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Langfristig geht der Trend sowieso zum Brennstoffzellenauto

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  1. Re: Langfristig geht der Trend sowieso zum Brennstoffzellenauto

    Autor: Bremsklotz 02.12.21 - 16:06

    Kadjus schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Aber wenn ich zum Puffern Batterien lade, kann ich doch damit gleich
    > fahren.
    > Und aus dem Wasserstoff lokal wieder Strom zu machen um damit Wasserstoff
    > herzustellen ist doch auch irgendwie Blödsinn.


    Willst du die Batterien laden und per Post schicken?

  2. Re: Langfristig geht der Trend sowieso zum Brennstoffzellenauto

    Autor: Kadjus 02.12.21 - 16:07

    Wenn ich nen Kabel dazwischen mache, kann ich den auch am Zielort direkt laden.

  3. Re: Langfristig geht der Trend sowieso zum Brennstoffzellenauto

    Autor: Grimreaper 02.12.21 - 16:36

    Kadjus schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wenn ich nen Kabel dazwischen mache, kann ich den auch am Zielort direkt
    > laden.

    Das ist schon eine naive Sichtweise, dann leg halt ein Kabel vom nächsten Windrad oder Solarpark zu deinem Batterieauto. Einfach große Kabeltrommel im Baumarkt kaufen. Vielleicht wirst du dann feststellen dass man das a) gar nicht so leicht direkt anschließen kann und b) der Wind gar nicht immer weht, wenn du gerade dein Batterieauto laden willst. Vielleicht kommst du irgendwann dann auch darauf, wozu H2 und ein permanent stabilisiertes Stromnetz sinvoll sein kann... und wenn du soweit bist verstehst du vielleicht auch wo da dann überall die Ineffizienzen und Kosten herkommen.

  4. Re: Langfristig geht der Trend sowieso zum Brennstoffzellenauto

    Autor: rca66 03.12.21 - 05:14

    Grimreaper schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Die FCEVs hängen halt nur am Marktpreis von grünem H2. Wenn der unter ein
    > bestimmtes Niveau fällt, dann haben sich rein batterieelektrische Antriebe
    > sowieso erledigt.

    Das Problem ist, dass das derzeit noch Zukunftsmusik und nicht sonderlich realistisch ist. Hier mal eine Einschätzung von jemandem, der sich mit der Thematik etwas intensiver beschäftigt hat:

    https://youtu.be/V-uJRnH450U

    Kurzfassung: auf absehbare Zeit wird es nicht genügend H2 für Fahrzeuge geben. Das, was in den nächsten Jahren produziert wird, wird u.a. für die Stahlindustrie benötigt. Alle Berechnungen sagen nun mal, dass die Energiebilanz für Brennstoffzellen einfach zu schlecht ist. Und es gab in den letzten Jahren auch keine technische Entwicklung, die hier einen Durchbruch verspricht. Wähenddessen macht die Batterieforschung Jahr für Jahr Fortschritte was Kosten aber auch Ressourcen-Verbrauch angeht (z.B. wird kein Kobalt mehr für die neuste Batteriegeneration benötigt). Es ist zu erwarten, dass in den nächsten 5 Jahren EVs günstiger werden als Benziner. Zudem ist die neuste Batteriegeneration noch sicherer gegenüber Bränden. H2 dagegen ist nun mal mit hohem Risiko verbunden. Um Wassertoff getriebene Autos (und die benötigten Tankstellen) sicher zu machen, wird es also immer einen erheblichen technischen Aufwand brauchen.

  5. Re: Langfristig geht der Trend sowieso zum Brennstoffzellenauto

    Autor: Bondra81 03.12.21 - 06:37

    Die Menschen werden nicht kaufen was "Trend" ist, sondern die für sie beste Lösung.
    Und das ist global gesehen in vielen Teilen der Erde am Ende wieder der Verbrenner. Allerdings in naher Zukunft angetrieben durch synthetisch hergestellten Kraftstoff. Die Pläne sind längst in der Schublade. Aber erst muss noch das ganze Öl verschleudert werden, dass fast umsonst im Boden schlummert...

  6. Re: Langfristig geht der Trend sowieso zum Brennstoffzellenauto

    Autor: Kadjus 03.12.21 - 08:52

    Es liegt doch bereits ein Kabel vom nächsten Windrad zu mir nach Hause. Sogar von Tausenden Windrädern und Solaranlagen und auch fossilen Kraftwerken.
    BEVs können das Stromnetz stabilisieren. Die Technologie existiert bereits und ist in praktisch allen Fahrzeugen implementiert. Die Energieversorger pennen halt noch nen bissl und wollen das nicht nutzen.
    Selbst wenn nur 1Mio Fahrzeuge in D mit 2kW (Schuko) angeschlossen sind (ca. Stand Heute) und vllt 10kWh Ladetoleranz lassen, haben wir 2GW Regelleistung und 10GWh Regelenergie. Jetzt stell dir vor alle >40Mio Fahrzeuge in D könnten das.
    Wenn die Fahrzeuge jetzt auch noch bidirektional laden könnten, verdoppelt sich die Regelleistung. 3phasig angeschlossen noch mal Faktor 5.
    Wir haben hier also die Option theoretisch (praktisch vllt. 1/5 davon) bis zu 800GW Regelleistung und 400GWh Regelenergie bereitzustellen ohne irgendwelche Klimmzüge machen zu müssen.

