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Es wird Zeit

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  1. Re: Es wird Zeit

    Autor: tingelchen 13.02.18 - 22:07

    Nur weil man in der Stadt wohnt heißt das nicht zwangsweise das man automatisch seinen Arbeitsplatz auch um die Ecke hat. Aber nicht nur Pendeln ist ein Problem. Fahr mal Bus/Bahn mit einem doppelten Kinderwagen. Dann wirst du sehen wie gut das nicht funktioniert. Schon ein einfacher Kinderwagen ist da eine Katastrophe.

    Einkaufen für 4 oder 5 Köpfe willst du auch nicht mit Bus und Bahn. Schon gar keine Getränke. Das ist schon für eine einzelne Person affig. Gibt noch unzählige andere Beispiele. Und gerade Kinder spielen hier eine sehr wichtige Rolle.

    Man sollte mal über den eigenen Tellerrand hinaus blicken. Da gibt es mehr als den typischen Studenten der seine Stadtwohnung 500m vom Campus entfernt liegen hat. Nur weil du meinst ein Stadtbewohner brauch kein Auto heißt dies nicht dass dies auch der Wahrheit entspricht.

    Und vor allem... Recht auf Mobilität. Alleine diese Aussage ist der Hohen schlecht hin. Totaler Wahnsinn.

  2. Re: Es wird Zeit

    Autor: tingelchen 13.02.18 - 22:24

    > - 20facher Steuersatz auf alles über 100PS. Das würde zu umdenken und
    > Einsparungen führen.
    >
    Wo ist der Zusammenhang zwischen PS und Platzverbrauch?

    > -Verbot Kinder mit dem Auto zu Kindergarten und Schule zu fahren.
    >
    Ah ja... Eltern werden sich bei dir bedanken. Besonders Alleinerziehende.

    > -Abschleppen Sonntags im Halteverbot vor der Kirche,
    >
    äh... es wird immer abgeschleppt?

    > - Auto nur noch mit nachgewiesenem Parkplatz,
    >
    Ah jo. Dann hat ein Großteil der Bevölkerung halt kein Auto mehr. Dürfte nur ein massiver Wirtschaftlicher Schaden daraus entstehen. Aber hey... Hauptsache Aktionismus.

    > -gleichwertige Abschreibung von Firmenfahrrädern (aktuell 7 Jahre gegen
    > Auto 5 Jahre)
    >
    Informieren.

    > -reale Vollkostenrechnung für LKW und Fernbusse.
    >
    Keine Ahnung was du damit meinst. Aber es erschließt sich mir nicht, wenn man insbesondere LKW's verteuern sollte. Denn es hilft einfach mal 0,0 (in Worten NULL KOMMA NULL). Denn Geschäfte müssen dennoch beliefert werden und du willst doch auch sicher deine Briefe und Pakete weiter erhalten. Eine Verteuerung der LKW's hätte also lediglich eine weitere Verteuerung der Lebensunterhaltskosten zur folge.

    > -Senkung der Stromnebenkosten ,sodass Strom aus Dieselakkregaten teurer als
    > Strom aus der Steckdose wird.
    >
    Hä? Das taugt nicht mal als Ironie. Wer bitte hat daheim Dieselaggregate (mit 2 g nicht 2 k) stehen um seinen täglichen Strom zu generieren? Das ist so hirnlos und vor allem jetzt schon teurer als der "Strom aus der Steckdose".

  3. Re: Es wird Zeit

    Autor: alabiana 13.02.18 - 23:31

    Jetzt mal ehrlich... Es gibt genug Menschen die das Auto rein aus Bequemlichkeit dem ÖPNV vorziehen. Es gibt aber auch Menschen für die das Auto einfach die Reisezeit PRO TAG um knapp eine Stunde verringert.
    Und wenn man mal das Thema Diesel nimmt: Schonmal einen Transporter als Benziner gesehen? Wie soll ein Handwerker sein kiloschweres werkzeug in einem 90PS Benziner packen und Sezigungen hochkommen? (die es in Städten auch geben soll)
    Klar kann man den Leuten immer einfach alles verbieten und sie auf den ÖPNV zwingen, man kann aber auch ernsthafte und kompromissfähige Vorschläge bringen.
    Eine Quelle von Emissionen sind ja nicht nur die Autos, auch Heizungen, gerade alte Ölheizungen geben ihren Beitrag dazu ab. Man könnte ja beispielsweise Fernwärme ausbauen, um die ganzen Heizungen, die alle nur für ein Haus vor ich hin heizen abzulösen und wenn der Anschluss eines alten Hauses auch noch bezuschusst wird dann überlegt sich das vielleicht auch der ein oder andere Hausbesitzer.

    Und in Sachen Verkehr muss man immer abwägen. Wird das Auto benutzt damit man beim 1km entfernten Bäcker 6 Brötchen holt oder steckt doch mehr dahinter? Ich brauche mit dem Bus mehr als doppelt so lang wie mit dem Auto und in dem Bus auf der hinfahrt sitzen 5 Leute... Wenn man das Umlegen würde, wäre jeder Fahrgast mit seinem privaten Diesel vermutlich umweltfreundlicher als der Bus.
    Aber man könnte auch bei der Stadtplanung schon viel früher an den Verkehr denken.
    In meiner Stadt gibt es beispielsweise keine weiterführende Schule näher als 5km und durch die Steigungen in der Stadt ist das auch keine Strecke, die man mit dem ganzen Krempel, den man mit in die Schule schleppen muss, mit dem Fahrrad fahren kann (zumindest nicht jeder).

