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Es wird Zeit

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  1. Es wird Zeit

    Autor: Eisboer 13.02.18 - 17:30

    Empfehle (Dirty Money - von Netflix)[https://www.netflix.com/de-en/title/80118100] um die Ausmaße der Dieselbescheißung und Menschenverpestung zu verstehen. Mir ist klar, dass ein vollumfängliches Dieselverbot in deutschen Städten nicht umsetzbar ist, dank der politischen Kraft der Autolobby. Gut, dass jetzt über andere Wege versucht wird die Menschen dazu zu verleiten, ihre Dreckschleudern stehen zu lassen.

    Netter Nebeneffekt wäre, dass fahrscheinloser Nahverkehr ärmere Menschen wieder mobil macht und die völlig unnötige Belästigung der Kontrolleure endlich ein Ende hat.

  2. Re: Es wird Zeit

    Autor: Faraaday 13.02.18 - 17:40

    Es wird Zeit, dass auch der letzte Forist versteht, dass die Grenzwerte für Diesel bereits länger unter den Benzinern liegen, wie auch der reale Ausstoß. Da hat die autoraserlobby ganze Arbeit geleistet. Mehr als 100PS braucht niemand.
    - 20facher Steuersatz auf alles über 100PS. Das würde zu umdenken und Einsparungen führen.
    -Verbot Kinder mit dem Auto zu Kindergarten und Schule zu fahren.
    -Abschleppen Sonntags im Halteverbot vor der Kirche,
    - Auto nur noch mit nachgewiesenem Parkplatz,
    -gleichwertige Abschreibung von Firmenfahrrädern (aktuell 7 Jahre gegen Auto 5 Jahre)
    -reale Vollkostenrechnung für LKW und Fernbusse.
    -Senkung der Stromnebenkosten ,sodass Strom aus Dieselakkregaten teurer als Strom aus der Steckdose wird.

  3. Re: Es wird Zeit

    Autor: futureintray 13.02.18 - 17:47

    100% Zustimmung.
    Am besten den Spritpreis noch ordentlich anheben,
    dann wäre endlich mal wieder Platz auf Autobahn und Landstrasse.

  4. Re: Es wird Zeit

    Autor: Eisboer 13.02.18 - 17:53

    Würde ich aufpassen, dass es nicht zu einem Luxusgut wird. Menschen mit geringem Einkommen auf dem Land sollte nicht in ihrer Mobilität eingeschränkt werden.

    Völlige Zustimmung dazu, dass auch Benziner schmutzig sind und nicht in eine Großstadt gehören.

  5. Re: Es wird Zeit

    Autor: elcaron 13.02.18 - 17:58

    > Mehr als 100PS braucht niemand.

    Und wozu soll das gut sein? Ich fahre unseren A6 mit 177PS im Durchschnitt mit 6l auf 100km. Der Nissan Primera meiner Eltern schluckt locker 9-10l bei 112PS

  6. Re: Es wird Zeit

    Autor: NoLabel 13.02.18 - 17:59

    Faraaday schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > - Auto nur noch mit nachgewiesenem Parkplatz,
    Jo, das wäre was, um die Groko im Jahre 2037 dann endlich zu kippen, denn das würde 2/3 der KFZ-Besitzer betreffen. Die werden dann endlich die Regierung stürzen.
    Wer hat diesen Luxus denn? Vor allem in einer Großstadt? Nicht jeder hat ein Eigenheim oder dessen Mehrfamilienhaus verfügt über genug Garagen oder Parkplätze.

    Nein, ich wäre eher dafür, dass endlich die Leihwagen-Methode, so wie man sich ein Fahrrad leihen kann günstiger, weiter ausgebaut und einfacher ist (eine App, statt dutzender Anbieter). Das zusammen mit einem kostenlosen ÖNV würde sicher dauerhaft von mehr Bürgern angenommen werden.

    Ich jedenfalls, der sein Auto nur auf der öffentlichen Strasse abstellen kann, gebe mein Auto dennoch nicht her, auch wenn ich seit 5 Jahren drastisch auf das Fahren innerorts verzichte und aufs Fahrrad umgestiegen bin.

