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Persönliche Meinung (Ausblick eMobilität)

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  1. Persönliche Meinung (Ausblick eMobilität)

    Autor: dEEkAy 25.06.19 - 09:39

    Elektromobilität in der jetztigen Form wird sich nicht durchsetzten. Die Li-Ion-Akkutechnologie ist soweit ausentwickelt und immer größere Batterien in die Autos bauen kann auf Dauer nicht die Lösung sein. Irgendwann fährt man dann ein Auto mit 1T Gewicht und zusätzlich 1T Gewicht als Akku, das kanns ja nicht sein.

    Hier wird sich technologisch etwas tun müssen, eine neue Akkutechnologie, neue Zusammensetzung, was auch immer. Trifft dies ein, wird die batterieelektrische Elektromobilität aber einschlagen wie eine Bombe.

    Wer sich im Moment ein eAuto kauft, hat selbst einfach günstige Voraussetzungen. Entweder man kann Zuhause laden, pendelt nicht all zu viel und kommt mit Ladestationen zurecht oder kann evtl. sogar beim Arbeitgeber laden.

    Kumpel von mir hat sich einen BMW i3s geholt und kann beim Arbeitgeber direkt vor der Tür laden, das ist natürlich praktisch, hat aber auch nicht jeder. Ich hätte einen Tiefgaragenstellplatz im Eigentum, allerdings in einem Mehrfamilienhaus. Ob und wie man hier eine Wallbox installiert bekommt, weiß ich aktuell nicht.
    Für die große Masse ist es aber durchaus schwierig sein eAuto täglich/wöchentlich so voll geladen zu bekommen, um die nächste Zeit problemlos von A nach B und zurück zu kommen. Das ist aktuell so ein Henne-Ei-Problem, da muss die Infrastruktur einfach mitwachsen.

    Meine These also:
    Die Akkutechnologie muss sich deutlich wandeln, entweder schneller "Ladbar" werden oder einfach viel mehr Kapazität haben. Wenn jeden Tag nach 17 Uhr alle Pendler für ein paar Stunden an die Steckdose müssen, gibt das nur ein großes Chaos.

  2. Re: Persönliche Meinung (Ausblick eMobilität)

    Autor: laolamia 25.06.19 - 10:03

    Warum sollen die batterien immer grösser werden? Sobald die Reichweite sinnvolle Dimensionen erreicht (ist heute teilweise schon so) wird nicht weiter vergrössert. Die Technologie wird trotzdem weiterentwickelt.
    Autos haben auch keine 300l Tanks um weiter zu kommen, das hat sich irgendwann bei 50l /400-600km eingepegelt.

    Dein "grosses Chaos nach 17 Uhr" wurde zig mal wiederlegt

    MfG
    Marco

  3. Re: Persönliche Meinung (Ausblick eMobilität)

    Autor: captain_spaulding 25.06.19 - 10:17

    dEEkAy schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Elektromobilität in der jetztigen Form wird sich nicht durchsetzten.

    Das doofe ist: In anderen Ländern hat sie sich schon fast durchgesetzt.
    Da kann man nur hoffen dass sie es nicht komplett schaffen, sonst muss man sich andere Gründe dafür einfallen lassen.
    Und Argumente wie "Ich kann in meiner Mehrfamiliengarage keine Wallbox installieren" sind einfach lachhaft. Das ist kein technisches Problem sondern einfach dümmliche Regelungen oder Angst vor Strom oder Neid.
    Genau sowas hatte sich bei der Tiefgarage eines bekannten zugetragen:
    Einer der Bewohner wollte eine Wallbox an seinem Stellplatz. Strom anschließen wäre technisch möglich gewesen, aber er braucht dazu die Zustimmung der anderen Garagennutzer.
    Mein Bekannter hat dagegen gestimmt, weil wenn alle Nutzer ein Elektroauto hätten, würde der Hausanschluss nicht mehr ausreichen die alle schnell zu laden.
    Was für eine Scheisse!

    Es ist immer doof wenn man sagt dass etwas nicht funktionieren kann während es in anderen Ländern funktioniert. Das mit dümmlicher deutscher Bürokratie zu begründen machts nicht besser.

