1. Foren
  2. Kommentare
  3. Automobil
  4. Alle Kommentare zum Artikel
  5. › Fahrerloser Unfall: Tesla hatte…

Aha,

  1. Thema

Neues Thema Ansicht wechseln


  1. Aha,

    Autor: Falko Schmidt 21.04.21 - 12:17

    Polizei wartet auf Beweise, die vom möglicherweise Schuldigen vorgebracht werden müssen...

  2. Re: Aha,

    Autor: SirAstral 21.04.21 - 12:19

    Welch Schuldigen meinst du denn?

  3. Re: Aha,

    Autor: xSureface 21.04.21 - 12:22

    Die Toten. Oder evtl. ein unbekannten Flüchtigen ;)

  4. Re: Aha,

    Autor: Falko Schmidt 21.04.21 - 12:37

    Wenn ein Fahrzeugsystem versagt, dann ist der Hersteller schuldig und hat mit den unterschiedlichsten Kosequenzen zu rechnen. Die allesamt ziemlich teuer werden können.

  5. Re: Aha,

    Autor: xSureface 21.04.21 - 12:39

    Wenn ein Assistenzsystem versagt, wo der Hersteller sagt, du musst jederzeit die Kontrolle übernehmen, dann hast du Schuld. Nicht der Hersteller.

  6. Re: Aha,

    Autor: SirAstral 21.04.21 - 12:51

    Das Fahrzeugsystem hat ja gerade nicht versagt, weil es gar nicht eingeschalten war.

  7. Re: Aha,

    Autor: Falko Schmidt 21.04.21 - 15:07

    ich sagte Anfangs nichts datüber ob oder auch nicht.
    Ich finde es nur falsch, wenn der Hersteller die Daten auswertet und der Polizei übergibt.
    Wie wahrscheinlich ist es denn, daß der Hersteller die Wahrheit übergibt, wenn diese sehr kostspielig werden kann...

  8. Re: Aha,

    Autor: SirAstral 21.04.21 - 15:19

    (a) Auswertung der Daten durch Hersteller ist gewollt: Damit wird die KI trainiert
    (b) Herausgegeben an die Polizei wurde meines Wissens soweit noch nichts. Musk hat lediglich getwittert, dass das Fahrzeug keine FSD Option gebucht hatte und der AP nicht eingeschalten war.
    (c) Telsa hat bisher immer die - auf korrektem Weg angeforderten - Daten herausgegeben, auch wenn es zum Nachteil war. Musk ist was Failures angeht sehr pragmatisch. Das kann man ja auch bei Space X gut sehen.

  9. Re: Aha,

    Autor: mj 21.04.21 - 15:20

    oh nein, du hast das ausgesprochen was ich schon in einen anderen thread angemerkt habe.
    gleich geht´s los

    das wär nur so wenn es um vw oder microsoft geht weil die sind evil.
    tesla ist gut und will nur das beste für seine aktionäre äh den planeten

  10. Re: Aha,

    Autor: mke2fs 21.04.21 - 16:13

    1. ist die Staatsanwaltschaft/Polizei nicht doof und die werden sich wohl nicht nur auf die Tesla-Daten stützten
    2. Werden wohl auch andere Daten vom Unfallort erhoben werden
    3. Saß hier nach derzeitigem Erkenntnisstand niemand am Steuer
    4. Passierte der Unfall in einem Wohngebiet

    Punkt 3 und 4 sind Verstöße gegen die Nutzungbedingungen des Autopiloten.
    Punkt 3 ein Verstoß gegen die Straßenverkehrsordnung
    Es ist schon auf Grund dieser beiden Punkte völlig unrelevant ob der Autopilot an war oder nicht.
    Wenn er an war wäre er außerhalb der Spezifikation betrieben worden und selbst wenn er einen Fehler gemacht hätte, hätte der Fahrer eingreifen müssen und ihn korrigieren müssen.
    Und nur unter der Bedingung das sich das Fahrzeug nicht korrigieren lassen hätte hätte Tesla eventuell eine Schuld gehabt. Aber die Möglichkeit der Korrektur scheint in diesem Fall schon ausgeschlossen gewesen zu sein, da nach derzeitigem Kenntnisstand niemand auf dem Fahrersitz saß.

    Aber ich verstehe das manche, eher einfach aufgebaute Menschen diese Abfolge von Gedankengängen überfordern könnte.

    Das was du hier verbreitest sind Verschwörungstheorien und haltlose Unterstellungen, es sei denn du hast Anhaltspunkte die du bisher nicht genannt hast die diese stützen würden.

  11. Re: Aha,

    Autor: mke2fs 21.04.21 - 16:22

    Falko Schmidt schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > ich sagte Anfangs nichts datüber ob oder auch nicht.
    > Ich finde es nur falsch, wenn der Hersteller die Daten auswertet und der
    > Polizei übergibt.