    > -reale Vollkostenrechnung für LKW und Fernbusse.
    Sehe ich anders. Güter-LKWs (keine Fernbusse) sollten günstiger werden. Sehen wir es doch realistisch... Das bestellen aus dem Netz wird weiter zunehmen und sich haben sehr viele, inklusive mir, keinen Bock, das was ich jetzt am "Super-Service-Einzelhandel" gegenüber spare, dem Staat in den Rachen zu schmeißen, weil das Porto dann drei Mal so teuer wird.
    Für den Verkehr - und später bei Elektro-LKWs - und die Energiebilanz ist das weitaus besser, als wenn wir uns jeder in sein Individualverkehr-Fahrzeug setzen und von überall her selbst unsere Waren ankarren müssen.
    Das geht aber nur über den Preis.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 13.02.18 18:01 durch NoLabel.

  7. Re: Es wird Zeit

    Autor: NoLabel 13.02.18 - 18:02

    futureintray schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > 100% Zustimmung.
    > Am besten den Spritpreis noch ordentlich anheben,
    > dann wäre endlich mal wieder Platz auf Autobahn und Landstrasse.

    Zieh nach Nordkorea. Da kannste auf einer 12spurigen Autobahn rund um die Party machen.

  8. Re: Es wird Zeit

    Autor: bernd71 13.02.18 - 18:08

    elcaron schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > > Mehr als 100PS braucht niemand.
    >
    > Und wozu soll das gut sein? Ich fahre unseren A6 mit 177PS im Durchschnitt
    > mit 6l auf 100km. Der Nissan Primera meiner Eltern schluckt locker 9-10l
    > bei 112PS

    Willkür. Es wird Zeit das Forennutzer verstehen das man mit Verboten es schwer hat die Mehrheit auf eine Seite zu ziehen. ;-)

  9. Re: Es wird Zeit

    Autor: lennartc 13.02.18 - 18:19

    NoLabel schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Faraaday schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > - Auto nur noch mit nachgewiesenem Parkplatz,
    > Jo, das wäre was, um die Groko im Jahre 2037 dann endlich zu kippen, denn
    > das würde 2/3 der KFZ-Besitzer betreffen. Die werden dann endlich die
    > Regierung stürzen.
    > Wer hat diesen Luxus denn? Vor allem in einer Großstadt? Nicht jeder hat
    > ein Eigenheim oder dessen Mehrfamilienhaus verfügt über genug Garagen oder
    > Parkplätze.
    >

    Dann muss man sich eben einen Parkplatz mieten oder kaufen. Mit welchem Recht sollte man denn dauerhaft 12m² öffentlichen Raum zum Abstellen der eigenen Blechkiste beanspruchen dürfen?
    Sobald eine Stellplatzpflicht für Neuzulassungen und erneute Zulassungen eingeführt werden würde, würden sicherlich viele neue Tiefgaragen in den Innenstädten gebaut, wo sich dann jeder, der keinen Parkplatz hat, einen mieten kann.
    Die freie Fläche in der Stadt könnte dann für Grünflächen, Fahrradwege, breite und übersichtlichere Straßen und viele andere tolle Dinge genutzt werden. Wir haben doch eh schon wenig Platz in den Städten, müssen unsere Autos da tatsächlich auch noch so viel Fläche von beanspruchen?
    Und als weiteren positiver Nebeneffekt hätte man auch gleich das Ladesäulenproblem für "Laternenparker" gelöst - die gibt es dann nämlich nicht mehr.

  10. Re: Es wird Zeit

    Autor: Mingfu 13.02.18 - 18:28

    lennartc schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Sobald eine Stellplatzpflicht für Neuzulassungen und erneute Zulassungen
    > eingeführt werden würde, würden sicherlich viele neue Tiefgaragen in den
    > Innenstädten gebaut, wo sich dann jeder, der keinen Parkplatz hat, einen
    > mieten kann.

    Wie soll das denn gehen? Wenn man nicht gerade die halbe Stadt abreißen will, ist der nachträgliche Bau von Tiefgaragen unter bestehender Bebauung unverhältnismäßig teuer. Zumal auch die Ein- und Ausfahrt irgendwo hin muss. Gerade in durchgängig bebauten Straßenzügen, wo der Platz am knappsten ist, ist das ein völlig utopische Idee.

