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Wieviel Wallboxen haben ein E-Auto?

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  1. Wieviel Wallboxen haben ein E-Auto?

    Autor: chefin 28.10.21 - 14:13

    Natürlich nicht die Wallbox, sondern die Besitzer selbiger. Ich würde mal sagen, das hier doch einiges an Ladepunkte auf Vorrat gesetzt wurde. Aber die welche wirklich Elektroautos haben und drauf angewiesen sind, brauchen mehr als die 11KW zum Laden. Praktisch alle Tesla sind auf diesem Weg kaum richtig nutzbar. Man kauft keinen tesla weil man 5km Arbeitsweg täglich bewältigen muss.

    Also sind das eher die Vielfahrer und damit drauf angewiesen, das Dingens bis zum nächsten Morgen voll zu bekommen. Und nein, 11KW *10 Std bedeutet nicht man könnte 110KWh laden. Der Akku fängt vieleicht schnell an, aber lässt dann nach. Und Gesamtwirkungsgrade von 80% bei den eher billigen Wallboxen machen aus 110KWh dann 90KWh maximal, abzüglich den Ladestromreduzierungen, wird man in 10 Std zwischen 75 und 90KWh reinbekommen. Je nachdem wie der Akku sich verhält. Derweilen darf dann keiner das Fahrzeug fahren, auch nicht mal eben die Kinder abholen damit.

    Das sind solche Giesskannen Effekte die man benutzt damit es in der Presse gut aussieht. Die Realität muss man sich die nächsten 2 Jahre anschauen. Da ist alles was wir heute sagen spekulativ. Ich sehe zb viele E-Autos auf den Strassen, aber überall in den Fabriken wo die Menschen eher unter Preisdruck produktiv sein müssen und das Lohnniveau nicht berauschend ist, stehen 100% Verbrenner. Die Luxusschicht der Bevölkerung wird irgendwann gesättigt sein, dann erst werden wir sehen, ob sich Stromer durchsetzen können in der breiten Masse

  2. Re: Wieviel Wallboxen haben ein E-Auto?

    Autor: keylox 28.10.21 - 14:22

    chefin schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > ..... brauchen
    > mehr als die 11KW zum Laden.....
    >
    > ...eher die Vielfahrer ..
    >
    > ...Fabriken wo die Menschen eher unter
    > Preisdruck produktiv sein müssen und das Lohnniveau nicht berauschend ist,
    > stehen 100% Verbrenner....

    Nein, Nein und Nein
    Bin KEIN Gutverdiener (der sich leisten kann, weiter Verbrenner zu fahren).
    Fahre einen HYUNDAI KONA electric mit 136 PS (knapp 300km Reichweite).
    Das Auto ist JEDEN Morgen voll (geförderte 11KW Wallbox), aber Abends natürlich auch nicht leer. Ich habe weder Lust, noch Zeit noch Bedarf, jeden Tag 300km oder mehr zu fahren.
    Für den Urlaub miete ich mir dann eben was....



    2 mal bearbeitet, zuletzt am 28.10.21 14:23 durch keylox.

  3. Re: Wieviel Wallboxen haben ein E-Auto?

    Autor: Fleischgott 28.10.21 - 14:34

    Also ich fahre einen Tesla Model 3 Long Range obwohl ich die ganze Zeit home office mache. Also nicht mal 5KM am Tag fahre. Warum? Einfach, weil vergleichbare Verbrenner über die Zeit hinweg teurer wären und ich die Förderungen mitnehmen wollte, wie der Artikel hier bestätigt war das eine kluge Entscheidung. Dazu kommt die absurd hohe Wertstabilität von Tesla Fahrzeugen.

  4. Re: Wieviel Wallboxen haben ein E-Auto?

    Autor: laolamia 28.10.21 - 14:35

    endlich jemand der es verstanden hat . Danke dafuer
    Wahrscheinlich trifft dein Fahrprofil auf 60-85% aller Nutzer zu und so wie du es machst ...ist es auch gedacht und sinnvoll.

    Ja alle 1000km am Stück Fahrer, alle jede Woche 800km zu Oma Fahrer, alle Schwertransportfahrer, alle "was ist wenn mein Auto nach der Arbeit leer ist und ich aber 10min später jemanden ins Krankanhaus fahren muss Fahrer"..... ja für Euch gibt es die nächsten Jahre noch Verbrenner, Fahrräder, Flugzeuge oder was weiß ich alles

    ps...beitrag bezieht sich auf keylox



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 28.10.21 14:37 durch laolamia.

