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Gerade einen Artikel gelesen,

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  1. Gerade einen Artikel gelesen,

    Autor: fanreisender 23.02.20 - 17:47

    nach dem die Elektronik in den TESLAs den übrigen Autoherstellern weit voraus ist und nur VW gerade Ähnliches probiert.

    Wird interessant ...

  2. Re: Gerade einen Artikel gelesen,

    Autor: norbertgriese 23.02.20 - 18:15

    Wenn dIe Superplatine so toll ist, ist aber nicht einzusehen, warum der Autopilot so wenig kann und nichts davon ist aus dem beta Status raus.

    Norbert

  3. Re: Gerade einen Artikel gelesen,

    Autor: Tragen 23.02.20 - 18:30

    Das eine hat mit dem anderen nichts zu tun.
    Tesla hat für die gleiche Funktionalität viel weniger Bauteile/Kosten/Stromverbrauch als die restlichen Hersteller.
    Das ist ein großer Vorteil.

  4. Re: Gerade einen Artikel gelesen,

    Autor: masel99 23.02.20 - 19:48

    Tragen schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Das eine hat mit dem anderen nichts zu tun.
    > Tesla hat für die gleiche Funktionalität viel weniger
    > Bauteile/Kosten/Stromverbrauch als die restlichen Hersteller.
    > Das ist ein großer Vorteil.

    viel weniger Bauteile/Kosten

    Ich wäre mir da nicht so sicher. Das es Tesla beim Vergleichen nicht ganz so genau nimmt sei mal der PR geschuldet. Die Entwicklungskosten solcher Einheiten sind auch nicht gerade gering. Lizenziert Tesla das an andere Hersteller oder hat vielleicht sogar IP von anderen (z.B. AMD) lizensiert? Komponenten an Zulieferer auszulagern hatte ja durchaus den Grund Entwicklungskosten auf viele aufzuteilen (Skaleneffekte). Ich traue z.B. nvidia da durchaus zu, ähnliches zu vergleichbaren Kosten zu liefern.

    Stromverbrauch

    Wir reden vom Full Self Driving computer? Ein geringerer Verbrauch ist ja durchaus wünschenswert aber der/die Elektromotoren brauchen irgendwas in der Größenordnung 10.000W bis 100.000W oder so? Da habe ich meine Zweifel ob da ein paar hundert Watt ein sooo großer Vorteil ist.

  5. Re: Gerade einen Artikel gelesen,

    Autor: tritratrulala 23.02.20 - 21:12

    masel99 schrieb:
    > viel weniger Bauteile/Kosten
    >
    > Ich wäre mir da nicht so sicher. Das es Tesla beim Vergleichen nicht ganz
    > so genau nimmt sei mal der PR geschuldet. Die Entwicklungskosten solcher
    > Einheiten sind auch nicht gerade gering. Lizenziert Tesla das an andere
    > Hersteller oder hat vielleicht sogar IP von anderen (z.B. AMD) lizensiert?
    > Komponenten an Zulieferer auszulagern hatte ja durchaus den Grund
    > Entwicklungskosten auf viele aufzuteilen (Skaleneffekte). Ich traue z.B.
    > nvidia da durchaus zu, ähnliches zu vergleichbaren Kosten zu liefern.
    >

    Es geht auch um die Interaktion der Komponenten untereinander, wie man alles aktualisiert bekommt etc. pp. Da hatte jemand mal hochgerechnet, dass in einem typischen VW Teile mit Software von glaube ich 70 verschiedenen Firmen stecken, insgesamt sind dabei 8 verschiedene Betriebssysteme am werkeln. Das unter einen Hut zu bringen ist schwierig und teuer. Genau dieser Zusammenhang ist doch, warum VW momentan beim ID.3 so sehr mit Softwareproblemen zu kämpfen hat. OTAs nach dem Vorbild von Tesla sind damit erst einmal auch ausgeschlossen.

    > Stromverbrauch
    >
    > Wir reden vom Full Self Driving computer? Ein geringerer Verbrauch ist ja
    > durchaus wünschenswert aber der/die Elektromotoren brauchen irgendwas in
    > der Größenordnung 10.000W bis 100.000W oder so? Da habe ich meine Zweifel
    > ob da ein paar hundert Watt ein sooo großer Vorteil ist.

