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mehr Homeoffice wo es möglich ist

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  1. mehr Homeoffice wo es möglich ist

    Autor: devman 13.02.18 - 19:18

    Ob mit Auto oder Bahn, es ist verbummelte Zeit. Besser wäre eine Verpflichtung für Telearbeit wo es möglich ist. Das ist innovativ, das spart Emissionen und entlastet die Straßen und schont die Umwelt.

  2. Re: mehr Homeoffice wo es möglich ist

    Autor: chigy100 14.02.18 - 09:31

    Richtig, hier sind die Firmen gefragt, neue Arbeitsmodelle müssen her.
    Heute wird der Ottonormalverbraucher daran gemessen, wie viel Überstunden er im Büro gemacht hat.
    Lieber sollte der MA an seiner Arbeitsleistung gemessen werden, warum soll MA1 bestraft werden wenn er schneller ist als MA2.
    Und warum soll MA1 ins Büro müssen, wenn er die Arbeit genau so gut von zu Hause erledigen könnte?
    Meetings könnten nach Möglichkeit einfach auf BüroTage gelegt werden.

    DAS würde eine erhebliche Entlastung des Nahverkehrs bedeuten.
    Wenn hier noch unsere Bundesregierung mit dem Netzausbau mitspielt, schafft dies ganz neue Arbeitsmodelle. Der Arbeitsplatz kommt zu dem MA nach Hause.

  3. Re: mehr Homeoffice wo es möglich ist

    Autor: Golressy 14.02.18 - 10:12

    devman schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ob mit Auto oder Bahn, es ist verbummelte Zeit. Besser wäre eine
    > Verpflichtung für Telearbeit wo es möglich ist. Das ist innovativ, das
    > spart Emissionen und entlastet die Straßen und schont die Umwelt.

    Meine Arbeit würde auch überall gehen. Aber unsere Auftraggeber verlangen die Arbeit im Office.

    Dabei habe ich alles von diesem bekommen, um auch Daheim arbeiten zu können.
    Inklusive ein VPN Zugang zu den Kunden.
    Und selbst ein teurer Teamviewer ist auf meinem Arbeitsrechner installiert, so dass man von auch von der Ferne arbeiten könnte.

    Da weiss die eine Hälfte nicht was die andere macht oder kann ;-)

    Ich stimme zu... Es wird wirklich Zeit für entsprechende gesetzliche Reglungen.


    Denn ich fahre auch leider bis zu 75 min täglich zur und von der Arbeit.

    Mit Bus und Bahn käme ich sogar auf zwei Stunden. Plus mehr Kosten als das Benzin im Monat.
    Ein Hybrid schafft 1000km mit einer Tankfüllung (ca. 44¤), welche zwei bis drei Monate reicht, das Monatsticket kostet 65 ¤.
    Man kann sitzen, was im ÖVM meist nicht möglich ist. Hier ist es Jetzt schon überfüllt.
    Man zahlt also deutlich mehr für deutlich weniger Leistung.

    Klar könnte man sagen; "warum verzichtest du nicht auf das Auto?" - Doch ich fahre auch öfters zur Verwandtschaft und die wohnt auf dem Lande, wo längst kein Bus mehr fährt. Ich kann auf das Auto also nicht wirklich verzichten. Die Kosten wären deutlich höher und meine freie Zeit auch deutlich geringer.

    Also in Japan funktioniert das deutlich besser! Allerdings wird man auch hier in die Überfüllte U-Bahn "gestopft"

  4. Re: mehr Homeoffice wo es möglich ist

    Autor: Mingfu 14.02.18 - 10:27

    Golressy schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Also in Japan funktioniert das deutlich besser! Allerdings wird man auch
    > hier in die Überfüllte U-Bahn "gestopft"

    Man kann ländliche Regionen bei uns wohl nicht mit den Bildern japanischer Großstädte vergleichen. Dass es da Unterschiede im Nahverkehrsangebot gibt, ist nun wirklich nicht verwunderlich.