  5. Re: Wieviel Wallboxen haben ein E-Auto?

    Autor: Manuel2020 28.10.21 - 14:36

    keylox schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > chefin schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    >
    > Nein, Nein und Nein
    > Bin KEIN Gutverdiener (der sich leisten kann, weiter Verbrenner zu fahren).
    >
    > Fahre einen HYUNDAI KONA electric mit 136 PS (knapp 300km Reichweite).
    > Das Auto ist JEDEN Morgen voll (geförderte 11KW Wallbox), aber Abends
    > natürlich auch nicht leer. Ich habe weder Lust, noch Zeit noch Bedarf,
    > jeden Tag 300km oder mehr zu fahren.
    > Für den Urlaub miete ich mir dann eben was....

    +1
    Danke für dieses Feedback aus der Realität.

    Genauso ist es ja gedacht.
    98% der Fahrten mit dem E-Auto und für den Urlaub dann ein entsprechend passendes Vehikel. Top.

  6. Re: Wieviel Wallboxen haben ein E-Auto?

    Autor: keylox 28.10.21 - 14:42

    Fleischgott schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Also ich fahre einen Tesla Model 3 Long Range obwohl ich die ganze Zeit
    > home office mache. Also nicht mal 5KM am Tag fahre. Warum? Einfach, weil
    > vergleichbare Verbrenner über die Zeit hinweg teurer wären und ich die
    > Förderungen mitnehmen wollte, wie der Artikel hier bestätigt war das eine
    > kluge Entscheidung. Dazu kommt die absurd hohe Wertstabilität von Tesla
    > Fahrzeugen.

    Ohne dir deine Entscheidung, den Tesla zu fahren, schlechtreden zu wollen. Mir ist er zu teuer und übermotorisiert. Die Wertstabilität wird sich sicher innerhalb der nächsten Jahre relativieren durch:
    1. Mehr Angebot (gebraucht und neu)
    2. Preisentwicklung für Neuwagen (speziell Akkus)
    3. Techn. Entwicklung der Akkus
    Trotzdem wünsche ich dir viel Freude mit deinem Tesla und freue mich, wenn ich dich damit auf der Straße sehe.

  7. Re: Wieviel Wallboxen haben ein E-Auto?

    Autor: flow77 28.10.21 - 14:43

    Irgendwie stimmt das alles nicht.

    chefin schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Natürlich nicht die Wallbox, sondern die Besitzer selbiger. Ich würde mal
    > sagen, das hier doch einiges an Ladepunkte auf Vorrat gesetzt wurde. Aber
    > die welche wirklich Elektroautos haben und drauf angewiesen sind, brauchen
    > mehr als die 11KW zum Laden. Praktisch alle Tesla sind auf diesem Weg kaum
    > richtig nutzbar. Man kauft keinen tesla weil man 5km Arbeitsweg täglich
    > bewältigen muss.

    Warum bitte benötigt man mehr als 11kW wenn man bis zu 400km Reichweite mit einem Tesla hat? Selbst wenn man nur auf 80% lädt kommt man damit wohl locker noch auf 250-300km.
    Am Abend an die Wallbox und der Akku ist am Morgen voll geladen. Selbst wenn du mit 0% das Auto dran klemmst.

    Welche Ladestromreduzierung???

    Und warum kann man seine Kinder nicht abholen wenn man danach das Auto wieder an wie Wallbox hängt? Wo gehen die Kinder zur Schule, 300km entfernt?

    > Also sind das eher die Vielfahrer und damit drauf angewiesen, das Dingens
    > bis zum nächsten Morgen voll zu bekommen. Und nein, 11KW *10 Std bedeutet
    > nicht man könnte 110KWh laden. Der Akku fängt vieleicht schnell an, aber
    > lässt dann nach. Und Gesamtwirkungsgrade von 80% bei den eher billigen
    > Wallboxen machen aus 110KWh dann 90KWh maximal, abzüglich den
    > Ladestromreduzierungen, wird man in 10 Std zwischen 75 und 90KWh
    > reinbekommen. Je nachdem wie der Akku sich verhält. Derweilen darf dann
    > keiner das Fahrzeug fahren, auch nicht mal eben die Kinder abholen damit.

