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Mal eine anständige Einstellung

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  1. Mal eine anständige Einstellung

    Autor: Kess36 04.05.21 - 08:32

    Vernünftig alle Wege zu gehen vor allem der Synthetische Kraftstoff aus CO2 ist wohl als Übergang die beste Technologie womit jeder sein 70 Jahre ales Auto noch benutzen könnte. Die Idee ist aber nicht neu, das hatte Herr Dr. Spaniel von der AfD auch schon gefordert diese als Alternative mit zu fördern.

    Damit könnten alle Leute die nicht soviel Geld haben kostengünstig ohne große Nachteile Klimaneutral umgestellt werden.

    Benzin klnnte sehr schnell abgeschafft werden und die Felder die für das E10 benutzt werden könnte man endlich für sinnvollere Sachen bewirtschaften.

  2. Re: Mal eine anständige Einstellung

    Autor: theFiend 04.05.21 - 08:35

    Jetzt die Spannende frage... wenn wir jetzt also Geld in die Forschung, dann die Entwicklung und anschließend die Verbreitung von Synthetischen Kraftstoffen (von der Energiebilianz mal völlig abgesehen) steckten, hätten wir dann wohl einen verfügbaren Kraftstoff bevor die meisten heute rumfahrenden Autos eh aus dem Straßenbild verschwunden wären?

    ... ich behaupte eher mal nicht...

  3. Re: Mal eine anständige Einstellung

    Autor: Sarcas Mus 04.05.21 - 08:35

    Und der synthetisxhe Treibstoff fällt emissionsfrei vom Himmel?
    Nei, er braucht 3 - 5 mal soviel regenerativen Strom wie wenn man gleich mit Batterieautos fahren würde.
    Es ist einfach Unfug.... gut daran abzulesen, dass es von der rückständigen AfD propagiert wird.

  4. Re: Mal eine anständige Einstellung

    Autor: Oktavian 04.05.21 - 08:43

    > Und der synthetisxhe Treibstoff fällt emissionsfrei vom Himmel?
    > Nei, er braucht 3 - 5 mal soviel regenerativen Strom wie wenn man gleich
    > mit Batterieautos fahren würde.

    Das schon, aber zumindest kann man fahren. :-)

    BEV sind eine Frage der Masse. In homöopathischen Dosen super, in großen Mengen ein Problem. Nein, unsere Kraftwerke verkraften das, notfalls importieren wir halt was Atomstrom. Unsere Netze auch. Die meisten mit eigenem Stellplatz oder Garage können hier eine Lademöglichkeit schaffen, es ist "nur" eine Frage des Geldes.

    Die Herausforderung ist die Masse an Ladepunkten für die Millionen von Laternenparkern, die sehr regelmäßig ihren Wagen laden müssen. Entweder braucht es dafür sehr viele, günstige Schnelllademöglichkeiten. Und ich meine wirklich sehr viele, ganz deutlich mehr, als wir heute Tankstellen haben, da die Verweilzeit deutlich höher ist. Oder es braucht quasi an jedem Stellplatz in der Stadt eine Normal-Lademöglichkeit. Anwohner möchten abends den Wagen parken, niemand möchte nachts um 3 nochmal umparken, schon gar nicht mitten in der Stadt.

    Diese Voraussetzung zu schaffen sehe ich als die deutlich zeitaufwändigere.

  5. Re: Mal eine anständige Einstellung

    Autor: jkow 04.05.21 - 08:45

    Kess36 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Auto noch benutzen könnte. Die Idee ist aber nicht neu, das hatte Herr Dr.
    > Spaniel von der AfD auch schon gefordert diese als Alternative mit zu
    > fördern.

    Und selbst als die AfD davon hörte, war die Idee nicht neu. Die Forschung daran wird nämlich längst gefördert. Von der aktuellen Regierung. Man mag es kaum glauben.

    https://www.bmbf.de/de/synthetische-kraftstoffe-5040.html

  6. Re: Mal eine anständige Einstellung

    Autor: malmi 04.05.21 - 08:47

    Man muss sich mittlerweile wirklich aktiv von Informationen fernhalten wenn man weiter dieser Argumentation anhängt.
    Die Gegenargumente wurden ja schon genannt. Es wird so getan als wäre der EE-Strom/Energie dafür im Überfluss vorhanden. Und das von einer Partei, die den Ausbau bremst.

