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Missbrauch der Busspur...

Expertentalk zu DDR5-Arbeitsspeicher am 7.7.2020 Am 7. Juli 2020 von 15:30 bis 17:00 Uhr wird Hardware-Redakteur Marc Sauter eure Fragen zu DDR5 beantworten.
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  1. Missbrauch der Busspur...

    Autor: Anonymer Nutzer 22.12.16 - 08:59

    ...so sehe ich das zumindest. Denn die Busspur gibt es ja aus bestimmten gründen. Unter anderem damit der öpnv eben an verkehrsbrennpunkten an dem restlichen blech vorbei kommt und zumindest einigermaßen den Fahrplan halten kann.

    Aus welchem grund nun eine blechwanze, die zum Zeitpunkt der Nutzung ebenso ineffektiv ausgelastet ist wie jeder andere pkw, besondere Privilegien bekommen soll erschließt sich mir nicht.

    Am ende gammelt auf der busspur genau soviel schrott rum wie auf den restlichen Straßen...dolle wurst.

  2. Re: Missbrauch der Busspur...

    Autor: flogol 22.12.16 - 09:34

    Ich sehe das genauso wie Du, vermute jedoch, dass der Gedanke dahinter ist, dass wenn Leute mit dem Car-Sharing-Fahrzeug fahren statt mit dem eigenem Auto, dass dann weniger Leute ein Auto besitzen und somit die Nutzung des ÖPNV und des Fahrrad wiederum steigt, weil man, wenn man kein Auto hat, meistens das Fahrrad und den ÖPNV nutzt, und nur sehr selten das Car-Sharing.

    Das Car-Sharing-Fahrzeuge Privilegien beim Parken erhalten sollen, finde ich hingegen sehr sinnvoll, da dies die Verbreitung des Car-Sharing definitiv erhöht, insbesondre von "Joe Cars", also Fahrzeugen die man überall stehen lassen darf und die somit während des Parkens nichts kosten, es aber für die ÖPNV-Nutzer keinen Nachteil hat. Dies macht es dann noch unattraktive in einer Stadt ein eigenes Auto zu besitzen und ist ein erster, winziger Schritt auf dem Weg zur autofreien Stadt, die enorm viel Lebensqualität hätte.

    Sehr viel sinnvoller wäre es natürlich, die Fahrradspuren und Autospuren und Fahrrad-Regeln und Auto-Regeln zu vertauschen, d.h. Fahrräder hätten 4-spurige Fahrbahnen und immer Vorfahrt und PKWs hätten einspurige Fahrbahnen und müssten immer warten (zur Zeit ist es umgekehrt, Fahrräder haben 1-spurige Fahrbahnen voller Mülltonnen, Schlaglöcher, Wurzeln, rutschiger Blätter, Fußgänger und parkender Autos und müssen an jeder Kreuzung anhalten und warten, und gleich daneben führt die "Stadtautobahn" Kilometer-weit mit grüner Welle durch und stinkt und lärmt und nervt einfach nur.)



    2 mal bearbeitet, zuletzt am 22.12.16 09:40 durch flogol.

  3. Re: Missbrauch der Busspur...

    Autor: Eheran 22.12.16 - 09:44

    Also jeder mit ein bisschen Geld fährt dann mit erhöhten Rechten mit seinem eigenen Auto, weil auf dem Papier noch andere Besitzer stehen?

  4. Re: Missbrauch der Busspur...

    Autor: Bringhimup 22.12.16 - 10:52

    flogol schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Dies macht es dann noch
    > unattraktiver in einer Stadt ein eigenes Auto zu besitzen und ist ein
    > erster, winziger Schritt auf dem Weg zur autofreien Stadt, die enorm viel
    > Lebensqualität hätte.

    Für mich würde die Lebensqualität in einer autofreien Stadt enorm sinken. Nicht immer von sich auf alle anderen schließen!

    > Sehr viel sinnvoller wäre es natürlich, die Fahrradspuren und Autospuren
    > und Fahrrad-Regeln und Auto-Regeln zu vertauschen, d.h. Fahrräder hätten
    > 4-spurige Fahrbahnen und immer Vorfahrt und PKWs hätten einspurige
    > Fahrbahnen und müssten immer warten (zur Zeit ist es umgekehrt, Fahrräder
    > haben 1-spurige Fahrbahnen voller Mülltonnen, Schlaglöcher, Wurzeln,
    > rutschiger Blätter, Fußgänger und parkender Autos und müssen an jeder
    > Kreuzung anhalten und warten, und gleich daneben führt die "Stadtautobahn"
    > Kilometer-weit mit grüner Welle durch und stinkt und lärmt und nervt
    > einfach nur.)

