1. Foren
  2. Kommentare
  3. Automobil
  4. Alle Kommentare zum Artikel
  5. › Fahrdienst: Uber-Chef beurlaubt sich…

Alkohol und Drogen seperat genannt?

  1. Thema

Neues Thema Ansicht wechseln


  1. Alkohol und Drogen seperat genannt?

    Autor: Cystasy 14.06.17 - 22:11

    Darf man erfahren wieso Alkohol und Drogen seperat genannt werden? Ist ja nicht so, als wäre Alkohol keine Droge.. Alkohol = Droge. Das jetzt seperat aufzuzählen ist mal wieder Typisch.. Bier und Zigaretten sind "normal" und werden garnicht als das wahrgenommen was sie nunmal sind, aber andere Drogen sind dann plötzlich "was ganz anderes".. obwohl Droge nunmal Droge bleibt und diverse andere Drogen harmloser sind als Alk und Zigaretten.

    Vorallem aber - wieso erlaubt man überhaupt das konsumieren von Drogen am Arbeitsplatz? Wieso gibt man Mitarbeitern Geld für den Kauf von Drogen Geld / stellt sie zur Verfügung? Sollen sich die Mitarbeiter jetzt beim arbeiten zuschütten oder wie hat man das zu verstehen?



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 14.06.17 22:13 durch Cystasy.

  2. Re: Alkohol und Drogen seperat genannt?

    Autor: Eheran 15.06.17 - 07:43

    >diverse andere Drogen harmloser sind als Alk und Zigaretten.
    Da würden mich ein paar Beispiele interessieren.
    Immerhin sind Zigaretten so "wenig schädlich", dass es lange dauerte, wirklich einen Zusammenhang zwischen Rauchen und Gesundheitsschäden zu _beweisen_. Alkohol muss man immer und immer wieder in Massen(!) trinken um die schädigende Wirkungen zu sehen.

  3. Re: Alkohol und Drogen seperat genannt?

    Autor: plutoniumsulfat 15.06.17 - 14:09

    Eheran schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > >diverse andere Drogen harmloser sind als Alk und Zigaretten.
    > Da würden mich ein paar Beispiele interessieren.
    > Immerhin sind Zigaretten so "wenig schädlich", dass es lange dauerte,
    > wirklich einen Zusammenhang zwischen Rauchen und Gesundheitsschäden zu
    > _beweisen_. Alkohol muss man immer und immer wieder in Massen(!) trinken um
    > die schädigende Wirkungen zu sehen.

    Ne Leber sieht man halt so schlecht ;)

    Wie wär's mit Gras? Das schlimme an Alkohol ist ja, das er, dadurch, dass er erlaubt ist, eher unscheinbar wirkt, aber die viele andere Drogen vom Suchtpotential in den Schatten stellt. Die Auswirkungen auf den Körper sind ja jetzt auch nicht gering. Klar, dafür brauchts mehr als 2-3 Bier in der Woche, aber sowas entwickelt sich ja auch schleichend. Erst ist es das Feierabendbier, dann zwei, dann drei, dann eins in der Mittagspause und wenn der Chef das schon am Arbeitsplatz erlaubt, ja warum denn dann auch nicht gleich da? Da ist man über den Tag schnell mal bei ein paar Flaschen und das reicht für langanhaltende Schäden.

  4. Re: Alkohol und Drogen seperat genannt?

    Autor: Anonymer Nutzer 15.06.17 - 14:34

    > Erst ist es das
    > Feierabendbier, dann zwei, dann drei

    Ersetze Bier mit Joint, Tablette oder Spritze.

    Grundsätzlich gebe ich Dir aber Recht. Alkohol wird nur deshalb verkauft, weil er bereits erlaubt und gesellschaftlich akzeptiert ist. Würde eine Firma heute das erste Alkoholprodukt für den menschlichen Verzehr auf den Markt bringen wollen, kämen die wenigstens in der EU mit keinem Fuß in den Markt: Sucht, Auswirkungen auf Schwangere oder Auto- und Radfahrer, Gewaltpotenzial, etc.
    Nicht mal "Mon Cheri" würde es so auf Rezept in der Apotheke geben. Muss man sich mal vorstellen: Alkohol an 24-Stunden-Tankstellen, aber Gras ist gleich ganz verboten.

  5. Re: Alkohol und Drogen seperat genannt?

    Autor: Eheran 15.06.17 - 20:55

    >Wie wär's mit Gras?
    Und was ist daran harmloser?
    Die ganzen negativen Effekte vom Rauchen hat man dort doch ebenso (beides verschwelt).
    Dann sind da die Leute, deren Hirn dann (dauerhaft?) nur noch "Brei" ist.

  6. Re: Alkohol und Drogen seperat genannt?

    Autor: Cystasy 15.06.17 - 22:31

    Eheran schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > >Wie wär's mit Gras?
    > Und was ist daran harmloser?
    > Die ganzen negativen Effekte vom Rauchen hat man dort doch ebenso (beides
    > verschwelt).

    Nein hat man nicht. Man ist nicht angewiesen Gras in einem Joint zu konsumieren. Du kannst Gras verbacken in Gebäck, kannst es Vaprosieren (=keine Verbrennung und kein Teer etc.) und es gibt noch zig andere Konsumarten die eben NICHT die negativen Effekte vom rauchen haben.

    Weitere Drogen die harmloser sind, oft aber garnicht als Drogen wahrgenommen werden: Koffein, Zucker etc.