    Nebenbei ist das japanische System die Wagen vollzustopfen ziemlich ineffezient. Denn Ein- und Ausstiegsvorgänge ziehen sich auf die Weise ewig hin. Die dabei verlorene Zeit wäre besser in eine Taktverdichtung der Züge investiert, so dass man dann gar nicht stopfen müsste.

  5. Re: mehr Homeoffice wo es möglich ist

    Autor: Anonymer Nutzer 14.02.18 - 10:27

    devman schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ob mit Auto oder Bahn, es ist verbummelte Zeit. Besser wäre eine
    > Verpflichtung für Telearbeit wo es möglich ist. Das ist innovativ, das
    > spart Emissionen und entlastet die Straßen und schont die Umwelt.

    Also jede Menge unbezahlte Überstunden - gut für Arbeitgeber.
    Dazu noch das Problem dass man manche Sachen einfach besser im Büro erledigen kann. (Dateien durch das Netzwerk verschieben wenn man was berechnet, oder auch einfach am PC mit einem Monitor sitzen anstatt zu versuchen mit Terminals zu jonglieren.)
    Und einen ausreichend schnellen Internetanschluss bräuchte man dann auch... - vor allem in beide Richtungen...

    Das funktioniert in Einzelfällen super, lässt sich aber nicht verallgemeinern.

  6. Re: mehr Homeoffice wo es möglich ist

    Autor: AndyMt 14.02.18 - 10:36

    Mingfu schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Golressy schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Also in Japan funktioniert das deutlich besser! Allerdings wird man auch
    > > hier in die Überfüllte U-Bahn "gestopft"
    >
    > Man kann ländliche Regionen bei uns wohl nicht mit den Bildern japanischer
    > Großstädte vergleichen. Dass es da Unterschiede im Nahverkehrsangebot gibt,
    > ist nun wirklich nicht verwunderlich.
    >
    > Nebenbei ist das japanische System die Wagen vollzustopfen ziemlich
    > ineffezient. Denn Ein- und Ausstiegsvorgänge ziehen sich auf die Weise ewig
    > hin.
    So wie ich das beobachtet hab ist das in Japan eben nicht so: Es stehen 15 (oder warens 25?) Sekunden zum ein- und ausseigen zur Verfügung. Wenn das nicht richt - Pech gehabt, die Tür geht einfach zu. Die Japaner sind auch disziplinierter was das angeht. Da wird nicht in die Tür gedrängelt während noch welche raus wollen. Bzw - Linke Hälfte der Tür: aussteigen, rechte Seite: einsteigen.
    > Die dabei verlorene Zeit wäre besser in eine Taktverdichtung der Züge
    > investiert, so dass man dann gar nicht stopfen müsste.
    Noch dichter als 90 Sekunden (in Japan)? Hier in Europa ist noch Luft nach oben...

  7. Re: mehr Homeoffice wo es möglich ist

    Autor: Snoozel 14.02.18 - 10:41

    > Und einen ausreichend schnellen Internetanschluss bräuchte man dann auch...
    > - vor allem in beide Richtungen...

    Nö. Man kann auch von zu Hause per Remote Desktop auf seinem PC (oder VM) in der Arbeit arbeiten.
    Teamviewer, Anydesk, RDP, ...

  8. Re: mehr Homeoffice wo es möglich ist

    Autor: Anonymer Nutzer 14.02.18 - 10:52

    Snoozel schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > > Und einen ausreichend schnellen Internetanschluss bräuchte man dann
    > auch...
    > > - vor allem in beide Richtungen...
    >
    > Nö. Man kann auch von zu Hause per Remote Desktop auf seinem PC (oder VM)
    > in der Arbeit arbeiten.
    > Teamviewer, Anydesk, RDP, ...

