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Artikel einseitig und nur IMHO die halbe Wahrheit

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Er wird sie am 16. Juli von 14 Uhr bis 16 Uhr beantworten.
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  1. Artikel einseitig und nur IMHO die halbe Wahrheit

    Autor: Skolem33 30.06.20 - 13:54

    Ich habe mich extra hierfür registriert und möchte mich direkt an den Autor dieses Artikels wenden. Es folgt ein IMHO von meiner Seite.
    Effizens und Wirkungsgrad sind absolut kein Argument in sachen Umweltschutz und regenerative Energiesysteme die in der breiten Maße funktionieren sollen.
    Die Natrium-Akkus... also ich kann beim Conrad oder RS noch keine bestellen, da warten wir mal noch bis die Marktreif sind und auch vermarktet werden.
    Wasserstoff braucht mehr Strom, ja und? Groß angelegte H2 generierung ist grundlastfähig, das Europäische elektrische Verbundnetz ist eine ganz heikle, geregelte Sache wo es heute schon immer wieder mal Probleme gibt, weil gerade die Sonne runter brennt, der Wind weht, und WM-Wochenende ist wo die komplete Wirtschaft ziemlich runtergefahren ist. Da werden die Windkrafträder aus dem Wind gedreht, die sauberen GUD-Kraftwerke werden eh schon als unwirtschaftlich getötet und dann verkaufen "wir" unseren Strom irgendwo teuer hin, weil wir immer noch zuviel produzieren, was Großkraftwerke einfach nicht so gut regeln können, ein Kohlekraftwerk (Was auch nicht die Lösung ist, ja..) kann man mit nichten mal eben für nen halben Tag runterfahren, da brennt die Hütte im wahrsten Sinne des Wortes.
    Das Problem sind dann eben schon die Netze wenn man im großen Stiel denkt: Wo tankt der 08/15 Elektrobesitzter? Daheim, sofern möglich (ist übrigens zweites Problem: Wo laden den die ganzen Mietsblockbesitzer die jeden Tag irgendwo an der Straße parken müssen?) Und wann tanken die Besitzer, wennse daheim sind, und wann sindse daheim, vor der Arbeit und nach der Arbeit, und nein es arbeitet nicht die ganze Bevölkerung in wechselnden Schichten, da kommt es zu massiven Peaks und die sind das Problem.
    Was ist das größte Problem bei Strom: Die Speicherung im großen Still.
    Wie geht das? z.B. mit H2 im großen Still, H2-Mobilität = Nebenprodukt.
    Erdgas wird um den halben Globus gepumpt aber die Kompressoren für H2 stellen ein Problem dar? Wartungsaufwand ohne Ende.. Moment, hier wird wirtschaftlich argumentiert, ja was bedeutet denn Wartungsaufwand? Arbeitsplätze? Wo fallen Arbeitsplätze weg, wo ganz laut gejammert wird? Bei der Verbrennungs-Motorenherstellung - HA, Win-Win.
    Auch toll der Teil mit den LKW´s, ist immer schön anzusehen wenn sich am Wochenende alle Parkplätze füllen wegen den Zwangspausen... wird bestimmt gut, wenn die LKW´s dann Stundenlang die E-Tankstellen belagern... jaaaa... die bekommen natürlich eigene Tankstellen... sag mal, was für Starkstromleitungen muss man dann an den Autobahnen entlangziehen? Bayern sträubt sich ja jetzt schon gegen HGÜ. Könnte man das Zeug nicht einfach, wie bisher auch mit Tanklastwägen hinkarren...
    Zwecks der Grundlastfähigkeit nochmal, die Welt wird nicht drum rum kommen auf kurz oder Lang darauf zu verzichten Zeug zu verbrennen, man wird irgendwann auf Regenerative setzten müssen. Da wird die Netzstabilität noch ein viel größeres Thema, und ob da dann die so effiziente Akku-Technik alleine ausreichen wird?! Ich glaube nicht, Tim. Da muss gepuffert werden können UND es muss eine totales Überangebot an reg. Energie herschen.
    Ja das kostet alles Geld, das verpufft ja aber nicht, das gelangt in den Wirtschaftskreislauf, da wird ja was erzeugt (im Gegensatz zu so Kunstgeld wie bei Wirecard). Was tötet jede Wirtschaft? Wenn keiner mehr Geld ausgibt. Aber Volkswirtschaft hab ich eh noch nie Verstanden... "Geldwert", Gegenwert... da ist soviel "Gelwert" im Umlauf, das sich nur gegenseitig deckt, ich verlier gerade den Glauben. Im Prinzip ist es doch so, es gibt Rohstoffe und Arbeitskraft. Beides ist begrenzt. Was wird jetzt vereudet wenn... uff ich breche hier jetzt ab.