    Der Hersteller ist berechtigt die Daten auszuwerten wenn er sich dies in den AGB zugesichert hat und es zu den dort angegebenen Zwecken tut.
    Da sie die Daten nicht erheben würden wenn sie sie nicht nutzen wollen gehe ich mal stark davon aus das sie sich das zusichern lassen haben.
    Da hier ein medialer oder sogar rechtlicher Schaden entstehen könnte hat der Hersteller ein begründetes Interesse die Daten auszuwerten um eben diesen Schaden abzuwenden, da Interesse dürfte auch dadurch gegeben sein das man einen solchen Fall zukünftig verhindern möchte und dazu muss man wissen was hier gelaufen ist.

    Wenn die Daten nicht in irgendeiner Form signiert sind kann der Hersteller sie immer manipulieren.
    Der Hersteller ist meines Wissens von Rechts wegen auch nicht verpflichtet solche Daten überhaupt zu erheben.

    > Wie wahrscheinlich ist es denn, daß der Hersteller die Wahrheit übergibt,
    > wenn diese sehr kostspielig werden kann...

    Generell gesprochen ist es eher wahrscheinlich.
    Das ist hier nicht die Fensterscheibe die irgendwer mit einem Fußball zerstört hat und dann weggerannt ist, hier ist es zu einem Unfall gekommen mit Personenschaden.
    Wenn herauskommen würde das der Hersteller die Daten gefälscht hat hat das ernste Konsequenzen für die Firma und vor allem für die Beteiligten, das ist Fälschung von Beweismitteln.

    In diesem konkreten Fall gesprochen gibt es keinen Grund, da hier nach den derzeit vorliegenden Informationen Tesla für gar nichts belangt werden kann, ganz unabhängig davon ob das System aktiv war oder nicht.
    Denn das System sichert keine Fehlerfreiheit zu, sondern verlangt explizit eine aktive Überwachung und das Eingreifen bei offensichtlichen Fehlern. Das heißt der Mensch hätte den Unfall immer verhindern müssen, egal was das System getan hätte.
    Das war hier gar nicht möglich, da scheinbar niemand am Steuer saß, das heißt hier haben Menschen grob fahrlässig gehandelt und damit ist Tesla doppelt raus, ganz gleich ob ihr System eine Fehlfunktion hatte oder nicht.

  12. Re: Aha,

    Autor: Falko Schmidt 21.04.21 - 18:03

    mke2fs schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Falko Schmidt schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > ich sagte Anfangs nichts datüber ob oder auch nicht.
    > > Ich finde es nur falsch, wenn der Hersteller die Daten auswertet und der
    > > Polizei übergibt.
    >
    > Der Hersteller ist berechtigt die Daten auszuwerten wenn er sich dies in
    > den AGB zugesichert hat und es zu den dort angegebenen Zwecken tut.

    War wohl wieder nicht genau genug. Sicher sollte er sie auswerten. Ist ja auch notwendig um eventuelle Fehler zu finden. Allerdings bin ich der Meinung, daß die Polizei primär die Auswertung übernehmen sollte. Zur Not auch mit Hilfe der Herstellerfirma.

    > Da sie die Daten nicht erheben würden wenn sie sie nicht nutzen wollen gehe
    > ich mal stark davon aus das sie sich das zusichern lassen haben.
    > Da hier ein medialer oder sogar rechtlicher Schaden entstehen könnte hat
    > der Hersteller ein begründetes Interesse die Daten auszuwerten um eben
    > diesen Schaden abzuwenden, da Interesse dürfte auch dadurch gegeben sein
    > das man einen solchen Fall zukünftig verhindern möchte und dazu muss man
    > wissen was hier gelaufen ist.
    Du schreibst es hier ja. Vom Ergebnis hängt für den Hersteller viel ab. Was Hersteller alles tun, (ob moralisch oder rechtlich falsch) haben wir ja vor kurzen bei unseren Autoherstellern gesehen.


    > Wenn die Daten nicht in irgendeiner Form signiert sind kann der Hersteller
    > sie immer manipulieren.
    Nicht wenn die Polizei zuerst die Hand drauf hat. Oder gibt es einen geheimen Fernlöschbefehl? Wir werden doch hier nicht in irgendwelche V.-Theorien abdriften ...

    > Der Hersteller ist meines Wissens von Rechts wegen auch nicht verpflichtet
    > solche Daten überhaupt zu erheben.
    Ist er sicher nicht. Aber wenn sie denn wie im konkreten Beispiel da sind ...
    Ich denke, daß die Hersteller in Zukunft verpflichtet werden, relevante Daten aufzuzeichnen. Es wird noch mächtig Streit zwischen allen interessierten Parteien geben.

    > > Wie wahrscheinlich ist es denn, daß der Hersteller die Wahrheit
    > übergibt,
    > > wenn diese sehr kostspielig werden kann...
    >
    > Generell gesprochen ist es eher wahrscheinlich.

