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Wahrscheinliche unerwünschte Nebenwirkungen:

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  1. Wahrscheinliche unerwünschte Nebenwirkungen:

    Autor: Grimreaper 14.02.18 - 14:19

    - Obdachlose, Drogenhändler, Straßensänger usw lassen sich den ganzen Tag in den beheizten Zügen/Bussen umherfahren, auch um darin aggressiv zu betteln
    - Fahrradkuriere und Kleintransportunternehmen steigen auf die Bahnen um und befördern möglichst viel in Bus und Bahn, einschließlich Kurier-Fahrrädern
    - Taxiunternehmen können sich nicht mehr halten
    - Uber geht ganz pleite (nicht daß es schade drum wäre)
    - Carsharing und hat diesen Städten sicher auch keine Zukunft
    - etc. pp.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 14.02.18 14:21 durch Grimreaper.

  2. Re: Wahrscheinliche unerwünschte Nebenwirkungen:

    Autor: blaub4r 14.02.18 - 14:48

    Das ist gar nicht mal so falsch. Besonders mit den Kurierdiensten das wäre optimal und spart einiges.

  3. Re: Wahrscheinliche unerwünschte Nebenwirkungen:

    Autor: PiranhA 14.02.18 - 15:15

    Ich sehe schon lange hier und da mal ein Postangestellten mit Wägelchen in der Bahn. Das Problem ist ja nicht der Preis, sondern der Platz und Streckenverlauf.
    Ich bezweifle eher, dass ein kostenloser ÖPNV wirklich einen massiven Unterschied machen würde. Bei den meisten, die aktuell keinen nutzen, liegt es ja nicht am Preis.

    Übrigens. Wenn sich das zu einem Problem entwickeln sollte, können die Verkehrsbetriebe das ganz leicht verhindern, indem sie ihre Beförderungsbedingungen anpassen. Fahrräder dürfen mancherorts zur Rush-Hour auch nicht mitgenommen werden. Da fährt der Lokführer auch nicht weiter, bis die Person ausgestiegen ist.

  4. Re: Wahrscheinliche unerwünschte Nebenwirkungen:

    Autor: subjord 14.02.18 - 15:29

    Grimreaper schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > - Obdachlose, Drogenhändler, Straßensänger usw lassen sich den ganzen Tag
    > in den beheizten Zügen/Bussen umherfahren, auch um darin aggressiv zu
    > betteln
    > - Fahrradkuriere und Kleintransportunternehmen steigen auf die Bahnen um
    > und befördern möglichst viel in Bus und Bahn, einschließlich
    > Kurier-Fahrrädern
    > - Taxiunternehmen können sich nicht mehr halten
    > - Uber geht ganz pleite (nicht daß es schade drum wäre)
    > - Carsharing und hat diesen Städten sicher auch keine Zukunft
    > - etc. pp.

    Also einige Punkte kann man entschieden entgegentreten.
    "Taxiunternehmen können sich nicht mehr halten" - Momentan können sie es ja auch, obwohl man die Wahl zwischen einem 15 Euro Taxi und einem 3 Euro Bus hat.
    Wahrscheinlich tritt eher das Gegenteil ein. Viele Leute schaffen ihr Auto ab, benötigen allerdings hin und wieder mal eine Taxi fahrt.
    Für Carsharing gilt ähnliches. Viele Leute schaffen ihr Auto ab und benutzen z.B. für den großen Wocheneinkauf ein Carsharing Auto.

    Bei Fahrradcourieren können jetzt schon den Bus benutzen. Ein Monatsticket kostet meist 50 Euro. Ich denke mal die Elektrounterstützten Fahrräder sind auf den Monat gerechnet nicht günstiger.

    Ich würde dir also nur beim ersten Punkt zustimmen.

  5. Re: Wahrscheinliche unerwünschte Nebenwirkungen:

    Autor: narfomat 14.02.18 - 15:48

    >Viele Leute schaffen ihr Auto ab

    na klar... o_O
    ich denke eher was du meinst ist, kommende generationen schaffen vielleicht kein auto (zweitwagen etc) für den stadtverkehr an, das glaub ich schon eher...



