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nützt nur nix...

Neue Foren im Freiraum! Raumfahrt und freie Software haben jetzt einen Platz, die Games tummeln sich jetzt alle in einem Forum.
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  1. nützt nur nix...

    Autor: Rulf 01.01.22 - 13:18

    wenn tesla nicht dem arbeitgeberverband beitritt gelten auch keine tarifverträge...
    das einzige was die gewerkschaft dann tun kann, ist einen betriebsrat gründen zu helfen...

    der beitrag kostet in der regel 1% vom brutto und ist in der regel mit nem arbeits-rechtsschutz, ner privaten unfallversicherung, lohnersatz bei legalen streiks uswusf verbunden...

  2. Re: nützt nur nix...

    Autor: bplhkp 01.01.22 - 14:02

    Die IGM kann mit Tesla einen Anerkennungstarifvertrag schließen.

  3. Re: nützt nur nix...

    Autor: Rulf 01.01.22 - 14:12

    kann...tesla muß aber nicht...

  4. Re: nützt nur nix...

    Autor: Oktavian 01.01.22 - 14:41

    > Die IGM kann mit Tesla einen Anerkennungstarifvertrag schließen.

    Ja, im Prinzip schon. Und Du glaubst, Musk wird dies tun? Eher macht er das Werk in Brandenburg wieder zu.

  5. Arbeitgeberverband spielt keine Rolle

    Autor: Mingfu 01.01.22 - 15:36

    Rulf schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > wenn tesla nicht dem arbeitgeberverband beitritt gelten auch keine
    > tarifverträge...

    In dem Fall kann man die Gewerkschaft den Abschluss eines Firmentarifvertrags fordern und das auch mit Streiks untermauern. Das ist letztlich genau das, was Ver.di bei Amazon versucht. Die Frage ist halt, ob ausreichend Organisationsgrad besteht, so dass ein Streik entsprechend hohe Produktionsausfälle erzeugt, die Druck auf den Arbeitgeber ausüben. Das gelingt Ver.di bei Amazon wiederum nicht.

  6. Re: nützt nur nix...

    Autor: demon driver 01.01.22 - 17:23

    Oktavian schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > > Die IGM kann mit Tesla einen Anerkennungstarifvertrag schließen.
    >
    > Ja, im Prinzip schon. Und Du glaubst, Musk wird dies tun?

    Das wird am Ende davon abhängen, wieviele Beschäftigte dort Mitglieder sind oder noch werden und dann auch bereit sind, für einen Tarifvertrag in den Arbeitskampf zu gehen.

  7. Re: Arbeitgeberverband spielt keine Rolle

    Autor: Bermuda.06 01.01.22 - 17:37

    Mingfu schrieb:
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    > Rulf schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
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    > > wenn tesla nicht dem arbeitgeberverband beitritt gelten auch keine
    > > tarifverträge...
    >
    > In dem Fall kann man die Gewerkschaft den Abschluss eines
    > Firmentarifvertrags fordern und das auch mit Streiks untermauern. Das ist
    > letztlich genau das, was Ver.di bei Amazon versucht. Die Frage ist halt, ob
    > ausreichend Organisationsgrad besteht, so dass ein Streik entsprechend hohe
    > Produktionsausfälle erzeugt, die Druck auf den Arbeitgeber ausüben. Das
    > gelingt Ver.di bei Amazon wiederum nicht.

    Die Hauptfrage ist eher ob die IGM Leute findet, die so unzufrieden sind, dass sie ihre Arbeit niederlegen werden und gleichzeitig keine Ambitionen haben im Unternehmen eine Chance auf Beförderung zu haben.

  8. Re: Arbeitgeberverband spielt keine Rolle

    Autor: demon driver 01.01.22 - 18:06

    Bermuda.06 schrieb:
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    > Mingfu schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Rulf schrieb:
    > >
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    >
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    > > > wenn tesla nicht dem arbeitgeberverband beitritt gelten auch keine
    > > > tarifverträge...
    > >
    > > In dem Fall kann man die Gewerkschaft den Abschluss eines
    > > Firmentarifvertrags fordern und das auch mit Streiks untermauern. Das ist
    > > letztlich genau das, was Ver.di bei Amazon versucht. Die Frage ist halt, ob
    > > ausreichend Organisationsgrad besteht, so dass ein Streik entsprechend hohe
    > > Produktionsausfälle erzeugt, die Druck auf den Arbeitgeber ausüben. Das
    > > gelingt Ver.di bei Amazon wiederum nicht.
    >
    > Die Hauptfrage ist eher ob die IGM Leute findet, die so unzufrieden sind,
    > dass sie ihre Arbeit niederlegen werden

    Unzufriedenheit ist kein notwendiges Kriterium für Streikbereitschaft.