    Zum einen lässt die Ladeleistung am mit 11kW am Wechselstrom nicht nach, jedenfalls ist das bei den Teslas und z.B. bei den id3/id4 so.

    Und das mit den Ladeverluste durch die Wallbox ist doch auch nicht korrekt - da wird nichts umgewandelt, sondern gesteuert und überwacht.
    Der Verlust entsteht im Auto durch den DC-Wandler und alles was sonst noch beim Laden im Auto Strom verbraucht.

    > Das sind solche Giesskannen Effekte die man benutzt damit es in der Presse
    > gut aussieht. Die Realität muss man sich die nächsten 2 Jahre anschauen. Da
    > ist alles was wir heute sagen spekulativ. Ich sehe zb viele E-Autos auf den
    > Strassen, aber überall in den Fabriken wo die Menschen eher unter
    > Preisdruck produktiv sein müssen und das Lohnniveau nicht berauschend ist,
    > stehen 100% Verbrenner. Die Luxusschicht der Bevölkerung wird irgendwann
    > gesättigt sein, dann erst werden wir sehen, ob sich Stromer durchsetzen
    > können in der breiten Masse

    Es gibt nicht nur die Unter- und Oberschicht. Die Mittelschicht kauft e-Autos.

    Zudem ist es ganz normal das Menschen die wenig verdienen auch wenig Geld für ein Auto haben. Dass e-Autos noch teurer sind als günstige Verbrenner ist nun wohl auch keine Überraschung.

  8. Re: Wieviel Wallboxen haben ein E-Auto?

    Autor: nightmar17 28.10.21 - 15:11

    Also es tut einfach weh, das zu lesen was du schreibst. Wenn du keine Ahnung hast, dann schreib doch bitte keine Unwahrheiten.

  9. Re: Wieviel Wallboxen haben ein E-Auto?

    Autor: Tillamook 28.10.21 - 15:14

    Ich habe nun 100.000 km in einem VW E-Up der 1. Generation hinter mir - Ich bin Vater einer Mittelstandsfamilie mit zwei Kindern. Ich kann deine Ansichten nicht teilen und die Logik dahinter nicht verstehen - sie beruhen vermutlich bei Dir auf keiner eigenen Erfahrung.

  10. Re: passendes Vehikel

    Autor: Missingno. 28.10.21 - 16:00

    Eigentlich müssten ja alle total auf Plug-In-Hybride abgehen. Die 50 km Reichweite elektrisch reichen locker fürs Pendeln und wenn man mal weiter weg muss, wird eben der Verbrenner angeschmissen.

    --
    Dare to be stupid!

  11. Re: passendes Vehikel

    Autor: keylox 28.10.21 - 16:11

    Missingno. schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Eigentlich müssten ja alle total auf Plug-In-Hybride abgehen. Die 50 km
    > Reichweite elektrisch reichen locker fürs Pendeln und wenn man mal weiter
    > weg muss, wird eben der Verbrenner angeschmissen.

    Leider nein. Man schleppt ständig den Verbrenner mit. Das ist ökologischer Mist. Außerdem sind PHEV klassischer Verbrenner von der Konstruktion her. Da fehlt die Effizienz eines BEV per Plattform.

    Dazu kommt der Faktor Mensch. Fein PHEV mit E-Kennzeichen und Förderung, dann aber zu faul zum Laden und Akku und E-Motor per Verbrenner umherkutschieren.