  11. Re: Es wird Zeit

    Autor: lennartc 13.02.18 - 19:12

    Mingfu schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wie soll das denn gehen? Wenn man nicht gerade die halbe Stadt abreißen
    > will, ist der nachträgliche Bau von Tiefgaragen unter bestehender Bebauung
    > unverhältnismäßig teuer. Zumal auch die Ein- und Ausfahrt irgendwo hin
    > muss. Gerade in durchgängig bebauten Straßenzügen, wo der Platz am
    > knappsten ist, ist das ein völlig utopische Idee.

    Die Kosten werden ja von denjenigen getragen, die meinen in der Stadt ein Auto benötigen zu müssen. Außerdem lassen sich durch die Vielzahl der Bauten sicherlich auch einige Kosten sparen.
    Und die Ein- und Ausfahrt nimmt sicherlich weniger Platz weg als die in der Garage geparkten Fahrzeuge ;) Aber dass du von der Idee nicht begeisterst bist, ist natürlich klar: schließlich müsstest du dann deinen Parkplatz selber finanzieren.

  12. Re: Es wird Zeit

    Autor: Mingfu 13.02.18 - 19:35

    lennartc schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Die Kosten werden ja von denjenigen getragen, die meinen in der Stadt ein
    > Auto benötigen zu müssen. Außerdem lassen sich durch die Vielzahl der
    > Bauten sicherlich auch einige Kosten sparen.

    Ich sehe da keine Synergieeffekte. Im Gegenteil: Wir sehen schon jetzt, dass massenhafte Bautätigkeit eher zu steigenden Preisen führt, weil die Bauunternehmen mehr Aufträge als Kapazität haben.

    Nebenbei muss es erst einmal jemand finanzieren. Und wenn die Berechnung ergibt, dass das nur durch utopische Stellplatzmieten hereinzuholen ist, dann wird derjenige sich überlegen, ob er das Investitionsrisiko eingeht. Denn diese Kosten werden üblicherweise auf 30 und mehr Jahre kalkuliert. Aber wer sagt denn, dass in 30 Jahren überhaupt noch Nachfrage besteht oder ob sich nicht beispielsweise selbstfahrende Abrufautos durchgesetzt haben? Dann steht man mit einem riesigen Schuldenberg da und hat kaum Einnahmen.

    > Und die Ein- und Ausfahrt nimmt sicherlich weniger Platz weg als die in der
    > Garage geparkten Fahrzeuge ;)

    Mal eine Tiefgarageneinfahrt in einer üblichen innerstädtischen direkt am Fußweg stehenden Häuserzeile gesehen? Die befindet sich im Haus. Bedeutet also, dass man dort im Erdgeschoss / Hochparterre Geschäftsflächen bzw. Wohnungen entfernen muss, weil sonst kein Platz dafür da ist. Das erscheint in Anbetracht der innerstädtischen Wohnungsmärkte nicht gerade als clevere Idee.

    Leider werden die Mieter mit frei gewordenem Platz auf der Fahrbahn als Ersatz für ihre Wohnung eher weniger zufrieden sein.

    > Aber dass du von der Idee nicht begeisterst bist, ist natürlich klar:

    Ich bin nicht begeistert, weil du offenbar nicht ausreichend über deinen Vorschlag nachgedacht hast.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 13.02.18 19:37 durch Mingfu.

  13. Re: Es wird Zeit

    Autor: lennartc 13.02.18 - 19:54

    Mingfu schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Nebenbei muss es erst einmal jemand finanzieren. Und wenn die Berechnung
    > ergibt, dass das nur durch utopische Stellplatzmieten hereinzuholen ist,
    > dann wird derjenige sich überlegen, ob er das Investitionsrisiko eingeht.
    > Denn diese Kosten werden üblicherweise auf 30 und mehr Jahre kalkuliert.
    > Aber wer sagt denn, dass in 30 Jahren überhaupt noch Nachfrage besteht oder
    > ob sich nicht beispielsweise selbstfahrende Abrufautos durchgesetzt haben?
    > Dann steht man mit einem riesigen Schuldenberg da und hat kaum Einnahmen.
    >
    Auch die Abrufautos werden ja irgendwo parken müssen, wenn sie mal nicht benötigt werden (ja, mit Sicherheit werden die weniger Platz benötigen). Allerdings können die Garagen dann ja auch für andere Zwecke genutzt werden. Ich denke nicht, dass wir in Zukunft zu viel Platz in der Stadt haben werden. Bspw als Lagerräume oder ähnliches.

