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V2G vergessen - E-Auto dadurch noch besser

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  1. V2G vergessen - E-Auto dadurch noch besser

    Autor: tovi 29.06.20 - 12:42

    Elektroautos werden in ein paar Jahren immer wenn sie nicht fahren am Stromnetz hängen und helfen, dieses zu stabilisieren.

    1 Million E-Autos mit einer Kapazität von 50 kwH sind 50 Mwh an Kapazität fürs Netz.
    Wenn jetzt jeder nur einen Teil seines Akkus für Netzdienliche Stromschwankungen freigibt haben wir ein großes Problem der Energiewende gelöst.

    Und keine angst, die Akkus nutzen sich dadurch nicht ab. Das wurde bereits durch wissenschaftliche Tests bewiesen.

    Mit Wasserstoff ist all das nicht zu machen.

  2. Re: V2G vergessen - E-Auto dadurch noch besser

    Autor: Huggenknubbel 29.06.20 - 14:19

    Die Brennstoffzelle kann genauso aus elektrizität Wasserstoff erzeugen. Ist also alles genauso möglich. Man bräuchte nur einen kleinen Wassertank.

  3. Re: V2G vergessen - E-Auto dadurch noch besser

    Autor: Ach 29.06.20 - 14:44

    Huggenknubbel schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Die Brennstoffzelle kann genauso aus elektrizität Wasserstoff erzeugen. Ist
    > also alles genauso möglich. Man bräuchte nur einen kleinen Wassertank.

    Ja man klar! Seinen Mirai einfach ans Stromnetz klemmen und als Elektrolyseur fungieren lassen, oder beim Berg runter rollen => Energiewende erledigt(mit flachen Hand kräftig auf die Stirn hau)! Warum bin ich da nie selber drauf gekommen?

  4. Re: V2G vergessen - E-Auto dadurch noch besser

    Autor: DjNorad 29.06.20 - 20:04

    Huggenknubbel schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Die Brennstoffzelle kann genauso aus elektrizität Wasserstoff erzeugen. Ist
    > also alles genauso möglich. Man bräuchte nur einen kleinen Wassertank.


    genau und jedes autro müsste dann die Hochleistungspumpe die 800 bar für den H2-Tank erzeugt um das generierte H2 auch abspeichern zu können eingebaut haben....

    prima zu ende gedacht....



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 29.06.20 20:04 durch DjNorad.

  5. Re: V2G vergessen - E-Auto dadurch noch besser

    Autor: Oktavian 29.06.20 - 20:08

    > genau und jedes autro müsste dann die Hochleistungspumpe die 800 bar für
    > den H2-Tank erzeugt um das generierte H2 auch abspeichern zu können
    > eingebaut haben....
    >
    > prima zu ende gedacht....

    Nicht so voreilig. Der selbsterzeugte Wasserstoff könnte beispielsweise in einem separaten Tank unter niedrigerem Druck gespeichert werden. Besser noch könnte er drucklos in Metallhydrid gespeichert werden. Klar, das müsste man erst sinnvoll entwickeln, bislang gibt es das quasi nur bei U-Booten. Zudem ist es zur Zeit noch abartig teuer. Aber denkbar wäre es...

  6. Re: V2G vergessen - E-Auto dadurch noch besser

    Autor: captain_spaulding 29.06.20 - 20:24

    Denkbar wäre auch einen Atomreaktor in jedes Auto einzubauen und damit das Netz zu speisen. Ist zur Zeit nur noch etwas teuer und gefährlich, aber die Technik entwickelt sich unglaublich schnell weiter.

  7. Re: V2G vergessen - E-Auto dadurch noch besser

    Autor: Grimreaper 29.06.20 - 20:45

    tovi schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Elektroautos werden in ein paar Jahren immer wenn sie nicht fahren am
    > Stromnetz hängen und helfen, dieses zu stabilisieren.
    >
    > 1 Million E-Autos mit einer Kapazität von 50 kwH sind 50 Mwh an Kapazität
    > fürs Netz.
    > Wenn jetzt jeder nur einen Teil seines Akkus für Netzdienliche
    > Stromschwankungen freigibt haben wir ein großes Problem der Energiewende
    > gelöst.
    >
    > Und keine angst, die Akkus nutzen sich dadurch nicht ab. Das wurde bereits
    > durch wissenschaftliche Tests bewiesen.