    Was bei einem Anschluss, der nicht schnell genug ist, eine Qual ist. Dazu ist es theoretisch möglich, aber praktisch einfach nicht wirklich bequem - eher ein "es geht".
    (Und unter Linux eher VNC was eigene Probleme mitbringt.)

  9. Re: mehr Homeoffice wo es möglich ist

    Autor: mainframe 14.02.18 - 14:28

    Kommt drau fan was Du machst...

    Wir haben unseren HAUPTSTANDORT mit 2 Mbit symetrisch ans RZ angebunden und dort arbeiten 20-30 Leute über RDP mit Navision, Office, CRM und SharePoint.

    Läuft ganz ok und die Leitung ist nicht mal am Anschlag... Was allerdings imme rmehr zum Problem wird, sind internetseiten die Standardmäßig 5 Videos auf der Titelseite anstarten. Aber rein zum arbeiten reicht ne 1 Mbit Leitung locker für einen Heimarbeitsplatz inkl. Systemtelefon...

  10. Re: mehr Homeoffice wo es möglich ist

    Autor: Anonymer Nutzer 14.02.18 - 14:34

    mainframe schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Kommt drau fan was Du machst...
    >
    > Wir haben unseren HAUPTSTANDORT mit 2 Mbit symetrisch ans RZ angebunden und
    > dort arbeiten 20-30 Leute über RDP mit Navision, Office, CRM und
    > SharePoint.
    >
    > Läuft ganz ok und die Leitung ist nicht mal am Anschlag... Was allerdings
    > imme rmehr zum Problem wird, sind internetseiten die Standardmäßig 5 Videos
    > auf der Titelseite anstarten. Aber rein zum arbeiten reicht ne 1 Mbit
    > Leitung locker für einen Heimarbeitsplatz inkl. Systemtelefon...

    Na ja, mit einer Heimverbindung 4-4.5MBit/s Downstream und 1MBit/s Upstream ist es nicht ideal...
    (Da spreche is aus Erfahrung damals in England.)
    Das ging auch in beide Richtungen, von der Uni auf den PC zu Hause (der hatte mehr RAM) oder von zu Hause zur Uni.

  11. Re: mehr Homeoffice wo es möglich ist

    Autor: qupfer 14.02.18 - 14:52

    DetlevCM schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > (Und unter Linux eher VNC was eigene Probleme mitbringt.)

    Auch unter Linux geht rdp, was auch da erstaunlich effizient ist. Auch gibt es z.B. x2go und noch mehr Varianten außerhalb von VNC.

    Aber gerade im Linuxumfeld reicht doch in der Regel eine ssh verbindung. Der Rest erfolgt über irgendwelche Tools wie git etc.

  12. Re: mehr Homeoffice wo es möglich ist

    Autor: Fushimi 14.02.18 - 14:56

    Mingfu schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Man kann ländliche Regionen bei uns wohl nicht mit den Bildern japanischer
    > Großstädte vergleichen. Dass es da Unterschiede im Nahverkehrsangebot gibt,
    > ist nun wirklich nicht verwunderlich.
    >
    > Nebenbei ist das japanische System die Wagen vollzustopfen ziemlich
    > ineffezient. Denn Ein- und Ausstiegsvorgänge ziehen sich auf die Weise ewig
    > hin. Die dabei verlorene Zeit wäre besser in eine Taktverdichtung der Züge
    > investiert, so dass man dann gar nicht stopfen müsste.