  4. Re: Persönliche Meinung (Ausblick eMobilität)

    Autor: Fry4 25.06.19 - 10:37

    Probleme anzusprechen ist bestimmt nicht dümmlich, dumm ist es keine Probleme anzusprechen. Selbst in Norwegen gibt es teilweise Probleme bzgl. der Ladeinfrastruktur und das Problem ist bekannt und daran wird gearbeitet. Das sich was an der Akkutechnologie ändern muss ist doch auch nicht fraglich und wenn es nur um den Einsatz gewisser Rohstoffe geht. Probleme erkennen und beheben, darum geht es doch immer und nicht einfach mit einer rosa roten Brille durch die Welt zu laufen.
    Aber manchmal werden Sachen halt auch künstlich zu Problemen gemacht, das ist mir auch bewusst.

    Oh, merke gerade mein Textverständnis war zeitweilig nicht da, sorry. Hab das mit der Bürokratie überlesen.

    Aber an der Grundaussage halte ich fest bzgl. Probleme.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 25.06.19 10:48 durch Fry4.

  5. Laden

    Autor: SJ 25.06.19 - 10:45

    Nur weil du keine Möglichkeit zum Laden zuhause oder auf der Arbeitsstelle hast, heisst das nicht, das andere das nicht auch haben.

    Je grösser der Anteil an e-Fhz wird, umso eher wird zuhause laden dann auch eine Rolle spielen wenn man umzieht. So wie heute Leute schon darauf schauen, wo es Glasfaser gibt. irgendwann werden Eigentümer die ohne Lademöglichkeiten vermieten wollen einen Wettbewerbsnachteil haben.

    Und bezüglich Laden: Bei Aldi, Lidl etc. kannst du während dem Einkaufen laden. Ich kenne einige, die praktisch nur das benutzen.

    --
    Wer all meine Fehler findet und die richtig zusammensetzt, erhält die geheime Formel wie man Eisen in Gold umwandeln kann.

  6. Re: Persönliche Meinung (Ausblick eMobilität)

    Autor: SJ 25.06.19 - 10:47

    Fry4 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Probleme anzusprechen ist bestimmt nicht dümmlich, dumm ist es keine
    > Probleme anzusprechen. Selbst in Norwegen gibt es teilweise Probleme bzgl.
    > der Ladeinfrastruktur

    Ich würds ja immer noch sehr interessant finden, wenn das Auto nicht nur Strom beziehen sondern auch abgeben könnte. Dadurch könnte die Netzstabilität erhöht werden oder bei einem Stromausfall könnte man halt mal das Auto anzapfen und hätte immer noch Strom.

    Ich sehe da Chancen mit gewissen Herausforderungen, aber keine Probleme.

    --
    Wer all meine Fehler findet und die richtig zusammensetzt, erhält die geheime Formel wie man Eisen in Gold umwandeln kann.

  7. Re: Persönliche Meinung (Ausblick eMobilität)

    Autor: Sicaine 25.06.19 - 10:52

    Lass doch erstmal alle die umsteigen die es können. Denke das können schon genug damit man das in der Gesellschaft merkt. Wenn der Wandel dann im Fluss ist wird der Druck Lösungen zu finden deutlich höher.

  8. Re: Persönliche Meinung (Ausblick eMobilität)

    Autor: Fry4 25.06.19 - 10:53

    "Ich würds ja immer noch sehr interessant finden, wenn das Auto nicht nur Strom beziehen sondern auch abgeben könnte. Dadurch könnte die Netzstabilität erhöht werden oder bei einem Stromausfall könnte man halt mal das Auto anzapfen und hätte immer noch Strom."


    Kann das nicht der Nissan Leaf?
    Mir war so, da kann ich mich aber irren.

    Bin auch der Meinung das andere Autohersteller das System integrieren wollen.

    Herausforderungen ist auch eine schöneres Wort, leider wird aber immer nur von Problemen geredet.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 25.06.19 10:53 durch Fry4.

  9. Re: Persönliche Meinung (Ausblick eMobilität)

    Autor: ChMu 25.06.19 - 10:57

    dEEkAy schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Elektromobilität in der jetztigen Form wird sich nicht durchsetzten.

    Du meinst in Deutschland? Oder in Deiner Gegend? Oder in Deinem Dorf? Du meinst wohl tatsaechlich, fuer DICH wird es sich nicht durchsetzen?

    > Die
    > Li-Ion-Akkutechnologie ist soweit ausentwickelt

    Oh, das ist neu. Woher hast Du das? Die LiIo Batterien haben sich in den letzten 10 Jahren gewaltig weiterentwickelt und tun das immer noch. Wir sind gerade bei einem drittel des theoretischen Maximums, welches ebenfalls schon angehoben wurde. Dabei faellt der Preis kontinuierlich.

