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Man kann den Unsinn nicht mehr hören

Neue Foren im Freiraum! Raumfahrt und freie Software haben jetzt einen Platz, die Games tummeln sich jetzt alle in einem Forum.
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  1. Man kann den Unsinn nicht mehr hören

    Autor: Thomas111111 02.12.21 - 22:55

    Es steht seit langer Zeit fest, dass wir auf eAutos und regenerative Energie umsteigen. Jeder Grundschüler kann ausrechnen, das es nicht funktioniert, wenn alle um 18 Uhr nach Hause kommen und den Stecker einstecken und sofort auf Teufel komm raus voll geladen wird.
    Das ist auch gar nicht nötig. Die Durchschnittsfahrleistung in Deutschland beträgt 14.000 Kilometer pro Jahr. Das sind weniger als 40 km am Tag, also 10kwj. Das Fahrzeug und die Walbox müssen mit dem Netz kommunizieren. In jedem Fahrzeug wird ein Minimum hinterlegt, dass morgens zur Verfügung stehen muss. Bei mir wären es 150 Kilometer. Zusätzlich gib es einen Knopf zum voll laden, falls eine längere Fahrt ansteht. Dann wird geladen, wenn es notwendig ist oder wenn genug Energie da ist. In der Praxis werden die Batterien morgens immer voll sein. Wenn es mal Flaute gibt müssen 20 neue Gaskraftwerke ran, die später mit grünem Wasserstoff versorgt werden. Das intelligente Stromnetz wurde genau so absichtlich verpennt, wie vieles andere: Schnellladesäulen, Energiespeicher, Solarturmkraftwerke in den Wüsten der Welt, Infrastruktur zur Verteilung von Energie, die Gaskraftwerke usw.

  2. Re: Man kann den Unsinn nicht mehr hören

    Autor: skeeter 03.12.21 - 00:16

    +1
    Danke!!!

    Bisher hatte ich nur die Möglichkeit gehabt über Schuko zu laden. Zwar nicht effizient, aber absolut ausreichend. Jetzt steht ein Umzug an und der neue Vermieter Mieter unterstützt auch beim anbringen einer Wallbox, jedoch kam die Wohnungszusage nachdem die Wallbox Förderung beendet war.

    Auf der Suche nach einer Wallbox habe ich versucht mich etwas genauer einzulesen, aber wenn ich das richtig verstanden habe, können diese ursprünglich geförderten Wallboxen nichts anderen als im besten Fall dumm den Ladestrom zu regeln?!

    Ich hatte immer die naive Vorstellung das es auch möglich ist den Ladezustand der Fahrzeugs auszulesen / wie viel Ladung noch benötigt wird. Also wie der TE schon schreibt, das man seinen Ladewunsch einstellt (z.B. bis 6:00 auf 80% / x Km / Vollladen) und die Ladung wird dann "intelligent" gesteuert.
    Aber wie ich das verstehe kann man bei AC Laden keine Informationen vom Fahrzeug abfragen sondern der Ladestrom wird über PWM ans Fahrzeug kommuniziert?! Bitte korrigiert mich wenn ich falsch liege, aber ich habe keine Wallbox gefunden bei der man den Ladezustand auslesen kann (außer beim DC Laden).

    Da in der neuen Wohnung sowieso kein Platz für einen separaten Stromzähler vorhanden ist, habe ich jetzt eine "einfache" Wallbox besorgt die man nur "an/aus" steuern kann (Ladestrom wird fest eingestellt). Den Ladezustand des Fahrzeugs kann ich über eine Web API des Herstellers auslesen und die "intelligente" Steuerung (Laden bis X %) werde ich dann selber realisieren.

