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Weniger Parkplätze, mehr Radwege

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  1. Weniger Parkplätze, mehr Radwege

    Autor: Workoft 14.02.18 - 07:54

    Jede innerstädtische Straße an der kein vernünftiger Radweg ist (getrennt mit physikalischer Barriere, breit genug um andere Radfahrer zu überholen) sollte einen bekommen. Parkplätze am Straßenrand können dafür genutzt werden.
    Alle übrig gebliebenen Parkplätze müssen kostenpflichtig werden.
    Autofahren muss teurer und unbequemer werden, die Alternativen sicherer und bequemer. In Berlin ist das Radfahren vielerorts gefährlich, so dass viele bereits deswegen darauf verzichten.
    Vorbild Kopenhagen.

  2. Re: Weniger Parkplätze, mehr Radwege

    Autor: Schrödinger's Katze 14.02.18 - 11:03

    Workoft schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Jede innerstädtische Straße an der kein vernünftiger Radweg ist (getrennt
    > mit physikalischer Barriere, breit genug um andere Radfahrer zu überholen)
    > sollte einen bekommen. Parkplätze am Straßenrand können dafür genutzt
    > werden.
    > Alle übrig gebliebenen Parkplätze müssen kostenpflichtig werden.
    > Autofahren muss teurer und unbequemer werden, die Alternativen sicherer und
    > bequemer. In Berlin ist das Radfahren vielerorts gefährlich, so dass viele
    > bereits deswegen darauf verzichten.
    > Vorbild Kopenhagen.

    Die Konsequenz ist dann folgende: Noch mehr Leute ziehen in die Stadt -> noch höhere Mieten, verstopfter ÖPNV, mehr Kriminalität, usw.

  3. Re: Weniger Parkplätze, mehr Radwege

    Autor: AndyMt 14.02.18 - 11:13

    Schrödinger's Katze schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Workoft schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Jede innerstädtische Straße an der kein vernünftiger Radweg ist
    > (getrennt
    > > mit physikalischer Barriere, breit genug um andere Radfahrer zu
    > überholen)
    > > sollte einen bekommen. Parkplätze am Straßenrand können dafür genutzt
    > > werden.
    > > Alle übrig gebliebenen Parkplätze müssen kostenpflichtig werden.
    > > Autofahren muss teurer und unbequemer werden, die Alternativen sicherer
    > und
    > > bequemer. In Berlin ist das Radfahren vielerorts gefährlich, so dass
    > viele
    > > bereits deswegen darauf verzichten.
    > > Vorbild Kopenhagen.
    >
    > Die Konsequenz ist dann folgende: Noch mehr Leute ziehen in die Stadt ->
    > noch höhere Mieten, verstopfter ÖPNV, mehr Kriminalität, usw.
    Wie sieht dann dein Lösungsvorschlag aus?

    Zum "Vorbild Kopenhagen": ich hab 4 Monate dort verbracht. Den Punkt "höhere Mieten" kann ich natürlich bestätigen, zumindest für die unmittelbare Innenstadt. Verstopfter ÖPNV: eigentlich ist es ganz ok. Als es zu eng wurde, hat man halt vor 10 Jahren rechtzeitig angefangen eine Metro zu bauen (die jetzt fertig ist).
    Kriminalität? Hm... nicht wirklich vorhanden.
    Und Radwege: das ist natürlich ein Traum in Kopenhagen. Als Autofahrer allerdings hatte ich echt jeweils den Horror wenn ich mal rechts abbiegen musste. Nach 2 Wochen blieb das Auto in der Tiefgarage, wurde nur noch am Wochenende gelegentlich benutzt.

  4. Re: Weniger Parkplätze, mehr Radwege

    Autor: OliverHaag 14.02.18 - 22:45

    Schrödinger's Katze schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Die Konsequenz ist dann folgende: Noch mehr Leute ziehen in die Stadt ->
    > noch höhere Mieten, verstopfter ÖPNV, mehr Kriminalität, usw.

    Die meisten die hier täglich in der Früh hupend im Stau stehen haben ein M-Kennzeichen...

