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Subvention?

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  1. Subvention?

    Autor: chewbacca0815 24.11.17 - 07:50

    Offensichtlich wollen die Herren den politischen Gutmenschensprech aufrechterhalten durch Verwendung von Begriffen wie "Subvention". Diesel wurden und wird nicht subventioniert! Auf Diesel wird ein etwas geringerer Steuersatz erhoben als auf Benzin, was hauptsächlich dem Transportgewerbe geschuldet war und ist. Es wäre wünschenswert, wenn endlich dieses ökofaschistoide Dummgeschwätze aufhören würde.

    Sorry, aber da kann einem echt der Hut hochgehen!

  2. Re: Subvention?

    Autor: stulle 24.11.17 - 07:54

    +1

    Es ist einfach nur lächerlich. Man könnte auch gleich die Mehrwertsteuer erhöhen, da die höheren Dieselpreise letztendlich auch nur auf den Verbraucher umgelagert werden, wenn die Transportkosten für alles teuerer werden. Somit wird einfach alles teuerer.

  3. Re: Subvention?

    Autor: Workoft 24.11.17 - 08:07

    Subventionen sind von der Allgemeinheit getragene Kosten. Ob diese nun die Form direkter Bezuschussung haben oder ob die Allgemeinheit Folgekosten durch Umweltschäden übernimmt, ist dabei unerheblich. Wenn also die Steuern pro Liter Diesel nicht die Schäden abdecken, dann wird Diesel subventioniert. Um die Subventionen abzuschaffen muss man die Steuern erhöhen.

    Kohlekraftwerke und Atomkraftwerke werden ebenfalls subventioniert.

    Die Finanzierung erneuerbarer Energien geht dagegen über eine verbrauchsabhängige Umlage und ist damit keine Subvention.

    Eine E-Auto Kaufprämie ist wiederum eine Subvention.

  4. Re: Subvention?

    Autor: chewbacca0815 24.11.17 - 08:19

    Workoft schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Die Finanzierung erneuerbarer Energien geht dagegen über eine verbrauchsabhängige Umlage und ist damit keine Subvention.

    ROFL! Schon mal was von der EEG-Umlage und der ganz offen als solche benannte Investitionssubventionierung für Photovoltaikanlagen gehört? Man kann sich echt alles schönreden...

  5. Re: Subvention?

    Autor: jmhk1103 24.11.17 - 08:21

    "Die Finanzierung erneuerbarer Energien geht dagegen über eine verbrauchsabhängige Umlage und ist damit keine Subvention. "

    Die Produktion wird aber SUBVENTIONIERT, da es das EEG gibt und die Wind/Solar Anlagen ihren Strom einfach mit Zulage ins Netz pumpen dürfen ohne an der Strombörse einen schlechten Preis zu bekommen.

    "Papa, wann komme ich wieder ins Internet?" "Wenn die Sonne wieder raus kommt oder der Wind weht ;-)"
    Kinder werden bald wieder draußen Spielen!

  6. Re: Subvention?

    Autor: Darkdroid 24.11.17 - 09:20

    Wären die Schäden durch Diesel tatsächlich so hoch müssten wir ja schlimmere Verhältnisse haben als Länder, in denen Diesel nicht den gleichen Stellenwert hat wie bei uns.

    Eine Subvention ist ein Eingriff in den Markt um ein gewisses Verhalten zu erzielen. Eine Dieselsubvention wäre also ein Kaufanreiz durch den Staat um die Leute dazu zu bringen Dieselfahrzeuge zu kaufen. Eine reduzierte Steuer ist KEINE Subvention, schließlich ist die Mineralösteuer nicht dazu da um die Mobilität zu erhöhen sondern um Einnahmen zu generieren (Einnahmen ca. 15 Mrd. ¤, Ausgaben für den Verkehr ca. 7.5 Mrd ¤). Eine Subvention wäre erst dann gegeben, wenn ZUSÄTZLICHES Geld in Diesel gepumpt wird...

    Wenn ein Gutachter also in diesem Kontext von "Subvention" redet disqualifiziert ihn das bereits von der Thematik.

  7. Re: Subvention?

    Autor: jsm 24.11.17 - 09:23

    Ein wirklich selten dämlicher Schwachsinn den Golem hier verbreitet. Es ist nicht nur so das wir viel zu viel Steuern auf Diesel selbst bezahlen, es ist auch so das Diesel-KFZ zusätzlich noch höher besteuert werden als Benziner.