    Für uns Menschen sind diese Stoffe schon so im Alltag angekommen, das viele garnicht mehr das ganze als Droge wahrnehmen, obwohl sie es sind. Auch Alkohol und Zigaretten sind Drogen.. sogar meiner Meinung nach mitunter sehr Gefährliche. Dagegen sind Gras und diverse andere Drogen nichts gegen. Wir haben Jährlich zig Tode durch Unfälle weil Menschen zu Dumm sind zu kapieren das man unter Alkohol Einfluss nicht Auto fahren sollte.. das scheint niemand zu interessieren. Zudem gibts ständig Schlägereien & Leute werden total Agressiv durch Alkohol (sieht man vor Discothekem sehr gut immer) und bauen Mist.. Ich hab noch nie jemand der High auf Gras ist das der ne Schlägerei anfängt oder irgendwie Agressiv wird.. eher das genaue Gegenteil.. und wenn man Gras nicht in einem Joint (also ohne Tabak & Verbrennung) konsumiert ist es auch um Welten harmloser als jetzt ne Zigarette weil eben keine Verbrennung stattfindet.

    p.s: Zu dem "Gehirn is matsche dadurch" -> Es kommt IMMER auf die Menge an, und wie man konsumiert. Wenn du dir 24/7 Bier und Zigaretten reinhaust, dann biste auch irgendwann Matsche. Die meisten Personen nutzen Gras aber zum abschalten nach nem harten Arbeitstag.. Abends oft. So gut wie jeder den ich kenne, konsumiert Gras nur als eine Art "Abends mal ein bisschen Chillen und vom harten Tag bissel runterkommen" - so wie manche sich einen schönen Warmen Tee gönnen oder sonstige Genussmittel. Ich kenne kaum jemand der sich mit Gras jetzt "zuballert". Und die Personen die dies tun, tun dies aus anderen Gründen - das hat nichts spezifisch mit Gras zu tun, sondern damit das sie im Reallife irgendwelche Sorgen oder Probleme haben mit denen sie nicht klarkommen. Gäbs da kein Gras für diese Personen als Option, würden sie andere Mittel wie Alkohl oder sonstiges zu sich nehmen. Man sollte nicht den Stoff verteufeln der von Leuten genommen wird im Versuch der Selbstmedikation, sondern da ansetzen wo es wichtig ist -> Bei den Sorgen & Problemen von diesen Menschen. Anders wird man dem ganzen nicht bei kommen.. verbietest du nämlich eine Sache, greifen diese Personen zur nächsten..verbietest die auch wieder, kommt wieder die nächste Sache.. so löst du das ganze Problem nicht.. du verschlimmerst nur das Leid & die Probleme von Menschen weil du ihnen sogesehen nicht hilfst, sondern ihnen noch mehr Problemen bereitest als mit denen sie eh schon zu kämpfen haben.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 15.06.17 22:41 durch Cystasy.

  7. Re: Alkohol und Drogen seperat genannt?

    Autor: Eheran 16.06.17 - 00:36

    Zucker als Droge zu bezeichnen ist ein wenig merkwürdig. Wie begründest du das?
    >Für uns Menschen sind diese Stoffe schon so im Alltag angekommen
    Zucker sind wie Fette, Proteine oder Wasser ein Grundbaustein aller Lebewesen.

    >Man ist nicht angewiesen Gras in einem Joint zu konsumieren.
    Bei Tabak ist man auf das rauchen angewiesen...?

    >Wir haben Jährlich zig Tode durch Unfälle weil Menschen zu Dumm sind zu kapieren das man unter Alkohol Einfluss nicht Auto fahren sollte.. das scheint niemand zu interessieren.
    Bei 80'000'000 Menschen passiert eben auch viel dummes. Seit wann interessiert das niemand mehr? Gibt es nicht nach jedem solchen Vorfall großes Geschrei, mindestens lokal?

    >Zudem gibts ständig Schlägereien
    Auch die gibt es völlig unabhängig von irgendwelchen Drogen. Die aller meisten Menschen müssen sich eben beweisen und wollen etwas besonderes sein.

    >Ich hab noch nie jemand der High auf Gras ist das der ne Schlägerei anfängt oder irgendwie Agressiv wird..
    Wenn sich jemanden mit einer richtig harten und zerstörenden Droge sediert, dann kann er sich nicht mal mehr bewegen. Ist sie deswegen eine "nicht so schlimme" Droge? Was ist das für ein Argument?

    >Die meisten Personen nutzen Gras aber zum abschalten nach nem harten Arbeitstag.. Abends oft.
    Die meisten Personen nutzen Bier/Wein/... zum abschalten nach einem beliebigen Tag.

    >Und die Personen die dies tun, tun dies aus anderen Gründen - das hat nichts spezifisch mit Gras zu tun
    Wie bei jeder anderen Droge/Sucht auch.

    >so löst du das ganze Problem nicht
    Habe ich auch nicht behauptet, auch wenn du mir das in den Mund legst und dann schön gegen diesen Strohmann argumentierst.

    >Es kommt IMMER auf die Menge an, und wie man konsumiert.
    Wie auch bei jeder anderen Sache die es auf dem Planeten gibt. Die Aussage hat einfach keinen Informationsgehalt

  8. Re: Alkohol und Drogen seperat genannt?

    Autor: Cystasy 16.06.17 - 02:10

    Eheran schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Zucker als Droge zu bezeichnen ist ein wenig merkwürdig. Wie begründest du
    > das?

    Zucker spricht in unserem Gehirn unser Belohnungszentrum an.
    Zucker hat eine direkte Wirkung auf unser Gehirn & unser Verhalten - auch wenn dies nicht so offensichtlich ist.

    http://www.medizinauskunft.de/artikel/diagnose/psyche/12_12_zuckerdroge.php

    > Bei Tabak ist man auf das rauchen angewiesen...?