  3. Re: Man kann den Unsinn nicht mehr hören

    Autor: Alex220 03.12.21 - 01:01

    Thomas111111 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Es steht seit langer Zeit fest, dass wir auf eAutos und regenerative
    > Energie umsteigen. Jeder Grundschüler kann ausrechnen, das es nicht
    > funktioniert, wenn alle um 18 Uhr nach Hause kommen und den Stecker
    > einstecken und sofort auf Teufel komm raus voll geladen wird.
    > Das ist auch gar nicht nötig. Die Durchschnittsfahrleistung in Deutschland
    > beträgt 14.000 Kilometer pro Jahr. Das sind weniger als 40 km am Tag, also
    > 10kwj. Das Fahrzeug und die Walbox müssen mit dem Netz kommunizieren. In
    > jedem Fahrzeug wird ein Minimum hinterlegt, dass morgens zur Verfügung
    > stehen muss. Bei mir wären es 150 Kilometer. Zusätzlich gib es einen Knopf
    > zum voll laden, falls eine längere Fahrt ansteht. Dann wird geladen, wenn
    > es notwendig ist oder wenn genug Energie da ist. In der Praxis werden die
    > Batterien morgens immer voll sein. Wenn es mal Flaute gibt müssen 20 neue
    > Gaskraftwerke ran, die später mit grünem Wasserstoff versorgt werden. Das
    > intelligente Stromnetz wurde genau so absichtlich verpennt, wie vieles
    > andere: Schnellladesäulen, Energiespeicher, Solarturmkraftwerke in den
    > Wüsten der Welt, Infrastruktur zur Verteilung von Energie, die
    > Gaskraftwerke usw.

    Echt jetzt, dass ist deine Lösung. Jeder bekommt nur eine kleinen Teil. Darf nie volltanken. Wenn ja muss er einen Antrag einreichen ansonsten bricht alles zusammen.

    So wird das nicht und jeder weiß es. Deswegen wird sich das mit den e-autos nie durchsetzen. Die Politik will es durchdrücken aber die Menschen wollen das nicht, weil es A nicht funktioniert und B der größte Schwachsinn ist denn es gibt

    Aber gut lad du deine paar Kilometer am Tag. Spontan irgendwo hinfahren geht nicht. Laden dauert zu lange.
    Der Rest der Menschheit fährt intelligent., wann, wo und soviel er will und das beste. Er tankt unter 2 Minuten und ist von den Gesamtkosten immer noch billiger und sauberer unterwegs wie du.

  4. Re: Man kann den Unsinn nicht mehr hören

    Autor: Cavaron 03.12.21 - 04:40

    Alex220 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > So wird das nicht und jeder weiß es. Deswegen wird sich das mit den e-autos
    > nie durchsetzen. Die Politik will es durchdrücken aber die Menschen wollen
    > das nicht, weil es A nicht funktioniert und B der größte Schwachsinn ist
    > denn es gibt
    >
    > Der Rest der Menschheit fährt intelligent., wann, wo und soviel er will und
    > das beste. Er tankt unter 2 Minuten und ist von den Gesamtkosten immer noch
    > billiger und sauberer unterwegs wie du.
    Ein herrlich ironischer Beitrag, der die E-Auto-Gegner veralbert. Natürlich wissen wir alle, dass die Geschichte mit dem Erdöl nicht mehr lange funktioniert. Wer will denn auch überhaupt das Öl vom Unterhosenvergifter Putin, vom Kritiker-Zerhackstückler MBS oder vom Kommie Chavez. Giftig ist das Zeug auch und die Verbrenner-Karren ziehen an der Ampel wie ein Esel mit Klumphuf.

  5. Re: Man kann den Unsinn nicht mehr hören

    Autor: bytewarrior123 03.12.21 - 07:37

    Alex220 schrieb:
    > Echt jetzt, dass ist deine Lösung. Jeder bekommt nur eine kleinen Teil.
    > Darf nie volltanken. Wenn ja muss er einen Antrag einreichen ansonsten
    > bricht alles zusammen.
    >
    > So wird das nicht und jeder weiß es. Deswegen wird sich das mit den e-autos
    > nie durchsetzen. Die Politik will es durchdrücken aber die Menschen wollen
    > das nicht, weil es A nicht funktioniert und B der größte Schwachsinn ist
    > denn es gibt
    >
    > Aber gut lad du deine paar Kilometer am Tag. Spontan irgendwo hinfahren
    > geht nicht. Laden dauert zu lange.
    > Der Rest der Menschheit fährt intelligent., wann, wo und soviel er will und
    > das beste. Er tankt unter 2 Minuten und ist von den Gesamtkosten immer noch
    > billiger und sauberer unterwegs wie du.