    Und einkaufen ohne Auto wäre eh schon eine Katastrophe... Man stelle sich mal vor von den 40 Leuten im Bus hätten 19 ihre Einkäufe dabei: Bus bis unters Dach voll. Und die Leute können dann alle ab Ende 50 nicht mehr gehen weil sie die 3 Kisten Wasser für die Familie 2km von der Bushaltestelle bis in den 2. Stock schleppen mussten und dabei noch 3 Tüten Lebensmittel, die im Sommer in der Hitze sicher auch besser werden, unterm Arm tragen.

    Jeder der meint jetzt schon einfach kompromisslos auf sein Auto verzichten zu können, kann das gerne tun, es soll aber auch Menschen geben die auf ihr Auto angewiesen sind.

    Ach und eine Idee die vielen Pendler von der Straße zu bekommen, wäre den Homeoffice-Arbeitsplatz für Unternehmen attraktiver zu gestalten. Es gibt genug Berufe die man (zumindest an einigen Tagen in der Woche) problemlos von zu Hause erledigen kann. Warum muss ich dann also überhaupt in mein Auto steigen und auf die Arbeit fahren, wenn ich einen Beruf ausübe, der zu 95% am Computer stattfindet?

  4. Re: Es wird Zeit

    Autor: pool 13.02.18 - 23:51

    > Das ist so eine Arschlochaussage, meine Fresse.

    Die Meinung, ein gottgegebenes Anrecht darauf zu haben, den öffentlichen Raum gratis und nach Gutdünken privatisieren zu dürfen, ist die eigentliche Arschlocheinstellung.

    Es wurde hier schon irgendwo erwähnt: In Tokio bekommt man keine Zulassung, ohne einen Stellplatz nachweisen zu können. Natürlich ist drauf niemand eingegangen. Es widerlegt schließlich als ganz greifbares Beispiel jedes deutsche, autolose Weltuntergangsszenario.

    Studenten wohnen nur 500 m vom Campus entfernt. Eine Familie kann ohne Auto nicht existieren. Einkaufen geht ja auch gar nicht. So viel unfassbarer, engstirniger Blödsinn.
    Aber was wundere ich mich? Solche Leute hab ich hier auch schon zur genüge in Echt erlebt: Erst eine hübsche Altbauwohnung im Gründerzeitviertel mit 5-geschossiger Blockrandbebauung mieten und dann einen bizarren stadtpolitischen Terz veranstalten, weil vor der Tür weder für den Erst- noch für den Zweitwagen Platz ist.

    Ich freue mich auf die vollautonomen Autos. Der ganze ruhende Verkehr, der unsere Städte verschandelt und unsicher macht, ist dann hoffentlich weg.

  5. Re: Es wird Zeit

    Autor: divStar 14.02.18 - 00:46

    bernd71 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Willkür. Es wird Zeit das Forennutzer verstehen das man mit Verboten es
    > schwer hat die Mehrheit auf eine Seite zu ziehen. ;-)
    Wieso? Das klappt bei gewissen anderen Themen auch sehr gut. Da hat man nichts zu sagen außer es ist eine Zustimmung - ansonsten ist man sofort braun. Also Verbote funktionieren in Deutschland durchaus.

    Da aber die meisten Politiker irgendwo im Vorstand sitzen oder sitzen wollen, um Kohle zu scheffeln, werden diese einen Teufel tun und Autos aus Großstädten verbannen - ganz egal wie sinnvoll und gesundheitszuträglich das auch wäre. Geld in den eigenen Taschen ist halt näher als das Wohl irgendwelcher Wähler - und ich vermute ich würde es auch nicht anders machen, solange das System solche Politiker zulässt.

  6. Re: Es wird Zeit

    Autor: Faraaday 14.02.18 - 01:20

    tingelchen schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > > - 20facher Steuersatz auf alles über 100PS. Das würde zu umdenken und
    > > Einsparungen führen.
    > >
    > Wo ist der Zusammenhang zwischen PS und Platzverbrauch?
    Den habe ich nie hergestellt da ging es darum leichtere Auto zu bevorteilen statt schwere Suvs da es eine Leistubgsgrenze gibt
    >
    > > -Verbot Kinder mit dem Auto zu Kindergarten und Schule zu fahren.
    > >
    > Ah ja... Eltern werden sich bei dir bedanken. Besonders Alleinerziehende.
    Na normalerweise laufen Kinder ALLEINE zu Schule nur weil manche mei.en Ihr Kind müsse auf eine Schule in Timbuktu gehen in der Innenstadt weil es schick ist. In Asien klappt das in Millionenstädten.
    >
    > > -Abschleppen Sonntags im Halteverbot vor der Kirche,
    > >
    > äh... es wird immer abgeschleppt?
    Ach wirklich ich kenne nur das Sonntags Verkehrsberuhigte Zonen komplett zugeparkt werden.
    >
    > > - Auto nur noch mit nachgewiesenem Parkplatz,
    > >
    > Ah jo. Dann hat ein Großteil der Bevölkerung halt kein Auto mehr. Dürfte
    > nur ein massiver Wirtschaftlicher Schaden daraus entstehen. Aber hey...
    > Hauptsache Aktionismus.
    Das ist doch das Ziel! Keine Autos mehr. Klar wird das Geld da,n anders ausgegeben. Ich empfehle Quality Land vllt. sollten wir sinnlos Güter kaufen damit die Wirtschaft angekurbelt wird. Schwachsinnsargument.
    >
    > > -gleichwertige Abschreibung von Firmenfahrrädern (aktuell 7 Jahre gegen
    > > Auto 5 Jahre)
    > >
    > Informieren.
    Na dann mal los, wie sieht's denn mit der Abschreibung aus?