    Mit "Subventionen" hat das rein gar nichts zu tun. Das der allergrößte Teil dieser Einnahmen nicht mal der Infrastruktur bzw. dem Verkehr zugute kommt ist auch noch so eine Sache....

  8. Re: Subvention?

    Autor: oxybenzol 24.11.17 - 09:43

    Darkdroid schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wären die Schäden durch Diesel tatsächlich so hoch müssten wir ja
    > schlimmere Verhältnisse haben als Länder, in denen Diesel nicht den
    > gleichen Stellenwert hat wie bei uns.
    >
    > Eine Subvention ist ein Eingriff in den Markt um ein gewisses Verhalten zu
    > erzielen. Eine Dieselsubvention wäre also ein Kaufanreiz durch den Staat um
    > die Leute dazu zu bringen Dieselfahrzeuge zu kaufen. Eine reduzierte Steuer
    > ist KEINE Subvention, schließlich ist die Mineralösteuer nicht dazu da um
    > die Mobilität zu erhöhen sondern um Einnahmen zu generieren (Einnahmen ca.
    > 15 Mrd. ¤, Ausgaben für den Verkehr ca. 7.5 Mrd ¤). Eine Subvention wäre
    > erst dann gegeben, wenn ZUSÄTZLICHES Geld in Diesel gepumpt wird...
    >
    > Wenn ein Gutachter also in diesem Kontext von "Subvention" redet
    > disqualifiziert ihn das bereits von der Thematik.

    Es ist zwangsläufig immer eine Subvention, wenn der Staat den Markt so weit manipuliert, so dass ein Produkt atraktiver wird als ein anderes. Dabei ist es irrelevant, ob man ein Produkt teurer macht oder ein anderes billiger.

    Warum der Staat damals Diesel attraktiver machen wollte, weiß ich nicht. Ich weiß aber, dass mein Vater damals 2 Jahre die KFZ-Steuer erlassen wurde, weil er einen Diesel-PKW gekauft hat.

  9. Re: Subvention?

    Autor: Clown 24.11.17 - 09:44

    Darkdroid schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wären die Schäden durch Diesel tatsächlich so hoch müssten wir ja
    > schlimmere Verhältnisse haben als Länder, in denen Diesel nicht den
    > gleichen Stellenwert hat wie bei uns.

    Das lässt sich ja nun so pauschal schlecht vergleichen. In anderen Ländern gelten andere Grenzwerte (sofern überhaupt vorhanden!), sowohl von der Verursacherseite (Abgase z.B. durch defekte oder technisch veraltete Fahrzeuge) als auch beim Absolutwert (Messungen am Straßenrand).

    > Eine Subvention ist ein Eingriff in den Markt um ein gewisses Verhalten zu
    > erzielen. Eine Dieselsubvention wäre also ein Kaufanreiz durch den Staat um
    > die Leute dazu zu bringen Dieselfahrzeuge zu kaufen.

    Real passiert aber genau das doch schon seit vielen Jahren: Die Käufer sehen nur die Spritpreise und sind damit bereits dem Diesel anhängig. Dass sie nur 8000km im Jahr fahren und sich deshalb der höhere Kaufpreis kaum mehr amortisieren kann, interessiert praktisch niemanden. Rechnen auf Grundschulniveau ist den meisten schon zu hoch ;)

    > Eine reduzierte Steuer
    > ist KEINE Subvention, schließlich ist die Mineralösteuer nicht dazu da um
    > die Mobilität zu erhöhen sondern um Einnahmen zu generieren (Einnahmen ca.
    > 15 Mrd. ¤, Ausgaben für den Verkehr ca. 7.5 Mrd ¤). Eine Subvention wäre
    > erst dann gegeben, wenn ZUSÄTZLICHES Geld in Diesel gepumpt wird...

    Aber letztlich ist doch egal, ob ich den Umweg gehe und nachträglich Geld reinpumpe oder von vorn herein die Abgaben verringere. Klar, das eine ist direkt und das andere indirekt, aber der Effekt ist doch der selbe.

    Blizzard: "You guys don't have phones?" ~ Bethesda: "You guys don't have friends?" ~ EA: "You guys don't have wallets?"

