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  5. › Faraday Future: Mysteriöser Tesla…

Die Zeit ist noch nicht reif für E-Autos

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  1. Die Zeit ist noch nicht reif für E-Autos

    Autor: HansiHinterseher 09.11.15 - 15:40

    Zu wenig Reichweite, Akkus sind auch Sondermüll, zu lange Ladezeiten (kommt mir nicht mit Schnelladung in 30 Min., ist zu lange ggü. einer Benzintankfüllung) und noch zu teuer.

    Die Zukunft liegt außerdem nicht in den Akku-E-Autos, sondern in den Brennstoffzellen-E-Autos. Toyota macht es vor. BMW hat schon erste Brennstoffzellen-Prototypen (ein 5er GT).

    Die Akku-E-Autos sind nur ein Übergangslösung.

    Und an alle die sich über die dt. Hersteller lustig machen: die haben auch E-Autos im Angebot. Nicht nur Tesla und Faraday. Ich sage mal E-Golf, E-Up und BMW i3 sind reine E-Autos mit Akku. Das was auch Tesla hat.

  2. Re: Die Zeit ist noch nicht reif für E-Autos

    Autor: Dragon Of Blood 09.11.15 - 15:54

    Schlag mal Superkondensatoren nach ;)
    Zugegeben die brauchen auch noch etwas aber nicht so lange das man behaupten könnte die Zeit sei noch nicht reif.

  3. Re: Die Zeit ist noch nicht reif für E-Autos

    Autor: tingelchen 09.11.15 - 16:25

    HansiHinterseher schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Zu wenig Reichweite, Akkus sind auch Sondermüll, zu lange Ladezeiten (kommt
    > mir nicht mit Schnelladung in 30 Min., ist zu lange ggü. einer
    > Benzintankfüllung) und noch zu teuer.
    >
    Nach 30min ist der Akku des Tesla am Supercharger nicht voll. Auch nicht die kleineren. In sofern sind die Standzeiten mit Vollladung noch ein wenig länger :) Vorausgesetzt man steht überhaupt am Supercharger. Denn wenn nicht, beträgt die Ladezeit eher mehrere Stunden.

    > Die Zukunft liegt außerdem nicht in den Akku-E-Autos, sondern in den
    > Brennstoffzellen-E-Autos. Toyota macht es vor. BMW hat schon erste
    > Brennstoffzellen-Prototypen (ein 5er GT).
    >
    Na, ob da die Zukunft liegt, muss sich erst noch zeigen. Die Herstellung von Wasserstoff ist derzeit noch sehr aufwendig.

    > Die Akku-E-Autos sind nur ein Übergangslösung.
    >
    Hmm.... fraglich. Da auch bei der Brennstoffzelle ein Akku verwendet wird. Wie auch immer. Es treibt definitiv die Akku Technik voran. Kommt allen Akku betriebenen Geräten zu gute :)

    > Und an alle die sich über die dt. Hersteller lustig machen: die haben auch
    > E-Autos im Angebot. Nicht nur Tesla und Faraday. Ich sage mal E-Golf, E-Up
    > und BMW i3 sind reine E-Autos mit Akku. Das was auch Tesla hat.
    >
    Alle auf Basis von Verbrenner Modellen. Tesla ist bis jetzt der einzige Hersteller der eine Basis alleine für E-Autos mit Akkubetrieb im Programm hat. Mir ist derzeit nicht bekannt ob die anderen Hersteller bereits etwas in dieser Richtung haben. Was über ein reines Konzept Auto hinaus geht.

  4. Re: Die Zeit ist noch nicht reif für E-Autos

    Autor: HansiHinterseher 09.11.15 - 16:30

    Nein, der i3 ist keine Basis auf Verbrenner-Modell. Ist komplett Neuentwickelt.


    Eine frage ich mich aber bei dieser ganzen E-Auto-Diskussion immer: wo soll überhaupt der Vorteil sein? Selbst wenn die Vollaufladung z.B. nur 5 Minuten dauern sollte. soll es wirklich die Umwelt sein? Das ist doch Selbstbetrug. Da werden dann halt die Abgase nicht im Motorraum produziert, sondern im Kraftwerk. Wahrscheinlich noch mit Atommüll.