    >
    > > -reale Vollkostenrechnung für LKW und Fernbusse.
    > >
    > Keine Ahnung was du damit meinst. Aber es erschließt sich mir nicht, wenn
    > man insbesondere LKW's verteuern sollte. Denn es hilft einfach mal 0,0 (in
    > Worten NULL KOMMA NULL). Denn Geschäfte müssen dennoch beliefert werden und
    > du willst doch auch sicher deine Briefe und Pakete weiter erhalten. Eine
    > Verteuerung der LKW's hätte also lediglich eine weitere Verteuerung der
    > Lebensunterhaltskosten zur folge.
    >
    > > -Senkung der Stromnebenkosten ,sodass Strom aus Dieselakkregaten teurer
    > als
    > > Strom aus der Steckdose wird.
    > >
    > Hä? Das taugt nicht mal als Ironie. Wer bitte hat daheim Dieselaggregate
    > (mit 2 g nicht 2 k) stehen um seinen täglichen Strom zu generieren? Das ist
    > so hirnlos und vor allem jetzt schon teurer als der "Strom aus der
    > Steckdose".
    Na da hat jemand mal wirklich keine Ahnung, sobald irgendwo eine Veranstalltung ist werden Dieselaggregate aufgebaut schau mal am KIT. Und warum sollte selbst ein Pluginlaster mit Strom aus der Steckdose fahren wenn er den billiger aus Diesel bekommt?

  7. Re: Es wird Zeit

    Autor: NeoXolver 14.02.18 - 01:50

    Faraaday schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Es wird Zeit, dass auch der letzte Forist versteht, dass die Grenzwerte für
    > Diesel bereits länger unter den Benzinern liegen, wie auch der reale
    > Ausstoß. Da hat die autoraserlobby ganze Arbeit geleistet. Mehr als 100PS
    > braucht niemand.
    > - 20facher Steuersatz auf alles über 100PS. Das würde zu umdenken und
    > Einsparungen führen.
    Naja die Höchstleistung des Motors hat mit dem Verbrauch nur zweitrangig zu tun. Auch untermotorisierte Fahrzeuge, werden dann zu oft außerhalb des Optimums betrieben.
    Gerade 100 PS ist bei vielen Fahrzeugen zu wenig.
    > -Verbot Kinder mit dem Auto zu Kindergarten und Schule zu fahren.
    Warum? Gerade Eltern neigen heutzutage nicht gerade dazu über ein Übermaß an Freizeit zu verfügen. Zu Fuß zum Kindergarten/ zur Schule sind schnell mal eine Stunde täglich. Hätten denn andere Menschen soviel Zeit zu verschenken?
    > -Abschleppen Sonntags im Halteverbot vor der Kirche,
    Damit Oma, die nichtmehr gut zu Fuß ist, dann mit dem Bus kommen kann?
    > - Auto nur noch mit nachgewiesenem Parkplatz,
    Wäre mir grunsätzlich recht, löst aber kein Problem.
    > -gleichwertige Abschreibung von Firmenfahrrädern (aktuell 7 Jahre gegen
    > Auto 5 Jahre)
    Ein Förderung von Fahrrädern fände ich allgemein gut. Vor allem von guten Fahrradwegen. Warum sollten nur Autos Autobahnen bekommen?
    > -reale Vollkostenrechnung für LKW und Fernbusse.
    > -Senkung der Stromnebenkosten ,sodass Strom aus Dieselakkregaten teurer als
    > Strom aus der Steckdose wird.
    Strom aus Dieselaggregaten ist günstiger als vom Versorger? Das kann ich mir nicht vorstellen.

    Naja ich würde das ganze differenziert sehen. Es ist schon was anderes Student in der Großstadt zu sein und Elternteil auf dem Land. Gerade Eltern werden heutzutage massiv unter Druck gesetzt, anstatt entlastet zu werden.

  8. Re: Es wird Zeit

    Autor: NeoXolver 14.02.18 - 02:31

    Faraaday schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > > > -Verbot Kinder mit dem Auto zu Kindergarten und Schule zu fahren.
    > > >
    > > Ah ja... Eltern werden sich bei dir bedanken. Besonders Alleinerziehende.
    >
    > Na normalerweise laufen Kinder ALLEINE zu Schule nur weil manche mei.en Ihr
    > Kind müsse auf eine Schule in Timbuktu gehen in der Innenstadt weil es
    > schick ist. In Asien klappt das in Millionenstädten.

    Ich entnehme deiner Forderung, dass dein(e) 2-Jährige(r) Sohn/Tochter ALLEINE den 30 Minütigen Fußweg (in einer Richtung) zur Kita bewältigt? Egal ob Regen, Schnee oder Sturm?