    Du verwechselst Peak und Durchschnitt! Zudem ist ein hoher Stromverbrauch auch ein Problem in Sachen Zuverlässigkeit.

  6. Re: Gerade einen Artikel gelesen,

    Autor: ssj3rd 23.02.20 - 22:20

    fanreisender schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > nach dem die Elektronik in den TESLAs den übrigen Autoherstellern weit
    > voraus ist und nur VW gerade Ähnliches probiert.
    >
    > Wird interessant ...


    Hast du einen Link?

  7. Re: Gerade einen Artikel gelesen,

    Autor: masel99 23.02.20 - 22:23

    tritratrulala schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Es geht auch um die Interaktion der Komponenten untereinander, wie man alles aktualisiert bekommt etc. pp. Da hatte jemand mal hochgerechnet, dass in einem typischen VW Teile mit Software von glaube ich 70 verschiedenen Firmen stecken, insgesamt sind dabei 8 verschiedene Betriebssysteme am werkeln. Das unter einen Hut zu bringen ist schwierig und teuer. Genau dieser Zusammenhang ist doch, warum VW momentan beim ID.3 so sehr mit Softwareproblemen zu kämpfen hat. OTAs nach dem Vorbild von Tesla sind damit erst einmal auch ausgeschlossen.

    Dafür definiert man Standards. Stichwort AUTOSAR zum Beispiel.

    Aber der ID.3 sollte doch Zentralrechner ähnlich Tesla bekommen? Weil man bei VW auch irgendwann gemerkt hat, dass das bisherige System nicht wirklich (weiter) skaliert und mit dem MEB sowieso ein neuen Baukasten plante.

    https://www.automobilwoche.de/article/20191112/NACHRICHTEN/191119986/zwei-bis-drei-server-statt--bis--steuergeraete-conti-liefert-zentralen-rechner-fuer-elektroauto-reihe

    Conti wird das wahrscheinlich nicht nur für VW bauen/anbieten.

    Das es bei einer solchen Umstellung Probleme geben kann, geschenkt. Die Software bei Auslieferung soll jedenfalls OTA können.

    Am Ende sind die Steuergeräte (bzw. Gruppen) dann VM's auf dem Zentralrechner gepackt die dann auch wieder über Standards miteinander kommunizieren. ;)


    > Du verwechselst Peak und Durchschnitt!

    Wie meinen? Tatsache ist, dass die Motoren deutlich mehr Strom brauchen als das Computersystem, irgendwo im Bereich 10kW-100kW auch bei konstanter Fahrt.

    > Zudem ist ein hoher Stromverbrauch auch ein Problem in Sachen Zuverlässigkeit.

    Warum das denn? Da baut man eine passende Kühlung rauf und fertig.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 23.02.20 22:33 durch masel99.

  8. Re: Gerade einen Artikel gelesen,

    Autor: ulink 24.02.20 - 00:49

    ssj3rd schrieb:
    -------------------------------------------------------------------------------
    > Hast du einen Link?

    Er meint vermutlich den hier:
    https://t3n.de/news/tesla-model-3-zerlegt-elektronik-vorsprung-1254132/