  7. Re: Mal eine anständige Einstellung

    Autor: aycarumba 04.05.21 - 08:48

    Auf dem Stande der heutigen Forschung ist synthetischer Kraftstoff doch eine Nebelkerze. Da kann man auch sagen wir wir sollten uns nicht an Solarenergie und Windkraft binden weil es ja auch klappen könnte dass die Kernfusion nutzbar wird.

  8. Re: Mal eine anständige Einstellung

    Autor: DieSchlange 04.05.21 - 08:51

    Genau erkannt : Der IMPORT der fossilen Brennstoffe, Atomenergie, etc. ist eine Verlagerung der Immessionen .
    Da kann Deutschland so schnell es will klimaneutral werden wie es möchte , solang wir importieren ist das Ganze Illusion. Das Klima macht ja kein Stopp an der Grenze zu Deutschland.

  9. Re: Mal eine anständige Einstellung

    Autor: Michael H. 04.05.21 - 08:53

    Irgendwie denke ich mir immer, einige Leute wollen nur das verstehen was sie per Keyword hören und das wars dann.
    Das schließt nen Laschet genau so wenig aus, wie auch die kreischende Karen oder den besorgten Dieter.

    Bislang heisst es "Verbrenneraus im Jahr 20xx", dass AB diesem einen festgelegten Datum in der Zukunft keine NEU-Fahrzeuge mehr mit Verbrennermotoren produziert werden dürfen.

    Heisst wenn 2035 das Jahr ist, und 2034 baut Audi oder sonst wer noch Verbrenner... dann darf man den 2034er Audi auch 2035 noch fahren. Den darf man auch noch 2040, 2054 und 2093 fahren nach dem jetzigen Modell. Da dürfen nur keine Neufahrzeuge mehr produziert werden.

    Das Benzin wird bis dahin auch nicht verschwinden. Mal im Ernst... wie viele 50, 60, 70, 80 Jahre alte Fahrzeuge fahren heute noch rum und wie viele davon werden nur ausgeparkt wenn es zu Oldtimertreffen geht?

    Ziel ist es ja, dass keine Fahrzeuge mehr nachkommen. Sodass die "Tankstelleninfrastuktur" auf Treibstoffbasis nach und nach abgelöst wird und auf E umgerüstet wird entsprechend den damit einhergehenden Infrastrukturellen Anforderungen.

  10. Re: Mal eine anständige Einstellung

    Autor: theFiend 04.05.21 - 08:53

    Das ist halt dieser Lindner Glaube an "irgendwer wird schon irgendwas erfinden, hauptsache wir müssen uns heute niemals ändern"...

  11. Re: Mal eine anständige Einstellung

    Autor: derdiedas 04.05.21 - 08:55

    Doch hätten wir.

    1. die synthetischen Kraftstoffe gibt es bereits, die müssen nicht mehr erfunden werden.
    2. Energie muss transportabel und Lagerfähig sein, aktuell versuchen wir dort regenerative Energie zu sammeln wo sie extrem teuer ist, also bei uns wo Grundstücke teuer und Genehmigungsprozesse aufgrund der Bevölkerungsdichte langwiering sind. Daher wäre es wesentlich billiger Energie dort zu "sammeln" wo man weder Menschen noch Natur nervt und grundstücke faktisch nichts kosten - etwa Atakama Wüste. Man muss aber die Energie transportable machen - und das ist Elektrische Energie über solche Distanzen nicht. Daher ist die Umwandlung in Voll Synthetische Kraftstoffe ein Weg den man gehen kann.

    3. Mehr als 1.3 Milliarden PKW, 600 Millionen LKW und Baumaschinen und Mehere Milliarden an Benzin und Diesel betriebener Geräte und unendlich viele fossil geheizter Häuser wird niemand in den nächsten 100 jahren global gesehen abschaffen - dazu sind die Haltezeiten abseits von Deutschland viel zu lange.

    4. Fusionsreaktor, würde der laufen hätten wir Energie ohne Ende, und könnten mit eFuel den Markt fluten und damit fossile Energieträger obsolet machen.

    5. Man muss nich gleich auf 100% eFuel gehen, füllt man 20% den Kraftstoffen bei hat man eine CO2 einsparung von weit mehr als 20% (ja das geht, da nun eFuel als neuer Puffer im Kreislauf der Tankstellen CO2 aus der Athmosphäre bindet). Sprich mit vertretbarem Aufwand könnte man schon jetzt von heut auf morgen wenn man denn wollte massiv CO2 einsparen und existierende Infrastruktur massiv CO2 neutraler gestalten.