  12. Re: Wieviel Wallboxen haben ein E-Auto?

    Autor: LoudHoward 28.10.21 - 16:17

    chefin schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Natürlich nicht die Wallbox, sondern die Besitzer selbiger. Ich würde mal
    > sagen, das hier doch einiges an Ladepunkte auf Vorrat gesetzt wurde. Aber
    > die welche wirklich Elektroautos haben und drauf angewiesen sind, brauchen
    > mehr als die 11KW zum Laden. Praktisch alle Tesla sind auf diesem Weg kaum
    > richtig nutzbar. Man kauft keinen tesla weil man 5km Arbeitsweg täglich
    > bewältigen muss.
    >
    > Also sind das eher die Vielfahrer und damit drauf angewiesen, das Dingens
    > bis zum nächsten Morgen voll zu bekommen. Und nein, 11KW *10 Std bedeutet
    > nicht man könnte 110KWh laden. Der Akku fängt vieleicht schnell an, aber
    > lässt dann nach. Und Gesamtwirkungsgrade von 80% bei den eher billigen
    > Wallboxen machen aus 110KWh dann 90KWh maximal, abzüglich den
    > Ladestromreduzierungen, wird man in 10 Std zwischen 75 und 90KWh
    > reinbekommen. Je nachdem wie der Akku sich verhält. Derweilen darf dann
    > keiner das Fahrzeug fahren, auch nicht mal eben die Kinder abholen damit.
    >
    > Das sind solche Giesskannen Effekte die man benutzt damit es in der Presse
    > gut aussieht. Die Realität muss man sich die nächsten 2 Jahre anschauen. Da
    > ist alles was wir heute sagen spekulativ. Ich sehe zb viele E-Autos auf den
    > Strassen, aber überall in den Fabriken wo die Menschen eher unter
    > Preisdruck produktiv sein müssen und das Lohnniveau nicht berauschend ist,
    > stehen 100% Verbrenner. Die Luxusschicht der Bevölkerung wird irgendwann
    > gesättigt sein, dann erst werden wir sehen, ob sich Stromer durchsetzen
    > können in der breiten Masse


    Was'n das für ne Rechnung, mein Proace Electric mit 75kwh batterie lädt nie mehr als 4,5 Stunden von 3% auf 100% mit 11 kw. Manchmal ist Theorie und Praxis doch weit entfernt.

  13. Re: passendes Vehikel

    Autor: LoudHoward 28.10.21 - 16:19

    keylox schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Missingno. schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Eigentlich müssten ja alle total auf Plug-In-Hybride abgehen. Die 50 km
    > > Reichweite elektrisch reichen locker fürs Pendeln und wenn man mal
    > weiter
    > > weg muss, wird eben der Verbrenner angeschmissen.
    >
    > Leider nein. Man schleppt ständig den Verbrenner mit. Das ist ökologischer
    > Mist. Außerdem sind PHEV klassischer Verbrenner von der Konstruktion her.
    > Da fehlt die Effizienz eines BEV per Plattform.
    >
    > Dazu kommt der Faktor Mensch. Fein PHEV mit E-Kennzeichen und Förderung,
    > dann aber zu faul zum Laden und Akku und E-Motor per Verbrenner
    > umherkutschieren.

    Zu verallgemeinert, wir haben 2 PHEV und die Akkus sind steht voll, Tankstellen sehen die 2 mal alle 6 Monate oder 2-3 tsd. Kilometern.

  14. Re: Wieviel Wallboxen haben ein E-Auto?

    Autor: keylox 28.10.21 - 16:29

    LoudHoward schrieb:
    -
    > Was'n das für ne Rechnung, mein Proace Electric mit 75kwh batterie lädt nie
    > mehr als 4,5 Stunden von 3% auf 100% mit 11 kw. Manchmal ist Theorie und
    > Praxis doch weit entfernt.

    Diese Angabe passt zur 50 kw/h-Version
    www toyota de /automobile / proace-ev / professional

    Wobei du ja trotzdem vom Prinzip her Recht hast ;-)

  15. Re: passendes Vehikel

    Autor: keylox 28.10.21 - 16:32

    LoudHoward schrieb:
    > Zu verallgemeinert, wir haben 2 PHEV und die Akkus sind steht voll,
    > Tankstellen sehen die 2 mal alle 6 Monate oder 2-3 tsd. Kilometern.

    Das ist sehr löblich. Natürlich trifft der "Faul"-Vorwurf nicht alle. Aber das permanente Mitschleppen des Verbrenners trifft ja trotzdem zu.
    Ich möchte niemanden angreifen. Ein PHEV ist bei geeignetem Nutzungsszenario und vernünftiger Nutzung VIEEEL besser, als ein reiner Verbrenner. Trotzdem muss das Ziel sein, nicht 2 Antriebe, sondern nur einen, aber alltagstauglichen, zu transportieren.