    V2G ist nicht wirklich praxistaugich, da es die wegen der langen Ladezeiten ohnehin schlechte Verfügbarkeit eines BEVs noch weiter verschlechtern würde. Was würdest du sagen wenn du morgens losfahren willst, aber die Batterie leer ist, weil der Netzbetreiber meinte, er braucht die leere Batterie um die nächste Spitze im Stromnetz abzupuffern?

    Und der Energiewende ist dadurch auch nicht geholfen, da man mit Lithium-Baterien wegen der hohen Eigenentladung keine saisonalen Schwankungen puffern kann...hieße ja auch dass man für saisonale Schwankungen extra-Kapazität in der PKW-Batterie vorhalten müsste - also Mumpitz.

    Im Gegenteil schaden BEVs eher der Energiewende, da diese eher abends/nachts aufgeladen werden - Zeiten in denen der Erneuerbare-Energien-Anteil im Strommix mangels Solarstrom schlechter, d.h. Kohle- und Atomstromlastiger ist.

    > Mit Wasserstoff ist all das nicht zu machen.
    Wie bitte? Mit Wasserstofferzeugung, und z.B. Power-2-Gas kann man extrem große Mengen erneuerbarer Energie auch über einen langen Zeitraum speichern.
    Und, btw. es gibt auch schon Wasserstoff-Erzeuger für den Hausgebrauch.

  8. Re: V2G vergessen - E-Auto dadurch noch besser

    Autor: Captain 29.06.20 - 21:36

    Sorry, aber ich kaufe ein Auto für mich und bin nicht bereit, den Energieversorgern auch bei der Stabilisierung des Netzes zu helfen und unter Umständen das noch mit einer kürzeren Akku Lebenszeit zu bezahlen.

    Ideen darf man haben, auch wenn sie meiner Meinung nach Murks sind..

  9. Re: V2G vergessen - E-Auto dadurch noch besser

    Autor: Captain 29.06.20 - 21:41

    Grimreaper schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > > Mit Wasserstoff ist all das nicht zu machen.
    > Wie bitte? Mit Wasserstofferzeugung, und z.B. Power-2-Gas kann man extrem
    > große Mengen erneuerbarer Energie auch über einen langen Zeitraum
    > speichern.
    > Und, btw. es gibt auch schon Wasserstoff-Erzeuger für den Hausgebrauch.

    So ist es, haben wir viel Überschuss bei den erneuerbaren, dann ab in den Wasserstoff. Wasserstoff hat einen unschlagbaren Vorteil, er ist nicht endlich.

    Außerdem sollte man grösserer denken, pflastert die Sahara mit Solarzellen zu und erzeugt Wasserstoff....

  10. Re: V2G vergessen - E-Auto dadurch noch besser

    Autor: Eheran 29.06.20 - 21:46

    >V2G ist nicht wirklich praxistaugich
    Korrekt.
    >da es die wegen der langen Ladezeiten ohnehin schlechte Verfügbarkeit eines BEVs noch weiter verschlechtern würde.
    Falsch. Sondern weil es mangels Bedarf/Regulierungen noch nicht entwicklet ist. Die Eigentümer vieler BEV würden sich freuen, wenn ihr Auto noch ein paar ¤ beim Rumstehen verdient und dabei auch noch einen fundamentalen Beitrag zum Klima leistet.

    >Was würdest du sagen wenn du morgens losfahren willst, aber die Batterie leer ist
    Bei 20% Kapazitätsnutzung durch den Betreiber, selbst wenn diese völlig stupide ist, ohne jede Rücksicht auf den jeweiligen Fahrzyklus: Bleiben noch 80%.

