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Eher fürs Land

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  1. Eher fürs Land

    Autor: wurstfett 13.05.22 - 09:51

    "Die Reichweite des eSprinters sei ausreichend dimensioniert, damit das Fahrzeug nicht nur in der Stadt, sondern auch im urbanen Umfeld lokal emissionsfrei unterwegs sein könne"
    Die Aussage klingt für mich eher Fachfremd. In der Stadt benötigt man eher mehr Reichweite als auf dem Land. In der Regel ist es auf dem Land So dass man Frikadellenbrötchen futtert und auf der Wache rumgammelt. Da hat das Gefährt genug Zeit zum Laden. In der Stadt fährt man vielleicht kürzere Strecken aber die sind rund um die Uhr im Einsatz. Denke zwar, dass das trotzdem machbar ist aber mehr gefordert wird der Akku sicher im städtischen Umfeld.

  2. Re: Eher fürs Land

    Autor: besserwizzla 13.05.22 - 09:59

    Da nach einem Einsatz das Fahrzeug erst einmal gereinigt und der Bestand neu aufgefüllt werden muss, sollte das mit dem Laden von 10 auf 80% in 20min gut machbar sein.

    Ab in die Garage, Stecker ran, mit den arbeiten beginnen ..läuft

  3. Re: Eher fürs Land

    Autor: MarcusK 13.05.22 - 10:02

    wurstfett schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > "Die Reichweite des eSprinters sei ausreichend dimensioniert, damit das
    > Fahrzeug nicht nur in der Stadt, sondern auch im urbanen Umfeld lokal
    > emissionsfrei unterwegs sein könne"
    > Die Aussage klingt für mich eher Fachfremd. In der Stadt benötigt man eher
    > mehr Reichweite als auf dem Land. In der Regel ist es auf dem Land So dass
    > man Frikadellenbrötchen futtert und auf der Wache rumgammelt. Da hat das
    > Gefährt genug Zeit zum Laden. In der Stadt fährt man vielleicht kürzere
    > Strecken aber die sind rund um die Uhr im Einsatz. Denke zwar, dass das
    > trotzdem machbar ist aber mehr gefordert wird der Akku sicher im
    > städtischen Umfeld.

    bei uns auf den Land kommt der Rettungswaagen aus der nächsten Stadt. Damit braucht er deutlich mehr Reichweite. Da es das gleiche Fahrzeug ist, was auch für die Stadt zuständig ist kann deine Aussage nicht stimmen.

  4. Re: Eher fürs Land

    Autor: M.P. 13.05.22 - 10:14

    Generalisieren aus der Situation daheim ist immer schlecht.
    Vielleicht ist bei "wurstfett" die nächste Stadt zu weit entfernt, um mit einer der Rettungswachen den Wohnort von "wurstfett" mit zu versorgen.
    Mein Geburtsort hat in der Kerngemeinde ca 5 - 6000 Einwohner mit umliegenden eingemeindeten Orten insgesamt gut 15000. Hat eine eigene Rettungswache ... Nächste Stadt mit mehr als 100000 Einwohnern liegt ca 20 km entfernt ...

  5. Re: Eher fürs Land

    Autor: Honigdieb 13.05.22 - 10:14

    besserwizzla schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Da nach einem Einsatz das Fahrzeug erst einmal gereinigt und der Bestand
    > neu aufgefüllt werden muss, sollte das mit dem Laden von 10 auf 80% in
    > 20min gut machbar sein.
    >
    > Ab in die Garage, Stecker ran, mit den arbeiten beginnen ..läuft

    Ähm. Nein.

    Wir reden von einem KTW.
    Da wird nicht nach jedem Einsatz der Bestand auf Wache aufgefüllt.
    Da werden morgens 20 Decken und 40 Unterlagen eingepackt, ein paar Schürzen für Bäh-Fahrten und gut ist, die Wache ward dann für die nächsten 12 Stunden gesehen.

    Und ich würd da nicht mal zwischen Land und Stadt unterscheiden:
    Auf dem Land sind halt die Wege länger, aber deshalb gibts jetzt nicht weniger Braddel-Fahrten. Man hat dann zwar im Vergleich zur Stadt "nur" 5 Einsätze am Tag, aber hat trotzdem die ganze Zeit geschuftet.