    Das machen NATÜRLICH deine 5 Kinder seid ihrer Geburt!?
    Ich finde wer keine Kinder hat, ist aus dieser Diskussion einfach mal raus. Warum sich so Viele anmaßen die genauen Sittuationen anderer Menschen zu kennen und genau bewerten zu können, kann ich einfach nicht nachvollziehen.

    Natürlich gibt es Menschen die Glück haben und in 5 Gehminuten eine passende Kita oder eine passende Schule haben. Aber gerade in der Großstadt ist dies eben nicht die Regel. Also selbst wenn man Kinder hat, sollte man vor der Verurteilung überlegen, ob die Bedingungen immer die selben sind.



    3 mal bearbeitet, zuletzt am 14.02.18 02:37 durch NeoXolver.

  9. Re: Es wird Zeit

    Autor: Spaghetticode 14.02.18 - 07:06

    Faraaday schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > - Auto nur noch mit nachgewiesenem Parkplatz

    Das ist ungerecht. Die reichen Leute mit EFH oder Tiefgarage dürfen weiterhin mit Auto fahren, während junge Familien im Wohnblock kein Auto haben dürfen.

    Außerdem könnten damit „Alibiparkplätze“ geschaffen werden: Felder im Umland werden asphaltiert und formal als „Parkplatz“ angeboten, aber man parkt weiterhin auf der Straße vor dem Haus. An der Situation in der Stadt wird nix geändert, es wird nur unnötig eine Grünfläche zuasphaltiert und Städter müssen sinnlos einen ungenutzten „Parkplatz“ bezahlen.


    > -Verbot Kinder mit dem Auto zu Kindergarten und Schule zu fahren.

    Nicht jeder hat das Glück, dass Kindergarten und Schule gleich nebenan ist. Damit wird man den Eltern vor den Kopf stoßen, die Kinder gehen i. d. R. nicht selbstständig zum Kindergarten, bei 3-Jährigen wäre das sogar unangebracht.

    Hier muss man ansetzen: Ein „Kindergarten-Taxi“, das die Kinder morgens einsammelt und nachmittags wieder verteilt, wäre eine gute Idee und würde die Eltern entlasten und die Parkplatzsituation vor dem Kindergarten entschärfen. Wenn der Kindergarten nah genug ist, kann man die Kinder auch zu Fuß einsammeln und verteilen.

    Außerdem muss die Schülerbeförderung sichergestellt sein, wenn die Schule weiter weg ist, entweder durch eine ÖPNV-Anbindung oder ein Taxi.

  10. Re: Es wird Zeit

    Autor: Silent_GSG9 14.02.18 - 07:43

    Faraaday schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > .... -Verbot Kinder mit dem Auto zu Kindergarten und Schule zu fahren.
    > .... - Auto nur noch mit nachgewiesenem Parkplatz,

    Mal zu 2 deiner Vorschläge.
    Liege ich richtig mit der Annahme das du Kinderlos bist bzw. deine Kinder bereits älter sind? Das lässt jedenfalls dein Vorschlag vermuten. Denn sonst wüsstest du das heutzutage Kindergärten auch mal ein ganzes Stück entfernt sein können. Ich selbst musste ein Jahr lang meinen Sohn morgens von einem Stadtende zum anderen bringen da kein Kindergarten in der Nähe einen Platz frei hatte trotz rechtzeitiger Anmeldung. Je nach Verkehr war ich da eine Stunde Unterwegs. Wie hätte ich das ohne Auto realisieren sollen um dann noch rechtzeitig ins Büro zu kommen?
    Jetzt geht er bereits zur Schule und diese liegt genau auf meinem Arbeitsweg darum setze ich ihn morgens da ab und sammele ihn nachmittags wieder ein. Also spare ich mir doch das Geld für den ÖPNV.

    Und zu dem Vorschlag das Autos nur noch mit nachgewiesenem Parkplatz erlaubt sein sollen: Heutzutage sind Parkplätze teils schon kaum bezahlbar. Sollte so eine Verordnung kommen wie du sie vorschlägst können Ottonormalverdiener sich schon mal von ihren Autos verabschieden denn dann werden die Kosten für Stellplätze explodieren. Das Geschäft lassen sich die Vermieter sicher nicht entgehen. Ich selbst habe momentan 2 Stellflächen angemietet. Dazu gibt es einen separaten Mietvertrag der auch einfach einseitig vom Vermieter gekündigt werden darf. Die wäre ich dann wohl schneller los als ich Auto sagen könnte.

    Solltest du vielleicht nochmal drüber nachdenken .....

  11. Re: Es wird Zeit

    Autor: amb0ss 14.02.18 - 07:52

    Schön wie hier die Fraktion "grün" der Welt ihre Ansichten und Meinungen wie immer aufdrücken will. "20-fache Besteuerung auf alles über 100PS" ... :D ernsthaft? Bei jeder anderen Kleinigkeit immer "Diskriminierung" oder "Gleichheit" schreien, aber bei den eigenen Anliegen / Themen ist das alles schnell vergessen. Denn jeder der nicht den gleichen Ansichten ist, soll leiden - im Sinne von übermäßig bestraft werden.
    Was ist unfair an einer Steuer die sich nach Hubraum, Leistung, bzw. Schadstoffausstoß richtet? ... (Das ist übrigens keine wirkliche Frage. Hier diskutieren lohnt sich nicht.)