    > und immer größere Batterien
    > in die Autos bauen kann auf Dauer nicht die Lösung sein. Irgendwann fährt
    > man dann ein Auto mit 1T Gewicht und zusätzlich 1T Gewicht als Akku, das
    > kanns ja nicht sein.

    Warum sollten immer groessere Batterien verbaut werden? Die mittlere Reichweite von 500km ist doch erreicht, warum und wozu mehr? Verbrenner haengen da, Batterie Autos ebenfalls und H2 kommt auch langsam da dran. Und warum ist es OK immer mehr 2t+ SUVs zu bauen aber ein e-Auto, welches das Gewicht sogar nutzen kann statt unnoetig Benzin/Diesel zur Beschleunigung zu verbrennen, ist nicht OK?
    >
    > Hier wird sich technologisch etwas tun müssen, eine neue Akkutechnologie,
    > neue Zusammensetzung, was auch immer. Trifft dies ein, wird die
    > batterieelektrische Elektromobilität aber einschlagen wie eine Bombe.

    Immer schoen wenn was neues kommt, aber beim Verbrenner sagt auch niemand was das man mit immer der gleichen Technologie welche im Schnitt kaum 20% der eingesetzten Energie nutzt, weitermacht.
    >
    > Wer sich im Moment ein eAuto kauft, hat selbst einfach günstige
    > Voraussetzungen. Entweder man kann Zuhause laden, pendelt nicht all zu viel
    > und kommt mit Ladestationen zurecht oder kann evtl. sogar beim Arbeitgeber
    > laden.

    Also die meissten. Ich kennen niemanden der sich ein e-Auto kauft, der NICHT laden kann. Waere auch dumm das zu tun. Niemand sagt, das morgen 43Mio e-Autos fahren werden. Das ist ein laaaaaaaaangsamer Prozess wobei Deutschland wohl als letztes Land des Planeten umruesten wird. Bis dahin wird man es auch in Deutschland schaffen, Steckdosen an die Wand zu duebeln.

    > Kumpel von mir hat sich einen BMW i3s geholt und kann beim Arbeitgeber
    > direkt vor der Tür laden, das ist natürlich praktisch, hat aber auch nicht
    > jeder.

    Warum sollte das jeder haben? Und was hat das mit der Entscheidung zu tun, ob man sich ein e-Auto kauft? Hans-Uwe kann nicht laden, also kaufe ich mir auch keins?

    > Ich hätte einen Tiefgaragenstellplatz im Eigentum, allerdings in
    > einem Mehrfamilienhaus. Ob und wie man hier eine Wallbox installiert
    > bekommt, weiß ich aktuell nicht.

    Nicht drum gekuemmert? Warum eine Wallbox? Schuko reicht.

    > Für die große Masse ist es aber durchaus schwierig sein eAuto
    > täglich/wöchentlich so voll geladen zu bekommen, um die nächste Zeit
    > problemlos von A nach B und zurück zu kommen. Das ist aktuell so ein
    > Henne-Ei-Problem, da muss die Infrastruktur einfach mitwachsen.

    Nochmal, was interessiert es Dich, was andere koennen? Und wiso muss das Auto dauernd voll sein?
    >
    > Meine These also:
    > Die Akkutechnologie muss sich deutlich wandeln, entweder schneller "Ladbar"
    > werden oder einfach viel mehr Kapazität haben. Wenn jeden Tag nach 17 Uhr
    > alle Pendler für ein paar Stunden an die Steckdose müssen, gibt das nur ein
    > großes Chaos.

    Verstehe ich nicht. Warum muessen alle um 17h laden? Wo? Was ist um 17h?

  10. Re: Persönliche Meinung (Ausblick eMobilität)

    Autor: makaschist 25.06.19 - 11:06

    In welchem Land hat sie sich denn aufgrund der tollen Technologie durchgesetzt? In Norwegen werden nur so viele Verkauft, weil dort eine Art Luxussteuer auf Verbrenner erhoben wurde. Der Golf als Benziner kostet dort mehr als der E-Golf (welcher auch nicht Subventioniert wird)

    Durchsetzen ist was anderes, das ist eine staatlich gesteuerte Verteuerung der gewöhnlichen Antriebsformen. Wenn Anreize nichts bringen muss man halt die Konservativen "bestrafen" mit diesen überteuerten E-Autos

  11. Re: Persönliche Meinung (Ausblick eMobilität)

    Autor: SJ 25.06.19 - 11:15

    Fry4 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Kann das nicht der Nissan Leaf?
    > Mir war so, da kann ich mich aber irren.