    >Und der Energiewende ist dadurch auch nicht geholfen, da man mit Lithium-Baterien wegen der hohen Eigenentladung keine saisonalen Schwankungen puffern kann
    Erstmal müssen wir Energie auf dem Niveau von Stunden(!) puffern, bevor wir über Tage, Wochen oder dann gar Monate reden können. Wenn es in 50(?) Jahren so weit ist, dann wird der Verlust sichlich noch geringer sein als heute. Heute sind es... 1% im Monat? Wen interessiert das überhaupt? Warum reden wir über so irrelevante Verluste? Welche Rolle spielt das, wenn jede Umwandlung und jeder Transport schon viel mehr Verluste verursacht? Und es ansonsten ohnehin keine auch nur annähern so effiziente Speichermöglichkeit gibt?

    >Im Gegenteil schaden BEVs eher der Energiewende, da diese eher abends/nachts aufgeladen werden
    Guck dir doch wenigstens ein mal vor so einer Aussage an, wann die Energie im Überschuss vorhanden ist. Wann ist deiner Meinung nach Energie im Überschuss vorhanden, wenn nicht abends und nachts?
    Im Januar 2020 war es 1x in der Nacht vom 30. zum 31.01. für ~5h.
    Vorjahr:
    Januar 2019 ~30h insbesondere nachts
    Februar 2019 fast nichts, aber das nachts
    März 2019 ~40h insbesondere nachts
    April 2019 ~24h über einen ganzen Tag hinweg
    Mai 2019 ~5h mittag/nachmittag
    Juni 2019 etwa 24h am Stück, also den ganzen Tag hinweg zu jeder Uhrzeit
    Juli 2019 kein Überschuss
    August 2019 für etwa 10h nachmittags
    September 2019 waren es ~15h Überschuss zu jeder Tageszeit
    Oktober 2019 ~10h Überschuss nachts
    November 2019 quasi kein Überschuss
    Dezember 2019 ~30h fast nur nachts
    Usw.

    Aktuell durch Corona, viel Wind und viel Sonne waren es im April 2020 ~22h und im Mai 2020 auch nochmal ~24h Überschuss, jeweils abends.


    Woher diese Argumentation? Woher die Schlüsse? Worauf basiert deine Aussage?

  11. Re: V2G vergessen - E-Auto dadurch noch besser

    Autor: ulink 29.06.20 - 21:51

    Das Argument, dass die Wasserstofftechnik deshalb so toll ist, weil man den ja aus dem reichlich vorhandenen Wasser bekommt, habe ich selbst erst kürzlich privat von einem Menschen gehört, den ich sonst als durchaus intelligent bezeichnen würde.

    Einfach unfassbar, da ist Hopfen und Malz verloren und jegliche Liebesmüh vergeblich.

  12. Re: V2G vergessen - E-Auto dadurch noch besser

    Autor: Ach 29.06.20 - 22:11

    Falscher kann man V2G wohl kaum verstehen! Das Netz eignet sich zum kurz- bis Anfang mittelfristigem Energie puffern angefangen in Minuten über Stunden bis hin zu ein paar Tagen, und wird über diesen Bereich eine extrem produktive und unverzichtbare Schlüsselrolle einnehmen, vom Verstetigen des Solar- und Windstroms über das Entgegennehmen immenser Stromspitzen, über das decken immenser Verbrauchsspitzen, bis hin zum Überbrücken von ein paar Tagen sehr niedriger Stromproduktion.

    Als Saisonaler Speicher ist und war das V2G nie gedacht oder geplant. Das erledigen andere Speichermethoden wie der Wasserstoff, allerdings wird selbst der Wasserstoff nicht ohne den V2G Puffer auskommen. Also nochmal : Ein Wasserstoffwirtschaft ist unbedingt auf ein V2G Puffer angewiesen. Am V2G führt also, ob mit oder ohne H2, kein Weg vorbei! Ist das verständlich?

    Und was die Sorge mit dem leeren Akku betrifft. Der mit seiner Fahrzeugbatterie am Verbund Teilnehmende bestimmt selber welchen Speicherbereich seiner Batterie er dem V2G Anbieter zur Verfügung stellt. Z.B. könnten das 50% bis 80% sein, so das garantiert ist, dass sein Wagen immer mindestens zu 50% geladen ist. Ist das verständlich?(ich glaube genau wir beide hatten genau dieses Gespräch schon mal vor Kurzem in diesem Forum) Der Parkplatz auf der Arbeitsstelle ist eventuell der sogar attraktivere gegenüber dem heimischen Stellplatz. Warum um alles in der Welt, sollte der P2G Anbieter auf dieses kostbare Potenzial verzichten, oder warum sollte der Besitzer des Parkplatzes sich die damit verbundenen Einnahmemöglichkeiten entgehen lassen?