    Spontan letztes Wochenende (Fr-So) 1800 km von München nach Lübeck und wieder zurück gefahren, insgesamt 10x geladen in 17h (gesamte Fahrzeit).
    Die gleiche Strecke ein Jahr zuvor im Benziner in der gleichen Zeit, da ich so oder so bei einer Reisegeschwindigkeit von 150 km/h dazwischen gerne Pausen mache - die "stupid driver"-Dichte hat auf unserem Autobahnnetz deutlich zugenommen...

    Wo also kann man keine spontanen Langstrecken mit einem E-Auto machen ?
    Gut, meiner ist ein Tesla Model 3 Performance mit Zugang zum SuperCharger, aber rein von den Kraftstoffkosten ist der Ausflug ca. 110¤ günstiger gewesen als mit dem Benziner : denn Autobahn-Benzin kostet extra (Super Plus war bei 2.08¤/L), und jedesmal zum Tanken die Autobahn verlassen und ins nächste Dorf zu fahren bringt den Verbrenner von der Zeit her wieder in die Nähe des E-Auto-Ladevorgangs...

  6. Re: Man kann den Unsinn nicht mehr hören

    Autor: liticec189 03.12.21 - 07:57

    Den Ladestand kann nur CCS kommunizieren, Typ2 kann das nicht. Aber es gibt Fahrzeuge wo du das einstellen kannst. Du kannst beim Tesla zb nen Limit bis zu dem du maximal lädst einstellen und mit wievielen Phasen du maximal laden magst.

  7. Re: Man kann den Unsinn nicht mehr hören

    Autor: rca66 03.12.21 - 08:00

    Alex220 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Echt jetzt, dass ist deine Lösung. Jeder bekommt nur eine kleinen Teil.
    > Darf nie volltanken. Wenn ja muss er einen Antrag einreichen ansonsten
    > bricht alles zusammen.

    Irgendjemand sollte die Norweger darüber informieren, dass man im Golem-Forum festgestellt hat, dass das, was sie seit Jahren umsetzen, eigentlich gar nicht funktionieren dürfte.

    > Aber gut lad du deine paar Kilometer am Tag. Spontan irgendwo hinfahren
    > geht nicht. Laden dauert zu lange.

    Was für ein Schwachsinn. Es gibt auf Youtube einen Kanal, wo ein Norweger mit allen möglichen E-Autos ausprobiert, wie lange er für 1000 km braucht - inklusive Laden. Der plant das nicht generalstabsmäßig, sondern lädt das Auto in aller Frühe und düst dann los. Rekordzeit liegt bei 9 Stunden, also ca 110km/h Durchschnittsgeschwindigkeit - inklusiver der Pausen wohlgemerkt. Hin und wieder fährt er auch mal an den Polarkreis und probiert aus, wie der Energieverbrauch aussieht, wenn er eine Nacht in dem Auto verbringt.

    Deine "Einwände" klingen wirklich wie eine Karikatur.

  8. Re: Man kann den Unsinn nicht mehr hören

    Autor: nightmar17 03.12.21 - 08:38

    Alex220 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Echt jetzt, dass ist deine Lösung. Jeder bekommt nur eine kleinen Teil.
    > Darf nie volltanken. Wenn ja muss er einen Antrag einreichen ansonsten
    > bricht alles zusammen.
    >
    > So wird das nicht und jeder weiß es. Deswegen wird sich das mit den e-autos
    > nie durchsetzen. Die Politik will es durchdrücken aber die Menschen wollen
    > das nicht, weil es A nicht funktioniert und B der größte Schwachsinn ist
    > denn es gibt
    >
    > Aber gut lad du deine paar Kilometer am Tag. Spontan irgendwo hinfahren
    > geht nicht. Laden dauert zu lange.
    > Der Rest der Menschheit fährt intelligent., wann, wo und soviel er will und
    > das beste. Er tankt unter 2 Minuten und ist von den Gesamtkosten immer noch
    > billiger und sauberer unterwegs wie du.