    Wäre möglich, aber ich weiss es nicht.

    --
    Wer all meine Fehler findet und die richtig zusammensetzt, erhält die geheime Formel wie man Eisen in Gold umwandeln kann.

  12. Re: Persönliche Meinung (Ausblick eMobilität)

    Autor: Tillamook 25.06.19 - 12:32

    Einige Leute philosophieren, dass E-Mobilität nicht funktioniert.

    Andere Leute nutzen das einfach jeden Tag und freuen sich über spitzen Fahrkomfort und kaum/keine Reparaturen.

  13. Re: Persönliche Meinung (Ausblick eMobilität)

    Autor: bplhkp 25.06.19 - 15:55

    dEEkAy schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Elektromobilität in der jetztigen Form wird sich nicht durchsetzten. Die
    > Li-Ion-Akkutechnologie ist soweit ausentwickelt (...)
    > Hier wird sich technologisch etwas tun müssen, eine neue Akkutechnologie,
    > neue Zusammensetzung, was auch immer.

    Die Li-Ion-Technologie wird sukzessive weiterentwickelt. Mit Festkörperbatterien gibt es eine Technologie, die bereits seit Jahren im Alltag funktioniert. Übrigens Kobaltfrei und Made in EU.

  14. Re: Persönliche Meinung (Ausblick eMobilität)

    Autor: SJ 25.06.19 - 16:21

    bplhkp schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Mit
    > Festkörperbatterien gibt es eine Technologie, die bereits seit Jahren im
    > Alltag funktioniert.

    Gibt es die tatsächlich? Hast du mal einen Link dazu?

    --
    Wer all meine Fehler findet und die richtig zusammensetzt, erhält die geheime Formel wie man Eisen in Gold umwandeln kann.

  15. Re: Persönliche Meinung (Ausblick eMobilität)

    Autor: bplhkp 25.06.19 - 17:42

    https://www.blue-solutions.com/blue-solutions/technologies/batteries-lmp/

    https://www.businessinsider.de/franzoesisches-unternehmen-hat-eine-batterie-fuer-e-autos-entwickelt-die-nicht-explodieren-kann-2019-2

  16. Re: Persönliche Meinung (Ausblick eMobilität)

    Autor: captain_spaulding 25.06.19 - 19:13

    makaschist schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > In welchem Land hat sie sich denn aufgrund der tollen Technologie
    > durchgesetzt? In Norwegen werden nur so viele Verkauft, weil dort eine Art
    > Luxussteuer auf Verbrenner erhoben wurde. Der Golf als Benziner kostet dort
    > mehr als der E-Golf (welcher auch nicht Subventioniert wird)
    >
    > Durchsetzen ist was anderes, das ist eine staatlich gesteuerte Verteuerung
    > der gewöhnlichen Antriebsformen. Wenn Anreize nichts bringen muss man halt
    > die Konservativen "bestrafen" mit diesen überteuerten E-Autos

    Kann man auch anders sehen: Bisher musste man für die Abgase die man mit dem Benziner produziert nichts bezahlen. Weil der Dreck eben nicht direkt sichtbar ist. Eine Gesetzeslücke wenn man so will. Ist wie wenn man seinen Restmüll in den Fluss kippt statt für eine Mülltonne zu zahlen. Nur legal.

  17. Re: Persönliche Meinung (Ausblick eMobilität)

    Autor: SJ 25.06.19 - 21:02

    Danke.

    --
    Wer all meine Fehler findet und die richtig zusammensetzt, erhält die geheime Formel wie man Eisen in Gold umwandeln kann.

  18. Re: Persönliche Meinung (Ausblick eMobilität)

    Autor: ChMu 25.06.19 - 22:15

    bplhkp schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > www.blue-solutions.com
    >
    > www.businessinsider.de

    Diese Batterien, welche extreem langsam laden, mit hohen Themperaturen arbeiten und dabei sehr sehr teuer bei recht ueberschaubarer Energiedichte sind, kommen fuer Autos erst mal nicht in Frage. Sagt auch der Hersteller. Um die Reichweite eines Model3 zu erreichen, waeren Tonnen dieser Batterie notwendig und Platz brauchen die auch.
    Sie arbeiten dran. So wie alle anderen auch. Aber zu sagen das es lange normal ist Feststoff Batterien zu nutzen, ist es nicht.
    Bis jetzt hat man Weltweit um die 300 Busse und andere spezial Projekte ausgeruestet, in 7 Jahren.
    All the best to them, die Welt wartet, keine Frage aber es duerfte noch einige Zeit dauern.