    Wow. Das wäre also sehr viel sinnvoller? Nichts gegen Ihre Ansichten, aber genau das sehen die Meisten wohl eben (und Gott sei Dank) nicht so! Sonst hätten wir das nämlich schon längst. Kann also wohl doch nicht ganz so sinnvoll sein. Wozu sollen die Radfahrer auch 4-spurige Fahrbahnen erhalten? Schauen sie gerade im Winter doch mal auf die Straße. Die wenigen Radfahrer kann man ohne Probleme einfach so im Kopf mitzählen. Da braucht man dafür nicht mal Technikunterstützung. Mehr Platz als sie jetzt schon haben würden sie doch in praktisch allen Fällen gar nicht nutzen können. Ist schon lustig, was man überall so zu lesen kriegt, was an der Realität immer so völlig vorbeizugehen scheint (zumindest meiner Meinung nach). Da kann man eigentlich nur den Kopf schütteln.

  5. Re: Missbrauch der Busspur...

    Autor: User_x 22.12.16 - 10:52

    ich habe ein eigenes auto und bin bei book-n-drive.

    book-n-drive verwende ich für alle autofahrten, die mein eigenes auto beschädigen könnten, etwa den harzenden weihnachtsbaum nach hause fahren oder aus platzgründen mal eben nen transporter mieten oder zum sperrmüll was wegbringen. eine echt coole sache.

    das mit den einmalfahrten klappt nicht so ganz, da die cityflitzer pro fahrtbeginn 2,- abrechnen, fährt man von frankfurt nach wiesbaden und lässt das auto also in ner anderen stadt zurück, kommen nochmal 3 euro drauf, rentiert sich also und ist definitiv so gewollt, dass man das auto auch stehend zahlen soll, weils günstiger ist als erneut buchen.

    bevorzugen würde ich carsharing nun aber nicht, da es eigentlich nur wie mietwagen aber simpel einfach per app und per stunde und kilometer ist.

  6. Re: Missbrauch der Busspur...

    Autor: User_x 22.12.16 - 10:58

    mehr platz brauchen die nicht zwingend, aber nen fahrradweg ist schon sinnvoll - da es ja leider doch sehr viele assoziale autofahrer gibt die auf deren recht bestehen und völligst vergessen wie komfortabel die es haben und auf andere rücksicht nehmen müssen - da wird noch provoziert und hauchnah am fahrradfahrer vorbeigezogen um eine belehrung versucht - da sollten die gesetzte wirklich mal angepasst werden!

  7. Re: Missbrauch der Busspur...

    Autor: Shoopi 22.12.16 - 11:16

    Bringhimup schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > flogol schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > Für mich würde die Lebensqualität in einer autofreien Stadt enorm sinken.
    > Nicht immer von sich auf alle anderen schließen!
    > Wow. Das wäre also sehr viel sinnvoller? Nichts gegen Ihre Ansichten, aber
    > genau das sehen die Meisten wohl eben (und Gott sei Dank) nicht so! Sonst
    > hätten wir das nämlich schon längst. Kann also wohl doch nicht ganz so
    > sinnvoll sein. Wozu sollen die Radfahrer auch 4-spurige Fahrbahnen
    > erhalten? Schauen sie gerade im Winter doch mal auf die Straße. Die wenigen
    > Radfahrer kann man ohne Probleme einfach so im Kopf mitzählen. Da braucht
    > man dafür nicht mal Technikunterstützung. Mehr Platz als sie jetzt schon
    > haben würden sie doch in praktisch allen Fällen gar nicht nutzen können.
    > Ist schon lustig, was man überall so zu lesen kriegt, was an der Realität
    > immer so völlig vorbeizugehen scheint (zumindest meiner Meinung nach). Da
    > kann man eigentlich nur den Kopf schütteln.