    Bei Tabak im Allgemeinen nicht, bei Zigaretten konsumieren aber 90% (schätzung meinerseits) eben den Tabak der darin enthalten ist indem sie die Zigarette Anzünden. Ich schrieb ja bewusst von Zigaretten, nicht von Tabak als sich.
    Es ging hier um die spezifische Konsumvariante von Tabak in Form von Zigaretten.

    > Bei 80'000'000 Menschen passiert eben auch viel dummes. Seit wann
    > interessiert das niemand mehr? Gibt es nicht nach jedem solchen Vorfall
    > großes Geschrei, mindestens lokal?

    Das Problem ist, das sowas meistens eben durch Alkohol passiert. Bei anderen Drogen ist es nicht so häufig aufzufinden von den Statistiken her. Ich habe jetzt keine genauen Zahlen, aber die Tode durch Alkohol am Steuer ist sehr hoch.
    Natürlich sollte man auch nicht mit Gras intus fahren da auch bei Gras die Reaktionsgeschwindigkeit getrübt ist usw.

    > Auch die gibt es völlig unabhängig von irgendwelchen Drogen. Die aller
    > meisten Menschen müssen sich eben beweisen und wollen etwas besonderes
    > sein.

    Es ging mir nicht darum das es ja eh Schlägereien gibt. Es ging mir darum das Menschen die im Alltag (nüchtern) total Lieb und Nett sind plötzlich tierisch Agressiv und "Scheiße bauend" werden sobald sie Alkohl intus haben. Ich kenne viele Menschen die tierisch Nett sind und nicht mal einer Fliege was antun würden, sobald die aber Alkohol trinken dreht sich das genau ins Negative. Bei Cannabis hab ich sowas noch nie erlebt - eher das Menschen dann noch viel mehr Sozialer , Ruhiger und Entspannter werden. Keine Spur von Agressionen. Bei Alkohol ist dies aber sehr wohl der Fall. Und das sieht man halt dann auch wenn man vor Diskotheken hinschaut.. da wird genau das sehr gut sichtbar.

    > Wenn sich jemanden mit einer richtig harten und zerstörenden Droge sediert,
    > dann kann er sich nicht mal mehr bewegen. Ist sie deswegen eine "nicht so
    > schlimme" Droge? Was ist das für ein Argument?

    1) Cannabis ist keine "richtig harte und zerstörende" Droge. Zusätzlich ist Cannabis nicht so krass sedierend das du dann dich nicht mehr bewegen kannst. Du kannst mit Cannabis intus ganz normal deinen Körper bewegen, rumlaufen usw.. alles ohne Probleme. Bei Alkohl hast du aber Gleichgewichtsstörungen, kannst nicht mehr richtig grade laufen usw..

    2) Drogen ansich sind nicht schlimm. Menschen die Drogen falsch und ohne Verantwortungsbewusstsein konsumieren sind es. Wenn jemand sich zum Feierabend ein Joint gönnt bei sich zuhause, ist das völlig Harmlos für seine Umwelt. Wenn jemand sich ein Bierchen zischt am Abend auch. Zigaretten & Joints haben dann halt mehr Negative Folgen weil man sich die Stoffe die bei der Verbrennung entstehen halt direkt in die Lunge saugt.. aber das muss jeder selbst entscheiden.
    Die Menge & der Umgang mit einer Droge ist entscheidend - nicht die Droge ansich. Cannabis, Alkohol usw ist in Maßen alles okay.. Leute die es übertreiben haben nunmal kein Verantwortungsbewusstsein & denken nicht über die Folgen nach. Das ist aber nicht die Schuld der Droge. Auch Koffein kann dich töten wenn du zuviel nimmst.. ist es deshalb als Gefährlich eingestuft? Nein. Alles tötet dich wenn du zuviel nimmst.. die Dosis machts.

    > Die meisten Personen nutzen Bier/Wein/... zum abschalten nach einem
    > beliebigen Tag.
    Gegen das habe ich ja ansich nichts. Ich finde es nur lächerlich das man in unserer Gesellschaft so tut, als wäre Alkohol weniger Schädlich / Gefährlich als andere Drogen. Grundlegen sind alle Drogen gefährlich - entscheidend ist eben die Menge. Bei Cannabis hast du Medizinische Einsatzzwecke und es hilft gegen zig Krankheiten.. Alkohol nicht in diesem Maße. Trotztdem wird so getan als wäre Cannabis "was ganz böses" wohingegen dann Alkohol und Zigaretten als völlig harmlos und normal hingestellt werden. Das ist das Schräge in unserer Gesellschaft.


    > Wie bei jeder anderen Droge/Sucht auch.
    Eben. Sagte ich doch aber auch mit meiner Aussage. Das war ja nicht nur auf eine Droge bezogen gemeint von mir sondern allgemein.


    > Habe ich auch nicht behauptet, auch wenn du mir das in den Mund legst und
    > dann schön gegen diesen Strohmann argumentierst.
    Ich habe es nicht dir in den Mund gelegt, sondern lediglich erwähnt.
    Darf ich jetzt nicht mal aus eigenen Interesse Themen in ein Gespräch einbringen? Falls nein, tschuldige.