  9. Re: Gerade einen Artikel gelesen,

    Autor: wanne 24.02.20 - 02:51

    Wenn Tesla auf die neuere primitiver (und damit viel effizientere) Lidar Technologie verzichtet, heißt es: Optische Sensoren funktionieren und sind etabliert. Neues entwickeln ist sinnlos. Man kann da doch einfach Rechenleistung drauf werfen, die eh immer billiger wird.
    Wenn Tesla dagegen eine neue effizientere zentralere "Controler-Architektur" für effizienteres Rechnen setzt ist es das Aus für den Rest der Hersteller. Das sind keine unersetzlichen Technologieen. Am Ende wird der ein oder andere für ein paar Jahre ein bisschen billiger sein. So lange bis der Rest nachzieht oder halt nicht.
    Selbst der Diesel der (für jeden der ansatzweise Ahnung von Thermodynamik hat) offensichtlich die effizientere Technologie ist, konnte den Benziner je vollständig verdrängen. Ist sogar wieder auf dem Rückzug.
    Der selbe Spaß gilt für die Idee die die gesammte Supplychain unter die eigene Kontrolle zu bringen. Als Daimler das versuchte und massenhaft rote Zahlen schrieb war das Größenwahnsinn bis sie die Idee notgedrungen aufgaben. Macht Tesla das heute wieder ist es the only way...
    Die IFA hat den Rest der Automobilindustrie nicht überrollt weil sie bei der Direkteinspritzung Jahre voraus wahren. Ford nicht weil sie als erste Torx verwendet haben und genau so wenig haben hat Audi/VWs Führungsrolle bei LED Scheinwerfern irgend wie für den Untergang von BMW/Daimer gesorgt, die davor immer ein paar Jahre voraus bei der Beleuchtungstechnik waren.
    Der erste sein war wenn überhaupt immer etwas für eine teure Oberklassennische. Frag Xerox, frag Meucci frag IBM. Und guck dir stattdessen Microsoft VW oder Bell an, die der Technik immer eher um Jahrzehnte statt Jahre hinterherhinken.
    Nur weil Tesla bei irgend einem absolut lächerlichen Detail, wie es in nem Auto tausende gibt einen anderen Weg wie andere geht heißt, dass nicht, dass die morgen den Automarkt platt machen. Was es allerdings tut ist, wenn die Dauerpositivberichterstattung in diversen Busnessnews dafür sorgt dass die mehr oder weniger für um sonst Geld bekommen. Das halte ich aber für weit fragiler als irgend eine Technologie.


    Und btw. Nein das skaliert nicht besser: Einzelne Recheneinheiten skalieren mit n^2 mehrere mit k·n. (wobei n die Anzahl der teile ist, die rechnen.) Das war der Grund warum das ursprünglich modular gemacht hat. Kein einzelner Chip wäre schnell genug für alles gewesen. Aber nach Moors Law schmilzt n mit der Zeit. Deswegen sieht das heute zu guntsten von einer zentralen Einheit anders aus. k·n/(2^t) vs. n^2/(2^2t)

  10. Re: Gerade einen Artikel gelesen,

    Autor: jkow 24.02.20 - 07:07

    wanne schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Einzelne Recheneinheiten skalieren
    > mit n^2

    warum?

  11. Re: Gerade einen Artikel gelesen,

    Autor: laolamia 24.02.20 - 07:12

    norbertgriese schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wenn dIe Superplatine so toll ist, ist aber nicht einzusehen, warum der
    > Autopilot so wenig kann und nichts davon ist aus dem beta Status raus.
    >
    > Norbert

    ...kann mehr oder besser reagieren als min 80% der heutigen autofahrer.... und beta status ist nicht nur "kann" sonder auch viel "darf"

    man stelle sich mal vor ...flugzeuge, schiffe, bahnen fahren selbststaendig- unglaublich.... zumindest vor 60 jahren...wird es doch nie geben, wie soll das gehen, alles spinner....

  12. Re: Gerade einen Artikel gelesen,

    Autor: elknipso 24.02.20 - 07:32

    fanreisender schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > nach dem die Elektronik in den TESLAs den übrigen Autoherstellern weit
    > voraus ist und nur VW gerade Ähnliches probiert.
    >
    > Wird interessant ...


    Wollen wir mal hoffen, dass unsere deutsche Autoindustrie nochmal den Anschluss bekommt, obwohl sie lange geschlafen und viel Entwicklung verpennt haben.

  13. Re: Gerade einen Artikel gelesen,

    Autor: McWiesel 24.02.20 - 07:42

    elknipso schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > fanreisender schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > nach dem die Elektronik in den TESLAs den übrigen Autoherstellern weit
    > > voraus ist und nur VW gerade Ähnliches probiert.
    > >
    > > Wird interessant ...
    >
    > Wollen wir mal hoffen, dass unsere deutsche Autoindustrie nochmal den
    > Anschluss bekommt, obwohl sie lange geschlafen und viel Entwicklung
    > verpennt haben.

    Nun hört doch mal auf das reisserische Geschwurbel von Spiegel Online & Co. zu glauben, für die jetzt der Tesla E-Antrieb einfach als die alternativlose Zukunft gesetzt ist. Und selbst wenn, ein Auto ist mehr als nur eine Elektronik-Platine, schlimmstenfalls kommen halt Steuergeräte künftig von Tesla wie heute der Touchscreen von Samsung oder sowas kommt. Beide Technologien werden noch auf Jahrzehnte parallel am Markt etabliert sein, man denke auch mal an die großen ausländischen Märkte. In so vielen Ländern ist man froh, wenn man seine Hauselektrik nicht mit einem Dieselgenerator betreiben muss, bzw. sind wiederkehrende Stromausfälle und ein instabiles Stromnetz normal. Ladeinfrastruktur und ein E Auto ist da noch Jahrzehnte nicht in Sicht. Da beginnt jetzt erst der Markt für Verbrenner langsam zu entstehen (Statt nur gebrauchte Autos aus den Industrieländer zu importieren, sprich unsere alten Golfs).
    Zur Zeit sieht es sogar hier danach aus, dass die krassen Fahrverbote ausbleiben.