  10. Re: Subvention?

    Autor: PiranhA 24.11.17 - 10:18

    oxybenzol schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Warum der Staat damals Diesel attraktiver machen wollte, weiß ich nicht.
    > Ich weiß aber, dass mein Vater damals 2 Jahre die KFZ-Steuer erlassen
    > wurde, weil er einen Diesel-PKW gekauft hat.

    Man hat halt nur auf den CO2 Ausstoß geschaut und da hat der Diesel nachweislich Vorteile gegenüber dem Benziner, aufgrund der höheren Energiedichte.
    Das Problem ist halt einfach, dass jahrelang die Grenzwerte in bestimmten Bereichen zu lasch waren und in der Praxis um ein Vielfaches gerissen wurden und weiterhin werden. Insbesondere die Euro 5 Diesel sind ja das Problem.
    Die Autos sind jetzt auf der Straße und die wird man halt nicht so einfach los. Da sind Abwrackprämien wie aktuell schon der richtige Weg, damit die Autos nicht auf dem Gebrauchtmarkt landen.

  11. Re: Subvention?

    Autor: sampleman 24.11.17 - 10:53

    oxybenzol schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Warum der Staat damals Diesel attraktiver machen wollte, weiß ich nicht.
    > Ich weiß aber, dass mein Vater damals 2 Jahre die KFZ-Steuer erlassen
    > wurde, weil er einen Diesel-PKW gekauft hat.

    Dieseltreibstoff wird aus zwei Gründen niedriger besteuert als Benzin:

    1. der gewerbliche Güter- und Personenverkehr basiert auf Diesel. Würde Diesel deutlich teurer, wäre das ein Wettbewerbsnachteil gegenüber anderen EU-Ländern. Es würde auch den Tanktourismus fördern. Heute fahren Fernlaster schon mit Tanks mit 1.000 Liter und mehr rum, die könnten die dann auch woanders füllen.

    2. Dieseltreibstoff ist dasselbe wie Heizöl. Aus politischen Gründen wird Heizöl aber deutlich niedriger besteuert als Kraftstoff. Man kann seinen Diesel-Wagen problemlos mit Heizöl fahren, das ist aber Steuerhinterziehung. Je größer der Preisunterschied zwischen Diesel und Heizöl wird, desto größer ist der Anreiz für illegale Praktiken. Das ist ähnlich wie mit der Tabaksteuer: Wenn man Zigaretten noch teurer macht, steigt der Anreiz für Zigarettenschmuggel. Man sollte in dem Zusammenhang auch nicht vergessen, dass die Kosten für Pkw-Kraftstoff in Europa ohnehin schon zu den höchsten weltweit(!) gehören, nur in Hongkong ist Sprit noch teurer.

    Bis in die 70er Jahre hinein war Diesel für private Autos kein Thema. Sprit war billig, und Diesel-Autos waren laut und lahm. Das mit dem billigen Sprit hat sich dann schnell geändert (Ölkrise, Opec-Kartell, 1. Golfkrieg). Außerdem brachten VW, Mercedes und Peugeot Dieselmotoren für Pkw mit Turbo-Aufladung auf den Markt, die mit Benzinern konkurrieren konnten. Da hat man dann, um weiterhin die vergleichsweise niedrigen Steuersätze auf Diesel beibehalten zu können, den Kfz-Steuersatz auf Diesel-Pkw erhöht. Für Nutzfahrzeuge hat sich das nicht ausgewirkt, denn die wurden ohnehin schon immer nach Gewicht besteuert.

    Die Diesel-Bevorzugung hat auch etwas mit den wechselnden Schwerpunkten in der Umweltpolitik zu tun. In den 80er Jahren standen Kohlenmonoxyd, Schwefeldioxid und Bleitetraethyl auf der Agenda, alles verursacht von Benzinern, die verbleiten Sprit fraßen und keinen Kat hatten. Das hat der Welt das bleifreie Benzin und den Dreiwegekat gebracht - Diesel waren davon nicht betroffen. In den 90ern rückte der Kraftstoffverbrauch allgemein in den Fokus. Hier haben Diesel einen Vorteil, weil ein Liter Diesel mehr Energie enthält als ein Liter Benzin. Ende der 90er wurden Steuergeschenke für Autos rausgehauen, die besonders wenig verbrauchten. Echte "Dreiliterautos" wurden über die Kfz-Steuer subventioniert - so hat dein Vater vermutlich seine Kfz-Steuer eingespart, denn ein Dreiliterauto geht nur mit einem Dieselmotor. Außerdem wurden in immer kürzeren Abständen neue Grenzwerte für Emissionen rausgehauen. Deren Einführung überließ man aber nicht dem Zug der technischen Innnovation, sondern forcierte sie über Subventionen: Wer ein neues Auto mit aktueller Emissionsklasse kaufte, wurde durch eine geringe Kfz-Steuer belohnt, im Gegenzug stiegen die Kfz-Steuern für Autos mit alten Emissionsklassen. Das war eine dreiste Vermögensumverteilung von unten nach oben, denn wer ein altes Auto fuhr, musste mehr Kfz-Steuern zahlen, ohne dass er beim Kauf eines neuen Autos so viel gespart hätte, dass es sich lohnt. Und wer viel Geld hat, der hat ohnehin ein neues Auto. Ob es sich umweltmäßig lohnt, ohne Not ein kat-loses Auto zu verschrotten und durch eins mit Kat zu ersetzen, da kann man auch drüber streiten.

