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"acht Unfälle verhindert wurden"

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  1. "acht Unfälle verhindert wurden"

    Autor: /mecki78 13.01.16 - 13:46

    Woher weiß man, dass ein Unfall verhindert wurde? Woher weiß man bitte was passiert wäre, hätte der Fahrer nicht eingegriffen. Wenn diese Autos es nicht einmal wirklich schaffen autonom zu fahren, wie sollen sie es dann schaffen korrekt die Zukunft vorauszusagen? Vielleicht hätte das Auto ja in der letzten Sekunde noch reagiert oder aber es hätte nicht reagiert, aber man wäre dennoch knapp am Unfall vorbei geschrammt. Für eine nicht vorsätzliche Handlung ist es faktisch so gut wie unmöglich vorherzusagen, was passiert wäre, wenn man nicht eingegriffen hätte. Man kann höchstens mit Wahrscheinlichkeiten arbeiten und selbst bei einer Wahrscheinlichkeit von 90% heißt das immer noch, dass es eine realistische Chance gibt, dass ein Ereignis nicht eintritt.

    /Mecki

  2. Re: "acht Unfälle verhindert wurden"

    Autor: kylecorver 13.01.16 - 13:59

    Wenn du mit 100km/h auf eine Wand zufährst und noch 5 Meter davon entfernt bist, dann wirst du einen Unfall bauen. Und solange das Google Auto nicht zaubern kann, kann es diesen Unfall auch nicht verhindern.

  3. Re: "acht Unfälle verhindert wurden"

    Autor: Dino13 13.01.16 - 13:59

    Wie man das alles weiß? Na in dem man nachträglich die Daten auswertet.

  4. Re: "acht Unfälle verhindert wurden"

    Autor: daniel.ranft 13.01.16 - 16:49

    Da hätte aber auch der menschliche Fahrer nichts mehr dagegen machen können... :)

  5. Re: "acht Unfälle verhindert wurden"

    Autor: Neutrinoseuche 13.01.16 - 18:44

    kylecorver schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wenn du mit 100km/h auf eine Wand zufährst und noch 5 Meter davon entfernt
    > bist, dann wirst du einen Unfall bauen. Und solange das Google Auto nicht
    > zaubern kann, kann es diesen Unfall auch nicht verhindern.
    Diesen Unfall kann auch kein menschlicher Fahrer verhindern. Eine Chance musst du dem Auto und dem Fahrer schon noch lassen bei deinen Beispielen. ;)

  6. Re: "acht Unfälle verhindert wurden"

    Autor: Niaxa 13.01.16 - 18:50

    Da legt man den R Gang noch schnell ein und bläst die Wand weg ^^.

  7. Re: "acht Unfälle verhindert wurden"

    Autor: ChristianKG 13.01.16 - 20:23

    Niaxa schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Da legt man den R Gang noch schnell ein und bläst die Wand weg ^^.


    Aus welchem Film ist das? ;-p

  8. Re: "acht Unfälle verhindert wurden"

    Autor: /mecki78 13.01.16 - 20:34

    kylecorver schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wenn du mit 100km/h auf eine Wand zufährst und noch 5 Meter davon entfernt
    > bist, dann wirst du einen Unfall bauen.

    Mit hoher Wahrscheinlichkeit... aber das kann dann der Fahrer auch nicht verhindert. Im Artikel hieß es aber, der Fahrer hat einen Unfall durch sein Eingreifen verhindert. Die Reaktionszeit eines Menschen dürfte locker 100 bis 1000 mal schlechter sein als die eines Computers, wenn also ein Mensch Zeit hatte hier noch rechtzeitig einzugreifen, dann hätte der Computer noch zigfach Zeit dazu gehabt und hätte es vielleicht auch noch getan, nur war das ja jetzt nicht mehr nötig.

    Ich bin mal einen ganz neuen Mietwagen mit Notbremsfunktion gefahren und ich wollte wissen ob die wirklich funktioniert, also habe ich den Wagen auf eine Wand zu rollen lassen. Irgendwie schien das nicht zu funktionieren, er hat zwar gepiepst, aber nicht gebremst, also habe ich dann doch irgendwann manuell gebremst, als die Mauer wirklich schon extrem nahe war, denn der beste Wagen hat noch einen gewissen Bremsweg Damit habe ich dann zum Glück verhindert, dass der Wagen gegen die Wand fährt, richtig?

