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Typisch berliner Perspektive

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  1. Typisch berliner Perspektive

    Autor: CHU 22.12.16 - 08:47

    Als ob es in der großen Breite nennenswert Busspuren gäbe, die man da nutzen könnte.

    Und sind die dort, wo es sie gibt, nicht eh schon voll genug?

    Hier sind 70% der (seltenen) Busspuren zusammen mit Straßenbahnen. Das macht bestimmt spass, in so einen kleinen E-Smart zwischen den großen 50-tonnen StraBas rumzugurken.

  2. Re: Typisch berliner Perspektive

    Autor: Kleba 22.12.16 - 09:07

    Also hier in Hamburg gibt es ein paar separate Busspuren, wo auch nichts anderes fährt (außer Taxis noch). Da wäre es manchmal schon vorteilhaft (bei einer minutengenauen Abrechnung) auch diese Spuren nutzen zu können (können dann halt schon mal 10 - 15 Minuten Unterschied im Feierabend-Verkehr sein).

  3. Re: Typisch berliner Perspektive

    Autor: _Winux_ 22.12.16 - 10:04

    In Berlin gibt es jede Menge Busspuren, die eigentlich dafür sorgen sollen, dass Busse etwas pünktlicher sind.

    Allerdings parken/halten da jetzt schon fleißig Autos, Fahrradfahrer bremsen (meist legitim) die Busse zusätzlich aus.
    Dazu kommen dann noch die Fahrzeuge, die (verbotenerweise) auf der Busspur am Stau vorbeifahren und an der nächsten Kreuzung für zusätzlichen Stau sorgen.

    Nun möchte die Regierung zusätzlich noch E-Fahrzeuge und Car-Sharings zu den Bussen und Taxen auf die Busspur bringen. Damit wird es dort dann genauso voll wie auf den Spuren daneben und die Fahrzeiten für Busse verlängern sich weiter.

    Für die meisten Fahrzeugnutzer im Berufsverkehr (Pendler) bringt aber Car-Sharing nichts bzw. funktioniert da gar nicht.

  4. Re: Typisch berliner Perspektive

    Autor: SmilingStar 22.12.16 - 13:55

    _Winux_ schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > In Berlin gibt es jede Menge Busspuren, die eigentlich dafür sorgen sollen,
    > dass Busse etwas pünktlicher sind.
    >
    > Allerdings parken/halten da jetzt schon fleißig Autos, Fahrradfahrer
    > bremsen (meist legitim) die Busse zusätzlich aus.
    > Dazu kommen dann noch die Fahrzeuge, die (verbotenerweise) auf der Busspur
    > am Stau vorbeifahren und an der nächsten Kreuzung für zusätzlichen Stau
    > sorgen.
    >
    > Nun möchte die Regierung zusätzlich noch E-Fahrzeuge und Car-Sharings zu
    > den Bussen und Taxen auf die Busspur bringen. Damit wird es dort dann
    > genauso voll wie auf den Spuren daneben und die Fahrzeiten für Busse
    > verlängern sich weiter.
    >
    > Für die meisten Fahrzeugnutzer im Berufsverkehr (Pendler) bringt aber
    > Car-Sharing nichts bzw. funktioniert da gar nicht.

    Mir scheint das eher ein leicht planloser Versuch zu sein, etwas gegen die Verkehrsbelastung in den Städten zu tun - Aktionismus und so. Selbst unsere Autobahnen sind bei ihrer Planung in den 30er Jahren nicht für die heutige Anzahl an Fahrzeugen gedacht gewesen.
    Aber nehmen wir Berlin, die klassischen West-Ost-Achsen mit den Straßen Unter den Linden und Leipziger Str. Regelmäßig überlastet und keine Möglichkeit, sie bspw. auszubauen. Was also tun, Millionen und Milliarden an die BVG überweisen, damit die weitere U-Bahnlinien zur Entlastung baut? Oder einfach die Nutzungsrechte für die Busspur erweitern? Hier schlicht die Busspur zu einer normalen Spur für alle Verkehrsteilnehmer zu machen, wäre politisch wohl unklug - und würde sicherlich negativ auf die Attraktivität des ÖPNV wirken - , also sucht man sich weitere Kleinstgruppen aus, die ebenfalls dort fahren dürfen.
    Und schon kann man das Ganze als Maßnahme verkaufen, die auch noch das ökologische Gewissen streichelt. Wann waren eigentlich noch einmal die Bundestagswahlen?

    Wenn ich mir anschaue, wie es heute auf der Straße Unter den Linden bis Alexanderplatz aussieht: Zwei überfüllte Spuren und eine Busspur. Auf Höhe des Alexanderplatz wird die Busspur von Touristenbussen zu geparkt. Hinzu kommt die Mischung legaler Nutzer aus Bussen, Fahrrädern und Taxis. Letztere nehmen extrem geringe Abstände zu den Fahrradfahrern in Kauf, um mit hohen Tempo am Stau vorbei zu rasen. Und sobald der Verkehr mal stockt, wird plötzlich alles mögliche zum Bus: vom Smart (privat und Car Sharing) über den SUV bis zum Handwerker in seinem Transporter.

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