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80 MWh auf 2500 Haushalte für einen Tag

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  1. 80 MWh auf 2500 Haushalte für einen Tag

    Autor: windbeutel 16.09.16 - 22:04

    Das macht nach meiner Rechnung einen Jahresbedarf von 11.680 kWh pro Haushalt.

    WTF? Dass die Amis keine Energie sparen war mir schon bekannt, aber das ist ja locker das doppelte eines Haushalts in DE.

  2. Re: 80 MWh auf 2500 Haushalte für einen Tag

    Autor: Apfelbrot 16.09.16 - 22:27

    Ja und das kommt ziemlich gut hin.

    In den USA ist auch üblich dass zB. Klima und PCs immer durchlaufen, wird nicht ausgeschaltet. Selbst wenn man mal übers Wochenende weg ist.
    Letzteres verdanken wir dass MS den Zwangsneustart durch das Windows Update eingeführt hat.

  3. Re: 80 MWh auf 2500 Haushalte für einen Tag

    Autor: robbyflobby 17.09.16 - 00:12

    Eine kanadische Kollegin hat in ihrem 5 Personenhaushalt eine monatliche Stromrechnung von 400 Dollar. Und das bei weniger als 1/2 unseres kWh Preises.

  4. Re: 80 MWh auf 2500 Haushalte für einen Tag

    Autor: DrWatson 17.09.16 - 00:23

    windbeutel schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Das macht nach meiner Rechnung einen Jahresbedarf von 11.680 kWh pro
    > Haushalt.

    In 2014, the average annual electricity consumption for a U.S. residential utility customer was 10,932 kilowatthours (kWh), an average of 911 kWh per month. Louisiana had the highest annual consumption at 15,497 kWh per residential customer, and Hawaii had the lowest at 6,077 kWh per residential customer.

    > WTF? Dass die Amis keine Energie sparen war mir schon bekannt, aber das ist
    > ja locker das doppelte eines Haushalts in DE.

    Dafür kostet der Strom auch nur die Hälfte oder gar ein Drittel.

  5. Re: 80 MWh auf 2500 Haushalte für einen Tag

    Autor: ChMu 17.09.16 - 00:58

    windbeutel schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Das macht nach meiner Rechnung einen Jahresbedarf von 11.680 kWh pro
    > Haushalt.

    Und? Kommt doch hin?
    >
    > WTF? Dass die Amis keine Energie sparen war mir schon bekannt, aber das ist
    > ja locker das doppelte eines Haushalts in DE.

    Wenn dann solltest Du die Haushalte richtig gegenueber stellen. Also das typische Einfamilien Haus in CA nicht mit der Mietwohnung in FFM vergleichen.
    Also idR Holzhaeuser mit 300-400qm Wohnflaeche, air conditioned, kaum isoliert bei Themperaturen um die 32C, um 2kWh Pool Pumpe, Power Shower und richtig ausgestatteter Kueche. Wenn man da eine Deutsche Wohnung sieht und die 4000kWh Durchschnitts Verbrauch, wundere ich mich wo der herkommt.

    In Deutschland werden 2000l Oel im Jahr fuer Heizung verfeuert, bei 11kWh pro Liter Oel ist das doch Wahnsinn. Warum nimmt man dafuer keinen Strom?

  6. Re: 80 MWh auf 2500 Haushalte für einen Tag

    Autor: DrWatson 17.09.16 - 01:10

    ChMu schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > In Deutschland werden 2000l Oel im Jahr fuer Heizung verfeuert, bei 11kWh
    > pro Liter Oel ist das doch Wahnsinn. Warum nimmt man dafuer keinen Strom?

    Welchen Wirkungsgrad hat eine Heizung? Welchen Wirkungsgrad hat ein Kraftwerk?
    Damit sollte die Frage beantwortet sein.

  7. Re: 80 MWh auf 2500 Haushalte für einen Tag

    Autor: ChMu 17.09.16 - 01:20

    DrWatson schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > ChMu schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > In Deutschland werden 2000l Oel im Jahr fuer Heizung verfeuert, bei
    > 11kWh
    > > pro Liter Oel ist das doch Wahnsinn. Warum nimmt man dafuer keinen
    > Strom?
    >
    > Welchen Wirkungsgrad hat eine Heizung? Welchen Wirkungsgrad hat ein
    > Kraftwerk?
    > Damit sollte die Frage beantwortet sein.

    Was hat denn das damit zu tun? Strom gibts im Ueberfluss, in Deutschland werden Windfarmen runter gefahren weil man nicht weiss wohin mit dem Strom, warum speichert ihr den nicht in Speicher Oefen? Oder Autos? Land der Ingeneure und so?