    Falsch. Ein Kumpel von mir meinte, dass ich zu früh eingegriffen habe, da diese Teile wirklich erst im aller letzten Moment bremsen (da sei nach Möglichkeit nicht in das Geschehen eingreifen sollen). Also haben wir es noch mal gemacht und ich hab mir fest vorgenommen, ich bremse nicht, egal was passiert (Mietwagen war vollversichert, ohne Selbstbeteiligung) und tatsächlich, als ich dachte jetzt ist schon alles zu spät, hat er dann doch gebremst, aber wie! So heftig bin ich noch nie in eine Bremse gestiegen. Und was soll ich sagen, er kam vor der Mauer zum Stillstand. Vielleicht nur 30 cm davor, aber auf jeden Fall noch davor.

    /Mecki

  9. Re: "acht Unfälle verhindert wurden"

    Autor: /mecki78 13.01.16 - 20:37

    Dino13 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wie man das alles weiß? Na in dem man nachträglich die Daten auswertet.

    Wie willst du Daten auswerten, die noch gar nicht angefallen sind? Woher weißt du welche Daten die Sensoren geliefert hätten und wie die Software auf diese Daten reagiert hätte, wenn der Fahrer nicht eingegriffen hätte? Durch das Eingreifen des Fahrers kamen dann ja andere Daten an den Sensoren an als wenn er nichts gemacht hätte, diese Daten sind nicht aussagekräftig.

    /Mecki

  10. Re: "acht Unfälle verhindert wurden"

    Autor: Dino13 13.01.16 - 22:16

    Du kannst aber sehr wohl die Daten analysieren welche dazu geführt haben dass das System entweder von sich aus an den Menschen übergibt oder wo der Mensch selbst übernommen hat. Die Analyse kann ja durchaus auch ergeben dass der Mensch einfach zu früh eingegriffen hat und dass das Auto selbst noch eine richtige Lösung präsentiert hätte. Gerade dass sind doch die wichtigsten Daten.

  11. Re: "acht Unfälle verhindert wurden"

    Autor: MüllerWilly 13.01.16 - 23:55

    Du kannst nicht von Dir auf Google schließen. Nur, weil Du Angst hattest und nicht wusstest, was das Auto macht, hast Du aus Angst gebremst.

    Aber Google ist der Hersteller der Autos. Die setzten nach so einer Situation 100 Techniker auf den Fall an, welche die letzten 10 Sekunden Wochenlang analysieren und die nächsten 3 Sekunden akribisch vorausberechnen.

    Nehmen wir mal an, ein anderes Auto wechselt die Spur und das Google-Auto macht nichts. Der Fahrer greift ein und verreißt das Lenkrad. Es kommt zu keinem Unfall.

    Ich habe jetzt die Sensordaten von dem anderen Auto. Meine eigenen Sensordaten gehen bis zu dem Punkt, wo der Fahrer am Lenkrad zieht.

    Im ersten Schritt prüfe ich also, warum das Auto nicht reagiert hat. Z.b. weil es das andere Auto nicht gesehen hat? Oder weil es dachte, das eine Kurve kommt? Oder sonst was.

    Und dann rechne ich die eigenen Sensordaten für die nächsten 3 Sekunden voraus, so wie sie wären, wenn der Mitarbeiter nicht eingegriffen hätte. Da man die Sensoren kennt, die Probleme der Sensoren kennt, kann man das sehr gut.

    Ich als Fahrer weiß z.B. daß mich ein Auto im Spiegel blendet. Wenn ich den Spiegel umklappe, blendet mich das Auto nicht mehr. Aber ich kann doch problemlos beweisen, wie doll das Auto mich blenden würde, wenn ich nur eine Digicam meine Kopfstütze filmen lasse. Auch im Nachhinein geht das noch. Und so macht Google das auch.

    Jetzt hat Google also alle Daten 10 Sekunden vor, bis 3 Sekunden nach dem eingreifen. Und auf diese Daten lassen sie jetzt den Computer rechnen. Und damit kann ich voraussagen, was passiert wäre. Und wenn da jetzt zu 99% ein Unfall bei herausgekommen ist, dann hat der Fahrer den Unfall vermieden.

    Ich persönliche würde mal schätzen (Wobei das nur geraten ist), daß Google und alle anderen Sensorprobleme haben. Es werden ja die Daten von allen Sensoren zu einem Echt-Zustand zusammengerechnet. Wenn jetzt alle Sensoren kein Auto sehen und plötzlich kommt ein Sensor und sieht ein Auto, dann sagt die Software, daß dieser eine Sensor falsch ist und die anderen Sensoren richtig sind. Zum einen sagen mehr Sensoren, daß da kein Auto ist, zum anderen sagt der Sensor, der anderer Meinung ist, auf der Zeitachse was unterschiedliches. Und mit diesen gespeicherten Sensordaten ist es sehr, sehr gut möglich, die Daten voraus zu berechnen um so eine Unfallvermeidung zu identifizieren.

