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Hybrid-Autos sind die wirkliche Lösung

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Er wird sie am 16. Juli von 14 Uhr bis 16 Uhr beantworten.
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  1. Hybrid-Autos sind die wirkliche Lösung

    Autor: AlderBabsack 30.06.20 - 18:24

    Da ich mit dem Auto gerne in den Urlaub fahre, ist ein reines Elektroauto für mich unbrauchbar. Ich habe kein Lust im Urlaub eine Stunde zu warten bis ich getankt habe. Vorausgesetzt ich finde in der Urlaubssaison überhaupt eine freie Ladesäule.

    Ein Wasserstoffauto wäre eine Alternative. Da findet der "Ladervorgang" ähnlich schnell statt. Das würde ich mir kaufen, sofern es genügend Säulen gibt.

    Die beste Lösung für Deutschland ist meines Erachtens aber das Hybridauto (mit 50 km elektrischer Reichweite). Ich denke das damit 90 % aller Fahrten in Deutschland elektrisch gemacht werden könnten. Und das sollte für die Natur ausreichen.

    Hier die Aufteilung meiner Fahrten mit einem Hybrid:
    - Zum Einkaufen - Elektrisch
    - Zur Arbeit - Elektrisch
    - Zum Fussball spielen - Elektrisch
    - Zu meinen Eltern - Elektrisch
    - Zu den Schwiegereltern (alle 2 Monate) - Verbrenner
    - In den Urlaub (2 mal im Jahr) - Verbrenner

    Laden kann ich zuhause mit einem normalen Stecker.
    Da die Batterie klein ist, dauert das auch nicht lange.
    Wer zum Teufel braucht ein reines Elektroauto?
    Die ein Stadtauto benötigen? Die mit dem Flugzeug in den Urlaub fliegen?
    Ich jedenfalls nicht.

  2. Re: Hybrid-Autos sind die wirkliche Lösung

    Autor: countzero 30.06.20 - 21:31

    Dann wären noch die Frage, warum du nicht einfach ein E-Auto nimmst und für den Rest einen Leihwagen, statt ein Auto zu kaufen, dass du 330 Tage im Jahr gar nicht brauchst?

    Wenn ich ehrlich bin, würde ich das wahrscheinlich auch nicht tun aber eigentlich ist es ziemlich bescheuert die Anschaffung eines Autos an den 10% Langstreckenfahrten auszurichten, als an den 90% alltäglichen Fahrten.

    EDIT: Noch als Ergänzung schleppst du dann bei all deinen Alltagsfahrten den Verbrennungsmotor mit dir herum, obwohl du ihn gar nicht brauchst und da er so selten läuft, geht er wahrscheinlich auch noch vorzeitig kaputt.



    2 mal bearbeitet, zuletzt am 30.06.20 21:35 durch countzero.

  3. Re: Hybrid-Autos sind die wirkliche Lösung

    Autor: Oktavian 30.06.20 - 22:21

    > Dann wären noch die Frage, warum du nicht einfach ein E-Auto nimmst und für
    > den Rest einen Leihwagen, statt ein Auto zu kaufen, dass du 330 Tage im
    > Jahr gar nicht brauchst?

    Eine recht einfache Rechnung. Wenn ich in den Urlaub fahre, brauche ich für drei Wochen einen großen Wagen mit großer Reichweite. Dazu noch an 10 Wochenenden jeweils für zwei Tage. In Summe sind das im Jahr 41 Tage.

    Ein Skoda Oktavia Kombi (ja, die Größe braucht man für 4 Personen mit Gepäck) kostet mich für dieses Profil zu mieten 3550 EUR pro Jahr (Preis bei Europcar). Auf die 10 Jahre, die ich so ein Auto fahre, sind das 35.500 EUR an Mietkosten. Zusätzlich zu dem E-Auto, das auch nochmal doppelt so teuer ist wie ein vergleichbarer Verbrenner.

    Da ist die Idee naheliegend, den Hybrid zu nehmen, der eher günstiger ist als das E-Auto, etwas teurer als der Verbrenner, dafür aber die Mietkosten spart.

    Wenn ich schon 60.000 EUR für ein Auto ausgeben soll (und in der Region lande ich bei einem E-Auto, in dem 4 Personen bequem sitzen können), dann soll es mich auch in allen üblichen Lebenslagen unterstützen, und nicht nur im Gutfall. Ja, beim Umzug alle 10 Jahre werde ich auch weiterhin einen LKW mieten, das ist dann akzeptabel.