  7. Re: Langfristig geht der Trend sowieso zum Brennstoffzellenauto

    Autor: WickedMann 03.12.21 - 12:30

    Grimreaper schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Kadjus schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Wenn ich nen Kabel dazwischen mache, kann ich den auch am Zielort direkt
    > > laden.
    >
    > Das ist schon eine naive Sichtweise, dann leg halt ein Kabel vom nächsten
    > Windrad oder Solarpark zu deinem Batterieauto. Einfach große Kabeltrommel
    > im Baumarkt kaufen. Vielleicht wirst du dann feststellen dass man das a)
    > gar nicht so leicht direkt anschließen kann und b) der Wind gar nicht immer
    > weht, wenn du gerade dein Batterieauto laden willst. Vielleicht kommst du
    > irgendwann dann auch darauf, wozu H2 und ein permanent stabilisiertes
    > Stromnetz sinvoll sein kann... und wenn du soweit bist verstehst du
    > vielleicht auch wo da dann überall die Ineffizienzen und Kosten herkommen.

    Ja Wasserstoff soll ja genutzt werden. Aber halt nur als H2-Kraftwerk zur Stromerzeugung. Macht doch immer noch keinen sinn das ins Auto zu packen ?

    Du packst die ja auch kein Elektrolysegerät, Tank und Brennstoffzelle ins Haus für deinen Strom im Winter.
    Das macht man Zentral, da umso größer die Anlage umso effizienter kann man diese gestalten.

  8. Re: Langfristig geht der Trend sowieso zum Brennstoffzellenauto

    Autor: Laoban 06.12.21 - 01:33

    Grimreaper schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Beim Brennstoffzellen-Elektroauto (FCEV) ist man halt nicht auf solche
    > Riesenakkus angewiesen.... die dann auch noch eine begrenzte Haltbarkeit
    > haben.
    > Die FCEVs hängen halt nur am Marktpreis von grünem H2. Wenn der unter ein
    > bestimmtes Niveau fällt, dann haben sich rein batterieelektrische Antriebe
    > sowieso erledigt.
    > Und falls wieder das Märchen vom schlechten Wirkungsgrad kommt: erstmal
    > beweisen, wie viel Engergie in der Well2Wheel-Kette beim FCEV wirklich
    > nicht genutzt werden kann. Es ist erstaunlich wenig.

    Grimreaper .. du schon wieder... mit den immer gleichen falsche Behauptungen die du verbreitest und ich alle längst und mehrfach widerlegt habe.
    https://forum.golem.de/read.php?146484,6038953,6038953,read.html#msg-6039173
    https://forum.golem.de/read.php?146484,6039179,6039179,read.html#msg-6039179

    du zeigts damit deutlich dass dir der objektive Austausch überhaupt nicht interessiert, wahrscheinlich hast du selber ein FCEV gekauft und jetzt wünschst du dir viele follower für dich zu gewinnen damit auch möglichst schnell noch mehr Tankstellen ausgebaut werden.
    Das wird aber nichts , kannst höchstens auf das Netz für FCEV-LKW hoffen.

    auch ohne dass es viele Ladestellen gab war der BEV Wachstum recht schnell , weil sehr viel bereits daheim laden konnten.
    Und das ist ein ganz wesentliches FCEV Problem , die wirst du nie daheim tanken können... Und jeder Interessent wartet auf ein besseres Netz..

  9. Re: Langfristig geht der Trend sowieso zum Brennstoffzellenauto

    Autor: Vögelchen 07.12.21 - 23:14

    Grimreaper schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Beim Brennstoffzellen-Elektroauto (FCEV) ist man halt nicht auf solche
    > Riesenakkus angewiesen.... die dann auch noch eine begrenzte Haltbarkeit
    > haben.

    Sondern auf Riesentanks, Riesenbrennstoffzellen, die verschleißen, alle möglichen kritischen Rohstoffe erfordern (im Gegenteil zum Natrium-Ionen-Akku), und grenzenlose Energieerzeugung.

    Tolles Zukunftskonzept.

  10. Re: Langfristig geht der Trend sowieso zum Brennstoffzellenauto

    Autor: Laoban 08.12.21 - 00:23

    und obwohl der Mirai2 kein Riesenakku hat ist er trotzdem gleich schwer wie ein Tesla Model 3,
    dazu ist der Tesla M3
    - viel günstiger / 52k statt 63k (in der Basis)
    - hat eine höhere Reichweite (im Winter punktet der Miria vielleicht! noch)
    - einen doppelt so grossen Kofferraum und vorne noch einen kleinen
    - viel mehr Platz innen
    - weit mehr Leistung
    - einen massiv grösseren Ladenetz
    - kann daheim geladen werden

    was hat der Mirai ?
    - kann kürzere Tankpausen machen
    - ach ja .. optional Sitzbelüftung, das fehlt mit tatsächlich beim Tesla

    nene Grimreaper .. wir haben uns ja schon einige Male zu dem Thema ausgetauscht und ich war auch immer der Meinung dass FCEV zumindest eine Nischenlösung werden könnte, aber selbst das fällt mir inzwischen schwer zu glauben..

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