    Kann bei diesem Beitrag nur den Kopf schütteln.
    Erst einmal: Es ist völlig irrelevant ob SIE persönlich meinen "Die Lebensqualität" würde für SIE sinken. Hier braucht man keinerlei Argumente hin oder her feuern, das ist einfach schlicht falsch. Hier gibt es nämlich die Auswahl zwischen giftige Gase oder KEINE giftigen Gase. Das erhöht die Lebensqualität. Eventuell verringert es ihren "Luxus". Da hört es dann aber auch auf.

    Zum anderen ist die Idee eines deutlich effizienteren Fahrradverkehrs innerhalb der Stadt eine zu unterstützende und gute Idee. Der Vorposter übertreibt mit seinem Beispiel, wollte aber offensichtlich nur nahe bringen wie benachteiligt Fahrräder in einer Stadt wie Berlin sind. Dennoch ist das Grundkonzept das einzige Zukunftssichere Konzept. Nur weil ihr persönlicher Luxus und ihre Bequemlichkeit leicht verringert wird denke ich wohl kaum das solche Ideen verworfen gehören. Leider sehen das eben genauso viele bequeme Menschen wie sie ähnlich. Daher wird das noch lange ausstehen. Dem Deutschen ist sein Auto eben alles. Und da ist er blind für Fortschritt.

  8. Re: Missbrauch der Busspur...

    Autor: mrgenie 22.12.16 - 14:09

    Wir haben vier Kinder. In NL fahre ich gerne Rad mit den Kindern. Dort hat man gesonderte Fahrwege für Radfahrer und die PKW passten bis vor kurzem noch relativ gut auf die kleinen Strassenverkehrsteilnehmer auf.

    In D habe ich mir nie getraut mit den Kindern Rad zu fahren. Daher nutzen wir in D immer das PKW weil sonst alle 10 Jahren eines der Kinder sterben wird. Würde die Stadt PKW-frei sein, könnte ich wieder mit den Kids aufs Rad.

    Aber auch in NL gilt das nicht mehr. Auch dort hat der PKW Fahrer die "coole und tolle" Mentalität der friedlichen kulturellen Einwanderer der für nichts bestraft wird übernommen und fährt nun ganz Shariakonform: Recht des Stärkeren.

    Früher stoppten alle vor der roten Ampel. Rücksicht war Normalfall, im Dorf bei uns galt 50kmh aber wo Kinder spielten wurde 10kmh gefahren.

    Doch dann kam friedlich und kulturell Bereichert.
    Durchs Rot und die Kinder dachten:"Boh ej, der ist cool." 60kmh in der Ortschaft und die Kinder dachten:"geil, der kann das und keine Polizei traut sich was sonst ist Herr Polizist ja ein Rassist!"

    Diese Kinder sind heute am Lenkrad.

    Heute braucht man überall 30er Zone und niemand hält sich dran. Vor jeder roten Ampel flitzen ausnahmslos noch 2 bis 3 durchs Rot.

    Cool ej!

    Ich habe nur eine Lösung: auswandern von diesem von Hass und Intoleranzimportierten Kontinent.

  9. Re: Missbrauch der Busspur...

    Autor: Bringhimup 22.12.16 - 14:38

    Shoopi schrieb:
    > Kann bei diesem Beitrag nur den Kopf schütteln.
    > Erst einmal: Es ist völlig irrelevant ob SIE persönlich meinen "Die
    > Lebensqualität" würde für SIE sinken. Hier braucht man keinerlei Argumente
    > hin oder her feuern, das ist einfach schlicht falsch. Hier gibt es nämlich
    > die Auswahl zwischen giftige Gase oder KEINE giftigen Gase. Das erhöht die
    > Lebensqualität. Eventuell verringert es ihren "Luxus". Da hört es dann aber
    > auch auf.

    LOL, schön, wie Sie sich anmaßen, darüber zu entscheiden, was Lebensqualität ist und was nicht. Da braucht man dann wirklich nicht mehr zu diskutieren.

    > Zum anderen ist die Idee eines deutlich effizienteren Fahrradverkehrs
    > innerhalb der Stadt eine zu unterstützende und gute Idee. Der Vorposter
    > übertreibt mit seinem Beispiel, wollte aber offensichtlich nur nahe bringen
    > wie benachteiligt Fahrräder in einer Stadt wie Berlin sind. Dennoch ist das
    > Grundkonzept das einzige Zukunftssichere Konzept.