    Hast du auch irgendwelche guten und nachvollziehbaren Argumente?
    Genau der Rest der Menschheit fährt intelligent. Aber ist 10 Jahren bekommt man diese Fahrzeuge nicht mehr als Neuwagen.

    Wenn du also Regelmäßig spontan über 200-300km fahren musst, dann musst du halt warten bis das Ladenetz ausgebaut ist und die Reichweiten der Akkus sich erhöht haben.
    Wenn jemand wie du also weit über 30.000-40.000km im Jahr fährt, der kann sich maximal ein Hybrid holen. Das Problem sollte aber auch in 5-10 Jahren nicht mehr vorhanden sein, wenn die Autos wirklich 400km und mehr als reale Reichweite haben (Winter, Heizung, Autobahn).

  9. Re: Man kann den Unsinn nicht mehr hören

    Autor: flogol 03.12.21 - 08:51

    @tca, Akex22 hat da nur auf Thomas1111 reagiert.

    Er hat Thomas1111 aber falsch verstanden. Der schlug vor, dass man einen Mindestfüllstand dea Akkus einstellt. Und meinte, auch wenn nur 150km gebraucht werden, meist wird am nächstem Morgen der Akku eh voll sein, da es selten überlastet ist. Man braucht auch in einer Theorie von kooperativen Menschen kein Antrag sondern darf frei wählen - aber ja, wir wissen dass viele einfach immer auf 100% einstellen würden, auch wenn nicht nötig, einfach nur weils nix kostet. Ein Stück weit ist Alex Kritik an Thomas Vorschlag durchaus berechtigt.

    Naja, die Diskussion ist akademisch - die Klimakatastrophe und Ausbeutung der naturverbundenen Völker durch die unglücklichen, vom Wettbewerb und Wachstum getriebenenen Europäer und Nordamis wird durch Wechsel von Tanj zur Batterie und von Kohle zu Windrad ALLEIN nicht verschwinden.

    Das ist ein kulturelles Problem. Der Lebensstil beutet Erde und Tiere und Menschen auf verschwenderische Weise aus, macht dabei aber die ausbeutenden, die sich dabei auch noch für was besseres halten als die Naturverbundeneren Kulturen, kein bischen glücklich - die können nur durch Konsum und Wachstum verdrängen, dass sie sich eigentlich nach was andrem sehnen - die dauernde Beschäftigung mit Geldverdienen und ausgeben verhindert effektiv, dass sie jemals zeit finden und nachdenken, was sie wirklich glücklich macht.

    Trotzdem gibt es einen Wandel dahin, den physischen Konfort im Außen durch ratiinale Technik und Wissenschaft zu verbinden mit der emotionalen Intelligenz in Bezug auf das Innen, die viele sensiblere, naturverbundenere Kulturen noch besitzen.

    Ein neuer Lebensstil, in dem ein großes Haus und ein noch größeres Auto und Konsum und Status und Komfort nicht mehr das Lebensziel sind, sondern man sich physisch mit dem begnügt, was man wirklich braucht und dafür in Verbundenheit lebt und innerlich herausfindet, was glücklich macht, schon bevor man das Level von 120m² Wohnfläche pro Person und 60km Autofahren pro Tag erreicht - das könnte helfen, die Klimakatastrophe abzuwenden...

    Wenn wir allerdings wirklich drauf hinarbeiten möchten, dass alle 12 Mrd Menschen mal so verschwenderisch leben wie wir - das ist Unsinn. Für diesen Lebensstil gibt es keine technische Lösung. Das müssen sich die verschwenderischen, von ihrer inneren Unruhe getriebenen ausbeutenden Kulturen auch auf sie sparsamen, innerlich zufriedenen, ausgebeuteten Kulturen zubewegen, sonst bricht eh alles zusammen.