    Allein der Wunsch nach einer gewissen Einkommenssicherheit für die Zukunft, mit regelmäßigen Tarifverhandlungen, deren Ziel mindestens der Inflationsausgleich wäre, sollte Grund genug sein, und eine Tarifbindung kann dafür eher sorgen als die Tariflosigkeit, die kann gar nichts.

    > und gleichzeitig keine Ambitionen
    > haben im Unternehmen eine Chance auf Beförderung zu haben.

    Wenn die IGM bei Tesla einen Organisationsgrad auch nur annähernd so wie bei anderen Autobauern erreicht, wird sich Tesla nicht erlauben können, so viele von Beförderungen auszunehmen.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 01.01.22 18:08 durch demon driver.

  9. Re: Arbeitgeberverband spielt keine Rolle

    Autor: Rulf 01.01.22 - 18:37

    einkommensicherheit hat erstmal nix mit der gewerkschaft sondern nur mit der zahlungsfähigkeit des arbeitgebers zu tun...is die firma insolvent stehen die lohnforderungen zwar obenan, aber wenn nix mehr zu holen ist, dann gibts auch nix...

    tja und das mit dem inflationsausgleich ist auch so ne sache...meine zuständige gewerkschaft hat das in den letzten 20jahren nur ganz wenige mal geschafft...

    tariflohn zahlen die arbeitgeber auch gerne unabhängig von der gewerkschaftsmitgliedschaft...erstens weil sie's müssen(gleichbehandlungsgesetz) und zweitens weil sie nicht wollen daß alle in die gewerkschaft eintreten...

    einen tarif kann auch jeder arbeitnehmer selber aushandeln...natürlich keinen allzu guten, aber er kann...

    bei den anderen autobauern arbeitet die betriebsführung eng mit den
    gesetzlich vorgeschriebenen hauptamtlichen betriebsräten zusammen...da werden sicher auch gewerkschaftsforderungen verhandelt...

    edit: übrigens kann auch der betriebsrat tarifverträge aushandeln...



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 01.01.22 18:40 durch Rulf.

  10. Re: nützt nur nix...

    Autor: Rulf 01.01.22 - 18:39

    bei dem schlechten ruf, den sich gewerkschaften in de erarbeitet haben, wird das schwer werden...sehr schwer...

  11. Re: Arbeitgeberverband spielt keine Rolle

    Autor: Bermuda.06 01.01.22 - 18:39

    demon driver schrieb:
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    > Bermuda.06 schrieb:
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    > > Mingfu schrieb:
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    > > > Rulf schrieb:
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    > > > > wenn tesla nicht dem arbeitgeberverband beitritt gelten auch keine
    > > > > tarifverträge...
    > > >
    > > > In dem Fall kann man die Gewerkschaft den Abschluss eines
    > > > Firmentarifvertrags fordern und das auch mit Streiks untermauern. Das
    > ist
    > > > letztlich genau das, was Ver.di bei Amazon versucht. Die Frage ist
    > halt, ob
    > > > ausreichend Organisationsgrad besteht, so dass ein Streik entsprechend
    > hohe
    > > > Produktionsausfälle erzeugt, die Druck auf den Arbeitgeber ausüben.
    > Das
    > > > gelingt Ver.di bei Amazon wiederum nicht.
    > >
    > > Die Hauptfrage ist eher ob die IGM Leute findet, die so unzufrieden
    > sind,
    > > dass sie ihre Arbeit niederlegen werden
    >
    > Unzufriedenheit ist kein notwendiges Kriterium für Streikbereitschaft.
    >
    > Allein der Wunsch nach einer gewissen Einkommenssicherheit für die Zukunft,
    > mit regelmäßigen Tarifverhandlungen, deren Ziel mindestens der
    > Inflationsausgleich wäre, sollte Grund genug sein, und eine Tarifbindung
    > kann dafür eher sorgen als die Tariflosigkeit, die kann gar nichts.
    >
    > > und gleichzeitig keine Ambitionen
    > > haben im Unternehmen eine Chance auf Beförderung zu haben.
    >
    > Wenn die IGM bei Tesla einen Organisationsgrad auch nur annähernd so wie
    > bei anderen Autobauern erreicht, wird sich Tesla nicht erlauben können, so
    > viele von Beförderungen auszunehmen.