    > Wie auch bei jeder anderen Sache die es auf dem Planeten gibt. Die Aussage
    > hat einfach keinen Informationsgehalt

    Doch. Hat sie.
    Bei Alkohl bockt es keine Sau ob sich Jugendliche total abschießen bis sie alles vollkotzen und als Alkoholleichen im Krankenhaus landen. Aber WEHE ein Jugendlicher nippt auch nur mal leicht an nem Joint.. dann ist aber die Hölle los du!
    Die Verhaltensweise der Gesellschaft gegenüber Cannabis vs Alkohol ist einfach bescheuert. Cannabis ist Harmloser, hat sogar Medizinischen Nutzen.. aber da wird getan als ob Cannabis vom Teufel käme und einen direkt töten würde wenn man nur ein mg zu viel konsumiert.. und bei Alkohol dürfen sich alle zukippen bis die halb im Koma liegen und keinen Scherts in den Medien.. DAS ist das behinderte in unserer Gesellschaft. Normalerweise müsste das Verhalten der Gesellschaft gerade ANDERSRUM oder GLEICHWERTIG FÜR JEDE DROGE sein.. und nicht so Pseudo-Gutmensch style wo man Alk und Zigaretten für normal & okay abstempelt obwohl sie tierisch Schädlich sind. Entweder man Stuft die Gefährlichkeit von Drogen & ihre Legalität nach ihren Nebenwirkungen & Schädlichen Elementen ein, oder man lässt es bleiben. Denn Aktuell sind Drogen nicht illegal oder legal weil sie gefährlicher oder harmloser sind, sondern einfach teils Random. Es ist sogar bekannt das des Cannabis (-Verbot) damals benutzt wurde für Schmierkampangen gegen gewisse Personengruppen... es gab damals beim Verbot keine Gesundheitliche Begründigung dafür.

    https://www.youtube.com/watch?v=FD1HikaELK4



    4 mal bearbeitet, zuletzt am 16.06.17 02:21 durch Cystasy.

  9. Re: Alkohol und Drogen seperat genannt?

    Autor: Eheran 16.06.17 - 13:59

    Die gesellschaftliche Einstufung ist mir egal. Ich beziehe mich nach wie vor auf diese Aussage:
    >diverse andere Drogen harmloser sind als Alk und Zigaretten.

    Wenn du natürlich sogar Zucker als Droge bezeichnest, womit praktisch auch alle anderen Tätigkeiten und Sachen Drogen bzw. Süchte sind, dann braucht man gar nicht weiter reden - dann fehlt es an einer DIskussionsgrundlage. Wie bei einem Mondlandungsverschwörer der einfach alle Beweise als Fälschungen definiert und damit immer in seiner Sphäre bleibt.

    >Ich schrieb ja bewusst von Zigaretten, nicht von Tabak als sich.
    Okay. Dann vergleichen wir eben die 2 üblichen Einnahmeformen: Zigarette bzw. Joint.
    Beim einen schädige ich die Lunge/... und habe keinerlei Rauschzustand o.ä. (weshalb ich Rauchen für absolut überflüssig halte)
    Beim anderen schädige ich die Lunge/... und habe einen Rausch, in dem noch xyz passieren kann.

    Und wenn man Haare spalten will, wozu man ein "ich rede aber nicht von der Droge [Nicotin], sondern von dieser Form der Konsumierung [Rauchen]" zählen könnte, dann handelt es sich dabei ja gar nicht mehr um eine Droge. Sondern grundsätzlich um irgendeine schädliche Sache/Tätigkeit.
    Und man müsste auch mal fragen: Welcher Alkohol denn? Gibt nicht nur einen.
    Du sagst ja auch selbst:
    >Es kommt IMMER auf die Menge an, und wie man konsumiert.
    Klammerst du das für Nicotin aus und beziehst dich dort dann nur auf das rauchen von Zigaretten?

    Zu meinem Beispiel mit der harten Droge, wo sich jemand sediert:
    Das soll dich nicht dazu anregen, zu denken, ich rede da von Gras und du musst das jetzt in Schutz nehmen. Nein. Sondern du nennst immer wieder irgendwelche Effekte von Gras und dass das ja ganz friedlich ist. Bei meinem Beispiel wäre die Droge sehr hart und würde die Person regelrecht zerstören - aber agressiv o.ä. ist sie dabei nicht. Ist es deswegen eine "nicht so schlimme" Droge? Warum nutzt du diese Argumente für Gras?

    >Bei Alkohl bockt es keine Sau ob sich Jugendliche total abschießen bis sie alles vollkotzen und als Alkoholleichen im Krankenhaus landen. Aber WEHE ein Jugendlicher nippt auch nur mal leicht an nem Joint.. dann ist aber die Hölle los du!
    Das ist auch wieder OT... aber kann ich beides so nicht bestätigen. Beim Komasaufen gibts Kopfschütteln und beim Joint ebenso. Beim Joint evtl. sogar ein "kann man mal probieren". Und bei Komasaufen mit Krankenhaus will ich mal die Eltern sehen, die das nicht interessiert - oder irgendwelche im Freundeskreis, die das nicht interessiert.

    >hat sogar Medizinischen Nutzen
    Haben Opiate, Trinkalkohol, ... auch. Letzteres rettet dabei sogar direkt Leben statt "nur" die Lebensqualität zu steigern. Hat das eine Relevanz für die Diskussion? Sollten Medikamente frei verfügbar sein?

    >aber da wird getan als ob Cannabis vom Teufel käme und einen direkt töten würde wenn man nur ein mg zu viel konsumiert..
    Wieder OT. Das hat niemand behauptet und es steht hier auch einfach nicht zur Debatte. Das trifft auch auf einige weitere deiner Ausführungen zu. Ich stelle doch relativ konkrete Fragen, warum wird da so viel drum herum gebaut, was gar nichts damit zu tun hat?