    Also endliche Rohstoffe Verbrennen? Wie kann der Wirkungsgrad davon in irgend einer Weise besser sein?

  8. Re: 80 MWh auf 2500 Haushalte für einen Tag

    Autor: DrWatson 17.09.16 - 01:32

    ChMu schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > DrWatson schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > ChMu schrieb:
    > >
    > ---------------------------------------------------------------------------
    >
    > > -----
    > > > In Deutschland werden 2000l Oel im Jahr fuer Heizung verfeuert, bei
    > > 11kWh
    > > > pro Liter Oel ist das doch Wahnsinn. Warum nimmt man dafuer keinen
    > > Strom?
    > >
    > > Welchen Wirkungsgrad hat eine Heizung? Welchen Wirkungsgrad hat ein
    > > Kraftwerk?
    > > Damit sollte die Frage beantwortet sein.
    >
    > Was hat denn das damit zu tun? Strom gibts im Ueberfluss, in Deutschland
    > werden Windfarmen runter gefahren weil man nicht weiss wohin mit dem Strom,
    > warum speichert ihr den nicht in Speicher Oefen? Oder Autos? Land der
    > Ingeneure und so?

    Das hat etwas damit zu tun, dass es in Deutschland ein sogenanntes Erneuerbare-Energien-Gesetz gibt, das dafür sorgt, dass ein Überangebot an Strom (niedrigere Einnahmen) zu höheren Strompreisen (durch EEG-Umlage) führt. Deshalb ist Strom so teuer, dass gar keiner denkt ihn sinvoll zu nutzen. Dabei könnte man mit einer Wärmepumpe sehr wohl effizient mit Strom heizen.



    > Also endliche Rohstoffe Verbrennen? Wie kann der Wirkungsgrad davon in
    > irgend einer Weise besser sein?

    So funktioniert halt Planwirtschaft. :D

    Man hätte auch einfach die Anzahl der CO2-Zertifikate senken, also teurer machen, können. Dann hätten die Leute schon von alleine entsprechend gehandelt und ihr Haus in Watte eingepackt und ne Wärmepume gekauft.

    Noch was: Man hat in den 80er Jahren die tolle Idee gehabt, dass Benzin und Strom eigentlich zu billig sind und dass man doch mit einer Energiesteuer die Rentenkasse sanieren kann. Nur Heizöl und Gas hat man ausgenommen und deshalb scheinen Öl und Gas immer noch die billigste Art zum heizen zu sein.



    2 mal bearbeitet, zuletzt am 17.09.16 01:37 durch DrWatson.

  9. Re: 80 MWh auf 2500 Haushalte für einen Tag

    Autor: Ach 17.09.16 - 02:33

    Eine Steuer ist am einfachsten und am effizientesten, da ist sich die Welt eigentlich einig. Einzig der Industrie Lobbyismus steht dem im Weg. Diese absurde Strompreisbindung hat übrigens Gabriel auf dem Gewissen, als ehemaliger SPD Umweltminister(ja, unglaublich unvorstellbar aber trotzdem wahr. Gabriel ist ein noch dramatischerer Katastrophenerfinder als Öttinger).

    Nicht steht einem Prinzip im Weg, wie es in Dänemark stattfindet. Dort gibt es keinen Festpreis, sondern eine feststehende Preisdifferenz vom Ökostrom zum fossil erzeugten Strom. Sinkt also der Börsenpreis, sinkt der EE Anteil automatisch mit. So etwas geht hier nicht, weil dass die EEs wieder attraktiver machen würde. Diese Regierung und ganz besondere Gabriel hat sich fest gefressen und kommt nicht mehr los.

    Und ja genau, Wärmepumpen sind die Antwort.

  10. Re: 80 MWh auf 2500 Haushalte für einen Tag

    Autor: DrWatson 17.09.16 - 02:45

    Ach schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Eine Steuer ist am einfachsten und am effizientesten, da ist sich die Welt
    > eigentlich einig.

    Was genau meinst du mit "Steuer"?


    > Nicht steht einem Prinzip im Weg, wie es in Dänemark stattfindet.

    Naja, Dänemark ist eines der wenigen Länder wo Strom noch teurer ist als hier. Da lohnen sich die Wärmepumpen erst recht nicht.