    Das Ganze ist einfach nur geldmacherei.

  5. Re: Die Zeit ist noch nicht reif für E-Autos

    Autor: Auric 09.11.15 - 16:40

    Stimmt Geldmacherei, also wenn es nach dir geht..

    Geld abschaffen

    Tauschhandel mit selbstgezogenen pflanzlichen Agrarprodukten wieder einführen, hat vor 3000 Jahren ja auch geklappt.
    **ironie off**

    Ach ja Brennstoffzelle die ist es.. aber ich glaube du hast die mit dem "Mr. Fusion" Teil aus Back to the Future verwechselt.

    Oder hast du eine Vorstellung wie eine Brennstoffzelle funktioniert?
    Wo der "Brennstoff" herkommt?
    Wie der Brennstoff transportiert, gelagert und verteilt werden soll?

    mach dich mal schlau, evtl. geht dir dann ein kleines Lichtlein auf.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 09.11.15 16:40 durch Auric.

  6. Re: Die Zeit ist noch nicht reif für E-Autos

    Autor: HansiHinterseher 09.11.15 - 16:47

    Wenn mir jemand etwas verkauft, soll es auch für mich Sinn machen. Dann soll derjenige auch gerne Geld damit verdienen.

    Aber einfach nur was anderes (E-Auto), ohne einen Vorteil ggü. Benzin-Auto, ist Abzocke! So einfach ist das. Das ist für mich Snake Oil.

    https://de.wikipedia.org/wiki/Schlangen%C3%B6l

    Deshalb sind E-Autos kein Verkaufsschlager. Nur Geldmacherei. Kein Sinn für den Kunden. Und so dumm sind Kunden heute auch nicht. Zumindest nicht, wenn etwas zu offensichtlich ist...



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 09.11.15 16:48 durch HansiHinterseher.

  7. Re: Die Zeit ist noch nicht reif für E-Autos

    Autor: wasabi 09.11.15 - 16:48

    > Zu wenig Reichweite,
    An sich ist das natürlich das Hauptproblem, aber die Frage ist: Wie hoch muss die Reichweite sein, damit das nicht mehr als problem gilt? Tatsache ist, dass ein Großteil der Fahrten, die die Menschen so mit ihren Autos machen, unter 200 km ist. Anderereseits verstehe ich natürlich auch, wenn Leute keine Lust haben, für die längeren Fahrten (auch wenn dieses seltener sind), sich ein zweites Auto zuzulegen oder einen Mietwagen zu nehmen.

    > Akkus sind auch Sondermüll,
    Über die tatsächlichen Umweltprobleme bei den Akkus würde ich auch mal mehr wissen. Allerdings sehe ich da zunächst nicht so ein großes Problem darin, dass sie Sondermüll sind. Ich denke mal es ist normal oder wird dann in Zukunft der Fall sein, dass der Hersteller die batterie zurücknimmt und für Entsorgung zuständig ist. Bzw. werden die diese Wohl auzseinander nehmen, und manches wiederverwerten. Ansonsten kann man sie auch für stationäre Zwecke weiternutzen.

    >zu lange Ladezeiten (kommt
    > mir nicht mit Schnelladung in 30 Min., ist zu lange ggü. einer
    > Benzintankfüllung)
    Da muss man glaube ich etwas umdenken und von dem "Ich fahr mal eben Tanken"-Vorstellung wegkommen. Für Leute mit Garage bzw. festem Stellplatz ist die Möglichkeit zuhause laden zu können auch ein Vorteil. Ansonsten kann man Stromlademöglichkeiten (zumindest langsame) auch recht einfach an divesen Stellen einrichten, also Parkplätze nach- und nach mit einer Lademöglichkeit ausrüsten. Um 1900 gab es mehr E-Autos als Verbrenner-Autos. Ich kann mir vorstellen, dass da auch manche gedacht haben, dass Verbrenner-Autos umständlich sind, weil man da erst das Benzin organisieren muss (bei der Apotheke?).

    Ich weiß nicht, ob E-Autos wirklich 1:1 so funktionieren müssen wie Verbrennerautos, damit sie Erfolg haben. Vor allem: E-Autos müssen nicht sofort ALLE Verbrennerautos ersetzen, um von einem erfolg zu sprechen.