    2 mal bearbeitet, zuletzt am 14.02.18 15:51 durch narfomat.

  6. Re: Wahrscheinliche unerwünschte Nebenwirkungen:

    Autor: lestard 14.02.18 - 16:16

    Es gibt heute schon Städte, in denen ÖPNV kostenlos ist (z.B. Melbourne). Da könnte man deine Hypothesen ja mal prüfen.
    Ich war selbst nicht dort aber in allen Artikeln, die ich darüber gelesen habe, war das Feedback nur positiv. Von Obdachlosen und Drogenhändern in den Bahnen und arbeitslosen Taxi-Fahrern habe ich nix gelesen.

  7. Re: Wahrscheinliche unerwünschte Nebenwirkungen:

    Autor: Spaghetticode 14.02.18 - 16:27

    Grimreaper schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > - Taxiunternehmen können sich nicht mehr halten
    > - Uber geht ganz pleite (nicht daß es schade drum wäre)
    > - Carsharing und hat diesen Städten sicher auch keine Zukunft

    Ich glaube nicht, dass, wenn jemand den ÖPNV als zu teuer empfindet, ausgerechnet ein noch teureres Taxi/Uber bestellt. Auch Carsharing dürfte nicht als ernsthafte Alternative zum ÖPNV gelten, schließlich sind die Stationen weiter voneinander entfernt als Haltestellen und es ist im Gegensatz zum ÖPNV nicht garantiert, dass ein Carsharing-Auto verfügbar ist.

    Taxi/Uber/Carsharing dürfte eher als ÖPNV-Ergänzung dienen:
    - für Orte, die zu einer bestimmten Zeit vom ÖPNV nicht bedient werden
    - für gehbehinderte Personen
    - für Personen mit schwerem Gepäck
    - für Personen in Eile

    Taxi/Uber/Carsharing dürfte also nicht durch einen kostenlosen ÖPNV gefährdet werden, eher durch eine ÖPNV-Angebotsausweitung (z. B. neue Linien ins Umland, Ausweitung des Nachtverkehrs), wobei das Taxi von einer ÖPNV-Angebotsausweitung auch profitieren kann (wenn ein ALITA/Anruflinientaxi eingerichtet wird).


    > - Fahrradkuriere und Kleintransportunternehmen steigen auf die Bahnen um
    > und befördern möglichst viel in Bus und Bahn, einschließlich
    > Kurier-Fahrrädern

    Das finde ich etwas weit hergeholt. Bei klassischen Paketdiensten sehe ich keine Gefahr, da der Zeitverlust bei Haus-zu-Haus-Verkehr (Abfahren mehrerer Stationen mit sehr kurzen Aufenthalten) mittels ÖPNV sehr groß ist; die werden weiterhin mit eigenem Fahrzeug fahren. Kurierdienste könnten schon heute ÖPNV-Tickets anschaffen, wenn sie der Meinung sind, dass sie mit dem ÖPNV schneller vorankommen als auf ihrem eigenen Fahrrad.


    > - Obdachlose, Drogenhändler, Straßensänger usw lassen sich den ganzen Tag
    > in den beheizten Zügen/Bussen umherfahren, auch um darin aggressiv zu
    > betteln

    Das Problem habe ich schon heute an Bahnhöfen/Haltestellen. Man kann wie beim Rauchen im Verkehrsmittel eine Strafe dafür vorsehen und ein Portal einrichten, wo man solche Belästigungen melden kann. Dann kann das Sicherheitspersonal oder die Polizei zielgerichtet das Fahrzeug aufsuchen.

  8. Re: Wahrscheinliche unerwünschte Nebenwirkungen:

    Autor: Bouncy 14.02.18 - 16:27

    Niemand redet hier von unkontrollierter Anarchie innerhalb der Fahrzeuge. Wer unter welchen Bedingungen mitfahren darf können Kontrolleure immernoch prüfen und bei Mißbrauch Strafen verhängen, ich habe zumindest nirgends gelesen, dass sämtliche Beförderungsbedingungen bedingungslos abgeschafft werden sollen...