  16. Re: passendes Vehikel

    Autor: LoudHoward 28.10.21 - 16:34

    keylox schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > LoudHoward schrieb:
    > > Zu verallgemeinert, wir haben 2 PHEV und die Akkus sind steht voll,
    > > Tankstellen sehen die 2 mal alle 6 Monate oder 2-3 tsd. Kilometern.
    >
    > Das ist sehr löblich. Natürlich trifft der "Faul"-Vorwurf nicht alle. Aber
    > das permanente Mitschleppen des Verbrenners trifft ja trotzdem zu.
    > Ich möchte niemanden angreifen. Ein PHEV ist bei geeignetem
    > Nutzungsszenario und vernünftiger Nutzung VIEEEL besser, als ein reiner
    > Verbrenner. Trotzdem muss das Ziel sein, nicht 2 Antriebe, sondern nur
    > einen, aber alltagstauglichen, zu transportieren.

    Ich habe mit dem Firmenauto, Proace EL immer die Angst irgendwo stehen zu bleiben, im Sommer war die RW noch realistisch nun aber nicht, 330km soll ich weit kommen, traue mich nicht mal von Skærbæk nach Sønderborg, weil dort 1/3 AB ist. Das habe ich mit nem Plugin nicht.

  17. Re: Wieviel Wallboxen haben ein E-Auto?

    Autor: emge 28.10.21 - 16:40

    chefin schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Also sind das eher die Vielfahrer und damit drauf angewiesen, das Dingens
    > bis zum nächsten Morgen voll zu bekommen. Und nein, 11KW *10 Std bedeutet
    > nicht man könnte 110KWh laden. Der Akku fängt vieleicht schnell an, aber
    > lässt dann nach. Und Gesamtwirkungsgrade von 80% bei den eher billigen
    > Wallboxen machen aus 110KWh dann 90KWh maximal, abzüglich den
    > Ladestromreduzierungen, wird man in 10 Std zwischen 75 und 90KWh
    > reinbekommen. Je nachdem wie der Akku sich verhält. Derweilen darf dann
    > keiner das Fahrzeug fahren, auch nicht mal eben die Kinder abholen damit.

    Also gehen wir mal davon aus, dass jemand mit 0 % nach einer 400-500km Reise jeden Tag zuhause ankommt, müsste er/sie so lange warten, das stimmt.

    Gehen wir aber davon aus, dass man ein Model 3 SR+ oder LR fährt, welches alle paar Tage mal nachladen müsste, dieses aber trotzdem jeden Tag abends ans Netz angeschlossen wird, ist diese Aussage wohl hinfällig.

    Ich lade mit einem Model 3 LR alle 4-5 Tage auf, da ich nicht daheim laden kann und komme wunderbar aus. Mit einer Wallbox (Traum :) wären die 15% pro Tag, die man verfährt, innerhalb von 1-2 Stunden wieder aufgeladen, also alles ganz entspannt. Das gilt übrigens für jedes Elektroauto mit einem 11kW Gleichrichter onboard.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 28.10.21 16:44 durch emge.