    Hochthemperatur Batterien ohne Brand Gefahr oder irgenwelche conflict Materialien gibt es seit ueber 20 Jahren. Die Dinger sind billig, werden aus Salz gemacht (keine Nachschub Schwierigkeiten) sind praktisch unbegrenzt haltbar und unkaputtbar. Die Mercedes A Klasse Ende der 90er Jahre faehrt heute noch. Mit den ersten Batterien. Ok, nicht wirklich schnell lade faehig aber ansonsten besser, guenstiger und unkomplizierter als die damals aufkommenden NiMh Batterien. Aber Mercedes hat ja dann durch excellente Lobby Arbeit die CARB in CA bearbeitet so das die electro Autos nie auf den Markt kamen. Die Technologie (ZEBRA) wurde billigst quasi verschenkt, in die Schweiz.

    http://www.meridian-int-res.com/Projects/AClass_EV.pdf

  19. Re: Persönliche Meinung (Ausblick eMobilität)

    Autor: Komischer_Phreak 26.06.19 - 13:53

    dEEkAy schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Elektromobilität in der jetztigen Form wird sich nicht durchsetzten. Die
    > Li-Ion-Akkutechnologie ist soweit ausentwickelt und immer größere Batterien
    > in die Autos bauen kann auf Dauer nicht die Lösung sein. Irgendwann fährt
    > man dann ein Auto mit 1T Gewicht und zusätzlich 1T Gewicht als Akku, das
    > kanns ja nicht sein.
    >
    > Hier wird sich technologisch etwas tun müssen, eine neue Akkutechnologie,
    > neue Zusammensetzung, was auch immer. Trifft dies ein, wird die
    > batterieelektrische Elektromobilität aber einschlagen wie eine Bombe.
    >
    > Wer sich im Moment ein eAuto kauft, hat selbst einfach günstige
    > Voraussetzungen. Entweder man kann Zuhause laden, pendelt nicht all zu viel
    > und kommt mit Ladestationen zurecht oder kann evtl. sogar beim Arbeitgeber
    > laden.
    >
    > Kumpel von mir hat sich einen BMW i3s geholt und kann beim Arbeitgeber
    > direkt vor der Tür laden, das ist natürlich praktisch, hat aber auch nicht
    > jeder. Ich hätte einen Tiefgaragenstellplatz im Eigentum, allerdings in
    > einem Mehrfamilienhaus. Ob und wie man hier eine Wallbox installiert
    > bekommt, weiß ich aktuell nicht.
    > Für die große Masse ist es aber durchaus schwierig sein eAuto
    > täglich/wöchentlich so voll geladen zu bekommen, um die nächste Zeit
    > problemlos von A nach B und zurück zu kommen. Das ist aktuell so ein
    > Henne-Ei-Problem, da muss die Infrastruktur einfach mitwachsen.
    >
    > Meine These also:
    > Die Akkutechnologie muss sich deutlich wandeln, entweder schneller "Ladbar"
    > werden oder einfach viel mehr Kapazität haben. Wenn jeden Tag nach 17 Uhr
    > alle Pendler für ein paar Stunden an die Steckdose müssen, gibt das nur ein
    > großes Chaos.

    Könntest Du Belege einbringen, das Lithiumakkus in der Entwicklung ausgereizt sind? Nach meinen Informationen steigt die Energiedichte um 15-20 % im Jahr, wenn Du dafür einen Beleg benötigst, schau einfach mal auf Golem.

    Die Maximalreichweite bei Elektroautos liegt mittlerweile bei 1.000 km. Durch die Steigerung der Energiedichte wird das in nicht allzu ferner Zukunft der Standard sein, ich würde sagen, in etwa 10 Jahren (der Punkt ist natürlich schneller erreicht, wenn man weniger als 1.000 km nimmt, was ich für wahrscheinlich halte). Da die Energiedichte steigt, bedeutet das im Umkehrschluss, das die Akkus leichter werden, sobald die Maximalreichweite ausreichend ist. Und leichtere Akkus bedeutet logischerweise, das weniger Rohstoffe benötigt werden. Auch jetzt ist es schon so, das bei jeder neuen Akkugeneration weniger Lithium pro kwh benötigt werden.

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