    >und noch zu teuer.
    Das stimmt.

    > Die Zukunft liegt außerdem nicht in den Akku-E-Autos, sondern in den
    > Brennstoffzellen-E-Autos. Toyota macht es vor. BMW hat schon erste
    > Brennstoffzellen-Prototypen (ein 5er GT).
    Mercedes forscht schon seit den 90ern an Brennstoffzellen (NECAR) und hatte schon 2003 eine Kleinserie produziert:
    https://de.wikipedia.org/wiki/Mercedes-Benz_F-Cell

    Ich bin mir nicht sicher ob Brennstoffzellen unbedingt die Zukunft sind. Bei den jetzigen Produktionsweise und der aktuellen Infrastruktur ist das ökologisch fraglich. Man stellt den nämlich überwiegend aus Erdgas her - da kann man auch gleich Erdgas ins Auto packen. Und der im prinzip "saubere Weg" (Strom aus Photvoltaik -> Elektrolyse -> Wasserstoff ins Auto -> Stromerzeugung an Bord des Autos) ist auch ein ziemlicher Umweg mit massivem Wirkungsgrad-Verlust. Da kann man den Strom auch direkt ins Auto packen.

    > Die Akku-E-Autos sind nur ein Übergangslösung.
    Übrigens hat ein Toyota Mirai auch einen kleinen Lithium Akku an Board. Wobei ich nicht weiß, ob der nur als Rekurpationspuffer dient, oder ab er die eigentliche Quelle ist und die Brennstoffzelle diesen nur auflädt. Ich könnte mir auch "PlugIn-Hybride" vorstellen. Also mit Akku, der für 50km reicht (damit für die meisten täglichen Fahrten, geladen über Nacht zuhause), und für seltenere längere Strecken tankt man dann Wasserstoff für die Range-Extender-Brennstoffzelle.

    > Und an alle die sich über die dt. Hersteller lustig machen: die haben auch
    > E-Autos im Angebot. Nicht nur Tesla und Faraday. Ich sage mal E-Golf, E-Up
    > und BMW i3 sind reine E-Autos mit Akku. Das was auch Tesla hat.
    Das Argument ist meist, dass die alle nur eine kurze Reichweite habe. Ich dagegen wunrde mich auch immer, dass sich alle über die Deutschen lustig machen, so als wenn die gar nichts tun würden oder technologisch abgeschlagen weit hinterherhängen. Ja, sie haben bisher noch keine große, teure Limousine mit fettem 85kWh-Akku im Angebot. Aber das heißt nicht, dass sie das nicht bauen könnten, wenn sie wollten. Umgekehrt kann man auch sagen: (Noch) hat Tesla kein Elektroauto im programm, was so groß und teuer wie ein E-Golf ist.

  8. Re: Die Zeit ist noch nicht reif für E-Autos

    Autor: wasabi 09.11.15 - 16:53

    > Schlag mal Superkondensatoren nach ;)

    Wie sollen die helfen? Das Laden würde schneller gehen, in der Praxis ist da aber dann eher der Stromanschluss das problem. Die Energiedichte (und damit die Reichweite) dagegen ist momentan noch viel geringer als selbst bei der guten alten Bleibatterie.

  9. Re: Die Zeit ist noch nicht reif für E-Autos

    Autor: Peter Brülls 09.11.15 - 17:09

    HansiHinterseher schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Da werden dann halt die Abgase nicht im Motorraum produziert,
    > sondern im Kraftwerk. Wahrscheinlich noch mit Atommüll.


    Ein bißchen konsistent bleiben. Wenn es Atomstrom ist, dann gibt es keine Abgase. Und natürlich kann man Strom auch ohne Atomstrom abgasfrei erzeugen. Und selbst wenn, kann man Abgase besser stationär abfangen als bei einem sich bewegenden Verbrennungsmotor. Man müßte halt die Gesamtbilanz prüfen.

  10. Re: Die Zeit ist noch nicht reif für E-Autos

    Autor: Auric 09.11.15 - 20:48

    wasabi schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > > Die Akku-E-Autos sind nur ein Übergangslösung.
    > Übrigens hat ein Toyota Mirai auch einen kleinen Lithium Akku an Board.