    Edit: Im übrigen würde ich kostenfreie Öffentliche begrüßen und evntl. auch selbst verstärkter nutzen .... Bisher sehe es nicht ein in München über 100¤ (wohne außen) im Monat für miesen Service auszugeben, bei dem ich sogar länger als mit dem Auto an Arbeit benötigen würde.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 14.02.18 07:54 durch amb0ss.

  12. Re: Es wird Zeit

    Autor: Faraaday 14.02.18 - 08:13

    These 1
    Wir wollen weniger Ausstoß->weniger Verbrauchen.
    Beschränkung der Motorleistung: Natürlich sollen dann nicht mehr die gleichen Autos fahren, das Ziel wären ja leichtere windschnittigere Autos. Selbst ein VW Bus braucht bei sinnvoller Fahrweise (Max 160) keine 200PS. Ein Passat reicht doch sicher für 3Kinder? 100PS sollten da reichen. Nun SUVs wären dann wieder beim Förster, dem reichen auch 100PS. Wer schnell fahren will fährt halt leichte Carbonsportwagen und nicht mehr diesen 3tonnen SUV.
    These 2
    weniger Ausstoß in den Städten
    weniger Autos ja nun weniger Autos sind weniger Autos mit allen Nachteile. wie sollen es sonst weniger werden? Die Frage ist wie erreiche ich das mit Marktwirtschaftssteuerung
    weniger Fahren
    nun kein Kind muss alleine mit3 zum Kindergarten. Vllt kann es aber nicht mehr zum Veganer Biokindergarten. Das wäre sogar gegen gentrifizierung helfen.

    These 3
    elektrischen Fahren:
    https://www.auto-motor-und-sport.de/vergleichstest/passat-gte-2-0-tdi-2-0-tsi-vergleich-diesel-benziner-plug-in-hybrid-10379893.html
    Das sagt wohl schon wie es damit aussieht
    .
    Schon für 4kw billigaggregate sieht es knapp aus ca 27cent große Aggregate wie z.b. LKW sind da deutlich günstiger. Wer will da schon mit Strom fahren?

  13. Re: Es wird Zeit

    Autor: KloinerBlaier 14.02.18 - 09:13

    Puuuh, ziemlich viel Text gelesen.

    Grundsätzlich fände ich es mehr als richtig, wenn Autos auch nach ihrer Grundfläche (+ evtl. Gewicht) besteuert werden.

    Dies würde die schrittweise Vergrößerung der Autos eindämmen und vielleicht auch moderne Fahrzeugkonzepte (Twizy bspw.) begünstigen.

    Den Großteil fahren wir ja wirklich allein und ich finde es schon unverschämt, dass ich für mein Motorrad mehr Steuern bezahlen muss als für mein Auto.

    Dazu kommt, dass Autos immer fetter werden. Ich kenne die Maße der deutschen Einheitsgarage nicht, weiß aber aus Erfahrung, dass viele Autos da heutzutage nicht mehr reinpassen und Garagen für vieles benutzt werden, aber nicht für das Abstellen des Autos.

  14. Re: Es wird Zeit

    Autor: Faraaday 14.02.18 - 11:13

    Nicht jeder der sinnvollen resourceneinsatz fordert ist Grün.
    Klar gibt es immer Probleme die erzeugt werden wenn man etwas ändert.
    Sein Kind kurz abzugeben. Schonmal daran gedacht, dass selbst wenn es auf dem Weg liegt, allein der Haltevorgang schon alle anderen Kinder die zu Fuß oder mit dem Fahrrad kommen die anderen -rein statistisch betrachtet- gefährden. Also fährt man sein Kind besser auch. Tolle Spirale. führt zu -->Helikoptereltern.

    Natürlich wäre eine klare Grenze sinnvoll, denn anscheinend funktionieren mathematisch gerechte inkrementelle/logarithmische etc. Systeme nicht, sonst gäbe es auch keine Stufen in Steuermodellen sondern mathematisch saubere Kurven und automatische Anpassungskriterien.

    Also jetzt "Nazi"-Vergleiche zu bringen diskriminierung und steuer auf größere Autos lol.
    PS: Ja ich fahre auch gerne 200PS Passat Alltrack mit 230km/h. Aber nun ist das sinnvoll alleine?
    PS: Auch ein 100PS Polo braucht bei 200km/h "nur" 11l (über 50km gemessen).

    Das kostenlose Öffis sinnvoll wären und viele Gelegenheitsfahrer dann kurz mal die Bahn nehmen würden ist klar. Mir geht es mehr darum zu klären warum Menschen a) Sagen sie würden gerne kostenlos und b) sich dann beschweren wenn genau das über etwas anderes finanziert wird und c) trotzdem am liebsten weiterhin genausoviel verbrauchen wollen obwohl sie sparen predigen. (Ich will weniger Autos produzieren, weniger Benzin verbrauchen, aber bitte sollen die Autobauer genausoviele Autos wie bisher verkaufen und genausoviel Benzin verkauft werden. Wie soll das gehen?)

  15. Re: Es wird Zeit

    Autor: suicicoo 14.02.18 - 11:32

    lennartc schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > suicicoo schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Oder leihst Du jedes Mal einen Leihwagen für ein paar hundert Euro
    > Carsharing kostet weit weniger als 100¤ pro Tag
    >
    > //Zu langsam

    ok, das wusste ich nicht, mein Fehler.
    Aber wo stehen die Carsharing-Autos dann?
    Ich habe zumindest eine Ausrede für ein eigenes Auto, da wir regelmäßig zu meiner Freundin nach Polen fahren(1200km eine Richtung).

