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und das mit 8 ePKW bei 60 Wohneinheiten

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  1. und das mit 8 ePKW bei 60 Wohneinheiten

    Autor: Paule 03.12.21 - 10:17

    Diese Ergebnisse kommen beim Einsatz von nur 8 ePKW bei 60 Wohneinheiten an 42 Hausanschlüssen.

    Bei Umstellung auf völlige eMobilität wären das wohl eher fast 60 PKW dort in der Straße, wenn man davon ausgeht, dass zwar nicht jeder Haushalt einen PKW hat, aber andere Haushalte dafür halt mehr als einen PKW nutzen. Ist halt "ländlicher Bereich" wo der Anteil an PKW pro Haushalt höher liegt dank größerer Entfernungen zu Geschäften usw. und unzureichender Öffis.

    Selbst bei nur 20 ePKW würde dort das vorhandene Netz wohl völlig zusammenbrechen, selbst mit noch so großem zentralen Pufferspeicher, da die Zuführung zum Puffer und Weiterleitung zu den Haushalten auch bei 8 ePKW schon nicht immer ausreicht.

    Es muss also massiv in die Stromnetze auch auf lokaler Anschlussebene investiert werden, wenn sich die eMobilität wirklich durchsetzen soll.

    Das erwähnte "Bidirektionelle Laden", also wohl die PKW Batterie zur Einspeisung ins Stromnetz verwenden, ist keine Lösung so lange PKW Batterien nur eine begrenzte Haltbarkeit haben, denn damit entstehen durch die Abnutzung zusätzliche Kosten für den Strom.
    Die Nutzung stationärer Pufferspeicher an jeder Wallbox wäre vergleichsweise deutlich besser, da dafür die Batterien nicht so hochwertig in Bezug auf Göße, Gewicht usw. ausgelegt werden müssen wie beim PKW. Sind aber halt zusätzliche Kosten für den Nutzer.

  2. Re: und das mit 8 ePKW bei 60 Wohneinheiten

    Autor: bofhl 03.12.21 - 10:43

    Mit Wallboxen mit größeren Akkus wäre auch der Anschluss von Solaranlagen möglich - der Netzanschluss wäre dann nur mehr ein Backup-System. Aber ich denke, dass auch dann früher oder später die Netze an das Limit gelangen würden...

  3. Re: und das mit 8 ePKW bei 60 Wohneinheiten

    Autor: Paule 03.12.21 - 11:30

    bofhl schrieb:
    -------------------------------------------------
    > Mit Wallboxen mit größeren Akkus wäre auch der Anschluss
    > von Solaranlagen möglich

    Selbst auf dem Land hat man selten genug Dachfläche zur Verfügung, um alle PKW des Hauses aufzuladen. Vor allem wenn ein Haus mehrere Wohneinheiten hat und jede mind. einen PKW

    Wenn aber tatsächlich genug Strom selber erzeugt werden kann, dann entlastet das die Netze im Normalfall enorm.

    > - der Netzanschluss wäre dann nur mehr ein Backup-
    > System. Aber ich denke, dass auch dann früher oder
    > später die Netze an das Limit gelangen würden...

    Problem dabei ist natürlich der Sonderfall "Schlechtwetter" durch den alle Solaranlagen in der Straße nicht genug Strom liefern und dann halt alle ePKW doch übers Stromnetz geladen werden müssen, wofür der Netzausbau dann doch nötig wäre.

  4. Re: und das mit 8 ePKW bei 60 Wohneinheiten

    Autor: 486dx4-160 03.12.21 - 11:34

    Paule schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Diese Ergebnisse kommen beim Einsatz von nur 8 ePKW bei 60 Wohneinheiten an
    > 42 Hausanschlüssen.
    >
    > Bei Umstellung auf völlige eMobilität wären das wohl eher fast 60 PKW dort
    > in der Straße, wenn man davon ausgeht, dass zwar nicht jeder Haushalt einen
    > PKW hat, aber andere Haushalte dafür halt mehr als einen PKW nutzen. Ist
    > halt "ländlicher Bereich" wo der Anteil an PKW pro Haushalt höher liegt
    > dank größerer Entfernungen zu Geschäften usw. und unzureichender Öffis.
    >
    > Selbst bei nur 20 ePKW würde dort das vorhandene Netz wohl völlig
    > zusammenbrechen, selbst mit noch so großem zentralen Pufferspeicher, da die
    > Zuführung zum Puffer und Weiterleitung zu den Haushalten auch bei 8 ePKW
    > schon nicht immer ausreicht.
    >
    > Es muss also massiv in die Stromnetze auch auf lokaler Anschlussebene
    > investiert werden, wenn sich die eMobilität wirklich durchsetzen soll.
    >
    > Das erwähnte "Bidirektionelle Laden", also wohl die PKW Batterie zur
    > Einspeisung ins Stromnetz verwenden, ist keine Lösung so lange PKW
    > Batterien nur eine begrenzte Haltbarkeit haben, denn damit entstehen durch
    > die Abnutzung zusätzliche Kosten für den Strom.
    > Die Nutzung stationärer Pufferspeicher an jeder Wallbox wäre
    > vergleichsweise deutlich besser, da dafür die Batterien nicht so hochwertig
    > in Bezug auf Göße, Gewicht usw. ausgelegt werden müssen wie beim PKW. Sind
    > aber halt zusätzliche Kosten für den Nutzer.