  18. Re: Wieviel Wallboxen haben ein E-Auto?

    Autor: emge 28.10.21 - 16:42

    flow77 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Irgendwie stimmt das alles nicht.
    >
    > chefin schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Natürlich nicht die Wallbox, sondern die Besitzer selbiger. Ich würde
    > mal
    > > sagen, das hier doch einiges an Ladepunkte auf Vorrat gesetzt wurde.
    > Aber
    > > die welche wirklich Elektroautos haben und drauf angewiesen sind,
    > brauchen
    > > mehr als die 11KW zum Laden. Praktisch alle Tesla sind auf diesem Weg
    > kaum
    > > richtig nutzbar. Man kauft keinen tesla weil man 5km Arbeitsweg täglich
    > > bewältigen muss.
    >
    > Warum bitte benötigt man mehr als 11kW wenn man bis zu 400km Reichweite mit
    > einem Tesla hat? Selbst wenn man nur auf 80% lädt kommt man damit wohl
    > locker noch auf 250-300km.
    > Am Abend an die Wallbox und der Akku ist am Morgen voll geladen. Selbst
    > wenn du mit 0% das Auto dran klemmst.
    >
    > Welche Ladestromreduzierung???
    >
    > Und warum kann man seine Kinder nicht abholen wenn man danach das Auto
    > wieder an wie Wallbox hängt? Wo gehen die Kinder zur Schule, 300km
    > entfernt?
    >
    > > Also sind das eher die Vielfahrer und damit drauf angewiesen, das
    > Dingens
    > > bis zum nächsten Morgen voll zu bekommen. Und nein, 11KW *10 Std
    > bedeutet
    > > nicht man könnte 110KWh laden. Der Akku fängt vieleicht schnell an, aber
    > > lässt dann nach. Und Gesamtwirkungsgrade von 80% bei den eher billigen
    > > Wallboxen machen aus 110KWh dann 90KWh maximal, abzüglich den
    > > Ladestromreduzierungen, wird man in 10 Std zwischen 75 und 90KWh
    > > reinbekommen. Je nachdem wie der Akku sich verhält. Derweilen darf dann
    > > keiner das Fahrzeug fahren, auch nicht mal eben die Kinder abholen damit.
    >
    > Zum einen lässt die Ladeleistung am mit 11kW am Wechselstrom nicht nach,
    > jedenfalls ist das bei den Teslas und z.B. bei den id3/id4 so.
    >
    > Und das mit den Ladeverluste durch die Wallbox ist doch auch nicht korrekt
    > - da wird nichts umgewandelt, sondern gesteuert und überwacht.
    > Der Verlust entsteht im Auto durch den DC-Wandler und alles was sonst noch
    > beim Laden im Auto Strom verbraucht.
    >
    > > Das sind solche Giesskannen Effekte die man benutzt damit es in der
    > Presse
    > > gut aussieht. Die Realität muss man sich die nächsten 2 Jahre anschauen.
    > Da
    > > ist alles was wir heute sagen spekulativ. Ich sehe zb viele E-Autos auf
    > den
    > > Strassen, aber überall in den Fabriken wo die Menschen eher unter
    > > Preisdruck produktiv sein müssen und das Lohnniveau nicht berauschend
    > ist,
    > > stehen 100% Verbrenner. Die Luxusschicht der Bevölkerung wird irgendwann
    > > gesättigt sein, dann erst werden wir sehen, ob sich Stromer durchsetzen
    > > können in der breiten Masse
    >
    > Es gibt nicht nur die Unter- und Oberschicht. Die Mittelschicht kauft
    > e-Autos.
    >
    > Zudem ist es ganz normal das Menschen die wenig verdienen auch wenig Geld
    > für ein Auto haben. Dass e-Autos noch teurer sind als günstige Verbrenner
    > ist nun wohl auch keine Überraschung.


    Das nämlich.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 28.10.21 16:43 durch emge.

  19. Re: passendes Vehikel

    Autor: red17x 28.10.21 - 16:45

    Hier mal ein Praxisbericht:

    Fahre täglich mindestes 58km (einfache Fahrt sind etwa 28km von Zuhause zur Arbeit - davon 15km reine Autobahn).
    Dazu noch mal in der Mittagspause irgendwohin oder abends noch nach dem Arbeiten zum einkaufen.
    Dann bin ich wohl täglich etwa meistes 70 und öfter mal auch 90km Unterwegs oder auch nur 60 wenn ich nur Wohnung - Arbeit und zurück fahre.

    Ich bin 1 Jahr lang Hybrid gefahren (CLA 250e Shooting Brake) - etwa 10,5KW Nutzbare Kapazität, mit welchen ich nun 75% rein Elektrisch unterwegs war - nur für die restlichen 25% musste ich den Verbrenner zuschalten (das hat weh getan) Insg war ich knapp 19k KM damit unterwegs. Der CLA hat im Sommer gut 70km elektrisch (mein bestes war 82km) gereicht, bei Autobahnfahrt bei 130 immer noch für gut 60-65km im Sommer. Im Winter ging es dann runter auf 50km bzw 45km wenn Autobahn dabei ist.

    Somit konnte ich mit 10kw etwa 70km Landstraße am Stück fahren oder 50km nur Autobahn - nichts von "schleppe den Motor noch mit".
    Also ich empfand meinen Hybrid als sehr effizient.
    Mit 7,2Kw konnte ich das Auto zuhause an meiner eigenen (nicht geförderten Wallbox) laden und nach gut 1h 50m war der Akku voll mit 100%.