    Und dann erledigt sich auch das Problem mit dem Stromnetz, wenn jeder nur nimmt, was er braucht

  10. Re: Man kann den Unsinn nicht mehr hören

    Autor: DerBofrostmann 03.12.21 - 09:00

    Alex220 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Er tankt unter 2 Minuten und ist von den Gesamtkosten immer noch
    > billiger und sauberer unterwegs wie du.

    In 2 Minuten bin ich nicht Mal zur Tankstelle gefahren. Ich brauche ca 30 Sekunden zum laden. Kofferraum auf, Ladekabel raus, Säule freischalten, Einstecken und Auto abschließen.

    Was ist die Schlussfolgerung, Parkplätze wo Autos lange stehen brauchen ne AC Säule.

  11. Re: Man kann den Unsinn nicht mehr hören

    Autor: Dwalinn 03.12.21 - 09:02

    Alex220 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    Eigentlich hast du schon genug Antworten... hier ist trotzdem noch eine.

    > Echt jetzt, dass ist deine Lösung. Jeder bekommt nur eine kleinen Teil.
    > Darf nie volltanken. Wenn ja muss er einen Antrag einreichen ansonsten
    > bricht alles zusammen.
    Man kann natürlich vollladen, ob von 0 auf 150km, 150 zu 300km oder von 300 auf 450km ist dabei im Endeffekt egal, diese 150km schafft man über Nacht an einer 2,2 kW Schukusteckdose. SUV Fans greifen zu einer mit 3,6 kW Dauerleistung. Alles darüber hinaus ist extra.

    > So wird das nicht und jeder weiß es. Deswegen wird sich das mit den e-autos
    > nie durchsetzen. Die Politik will es durchdrücken aber die Menschen wollen
    > das nicht, weil es A nicht funktioniert und B der größte Schwachsinn ist
    > denn es gibt
    Klar klappt das mit entsprechenden Investitionen, so ein umstieg ist nunmal nicht billig. Verbrenner hätten auch Schwierigkeiten gehabt wenn Benzin immer nur an Apotheken bekommen hätte.

    > Aber gut lad du deine paar Kilometer am Tag. Spontan irgendwo hinfahren
    > geht nicht. Laden dauert zu lange.
    > Der Rest der Menschheit fährt intelligent., wann, wo und soviel er will und
    > das beste. Er tankt unter 2 Minuten und ist von den Gesamtkosten immer noch
    > billiger und sauberer unterwegs wie du.
    Die Paar Kilometer täglich entsprechen mehr als die meisten fahren, mit anderen Worten selbst wenn man mit leeren Akku aus dem Urlaub kommt ist das Auto nach ein paar Tagen wieder voll.
    2 Minuten tanken ist auch sehr optimistisch wenn man nicht gerade täglich an der Tankstelle vorbei fährt, mal davon abgesehen das moderne eAutos nach 15 Minuten wieder 250-300km fahren können das aber nur auf lange Fahrten relevant ist.
    Laternenparker haben noch ein Problem aber niemand sagt das die heute umsteigen müssen, langfristig muss hier halt investiert werden beispielsweise mit Laden am Supermarkt.

  12. Re: Man kann den Unsinn nicht mehr hören

    Autor: xSureface 03.12.21 - 09:38

    Dafür kommt ja die neue Förderung. Wenn jetzt die Arbeitgeber aufpassen, dann investieren sie in Ladeinfrastruktur und holen sich nen Teil vom Staat zurück. Auch an der Arbeit reichen 11kW. Gefördert wird dort aber bis zu 22kW.

  13. Re: Man kann den Unsinn nicht mehr hören

    Autor: unbuntu 03.12.21 - 09:38

    Cavaron schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Giftig ist das Zeug auch

    Eben, im Gegensatz zu Akkus, die nur aus Holz, Soja und Baumwolle bestehen.