  13. Re: V2G vergessen - E-Auto dadurch noch besser

    Autor: Ach 29.06.20 - 22:39

    Captain schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Sorry, aber ich kaufe ein Auto für mich und bin nicht bereit, den
    > Energieversorgern auch bei der Stabilisierung des Netzes zu helfen und
    > unter Umständen das noch mit einer kürzeren Akku Lebenszeit zu bezahlen.
    >
    > Ideen darf man haben, auch wenn sie meiner Meinung nach Murks sind..

    Kannst du so handhaben, jederzeit, niemand zwingt dich zu gar nichts. Auf der Anderen Seite kannst du mit deinem Auto aber auch extra Geld verdienen, durch stumpfes herum stehen als Speicherzelle.

  14. Re: V2G vergessen - E-Auto dadurch noch besser

    Autor: misfit 29.06.20 - 23:07

    Bezüglich V2G siehst du das zu Schwarz / Weiß. Also ich gehe davon aus das du dem Stromnetz nur einen Teil deines Akkus zur Verfügung stellen wirst. Angenommen du fährst jeden Tag nur 50km zur Arbeit und zurück. Dann könntest du sagen, bitte entladen mein Auto nicht unter 100km Reichweite (ca 20 KWh). Und das du spontan lange Strecken fährst, wird wohl auhh nicht so oft vor kommen. Da denke ich wird man seinen PKW dann einfach aus dem V2G-System nehmen können und es wird ganz normal voll geladen.
    Und bei V2G muss demjenigen, der seinen PKW dem System bereitstellt, auch irgendeine Gegenleistung angeboten werden, sonst macht da doch keiner mit.

  15. Re: V2G vergessen - E-Auto dadurch noch besser

    Autor: DasJupp 06.07.20 - 08:47

    tovi schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Elektroautos werden in ein paar Jahren immer wenn sie nicht fahren am
    > Stromnetz hängen und helfen, dieses zu stabilisieren.

    Das ist auch ein Vorteil den ich eigentlich schon lange sehe. Dezentralisierte Stromnetzstabilisierung. In South Australia hat sich ja schon gezeigt, wie gut die Tesla Akkufarm das Stromnetz stabilisieren kann.

    Wenn es nun zu einem Stromausfall kommt (kann ja immer mal passieren), dann kannst du mit einem BEV dein Eigenheim weiterhin mit Storm beliefern. Der Akku wird nicht ewig halten, aber zumindest Strom für Licht, Kühlschrank und Heizung wäre vorhanden. Damit wird man einige Tage "überleben" können.

  16. Re: V2G vergessen - E-Auto dadurch noch besser

    Autor: dragnod0 07.07.20 - 13:09

    Ach schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Warum um alles in der
    > Welt, sollte der P2G Anbieter auf dieses kostbare Potenzial verzichten,
    > oder warum sollte der Besitzer des Parkplatzes sich die damit verbundenen
    > Einnahmemöglichkeiten entgehen lassen?

    So wie du es Formuliert hast würde ich darauf Antworten das weder dem P2G Anbieter noch dem Parkplatzbetreiber zusteht über einen Akku zu verfügen der nicht sein Eigentum ist.
    Das dadurch eingenomme Geld würde dem Eigentümer des Akkus zustehen. Der Parkplatzbesitzer hätte höchstens ein Anrecht auf eine Provision.

    Es mag Ignmorant klingen aber genau so Funktioniert nun mal unsere Wirtschaft.

