfach so leisten kann, auch.
    >
    > Kurz gesagt: Diese Öko-Umverteilung treibt die Schere zwischen Arm und
    > Reich noch weiter auseinander.

    Alternative? Der Klimawandel ist nicht mehr nur so ein theoretisches Dings aus den Lehrbüchern in den 1980ern.

  13. Re: "CO2-Preis stärker als bisher geplant anzuheben..."

    Autor: Akaruso 04.05.21 - 16:38

    JuBo schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > .., Du kommst verschwitzt wie ein Tier bei
    > der Arbeit an, oft auch durchnässt, das lässt schon auf deine "wichtige"
    > Arbeitspositon schliessen.

    Und Manche, die in deinen Augen scheinbar niedrige Arbeiten machen, sind in Wirklichkeit viel wichtiger, als die die irgendwas hochgestochenes machen.

    Genau so, wie es in den oberen Etagen sicherlich viele Arschlöcher gibt gibt es in den Unteren Etagen sicherlich auch ganz viel sehr wertvolle Menschen.

  14. Re: "CO2-Preis stärker als bisher geplant anzuheben..."

    Autor: robinx999 04.05.21 - 19:37

    Ja letztendlich kommt es immer drauf an wie hoch der Anteil der CO2 Abgabe bei Lebensmitteln und Co ist, dies ist aber schwer festzustellen
    Aber ja man spart etwas beim Strom, die Erhöung der Pendlerpauschale gibt auch noch mal etwas Geld
    Am Ende alles eine Frage der Ausgestaltung ob die ärmeren Drauf zahlen oder wo anders entlastet werden ich befürchte zwar auch das viele drauf zahlen, aber prinzipiel könnte man so etwas auch sozial verträglich machen

  15. Re: "CO2-Preis stärker als bisher geplant anzuheben..."

    Autor: crazypsycho 04.05.21 - 23:16

    notuf schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Blaubeerchen schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > > Dennoch hält Laschet es für möglich, den CO2-Preis stärker als bisher
    > > geplant anzuheben und auf der anderen Seite Strom günstiger zu machen.
    > >
    > > Damit all diejenigen, die sich kein E-Auto für Zehntausende Euro aus dem
    > > Ärmel schütteln können (in anderen Worten: Die untere Mittelschicht),
    > schön
    > > weiter draufzahlen. Die Mittelschicht guckt bei der grünen Umverteilerei
    > am
    > > meisten in die Röhre.
    > >
    > > Wer zu arm für ein Auto ist (oder in der Großstadt lebt und keins
    > braucht),
    > > ist fein raus. Wer zu den Besserverdienenden gehört, und sich Tesla,
    > > Solardach und Wärmedämmung einfach so leisten kann, auch.
    > >
    > > Kurz gesagt: Diese Öko-Umverteilung treibt die Schere zwischen Arm und
    > > Reich noch weiter auseinander.
    >
    > Alternative? Der Klimawandel ist nicht mehr nur so ein theoretisches Dings
    > aus den Lehrbüchern in den 1980ern.

    Zu allererst sollte man sich Gedanken machen, wie man das Klima schützen kann. Dann kann man schauen was die Umsetzung davon kostet. Anschließend entsprechend schauen ob und welche Steuer dafür erhöht werden müssen.
    Aber einfach Steuern erhöhen hilft nicht viel. Es hat keine Lenkungsfunktion. Die Leute müssen ja trotzdem zur Arbeit oder wollen zu ihren Freizeitaktivitäten fahren. Die haben dann am Ende weniger Geld in der Tasche, fahren aber genauso viel.

  16. Re: "CO2-Preis stärker als bisher geplant anzuheben..."

    Autor: Eheran 04.05.21 - 23:21

    > das lässt schon auf deine "wichtige" Arbeitspositon schliessen.
    Du solltest weniger irgendwas in Texte reinfabulieren und mehr lesen was da steht.

    Und wenn mal zu schwitzen unser größtes Problem ist, dann wäre das tatsächlich eine tolle Zukunft. Mit mehr CO2 kommt der Schweiß immer mehr von ganz alleine, ohne irgendwelche körperliche Betätigung.

  17. Re: "CO2-Preis stärker als bisher geplant anzuheben..."

    Autor: crazypsycho 04.05.21 - 23:24

    Blaubeerchen schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wer zu arm für ein Auto ist (oder in der Großstadt lebt und keins braucht),
    > ist fein raus.

    Wieso sollte man in der Großstadt kein Auto brauchen? Ich wohne auch in einer Großstadt und brauche ein Auto.