  12. Re: Subvention?

    Autor: chewbacca0815 24.11.17 - 10:54

    Clown schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Das lässt sich ja nun so pauschal schlecht vergleichen.

    Selbstverständlich lässt sich das direkt vergleichen! Schau Dich doch einfach mal um und halte Deine Nase in den Wind, bei uns, in Paris, in Hongkong, in Peking, in Dehli, wo auch immer. Du wirst sofort merken, dass das "Diesel-ist-pöse" Geflame völliger Schwachsinn ist. Dank der Ökofaschisten treiben wir gerade eine nicht existente Sau durch's Dorf. Diese ganze Thematik rund um die Besteuerung von Diesel führt am Ende nur zu explodierenden Lebenshaltungskosten auf dem Rücken der "kleinen Leute". LKWs sind per se wesentlich umweltschonender als PKWs hinsichtlich der Abgase. Man müsste, um gerecht zu sein, eigentlich ein Fahrverbot für Benziner erlassen, da diese über die Maßen am Feinstaubausstoss Schuld sind. Dieser Humbug um NOx ist völlig an den Haaren herbeigezogen, da die MAK-Werte bei 950 mg liegen, PKW aber einen Grenzwert von 40 mg am grünen Tisch aufgedrückt bekamen. Hinterfrage erst einmal diese Regularien.

    > Real passiert aber genau das doch schon seit vielen Jahren: Die Käufer sehen nur die Spritpreise und sind damit bereits dem Diesel anhängig. Dass sie nur 8000km im Jahr fahren und sich deshalb der höhere Kaufpreis kaum mehr amortisieren kann, interessiert praktisch niemanden. Rechnen auf Grundschulniveau ist den meisten schon zu hoch ;)

    So ein Unsinn! Es macht gerade hier einen enormen Unterschied, ob ich mit 400 Euro KFZ-Steuer im Jahr belastet werden oder einen Benziner für lau fahre. Übertrage bitte nicht Deine Milchmädchenrechnungen auf die Allgemeinheit.

    > Aber letztlich ist doch egal, ob ich den Umweg gehe und nachträglich Geld reinpumpe oder von vorn herein die Abgaben verringere.

    Zu Zeiten der echten Minerölbesteuerung war festgeschrieben, dass deren Einnahmen in die Erhaltung und den Ausbau der Straßeninfrastruktur zu fließen hat. Dass unsere Politiker mit der Zeit die Einnahmen der verwendungsbezogenen Minerölsteuer in eine allgemeine Energiesteuer umgeschrieben haben, um mit deren Einnahmen systemrelevanten Zockerbanken in Griechenland und Zypern zu retten, ist eine andere Geschichte. Von "Abgaben verringern" war niemals die Rede! Diesel hatte von vorn herein einen geringern Mineralölsteuersatz als Benzin, Punkt.

    Im gleichen Zug kannst Du ja gegen Kaviar-Subventionierung vorgehen! Kaviar hat derzeit auch nur 7% Mehrwertsteuer, hebt den Satz auf 19%! Stopp Kaviar-Suventionen!

  13. Re: Subvention?

    Autor: tschick 24.11.17 - 11:35

    Danke für diesen Beitrag, chewbacca.
    Der Narrativ der Subventionierung impliziert eine mögliche Vergänglichkeit, und nur darauf soll's hinauslaufen. Auf die Idee, Benziner seien aufgrund ihrer höheren CO2 Emissionen strafbesteuert (wer setzt den Maßstab?) kommt ja keiner, könnte ja bedeuten, dass die Steuer auf das Niveau von Diesel absenkbar wäre:
    Immerhin sind Benziner heute um ein Vielfaches sauberer/effizienter als vor 20 Jahren, da brauch's kein Messgerät, um den gewaltigen Unterschied in Sachen Luftqualität allein durch die Nase wahrnehmen zu können.