    Jemand der zufrieden und motiviert ist und mit Tesla einen gut zahlenden Arbeitgeber gefunden hat, wird sicherlich nicht einfach so streiken. Erst Recht nicht wenn er zusätzlich lukrative Aktienpakete erhält.

    Aufgrund der kurzen Dauer der Betriebszugehörigkeit und vermutlich auch einer etwas anderen mentalen Einstellung ggü dem Durchschnitt der anderen Automobilbauer gehe ich davon aus, dass da in den nächsten 3 Jahren nur ein kleiner Teil der MA streikt. Und genau diese wird man mit Sicherheit bei der nächsten Beförderungsmöglichkeit übersehen

  12. Re: Arbeitgeberverband spielt keine Rolle

    Autor: Rulf 01.01.22 - 18:44

    in meiner firma kam es vor, daß die abteilungsleiter rausgeschickt wurden, um die namen der warnstreikenden aufzuschreiben...
    leitende stellen werden hier gerne mit außenstehenden besetzt, aber nur wenn sich keine insider melden...

  13. Re: nützt nur nix...

    Autor: Oktavian 01.01.22 - 18:48

    > Das wird am Ende davon abhängen, wieviele Beschäftigte dort Mitglieder sind
    > oder noch werden und dann auch bereit sind, für einen Tarifvertrag in den
    > Arbeitskampf zu gehen.

    Auf der einen Seite ja. Andererseits wäre der Abschluss eines Tarifvertrags und die Verhandlung mit Gewerkschaften ein Zeichen für alle Werke und Landesgesellschaften innerhalb des Tesla-Konzerns. Das wird man mit aller Kraft verhindern wollen.

    Lieber machte man es wie Amazon und bezahlt die Angestellten einfach hinreichend gut, dass die Motivation einer Gewerkschaftszugehörigkeit gering ist. Zudem importiert man in relativ schnellem Wechsel Arbeiter aus dem Ausland. Und schlimmstenfalls macht man die Bude in D halt wieder zu.

  14. Re: nützt nur nix...

    Autor: ssj3rd 01.01.22 - 18:49

    Rulf schrieb:
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    > bei dem schlechten ruf, den sich gewerkschaften in de erarbeitet haben,
    > wird das schwer werden...sehr schwer...


    Die IG Metall hat einen schlechten Ruf? Im Leben nicht…

  15. Re: Arbeitgeberverband spielt keine Rolle

    Autor: demon driver 01.01.22 - 19:04

    Bermuda.06 schrieb:
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    > demon driver schrieb:
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    > > Bermuda.06 schrieb:
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    > > > Mingfu schrieb:
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    > > > > Rulf schrieb:
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    > > > > > wenn tesla nicht dem arbeitgeberverband beitritt gelten auch keine
    > > > > > tarifverträge...
    > > > >
    > > > > In dem Fall kann man die Gewerkschaft den Abschluss eines
    > > > > Firmentarifvertrags fordern und das auch mit Streiks untermauern. Das ist
    > > > > letztlich genau das, was Ver.di bei Amazon versucht. Die Frage ist halt, ob
    > > > > ausreichend Organisationsgrad besteht, so dass ein Streik entsprechend hohe
    > > > > Produktionsausfälle erzeugt, die Druck auf den Arbeitgeber ausüben. Das
    > > > > gelingt Ver.di bei Amazon wiederum nicht.
    > > >
    > > > Die Hauptfrage ist eher ob die IGM Leute findet, die so unzufrieden sind,
    > > > dass sie ihre Arbeit niederlegen werden
    > >
    > > Unzufriedenheit ist kein notwendiges Kriterium für Streikbereitschaft.
    > >
    > > Allein der Wunsch nach einer gewissen Einkommenssicherheit für die Zukunft,
    > > mit regelmäßigen Tarifverhandlungen, deren Ziel mindestens der
    > > Inflationsausgleich wäre, sollte Grund genug sein, und eine Tarifbindung
    > > kann dafür eher sorgen als die Tariflosigkeit, die kann gar nichts.
    > >
    > > > und gleichzeitig keine Ambitionen
    > > > haben im Unternehmen eine Chance auf Beförderung zu haben.
    > >
    > > Wenn die IGM bei Tesla einen Organisationsgrad auch nur annähernd so wie
    > > bei anderen Autobauern erreicht, wird sich Tesla nicht erlauben können, so
    > > viele von Beförderungen auszunehmen.
    >
    > Jemand der zufrieden und motiviert ist und mit Tesla einen gut zahlenden
    > Arbeitgeber gefunden hat, wird sicherlich nicht einfach so streiken. Erst
    > Recht nicht wenn er zusätzlich lukrative Aktienpakete erhält.
    >
    > Aufgrund der kurzen Dauer der Betriebszugehörigkeit und vermutlich auch
    > einer etwas anderen mentalen Einstellung ggü dem Durchschnitt der anderen
    > Automobilbauer gehe ich davon aus, dass da in den nächsten 3 Jahren nur ein
    > kleiner Teil der MA streikt. Und genau diese wird man mit Sicherheit bei
    > der nächsten Beförderungsmöglichkeit übersehen