  16. Re: Es wird Zeit

    Autor: lennartc 14.02.18 - 11:57

    suicicoo schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > lennartc schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > suicicoo schrieb:
    > >
    > ---------------------------------------------------------------------------
    >
    > > -----
    > > > Oder leihst Du jedes Mal einen Leihwagen für ein paar hundert Euro
    > > Carsharing kostet weit weniger als 100¤ pro Tag
    > >
    > > //Zu langsam
    >
    > ok, das wusste ich nicht, mein Fehler.
    > Aber wo stehen die Carsharing-Autos dann?
    > Ich habe zumindest eine Ausrede für ein eigenes Auto, da wir regelmäßig zu
    > meiner Freundin nach Polen fahren(1200km eine Richtung).

    Die stehen entweder auch auf Privaten Parkplätzen der Anbieter - so wie sie es aktuell auch schon tun - oder bei Free-Floating-Angeboten könnten diese dann ja am Straßenrand parken bzw. optimalerweise dann an den Ladestationen, die im Stadtgebiet verteilt aufgestellt sind.
    Auch Besucher würden ja weiterhin am Straßenrand parken, allerdings wäre so immerhin überall etwas frei und pro (kleiner) Straße würden wahrscheinlich zwei Ladestationen reichen.

    Ich will ja auch niemandem das Auto "wegnehmen" und von einer Verbotskultur halte ich auch überhaupt nichts, ich fände es nur toll, wenn die Autofahrer eben einen Großteil ihrer Kosten selber tragen würden und diese nicht auf die Allgemeinheit umwälzen. Und die Regelung würde ja auch nur Neuanschaffungen betreffen - also niemand verliert von heute auf morgen sein Fahrzeug. Nur wenn man sich dann in ein paar Jahren ein neues kauft, muss man sich eben einen Parkplatz dafür suchen. Da dies dann optimalerweise ja ein Elektroauto sein sollte, bietet es sich dann doch an, wenn es dann viele Angebote zu Parkplätzen in der Nähe der Wohnung gibt, an denen auch gleich eine Ladestation vorhanden ist.
    Klar, das wird so 50-200¤ mehr pro Auto und Monat kosten, da muss man dann eben abwägen, ob es einem das wert ist.
    Zumal man auch bedenken muss, dass wir in Deutschland schon eine Stellplatzpflicht für Neubauten haben - also ganz so "neu" ist die Idee dann auch nicht. Nur dass ich die Kopplung an das Auto für sinnvoller erachte als an eine Wohnung: Ich habe zum Beispiel einen Stellplatz, aber kein Auto - musste mir aber einen Stellplatz kaufen.
    Irgendwann in naher Zukunft werde ich mir aber wohl eine Ladestation installieren und mir ein Elektrofahrzeug kaufen - die Vorteile des eigenen Autos möchte ich ja gar nicht abstreiten, nur wieso sollte das von anderen mitfinanziert werden?

  17. Re: Es wird Zeit

    Autor: S-Talker 14.02.18 - 15:25

    Faraaday schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Es wird Zeit, dass auch der letzte Forist versteht, dass die Grenzwerte für
    > Diesel bereits länger unter den Benzinern liegen, wie auch der reale
    > Ausstoß.

    Mehr NOX beim Diesel.
    Mehr Feinstaub bei Benzinern mit Direkteinspritzung und ohne Filter.
    Bei CO2 herrscht vergleichbarer Kraft/Leistung Gleichstand.

    Da ab diesem Jahr die Filter für den Benziner Pflicht sind, und die NOX Situation beim Diesel immer noch etwas "diffus" ist. Würde ich weiterhin zum Benziner tendieren. Diesel sind zudem inzwischen ziemlich am Limit was die Effizienz und die aufwändige Abgasaufbereitung betrifft.

    Ach ja, was ist mit dem Lärm als Ausstoß? Gehört IMO ganz klar zu den Emissionen und in der Tat eine Umweltverschmutzung. Selbst nagelneue Diesel von VW, Mercedes & Co klingen beim Beschleunigen immer noch wie 20 Jahre alte Kleintransporter. Seit 10 Jahren kann man bei uns nicht mehr durchs Stadtzentrum laufen ohne dieses permanente Diesel-Genagel in den Ohren zu haben.

    Diesel sind etwas für größere Lasten, Baumaschinen, Notstromgeneratoren etc. - im PKW macht ein Diesel keinen Sinn. In Ländern wo Diesel und Benzin gleich besteuert werden sieht man das sehr deutlich. Dort fährt kaum jemand Diesel im PKW.

    > Da hat die autoraserlobby ganze Arbeit geleistet. Mehr als 100PS
    > braucht niemand.
    > - 20facher Steuersatz auf alles über 100PS. Das würde zu umdenken und
    > Einsparungen führen.

    Exponentielle Besteuerung finde ich gut. Aber bitte nicht einfach an der absoluten Maximalleistung des Motors festmachen.

    > -Verbot Kinder mit dem Auto zu Kindergarten und Schule zu fahren.