    4 mal bearbeitet, zuletzt am 24.02.20 07:51 durch McWiesel.

  14. Re: Gerade einen Artikel gelesen,

    Autor: Cavaron 24.02.20 - 07:57

    norbertgriese schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wenn dIe Superplatine so toll ist, ist aber nicht einzusehen, warum der
    > Autopilot so wenig kann und nichts davon ist aus dem beta Status raus.
    Äh... die Hardware stellt nur das Potential für die Software bereit. Wenn die Software das Potential noch nicht ausnutzen kann, ist das kein Argument gegen die Hardware...

  15. Re: Gerade einen Artikel gelesen,

    Autor: elknipso 24.02.20 - 08:21

    McWiesel schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > elknipso schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > fanreisender schrieb:
    > >
    > ---------------------------------------------------------------------------
    >
    > > -----
    > > > nach dem die Elektronik in den TESLAs den übrigen Autoherstellern weit
    > > > voraus ist und nur VW gerade Ähnliches probiert.
    > > >
    > > > Wird interessant ...
    > >
    > >
    > > Wollen wir mal hoffen, dass unsere deutsche Autoindustrie nochmal den
    > > Anschluss bekommt, obwohl sie lange geschlafen und viel Entwicklung
    > > verpennt haben.
    >
    > Nun hört doch mal auf das reisserische Geschwurbel von Spiegel Online & Co.
    > zu glauben, für die jetzt der Tesla E-Antrieb einfach als die
    > alternativlose Zukunft gesetzt ist. Und selbst wenn, ein Auto ist mehr als
    > nur eine Elektronik-Platine, schlimmstenfalls kommen halt Steuergeräte
    > künftig von Tesla wie heute der Touchscreen von Samsung oder sowas kommt.
    > Beide Technologien werden noch auf Jahrzehnte parallel am Markt etabliert
    > sein, man denke auch mal an die großen ausländischen Märkte. In so vielen
    > Ländern ist man froh, wenn man seine Hauselektrik nicht mit einem
    > Dieselgenerator betreiben muss, bzw. sind wiederkehrende Stromausfälle und
    > ein instabiles Stromnetz normal. Ladeinfrastruktur und ein E Auto ist da
    > noch Jahrzehnte nicht in Sicht. Da beginnt jetzt erst der Markt für
    > Verbrenner langsam zu entstehen (Statt nur gebrauchte Autos aus den
    > Industrieländer zu importieren, sprich unsere alten Golfs).
    > Zur Zeit sieht es sogar hier danach aus, dass die krassen Fahrverbote
    > ausbleiben.

    Es ist immer gefährlich wenn man als Unternehmen zur Ausübung seines Kerngeschäfts auf die Produkte von anderen Firmen oder gar Wettbewerbern angewiesen ist, weil man das Know-how dazu nicht im eigenen Laden hat da man zu lange die Entwicklung verschlief.

    Das hat jetzt ja teilweise schon heftige Auswirkungen auf Arbeitsplätze, und das wird in naher Zukunft nicht besser. Vielleicht wieder mittelfristig.

    Die deutsche Automobilindustrie saß lange auf einem verdammt hohen Ross und hat viel zu spät realisiert, dass ihre tolle Motorentechnik zum Beispiel bald bedeutungslos sein wird.

    Daran ändert sich grundlegend auch erst mal wenig dadurch, dass man die nicht mehr zeitgemäße Technik sicher noch ein paar Jahre in Schwellenländer und dritte Welt Staaten verkaufen kann, sofern sie sich die Produkte leisten können.