  11. Re: 80 MWh auf 2500 Haushalte für einen Tag

    Autor: oxybenzol 17.09.16 - 03:17

    DrWatson schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ach schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Eine Steuer ist am einfachsten und am effizientesten, da ist sich die
    > Welt
    > > eigentlich einig.
    >
    > Was genau meinst du mit "Steuer"?
    >
    > > Nicht steht einem Prinzip im Weg, wie es in Dänemark stattfindet.
    >
    > Naja, Dänemark ist eines der wenigen Länder wo Strom noch teurer ist als
    > hier. Da lohnen sich die Wärmepumpen erst recht nicht.
    >

    Bei 1,5¤ pro Liter Heizöl, dürfte Strom wohl billiger sein. Das ist dann auch gleichzeitig mit Steuer gemeint. Davon ab, seit 2013 ist es verboten Ölheizungen in Neubauten zu installieren und ab 2016 auch in Bestandsbauten, wenn Fernwärme oder Gas vorhanden ist. In Deutschland kann man sich das selbst 2030 nicht vorstellen. Wobei ich solche Regelungen zumindest für Bundesländer mit viel potentieller Windenergie für sinnvoll halte, denn das ist ja auch der Grund für die Regelung in Dänemark.

  12. Re: 80 MWh auf 2500 Haushalte für einen Tag

    Autor: GangnamStyle 17.09.16 - 08:48

    Wärmepumpen lohnen sich trotzdem, weil dort auch die Heizöl- und -gaspreise hoch sind (hohe Importkosten). Wärmepumpen holen sich den größten Teil der Wärme aus der Umgebung - daher darf man den Strom nicht 1:1 in Wärme umrechnen (wie bei einem Heizstab). Das ist auch der Grund, warum besonders in skandinavischen Ländern Wärmepumpen verbreitet sind.

  13. Re: 80 MWh auf 2500 Haushalte für einen Tag

    Autor: Ach 17.09.16 - 11:20

    >Was genau meinst du mit "Steuer"?

    Eine CO2 Steuer, eine steuerliche Abgabe pro emittierter Tonne CO2.

    >Naja, Dänemark ist eines der wenigen Länder wo Strom noch teurer ist als hier. Da lohnen sich die Wärmepumpen erst recht nicht.

    Der Strompreis in Dänemark war traditionell schon immer sehr hoch. Das kann man nicht einfach dem kursgebundenen Ökoaufschlag anheften, ganz im Gegenteil. Bindet dieses System die EE Produzenten doch endlich in die Dynamik der Börsenkurse mit ein, fördert wirtschaftsstrategisches Denken(Investments in Speichersysteme z.B., um Anteile der produzierten Energie erst dann abzugeben wenn es mehr Geld dafür gibt) und schützt endlich vor dem kontraintuitiven, absurden und tatsächlich überflüssigen Preisanstieg bei niedrigem Börsenpreis.


    Immer auch schön zwischen Endkunden- und Industriepreisen unterscheiden. Der Industriestrom in Deutschland ist in den letzten Jahren eingebrochen. Unternehmen kaufen Industriestrom so günstig wie seit Jahren nicht mehr, während den Endkunden ein künstlich erzeugter Preisanstieg aufgebürdet wird. Hier mal die Schere zwischen der tatsächlichen an die EE Betreiber vergüteten Summen und der real eingeforderten EEG Umlage, wie die sich seit Gabriels Ausgleichsregelung öffnete:



    Zitat:
    Trotz der zunehmenden Anzahl "privilegierter Letztverbraucher" entwickelte sich die EEG-Abrechnung bis 2009 – als sie zum letzten Mal nach der alten Methode erfolgte – einigermaßen proportional zu Strommengen und Vergütungen. Sie stieg sogar deutlich weniger als die Vergütungen. Die Grafik läßt nebenbei erkennen, daß seit 2008 die Vergütungen schneller zunehmen als die Einspeisungen. Dies dürfte hauptsächlich auf den starken Zubau an Solaranlagen zurückzuführen sein, deren Einspeisung im Vergleich zur Höhe der Förderung gering ist. Der schlagartige Anstieg der EEG-Umlage ab 2010 läßt sich damit aber nicht erklären. Er fällt sicher nicht zufällig mit der Anwendung der neuen Ausgleichsregelung zusammen.

    Siehe: ENERGIE-CHRONIK

    > http://www.udo-leuschner.de/energie-chronik/120701d1.htm

  14. Re: 80 MWh auf 2500 Haushalte für einen Tag

    Autor: DrWatson 17.09.16 - 14:41

    Ach schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > >Was genau meinst du mit "Steuer"?
    >
    > Eine CO2 Steuer, eine steuerliche Abgabe pro emittierter Tonne CO2.

    Ja das halte ich auch für richtig, direkt beim CO2 anzusetzen und nicht zu versuchen, alles mit zehntausend Einzelregeln micromanagen zu wollen.