    Das ist das Grundproblem, was E-Autos haben, sie sind gegenüber dem status quo ein Rückschritt. Gäbe es keine Benziner und wir führen noch Kutschen, das E-Auto wäre der Hit. Aber so ist es halt ein Ladenhüter.

    > Wenn ich ehrlich bin, würde ich das wahrscheinlich auch nicht tun aber
    > eigentlich ist es ziemlich bescheuert die Anschaffung eines Autos an den
    > 10% Langstreckenfahrten auszurichten, als an den 90% alltäglichen Fahrten.

    Es klingt bescheuert, ist es aber nicht. Ein Fahrzeug zu kaufen, dass weniger Nutzwert liefert als die Alternative, aber das doppelte kostet, das klingt für mich viel eher bescheuert.

    > EDIT: Noch als Ergänzung schleppst du dann bei all deinen Alltagsfahrten
    > den Verbrennungsmotor mit dir herum, obwohl du ihn gar nicht brauchst und
    > da er so selten läuft, geht er wahrscheinlich auch noch vorzeitig kaputt.

    Ach bei den geringen Reichweiten des Akkus springt der so oft an, das ist ein Un-Problem.



    2 mal bearbeitet, zuletzt am 30.06.20 22:24 durch Oktavian.

  4. Re: Hybrid-Autos sind die wirkliche Lösung

    Autor: AlderBabsack 30.06.20 - 22:59

    countzero schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Dann wären noch die Frage, warum du nicht einfach ein E-Auto nimmst und für
    > den Rest einen Leihwagen, statt ein Auto zu kaufen, dass du 330 Tage im
    > Jahr gar nicht brauchst?
    >
    > Wenn ich ehrlich bin, würde ich das wahrscheinlich auch nicht tun aber
    > eigentlich ist es ziemlich bescheuert die Anschaffung eines Autos an den
    > 10% Langstreckenfahrten auszurichten, als an den 90% alltäglichen Fahrten.
    >
    > EDIT: Noch als Ergänzung schleppst du dann bei all deinen Alltagsfahrten
    > den Verbrennungsmotor mit dir herum, obwohl du ihn gar nicht brauchst und
    > da er so selten läuft, geht er wahrscheinlich auch noch vorzeitig kaputt.

    Nun den Verbrennermotor immer mit mir rumzuschleppen, ist wahrlich nicht ideal, ich weiß.
    Aber im Grunde gilt das auch für die riesige Batterie, die in einem großen Elektroauto steckt.
    Beides ist nur da für den Fall, dass ich eine große Strecke fahren will - was aber meistens nicht der Fall ist. Meist würde eine kleine Batterie reichen.

    Ich denke, der Hybrid ist zur Zeit, die am wenigsten schlechte Option für größere Autos.
    Wenn alle darauf umsteigen (gerne als Übergangstechnologie) und konsequent nutzen würden, würden wir dem Klima sicher erheblich helfen. Ohne Reichweitenangst und Akzeptanzproblemen.

  5. Re: Hybrid-Autos sind die wirkliche Lösung

    Autor: DeepSpaceJourney 01.07.20 - 05:01

    Leihwagen und "man schleppt einen Verbrenner mit sich herum" sind so ziemlich die schlechtesten Argumente, die man zu Hybriden bringen kann.
    Ein Leihwagen ist schlichtweg zu teuer und unflexibel, vor allem wenn man spontan einen braucht. Das Gewicht vom Verbrenner ist auch egal.
    Hybride sind die beste Lösung, die in den kommenden Jahren auf den Markt kommt. Sieht man auch jetzt schon an den Verkaufszahlen.

  6. Re: Hybrid-Autos sind die wirkliche Lösung

    Autor: Legendenkiller 01.07.20 - 08:20

    mach nichts mit 2 Motoren was du mit einem machen kannst,

    Wenn dann bitte Verbrenner Elektrisch.

    Also ein Verbrenner treibt ein Generator und an den 4 Rädern sitzen E-Motoren ohne mechanischen Antribstrang.
    Das lohnt aber nur bei großen Sachen wie LKWs, Panzer, Loks.
    Aktuelle SUVs sind noch nicht groß genug, aber es wird daran gearbeit.
    Wobei man eigentlich gleich Panzer auf Zivil umrüsten könnte, wäre dann wenigsten konsequent. .