  16. Re: Gerade einen Artikel gelesen,

    Autor: McWiesel 24.02.20 - 09:00

    In der Autoindustrie ist es normal Komponenten bei Zulieferern oder gar (z. B. Motoren) bei der direkten Konkurrenz zu kaufen, weil es billiger als eine Eigenentwicklung ist.
    Und so könnte es mit Tesla genauso werden. Von Tesla die Elektronik, das Chassis von Mercedes. Da gibt es definitiv sinnvolle Synergien.
    Die Rückstaendigkeit sehe ich allerhöchstens in der Software und das is problemlos per Zukauf lösbar.

    Und die Zukunftmaerkte für Verbrenner sind nicht nur die dritte Welt. Immer daran denken, die Gesamtzahl der verkauften Autos steigt beträchtlich. Da ist es für etablieren Hersteller nicht schlimm wenn ein paar davon elektrisch fahren.



    2 mal bearbeitet, zuletzt am 24.02.20 09:01 durch McWiesel.

  17. Re: Gerade einen Artikel gelesen,

    Autor: salty 24.02.20 - 09:41

    laolamia schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > norbertgriese schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Wenn dIe Superplatine so toll ist, ist aber nicht einzusehen, warum der
    > > Autopilot so wenig kann und nichts davon ist aus dem beta Status raus.
    > >
    > > Norbert
    >
    > ...kann mehr oder besser reagieren als min 80% der heutigen autofahrer....
    > und beta status ist nicht nur "kann" sonder auch viel "darf"
    >
    > man stelle sich mal vor ...flugzeuge, schiffe, bahnen fahren
    > selbststaendig- unglaublich.... zumindest vor 60 jahren...wird es doch nie
    > geben, wie soll das gehen, alles spinner....

    Grundsätzlich gebe ich dir recht. Allerdings muss man sagen das Bahnen bedingt durch die Schienen einen sehr begrenzten individuellen Anteil an Steuerung haben. Bis auf die Bahnhöfe mit vielen Stellwerken gibt es meist nur die eine Strecke und mal hier und da eine Weiche die richtig gestellt sein muss. In Kombination mit den Streckenabschnitten und anderen Zügen in der Umgebung nicht all zu komplex (im Vergleich zu Individual Verkehr). Bei der Luftfahrt ist das quasi das gleiche. Hier gibt es detaillierte geregelte Standard Prozeduren und Luftstrassen die für jedes Flugzeug gleich sind (IFR). Sowohl Bahn- als auch Flugverkehr sind zudem zentral geregelt. Damit meine ich es steht vorab fest welcher Zug und welches Flugzeug wann wohin unterwegs ist und entsprechend die Strecken verwendet. Beim individuellen verkehr ist dies nicht so. Jeder fährt wann er mag wohin er mag mit der ihm am besten passenden Strecke. Da ist eine Automatisierung nicht ganz so leicht zu erwirken. Ein Vergleich ist daher nur schwer zu machen. Würden alle Autos mit Autopilot fahren würde das vermutlich auf Anhieb funktionieren. Einsteigen: Start-Ziel definieren. Fertig. Auto fährt die beste Route. Kommuniziert mit allen anderen Autopilot Autos auf der Strecke. Reiht sich entsprechend ein. Den Rest machen die Sensoren und die Kommunikation zwischen den Fahrzeugen und den Verkehrssteuerungsanlagen (Ampeln, Schranken etc).

  18. Re: Gerade einen Artikel gelesen,

    Autor: wanne 24.02.20 - 11:08

    Zuerstmal ist das ein Erfahrungswert ähnlich wie Moors Law. Gucks dir an.
    Z.B. Für Intel Skylake Quad-Cores:
    Intel Core i5-6400T ~100¤: PassMark: 5632
    Intel Core i5-6500 ~170¤: PassMark: 7253 (+2000 für 70¤ mehr => 28/¤)
    Intel Core i5-6600K ~200¤ PassMark: 8060 (+500 für 30¤ mehr => 16/¤)
    Intel Core i7-6700T ~400¤ PassMark 9005 (+1000 für 200¤ mehr => 5¤ )
    Intel Xeon E3-1280 v5 ~700¤ PassMark 10000 (+1000 für 300¤ mehr=> 3.3/¤)
    Intel Xeon Gold 5122 ~1300¤ Passmark: 10923 (+1000 für 600¤ mehr 1.6/¤)

    Du siehst: Mit je 200¤ mehr halbiert sich etwa der Zugewinn an Leistung pro ¤. Kannst duas für jede andere Architektur ausprobieren, die ähnlich viele Datenpunkte hergibt.

