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Ich finde die Idee gut, sie wird sich allerdings nicht kurzfristig umsetzen lassen

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  1. Ich finde die Idee gut, sie wird sich allerdings nicht kurzfristig umsetzen lassen

    Autor: Spaghetticode 14.02.18 - 03:46

    Ich finde die Idee gut. Schließlich:
    - spare ich dadurch 75,10 Euro im Monat, die ich für die Monatskarte zahlen muss (bei Großfamilien läppert sich da ganz schön was zusammen)
    - kann ich keine Fahrkarte mehr vergessen (was in 60 Euro Strafe resultiert)
    - muss ich nicht für Städte außerhalb meiner Monatskarte extra zahlen
    - muss ich mir keine verschiedenen Tarifsysteme und Tarifzonengrenzen merken
    - kann ich aufgrund der Nachfragesteigerung mit einer Taktverdichtung rechnen
    - wird dann der ÖPNV preislich attraktiver als das Auto
    - wird dann der Autoverkehr reduziert, was die Städte lebenswerter macht

    Die Nachteile muss man in Kauf nehmen:
    - notwendiger Kapazitätsausbau durch Nachfragesteigerung
    - Belastung des ÖPNV durch ehemalige Fußgänger und Radfahrer sowie Kurzstreckenfahrgäste
    - erhöhter Finanzbedarf des ÖPNVs
    - erhöhte Steuern, um wegfallende Ticketeinnahmen sowie den erhöhten Finanzbedarf zu finanzieren

    Die „Belastung durch Kurzstreckenfahrgäste“ erlebe ich auf meinem täglichen Weg: Da wird für 1 Haltestelle (400 m) zwischen Straßenbahn-Endhaltestelle und Wohngebiet 10 Minuten auf den Bus gewartet, anstatt 7 Minuten zu laufen. Da ist dann der Bus eine Haltestelle rappelvoll und den Rest der Fahrt gähnend leer.

    Dieser „notwendige Kapazitätsausbau“ ist allerdings der Grund, warum diese Maßnahme nicht kurzfristig umgesetzt werden kann:
    - wir brauchen mehr Fahrzeuge
    - die zusätzlichen Fahrzeuge brauchen neue Betriebshöfe
    - manche Strecken brauchen ein leistungsfähigeres Verkehrssystem (etwa Busstrecken, die auf Straßenbahn umgebaut werden müssen)

    Ein Kapazitätsausbau wird zum größten Teil in den 15 Großstädten über 480.000 Einwohner notwendig sein, das sind ausgerechnet die Orte, wo die Schadstoffbelastung am größten ist. Und er wird sehr lange dauern: Bremen, Dresden und Leipzig dürften 2040 so weit sein; Berlin, Hamburg, München, Köln und Stuttgart dürften bis 2055 brauchen. Also keine kurzfristig wirksame Maßnahme, wie sie von EU und DUH gefordert wird.

    Neben dem kostenlos machen muss man den ÖPNV allerdings auch attraktiv machen: Ein alter Klapperbus, der von 6 bis 18 Uhr im 2-Stunden-Takt fährt, wird wohl nicht mal geschenkt angenommen. Hier müssen „ÖPNV-Mindeststandards“ festgelegt werden, etwa von 6 bis 21 Uhr alle 30 Minuten bis ins letzte Kaff, von 21 bis 6 Uhr alle 60 Minuten. Das kann bei besonders schwach nachgefragten Relationen bzw. Zeiten auch ein ALITA (Anruf-Linien-Taxi) sein.

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