    Die Zukunft sind autonome Transportmittel auf Schienen und Tunnelsysteme mit kleinen Transportkapseln.
    1-2 Tonnen individuell für 1 Person zu bewegen ist Fosile "Steinzeit."

  7. Re: Hybrid-Autos sind die wirkliche Lösung

    Autor: Ach 01.07.20 - 08:20

    Oktavian schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Das ist das Grundproblem, was E-Autos haben, sie sind gegenüber dem status quo ein Rückschritt. Gäbe es keine Benziner und wir führen noch Kutschen, das E-Auto wäre der Hit. Aber so ist es halt ein Ladenhüter.

    Da ist kein Grundproblem vom Elektrofahrzeug, sondern ein Grundproblem vom Himmel gefallener Fahrprofile. Wie hoch soll denn der Anteil an Autofahren sein, die erstens, neben ihrer Arbeit mindestens 10 Kurztrips + Urlaubsreise pro Jahr unternehmen und die sich zweitens, zwar für den Kauf eines Stromers entschieden haben aber für jeden ihrer Kurztrips auf die Benutzung eines Verbrenner bestehen? Ich würde sagen, dass dieser Nutzer überhaupt nicht existiert! Zumindest nicht, wenn sich dieser Nutzer für keinen Smart, sondern für einen Stromer mit ü300km(Leaf/Zoe/Kona/M.3/Id.3) Reichweite entschieden hat, mit welchem man auch weitere Touren unternehmen kann. Dann würde der für Kurztrips selbst dann seinem Stromer bevorzugen, wenn man ihn für jenen Ausflug einen Verbrenner der selben Klasse kostenlos zur Verfügung stellen würde.

  8. Re: Hybrid-Autos sind die wirkliche Lösung

    Autor: BlindSeer 01.07.20 - 08:29

    Darum geht's doch, das eben KEIN Stromer gekauft wird, weil keiner das EK budget trifft + Anforderung erfüllt.

  9. Re: Hybrid-Autos sind die wirkliche Lösung

    Autor: orsg2 01.07.20 - 08:35

    Oktavian schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Da ist die Idee naheliegend, den Hybrid zu nehmen, der eher günstiger ist
    > als das E-Auto, etwas teurer als der Verbrenner, dafür aber die Mietkosten
    > spart.

    Plug-In-Hybride sind günstiger als gute BEVs? Zeig mir mal, wo ein Passat GTE günstiger ist als ein Model 3. Oder ein Golf GTE günstiger als ein ID.3.

    Und das mit der Miete ist natürlich quatsch. Wenn man Reisen will, dann braucht man eben ein reisetaugliches BEV. Ja, mag mehr kosten als der kleinste Oktavia in Basisausstattung, aber das tun PHEVs auch. Dass die günstiger sind ist Unfug.

    Wenn man über BEVs diskutiert bekommt man häufig den Eindruck es gäbe in ganz Deutschland keinen einzigen Eigenheimbesitzer, das sind alles nur bordsteinparkende Mehrfamilienhausmieter. Für dieses Szenario sind PHEVs noch viel weniger geeignet als BEVs, weil die Reichweite so gering ist. Außer natürlich man plant den PHEV nur zu kaufen um staatliche Förderung abzugreifen, und fährt die Kiste eh ausschließlich mit Sprit.

    AlderBabsack schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Nun den Verbrennermotor immer mit mir rumzuschleppen, ist wahrlich nicht
    > ideal, ich weiß.
    > Aber im Grunde gilt das auch für die riesige Batterie, die in einem großen
    > Elektroauto steckt.
    > Beides ist nur da für den Fall, dass ich eine große Strecke fahren will -
    > was aber meistens nicht der Fall ist. Meist würde eine kleine Batterie
    > reichen.