    Nein, ist ein NiMH Akku den verwenden die weil sie wissen was der kann, was die Lithium Akkus nach ein paar Jahren noch drauf haben sehen die ersten Leaf Langstreckenfahrer
    Zitat http://www.extremetech.com/extreme/198231-test-drive-hydrogen-fuel-cell-toyota-mirai-cruises-300-miles-costs-45k-can-your-ev-do-that

    The Mirai moves off smoothly. A small NiMH battery pack provides boost to get the car rolling because, Toyota says, there’s a slight lag from when your foot pushes the throttle until the hydrogen provides strong electric power. Once you’re underway, the Mirai drives like most EVs other than sporty Tesla — the chassis and steering are tuned for undramatic performance.

  11. Re: Die Zeit ist noch nicht reif für E-Autos

    Autor: ChMu 09.11.15 - 23:11

    Auric schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > wasabi schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > > Die Akku-E-Autos sind nur ein Übergangslösung.
    > > Übrigens hat ein Toyota Mirai auch einen kleinen Lithium Akku an Board.
    >
    > Nein, ist ein NiMH Akku den verwenden die weil sie wissen was der kann, was
    > die Lithium Akkus nach ein paar Jahren noch drauf haben sehen die ersten
    > Leaf Langstreckenfahrer

    Es ist die gleiche Batterie, welche Toyota seit 10 oder mehr Jahren im Prius verbaut, unkaputtbar da nur in einem kleinen 40% Fenster genutzt. Aus Patent rechtlichen Gruenden duerfen diese Batterien nur in nicht plug ins genutzt werden. Man kann die Batterien nicht kaufen und selbst in Schrott Prius werden sie von Toyota abgeholt, also selbst auf dem Schrottplatz bekommt man sie als Privatmann nicht. NIMH Akkus wurden nach der sehr guten Performance im EV1 vom Markt genommen, nachdem GM die Patente billigst an Chevron verscherbelt hatte. Deren erste Anweisung war, die Traktionsbatterien in reinen EVs und plug ins zu verbieten und den Verkauf einzustellen. Ein Auto mit diesen Batterien, welches einfach faehrt......eine Horrorvorstellung fuer einen Oelkonzern.
    Toyota hat die Lizenz nur fuer reine Hybrids, also Wagen welche weiter mit Benzin fahren, die Batterie aber zur Unterstuetzung oder recuperation benutzen. Die Batterie darf nicht extern geladen werden und die maximale Reichweite mit Batterie Power darf 3ml/5km nicht ueberschreiten.
    Der plug in Prius (25km electrisch) hat deshalb auch eine LiIo Batterie.

    Die LiIo Technik ist inzwischen zwar auch besser als ihr Ruf, Tesla war extreem angenehm ueberrascht nach den ersten 5 Jahren und durchschnittlich 80000km mit ihren Roadster Batterien, aber nichts schlaegt NiMH. Well, die Zebra vieleicht, also die Batterie welche von der AEG und Mercedes entwickelt wurde, mit der die A Klasse bereits vor fast 20 Jahren 300km fuhr, im Alltag und welche seit Anfang der 90er laeuft. Ohne kaputt zu gehen. Aber die war zu billig, unverwuestlich und umweltfreundlich, sie besteht aus Salz, also auch ohne Rohstoff Probleme, also wurde sie praktisch verschenkt und wird heute obseen ueberteuert vom Militaer genutzt.
    >
    > The Mirai moves off smoothly. A small NiMH battery pack provides boost to
    > get the car rolling because, Toyota says, there’s a slight lag from
    > when your foot pushes the throttle until the hydrogen provides strong
    > electric power. Once you’re underway, the Mirai drives like most EVs
    > other than sporty Tesla — the chassis and steering are tuned for
    > undramatic performance.