    6. Zeit: Diese läuft uns davon, und in der uns verbeleibenden Zeit gibt es nur zwei Wege - vorhandene Infrastruktur CO2 neutraler machen oder Verzicht. Eine Umwandlung führt selbst zu so hohen Belastungen der Umwelt das sie ein Nullsummenspiel werden, bezahlen kann das gloabl eh keiner und vor allem es will auch niemand. Die meisten Menschen auf dem Planeten haben Probleme in der Gegenwart die dringender sind als theoretische Probleme der Zukunft.

    Fazit: Das eAuto ist eine Lösung für Eletro SUV Chai Latte saufende Wähler der Grünen, und zwar eine die zu nichts führt außer noch mehr Ungerechtigkeit.

    Gruß DDD

  12. Re: Mal eine anständige Einstellung

    Autor: theFiend 04.05.21 - 08:56

    Naja, das ist ja der selbe Reflex wie bei der Waffenlobby in den USA. Jeder Versuch irgendwas zu regulieren wird emotional auf "die nehmen uns was weg" heruntergebrochen, und damit dann Stimmenfang betrieben...

  13. Re: Mal eine anständige Einstellung

    Autor: mj 04.05.21 - 09:00

    Sarcas Mus schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Nei, er braucht 3 - 5 mal soviel regenerativen Strom wie wenn man gleich
    > mit Batterieautos fahren würde.

    und das wird sich nie ändern ?
    vor 15 jahren hieß es im modellbau auch wenn fahren willst brauchst einen verbrenner.
    jetzt setzen die gleichen auf akkus

    aakuus waren auchmal normalen beatterien haushoch unterlegen, teuer, geringere spannung und kapazität und haben nur wenige ladezyklen gehalten

    es ist schon krass wie sehr BEV beführworter davon ausgehen das die entwicklung stehen bleiben wird und das es nur einen richtigen weg gibt.
    die die sich mit BEV topmodern und moralisch überlegen fühlen scheinen eigentlich die konservativsten zu sein. die angst haben das, dass pferd auf das sie setzen das ist was zuerst stirbt.

  14. Re: Mal eine anständige Einstellung

    Autor: theFiend 04.05.21 - 09:00

    derdiedas schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Doch hätten wir.
    >
    > 1. die synthetischen Kraftstoffe gibt es bereits, die müssen nicht mehr
    > erfunden werden.

    Ich mein hier schon ein problemlos in die Masse skalierbaren eFuel, und das ist nicht vorhanden.

    > 4. Fusionsreaktor, würde der laufen hätten wir Energie ohne Ende, und
    > könnten mit eFuel den Markt fluten und damit fossile Energieträger obsolet
    > machen.

    Ja klar, wenn wir nen Fusionsreaktor haben, wären eh alle Energieprobleme gelöst. Dann wärs wirklich wurst ob wir mit eAutos, Wasserstoff oder eFuels haben. Es ist nur eher... sagen wir mit einer Religion zu vergleichen auf Fusionsreaktoren zu hoffen, weil der vielleicht interessant erscheinende Weg einfach eine super beschissene Energiebilanz hat...

    > 6. Zeit: Diese läuft uns davon, und in der uns verbeleibenden Zeit gibt es
    > nur zwei Wege - vorhandene Infrastruktur CO2 neutraler machen oder
    > Verzicht.

    Ja, da sind wir uns einig. Und natürlich würden wir alle liebend gerne ohne Verzicht leben. Aber sorry, dann auf Technologien zu setzen, als einzigen Weg, bei denen noch immer nicht klar ist ob und in welcher Zeitspanne sie praktikabel umzusetzen sind... da kannst auch gleich in die Kirche gehen und beten...

  15. Re: Mal eine anständige Einstellung

    Autor: Oktavian 04.05.21 - 09:15

    > es ist schon krass wie sehr BEV beführworter davon ausgehen das die
    > entwicklung stehen bleiben wird und das es nur einen richtigen weg gibt.

    Das passiert immer dann, wenn "Diskussionen" stark emotionalisiert sind.

    Dieser ganze Themenbereich ist hochkomplex. Es gibt enorm viele Einflüsse, Varianten, Optionen und Konsequenzen. Hier eine rationale Entscheidung zu treffen ist fast unmöglich. Also trifft man eine emotionale. Man glaubt statt zu wissen.