    Das ist jetzt alles ein wenig chaotisch, ironisch, sarkastisch, nicht belegt geschrieben in der Mittagspause, ich hoffe aber der Grundtenor kommt aber rüber.
    Der Artikel sucht sich ganz gezielt Argumente raus und beleuchtet das m.M. sehr sehr einseitig, was mich dermaßen aufregt, sorry. Wie heist es so schön, der Markt wird es regeln ob diese Technologie was taugt oder nicht. Aktuell werden die Stromer nur durch staatliche, sprich durch unsere Steuern gepusht, sont würden sich auch das nur einige Enthusiaten und Besserverdiener leisten. Die Technologie wäre damit genauso tot und gehört sich abgeschafft!

  2. Re: Artikel einseitig und nur IMHO die halbe Wahrheit

    Autor: Dwalinn 30.06.20 - 15:43

    Skolem33 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich habe mich extra hierfür registriert und möchte mich direkt an den Autor
    > dieses Artikels wenden. Es folgt ein IMHO von meiner Seite.
    Da must du wohl etwas warten aufgrund der Fragerunde (siehe ganz oben)
    > Effizens und Wirkungsgrad sind absolut kein Argument in sachen Umweltschutz
    > und regenerative Energiesysteme die in der breiten Maße funktionieren
    > sollen.
    Klar doch, Solaranlagen und Windkraftanlagen bündeln ressourcen und haben wie andere Dinge auch einen CO2 Fußabdruck.. Beim Wasserstoff kannst du das mal 3 nehmen.
    > Die Natrium-Akkus... also ich kann beim Conrad oder RS noch keine
    > bestellen, da warten wir mal noch bis die Marktreif sind und auch
    > vermarktet werden.
    Siehe verlinkter Artikel, die werden bald kommen. Das ist keine dieser neuen Superakkus die im Labor funktionieren.

    > Wasserstoff braucht mehr Strom, ja und? Groß angelegte H2 generierung ist
    > grundlastfähig, das Europäische elektrische Verbundnetz ist eine ganz
    > heikle, geregelte Sache wo es heute schon immer wieder mal Probleme gibt,
    > weil gerade die Sonne runter brennt, der Wind weht, und WM-Wochenende ist
    > wo die komplete Wirtschaft ziemlich runtergefahren ist. Da werden die
    > Windkrafträder aus dem Wind gedreht, die sauberen GUD-Kraftwerke werden eh
    > schon als unwirtschaftlich getötet und dann verkaufen "wir" unseren Strom
    > irgendwo teuer hin, weil wir immer noch zuviel produzieren, was
    > Großkraftwerke einfach nicht so gut regeln können, ein Kohlekraftwerk (Was
    > auch nicht die Lösung ist, ja..) kann man mit nichten mal eben für nen
    > halben Tag runterfahren, da brennt die Hütte im wahrsten Sinne des Wortes.
    Oh wo soll jetzt der Umweg über Wasserstoff helfen? Klar theoretisch kann damit Überschuss-Strom genutzt werden aber du glaubst doch nicht das da teuer eine Anlage hingestellt wird die dann nur läuft wenn man das Kohlekraftwerk nicht schnell genug runterfahren werden kann. Zumal der wasserstoff woanders besser eingesetzt werden könnte.

    > Das Problem sind dann eben schon die Netze wenn man im großen Stiel denkt:
    > Wo tankt der 08/15 Elektrobesitzter? Daheim, sofern möglich (ist übrigens
    > zweites Problem: Wo laden den die ganzen Mietsblockbesitzer die jeden Tag
    > irgendwo an der Straße parken müssen?) Und wann tanken die Besitzer, wennse
    > daheim sind, und wann sindse daheim, vor der Arbeit und nach der Arbeit,
    > und nein es arbeitet nicht die ganze Bevölkerung in wechselnden Schichten,
    > da kommt es zu massiven Peaks und die sind das Problem.
    Eine Steckdose (schnelllader nicht nötig) ist relativ günstig selbst für Laternenparker. Hier wäre eine Chance für Stadtwerke. Klar nach ein paar Jahren ist man noch nicht in der Profitzone aber man muss halt langfristig planen. Ansonsten laden Autos über Nacht mit 3-7kw, Häuser sind dafür ausgelegt und nachts nutzen die wenigsten ihren Ofen/Wärmepumpen usw.

    > Was ist das größte Problem bei Strom: Die Speicherung im großen Still.
    > Wie geht das? z.B. mit H2 im großen Still, H2-Mobilität = Nebenprodukt.
    Alternativ nutz man potentiell 40 Mio Elektroautos mit Bidirektionales Laden. So ein Auto steht gerne 22h am Tag still und eine Steckdose kann man überall bauen, die frage ist nur was will sich der Staat das kosten lassen.

    > Erdgas wird um den halben Globus gepumpt aber die Kompressoren für H2
    > stellen ein Problem dar? Wartungsaufwand ohne Ende.. Moment, hier wird
    > wirtschaftlich argumentiert, ja was bedeutet denn Wartungsaufwand?
    Wasserstoff entweicht schneller aus den Leitungen und Wasserstoff ist wirtschaftlich in dem Moment im Nachteil in dem man 3-4 mal so viel Strom benötigt wie für ein reines Akku Fahrzeug.