    Ist es das wirklich? Einmal eine Aufzeichnung nicht nachweisbar manipulieren und dafür Millionen gespart und keine Käufer abgeschreckt ... Was würdest du tun? Wenn es um viel Geld und Medienrummel geht, dann traue ich Firmen ziemlich viel zu (und ich bin sicher kein Verschwörungstheoretiker).
    > Das ist hier nicht die Fensterscheibe die irgendwer mit einem Fußball
    > zerstört hat und dann weggerannt ist, hier ist es zu einem Unfall gekommen
    > mit Personenschaden.
    Umso mehr ein Grund eigene Fehler zu vertuschen, wenn man es denn kann.
    Nochmal, ich sage nicht, daß hier sowas vorkam. Ich kritisiere nur die Praxis, daß auf irgendeine Art Betroffene Einfluss auf Untersuchungen haben.

    > Wenn herauskommen würde das der Hersteller die Daten gefälscht hat hat das
    > ernste Konsequenzen für die Firma und vor allem für die Beteiligten, das
    > ist Fälschung von Beweismitteln.

    Strafandrohung hat noch nie funktioniert.

    > In diesem konkreten Fall gesprochen gibt es keinen Grund, da hier nach den
    > derzeit vorliegenden Informationen Tesla für gar nichts belangt werden
    > kann, ganz unabhängig davon ob das System aktiv war oder nicht.
    > Denn das System sichert keine Fehlerfreiheit zu, sondern verlangt explizit
    > eine aktive Überwachung und das Eingreifen bei offensichtlichen Fehlern.
    > Das heißt der Mensch hätte den Unfall immer verhindern müssen, egal was das
    > System getan hätte.
    > Das war hier gar nicht möglich, da scheinbar niemand am Steuer saß, das
    > heißt hier haben Menschen grob fahrlässig gehandelt und damit ist Tesla
    > doppelt raus, ganz gleich ob ihr System eine Fehlfunktion hatte oder nicht.

    In diesem konkreten Fall mag das so sein, aber es entkräftet nicht meine primäre Aussage.

    Nebenbei: Tesla hat zwar die entsprechenden Vorsichtsmaßnahmen eingebaut, aber kannst du einen Bug ausschließen, der solch dämliches Verhalten vom Fahrer doch erlaubt (wenn man mal annimmt, daß der Fahrersitz wirlich leer war)? Nicht, daß der Hersteller in diesem Fall eine Schuld auf sich geladen hätte. Zumindest nicht aus unserer Sicht. Aber in den USA?

  13. Re: Aha,

    Autor: xSureface 21.04.21 - 18:19

    Blackboxen kommen ab 2022 in Neufahrzeuge. Verpflichtend für alle in der EU.

  1. Thema

Neues Thema Ansicht wechseln


Um zu kommentieren, loggen Sie sich bitte ein oder registrieren Sie sich. Sie müssen ausserdem in Ihrem Account-Profil unter Forum einen Nutzernamen vergeben haben. Zum Login

Stellenmarkt
  1. glaskoch B. Koch jr. GmbH + Co. KG, Bad Driburg
  2. DMK E-BUSINESS GmbH, Berlin-Potsdam, Köln, Chemnitz
  3. BruderhausDiakonie Stiftung Gustav Werner und Haus am Berg, Reutlingen
  4. enpit GmbH & Co. KG, Nürnberg

Golem pur
  • Golem.de ohne Werbung nutzen

Anzeige
Hardware-Angebote
  1. (u. a. Ryzen 7 5800X für 469€)
  2. (u. a. Ryzen 5 5600X 358,03€)


Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Programm für IT-Jobeinstieg: Hoffen auf den Klebeeffekt
Programm für IT-Jobeinstieg
Hoffen auf den Klebeeffekt

Aktuell ist der Jobeinstieg für junge Ingenieure und Informatiker schwer. Um ihnen zu helfen, hat das Land Baden-Württemberg eine interessante Idee: Es macht sich selbst zur Zeitarbeitsfirma.
Ein Bericht von Peter Ilg

  1. Arbeitszeit Das Sechs-Stunden-Experiment bei Sipgate
  2. Neuorientierung im IT-Job Endlich mal machen!
  3. IT-Unternehmen Die richtige Software für ein Projekt finden

Weclapp-CTO Ertan Özdil: Wir dürfen nicht in Schönheit und Perfektion untergehen!
Weclapp-CTO Ertan Özdil
"Wir dürfen nicht in Schönheit und Perfektion untergehen!"

Der CTO von Weclapp träumt von smarter Software, die menschliches Eingreifen in der nächsten ERP-Generation reduziert. Deutschen Perfektionismus hält Ertan Özdil aber für gefährlich.
Ein Interview von Maja Hoock


    Fiat 500 als E-Auto im Test: Kleinstwagen mit großem Potenzial
    Fiat 500 als E-Auto im Test
    Kleinstwagen mit großem Potenzial

    Fiat hat einen neuen 500er entwickelt. Der Kleine fährt elektrisch - und zwar richtig gut.
    Ein Test von Peter Ilg

    1. Vierradlenkung Elektrischer GMC Hummer SUV fährt im Krabbengang seitwärts
    2. MG Cyberster MG B Roadster mit Lasergürtel und Union Jack
    3. Elektroauto E-Auto-Prämie übersteigt in 2021 schon Vorjahressumme