    "Linux ist das beste Betriebssystem, das ich jemals gesehen habe." - Albert Einstein

  14. Re: Man kann den Unsinn nicht mehr hören

    Autor: 486dx4-160 03.12.21 - 10:40

    Bin gespannt wann Elektroherde kritisch beäugt werden:
    Immerhin würde es zu einem totalen Blackout führen, wenn jeder Mittags Punkt 12:00 Uhr alle Herdplatten aufdrehen würde.

    Natürlich muss das Stromnetz ausgebaut werden, genau wie in den 50er bis 70er Jahren das Gas- und Tankstellennetz ausgebaut wurde, samt Raffinerien, Pipelines usw. Hat damals ja auch gut funktioniert.
    Politik, Wirtschaft und Bürger wissen seit etwa 30 Jahren dass es so kommt. Nach diesem langen Anlauf jetzt muss man halt jetzt zügig umsetzen und die Infrastruktur aufbauen, auf der wir die nächsten Dekaden angewiesen sind.

  15. Re: Man kann den Unsinn nicht mehr hören

    Autor: southy 03.12.21 - 13:39

    Alex220 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Echt jetzt, dass ist deine Lösung. Jeder bekommt nur eine kleinen Teil.
    > Darf nie volltanken. Wenn ja muss er einen Antrag einreichen ansonsten
    > bricht alles zusammen.

    Sowohl Du als auch der Vorposter vor Dir habt da mehrere Denkfehler:

    "Lastmanagement" bedeutet NICHT dass der einzelne Verbraucher weniger bekommt.
    Es bedeutet nur dass die Verbraucher gleichmäßiger über die Zeit verteilt werden.

    Der Normalfall bei einem Auto das zu Hause am Kabel hängt ist, dass es vollgeladen wird (um den Akku zu schonen typischerweise nicht auf 100% sondern zB auf 80%).

    Die Mehrzahl der Nutzer verfährt über den Tag zB von 80% runter auf 50%.
    Und nachts wird dann eben wieder von 50% auf 80% hochgeladen.
    Und wenn Du dann halt mal zu Tante Erna fährst und mehr verbrauchst, dann lädst Du halt von 10% auf 80% nach.

    "Darf nie volltanken" ist eine völlig absurde Idee, kein Netzbetreiber hat ein Interesse daran den Kunden _weniger_ zu verkaufen als möglich.

    Deine Annahme dass "Elektromobilität" so funktioniert: Tagsüber 30% -> 0% fahren, dann nachts Laden 0%-> 30% dann tagsüber fahren 30% -> 0% ...
    ...zeigt einfach nur dass Du noch nie Elektromobilität ausprobiert hast:
    So funktioniert das in der Praxis nicht.
    Der Normalzustand ist dass Du morgens in ein vollgeladenes, vorklimatisiertes und enteistes Auto steigst (denn der Motor muss nicht laufen für die Heizung) und nie wieder an einer Tankstelle anhalten musst.
    Gerade für Leute die nicht regelmäßig Langstrecke fahren ist das ein Komfort-GEWINN, nicht ein Verlust.

    > Aber gut lad du deine paar Kilometer am Tag. Spontan irgendwo hinfahren
    > geht nicht.

    Quatsch. Siehe oben.

    > Laden dauert zu lange.

    Für die die nicht Langstrecke fahren, ist es egal ob es 1 oder 3h dauert, denn da schlaf ich eh.
    Und alle anderen laden mit 150-250 kW auf der Autobahn oder am Supercharger.

    > Der Rest der Menschheit fährt intelligent., wann, wo und soviel er will und
    > das beste. Er tankt unter 2 Minuten und ist von den Gesamtkosten immer noch
    > billiger und sauberer unterwegs wie du.

    Das ist ja der Clou den Du übersiehst:
    Ich tanke GAR NICHT MEHR.
    Keine einzige Minute.
    Ich gehe einfach nur morgens aus dem Haus, der Wagen ist voll, warm und abgetaut.

    Und er ist 30% Umweltfreundlicher, auf die gesamte Lebensdauer mit Herstellung und allen Lieferketten gerechnet.

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