    Jetzt habe ich seit 1 Monat ein Tesla Model 3, welches ich immer zuhause lade und der weiteste Weg war bisher 280km am Stück danach hatte ich immer noch etwa 30% Akku drin (bin etwa mit 88% gestartet), welchen ich dann wieder zuhause von 30 auf 80% geladen habe, nach gut 3 - 3,5h war der Akku auch wieder auf seinen 80%.

    Und ja ich habe schon zuhause abends mein Tesla geladen welcher auf 10% war (hatte mal 2 Tage bei meiner Schwester übernachtet und Ihn dort ebenfalls nicht aufgeladen) aber selbst damit komme ich noch ins Krankenhaus fahren wenn ich wollte. Das Auto war irgendwann in der Nacht wieder voll ... nach guten 6h oder so mit 11kw - die Ladeverluste halten sich da in grenzen und liegen irgendwo bei 94-96% Effizienz bei 10-11kw ..

    Ja das ist Alltagstauglich - ich kann jetzt auf die schnelle selbst bei 66% Akkustand (wenn ich vom Arbeiten nach hause komme) noch locker 200-250km kommen .. also Reserve ist da und sonnst lade ich halt bei nem ladestand von 10% bei der nächsten Säule mit 150 kw (die hats auch mehr auf dem Land) für 15 min und hab wieder weitere 150-200km Reichweite.

    Achja ich kann mein Auto mit 11KW laden abends, dabei noch den Herd und Backofen einschalten - der Feraris Zähler dreht sich dann zwar in nem affen Zahn aber ne Sicherung usw ist noch nirgendwo geflogen (die Hauptsicherungen sind für höhere Lasten ausgelegt)... Ich wohne zur Miete, hab aber nette Vermieter die mir geholfen haben ein Rückbaubaren Standort für die Mobile Wallbox mit Wandhalterung zu finden.

    Ich muss am Tag etwa zwischen 10 - 12 KW nachladen zuhause, den Tesla lade ich immer bis 80% und fahre ihn bis 65-68% runter. Und das nachladen hat er meistens in ner Stunde hinter sich ... aber ich schleiche auch jetzt nicht mit 120 auf der Autbahn .. meistens zwischen 130 und 160 .. je nach verkehr. Der hybrid konnte nicht mehr als 140 .. daher dann die 120-130 für mehr effizient. Der Tesla kann mehr aber meistens gehts auch nicht schneller als 160 im Berufsverkehr.

    Alle Angaben pi mal daumen was ich noch im kopf habe, auf die einzelnen KM oder Prozente kommt es nicht an - selbst bei 5% oder 5km mehr oder weniger ist immernoch viel viel luft drinn um damit den Alltag zu bestreiten



    5 mal bearbeitet, zuletzt am 28.10.21 16:58 durch red17x.

  20. Re: passendes Vehikel

    Autor: fliflaflo 28.10.21 - 17:00

    keylox schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Leider nein. Man schleppt ständig den Verbrenner mit. Das ist ökologischer
    > Mist. Außerdem sind PHEV klassischer Verbrenner von der Konstruktion her.
    > Da fehlt die Effizienz eines BEV per Plattform.

    Naja, ich würde Hybride nicht gleich als ökologischen Mist bezeichnen. Sicherlich ist es komplexer, die Technik eines Verbrenners und E-Autos an Bord zu haben, dennoch hat ein Hybrid den unumstrittenen Vorteil, dass er in der Stadt emissionsfrei gefahren werden kann und gleichzeitig eine hohe Reichweite durch den Verbrenner bietet.

    Ich mein, sonst können wir auch darüber diskutieren, wie ökologisch sinnvoll es ist, einen Zentnerschweren Akku um Auto zu haben, wenn ich - wie viele hier ja schreiben - nur ein paar Kilometer täglich fahre. Wie ökologisch sinnvoll sind E-Autos jenseits der 300PS mit einem Stromverbrauch von > 20 kWh/100 km.

    Am Ende ist und bleibt das Physik. Man braucht eine gewisse Energie, um die Hobel zu bewegen, egal ob mit Diesel, Benzin oder Strom. Würde man wirklich wollen, würde man die Autos alle downseizen und auf die Größe der Autos von vor 30 Jahren schrumpfen, den ganzen Schnick Schnack ausbauen, einen 100 PS (E-)Motor einsetzen und gut ist.

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