  10. Re: Alkohol und Drogen seperat genannt?

    Autor: Cystasy 16.06.17 - 16:06

    Eheran schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wenn du natürlich sogar Zucker als Droge bezeichnest, womit praktisch auch
    > alle anderen Tätigkeiten und Sachen Drogen bzw. Süchte sind, dann braucht
    > man gar nicht weiter reden - dann fehlt es an einer DIskussionsgrundlage.

    Soll das jetzt ein Witz deinerseits sein? Nur weil DU Zucker nicht als Droge ansiehst (was meine Aussage ja bestätigt), heißt es nicht das Zucker keine Droge ist. Nicht jede Droge muss einen high machen. Es gibt zig Versuche zu dem Thema, und Zucker ist nunmal eine Droge. Obs dir gefällt oder nichts. Wieso dieser Fakt jetzt die Diskusionsgrundlage entziehen soll ist echt fraglich. Wirkt auf mich eher so, als würdest du nicht akzeptieren wollen das so etwas "harmloses" wie Zucker nunmal eine Droge ist. Und das behaupte ich nicht nur, sondern das sehen auch Wissenschaftler / Mediziner / Forscher so. Es ist nunmal so, obs dir passt oder nicht.

    > Und wenn man Haare spalten will, wozu man ein "ich rede aber nicht von der
    > Droge , sondern von dieser Form der Konsumierung " zählen könnte, dann
    > handelt es sich dabei ja gar nicht mehr um eine Droge.
    >Sondern grundsätzlich um irgendeine schädliche Sache/Tätigkeit.

    Tut mir leid, aber es ist nunmal ein Unterschied WIE ich eine Droge konsumiere.
    Wenn du Tabak schnupft oder kaust, hast du keine Negativen Effekte die du hättest wenn du den Tabak als Zigarette konsumieren würdest (dafür dann möglicherweise andere wie Nasenschleimhaut Reizungen etc.). Das ist nunmal abhängig von der Konsumform, und nicht vom Stoff Tabak alleine. Und das selbe ist bei Cannabis der Fall.

    > Und man müsste auch mal fragen: Welcher Alkohol denn? Gibt nicht nur
    > einen.

    Alkohol ist von der Wirkung her relativ gleich, egal ob du nun Wein, Schnaps, Bier oder was weiß ich für eine Sorte nimmst. Von daher ist es Bullshit solch eine Frage zu stellen. Das hat 0 Relevanz.

    > >Es kommt IMMER auf die Menge an, und wie man konsumiert.
    > Klammerst du das für Nicotin aus und beziehst dich dort dann nur auf das
    > rauchen von Zigaretten?

    Nein, tue ich nicht. Aber würdest du Nikotin auf direktem Wege konsumieren, hättest du nunmal nicht die Negativen Stoffe die bei der Verbrennung entstehen. Konsumierst du Nikotin beispielweise über eine Elektrische Zigarette, hast du keine Verbrennung sondern Verdampfung des Liquids indem Nikotin gelöst ist. Daher hast du kein Teer etc. beim konsum dabei. Verstehst du was ich meine?

    > Bei meinem Beispiel wäre die Droge sehr hart und würde die Person regelrecht
    > zerstören - aber agressiv o.ä. ist sie dabei nicht. Ist es deswegen eine
    > "nicht so schlimme" Droge? Warum nutzt du diese Argumente für Gras?

    1) Wenn eine Droge nachweislich sehr starke Negative Folgen (Gesundheitlich oder sonstwie) bei Menschen erzeugt, ist dies etwas das ich nicht gutheißen würde.

    2) Weil Gras nunmal Personen nicht "regelrecht zerstört" wie du das hier nennst.
    Bei Alkohol und Zigaretten / Joints / Bong rauchen könntest du sagen das dabei die Lungen & Nieren Schaden nehmen - aber genau hier stellt sich dann die Frage.. wieso ist Alkohol und Zigaretten erlaubt.. aber Gras nicht? Alles der 3 Dinge ist Schädlich (in der jeweiligen Konsumform). Wieso macht man da ein Unterschied? Entweder sollte man Stoffe anhand dessen verbieten, was sie für Negative Wirkungen haben.. oder es ganz sein lassen. Wenn man danach gehen würde, müsste man Zigaretten und Alkohol ebenfalls verbieten weil sie Menschen schaden. Selbst wenn du die Verhaltensmuster die durch den Konsum entstehen ignorieren würdest, gäbe es Körperliche Schäden durch den Konsum. wieso sind die 2 Stoffe also legal? Kannst du mir das sagen?

    > Beim Komasaufen gibts Kopfschütteln und beim Joint ebenso.

    Meine Erfahrung dazu ist, das es gerade für Jugendliche sogar eine Art Erfolg ist sich so krass mit Alkohol vollzuschütten das sie Bewusstlos werden oder im Krankenhaus liegen. Komasaufen ist dir da sicher ein Begriff denke ich mal. Da werden Leute drum bejubelt wenn die sich einen über den Durst schütten.. und nicht der Kopf geschüttelt.

    > Haben Opiate, Trinkalkohol, ... auch. Letzteres rettet dabei sogar direkt
    > Leben statt "nur" die Lebensqualität zu steigern. Hat das eine Relevanz für
    > die Diskussion? Sollten Medikamente frei verfügbar sein?

    Es ging mir hier um den Vergleich, das Cannabis sogar einen Medizinischen Nutzen hat & somit viele Positive Aspekte für viele Menschen besitz. Alkohol zerstört dir aber die Leber und hat keine Nachweislich Medizinischen Nutzen in dem Maße wie es Cannabis hat. Es geht mir hier lediglich um den Vergleich Positive Faktoren vs Negative Faktoren. Und da ist Cannabis nunmal klar vorne, und Alkohol und Zigaretten weit weit hinten. Trotztdem sind Zigaretten und Alkohol legal, wohingegen Cannabis verboten ist. Siehst du da eine Logik dahinter? Denke mal bitte drüber nach. Selbst Wissenschaftler, Forscher und Studien zeigen klar und deutlich dass das Cannabis Verbot Schwachsinn ist - selbst wenn man das ganze rein vom Gesundheitlichen Aspekten betrachtet.