    Stimme Workoft da 1:1 zu, allerdings wird man zumindest in München allein für den Vorschlag sehr bald hingerichtet und am BMW Vierzylinder aufgehängt vermute ich ;)
    Warum die komplette Stadt gratis zugeparkt werden kann während der Wohnraum der auf dieser Fläche z. B. errichtet werden könnte min. 500 ¤/Monat Kaltmiete kostet wird mir hier aber wohl nie wer erklären können, aber du kannst dich gerne dran versuchen.
    Würde das Parken auch nur einen Bruchteil davon kosten würde sich da sehr schnell was ändern und die Stadt wäre auch wieder ein bisschen ansehnlicher als dieser extragroße Parkplatz hier und auch wesentlich weniger stinken...
    Ich darf mir dann auch noch blöde Kommentare anhören wenn irgendein Volldepp mal wieder aufm Radweg parkt und ich ihn durch auf seine Karre klopfen drauf hinweise. Hab leider mein altes Schrottradl nicht mehr, sonst würde ichs regelmäßig mit nem Schildchen "Bin nur kurz einkaufen" mitten auf der Leopoldstraße abstellen - und sogar das Radlicht auf blinken stellen! :P

  5. Re: Weniger Parkplätze, mehr Radwege

    Autor: p4m 15.02.18 - 01:39

    Workoft schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Autofahren muss teurer und unbequemer werden, die Alternativen sicherer und
    > bequemer.

    Nö.

    Abgesehen davon widersprichst Du Dir selbst: Wenn die Alternativen zum Auto doch so viel sicherer und bequemer sind, dann würden Sie ja auf breiter Front in Anspruch genommen. Nur eines ist beispielsweise Radfahren: günstiger im Unterhalt.

  6. Mehr Parkplätze, mehr Radwege

    Autor: Bouncy 15.02.18 - 09:21

    > „Fast ein Drittel des innerstädtischen Verkehrs ist Parkplatzsuche“, weiß Zwick. Beim Spähen nach der Lücke werden im Schnitt 4,5 Kilometer zurückgelegt, was mit 1,35 Euro Kosten und 1,3 Kilogramm Kohlendioxidausstoß zu Buche schlägt.
    http://www.fr.de/wirtschaft/parkplatzsuche-revolution-bei-der-parkplatzsuche-a-501139

    Ein Drittel! Und der Anteil nimmt zu, da in den letzten Jahrzehnten die Anzahl der Autos deutlicher zugenommen hat als die Anzahl der Parkplätze. Wie naiv muß man denn sein um zu glauben, dass weniger Parkplätze plötzlich einen positiven Effekt auf die Umwelt hätten, wenn jetzt schon die Belastung dermaßen massiv ist?!

  7. Re: Weniger Parkplätze, mehr Radwege

    Autor: DetlevCM 16.02.18 - 23:08

    p4m schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Workoft schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Autofahren muss teurer und unbequemer werden, die Alternativen sicherer
    > und
    > > bequemer.
    >
    > Nö.
    >
    > Abgesehen davon widersprichst Du Dir selbst: Wenn die Alternativen zum Auto
    > doch so viel sicherer und bequemer sind, dann würden Sie ja auf breiter
    > Front in Anspruch genommen. Nur eines ist beispielsweise Radfahren:
    > günstiger im Unterhalt.

    Na ja, so einfach ist das auch wieder nicht...
    Wenn jeder im Blechpanzer herumfährt, sind jene ohne mehr gefärdet - eben durch den Blechpanzer.

    Sprich: würde jeder zu Fuß, per ÖPNV oder Fahrrad (und in begrenzten Rahmen Taxi) unterwegs sein, wäre es durchaus viel sicherer. Auch weil man die Anforderungen an Kraftfahrer massivst erhöhen könnte - einerseits weil es ein selektiver Beruf wäre (ebenso wie Pilot oder Chirurg), andererseits weil durch weniger Verkehr, ein entspannteres Vorankommen möglich wäre.
    (Ein Gelenkbus nimmt offiziell etwa 160 Leute auf - man vergleiche mal den Platzbedarf eines Busses mit 80 Personen...)

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