    Und wenn einer was gegen den eigenen Glauben sagt, zieht man halt in den heiligen Krieg.

    Dazu kommt noch, dass die Diskussionskultur im Internet eh total vergiftet ist.

  16. Re: Mal eine anständige Einstellung

    Autor: martinalex 04.05.21 - 09:18

    Oktavian schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Die meisten mit
    > eigenem Stellplatz oder Garage können hier eine Lademöglichkeit schaffen,
    > es ist "nur" eine Frage des Geldes.

    jup, damit haben wir schon mal einen gewaltigen Anteil erledigt. Bleiben Laternenparker in der Stadt.
    >
    > Die Herausforderung ist die Masse an Ladepunkten für die Millionen von
    > Laternenparkern, die sehr regelmäßig ihren Wagen laden müssen. Entweder
    > braucht es dafür sehr viele, günstige Schnelllademöglichkeiten.

    In Städten existieren riesige, nachts typischerweise unbenutzte Parkhäuser. Wenn man diese mit einem Ladesystem mit Zielzeit (also sagen wann man das Auto wieder braucht) ausstatten würde, dann könnte man mit relativ wenig Aufwand gleich mal hunderte Lademöglichkeiten im "Ladeparkhaus" schaffen. Und alle Woche mal das Auto nachts ins Ladeparkhaus zu stellen ist für viele die halbwegs zentral wohnen gut möglich.

    > Und ich
    > meine wirklich sehr viele, ganz deutlich mehr, als wir heute Tankstellen
    > haben, da die Verweilzeit deutlich höher ist. Oder es braucht quasi an
    > jedem Stellplatz in der Stadt eine Normal-Lademöglichkeit.
    ne, eigentlich nicht, wenn wöchentlich geladen wird (nicht so unrealistisch im Alltag), dann reicht sowas wie 1/4 der Stellplätze locker und eigentlich sogar noch viel weniger wenn man annimmt, dass tags und nachts je einer am Stellplatz lädt. Sind immer noch viele Ladepunkte, aber das klingt für mich machbar.

    Und als durchschnittlicher Städter mit Bürojob braucht man eigentlich auch kein eigenes Auto. Da besteht ein noch viel grösseres Einsparpotential. Für längere Strecken kann man sich was mieten und im Alltag wäre es schön, wenn mehr Leute aktiver versuchen aufs Auto zu verzichten. Ist (ohne Kinder) auch nicht so schwierig.

  17. Re: Mal eine anständige Einstellung

    Autor: theFiend 04.05.21 - 09:30

    mj schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > und das wird sich nie ändern ?
    > vor 15 jahren hieß es im modellbau auch wenn fahren willst brauchst einen
    > verbrenner.

    Das ist ja eigentlich nichtmal die Frage. Wir haben einen relativ engen Zielkorridor in dem sich massiv etwas ändern muss. Technologien die nicht in den nächsten 10 Jahren verfügbar und auf masse Skalierbar sind, sind einfach zu spät. Bis du das dann ausgerollt hast gehen nochmal 10 Jahre in´s Land, und das alles nur mit ner vagen Hoffnung.

    Natürlich wird sich alles weiterentwickeln, das ist halt so ne inhaltsleere Aussage wie die von Laschet. Die Frage ist ganz schlicht welche Technologien auch erreichbar sind. Auf irgendwelche am horizont rumwabernden Technologien zu hoffen, ist auch nix anderes als Handlungsunfähigkeit die man an die nächste Generation weitergibt.