    > Wieder OT. Das hat niemand behauptet und es steht hier auch einfach nicht
    > zur Debatte. Das trifft auch auf einige weitere deiner Ausführungen zu. Ich
    > stelle doch relativ konkrete Fragen, warum wird da so viel drum herum
    > gebaut, was gar nichts damit zu tun hat?

    Das Thema ist nunmal komplex, und du kannst nicht wirklich erwarten das bei einem Thema bei dem ständig irgendwelche Leute Behauptungen aufstellen die falsch sind ("Cannabis ist eine Einstiegsdroge", "Cannabis ist extrem schädlich" usw usf) und wo ständig von Leuten wie Mortler total Uninformierte Meinungen reingeworfen werden jemand NUR das erwähnt nach dem du frägst. Bei diesem Thema muss man meistens nämlich sich mit den immer gleichen Vorwürfen & Behauptungen auseinandersetzen, und greift da nunmal manchmal schon vor weil es eben immer die selben Meinungen & Lügen sind die da verbreitet werden. Die Leute informieren sich nicht, erzählen immer wieder den selben Unsinn (damit meine ich nicht dich) weil sie sich nicht informiert haben und wir Leute müssen uns dann damit rumschlagen. Da greift man schon einmal diverse Dinge vor, einfach weil sie oft bei solchen Gesprächen über das Thema diskutiert / behandelt werden.

  11. Re: Alkohol und Drogen seperat genannt?

    Autor: Eheran 16.06.17 - 18:09

    >Wieso dieser Fakt
    Da weiß ich schon mal, dass es sich nicht um eine wissenschaftliche Aussage handeln kann. In der Wissenschaft maßt man sich nicht an etwas als "Fakt" zu wissen - weil man sich immer irren kann. Drum heißt es Theorie und nicht Fakt. Das als kleiner Denkanstoß. In dem Zusammenhang musst du dich an deinen letzten Absatz halten:
    >mit den immer gleichen Vorwürfen & Behauptungen auseinandersetzen
    >Meinungen & Lügen sind die da verbreitet werden.
    Wenn du für die Sache mit dem Zucker belastbare Quellen hast, dann glaube ich dir das auch - bzw. eben der Quelle. Ansonsten fällt das für mich in die Kategorie "irgendwo aufgeschnappt, passt ins Weltbild, muss stimmen".
    Und worauf ich da auch hinaus will... wenn Zucker eine Droge ist, dann wäre der Begriff einfach nutzlos, weil dann praktisch alles eine Droge ist, was man benötigt. Beispielsweise Essen jeglicher Form: Wenn ich Hunger habe (=Entzug) und etwas Esse, dann habe ich auch ordentliche Glücksgefühle und die Laune ist wieder viel besser.

    >Und das behaupte ich nicht nur, sondern das sehen auch Wissenschaftler / Mediziner / Forscher so.
    Damit das jetzt also nicht nur eine Behauptung ist musst du das noch belegen. Denn so ist es weiterhin nur eine Behauptung. Darum würde ich dich auch bitten. Welche Wissenschaftler/Forscher sagen das?

    >Von daher ist es Bullshit solch eine Frage zu stellen. Das hat 0 Relevanz.
    Methanol beispielsweise, bekannt für seine blindmachende Wirkung, ist auch ein Alkohol. Alkohol ist ein Überbegriff wie etwa Kunststoff, Auto, Pflanze oder Stahl. Umgangsprachlich meint man damit fast immer Trinkalkohol/Ethanol. Man muss es halt auch mal klarstellen, wovon man denn nun redet. Damit man sich bei einer Unterhaltung auf dem selben Boden befindet und nicht aneinander vorbei redet.

    >wieso sind die 2 Stoffe also legal? Kannst du mir das sagen?
    Darauf habe ich keine abschließende Antwort. Darum geht es in unserer Unterhaltung auch nicht. Du reitest darauf aber leider immer weiter rum - ich kanns doch nicht ändern...

    >Da greift man schon einmal diverse Dinge vor, einfach weil sie oft bei solchen Gesprächen über das Thema diskutiert / behandelt werden.
    Das kann ich nachvollziehen. Habe ich auch schon so gemacht ;)

  12. Re: Alkohol und Drogen seperat genannt?

    Autor: plutoniumsulfat 16.06.17 - 18:30

    Eheran schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Methanol beispielsweise, bekannt für seine blindmachende Wirkung, ist auch
    > ein Alkohol. Alkohol ist ein Überbegriff wie etwa Kunststoff, Auto, Pflanze
    > oder Stahl. Umgangsprachlich meint man damit fast immer
    > Trinkalkohol/Ethanol. Man muss es halt auch mal klarstellen, wovon man denn
    > nun redet. Damit man sich bei einer Unterhaltung auf dem selben Boden
    > befindet und nicht aneinander vorbei redet.

    Ernsthaft? Es geht hier in der Diskussion ausschließlich um Ethanol, weil auch nur in dieser in der angesprochenen Form einfach erhältlich ist und in Mengen konsumiert wird.