    Das "Problem" ist eher, dass die Menschen halt auch nicht gewillt sind, den Weg zu einem möglichen ÖPNV-Knotenpunkt mit dem Fahrrad zu fahren bzw. zu laufen. Entweder wird dorthin schon mit dem Auto gefahren (sinnlos) oder halt doch gleich mit dem Auto zur Arbeit gefahren. Allerdings ist aufgrund der meist niedrigen Taktung bei uns das Auto selbst dann schneller, wenn man die Hälfte der Zeit im Stau steht. Andererseits wird ja heuzutage das Ganze noch dadurch befeuert, dass Firmen irgendwelche sinnlosen Neubauten in die Pampa setzen, die mit ÖPNV nicht erreichbar ist. Aktuell komme ich mit StraBa und U-Bahn gut zur Arbeit. Sobald wir umziehen geht das nicht mehr. Konsequenz? Entweder ewiger Arbeitsweg oder doch Auto. Selbst mit dem Rad gewinnt man da nicht viel.

    Und was das "Vollstopfen" der japanischen Bahnen betrifft: diese Urban Legend hält sich auch schon ewig. Ich war ein paar Mal dort zum Urlaub und auch morgens / vormittags unterwegs, genauso abends zum Feierabendverkehr. Da wird nie gestopft. Es ist vielleicht sehr voll, aber im Gegensatz zu uns ist halt auch die Bereitschaft, auf die nächste Bahn zu warten, gegeben. Aber okay, die meisten Japaner haben auch gar nicht unbedingt das Ziel, nach Hause zu kommen, das ist aber wieder eine andere Sache...

  13. Re: mehr Homeoffice wo es möglich ist

    Autor: Anonymer Nutzer 14.02.18 - 14:58

    qupfer schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > DetlevCM schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > (Und unter Linux eher VNC was eigene Probleme mitbringt.)
    >
    > Auch unter Linux geht rdp, was auch da erstaunlich effizient ist. Auch gibt
    > es z.B. x2go und noch mehr Varianten außerhalb von VNC.
    >
    > Aber gerade im Linuxumfeld reicht doch in der Regel eine ssh verbindung.
    > Der Rest erfolgt über irgendwelche Tools wie git etc.

    Was soll ich mit git wenn ich in Dolphin zwischen Ordnern hin und her springe um Daten in eine csv-Datei zu extrahieren? Und das geht per Befehlszeile nicht einfacher.
    Oder wenn ich ein Molekül in GaussView (damals in England) oder in Avogadro "bauen" will?

    Es gibt mehr als nur die Befehlszeile unter Linux.

  14. Re: mehr Homeoffice wo es möglich ist

    Autor: snboris 14.02.18 - 15:07

    Fushimi schrieb:
    > Andererseits wird ja heuzutage das
    > Ganze noch dadurch befeuert, dass Firmen irgendwelche sinnlosen Neubauten
    > in die Pampa setzen, die mit ÖPNV nicht erreichbar ist.

    Ja aber grade das Konzentrieren der Firmen alle in der City schafft doch erst das Problem mit überfüllten Straßen, Bussen und Bahnen.
    Wenn sich das alles ein wenig über die Fläche verteilt, ist das viel entspannter.
    Klar, daß dann auch der ÖPNV der flächenmäßigen Verteilung angepaßt werden muss.

  15. Re: mehr Homeoffice wo es möglich ist

    Autor: kendon 14.02.18 - 15:21

    > Mit Bus und Bahn käme ich sogar auf zwei Stunden. Plus mehr Kosten als das
    > Benzin im Monat.
    > Ein Hybrid schafft 1000km mit einer Tankfüllung (ca. 44¤), welche zwei bis
    > drei Monate reicht, das Monatsticket kostet 65 ¤.

    Da ist doch ein Rechenfehler oder? 1000km in zwei bis drei Monaten, angenommen 10 Wochen, sind 100km pro Woche, oder 10km pro Strecke. Dafür brauchst Du über eine halbe Stunde? Die bis zu zwei Stunden mit den ÖPNV kann ich ja noch nachvollziehen (habe selber 10km bei 15-20 Minuten mit dem Auto, und einen Riesenumweg mit Umsteigen und im Bestcase(!) 45 Minuten mit Bus und Bahn), aber wo fährst Du lang dass Du einen Schnitt von 20km/h nicht schaffst?

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