    > Mal eine Tiefgarageneinfahrt in einer üblichen innerstädtischen direkt am
    > Fußweg stehenden Häuserzeile gesehen? Die befindet sich im Haus. Bedeutet
    > also, dass man dort im Erdgeschoss / Hochparterre Geschäftsflächen bzw.
    > Wohnungen entfernen muss, weil sonst kein Platz dafür da ist. Das erscheint
    > in Anbetracht der innerstädtischen Wohnungsmärkte nicht gerade als clevere
    > Idee.

    Ja, ich kenne die alten Tiefgaragen in Innenstädten und nein, natürlich sollen die Wohnhäuser nicht abgerissen werden. Allerdings sehen die üblichen "engen" Straßen, die ich aus meiner Stadt kenne so aus, dass links und rechts die Straße mit Autos zugeparkt ist. Wenn die Autos dort nicht mehr stehen, hat man plötzlich 5 Meter breite mehr, die für eine Ein- oder Ausfahrt mehr ausreicht - dafür fallen natürlich die Parkplätze am Fahrbahnrand weg, aber das ist ja der Sinn des Ganzen. Und die beiden Rampen brauchen immer noch viel weniger Platz als die in der Garage geparkten Fahrzeuge.

    In Japan gibt es übrigens genau diese Regelung schon.

  14. Re: Es wird Zeit

    Autor: Mingfu 13.02.18 - 20:13

    lennartc schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Auch die Abrufautos werden ja irgendwo parken müssen, wenn sie mal nicht
    > benötigt werden

    Dafür wird der jeweilige Betreiber wohl eher Freiflächen außerhalb des kompakt bebauten Stadtkerns erwerben. Wenn die Autos mal keinerlei Folgeauftrag haben, müssen sie ja nicht unmittelbar im Zentrum stehen, sondern es reicht, wenn sie in zehn Minuten vor Ort sein können. Auf überteuerte Stellplätze ist der also nicht angewiesen.

    > Allerdings können die Garagen dann ja auch für andere Zwecke genutzt
    > werden. Ich denke nicht, dass wir in Zukunft zu viel Platz in der Stadt
    > haben werden. Bspw als Lagerräume oder ähnliches.

    Sicher kann man sich auch Anschlussverwendungen vorstellen. Aber diese werden wohl kaum die Baukosten wieder einspielen, denn bei ihnen wird man keine vergleichbare "Zwangslage" ausnutzen können.

    > Wenn die Autos dort nicht mehr stehen, hat man plötzlich 5 Meter breite mehr, die
    > für eine Ein- oder Ausfahrt mehr ausreicht

    Das hatte ich mir auch überlegt, aber solche "Bombentrichter" auf der Straße wird man aus ästhetischen Gründen nicht unbedingt haben wollen und sie sind - auch mit Umzäunung - ein Unfallrisiko mit erheblicher Verletzungsgefahr.

  15. Re: Es wird Zeit

    Autor: lennartc 13.02.18 - 20:29

    Mingfu schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Sicher kann man sich auch Anschlussverwendungen vorstellen. Aber diese
    > werden wohl kaum die Baukosten wieder einspielen, denn bei ihnen wird man
    > keine vergleichbare "Zwangslage" ausnutzen können.

    Da bin ich anderer Meinung, aber das müssten dann die Investoren abwägen. Im "schlimmsten" Fall gäbe es halt weniger Autos in der Innenstadt - hab ich kein Problem mit.

    > Das hatte ich mir auch überlegt, aber solche "Bombentrichter" auf der
    > Straße wird man aus ästhetischen Gründen nicht unbedingt haben wollen und
    > sie sind - auch mit Umzäunung - ein Unfallrisiko mit erheblicher
    > Verletzungsgefahr.