    Mit Batteriegröße verhält es sich so wie man früher zu Hubraum gesagt hat...mehr ist besser. Dass man dann mit einer Ladung mehr Strecke machen kann ist nur einer der Punkte, es gibt noch viel mehr, denn eine größere Batterie baut man nicht durch größere Zellen, sondern durch mehr Zellen. Es gibt also mehr Parallelität in dem Akku. Das heißt:
    - die Leistungsabgabe der Zellen ist gleich, d.h. mehr Zellen = mehr Leistung, das Auto ist fixer. Die reine Wandlung der Energie in Rotation ist in E-Autos (inkl. FCEV und PHEV) nicht der Bottleneck, sondern das Bereitstellen der Energie.
    - gleiches gilt auch in die andere Richtung: jede Zelle kann mit X geladen werden, wenn ich mehr Zellen hab kann ich insgesamt einen höheren Ladestrom nehmen. Deswegen ist das "eine Stunde warten" auch quatsch, gute BEVs lädt man auf Reisen 20-30min bis man weiterfährt.
    - Laden tut man nicht nur an der Säule, sondern auch unterwegs durch Rekuperation. Je höher der Ladestrom des Akkupacks sein kann, umso mehr kann man rekuperieren und umso weniger Energie muss man durch Bremsen vergeuden. Die Effizienz steigt.
    - Die Lebensdauer des Akkupacks bemisst sich in Ladezyklen. State of the art kann man locker mit >1000 rechnen. Wenn man mit einem Zyklus aber weiter kommt, dann steigt damit auch die Gesamtlebensdauer. Ein Auto mit 50km Reichweite macht 50.000km bis der Akku Alterungserscheinungen hat, eins mit 500km macht 500.000km. It's that simple. Deswegen ist der vielfach beschworene "Akkutausch" nur ein Thema bei schlechten EVs (z.B. PHEV).
    - Der Akku will am liebsten in seinem Wohlfühlbereich zwischen 20 und 80% bleiben, und da die meisten Fahrten kurz sind schafft man das auch für die meiste Zeit. Wenn man viel Reichweite hat, dann ist es aber deutlich einfacher zu machen. Wenn die Kiste eh nur 50km (am besten noch nach NEFZ, sodass im Winter realistisch vll 20 rauskommen) hat, dann lohnt es sich aber nicht die kiste nicht auf 100% zu laden. Da musst du alles mitnehmen was geht. Deswegen altern große Akkus langsamer als kleine, weil man sie besser in ihrer comfort zone lassen kann.
    - Wenn man nicht mit Spitzenladestrom lädt hat ein größerer Akku trotzdem vorteile, z.B. bei 11kW AC verteilen sich die 11kW auf mehr Zellen, d.h. jede einzelne Zelle wird für sich betrachtet langsamer geladen. Auch das tut ihr gut und hilft bei der Lebensdauer.

    DeepSpaceJourney schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Hybride sind die beste Lösung, die in den kommenden Jahren auf den Markt
    > kommt. Sieht man auch jetzt schon an den Verkaufszahlen.

    Niemand bei den Autoherstellern hält PHEVs aus technischer Sicht für eine gute Idee. Wenn das so wäre, dann hätte man sie nämlich schon viel früher gebaut. Die technologie dafür ist total simpel und kein bisschen fortschrittlich, jeder Toyota Prius von 2003 hat mehr Hirnschmalz in seinem Antrieb stecken als die modernsten PHEVs, die einfach 08/15 Verbrenner sind mit einem kleinen E-Motor im Getriebe und einer Batterie, die den Kofferraum kleiner macht. Die Verkaufszahlen sind signifikant, ja das stimmt, aber das liegt nur an der Förderung (Kaufprämie und vor allem die günstigere Dienstwagenbesteuerung). Die Hersteller machen nur deswegen mit, weil die Dinger nach einem hanebüchenen Fahrzyklus hanebüchene CO2-Werte ausspruchen, und die brauchen halt ein paar Dumme, die darauf reinfallen, um sich ihre CO2-Flottenbilanz schönzurechnen.

  10. Re: Hybrid-Autos sind die wirkliche Lösung

    Autor: DeepSpaceJourney 01.07.20 - 08:41

    Legendenkiller schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > mach nichts mit 2 Motoren was du mit einem machen kannst,
    >
    > Wenn dann bitte Verbrenner Elektrisch.
    >
    > Also ein Verbrenner treibt ein Generator und an den 4 Rädern sitzen
    > E-Motoren ohne mechanischen Antribstrang.
    > Das lohnt aber nur bei großen Sachen wie LKWs, Panzer, Loks.
    > Aktuelle SUVs sind noch nicht groß genug, aber es wird daran gearbeit.
    > Wobei man eigentlich gleich Panzer auf Zivil umrüsten könnte, wäre dann
    > wenigsten konsequent. .

    Vollkommener Unsinn. Warum sollte man die Energie zwei mal umwandeln? Hybride sind in ihrer jetzigen Form die beste Lösung.

    > Die Utopie sind autonome Transportmittel auf Schienen und Tunnelsysteme
    > mit kleinen Transportkapseln.

    Habs mal korrigiert. Zukunft ist das nicht.

    > 1-2 Tonnen individuell für 1 Person zu bewegen ist Fosile "Steinzeit."