    Wer auf der Couch chilln will muss in einer Kleinstadt RTW fahren ;-)

  6. Re: Eher fürs Land

    Autor: bifi 13.05.22 - 10:22

    Aus meinen KTW Zeiten in der Großsstadt kann ich mich erinnern, dass wir in einer 8-Stunden Schicht gerne mal maximal 100km unterwegs waren. Vielleicht mal 120km. Aber das war es. Dafür wurde das Fahrzeug direkt von der nächsten Schicht abgelöst.
    Aber 2 Schichten sollte das Auto dann trotzdem durchhalten. Ist dann die Frage wieviel 16 Stunden Betrieb mit permanenter Heizung im Winter machen. Da könnte es ggf knapp werden. Aber andererseits: in jeder Schicht hat man mal 30-40 Minuten Pause, da kann man anstecken. Aber auch hier: Ladeinfrastruktur. Die fehlt. Die Rettungswachen werden wohl kaum DC-Ladesäulen aufbauen.

    —> Akku sollte reichen, an kalten Wintertagen (die dank Klimawandel ja seltener werden) kann es mit 2 aufeinanderfolgenden Schichten doch knapp werden.

  7. Re: Eher fürs Land

    Autor: M.P. 13.05.22 - 10:22

    Hmm, das möchte ich zumindest in der aktuellen Situation durchaus bezweifeln.
    Die Passagiere eines KTW gehören sicherlich mehrheitlich zur Risikogruppe, die mit ernsthaften Komplikationen bei einer Corona-Infektion rechnen dürfte.

    Wenn ein KTW in einer Schicht nur Patienten einliefert, die ein paar Tage später Corona-Positiv sind, weil der Patient auf der ersten Fahrt das Virus weiträumig im Innenraum verteilt hat ...

    Zumindest werden die Betreiber von KTWs aktuell einen "erhöhten Hygienischen Aufwand" in Rechnung stellen. Ob dieser Aufwand dann in Wirklichkeit auch geleistet wird steht auf einem anderen Blatt ...

  8. Re: Eher fürs Land

    Autor: M.P. 13.05.22 - 10:26

    Ohne DC-Lademöglichkeit ist der Betrieb meiner Meinung nach nicht sinnvoll möglich.
    Selbst Dreiphasiges AC-Laden mit 22 kW Ladeleistung wird wohl Grenzwertig sein ...
    50 kW DC-Ladung würde in einer halbstündigen Pause schon ggfs. 100 km in den Akku bringen ...

    In vielen Rettungswachen hängen die Einsatzfahrzeugen in der Halle sowieso an "Nabelschnüren".

  9. Re: Eher fürs Land

    Autor: Isodome 13.05.22 - 11:15

    Einfach beim "Kunden" laden :)

  10. Re: Eher fürs Land

    Autor: besserwizzla 13.05.22 - 12:10

    Honigdieb schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > besserwizzla schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Da nach einem Einsatz das Fahrzeug erst einmal gereinigt und der Bestand
    > > neu aufgefüllt werden muss, sollte das mit dem Laden von 10 auf 80% in
    > > 20min gut machbar sein.
    > >
    > > Ab in die Garage, Stecker ran, mit den arbeiten beginnen ..läuft
    >
    > Ähm. Nein.
    >
    > Wir reden von einem KTW.

    da hat sich vorhin die Überschrift noch mit dem Text widersprochen

  11. Re: Eher fürs Land

    Autor: crazypsycho 13.05.22 - 13:10

    bifi schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Die Rettungswachen werden wohl kaum
    > DC-Ladesäulen aufbauen.

    Warum nicht, was spräche denn dagegen?

  12. Re: Eher fürs Land

    Autor: Honigdieb 13.05.22 - 13:46

    besserwizzla schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > da hat sich vorhin die Überschrift noch mit dem Text widersprochen
    Aber auch beim RTW fährt man nicht unbedingt nach jedem Einsatz zurück in den Stall zum Auffüllen. Man kann auch gut mehrere internistische Notfälle und einen chirurgischen / traumatischen in einem Rutsch fahren. Ob es sinnvoll ist steht natürlich auf einem anderen Blatt.

  13. Re: Eher fürs Land

    Autor: crazypsycho 13.05.22 - 13:50

    Honigdieb schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > besserwizzla schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > da hat sich vorhin die Überschrift noch mit dem Text widersprochen
    > Aber auch beim RTW fährt man nicht unbedingt nach jedem Einsatz zurück in
    > den Stall zum Auffüllen.

    Selbst dann reicht die Kapazität mehr als dicke aus. So ein RTW fährt ja nicht die ganze Schicht durch. Da wird viel beim Patienten gestanden. Mit über 300km Kapazität sollte man locker über den Tag kommen.

  14. Re: Eher fürs Land

    Autor: M.P. 14.05.22 - 08:26

    Die zweite Stelle, wo ein Rettungswagen ggfs. eine Viertelstunde steht ist am Portal der Notaufnahme des Krankenhauses für die Übergabe ..

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