    Die Berichterstattung seit dem Dieselgate hat uns ganz schön "genudgt", sag ich euch.

  14. Re: Subvention?

    Autor: AmpMan 24.11.17 - 11:45

    @Workoft Glaubst du ernsthaft daran, dass die EEG Umlage verbrauchsabhängig ist?
    Mal drüber nachdenken wer die Umlage zahlt.......
    Die Industrie nicht, Privatleute mit Fotovoltaik Anlage auf dem Dach bekommen eine garantierte Einspeisevergütung.

    Bleiben als Nettozahler die Leute, die keine Fotovoltaik Anlage auf dem Dach ihres Eigenheims haben. Das sind natürlich die, mit dem höchsten Einkommen, oder hab ich da was falsch verstanden?
    Das EEG ist planwirtschaftlicher Unsinn. Mangelnder Sachverstand und Ignoranz werden uns leider weitere hunderte Milliarden Kosten und die Landschaft weiter mit Windrädern und Maiswüsten verschandeln.

  15. Re: Subvention?

    Autor: PearNotApple 24.11.17 - 11:48

    chewbacca0815 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Offensichtlich wollen die Herren den politischen Gutmenschensprech
    > aufrechterhalten durch Verwendung von Begriffen wie "Subvention". Diesel
    > wurden und wird nicht subventioniert! Auf Diesel wird ein etwas geringerer
    > Steuersatz erhoben als auf Benzin, was hauptsächlich dem Transportgewerbe
    > geschuldet war und ist. Es wäre wünschenswert, wenn endlich dieses
    > ökofaschistoide Dummgeschwätze aufhören würde.
    >
    > Sorry, aber da kann einem echt der Hut hochgehen!

    Das Niveau Deines Sprachschatzes ist wohl so hoch wie Deine Argumentation. Wenn Diesel weniger besteuert wird als Benzin, wie nennen wir die Differenz? Begünstigung? Es ist ja eine Art Subvention, oder? Prof. Dudenhöffer hat es mal in seinem Buch genauer kalkuliert, wie viel dem Staat durch die Maßnahme verloren gegangen ist. Diese Subvention war nicht nur zum Wohle der Transportgewerbe geschuldet, sondern war/ist für die deutsche Autoindustrie, die auf Diesel-Technologie gesetzt haben.

    Kannst Du mal erklären was "ökofaschistoid" ist? Ist es das, wenn man um die Gesundheit von Stadtbewohnern, die unter zu starker Stickoxid-Belastung leben müssen, sorgen? Ist das Dummgeschwätz, wenn die Stickoxid-Belastungen in manchen Großstädten die Grenzwerte etliche Male im Jahr überschreiten?

  16. Re: Subvention?

    Autor: chewbacca0815 24.11.17 - 12:16

    PearNotApple schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ist es das, wenn man um die Gesundheit von Stadtbewohnern, die unter zu starker Stickoxid-Belastung leben müssen, sorgen? Ist das Dummgeschwätz, wenn die Stickoxid-Belastungen in manchen Großstädten die Grenzwerte etliche Male im Jahr überschreiten?

    Welchen Grenzwert meinst Du jetzt? Den Grenzwert für die MAK oder den am Politikerstammtisch aus der Luft gegriffenen für den Auspuff? Und, ja, genau diese Argumentationsführung meine ich.

  17. Re: Subvention?

    Autor: Dwalinn 24.11.17 - 13:13

    Das der Diesel umweltschädlicher ist als der Benziner ist aber umstritten.