    Nein, das ist das aktuelle Konzept. Und da ist auch nichts verwerfliches dran. Wenn es dir nicht gefällt, dann lauf, fahr Fahrrad oder kauf dir ein Pferd. Zwingt dich keiner ein Auto zu fahren.

  11. Re: Hybrid-Autos sind die wirkliche Lösung

    Autor: BlindSeer 01.07.20 - 08:52

    In DE haben wir eine Eigenheimquote von 40 - 60% IIRC. Jetzt haben nicht alle dieser Eigenheime einen eigenen Parkplatz (Bei Eigentumswohnungen kann es auch Straßenparker geben. hatte ein Kumpel gehabt, bevor er sich ein Haus gekauft hat), oder einen der leicht elektrifizierbar ist. Jetzt nimmst du bei den Eigenheimbesitzern noch die raus, die sich kein teures E-Auto leisten können, weil sie eben ihren Hauskredit abbezahlen.
    Diese ominösen 75% haben einen Stellplatz und stehen auf privatem Grund hat auf jeden Fall noch in keiner meiner Wohnsituationen gestimmt.

  12. Verhalten Plug In Hybrid vs Vollhybrid

    Autor: BlindSeer 01.07.20 - 08:55

    Wo ich mich wundere ist immer der Unterschied zwischen den Hybridmodellen. Mal lese ich Plug In fährt dann halt nur mit Benzin, nimm Vollhybrid, mal wieder "Wenn du den nicht lädst verhält sich der Plug In genauso wie der Vollhybrid, du Depp!". Was stimmt denn nun? Würde sich der Plug In genauso aufladen wir der Vollhybrid?

  13. Re: Verhalten Plug In Hybrid vs Vollhybrid

    Autor: orsg2 01.07.20 - 09:07

    BlindSeer schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wo ich mich wundere ist immer der Unterschied zwischen den Hybridmodellen.
    > Mal lese ich Plug In fährt dann halt nur mit Benzin, nimm Vollhybrid, mal
    > wieder "Wenn du den nicht lädst verhält sich der Plug In genauso wie der
    > Vollhybrid, du Depp!". Was stimmt denn nun? Würde sich der Plug In genauso
    > aufladen wir der Vollhybrid?

    Es kommt drauf an.

    Das Hybridsystem von Toyota hat einen relativ elaborierten Mechanismus mit einem Planetengetriebe, in dem diverse Kraftflüsse zusammenlaufen. Im Endeffekt verhält sich das wie ein stufenloses Getriebe, was dem Verbrenner hilft immer im idealen Drehzahlbereich zu sein.* Außerdem kann man den Verbrenner dort anders abstimmen, weil Drehmoment "von unten heraus" in dem Szenario gar nicht gebraucht wird, d.h. auch der reine Verbrenner kann effizienter laufen als einer, dessen Kraft direkt übertragen wird.

    * wenn du mehr wissen willst wie das funktioniert, dann such mal bei youtube nach: weber auto prius transaxle

    Praktisch alle PHEVs funktionieren so, dass man einen bestehenden Automatikverbrenner nimmt, und man wechselt das eine Automatikgetriebe gegen ein anderes, das genau so funktioniert, aber noch einen kleinen E-Motor eingebaut hat. Man kann etwas rekuperieren und die gewonnene Energie beim nächsten Anfahren nutzen, aber der Kraftfluss des reinen Verbrenners wird nicht besser.

    Den Unterschied kann man sich z.B. bei Spritmonitor anschauen. Ich hatte früher mal einen Prius (technologischer Stand 2009), den ich realistisch mit 5,5L/100km gefahren bin. Davon sind moderne PHEVs im reinen ICE modus weit entfernt.

  14. Re: Hybrid-Autos sind die wirkliche Lösung

    Autor: Ach 01.07.20 - 09:07

    BlindSeer schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Darum geht's doch, das eben KEIN Stromer gekauft wird, weil keiner das EK
    > budget trifft + Anforderung erfüllt.

    In dem Fall geht es darum, dass ein reales Benutzerprofil bedeutend Stromer freundlicher ist. Auf den Mietwagen greift man nicht für irgendwelche 200-400km Wochenendtrips zurück und ausschließlich für den Urlaub, falls man überhaupt mit dem Wagen verreißt.