    So ein System haben wir ja bereits in Europa (CO2-Zertifikate).

    > Immer auch schön zwischen Endkunden- und Industriepreisen unterscheiden.
    > Der Industriestrom in Deutschland ist in den letzten Jahren eingebrochen.
    > Unternehmen kaufen Industriestrom so günstig wie seit Jahren nicht mehr,
    > während den Endkunden ein künstlich erzeugter Preisanstieg aufgebürdet
    > wird.

    Der Industriestrom ist aber nur für einige privilegierte Unternehmen günstiger geworden Für alle anderen ist es teurer geworden: [www.vda.de]

  15. Re: 80 MWh auf 2500 Haushalte für einen Tag

    Autor: Ach 17.09.16 - 16:22

    >Der Industriestrom ist aber nur für einige privilegierte Unternehmen günstiger geworden Für alle anderen ist es teurer geworden: [www.vda.de]

    Hätte ich nicht gedacht, dass der Industriestrompreis "nur plateaut. Ich dachte der fällt mehr ab. Wobei man auch hier sehr vorsichtig sein muss, denn auch aus dieser Grafik geht nicht hervor, wieviel der EEG Steuereinnahmen tatsächlich den EEG Strom Lieferant vergütet werden. Auch finden in der Vergütung so makabere Dinge statt, wie die, dass Firmen, die in Solaranlagen investierten, für ihren ab dem Moment am aller umweltfreundlichst produzierten Strom in diese Steuer einzahlen müssen, während bestimmte Industrien mit eigenen Verbrennungskraftwerken von dieser Umwelt befreit sind.

    Bei uns müsste man erst mal die ganzen Widersprüche und die Intransparenz entsorgen. Allerdings ist es genau diese Intransparenz hinter der die Kraftwerksindustrie ihren Mumenchance abhält.

  16. Re: 80 MWh auf 2500 Haushalte für einen Tag

    Autor: gadthrawn 19.09.16 - 06:35

    ChMu schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > windbeutel schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Das macht nach meiner Rechnung einen Jahresbedarf von 11.680 kWh pro
    > > Haushalt.
    >
    > Und? Kommt doch hin?
    > >
    > > WTF? Dass die Amis keine Energie sparen war mir schon bekannt, aber das
    > ist
    > > ja locker das doppelte eines Haushalts in DE.
    >
    > Wenn dann solltest Du die Haushalte richtig gegenueber stellen. Also das
    > typische Einfamilien Haus in CA nicht mit der Mietwohnung in FFM
    > vergleichen.
    > Also idR Holzhaeuser mit 300-400qm Wohnflaeche, air conditioned, kaum
    > isoliert bei Themperaturen um die 32C, um 2kWh Pool Pumpe, Power Shower und
    > richtig ausgestatteter Kueche. Wenn man da eine Deutsche Wohnung sieht und
    > die 4000kWh Durchschnitts Verbrauch, wundere ich mich wo der herkommt.
    >
    > In Deutschland werden 2000l Oel im Jahr fuer Heizung verfeuert, bei 11kWh
    > pro Liter Oel ist das doch Wahnsinn. Warum nimmt man dafuer keinen Strom?

    Mit Strom Heizen ist irre ineffizient. War mal in den achzigern stark subventioniert, Nachtstrom für Nachtspeicher. Selbst die grünen Haben begriffen wird dreckig Heizen mit Strom ist. Neben anderen blöden Effekten.

  17. Re: 80 MWh auf 2500 Haushalte für einen Tag

    Autor: gadthrawn 19.09.16 - 12:40

    GangnamStyle schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wärmepumpen lohnen sich trotzdem, weil dort auch die Heizöl- und -gaspreise
    > hoch sind (hohe Importkosten). Wärmepumpen holen sich den größten Teil der
    > Wärme aus der Umgebung - daher darf man den Strom nicht 1:1 in Wärme
    > umrechnen (wie bei einem Heizstab). Das ist auch der Grund, warum besonders
    > in skandinavischen Ländern Wärmepumpen verbreitet sind.

    Wärmepumpen lohnen sich meist nicht. Zumindest nicht in Deutschland.

    Damit sie in Deutschland (hier und heute also) weniger CO2-Erzeugung wie eine Gasheizung haben - müssten sie eine Jahresarbeitszeit von 4 haben. Luftwärmepumpen häufig um 2,2 -2,6 , Erwärmepumpen auch oft nur um 3,3. Ansonsten kommt bei der Stromerzeugung mehr CO2 zusammen, wie du mit einer Gastherme verbrauchst.