    Du solltest auch den Rest des Artikels fuer Keypunkte zitieren. ZB das es kaum Tankstellen gibt (unter 100 in den kontinental USA) das Toyota die Tankkosten uebernimmt, jedenfalls die ersten drei Jahre, weil sonst der Wagen unverkaeuflich wird bei den Hydrogen Kosten, das Toyota versucht, die Konkurenz, also Honda und Nissan, ausser den Japanern macht niemand was mit Fuel cells, in Boot zu holen und Milliarden, dutzende von Milliarden, Dollars zu investieren fuer ein Tankstellen und Transport Netz, dazu muessen die Tanksysteme angepasst werden (BMW ist mit seinem komplett anderen System eh raus) damit alle Konkurenten an den selben Tankstellen tanken koennen.
    Und genau da ist wieder das Problem. Man muss wieder tanken fahren. Und eventuell auch dafuer bezahlen. Man hat also ein Fuel (Benzin) mit einem anderen (Hydrogen) ersetzt. Da kommt es natuerlich gelegen, das die selben Konzerne, welche heute mit Oel machen (Chevron, Texaco, BP ect) gerade gross in Hydrogen investieren (wollen, wenns Subventionen gibt)

    Ein reiner EV aber braucht keine zusaetzliche Infrastruktur, man kann das Teil zu Hause aufladen zu einem Bruchteil der Benzin/Hydrogen Kosten per km. (Ich weiss, in Deutschland geht das nicht, da gibt es keinen Strom, keine Steckdosen, alle wohnen im Stadtzentrum im 11 ten Stock in Dunkelheit und muessen taeglich mindestens 1000km non stop fahren, aber das ist nur Deutschland, der Rest der Welt faehrt normal Auto und hat Strom zu Hause) es gibt keine Filter, Pumpen, KATs, Keilriemen, Steuerketten, Zuendkerzen/Gluehkerzen ect, der reine Horror fuer die Hersteller und Fuel/Schmierstoff Fabrikanten. Ja, man kann das 'Fuel' sogar selbst produzieren, legal! Wo kommen wir da hin?

  12. Re: Die Zeit ist noch nicht reif für E-Autos

    Autor: NaruHina 10.11.15 - 07:49

    Die meisten Menschen in Europa und den USA leben in Städten , ohne eigene Garage, selbst in kleineren Ortschaften unter 10000 einwohner hat nicht jeder der ein auto auch eine Garage.

    Nur weil du zufällig eine hast, trifft das mit Sicherheit nicht auf dir Mehrheit zu,
    und das an jedem ordentlichen Parkplatz eine Steckdose installiert wird ist wohl noch unwahrscheinlicher als fibertothehome

  13. Re: Die Zeit ist noch nicht reif für E-Autos

    Autor: wasabi 10.11.15 - 08:15

    > Die meisten Menschen in Europa und den USA leben in Städten , ohne eigene
    > Garage, selbst in kleineren Ortschaften unter 10000 einwohner hat nicht
    > jeder der ein auto auch eine Garage.
    "63,3 % aller [deutschen] Haushalte konnten Anfang 2008 ihr Fahrzeug in
    einer Garage oder auf einem Stellplatz parken."
    Quelle: https://www.destatis.de/DE/Publikationen/WirtschaftStatistik/WirtschaftsrZeitbudget/EVSWista052009.pdf

    >Nur weil du zufällig eine hast, trifft das mit Sicherheit nicht auf dir Mehrheit zu,
    Und nur weil ein Elektroauto nicht für jeden eine Alternative ist, hat es keine Chance und macht keinen Sinn?

    > und das an jedem ordentlichen Parkplatz eine Steckdose installiert wird ist
    > wohl noch unwahrscheinlicher als fibertothehome
    H2 wird es auch nicht auf die schnelle überall geben.

  14. Re: Die Zeit ist noch nicht reif für E-Autos

    Autor: crack_monkey 10.11.15 - 08:25

    NaruHina schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Die meisten Menschen in Europa und den USA leben in Städten , ohne eigene
    > Garage, selbst in kleineren Ortschaften unter 10000 einwohner hat nicht
    > jeder der ein auto auch eine Garage.
    >
    > Nur weil du zufällig eine hast, trifft das mit Sicherheit nicht auf dir
    > Mehrheit zu,
    > und das an jedem ordentlichen Parkplatz eine Steckdose installiert wird ist
    > wohl noch unwahrscheinlicher als fibertothehome

    Nach dem Ganzen geschriebenen von Ihm, wird nur auf den Teil eingegangen?