    Aber das gute an allem ist: Es ist alles reproduzierbar, da alles geloggt wird. Softwareprobleme können behoben werden. Alle Fehler der Vergangenheit können mit Softwareupdates nachträglich neu berechnet werden. Es wäre somit möglich, eine Statistik zu erstellen, wie viele der Unfälle mit neuster Software nicht mehr aufgetreten wären, weil das Auto viel früher reagiert hätte, als es das jetzt wirklich hatte.

    Und auch Sensorprobleme sind reproduzierbar und (wenn auch nur langsam) behebbar. Natürlich ist es damit schwerer eine alte Situation vorauszuberechnen, aber nicht unmöglich.

  12. Re: "acht Unfälle verhindert wurden"

    Autor: chefin 14.01.16 - 07:26

    /mecki78 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Dino13 schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Wie man das alles weiß? Na in dem man nachträglich die Daten auswertet.
    >
    > Wie willst du Daten auswerten, die noch gar nicht angefallen sind? Woher
    > weißt du welche Daten die Sensoren geliefert hätten und wie die Software
    > auf diese Daten reagiert hätte, wenn der Fahrer nicht eingegriffen hätte?
    > Durch das Eingreifen des Fahrers kamen dann ja andere Daten an den Sensoren
    > an als wenn er nichts gemacht hätte, diese Daten sind nicht aussagekräftig.

    Die Basis dieser Aussage ist darin begründet, das die Sensorig bemerkte, das was nicht stimmt und an den Fahrer abgibt. Wie hoch hälst du die Wahrscheinlichkeit das ein Fahrzeug einen Unfall baut, wenn der Fahrer bei 100kmh aussteigt? Ich behaupte mal, das ein Unfall mit 100% Wahrscheinlichkeit erfolgt.

    Somit, wenn die Elektronic die Situation nicht mehr auswerten kann aus was für Gründen auch immer, ist ein Unfall als sicher anzunehmen. Ob man nun garnichts mehr macht oder das Falsche ist egal. Das man durch zufällige Bewegungen schafft immer genau auszuweichen ist Hollywood-Klamotte, aber hat mit der Realität nichts zu tun.

    Es hat auch nichts damit zu tun, das man Sensordaten vorher sagt oder in die Zukunft schauen müsste. Wenn ein Fahrzeug nicht weis was los ist, kann es nicht mehr zielgerichtet aggieren und damit ist der Unfall unvermeidlich. Wo es möglich erscheint wird am Strassenrand angehalten. Das setzt aber einige Dinge voraus um das zu machen. Wenn dir aber das Lenkmodul keine Rückmeldung mehr gibt kannst du nicht mal mehr anhalten. Anhalten ist ein Vorgang der selbst mit Vollbremsung 30m benötigt.

    Der Mensch kann das kompensieren, da der Mensch die Strecke weit im Voraus analysiert. Der Computer schaut nur den aktuellen Zustand an. Er weis nicht was in 1 Sec sein wird. Der Mensch weis das. Und daraus resultiert, das ein Datenverlust sofortige Orientierungslosigkeit bedeutet. Welche Daten letztendlich redundant sind bzw wo man aus anderen Daten sich aushelfen kann (GPS wird durch Trägheitsnavigation überbrückt) ist Systemauslegung. Sicherlich kann man alles doppelt und Dreifach vorhalten...aber in der Realität wird das dann zu teuer.

  13. Re: "acht Unfälle verhindert wurden"

    Autor: Stippe 14.01.16 - 09:07

    chefin schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Der Mensch kann das kompensieren, da der Mensch die Strecke weit im Voraus
    > analysiert. Der Computer schaut nur den aktuellen Zustand an. Er weis nicht
    > was in 1 Sec sein wird. Der Mensch weis das.

    Menschen sind ja zu vielem in der Lage, aber hier überschätzt du meiner Meinung nach das menschenmögliche. Unter speziellen Umständen mag das zu treffen, aber für sehr viele Fahrer gilt das einfach nicht, denn dann gäbe es nicht so viele Unfälle die auf menschliche Fehler zurückzuführen sind. Den von dir beschrieben Vorteil verwirken viele (sofern sie diesen überhaupt haben) durch Unachtsamkeiten.

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