    Die weiter oben getätigte Aussage das ein Akku dadurch keinen schaden nehmen würde ist mumpitz! Litium-Ionen/Polyer Akkus verlieren bei jedem Ladezyklus an Kapazität. Ob es sich dabei im 1% (1/100) eines Ladesyklus oder einen Kompletten Zyklus handelt ist dabei egal. Der Akku nuzt sich trozdem ab. Ohne ausreichend hohen finanziellen Ausgleich dieses Verschleißes würde ich mein E-Auto dafür nicht zur verfügung stellen wollen.
    Mit gemieteten Akkus dürfte es rechtlich eh unmöglich sein diesen als Puffer zur verfügung zu stellen. Außer der Hersteller erlaubt dies explizit im Mietvertrag.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 07.07.20 13:13 durch dragnod0.

  17. Re: V2G vergessen - E-Auto dadurch noch besser

    Autor: Ach 07.07.20 - 15:35

    dragnod0 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > So wie du es Formuliert hast würde ich darauf Antworten das weder dem P2G Anbieter noch
    > dem Parkplatzbetreiber zusteht über einen Akku zu verfügen der nicht sein Eigentum ist.
    > Das dadurch eingenomme Geld würde dem Eigentümer des Akkus zustehen. Der
    > Parkplatzbesitzer hätte höchstens ein Anrecht auf eine Provision.

    Das geht doch dich oder einen anderen Dritten nichts an, wenn Akku- und Parkplatzbesitzer zu einer Übereinkunft finden, mit der beide zufrieden sind und die auch nicht in irgendeiner Form sittenwidrig ist. Ob das eine feste Miete an den Akkubesitzer ist oder eine Beteiligung am Regelstromgeschäft oder ob der Parkplatzbesitzer/Stromanbieter beide Optionen anbietet, all das ist in Ordnung, solange der Parkplatzbesitzer/Stromanbieter den Wagenbesitzer nicht zwingt sondern ihm die Wahl lässt zwischen dem Angebot und dazwischen, ganz normal und ohne jede V2G Funktion die Traktionsbatterie zu laden.

    > Es mag Ignmorant klingen aber genau so Funktioniert nun mal unsere Wirtschaft.

    Es mag Ignmorant klingen, aber die von dir aufgeführten Beschränkungen erlauben unser Form der Wirtschaft erst gar nicht.

    > Die weiter oben getätigte Aussage das ein Akku dadurch keinen schaden nehmen würde
    > ist mumpitz! Litium-Ionen/Polyer Akkus verlieren bei jedem Ladezyklus an Kapazität. Ob es
    > sich dabei im 1% (1/100) eines Ladesyklus oder einen Kompletten Zyklus handelt ist dabei
    > egal. Der Akku nuzt sich trozdem ab. Ohne ausreichend hohen finanziellen Ausgleich dieses
    > Verschleißes würde ich mein E-Auto dafür nicht zur verfügung stellen wollen.

    Was interessiert jemand deine Warnungen, wenn seine Batterie mehrere tausend Ladezyklen weg steckt und eine durchschnittliche Fahrstrecke von ü1Mio Meilen überlebt, ohne dass die Kapazität unter 80% fällt? Grundsätzlich ist mit dem V2G Netz soviel Geld zu verdienen, dass jeder daran Beteiligte nach Abzug seiner Grenzkosten mit einem Gewinn nach hause geht. Wenn du dich dem enthalten willst, ja dann tue es doch! Es zwingt dich ja niemand!

    > Mit gemieteten Akkus dürfte es rechtlich eh unmöglich sein diesen als Puffer zur verfügung
    > zu stellen. Außer der Hersteller erlaubt dies explizit im Mietvertrag.

    Tja, finde das doch mal raus, wie das bei diesem einzigartigen Mietangebot von Renault für ihren Zoe um eine "Untervermietung" gestellt ist.

  18. Re: V2G vergessen - E-Auto dadurch noch besser

    Autor: Eheran 07.07.20 - 18:14

    >Ob es sich dabei im 1% (1/100) eines Ladesyklus oder einen Kompletten Zyklus handelt ist dabei egal. Der Akku nuzt sich trozdem ab.
    Ob man ein Auto 1m rollt oder 5km fährt - es nutzt sich auch ab. Aber vielleicht weniger, als wenn es nur rumstehen würde. Bei den niedrigen DOD in diesem Fall fällt die Nutzung einfach nicht ins Gewicht. Da ist der Akku irgendwann rein kalendarisch schrott, nicht durch die Nutzung.

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