    Tolle Idee. Bei und kann man froh sein, wenn man eine Betreuung am IRGENDWO in der Stadt bekommt. Mit den öffentlichen wäre der Umweg früh die Kinder vor der Arbeit dort hinzubringen mindestens eine Stunde betragen. D.h. wenn ich mit den Kindern früh um 6 die Wohnung verlasse bin ich Abends 19 Uhr zurück wenn alles gut geht.

    > -Abschleppen Sonntags im Halteverbot vor der Kirche,

    Spezialregelung für Kirchen! SUUUUUPER Idee. Moment... reden wird über katholische oder evangelische Kirchen? Was macht das Halteverbot vor der Kirche so besonders, dass man dort abschleppt, während es bei anderen nur ein Bußgeld gibt?

    > - Auto nur noch mit nachgewiesenem Parkplatz,

    Also die "Putze", die froh ist einen Arbeitsplatz 40km entfernt, ergattert zu haben sich aber keine Wohnung mit Parkplatz leisten kann, geht leer aus? Die eigentlichen "Sünder" mit ihren 2,5t +V8 SUVs dürfen den weiter behalten, ob sie das benötigen oder nicht. Schließlich können sie sich ja ein Grundstück mit 3er Garage leisten.

    Wenn schon solche Restriktionen, wäre eine "Zuteilung" nach Bedarf nicht sinnvoller?

    > -gleichwertige Abschreibung von Firmenfahrrädern (aktuell 7 Jahre gegen
    > Auto 5 Jahre)
    > -reale Vollkostenrechnung für LKW und Fernbusse.
    > -Senkung der Stromnebenkosten ,sodass Strom aus Dieselakkregaten teurer als
    > Strom aus der Steckdose wird.

    Hättest du das nicht alles ganz oben schrieben können. Dann hätte den Rest gar nicht lesen müssen...



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 14.02.18 15:31 durch S-Talker.

  18. Re: Es wird Zeit

    Autor: Geistesgegenwart 14.02.18 - 15:52

    suicicoo schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > lennartc schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------

    > ok, das wusste ich nicht, mein Fehler.
    > Aber wo stehen die Carsharing-Autos dann?

    Auf privaten Parkplätzen (bei Stationsgebundenem CarSharing was IMHO eh das einzig sinnvolle ist; Freefloat sind nette Image/PR Unternehmen der Autobauer); Seit Sommer 2017 wurde durch Gesetzesänderung es auch ermöglichst dass die Kommune öffentliche Parkplatze zur Verfügung stellen darf, das geht aber aufgrund der langsam mühlenden Kommunalbüros eher schleppend vorwärts seitdem.

    Hier in Karlsruhe kommen auf ein Carsharing Auto 10 Mitglieder, sonst hat glaube ich jeder Dritte in der Stadt ein Auto. Es ist also kein Problem Parkplätze zu schaffen wenn der Carsharing nutzer kein eigenes Auto hat, unterm Strich wären sogar mehr Parkplätze frei als vorher.

  19. Re: Es wird Zeit

    Autor: tingelchen 14.02.18 - 16:31

    Faraaday schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > tingelchen schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > > - 20facher Steuersatz auf alles über 100PS. Das würde zu umdenken und
    > > > Einsparungen führen.
    > > >
    > > Wo ist der Zusammenhang zwischen PS und Platzverbrauch?
    > Den habe ich nie hergestellt da ging es darum leichtere Auto zu bevorteilen
    > statt schwere Suvs da es eine Leistubgsgrenze gibt
    >
    Nur leider hat das Gewicht des Motors nichts mit der PS zu tun. Und was die SUV's angeht. Die haben auch absolut rein gar nichts mit dem Motor zu tun. Denn die meisten SUV's sind PKW's mit anderem Blechkleid. Und jetzt darfst du raten, welche Motoren in diesen SUV's verbaut werden.

    > >
    > > > -Verbot Kinder mit dem Auto zu Kindergarten und Schule zu fahren.
    > > >
    > > Ah ja... Eltern werden sich bei dir bedanken. Besonders Alleinerziehende.
    >
    > Na normalerweise laufen Kinder ALLEINE zu Schule nur weil manche mei.en Ihr
    > Kind müsse auf eine Schule in Timbuktu gehen in der Innenstadt weil es
    > schick ist. In Asien klappt das in Millionenstädten.
    >
    Ah ja. Du hast offensichtlich keine Kinder. Ergo bist du raus. Mir würde nicht mal im Traum einfallen ein 6 Jähriges Kind alleine über eine große stark befahrene Straße alleine laufen zu lassen. Von jüngeren Kindern ganz zu schweigen.

    > >
    > > > -Abschleppen Sonntags im Halteverbot vor der Kirche,
    > > >
    > > äh... es wird immer abgeschleppt?
    > Ach wirklich ich kenne nur das Sonntags Verkehrsberuhigte Zonen komplett
    > zugeparkt werden.
    >
    Nur weil niemand den Abschleppwagen ruft, heißt dies nicht, dass man in Halteverboten nicht dennoch abgeschleppt werden kann.