    Ich habe auch schon diverse Artikel darüber gelesen, das E-Autos die Verbrenner-Autos schon längst hätte ablösen können, wenn die Industrie es zu lassen würde. Es gibt schon Akkus die deutlich mehr können als das womit die Hersteller im Moment auf schlagen und es geht sogar deutlich günstiger.

    Aber das würde die Automobilbranche tierisch umkrempeln. Werkstätten hätten weniger zu tun weil weniger Verschleißteile im Wagen vorhanden sind. Verkauf von Schmierstoffe würde zurück gehen. Und am wichtigsten, Öl wäre nicht mehr nötig für den Automobil Bereich.

    Allein an den kleinen Punkten kann man sich an einer Hand abzählen, das E-Autos ein Nischenprodukt bleiben werden oder glaubt ihr ernsthaft das sich die Branche selber in die Hand schneidet?
    Die wären schön blöd wenn Sie dem E-Auto unkontrolliert zum Erfolg verhelfen würden.

  15. Re: Die Zeit ist noch nicht reif für E-Autos

    Autor: NaruHina 10.11.15 - 08:26

    Ich schrieb explizit von Garage, als Stellplatz werden auch Anwohner parkausweise gezählt, und du willst mir hoffentlich nicht erzählen das es an jedem Stellplatz Strom gibt.

    LPG gab es auch fast nirgends, den Ausbau haben die Tankstellen schnell nachgeholt, trotz anfangs geringer Nachfrage, die kam erst nach dem Ausbau der Tankstellen,
    bei Strom Tankstellen sehe ich derzeit das das in dem Ausmaß nicht möglich ist, außer durch massive Subventionierung, ala kostenfreie Stellplätze ect.
    Anschaffungspreis und Wartung stehen für die Privatwirtschaft nicht im Verhältnisse zu marge.
    Zumal so ein Stellplatz lange zeit belegt ist wahrend dem laden, wenn ich mir die Menge an Autos die täglich an einer Tankstelle in der Stadt tanken ansehe....



    In Sachen e.Mobilität sehe ich eher den ÖPNV mit Bussen und Induktion sparring carsharing Systeme, lieferdienste und dergleichen, eher weniger den privatmenschen



    2 mal bearbeitet, zuletzt am 10.11.15 08:39 durch NaruHina.

  16. Re: Die Zeit ist noch nicht reif für E-Autos

    Autor: tingelchen 10.11.15 - 18:02

    > Nein, der i3 ist keine Basis auf Verbrenner-Modell. Ist komplett Neuentwickelt.
    >
    Hast du bereits in einem anderen Thread erwähnt und ich hab mich in diesem dahin gehend auch bereits korrigiert :)

    > Eine frage ich mich aber bei dieser ganzen E-Auto-Diskussion immer: wo soll
    > überhaupt der Vorteil sein?
    >
    Im Moment liegt der Vorteil vor allem darin das die Lebensqualität in den Stadtbereichen erheblich steigt. Da der Abgasanteil drastisch sinkt. Aber auch die Geräuschkulisse sinkt, da die laut knatternden Verbrenner wegfallen. Ein weiterer Vorteil ist natürlich das größere Raumangebot im Fahrzeug. D.h. bei gleichem Raumangebot wie jetzt, kann ein reines E-Fahrzeug kleiner sein. Auch laufen E-Motoren konstruktiv ruhiger als ein Otto Motor. Was den Fahrkomfort erhöht.

    Die Industrie kann Abgase durch große Filter führen. Filter die man in einem Auto so nur begrenzt unterbringen kann (Platz und Gewicht).

    Energetisch ist es derzeit eher ein Nullsummenspiel. Da die Energie für die Herstellung von Solarpanels oder Windräder aus fossilen Brennstoffen kommen, bzw. die Energie zum Laden der Akkus ebenfalls großteils aus Atomstrom besteht. Das wird sich erst ändern, wenn die regenerativen Energiequellen die fossilen großteils abgelöst haben und man darauf verzichtet großzügig den Atomstrom der Nachbarn ein zu kaufen.

    Aber irgendwo muss man ja Anfangen :)

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