    Jetzt ist es schon nur noch ein ästhetisches Problem - also vielleicht doch nicht mehr ganz so utopisch?
    Und wenn das nicht gerade so ein Betonbunker, sondern irgendwas architektonisch etwas ansprechenderes wäre, hat man sicherlich eine Aufwertung gegenüber der üblichen PKW-Massen am Straßenrand. Besonders wenn man bedenkt, was man mit der gewonnen Fläche alles machen könnte.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 13.02.18 20:30 durch lennartc.

  16. Re: Es wird Zeit

    Autor: thinksimple 13.02.18 - 20:51

    Faraaday schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Es wird Zeit, dass auch der letzte Forist versteht, dass die Grenzwerte für
    > Diesel bereits länger unter den Benzinern liegen, wie auch der reale
    > Ausstoß. Da hat die autoraserlobby ganze Arbeit geleistet. Mehr als 100PS
    > braucht niemand.
    > - 20facher Steuersatz auf alles über 100PS. Das würde zu umdenken und
    > Einsparungen führen.

    Lieferverkehr, Wohnwagen.....
    Zu kurz gedacht

    > -Verbot Kinder mit dem Auto zu Kindergarten und Schule zu fahren.

    Hervorragend auf dem Land..
    Wieder zu kurz gedacjt

    > -Abschleppen Sonntags im Halteverbot vor der Kirche,

    Im Halteverbot sollte grundsätzlich abgeschleppt werden nicht nur Sonntags vor der Kirche.

    > - Auto nur noch mit nachgewiesenem Parkplatz,

    Ach ja, wer Geld hat darf Auto fahren. Zu kurz gedacht


    > -gleichwertige Abschreibung von Firmenfahrrädern (aktuell 7 Jahre gegen
    > Auto 5 Jahre)

    Muss ein Firmenfahrad über 800¤ netto Kosten?
    Normale Räder können als GWG sofort abgeschrieben werden wenn es bis 800¤ netto kostet. Für E-Bikes gibt es schon Regelungen pber 4 Jahre.
    Solltest dich mal informieren.


    > -reale Vollkostenrechnung für LKW und Fernbusse.

    Dass soll uns das sagen?

    > -Senkung der Stromnebenkosten ,sodass Strom aus Dieselakkregaten teurer als
    > Strom aus der Steckdose wird.

    Oh man. Wird immer komischer.

    Wenn ein Mensch immer online ist spricht man dann von einer KI?

  17. Re: Es wird Zeit

    Autor: suicicoo 13.02.18 - 21:03

    lennartc schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Die Kosten werden ja von denjenigen getragen, die meinen in der Stadt ein
    > Auto benötigen zu müssen.
    Das ist so eine Arschlochaussage, meine Fresse.
    Ich brauche nicht unbedingt ein Auto, ich fahre bei jedem Wetter mit dem Rad, aber ich habe nunmal eins, das auch in der TG steht. Aber es gibt viele Leute, die tatsächlich ein Auto brauchen - und da sind wir wieder beim oben angesprochenen: sowas macht Fortbewegung zum Luxusgut und schließt ärmere Leute noch mehr aus.
    Ist ja schön, wenn Du meinst, kein Auto zu brauchen, aber was machst Du, wenn Du tatsächlich mal was größeres transportieren musst? Hast Du Freunde, die ein Auto haben, die Dir helfen? Zahlst Du denen anteilig den Parkplatz? Oder leihst Du jedes Mal einen Leihwagen für ein paar hundert Euro - oder beauftragst mit jedem Transport eine Spedition?

  18. Re: Es wird Zeit

    Autor: Geistesgegenwart 13.02.18 - 21:13

    suicicoo schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > lennartc schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Die Kosten werden ja von denjenigen getragen, die meinen in der Stadt
    > ein
    > > Auto benötigen zu müssen.
    > Das ist so eine Arschlochaussage, meine Fresse.
    > Ich brauche nicht unbedingt ein Auto, ich fahre bei jedem Wetter mit dem
    > Rad, aber ich habe nunmal eins, das auch in der TG steht. Aber es gibt
    > viele Leute, die tatsächlich ein Auto brauchen - und da sind wir wieder
    > beim oben angesprochenen: sowas macht Fortbewegung zum Luxusgut und
    > schließt ärmere Leute noch mehr aus.
    > Ist ja schön, wenn Du meinst, kein Auto zu brauchen, aber was machst Du,
    > wenn Du tatsächlich mal was größeres transportieren musst? Hast Du Freunde,
    > die ein Auto haben, die Dir helfen? Zahlst Du denen anteilig den Parkplatz?
    > Oder leihst Du jedes Mal einen Leihwagen für ein paar hundert Euro - oder
    > beauftragst mit jedem Transport eine Spedition?