    Schön, dass sie wissen, was das einzige zukunftssichere Konzept ist. ROFL. An sich hab ich nichts gegen effizienteren Fahrradverkehr. Ich finde es nur schwachsinn, alles aufs Fahrrad auszurichten, um im Winter dann dabei zuzugucken, wie doch wieder kaum einer auf sein Fahrrad steigt. Bin heute 30 Minuten durch die Stadt gefahren (ja, mit dem Auto) und habe mitgezählt. Ich habe 34 Fahrräder gesehen (und ja, ich konnte mich nur darauf konzentrieren, weil ich nichts selbst am Steuer saß). Das ist in einer Großstadt wie Berlin so lächerlich wenig, dass man eigentlich nur noch lachen (oder eigentlich besser weinen) kann. Dabei sind es heute gerade mal 0 Grad. Es ist trocken und kein Schnee liegt rum. Dann solche Argumente zu hören grenzt für mich wirklich an Lächerlichkeit.

    > Nur weil ihr persönlicher
    > Luxus und ihre Bequemlichkeit leicht verringert wird denke ich wohl kaum
    > das solche Ideen verworfen gehören. Leider sehen das eben genauso viele
    > bequeme Menschen wie sie ähnlich. Daher wird das noch lange ausstehen. Dem
    > Deutschen ist sein Auto eben alles. Und da ist er blind für Fortschritt.

    Schön, dass sie sich wieder anmaßen, zu wissen, dass meine Bequemlichkeit ja nur "leicht" verringert wäre und ein Auto nur ein purer Luxus ist, der ja gar nicht und überhaupt nicht nötig wäre. Einfach mal nicht immer von sich auf alle schließen!

    Guten Tag!

  10. Re: Missbrauch der Busspur...

    Autor: Shoopi 22.12.16 - 15:09

    Bringhimup schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Shoopi schrieb:
    > > Kann bei diesem Beitrag nur den Kopf schütteln.
    > > Erst einmal: Es ist völlig irrelevant ob SIE persönlich meinen "Die
    > > Lebensqualität" würde für SIE sinken. Hier braucht man keinerlei
    > Argumente
    > > hin oder her feuern, das ist einfach schlicht falsch. Hier gibt es
    > nämlich
    > > die Auswahl zwischen giftige Gase oder KEINE giftigen Gase. Das erhöht
    > die
    > > Lebensqualität. Eventuell verringert es ihren "Luxus". Da hört es dann
    > aber
    > > auch auf.
    >
    > LOL, schön, wie Sie sich anmaßen, darüber zu entscheiden, was
    > Lebensqualität ist und was nicht. Da braucht man dann wirklich nicht mehr
    > zu diskutieren.

    Richtig, da gibt es nichts zu diskutieren. Verbrennung fossiler Stoffe in unmittelbarer Umgebung gegen die Nutzung kinetischer Energien. Hier gibt es weiterhin nichts zu argumentieren, es gibt kein Argument das sie hier gewinnen lässt. ;')

    > > Zum anderen ist die Idee eines deutlich effizienteren Fahrradverkehrs
    > > innerhalb der Stadt eine zu unterstützende und gute Idee. Der Vorposter
    > > übertreibt mit seinem Beispiel, wollte aber offensichtlich nur nahe
    > bringen
    > > wie benachteiligt Fahrräder in einer Stadt wie Berlin sind. Dennoch ist
    > das
    > > Grundkonzept das einzige Zukunftssichere Konzept.
    >
    > Schön, dass sie wissen, was das einzige zukunftssichere Konzept ist. ROFL.
    > An sich hab ich nichts gegen effizienteren Fahrradverkehr. Ich finde es nur
    > schwachsinn, alles aufs Fahrrad auszurichten, um im Winter dann dabei
    > zuzugucken, wie doch wieder kaum einer auf sein Fahrrad steigt. Bin heute
    > 30 Minuten durch die Stadt gefahren (ja, mit dem Auto) und habe mitgezählt.
    > Ich habe 34 Fahrräder gesehen (und ja, ich konnte mich nur darauf
    > konzentrieren, weil ich nichts selbst am Steuer saß). Das ist in einer
    > Großstadt wie Berlin so lächerlich wenig, dass man eigentlich nur noch
    > lachen (oder eigentlich besser weinen) kann. Dabei sind es heute gerade mal
    > 0 Grad. Es ist trocken und kein Schnee liegt rum. Dann solche Argumente zu
    > hören grenzt für mich wirklich an Lächerlichkeit.