  15. Re: Hybrid-Autos sind die wirkliche Lösung

    Autor: BlindSeer 01.07.20 - 09:17

    Wenn man einen Mietwagen braucht, dann ist es eine zusätzliche notwendige Organisation, die man mit dem Benziner nicht hat -> Nachteil. Noch dazu nicht sonderlich günstig, wenn ich mir die paar Mietwagenabrechnungen anschaue, die ich bei Dienstreisen gesehen habe.

    Der Stromer ist spezialisierter und tritt gegen einen ziemlichen Allrounder an. Daher hat er es schwerer.

  16. Re: Verhalten Plug In Hybrid vs Vollhybrid

    Autor: BlindSeer 01.07.20 - 09:21

    Wenn ich dort den IONIQ PHEV anschaue steht der nicht schlecht dar, insbesondere im Vergleich zum Toyota Corolla Vollhybrid (5,14 vs 2,81). Beide haben laut Angaben ca 50 - 60km elektrisch. Weil so etwas in der Art wäre für mich echt praktisch. Tägliche Pendelei und Einkäufe elektrisch, dagegen meine 200 - 400km Fahrten mit Benzin.

  17. Re: Hybrid-Autos sind die wirkliche Lösung

    Autor: Ach 01.07.20 - 09:23

    Mietwagen ist vollkommen problemlos und als einmal Option für die Urlaubsreise durchaus bezahlbar. Darüber hinaus freut man sich jede smal, seinem Privat-PKW den Reisestress erspart zu haben.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 01.07.20 09:25 durch Ach.

  18. Re: Hybrid-Autos sind die wirkliche Lösung

    Autor: BlindSeer 01.07.20 - 09:27

    60¤/Tag bei zwei Wochen finde ich nicht so günstig (Preis von der Abrechnung der Dienstreise. Beim zweiten Mal bin ich Öffis + Taxi gefahren, war günstiger O_O). Und wie gesagt: Eine Organisation mehr die man dann hat -> Ein Minuspunkt im Vergleich zum Verbrenner.

    Den Pioniergeist mal beiseite legen und aus den Augen einer normalen vierköpfigen Familie schauen, die einfach nur in den Urlaub will, mit möglichst wenig Arbeit und Stress.

  19. Re: Hybrid-Autos sind die wirkliche Lösung

    Autor: Ach 01.07.20 - 09:44

    BlindSeer schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > 60¤/Tag bei zwei Wochen finde ich nicht so günstig (Preis von der
    > Abrechnung der Dienstreise. Beim zweiten Mal bin ich Öffis + Taxi gefahren,
    > war günstiger O_O). Und wie gesagt: Eine Organisation mehr die man dann hat
    > -> Ein Minuspunkt im Vergleich zum Verbrenner.
    >
    > Den Pioniergeist mal beiseite legen und aus den Augen einer normalen
    > vierköpfigen Familie schauen, die einfach nur in den Urlaub will, mit
    > möglichst wenig Arbeit und Stress.

    60¤/Tag ist für eine Dienstreise, die man alleine unternimmt, teurer. Für eine vierköpfigen Familie ist das richtig günstig. Organisation beim Mietauto bedeutet, einmal ein Webformular auszufüllen um sich seinen Wagen auszusuchen, den Wagen terminlich abholen und rund um die Uhr wieder in der Vermietung abzustellen. Bei einer Dienstreise mag das nerven, bei einer Familienreise ist dieser Akt schon Teil des Urlaubs und gar kein Problem, + dass, wie gesagt, die Sorgen um den eigenen PKW fallen weg. Du verwechselst hier offensichtlich Dient- mit Familienurlaubsreise.

  20. Re: Hybrid-Autos sind die wirkliche Lösung

    Autor: BlindSeer 01.07.20 - 09:58

    Ehrlich gesagt gehe ich im Grunde davon aus, dass eine Firma einen besseren Vertrag mit besseren Konidtionen hat. :) Wobei die Preise regional unterschiedlich sind.
    60¤/Tag zusätlich sind Mehrkosten, die Organisation beinhaltet in der Regel einen Preisvergleich. Nach X Stunden über eingie Tage mit Vergleichen von Konditionen, beinhalteten Versicherungen, Kilometern, Preisen und Preisfallen, sowie Bewertungen haben wir für unseren Urlaub damals das Reisebüro bemüht. Die waren dann sogar günstiger. Nur das wir sowieso Flüge gebraucht haben und daher sowieso da waren.

    Wie gesagt: Idalistenbrille und Pioniergeist beiseite legen. Diese sind ehrbar und gut, aber eben nicht immer übertragbar.

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