    > >
    > > > - Auto nur noch mit nachgewiesenem Parkplatz,
    > > >
    > > Ah jo. Dann hat ein Großteil der Bevölkerung halt kein Auto mehr. Dürfte
    > > nur ein massiver Wirtschaftlicher Schaden daraus entstehen. Aber hey...
    > > Hauptsache Aktionismus.
    > Das ist doch das Ziel! Keine Autos mehr. Klar wird das Geld da,n anders
    > ausgegeben. Ich empfehle Quality Land vllt. sollten wir sinnlos Güter
    > kaufen damit die Wirtschaft angekurbelt wird. Schwachsinnsargument.
    >
    Es ist ein Unterschied ob ein Mensch einfach kein Auto hat, oder seinen Beruf nicht mehr ausüben kann, weil er kein Auto mehr besitzen darf. Du hast keine Ahnung was mit dem Auto alles verbunden ist.

    > >
    > > > -gleichwertige Abschreibung von Firmenfahrrädern (aktuell 7 Jahre
    > gegen
    > > > Auto 5 Jahre)
    > > >
    > > Informieren.
    > Na dann mal los, wie sieht's denn mit der Abschreibung aus?
    >
    https://forum.golem.de/kommentare/automobil/fahrverbote-bundesregierung-schlaegt-kostenlosen-oepnv-vor/es-wird-zeit/115757,5023288,5023533,read.html#msg-5023533

    > > > -Senkung der Stromnebenkosten ,sodass Strom aus Dieselakkregaten
    > teurer
    > > als
    > > > Strom aus der Steckdose wird.
    > > >
    > > Hä? Das taugt nicht mal als Ironie. Wer bitte hat daheim Dieselaggregate
    > > (mit 2 g nicht 2 k) stehen um seinen täglichen Strom zu generieren? Das
    > ist
    > > so hirnlos und vor allem jetzt schon teurer als der "Strom aus der
    > > Steckdose".
    > Na da hat jemand mal wirklich keine Ahnung, sobald irgendwo eine
    > Veranstalltung ist werden Dieselaggregate aufgebaut schau mal am KIT. Und
    > warum sollte selbst ein Pluginlaster mit Strom aus der Steckdose fahren
    > wenn er den billiger aus Diesel bekommt?
    >
    Schön. Ein Veranstalter nimmt einen Stromgenerator für seine Veranstaltung die irgendwo statt findet. Welch großes Wunder. Schon einmal überlegt das man nicht überall auch einen Stromanschluss zur Verfügung hat?

  20. Re: Es wird Zeit

    Autor: narfomat 14.02.18 - 16:54

    >Muss ein Firmenfahrad über 800¤ netto Kosten?

    das war ironisch gemeint oder? ^^
    ich kann dir sagen, unter VK 1500euro (jetzt mal unbesehen irgendwelcher sonderangebote) bekommste kein fahrrad (von E-bike reden wir gar nicht!) das auch nur 2 jahre "den weg zur arbeit" bei jedem wetter sowie parken draussen ohne grössere reparaturen/neuanschaffungen (z.b. bremsen, lager, pedale, laufräder, alles beliebte billigparts an serienbikes, insbesondere auch ne ordentliche lichtanlage!) übersteht,

    und sich an tag 730 immer noch "genauso akzeptabel" fährt wie ein (in den meisten fällen auch noch deutscher premiumklasse-) PKW der 2 jahre benutzt wurde (also OHNE JEGLICHE EINSCHRÄNKUNG BEI FUNKTION, KOMFORT, UND AUSSEHEN)...

    und sich dabei auch noch von einer person weiblich, 55kg, täglich in den hauskeller tragen lässt (bei E bikes ohnehin schwer zu realisieren, bei fahrrädern jedoch keinesfalls, ordentlich ausgestattete und aufgebaute bikes inkl. alles der preisklasse können unter 13kg wiegen...)

    und da haste noch kein fitzelchen suspension an dem bike sondern ne starrgabel... willste noch ne ordentlich funktionierende federgabel (und ich mein eine, die auch wirklich das tut wozu sieh da ist und nicht nur das fahrrad frontseits beschwert) kannste gern noch mal VK 250-300euro drauf rechnen.

    kann man eigentlich schon sagen, grob mit anpassung an den fahrer (sattel/lenker/vorbau/griffe) werden ca. 1800-1900euro fällig.

    mit irgendwelchen noname-rahmen selbst aufbauen (oder jemanden damit beauftragen, wenn man eben z.b. 100 firmen-fahrräder braucht) spart VIELLEICHT bissle was, aber viel nicht, wird nur individueller.

    und da ist an dem fahrrad kein einziges luxusteil dran (ne top lichtanlage z.b. SON edelux equivalent. xenon/LED scheinwerfer bei PKW haste da noch nicht dran) , sondern reine investition in funktion/haltbarkeit/ergonomie.

    gehört jetzt vielleicht nicht zu fahrrad, ist aber grund-vorraussetzung: ordentliches schloss mit ner ordentlichen halterung (zus. mind. 100euro) haste noch nicht dabei, nen fahrradhelm (ja der ist obligatorisch, im auto braucht man keinen) mind. 100euro haste noch nicht dabei...



    und warum sollte jemand bei einem firmenfahrrad irgendwelches mittelmass benutzen müssen, aber premiumklasse PKW sind normal?

    wie gesagt, natürlich geht das für den endverbraucher günstiger, wenn er z.b. ein fahrrad aus dem vorjahr nimmt und das bei irgend einem discount im internet bestellt (sofern das in seiner rahmengrösse noch verfügbar ist), das spart viel geld, aber das ist ja kein kriterium für firmenfahrräder.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 14.02.18 16:58 durch narfomat.

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