    Ja, das hätten die Arbeitgeber gerne, dass die Leute schon Angst kriegen, für elementare Beschäftigteninteressen einzutreten, noch bevor der Betrieb richtig angelaufen ist. Kann natürlich sein, dass solche Angstmacherei bei manchen wirkt. Ob's so kommt, bleibt abzuwarten.

  16. Re: nützt nur nix...

    Autor: demon driver 01.01.22 - 19:14

    Rulf schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > bei dem schlechten ruf, den sich gewerkschaften in de erarbeitet haben,
    > wird das schwer werden...sehr schwer...

    Es gibt zwar überall Arbeitnehmer, die noch gegen die einzige Lobby, die sie haben, hetzen, und die nicht kapieren, dass selbst die schlechteste Gewerkschaft objektiv besser ist als gar keine Gewerkschaft (und die letztlich auch als Nichtmitglieder permanent davon profitieren, dass andere seit Jahrzehnten ihre Mitgliedsbeiträge zahlen und aktiv werden), und dass nur mehr Mitglieder Gewerkschaften stärker und besser machen könnne, aber dass ausgerechnet die IGM einen "schlechten Ruf" hätte, das wäre mir jetzt tatsächlich neu...

  17. Re: Arbeitgeberverband spielt keine Rolle

    Autor: demon driver 01.01.22 - 19:51

    Rulf schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > einkommensicherheit hat erstmal nix mit der gewerkschaft sondern nur mit
    > der zahlungsfähigkeit des arbeitgebers zu tun [...]

    Du willst uns also erzählen, dass Arbeitgeber grundsätzlich von sich aus für kaufkraftstabile Gehälter sorgen, bzw. nur dann nicht, wenn sonst Zahlungsunfähigkeit droht? Es gibt da keine Spielräume, bei denen Tarifverträge helfen könnten, sie nach oben hin zu verschieben?

    > tja und das mit dem inflationsausgleich ist auch so ne sache...meine
    > zuständige gewerkschaft hat das in den letzten 20jahren nur ganz wenige mal
    > geschafft...

    Und wenn das so war, woran liegt's? Dass zuviele Beschäftigte dort Mitglieder sind, oder doch eher zuwenige? Eine Gewerkschaft kann immer nur soviel durchsetzen, wie sie im Ernstfall an echtem Streikpotenzial aufbringen kann. Am besten ist es natürlich, sich darüber beschweren, ohne selbst jemals Mitgliedsbeitrag gezahlt zu haben, und nicht zu begreifen, dass die Gehaltsentwicklung ohne die Gewerkschaft m Zweifel noch schlechter gewesen wäre.

    > tariflohn zahlen die arbeitgeber auch gerne unabhängig von der gewerkschaftsmitgliedschaft...

    Nur, wenn sie müssen, etwa um Leute zu finden. Das ist aber auch weiterhin nur für sehr wenige Berufsbilder nötig und in manchen Regionen.

    > erstens weil sie's müssen(gleichbehandlungsgesetz)

    Hä? Den Paragraphen des AGG darfss du uns jetzt aber mal zitieren, der Arbeitgebern vorschreibt, Tariflöhne zu zahlen.