    Es hat aber auch ansatzweise eine Begründung: Mit dem Takt steigt der Stromverbrauch auf einer Leitung quadratisch. Damit auch die Leistung die eine Komponente vertragen muss. Da bist du ziemlich schnell am Limit Denn der Aufwand wird eher mehr als quadratisch sein quadratisch viel Strom zu handeln. Also splittest du immer mehr Komponenten ab. Damit wächst aber der durchschnittliche Abstand zwischen zwei Komponenten und damit der Strombedarf wieder Quadratisch – Allerdings auch auf zunehmender Fläche, was deutlich besser zu handeln ist. Problem auch hier: Es gibt ein Optimum für Chipflächen. Der Aufwand für größere Chipfläche steigt irgend wann überproportional.
    Kurz: Auch das Konzept skaliert nicht ewig. Lösung sind verteilte NUMA-Architekturen wo weit entfernte Komponenten nur noch sehr langsam miteinander kommunizieren können. Damit das nicht das ganze System ausbremst, musst du die logisch so zusammen fassen, dass sie eben nur selten miteinander kommunizieren. Im ganz kleinen sind das Pipelines wo nur direkt mit der vorgeschalteten Komponente kommuniziert wird nächst größer Cores, die sich nicht jeden Cache teilen (aber deutlich häufiger auf ihren Cache zugreifen als auf Daten von anderen Cores). Und ganz groß eben jedem Sensor seinen eigenen Controler, der nur noch Ergebnisse weiterleitet.
    Besonders schön angucken kann man sich das am Zern, wo Sensordaten in nem 5-Stufigen Bamartigen System verarbeitet werden und jede Stufe deutlich mehr Daten bekommt als dann als Ergebnis nach oben weitergeleitet werden.

  19. Re: Gerade einen Artikel gelesen,

    Autor: GwhE 24.02.20 - 11:14

    Habe denn Artikel auch gelesen.

    Und der dort wird der Vorsprung auf 6 Jahre beziffert.

    Die 6 Jahre kommen aber daher, das deutsche Automobilhersteller erst 2025 mit ähnlichen Konzepten raus kommen werden. Hauptgrund für den Vorsprung ist, laut Artikel, das Tesla auf das definieren von Standards verzichtet und alles selbst macht.

    Der kurzzeitige Erfolg mag ihnen recht geben, dennoch bin ich persönlich davon überzeugt das Qualität sich langfristig auszahlt. Und die Industrie geschichte hat genau gezeigt, dass es eben keine gute Idee ist wenn alles aus einer Hand kommt. Innovation kommen meistens von kleinen Unternehmen, und der Verzicht auf Standards schließt diese Option fast aus. Ok da gibt's noch appel, die auch fast alleine geschafft haben, aber dazu muss man möglichst schnell zum absoluten Marktführer werden und ein Haufen Geld für Marketing ausgeben. Dazu braucht es sehr gute Produkte die zu überteuerten Preisen verkauft werden, und davon ist Tesla noch weit entfernt.

    Denke auch das Tesla sich öffnen muss, und anderen seine Technologien zu verkaufen. Aber eins ist auf jeden Fall sicher, es bleibt spannend.

  20. Re: Gerade einen Artikel gelesen,

    Autor: narfomat 24.02.20 - 11:23

    >Die deutsche Automobilindustrie saß lange auf einem verdammt hohen Ross und hat viel zu spät realisiert, dass ihre tolle Motorentechnik zum Beispiel bald bedeutungslos sein wird.

    eine aussage, die so erst mal eine these ist, und keinesfalls ein fakt. menschen die so etwas tatsaechlich glauben, haben meiner persoenlichen meinung nach west-europa oder die USA wohl entweder noch nie, oder schon sehr lange nicht mehr verlassen. oder was denkst du wann in afrika, suedamerika und weiten teilen von asien sowie indischer subkontinent elektromobilitaet bei pkw verbrennertechnologie ueberholen wird? was ist deine vermutung, WANN DAS SEIN WIRD? 20 jahre? sicher nicht... 30 jahre? 50? ernstgemeinte frage! und das sind schweinegrosse "emerging markets"...
    und dann betrachte mal, auf welchen zeitraum selbst sehr grosse konzerne langzeitstrategien anlegen... du denkst doch nicht das VW tatsaechlich einem 30 jahre plan folgt! das ist ein aktienunternehmen!

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