    Ach ja, das allgegenwärtige Winterargument. Darf ich hier wiederum Bequemlichkeit argumentieren? Ja darf ich, da ich selbst als regelmäßiger Fahrradfahrer schon in Minus 20° fahren durfte, Wochenlang. Oh Wunder, ich lebe noch. Denn immerhin entwickelten wir Kleidung nicht aus Spaß. Ein guter Winterdienst und damit Bekämpfung glatter Flächen, schon ist das Problem gelöst. Und zusätzlich, auf was der Beitrag von Golem hinaus möchte: Für ungünstige Strecken gibt es das Carsharing und damit verbundene Fahrgemeinschaften. Zu letzt ist die Erzählung wie viele Fahrräder sie heute gesehen haben völlig sinnfrei, immerhin zeigen sie hier mit IHRER Argumentation perfekt warum so wenige fahren - pure Bequemlichkeit und fehlender Wille den Luxus für eine sichere und saubere Zukunft etwas einzuschränken. Was sie hier perfekt demonstrieren. ;)

    > > Nur weil ihr persönlicher
    > > Luxus und ihre Bequemlichkeit leicht verringert wird denke ich wohl kaum
    > > das solche Ideen verworfen gehören. Leider sehen das eben genauso viele
    > > bequeme Menschen wie sie ähnlich. Daher wird das noch lange ausstehen.
    > Dem
    > > Deutschen ist sein Auto eben alles. Und da ist er blind für Fortschritt.
    >
    > Schön, dass sie sich wieder anmaßen, zu wissen, dass meine Bequemlichkeit
    > ja nur "leicht" verringert wäre und ein Auto nur ein purer Luxus ist, der
    > ja gar nicht und überhaupt nicht nötig wäre. Einfach mal nicht immer von
    > sich auf alle schließen!
    >

    Doch, sie wäre nur leicht verringert. Unter der Voraussetzung das eine gute Mischung aus öffentlichem Nah/Fernverkehr, effiziente Fahrradwege...und GEMEINSAMES Fahren geschaffen wird. Ohne das jeder Egomane einen 5-Platz Gasspeier alleine fährt.

    > Guten Tag!

    Erzählen sie das den nächsten 2, 3 Generationen. ;)

  11. Re: Missbrauch der Busspur...

    Autor: Bringhimup 22.12.16 - 15:25

    Shoopi schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Richtig, da gibt es nichts zu diskutieren. Verbrennung fossiler Stoffe in
    > unmittelbarer Umgebung gegen die Nutzung kinetischer Energien. Hier gibt es
    > weiterhin nichts zu argumentieren, es gibt kein Argument das sie hier
    > gewinnen lässt. ;')

    Brauche ich auch gar nicht. Ich hab doch eigentlich längst gewonnen. Die paar verzweifelten Fahrradfahrer kämpfen doch hier mit fadenscheinigen Argumenten um eine Vielzahl brachialer Verbesserungen, die sie so nie kriegen werden, wie sie sie gerne hätten, weil es gar keinen wirklichen Sinn macht, es für eine kleine Minderheit etwas besser und dafür für die Mehrheit deutlich schlechter zu machen.

    > Ach ja, das allgegenwärtige Winterargument. Darf ich hier wiederum
    > Bequemlichkeit argumentieren? Ja darf ich, da ich selbst als regelmäßiger
    > Fahrradfahrer schon in Minus 20° fahren durfte, Wochenlang. Oh Wunder, ich
    > lebe noch.

    Sie leben auch noch, obwohl sie in einer Stadt Fahrrad fahren, die voller gifter Abgase ist, die sie doch eigentlich umbringen müssten. Stattdessen werden sie auch noch älter als vor 150 Jahren, als es noch keine Autos gab. Zudem sollten hier gleich mal die 20% Raucher in der Bevölkerung, die es ja immer noch gibt, erst recht still sein. Was ist denn hier jetzt eigentlich Ihr Problem? Einfach nur neidisch?