    > und zweitens weil sie nicht wollen daß alle
    > in die gewerkschaft eintreten...
    >
    > einen tarif kann auch jeder arbeitnehmer selber aushandeln...natürlich
    > keinen allzu guten, aber er kann...

    Tarifverträge können nur die Tarifparteien abschließen, Gewerkschaften und Arbeitgeberverbände oder Einzelunternehmen, das ist im Tarifvertragsgesetz geregelt.

    > bei den anderen autobauern arbeitet die betriebsführung eng mit den
    > gesetzlich vorgeschriebenen hauptamtlichen betriebsräten zusammen...da
    > werden sicher auch gewerkschaftsforderungen verhandelt...

    Was sind denn "Gewerkschaftsforderungen" in diesem Kontext, die nicht ohnehin Forderungen im Sinne der Beschäftigten wären?

    > edit: übrigens kann auch der betriebsrat tarifverträge aushandeln...

    Das wäre mir neu. Betriebsräte können Betriebsvereinbarungen abschließen; der Tarifbegriff ist meines Wissens durch das Tarifvertragsrecht den genannten Tarifparteien vorbehalten.

  18. Re: nützt nur nix...

    Autor: Oktavian 01.01.22 - 20:34

    > Es gibt zwar überall Arbeitnehmer, die noch gegen die einzige Lobby, die
    > sie haben, hetzen,

    Nein, nicht gegen Lobby, sondern gegen Schmarotzer, Minderleister und Drückeberger, die von mir und meiner Arbeitsleistung mitfinanziert werden wollen. Ich brauche niemanden, der meint, für mich und in meinem Namen sprechen zu können. Ich bin groß, ich kann das selbst.

    Wer ein kleines Licht ist, den kann ich verstehen, dass er da gerne wen anders vorschickt und dafür sogar Schutzgeld bezahlt. Aber die großen Jungs brauchen das nicht.

    > und die nicht kapieren, dass selbst die schlechteste
    > Gewerkschaft objektiv besser ist als gar keine Gewerkschaft

    Ziemlich gruselige Behauptung angesichts dessen, was sich Verdi und IGM so leisten, wie sie ihre eigenen Mitglieder verarschen, die Streikkassen für Prestigeprojekte leeren und sich von den Arbeitgebern gleichzeitig hofieren lassen.

    > letztlich auch als Nichtmitglieder permanent davon profitieren, dass andere
    > seit Jahrzehnten ihre Mitgliedsbeiträge zahlen und aktiv werden),

    Und es gibt genug, die diese Bevormundung eben nicht möchte.

  19. Re: nützt nur nix...

    Autor: demon driver 01.01.22 - 21:45

    Oktavian schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > [...] Schmarotzer, Minderleister und Drückeberger, die von mir und meiner
    > Arbeitsleistung mitfinanziert werden wollen [...]

    Genügt schon... Manchmal vergesse ich, mit wem ich rede, wenn da 'Oktavian' steht. Danke für die Selbstauskunft zur Gedächtnisauffrischung.

    Diese groteske Selbstüberschätzung von Leuten, deren Karriere immer auch mit einer Verkettung zahlreicher glücklicher Umstände zu tun hat, allein schon, dass die gewählte Berufsausbildung nach ihrer Beendigung und ohnehin im Unterschied zu den meisten anderen immer noch sehr gefragt war und blieb, mag mit etwas Glück bis zur Rente ungestraft bleiben, aber manchmal geht dann doch mal was schief auf dem Weg. Manchen selbsternannten "großen Jungs", die ihr Leben lang gegen die gehetzt haben, die sich unter anderem auch für solche Fälle einsetzen, wenn dann plötzlich doch der Arbeitgeber, der einzige Profiteur der Hetze, den längeren Hebel hat und ansetzt, würde man's ja fast wünschen... Obwohl, Einsicht ist in manchen Fällen wohl selbst dann nicht mehr zu erwarten...

  20. Re: nützt nur nix...

    Autor: Sharra 02.01.22 - 07:59

    Naja... wenn ich mir anschaue, was Verdi so alles in den letzten 20 Jahren abgesegnet hat, würde ich sagen, keine Vertretung wäre zumindest nicht schlechter gewesen, als das, was man jetzt tarifvertragsgebunden alles schlucken muss.
    Wenn die Arbeitgeber "Ausbeutung JETZT" brüllen, kreischt Verdi "JA GENAU!!" hinteher.

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