  13. Re: Alkohol und Drogen seperat genannt?

    Autor: Cystasy 16.06.17 - 19:48

    Eheran schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wenn du für die Sache mit dem Zucker belastbare Quellen hast, dann glaube
    > ich dir das auch - bzw. eben der Quelle. Ansonsten fällt das für mich in
    > die Kategorie "irgendwo aufgeschnappt, passt ins Weltbild, muss stimmen".

    Dafür brauchst du eigendlich keine großartige Quelle, das sollte man eigendlich mit ein bisschen nachdenken selbst erkennen. Wie schon gesagt - Zucker regt unser Belohnungszentrum an (ebenso Schokolade, eben wegen dem Zucker) und es gibt auch Versuche mit Mäusen / Ratten die ein Suchtverhalten / Abhängigkeit zeigen.
    Normales Essen ist KEINE Droge, da normales Essen im Normalfall nicht unser Belohnungszentrum in diesem Maße anspricht & auch nicht abhängig macht (gut wir müssen essen um nicht zu sterben..aber du weißt denke ich was ich meine).

    Aber bitte sehr, ein weiterer Link (auch wenns keine Studie / Wissenschaftlicher Link direkt ist) : http://www.apotheken-umschau.de/Ernaehrung/Suechtig-nach-Zucker-175443.html

    > Und worauf ich da auch hinaus will... wenn Zucker eine Droge ist, dann wäre
    > der Begriff einfach nutzlos, weil dann praktisch alles eine Droge ist, was
    > man benötigt. Beispielsweise Essen jeglicher Form: Wenn ich Hunger habe
    > (=Entzug) und etwas Esse, dann habe ich auch ordentliche Glücksgefühle und
    > die Laune ist wieder viel besser.

    Hunger ist kein Entzug. Hunger ist ein Signal das man Wahrnimmt, was signalisiert das der Körper bestimmte Stoffe zum überleben benötigt und du jetzt essen solltest oder stirbst. Entzug wäre es, wenn wir von Natur aus nicht Essen müssten.. wir quasi ohne Nahrung auskommen würden. Wenn du nach etwas Süchtig bist, also jetzt Körperlich, ist es meistens so das der Körper sich an einen bestimmten Stoff gewöhnt hat, und dann meckert wenn dieser Stoff in zu geringen Mengen (oder garnicht) mehr im Körper vorhanden ist. Das sind 2 verschiedene Dinge. Das eine killt dich, das andere nicht. Du kannst bei Hunger nicht von Entzug sprechen IMHO.
    Und die Glückshormone werden nicht durch das Essen direkt ausgestoßen (außer da is zucker o.ä drine..), sondern als Reaktion auf "toll, ich hab jetzt was tolles gegessen". Ich finde man kann nicht wirklich eine Reaktion die durch eine Substanz ausgelöst wird mit etwas vergleichen das eher als Reaktion auf eine befriedigung eines Triebs geschieht.. sonst müsstest du auch einen Orgasmus, auf Toilette gehen usw ebenfalls als Droge ansehen.. denn da fühlst du dich dann auch Glücklich das du die Last von dir hast.



    > Darauf habe ich keine abschließende Antwort. Darum geht es in unserer
    > Unterhaltung auch nicht. Du reitest darauf aber leider immer weiter rum -
    > ich kanns doch nicht ändern...

    Ehm.... Der Thread hat mitunter genau DIES als Thema!
    Es geht um genau den Fakt, das Alkohol + Zigaretten als normal & okay angesehen werden, aber andere Drogen die Gleichwertig von den Folgen (oder harmloser) sind eben dann illegal. Und das in den Medien dann oft so getan wird als wäre Alkohol und Zigaretten keine Drogen. Genau darum gehts hier im Thread.

    grüße

  14. Re: Alkohol und Drogen seperat genannt?

    Autor: Eheran 16.06.17 - 21:55

    >Dafür brauchst du eigendlich keine großartige Quelle, das sollte man eigendlich mit ein bisschen nachdenken selbst erkennen.

    Aus deiner Quelle:
    >Zucker ist keine Droge wie Heroin oder Nikotin.
    >Wenn Sie sich sagen "Ich brauche jetzt Schokolade", dann bedeutet das nicht, dass Sie sich ähnlich wie ein Süchtiger verhalten.
    >Zucker macht nach derzeitigem Wissensstand nicht abhängig

    Das widerspricht deinen Aussagen. Haben die nicht so viel nachgedacht wie du?

  15. Re: Alkohol und Drogen seperat genannt?

    Autor: Cystasy 17.06.17 - 13:42

    Eheran schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > >Dafür brauchst du eigendlich keine großartige Quelle, das sollte man
    > eigendlich mit ein bisschen nachdenken selbst erkennen.
    >
    > Aus deiner Quelle:
    > >Zucker ist keine Droge wie Heroin oder Nikotin.
    > >Wenn Sie sich sagen "Ich brauche jetzt Schokolade", dann bedeutet das
    > nicht, dass Sie sich ähnlich wie ein Süchtiger verhalten.
    > >Zucker macht nach derzeitigem Wissensstand nicht abhängig
    >
    > Das widerspricht deinen Aussagen. Haben die nicht so viel nachgedacht wie
    > du?

    "Zucker ist keine wie Droge wie Heroin oder Nikotin" != "Zucker ist keine Droge"

    Schau - jeder definiert / versteht den Begriff Droge anders. Wenn man es aber strikt sehen würde, dann wäre Zucker eben eine Droge. Zucker nimmt Einfluss auf unser Belohnungszentrum. Und dadurch wird eben auch eine Drogen-ähnliche Wirkung erziehlt. Drogen sprechen oft das Belohnungszentrum / sonstige Prozesse an die dazu führen, das wir uns gut fühlen. Es gibt sogar Lernmethoden die darauf basieren, das wenn man etwas auswendig gelernt hat Schokolade zu essen damit das Belohnungszentrum angesprochen wird und es einem somit leichter fällt zukünftig Dinge auswendig zu lernen. Eben WEIL das Belohnungszentrum im Gehirn angesprochen wird durch Zucker.