    Du findest auch unheimlich viele Berichte bei denen die Wärmepumpe eben hier in D nicht ausreicht, um es angenehm warm zu haben. Und nur weil eine Heizung bescheiden ist sehe ich keinen Grund in einer Wohnung eine Jacke zu tragen. Heizung ist dazu gedacht zu heizen.

    Warum ist das z.B. in Finnland egal? - Strom ist billig und per Wasserkraft gewonnen. Man heizt einfach mit mehr Energie.

    Mal davon abgesehen: die Wärmepumpe kennen viele aus dem Kühlschrank - nur eben nicht unter dem Namen - spätestens da sollte es manchen dämmern wie viel Strom elektrische Wärmeänderungen bedeuten.

  18. Re: 80 MWh auf 2500 Haushalte für einen Tag

    Autor: ChMu 19.09.16 - 13:52

    gadthrawn schrieb:
    >
    > Mit Strom Heizen ist irre ineffizient. War mal in den achzigern stark
    > subventioniert, Nachtstrom für Nachtspeicher. Selbst die grünen Haben
    > begriffen wird dreckig Heizen mit Strom ist. Neben anderen blöden Effekten.

    Welche bloeden Effekte?
    Wie kann es inefficent sein, ueberfluessigen Wind Strom zum heizen zu nehmen aber Gas/Oel zu verbrennen ist effizient? Also man stellt die Windturbine ab da man ja nichts fuer den Strom bekommt und verfeuert einen endlichen Rohstoff mit Tonnen CO2 und anderen Abgasen? Was ist an Wind,Wasser,Solar, Pumpspeicher und Biogas Strom denn so dreckig das die Alternative 2000l Oeltanks im Keller sind?
    Im Sommer das gleiche, statt den Solarstrom zum kuehlen zu nehmen welcher just zur Mittagszeit am meissten vorkommt werden diese Kraftwerke lieber vom Netz genommen damit das traege Braunkohle Kraftwerk weiter die Luft verpesten kann?

  19. Re: 80 MWh auf 2500 Haushalte für einen Tag

    Autor: Ach 19.09.16 - 15:04

    gadthrawn schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > GangnamStyle schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Wärmepumpen lohnen sich trotzdem, weil dort auch die Heizöl- und
    > -gaspreise
    > > hoch sind (hohe Importkosten). Wärmepumpen holen sich den größten Teil
    > der
    > > Wärme aus der Umgebung - daher darf man den Strom nicht 1:1 in Wärme
    > > umrechnen (wie bei einem Heizstab). Das ist auch der Grund, warum
    > besonders
    > > in skandinavischen Ländern Wärmepumpen verbreitet sind.
    >
    > Wärmepumpen lohnen sich meist nicht. Zumindest nicht in Deutschland.
    >
    > Damit sie in Deutschland (hier und heute also) weniger CO2-Erzeugung wie
    > eine Gasheizung haben - müssten sie eine Jahresarbeitszeit von 4 haben.
    > Luftwärmepumpen häufig um 2,2 -2,6 , Erwärmepumpen auch oft nur um 3,3.
    > Ansonsten kommt bei der Stromerzeugung mehr CO2 zusammen, wie du mit einer
    > Gastherme verbrauchst.
    >
    > Du findest auch unheimlich viele Berichte bei denen die Wärmepumpe eben
    > hier in D nicht ausreicht, um es angenehm warm zu haben. Und nur weil eine
    > Heizung bescheiden ist sehe ich keinen Grund in einer Wohnung eine Jacke zu
    > tragen. Heizung ist dazu gedacht zu heizen.
    >
    > Warum ist das z.B. in Finnland egal? - Strom ist billig und per Wasserkraft
    > gewonnen. Man heizt einfach mit mehr Energie.
    >
    > Mal davon abgesehen: die Wärmepumpe kennen viele aus dem Kühlschrank - nur
    > eben nicht unter dem Namen - spätestens da sollte es manchen dämmern wie
    > viel Strom elektrische Wärmeänderungen bedeuten.

    Wärmepumpen lohnen sich doch wieder, indem man sie mit Energie von einer KWK Anlage betreibt. Damit ist sichergestellt, dass in jeder Situation ein Teil der Wärme von Außen in die Wohnung transportiert wird anstatt diesen durch Verbrennung zu erzeugen. Gibt es inzwischen nicht sogar die Trennung der Begriffe in elektrisch- bzw. gasbetrieben Wärmepumpen? Am Ende des Tages kommt es einfach immer auf die Herkunft des Stromes an. Wenn die Pumpe des Nachts mit am Tage gewonnenen Sonnenstrom betrieben wird, dann gewinnt die auch jeden Vergleich mit einer Brennwertheizung.

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