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gibt nur zwei Schwächen

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  1. gibt nur zwei Schwächen

    Autor: Auric 30.11.16 - 09:26

    einmal ist der Akku noch zu teuer

    und er lässt sich nicht so schnell laden wie ein normaler Tankvorgang für flüssigen Kohlenwasserstoffe.

    alles andere kann das Elektroauto besser oder mindestens genau so gut.

  2. Re: gibt nur zwei Schwächen

    Autor: mainframe 30.11.16 - 09:49

    Man sollte das Auto generell nicht mit anderen Antriebstechniken vergleichen... Man muss das Auto mit dem Einstatzzweck vergleichen.

    Für einen Pendler, der jeden Tag 10km auf Arbeit fährt reicht ein Elektrotwizzy...
    Der Großeinkauf und der Urlaub wird dann mit der Familienkutsche gemacht.

    Ich sehe keine wirklichen Schwächen beim E Auto... Ausser vielleicht den Preis...

    Und die Reichweiten Problematik...

    Ich verstehe nicht, dass der Akku nicht modular aufgebaut wird.

    Bsp.: Ein Auto hat normal 6 Steckplätze für je ein Akkumodul...

    Pro Akkumodul kommt man im Regelbetrieb 50km weit.

    (Klar ist auch, dass ich dann auch nicht mehr 100KW Leistung abrufen kann mit einem Modul... aber hier würden auch für den Stadt und Überlandverkehr 30kw reichen.

    Dafür spart man Gewicht. Ausserdem könnte man einen Reserveakku zuhause haben, der Tagsüber von der Solaranlage aufgeladen wird.

    Und für den viel Fahrer... kann man im Kofferaum nochmal 4 Module installieren, mit denen er dann insgesamt 500km weit kommt.

    Und vielleicht einigt man sich auf 1-3 Akkumodelle... dann können die günstiger hergestellt werden. Und es gäbe kompatible aus der freien Wirtschaft.

    Meine Meinung

    P.S. die A-Klasse... die es jetzt nicht mehr gibt hatte mal den Ansatz,.. wurde aber leider nie umgesetzt.

    P.P.S. und das Stuttgart durchsetzt, dass z.b. nur noch E-Autos fahren dürfen bekommen Sie dank Lobby von den Autoherstellern NIE durch.

  3. Re: gibt nur zwei Schwächen

    Autor: Its_Me 30.11.16 - 10:17

    Ich glaube Du bist Dir nicht ganz im klaren, was Akkus so wiegen. Der relativ kleine Akku im Zoe (22kWh) wiegt schon 290kg.
    Also wie klein will Du die Module machen, dass man die mal eben zuhause wechseln kann?

    Hinzu kommt noch der Sicherheitsaspekt. Das sind ja keine Autobatterien mit 12 V sondern Hochvoltbatterien. Da wäre schon ein ziemlich Aufwand nötig, damit ein normaler Benutzer die sicher wechseln kann.
    Außerdem benötigt es dann Steckverbindungen, die bei den dort fließenden Strömen auch nicht ohne sind. Da kann es dann schnell mal zu "brutzeln" anfangen.

    Also da sehe ich nicht dass das ein praktikable Lösung ist. Zumal es auch kaum jemanden geben dürfte, der sich sowas antun möchte.

  4. Re: gibt nur zwei Schwächen

    Autor: mainframe 30.11.16 - 12:02

    Ich glaube, dass es machbar ist.

    Und ich habe ein bisschen Erfahrung mit der Materie... Mein E-Golf hat im Notfall auch einen Wechselakku. der besteht aus 20x 6V 180Ah Blöcken. :-)

  5. Re: gibt nur zwei Schwächen

    Autor: wasabi 30.11.16 - 12:43

    Die Firma Kreisel baut Autos zu E-Autos um bzw. zumindest als Prototypen (und entwickeln und bauen selbst die Akkus und die ganze Technik). Sie haben auch einen 3er BMW Kombi mit einem "elektrischen Rangeextender" ausgestattet. Das sind letztlich Akkumodule im Kofferaum:
    http://www.kreiselelectric.com/projekte/electric-bmw-3er-touring/ (ganz runter scrollen)

    Für ein Endprodukt für den Massenmakrt ist eine solche Lösung natürlich nichts. Du hast wohl technisch mehr Ahnung, aber ich weiß grad nicht, ob es wirklich nur mit dieser "Range Extender" Lösung geht. Da gibt es dennoch einen Hauptakku der auch die maximale Leistung des System bestimmt. Und entsprechend verschaltet ist, gekühlt wird etc. (zumindest bei Tesla sind die Akkus flüssigkeitsgekühlt). Ich glaube nicht, dass man so einfach den "Hauptakku" direkt aus vielen kleinen Wechselbaren Modulen bauen kann.