    Nur mal so, ich zahle 5¤ im Monat für eine Carsharing Mitgliedschaft, und wenn ich was transportieren muss bezahle ich keine 3¤ pro Stunde für einen Transporter, und 2-3¤ pro Stunde für ein Kombi, Golf oder im Sommer ein Cabriolet. Davon abgesehen gibt es auch Anbieter, bei denen du dein Privatauto an andere Stundenweise vermieten kannst.

    Gehen tut das also sehr wohl ohne das ein Einzelner viel Komfort einbüsen müsste. Das Problem ist dass diese Konzepte wie Carsharing nicht an Fahrt aufnehmen, solange immernoch jeder sein eigenes Auto hat und in der Autonation Deutschland das auch noch steuerlich begünstigt wird. Sobald die Leute weniger Autos besitzen, wird auch das Angebot an ÖPNV, Carsharing mehr.

    Es geht ja auch nicht um die Landbewohner, denen sei das Auto gebilligt. Es geht um die Frage ob in den überfüllten Innenstädten mit NOx und Feinstaubwerten im Gesundheitsschädigenden Bereich für die Anwohner jeder wirklich ein Recht haben sollte das mit einem PrivatPkw jederzeit (!) befahren zu dürfen.

  19. Re: Es wird Zeit

    Autor: lennartc 13.02.18 - 21:16

    suicicoo schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Oder leihst Du jedes Mal einen Leihwagen für ein paar hundert Euro
    Carsharing kostet weit weniger als 100¤ pro Tag

    //Zu langsam



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 13.02.18 21:17 durch lennartc.

  20. Re: Es wird Zeit

    Autor: tingelchen 13.02.18 - 21:53

    Nur leider ist der Fußgängerweg öffentlicher Raum und darf nicht durch privater Hand einfach abgerissen werden. Das gilt auch für die Parkplätze. Die jeweilige Grundfläche muss also vorher eingekauft werden. Dazu muss man erst einmal eine Teilung des Flurstücks erstellen. Dazu kommt dann noch Wegerecht und Komplikationen bzgl. Fußgängerweg. Denn die Parkfläche grenzt nicht unmittelbar an der Hausgrundstücksgrenze an. Wenn also Park- und Fußgängerfläche verkauft wurden, mit Wegerechten aller Art belegt wurden kommen dann noch diverse Pflichten auf den Eigentümer zu. Die weit über das Streuen hinaus geht.

    Und dann muss man noch die Garage unter den Keller bauen. Denn die meisten Häuser sind bereits unterkellert. Dann muss man zusätzlich auch erst einmal klären wo die ganzen Trassen für Strom, Gas, Wasser und Telefon liegen. Die müssen dann ggf. verlegt werden. Denn die laufen alle unter den Fuß- und Parkwegen entlang.

    Und dann muss noch geklärt werden, wie man das ganze Haus abstützt, wenn man das Fundament wegreißt. Und das ohne die Nachbarhäuser zu beschädigen. Wie gut das funktioniert sieht man ja in London. Nachbargebäude reihenweise Totalschaden. Und da ist es noch vergleichsweise einfach, weil das Haus, welches ein U2 bis U4 erhält, nicht bewohnt wird und man entsprechend von oben rein kann. Was hier natürlich nicht geht. Also muss man irgendwie anders graben.

    Kein Plan wie das Bautechnisch umgesetzt werden soll, ohne dabei das Haus selbst oder Nachbargebäude nicht zu beschädigen. Die Kosten dafür wären astronomisch. Aber was solls. Irgendwelche Bonzen werden sicherlich einen Parkplatz für min. 2000¤ pro Monat mieten können. Denn soviel werden die paar Plätze kosten.

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