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wie soll das in München funktionieren (von der Kapazität des ÖPNV)?

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  1. Re: wie soll das in München funktionieren (von der Kapazität des ÖPNV)?

    Autor: Dwalinn 14.02.18 - 11:23

    Also in Berlin sind es Teilweise alle (ca.) 3 Minuten. Die Linie fährt zwar nur alle 10 aber der Bahnsteig wird von 3 Linien benützt.

    Teilweise sind aber mal 4 min dazwischen mal nur 2, das gute ist die "zweite" Bahn dann häufig sehr leer ist weil alle in die "erste" wollen.

  2. Re: wie soll das in München funktionieren (von der Kapazität des ÖPNV)?

    Autor: Fushimi 14.02.18 - 11:35

    beardedviking schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Das merke ich immer sehr schön an der Linie U3/U6. Es vergeht keine Woche
    > ohne Betriebsstörung, was den Verkehr auf der ganzen Strecke verzögert und
    > dafür sorgt, dass die U-Bahnen zum bersten gefüllt sind.

    Dt. ÖPNV krankt an verschiedenen Problemen, die allerdings nicht alle dem ÖPNV zugesprochen werden müssen:
    - Punkt 1: es gibt einfach viel zu viele Egoisten bei uns. Wie, die Türen gehen gerade zu? Egal, ich habe keine fünf Minuten, um auf die nächste Bahn zu warten. Also in die sich schließende Tür reinspringen, die dadurch natürlich wieder auf geht. Bei einer Strassenbahn kann das schon reichen, um die aktuelle Grün-Phase zu verpassen. Alternativ: hey, mein Kumpel kommt gerade angelaufen, ich stell mich mal in die Tür, damit die nicht zugehen kann. Gleiches Resultat. Ergo: alles verzögert sich.
    - Punkt 2: es gibt einfach zu viele Dumme bei uns. Wie, wenn die Leute schneller aussteigen, können wir auch schneller einsteigen und damit ist die Bahn schneller wieder unterwegs? Mir doch egal, ICH will als erster einsteigen, egal ob es dadurch Gedränge gibt und sich alles verzögert.
    - Punkt 3: es gibt einfach zu viele Doppeltdumme bei uns. Nach dem Verhalten von Punkt 2 wird natürlich auch direkt nach der Tür stehengeblieben. In die Bahn aufrücken? Dann könnte ich beim Aussteigen ja eine Sekunde länger brauchen. Also direkt an der Tür stehenbleiben, wodurch das Flaschenhals noch enger wird.

    Allein wenn diese drei Punkte behoben würden, würde es im dt. ÖPNV schon besser laufen. Aber hier laufen nur Trottel und Egomanen rum...

  3. Re: wie soll das in München funktionieren (von der Kapazität des ÖPNV)?

    Autor: S-Talker 14.02.18 - 14:54

    Poison Nuke schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > DetlevCM schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > ?? Paternoster betwegen sich vertikal, nicht horizontal. Dazu ist die
    > > Geschwindigkeit begrenzt, was diese nur über kurze Distanzen attraktiv
    > > macht.
    >
    > nachdenken kann helfen. Ich sagte das Konzept angepasst. Also natürlich
    > horizontal und im Bereich des Bahnhofes verlangsamt und dann zwischen den
    > Bahnhöfen beschleunigend. Mit 10sek überlegen wärest du selbst drauf
    > gekommen.

    Der Paternoster erreicht seinen hohen Durchsatz gegenüber einem normalen Aufzug, weil er "für jede Richtung eine Spur hat" während man beim normalen Aufzug warten muss, wenn er grad wo anders ist oder gar in eine andere Richtung fährt.

    Genaugenommen sind die Bahnen also dem Paternoster schon viel ähnlicher als dem klassischen Aufzug. Besonders, wenn die mit hoher Frequenz fahren. Der einzige Unterschied besteht eben darin, dass die Züge anhalten zum Ein- und Aussteigen. Aber das Problem ist nicht das Stoppen oder Anfahren, sondern dass die Leute eben eine bestimmte Zeit zum Ein- und Aussteigen benötigen. Wenn der Zug sich nun langsam bewegen würde statt anhalten, wären die Menschen auch nicht schneller raus und rein - Im Gegenteil.

  4. Re: wie soll das in München funktionieren (von der Kapazität des ÖPNV)?

    Autor: Anonymer Nutzer 14.02.18 - 15:04

    S-Talker schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Poison Nuke schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > DetlevCM schrieb:
    > >
    > ---------------------------------------------------------------------------
    >
    > > -----
    > > > ?? Paternoster betwegen sich vertikal, nicht horizontal. Dazu ist die
    > > > Geschwindigkeit begrenzt, was diese nur über kurze Distanzen attraktiv
    > > > macht.
    > >
    > > nachdenken kann helfen. Ich sagte das Konzept angepasst. Also natürlich
    > > horizontal und im Bereich des Bahnhofes verlangsamt und dann zwischen
    > den
    > > Bahnhöfen beschleunigend. Mit 10sek überlegen wärest du selbst drauf
    > > gekommen.
    >
    > Der Paternoster erreicht seinen hohen Durchsatz gegenüber einem normalen
    > Aufzug, weil er "für jede Richtung eine Spur hat" während man beim normalen
    > Aufzug warten muss, wenn er grad wo anders ist oder gar in eine andere
    > Richtung fährt.
    >

    Gleichzeitig kann sich ein Aufzug wesentlich schneller bewegen und größere Menschenmengen auf einmal aufnehmen.
    (Im Paternoster meistens 1-2 Personen gleichzeitig, im Aufzug, je nach Aufzug auch schon mal 20.)
    Die University of Sheffield hat noch einen Paternoster: der ist dem normalen Aufzug aber nur bei einer "Kurzstrecke" überlegen.
    (Bei beiden gibt es zur "Hauptverkehrszeit" eine Warteschlange - und wenn es leer ist, ist der Aufzug mitunter schneller.)

    > Genaugenommen sind die Bahnen also dem Paternoster schon viel ähnlicher als
    > dem klassischen Aufzug. Besonders, wenn die mit hoher Frequenz fahren. Der
    > einzige Unterschied besteht eben darin, dass die Züge anhalten zum Ein- und
    > Aussteigen. Aber das Problem ist nicht das Stoppen oder Anfahren, sondern
    > dass die Leute eben eine bestimmte Zeit zum Ein- und Aussteigen benötigen.
    > Wenn der Zug sich nun langsam bewegen würde statt anhalten, wären die
    > Menschen auch nicht schneller raus und rein - Im Gegenteil.

    Die Lösung heißt mehr Türen.
    Der RER in Paris hat 4 (Doppeltüren) Pro Wagon bei den einstöckigen Zügen. (Weis spontan nicht ob 3 oder 4 beim doppelstöckigen RER A, die alten Züge des RER C haben nur 2, aber die sind nicht so belegt.)
    Die Metro 1 hat meine ich auch 4 Türen pro Wagon.

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