    Hier mal die Definition von "Droge" laut Google:

    "Drogen [...] eine der Substanzen, die in verschiedenen Weisen konsumiert (getrunken, geraucht, in die Blutbahn gespritzt) werden,"

    Zucker isst man.

    ", die den Konsumenten in einen stark euphorischen Zustand versetzen,"

    Zucker macht uns Glücklich & regt das Belohnungszentrum an.

    "eine körperliche und psychische Abhängigkeit erzeugen"

    Wenn man sich anschaut wieviele Leute an Übergewicht leiden weil die ständig Speisen in sich reinstopfen die mit Zucker vollgestopft sind und wieviele Speisen mit Zucker vollgestopft (cola usw) sind, könnte man auch hier von einer gewissen abhängigkeit sprechen finde ich. Zusätzlich reagiert natürlich das Gehirn entsprechend wenn es weniger Zucker bekommt als es gewöhnt ist (Kopfschmerzen, Rumzappeln, Unruhe, Schlechte Laune, gesteigerte Reizbarkeit usw). Was dann ja ebenfalls bei einem Entzug einer Droge stattfindet.

    Zitat zu dem ganzen: "People who are obese have fewer dopamine receptors in a brain region called the striatum, which is also a characteristic of people who are addicted to drugs, London said."

    " und oft langfristig die Gesundheit und die sozialen Bindungen des Konsumenten zerstören."

    Isst du zuviel Zucker, ist dies auch Schädlich für die Gesundheit. Zusätzlich erzeugt es Karies & co.

    Und damit hätten wir alle Punkte die Google für die Definition von "Droge" liefert zusammen. Was ist Zucker denn sonst? Zucker entspricht genau der definition einer Droge, auch wenn man sich von Zucker nicht in den 7. Himmel ballern kann. Aber das kannst du mit Koffein oder diversen anderen Drogen auch nicht wirklich.



    6 mal bearbeitet, zuletzt am 17.06.17 13:55 durch Cystasy.

  16. Re: Alkohol und Drogen seperat genannt?

    Autor: Eheran 17.06.17 - 15:06

    >könnte man auch hier von einer gewissen abhängigkeit sprechen finde ich.

    Aus deiner Quelle:
    >Zucker macht nach derzeitigem Wissensstand nicht abhängig

    >Und damit hätten wir alle Punkte die Google für die Definition von "Droge" liefert zusammen.
    Ja, wenn man sich die Sachen so dreht, dass es passt, dann kann man das für jeden Stoff machen.

  1. Thema

Neues Thema Ansicht wechseln


Um zu kommentieren, loggen Sie sich bitte ein oder registrieren Sie sich. Sie müssen ausserdem in Ihrem Account-Profil unter Forum einen Nutzernamen vergeben haben. Zum Login

Stellenmarkt
  1. Hochschule für angewandte Wissenschaften München, München
  2. RAIDBOXES GmbH, Münster oder remote
  3. Schwarz Produktion Stiftung & Co. KG, Weißenfels, Raum Halle/Leipzig
  4. Hannover Rück SE, Hannover

Golem pur
  • Golem.de ohne Werbung nutzen

Anzeige
Top-Angebote
  1. bei o2 für 44,99€ pro Monat (24 Monate Laufzeit)
  2. bei o2 für 42,99€ pro Monat (24 Monate Laufzeit)
  3. (u. a. LG 43UP76906LE 43 Zoll LCD für 482,50€ (inkl. Cashback), Gigaset C 430 A Duo 2x...
  4. 55,99€ (Bestpreis)


Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Programm für IT-Jobeinstieg: Hoffen auf den Klebeeffekt
Programm für IT-Jobeinstieg
Hoffen auf den Klebeeffekt

Aktuell ist der Jobeinstieg für junge Ingenieure und Informatiker schwer. Um ihnen zu helfen, hat das Land Baden-Württemberg eine interessante Idee: Es macht sich selbst zur Zeitarbeitsfirma.
Ein Bericht von Peter Ilg

  1. Arbeitszeit Das Sechs-Stunden-Experiment bei Sipgate
  2. Neuorientierung im IT-Job Endlich mal machen!
  3. IT-Unternehmen Die richtige Software für ein Projekt finden

Weclapp-CTO Ertan Özdil: Wir dürfen nicht in Schönheit und Perfektion untergehen!
Weclapp-CTO Ertan Özdil
"Wir dürfen nicht in Schönheit und Perfektion untergehen!"

Der CTO von Weclapp träumt von smarter Software, die menschliches Eingreifen in der nächsten ERP-Generation reduziert. Deutschen Perfektionismus hält Ertan Özdil aber für gefährlich.
Ein Interview von Maja Hoock


    Fiat 500 als E-Auto im Test: Kleinstwagen mit großem Potenzial
    Fiat 500 als E-Auto im Test
    Kleinstwagen mit großem Potenzial

    Fiat hat einen neuen 500er entwickelt. Der Kleine fährt elektrisch - und zwar richtig gut.
    Ein Test von Peter Ilg

    1. Vierradlenkung Elektrischer GMC Hummer SUV fährt im Krabbengang seitwärts
    2. MG Cyberster MG B Roadster mit Lasergürtel und Union Jack
    3. Elektroauto E-Auto-Prämie übersteigt in 2021 schon Vorjahressumme