    > Denn immerhin entwickelten wir Kleidung nicht aus Spaß. Ein
    > guter Winterdienst und damit Bekämpfung glatter Flächen, schon ist das
    > Problem gelöst.
    Dabei gibt es heute keine glatten Flächen, richtig kalt ist es auch noch nicht. Trotzdem ist praktisch niemand auf dem Fahrrad unterwegs.

    > Und zusätzlich, auf was der Beitrag von Golem hinaus
    > möchte: Für ungünstige Strecken gibt es das Carsharing und damit verbundene
    > Fahrgemeinschaften. Zu letzt ist die Erzählung wie viele Fahrräder sie
    > heute gesehen haben völlig sinnfrei, immerhin zeigen sie hier mit IHRER
    > Argumentation perfekt warum so wenige fahren - pure Bequemlichkeit und
    > fehlender Wille den Luxus für eine sichere und saubere Zukunft etwas
    > einzuschränken. Was sie hier perfekt demonstrieren. ;)

    Wenn laut ihrer eigenen Aussage fast alle zu bequem sind, worüber reden wir dann überhaupt. Wozu was ändern, wenn das nur ein paar wenige wollen? Gibt ja offensichtlich nur sehr wenige, die wirklich ernsthaft mit dem Fahrrad unterwegs sind. Warum soll sich eigentlich die Masse nach diesen Wenigen richten? Und natürlich ist meine Beobachtung nicht sinnfrei. Warum sollte sie das sein? Nur weil sie Ihnen nicht in den Kram passt? Die Wahrheit tut manchmal halt weh, sollte von Ihnen trotzdem akzeptiert werden.

    > Doch, sie wäre nur leicht verringert. Unter der Voraussetzung das eine gute
    > Mischung aus öffentlichem Nah/Fernverkehr, effiziente Fahrradwege...und
    > GEMEINSAMES Fahren geschaffen wird. Ohne das jeder Egomane einen 5-Platz
    > Gasspeier alleine fährt.

    Immer noch anmaßend, wie ich sehe ;-)

  12. Re: Missbrauch der Busspur...

    Autor: goto10 22.12.16 - 15:50

    > Kann bei diesem Beitrag nur den Kopf schütteln.
    > Erst einmal: Es ist völlig irrelevant ob SIE persönlich meinen "Die
    > Lebensqualität" würde für SIE sinken. Hier braucht man keinerlei Argumente
    > hin oder her feuern, das ist einfach schlicht falsch. Hier gibt es nämlich

    Ach, und was Du für meinst ist also mehr relevant? Lebensqualität ist kein feststehendes Naturgesetz, es subjektives Empfinden.

    > die Auswahl zwischen giftige Gase oder KEINE giftigen Gase. Das erhöht die
    > Lebensqualität. Eventuell verringert es ihren "Luxus". Da hört es dann aber
    > auch auf.

    Und somit ist es, so wie Mutti so schön sagt, alternativlos? Die Dosis macht alles zum Gift und wenn die Dosis gering ist, ist es kein Gift und ein kaum relevantes Gift das der Mensch verkraftet. Wenn nun die Mehrheit abwägt und zu dem Schluss kommt: "Das Maß an Verkehr ist tolerierbar und erhöht die Lebensqualität". Dann kommst du also und zwingst die Mehrheit nach deinem Motto zu leben?

    Diese angeblich moralische Überlegenheit ist es, die mich dazu bringt niemals die Grünen zu wählen. (Egal ob du nun ein Grüner bist oder nicht, aber das muss mal gesagt werden!)

  13. Re: Missbrauch der Busspur...

    Autor: User_x 22.12.16 - 21:23

    naja, auto für alles... dachte ich auch früher, bis es gesundheitlich schlecht wurde. sich da mit fitness herauszureden, ach was am besten mit dem auto die paar meter bis zur bude um dann nen bissl kardio-training... wäre auch äußerst belustigend, wobei ich glaube, das sowas nicht ins gemüt passt.

    kann natürlich jeder machen wie er denkt, nur die anmaßung und gefahr in welche autofahrer die radfahrer bringen ist nicht gut, und dagegen gehe ich auch mittlerweile privat vor und zeige regelmäßig kennzeichen wegen nötigung an.

    spätestens sieht man die im stau stehenden autofahrer brüllend hinter sich, wenn man mit dem rad vorbeiradelt.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 22.12.16 21:26 durch User_x.

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