    Bertha Benz musste damals auch ihr Benzin in der Apotheke vorbestellen und über ungeteerte Straßen holpern. Infrastruktur muss man halt bauen (wollen), sonst müssten wir uns immer noch zu Fuß durch Gebüsch schlagen.

  5. Re: und das mit 8 ePKW bei 60 Wohneinheiten

    Autor: mj 03.12.21 - 11:40

    da waren die alternativen aber noch schlechter

    momentan wird versucht eine neue technik durchzudrücken die teurer ist und gleichzeitig mehr einschränkungen bringt.

  6. Re: und das mit 8 ePKW bei 60 Wohneinheiten

    Autor: Dwalinn 03.12.21 - 11:40

    Probleme gab's ja nur als simuliert wurde das alle 8 Fahrzeuge gleichzeitig laden. Im Endeffekt sieht man halt das ein Lademanagement für sowas unverzichtbar wäre.

    Wenn in einem Zeitraum von 10 Stunden immer 6 Fahrzeuge mit je 11kW laden schafft man alle 60 Fahrzeuge zumindest mit 50-75km zu laden.
    In der Praxis kommen aber ein paar schon früher nachhause bzw. fahren später zur Arbeit sodass man die Autos eher innerhalb von 15h laden kann.

    Den Haushalten standen ja min. 5,5 kW zu das allein reicht ja schon um das Haus zu versorgen und das Auto über Schuku zu laden

  7. Re: und das mit 8 ePKW bei 60 Wohneinheiten

    Autor: Dwalinn 03.12.21 - 11:48

    Das Thema hatten wir doch schon oft genug, Die Alternative heißt langfristig teure eFuels oder gar kein Auto, der aktuelle Verbrenner ist dadurch einfach schön gerechnet... mal davon abgesehen das eAutos günstiger als Verbrenner sein werden bis wir an den Punkt kommen das du keine Alternative mehr hast (also wenn der 2035 gekaufte verbrenner ersetzt werden muss).

    Edit.
    Die erste Tankstelle in Deutschland kam übrings erst 1922 und Pferde wurden auch bis nach dem 2. Weltkrieg noch viel eingesetzt. So viel dazu das es besser als die Alternative war.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 03.12.21 11:56 durch Dwalinn.

  8. Re: und das mit 8 ePKW bei 60 Wohneinheiten

    Autor: 486dx4-160 03.12.21 - 12:42

    mj schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > da waren die alternativen aber noch schlechter
    >
    > momentan wird versucht eine neue technik durchzudrücken die teurer ist und
    > gleichzeitig mehr einschränkungen bringt.

    Teurer als was?

  9. Re: und das mit 8 ePKW bei 60 Wohneinheiten

    Autor: gadthrawn 03.12.21 - 13:13

    Dwalinn schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Das Thema hatten wir doch schon oft genug, Die Alternative heißt
    > langfristig teure eFuels oder gar kein Auto, der aktuelle Verbrenner ist
    > dadurch einfach schön gerechnet... mal davon abgesehen das eAutos
    > günstiger als Verbrenner sein werden bis wir an den Punkt kommen das du
    > keine Alternative mehr hast (also wenn der 2035 gekaufte verbrenner ersetzt
    > werden muss).
    >
    > Edit.
    > Die erste Tankstelle in Deutschland kam übrings erst 1922 und Pferde wurden
    > auch bis nach dem 2. Weltkrieg noch viel eingesetzt. So viel dazu das es
    > besser als die Alternative war.

    Eautos werden nur günstiger als Verbrenner werden, wenn sie extremste subventioniert sind ist bei den anderen Extreme Strafzahlungen da sind.

    Für viele wird in Zukunft Mobilität keine mehr sein.

  10. Re: und das mit 8 ePKW bei 60 Wohneinheiten

    Autor: WinnieW 03.12.21 - 14:12

    Ein wirkliches Problem tritt nur dann auf wenn eine große Anzahl an Autos gleichzeitig mit hoher Ladeleistung lädt,
    was aber bei üblicher Nutzung der e-Autos gar nicht notwendig wäre.

    Laut Kraftfahrtbundesamt wird mit jedem in Deutschland vorhandenen Auto im statistischen Durchschnitt nur eine Strecke ca. 40 km pro Tag gefahren.
    Und das wären auf ein e-Auto umgerechnet weniger als 10 kWh pro Tag, falls man annimmt dass Leute täglich laden.
    Und da würden sogar 3,6 kW Ladeleistung pro Auto ausreichen, und diese Energiemenge wäre in 3 Stunden wieder nachgeladen.

    Anspruchshaltung und Gewohnheit spielen hier viel hinein. Weshalb muss der Akku (des Autos) immer voll aufgeladen werden? Das schadet der Lebensdauer des Akkus.
    Die meisten Hersteller empfehlen ohnehin den Akku nur dann komplett zu laden wenn man vor hat längere Strecken zu fahren.

    9 von 10 Autofahrern würden eine 11 kW Ladeleistung (oder noch höher) nur fallweise benötigen, was dann aber bedeutet dass sich dann die simultane Netzlast reduziert.

  11. Re: und das mit 8 ePKW bei 60 Wohneinheiten

    Autor: Eheran 03.12.21 - 15:50

    >bei den anderen Extreme Strafzahlungen da sind.
    Das ist doch der Punkt:
    Wenn man die Folgekosten ignoriert rechnet man es sich schön. Wenn ich die Abgasnachbehandlung ausbaue brauche ich weniger Sprit und das Auto wird günstiger. Super, weiter muss man nicht denken, also raus damit. Das ist deine Argumentation.

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