  18. Re: "CO2-Preis stärker als bisher geplant anzuheben..."

    Autor: recluce 05.05.21 - 00:11

    Blaubeerchen schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > > Dennoch hält Laschet es für möglich, den CO2-Preis stärker als bisher
    > geplant anzuheben und auf der anderen Seite Strom günstiger zu machen.
    >
    > Damit all diejenigen, die sich kein E-Auto für Zehntausende Euro aus dem
    > Ärmel schütteln können (in anderen Worten: Die untere Mittelschicht), schön
    > weiter draufzahlen. Die Mittelschicht guckt bei der grünen Umverteilerei am
    > meisten in die Röhre.
    >
    > Wer zu arm für ein Auto ist (oder in der Großstadt lebt und keins braucht),
    > ist fein raus. Wer zu den Besserverdienenden gehört, und sich Tesla,
    > Solardach und Wärmedämmung einfach so leisten kann, auch.
    >
    > Kurz gesagt: Diese Öko-Umverteilung treibt die Schere zwischen Arm und
    > Reich noch weiter auseinander.

    Das übliche Geblubber. Die Alternative wäre immer weiter so wie bisher, egal ob man in Zukunft auf diesem Planeten noch leben kann oder nicht. Sollen halt ein paar Nasen mehr Bus und Bahn fahren, es gibt keinen Anspruch auf billiges Autofahren.

    Ach ja: Elektro-Dacia kostet nach Förderung so ca. 12000 Euro neu, wenn ich mich richtig erinnere. Wer das nicht zahlen kann, kann sich Autofahren eben nicht leisten.

  19. Re: "CO2-Preis stärker als bisher geplant anzuheben..."

    Autor: Auspuffanlage 05.05.21 - 00:28

    foobarJim schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Blaubeerchen schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    >
    > > Kurz gesagt: Diese Öko-Umverteilung treibt die Schere zwischen Arm und
    > > Reich noch weiter auseinander.
    >
    > Wenn wir dann soweit sind, dass Ressourcen wirklich knapp sind weil wir zu
    > unbesorgt damit umgegangen sind, also dass es nicht mehr genug sauberes
    > Wasser und Lebensmittel für alle gibt, wird das bestimmt nicht besser. Man
    > hat doch letztes Jahr am Beispiel Klopapier gut gesehen wie "sozial" die
    > Menschen handeln wenn nur der Glaube an eine Knappheit herrscht.
    >
    Off Topic: Aus diesem Grund bin ich gegen eine direkte Demokratie.^^

  20. Re: "CO2-Preis stärker als bisher geplant anzuheben..."

    Autor: crazypsycho 05.05.21 - 00:32

    recluce schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Blaubeerchen schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > > Dennoch hält Laschet es für möglich, den CO2-Preis stärker als bisher
    > > geplant anzuheben und auf der anderen Seite Strom günstiger zu machen.
    > >
    > > Damit all diejenigen, die sich kein E-Auto für Zehntausende Euro aus dem
    > > Ärmel schütteln können (in anderen Worten: Die untere Mittelschicht),
    > schön
    > > weiter draufzahlen. Die Mittelschicht guckt bei der grünen Umverteilerei
    > am
    > > meisten in die Röhre.
    > >
    > > Wer zu arm für ein Auto ist (oder in der Großstadt lebt und keins
    > braucht),
    > > ist fein raus. Wer zu den Besserverdienenden gehört, und sich Tesla,
    > > Solardach und Wärmedämmung einfach so leisten kann, auch.
    > >
    > > Kurz gesagt: Diese Öko-Umverteilung treibt die Schere zwischen Arm und
    > > Reich noch weiter auseinander.
    >
    > Das übliche Geblubber. Die Alternative wäre immer weiter so wie bisher,
    > egal ob man in Zukunft auf diesem Planeten noch leben kann oder nicht.
    > Sollen halt ein paar Nasen mehr Bus und Bahn fahren, es gibt keinen
    > Anspruch auf billiges Autofahren.

    Nur das eine Erhöhung der Spritpreise nicht das geringste daran ändert wielange wir noch auf dem Planet leben können.
    Es kostet nur alles mehr.

    >
    > Ach ja: Elektro-Dacia kostet nach Förderung so ca. 12000 Euro neu, wenn ich
    > mich richtig erinnere. Wer das nicht zahlen kann, kann sich Autofahren eben
    > nicht leisten.

    Damit stimmst du also zu, dass dadurch lediglich die Schere zwischen arm und reich vergrößert wird. Autofahren soll den Reichen vorbehalten werden.

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