    Auf Welt gibt es dazu einen interessanten Artikel

    https://www.welt.de/wirtschaft/article170866948/Die-Legende-vom-boesen-Diesel.html

  18. Re: Subvention?

    Autor: Dwalinn 24.11.17 - 13:28

    >Windrädern

    Schon wieder einer von diesen Leuten, also ich finde Windräder sind gut aus... wenn ich hingegen an Kohlekraftwerke denke

  19. Re: Subvention?

    Autor: gadthrawn 24.11.17 - 13:42

    PearNotApple schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > chewbacca0815 schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Offensichtlich wollen die Herren den politischen Gutmenschensprech
    > > aufrechterhalten durch Verwendung von Begriffen wie "Subvention". Diesel
    > > wurden und wird nicht subventioniert! Auf Diesel wird ein etwas
    > geringerer
    > > Steuersatz erhoben als auf Benzin, was hauptsächlich dem
    > Transportgewerbe
    > > geschuldet war und ist. Es wäre wünschenswert, wenn endlich dieses
    > > ökofaschistoide Dummgeschwätze aufhören würde.
    > >
    > > Sorry, aber da kann einem echt der Hut hochgehen!
    >
    > Das Niveau Deines Sprachschatzes ist wohl so hoch wie Deine Argumentation.
    > Wenn Diesel weniger besteuert wird als Benzin, wie nennen wir die
    > Differenz? Begünstigung? Es ist ja eine Art Subvention, oder? Prof.
    > Dudenhöffer hat es mal in seinem Buch genauer kalkuliert, wie viel dem
    > Staat durch die Maßnahme verloren gegangen ist. Diese Subvention war nicht
    > nur zum Wohle der Transportgewerbe geschuldet, sondern war/ist für die
    > deutsche Autoindustrie, die auf Diesel-Technologie gesetzt haben.
    >
    > Kannst Du mal erklären was "ökofaschistoid" ist? Ist es das, wenn man um
    > die Gesundheit von Stadtbewohnern, die unter zu starker Stickoxid-Belastung
    > leben müssen, sorgen? Ist das Dummgeschwätz, wenn die Stickoxid-Belastungen
    > in manchen Großstädten die Grenzwerte etliche Male im Jahr überschreiten?

    Gleichzeitig zahlst du für den Diesel mehr Steuern.
    http://www.bundesfinanzministerium.de/Web/DE/Service/Apps_Rechner/KfzRechner/KfzRechner.html

    Das ganze ist faschistisch, weil du einen Schuldigen nennst - der nicht die Hauptlast der Schuld trägt.

    Stuttgart wird ja Diesel für Feinstaub verantwortlich gemacht...
    Landesanstalt für Umwelt, Messungen und Naturschutz - Ruß im Feinstaub macht etwa 10 % aus. Und da ist Russ von Heizungen, Benziner, Mopeds etc.pp. mit drin.

    Die letzten fEuerwehreinsätze in Stuttgart wegen hohem NOx waren - Gasthermen mit bewußtlosem Kind, Gastherme, ... Gastherme. Kein einziger Fall von laufendem Dieselmotor in Garage.

    https://www.umweltbundesamt.de/daten/luft/luftschadstoff-emissionen-in-deutschland/stickstoffoxid-emissionen#textpart-1 Nox im Verkehr nahm von 1500 Tausend Tonnen 1990 auf 500 Tausend Tonnen 2015 ab (inkl Transport) - trotzdem werden die gemessenen NOx Konzentrationen in städten wie Stuttgart höher... denk mal drüber nach.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 24.11.17 13:52 durch gadthrawn.

  20. Re: Subvention?

    Autor: S-Talker 24.11.17 - 13:50

    jsm schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ein wirklich selten dämlicher Schwachsinn den Golem hier verbreitet. Es ist
    > nicht nur so das wir viel zu viel Steuern auf Diesel selbst bezahlen, es
    > ist auch so das Diesel-KFZ zusätzlich noch höher besteuert werden als
    > Benziner.

    Komisch. Schlägt man einem Diesel-Fahrer vor die jährliche KFZ Steuer auf Benzin Niveau zu senken und dafür beim Treibstoff wie Benzin zu versteuern - Heizwert angepasst natürlich - winkt er ab. Warum nur? 100¤ bis 150¤ weniger Steuern pro Jahr rechnen sich wohl nicht gegen die Steuerersparnis von 300¤ und aufwärts beim Sprit?

    >
    > Mit "Subventionen" hat das rein gar nichts zu tun.

    Zwei vergleichbare Produkte werden unterschiedlich besteuert. Die Differenz der Steuereinnahmen wird von der Allgemeinheit ausgeglichen. Dadurch werden aus rein wirtschaftlichen Gründen Dieselfahrzeuge angeschafft, die bei gleicher Besteuerung der beiden Antriebe, eigentlich ein Benziner gworden wären. Das sind verdammt viele Eigenschaften einer Subvention.

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