  18. Re: Mal eine anständige Einstellung

    Autor: McTristan 04.05.21 - 09:38

    Wirkungsgrad ist eben alles. Da ist ein Elektromotor mit Akku einfach unschlagbar.
    Wenn ich für die 5x Energiemenge etwas erzeuge was ich dann bei 30-35% Wirkungsgrad einfach nur wieder verbrenne um es dann mit der 5x Energiemenge wieder "aufzubereiten" hab ich unglaubliche Menge Energie verschwendet und etliche Probleme trotzdem nicht gelöst: Komplexität des Antriebs/Wartungsintensiv, Komplexität in der Herstellung (von Skalierbarkeit braucht mir da im Moment noch keiner kommen), Transport und natürlich die Abgase die ja dennoch, gerade an empfindlichen Stellen wie Innenstädten erzeugt werden.
    Liest sich für mich wie Greenwashing oder Pipi Langstrumpf: ich mach mir die Welt, wie sie mir gefällt.
    Selbst wenn wir jetzt alles auf e-Fuels setzen würden, würde es etliche Jahre dauern bis wir zu einer sinnvoll nutzbaren Kapazität kommen, Jahrzehnte bis das ganze nicht mehr subventioniert werden muss. Bis dahin sind vermutlich 90% der derzeitigen Autos nicht sinnvoll nutzbar.
    Immer und immer wieder werden hier die Laternenparker und städtischen Parkplätze angeführt und das man ja viiieeel mehr Schnelllader bräuchte. Wozu? Ich muss weder mein e-Auto jeden Tag laden, noch muss es jeden Tag/jede Nacht in 20 Minuten aufgeladen sein (dank 800V Systemen kommen wir ja da schon prima hin). Auch sind e-Autos nicht das Problem bei der Stromversorgung/-speicherung sondern können sogar die Lösung sein. Strom lässt sich zudem recht preiswert an jeder Ecke herstellen und das Auto steht 90-95% des Tages herum. Da ließe sich mit Infrastruktur sogar noch Geld verdienen - während das Auto herumsteht.

    Ich denke und hoffe, dass Verbrenner-Problem wird sich von ganz allein lösen. Wenn man nur mal nach China schaut und sieht wie viele praktische und bezahlbare e-Autos dort jährlich auf den Markt kommen, wird man heute vielleicht noch lächeln drüber aber bei anderen Dingen haben wir auch gelächelt und mittlerweile sind die Chinesen dort führend.
    Selbst die Koreaner laufen und mehr und mehr den Rang ab bei Premiumfahrzeugen zu bezahlbaren Preisen.

    mj schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Sarcas Mus schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    >
    > > Nei, er braucht 3 - 5 mal soviel regenerativen Strom wie wenn man gleich
    > > mit Batterieautos fahren würde.
    >
    > und das wird sich nie ändern ?
    > vor 15 jahren hieß es im modellbau auch wenn fahren willst brauchst einen
    > verbrenner.
    > jetzt setzen die gleichen auf akkus
    >
    > aakuus waren auchmal normalen beatterien haushoch unterlegen, teuer,
    > geringere spannung und kapazität und haben nur wenige ladezyklen gehalten
    >
    > es ist schon krass wie sehr BEV beführworter davon ausgehen das die
    > entwicklung stehen bleiben wird und das es nur einen richtigen weg gibt.
    > die die sich mit BEV topmodern und moralisch überlegen fühlen scheinen
    > eigentlich die konservativsten zu sein. die angst haben das, dass pferd auf
    > das sie setzen das ist was zuerst stirbt.

  19. Re: Mal eine anständige Einstellung

    Autor: theFiend 04.05.21 - 09:42

    Vermutlich würde sich das ganze von selbst lösen, wenn man die eFuels dann unsubventioniert verkaufen würde. Entschieden wird halt dann mit dem Geldbeutel...

  20. Re: Mal eine anständige Einstellung

    Autor: Kess36 04.05.21 - 09:43

    Sarcas Mus schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Und der synthetisxhe Treibstoff fällt emissionsfrei vom Himmel?
    > Nei, er braucht 3 - 5 mal soviel regenerativen Strom wie wenn man gleich
    > mit Batterieautos fahren würde.
    > Es ist einfach Unfug.... gut daran abzulesen, dass es von der rückständigen
    > AfD propagiert wird.


    Du verstehst nicht, das es nicht um die Neufahrzeuge geht. Sondern um den Bestand.
    Willst du alle zwingen bis zum Jahr 2040 neue Autos zu kaufen? Oder den Gebraucht verbieten, damit keine Gebrauchte Autos mehr mit Verbrenner gekauft werden können?

    Der E-Motor ist sehr Effizient. Die Batterie macht aber auch Verluste. Das man immer das alles gleichsetzt.

    Hinzu kommt, das die Spargelstecher sowie die Solarfelder mehr als genug Strom produzieren der nicht verwendet werden kann. Also kann man den doch in dieser Zeit den Strom umleiten.

    Und wenn andere hier Atomenergie verteufeln, aber die Kernfusion in den Himmel loben, die weder Marktreif ist und aus meiner Sicht die deutlich gefährlicher Technologie.

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