    > Arbeitsplätze? Wo fallen Arbeitsplätze weg, wo ganz laut gejammert wird?
    > Bei der Verbrennungs-Motorenherstellung - HA, Win-Win.
    > Auch toll der Teil mit den LKW´s, ist immer schön anzusehen wenn sich
    > am Wochenende alle Parkplätze füllen wegen den Zwangspausen... wird
    > bestimmt gut, wenn die LKW´s dann Stundenlang die E-Tankstellen
    > belagern... jaaaa... die bekommen natürlich eigene Tankstellen... sag mal,
    Wasserstoff lässt sich auch nicht mal ebenso tanken gerade bei Lagerung unter Druck.

    > was für Starkstromleitungen muss man dann an den Autobahnen entlangziehen?
    > Bayern sträubt sich ja jetzt schon gegen HGÜ. Könnte man das Zeug nicht
    > einfach, wie bisher auch mit Tanklastwägen hinkarren...
    Klar nur wird es dann ganz schnell mal noch unwirtschaftlich. Ne Stromleitung zahlt man einmalig der Wasserstoff Lieferant mehrmals am Tag.

    > Zwecks der Grundlastfähigkeit nochmal, die Welt wird nicht drum rum kommen
    > auf kurz oder Lang darauf zu verzichten Zeug zu verbrennen, man wird
    > irgendwann auf Regenerative setzten müssen. Da wird die Netzstabilität noch
    > ein viel größeres Thema, und ob da dann die so effiziente Akku-Technik
    > alleine ausreichen wird?! Ich glaube nicht, Tim.
    Da hast du recht hier steht aber nicht wasserstoff am Pranger sondern der Einsatz im PKW.

    > Da muss gepuffert werden
    > können UND es muss eine totales Überangebot an reg. Energie herschen.
    > Ja das kostet alles Geld, das verpufft ja aber nicht, das gelangt in den
    > Wirtschaftskreislauf, da wird ja was erzeugt (im Gegensatz zu so Kunstgeld
    > wie bei Wirecard). Was tötet jede Wirtschaft? Wenn keiner mehr Geld
    > ausgibt. Aber Volkswirtschaft hab ich eh noch nie Verstanden... "Geldwert",
    > Gegenwert... da ist soviel "Gelwert" im Umlauf, das sich nur gegenseitig
    > deckt, ich verlier gerade den Glauben. Im Prinzip ist es doch so, es gibt
    > Rohstoffe und Arbeitskraft. Beides ist begrenzt. Was wird jetzt vereudet
    > wenn... uff ich breche hier jetzt ab.
    Ich bin mir nicht sicher worauf du hinaus willst aber ob ich für 30¤ oder 120¤ tanke spüre ich ganz persönlich im Geldbeutel.

    > Das ist jetzt alles ein wenig chaotisch, ironisch, sarkastisch, nicht
    > belegt geschrieben in der Mittagspause, ich hoffe aber der Grundtenor kommt
    > aber rüber.


    > Der Artikel sucht sich ganz gezielt Argumente raus und beleuchtet das m.M.
    > sehr sehr einseitig, was mich dermaßen aufregt, sorry. Wie heist es so
    > schön, der Markt wird es regeln ob diese Technologie was taugt oder nicht.
    > Aktuell werden die Stromer nur durch staatliche, sprich durch unsere
    > Steuern gepusht, sont würden sich auch das nur einige Enthusiaten und
    > Besserverdiener leisten. Die Technologie wäre damit genauso tot und gehört
    > sich abgeschafft!
    Aktuell wird beides subventioniert, nur ist das eine schon jetzt sinnvoll und das andere nicht. Und selbst wenn die Wasserstofffahrzeuge plötzlich gewaltige Sprünge machen bleibt es dabei das sie die 3 fache Menge Energie benötigen

  3. Re: Artikel einseitig und nur IMHO die halbe Wahrheit

    Autor: Frank Wunderlich-Pfeiffer 30.06.20 - 17:11

    Skolem33 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Effizens und Wirkungsgrad sind absolut kein Argument in sachen Umweltschutz
    > und regenerative Energiesysteme die in der breiten Maße funktionieren
    > sollen.

    Doch. Regenerative Energiesysteme nehmen große Flächen ein. Ein typisches Solarkraftwerk kommt im Jahresdurchschnitt auf 4-6 Watt pro Quadratmeter. Umgerechnet auf die übliche Standardfläche sind das gerade einmal 10 bis 15 GW pro Saarland. Es macht einen großen Unterschied ob man für diese Leistung eine Fläche von einem Saarland oder drei Saarländer benötigt. Dabei entspricht das nur 14-20% des deutschen Strombedarfs.

    Da reden wir noch nichteinmal davon, wieviele Ressourcen benötigt werden, um eine solche Fläche abzudecken. Effizienz und Wirkungsgrad sind in Sachen Umweltschutz absolut essentiell.

    Frank Wunderlich-Pfeiffer (Twitter: @FrankWunderli13) - als freier Journalist bei Golem.de unterwegs - Raumfahrt Podcast (nach einem Jahr Zwangspause wieder da!) http://countdown-podcast.de/

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