  6. Re: gibt nur zwei Schwächen

    Autor: thinksimple 30.11.16 - 12:53

    mainframe schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich glaube, dass es machbar ist.
    >
    > Und ich habe ein bisschen Erfahrung mit der Materie... Mein E-Golf hat im
    > Notfall auch einen Wechselakku. der besteht aus 20x 6V 180Ah Blöcken. :-)


    Machbar sicherlich. Auch mit Kühlung etc kein Problem. Hauptgrund das es nicht kommen wird ist der Preis.

    Alleinfahrende Autos hin oder her,
    aber Backpapierzuschnitte sind schon eine geile Erfindung.

  7. Re: gibt nur zwei Schwächen

    Autor: Trollversteher 30.11.16 - 13:00

    >P.P.S. und das Stuttgart durchsetzt, dass z.b. nur noch E-Autos fahren dürfen bekommen Sie dank Lobby von den Autoherstellern NIE durch.

    Naja, die Autohersteller dürften darüber auch nicht sooo unglücklich sein - sofern man ihnen genug Vorlaufzeit gibt, um ihre Modellpalette bis dahin um die entsprechenden E-Varianten zu erweitern. Denn dann würde das wie ein Konjunkturprogramm ähnlich der "Abwrackprämie" wirken; Eine riesige Anzahl von Kunden, die ansonsten noch 10 Jahre mit ihrer alten Benzinkarre herumgefahren wären, bzw. beim Nachfolger zu einem Gebrauchten gegriffen hätten wären dann plötzlich gezwungen einen Neuwagen zu kaufen. Besseres kann man sich als Automobilindustrie doch gar nicht wünschen.

  8. Re: gibt nur zwei Schwächen

    Autor: mainframe 30.11.16 - 13:11

    thinksimple schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    >
    > Machbar sicherlich. Auch mit Kühlung etc kein Problem. Hauptgrund das es
    > nicht kommen wird ist der Preis.

    Ich glaube, dass der Hauptgrund ist, dass man sich nicht an einen Tisch setzen und Standards entwickeln kann.

    Wenn man einen Schritt zurück treten würde... um das GANZE zu sehen wäre vieles machbar. Auch das man z.B. die Akkus mit in der Stromnetz eingliedert. Aber alle diese Parteien an einen Tisch zu bekommen... das dann auch zeitnah ein Ergebnis vorweisen kann ist die eigentliche Mammut Aufgabe.

  9. Re: gibt nur zwei Schwächen

    Autor: thinksimple 30.11.16 - 13:23

    mainframe schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > thinksimple schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > >
    > > Machbar sicherlich. Auch mit Kühlung etc kein Problem. Hauptgrund das es
    > > nicht kommen wird ist der Preis.
    >
    > Ich glaube, dass der Hauptgrund ist, dass man sich nicht an einen Tisch
    > setzen und Standards entwickeln kann.
    >
    > Wenn man einen Schritt zurück treten würde... um das GANZE zu sehen wäre
    > vieles machbar. Auch das man z.B. die Akkus mit in der Stromnetz
    > eingliedert. Aber alle diese Parteien an einen Tisch zu bekommen... das
    > dann auch zeitnah ein Ergebnis vorweisen kann ist die eigentliche Mammut
    > Aufgabe.

    Das ist mit Sicherheit das größte Problem. Das fängt im kleinen such schon an. Ob es telefone, akku-Schrauber, Rasenmäher usw sind. Jeder Hersteller baut nach seinem Standard Akkus ein. Man könnte Akkutechnik standardisieren ja, würde die Produktion auch verbilligen. Aber ist ja nicht Sinn und Zweck. Wenigstens bei Schrauben hats funktioniert ausser bei den Amis natürlich.,

    Alleinfahrende Autos hin oder her,
    aber Backpapierzuschnitte sind schon eine geile Erfindung.

  10. Re: gibt nur zwei Schwächen

    Autor: Dwalinn 30.11.16 - 15:06

    Das hatte ich vorhin übersehen gehabt

    >P.S. die A-Klasse... die es jetzt nicht mehr gibt hatte mal den Ansatz,.. wurde aber leider nie umgesetzt.

    Weil nicht wirtschaftlich bzw. war der Plan nicht eigentlich nur das man das Chassis für verbrenner und e-Autos genutzt werden kann...

    >P.P.S. und das Stuttgart durchsetzt, dass z.b. nur noch E-Autos fahren dürfen bekommen Sie dank Lobby von den Autoherstellern NIE durch.

    Warum ist die Lobby gleich nochmal gegen e-Autos die doppelt und dreifach so teuer wie verbrenner sind?

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