  9. Re: Wahrscheinliche unerwünschte Nebenwirkungen:

    Autor: Dwalinn 14.02.18 - 16:28

    Grimreaper schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > - Obdachlose, Drogenhändler, Straßensänger usw lassen sich den ganzen Tag
    > in den beheizten Zügen/Bussen umherfahren, auch um darin aggressiv zu
    > betteln
    Also so wie jetzt auch schon :)

    > - Fahrradkuriere und Kleintransportunternehmen steigen auf die Bahnen um
    > und befördern möglichst viel in Bus und Bahn, einschließlich
    > Kurier-Fahrrädern
    Also ein Bahnticket ist jetzt nicht so teuer. Aber bisher wird das auch nicht so gemacht.
    > - Taxiunternehmen können sich nicht mehr halten
    Es wird auf alle fälle erstmal teuer werden auf Erdgas umzurüsten (nicht so einfach wie beim Benziner) bzw. muss viel Geld für Neuanschaffungen Freigemacht werden (hier könnte man wieder extra Subventionieren wie es die SPD vorgeschlagen hat)
    Ansonsten nimmt sich Diesel vs Erdgas jetzt nicht so viel.

    Wobei ich hier gerade vom Thema abgeschweift bin da ich an einen Dieselverbot gedacht hatte :) Eine 3¤ Bahnticket ist jetzt schon deutlich günstiger als die 20¤ eines Taxis und dennoch sind Taxi unernehmen nciht pleite)

    > - Uber geht ganz pleite (nicht daß es schade drum wäre)
    Hier gilt das gleiche wie bei Taxis..... denn das sind sie nunmal

    > - Carsharing und hat diesen Städten sicher auch keine Zukunft
    Und wie, aus den gleichen Gründen wie beim taxi.... Geld spielt keine Rolle, die Bahn ist ohnehin schon unschlagbar günstig!

    > - etc. pp.

  10. Re: Wahrscheinliche unerwünschte Nebenwirkungen:

    Autor: Umaru 14.02.18 - 23:54

    Grimreaper schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > - Obdachlose, Drogenhändler, Straßensänger usw lassen sich den ganzen Tag
    > in den beheizten Zügen/Bussen umherfahren, auch um darin aggressiv zu
    > betteln

    Derweil in richtigen Ländern:
    https://www.worldnomads.com/travel-safety/eastern-asia/japan/japan-drug-laws-the-zero-tolerance-approach (ich würde allerdings das Kiffen erlauben)
    Und zum Betteln in japanischen Bahnen habe ich nichtmal einen Artikel gefunden ...
    Zur Musik wenigstens das: https://japantoday.com/category/features/opinions/train-shame

    Meine These: Alles eine Frage der Disziplin, des Willens und der personellen Durchsetzung. Man könnte eine Bahnwehr einführen (das klingt sogar geil!).
    Irgendwann muss man anfangen, und das wäre doch eine gute Gelegenheit.
    In 50 Jahren haben wir es vielleicht hinter uns.



    2 mal bearbeitet, zuletzt am 14.02.18 23:57 durch Umaru.

  11. Re: Wahrscheinliche unerwünschte Nebenwirkungen:

    Autor: p4m 15.02.18 - 01:37

    Umaru schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Meine These: Alles eine Frage der Disziplin, des Willens und der
    > personellen Durchsetzung.

    Dementsprechend unrealistisch. Wenn das Problem im jetzigen, in der Theorie zugangsbeschränkten System, bereits existiert und man dessen teilweise nicht Herr wird, ist eine Besserung bei Wegfall der Beschränkungen unwahrscheinlich.

    > Man könnte eine Bahnwehr einführen (das klingt
    > sogar geil!).

    Bürgerwehren dann gleich mit? Im Ernst: Das wären zusätzliche Kosten ohne zusätzliche Einnahmen - unrealistisch (abseits dem abstrusen Namen).

    > Irgendwann muss man anfangen, und das wäre doch eine gute Gelegenheit.
    > In 50 Jahren haben wir es vielleicht hinter uns.

    Die Zeitschätzung bis zur Allgemeinakzeptanz teile ich.

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