Abo
  1. Foren
  2. Kommentare
  3. Automobil
  4. Alle Kommentare zum Artikel
  5. › Heckantrieb: VW Käfer könnte als…

"Kaum"

Anzeige
  1. Thema

Neues Thema Ansicht wechseln


  1. "Kaum"

    Autor: lear 14.11.17 - 09:13

    *Der* Käfer war ein spartanisches Auto, deswegen leicht und der Heckantrieb effizient, aber:
    - Heckantrieb, mit der Umsetzung eines E-Motors, steht absehbar vor der nächsten Wand
    - Die Konstruktion kömmt durch keinen Sicherheitstest mehr
    - "spartanisch" ist heute kaum noch massenmarktfähig
    - "Käfer" kostet vermutlich auch noch Hipsterzuschlag

    Klar braucht man gerade bei akkubetriebenen Fahrzeugen leichtbauweise, weniger ist mehr; evtl. kann man auch ein ähnliches Design auf einen sehr guten CW-Wert bringen und das ganze Käfer nennen, aber ein Käfer wird das dann doch nicht sein.

    Und: macht bittebittebitte keinen Heckantrieb mit was weiß ich wie vielen NM, am besten noch für Fahranfänger.
    Man müßte ihn schon künstlich drosseln und dann kann man sich das auch gleich sparen.

  2. Re: "Kaum"

    Autor: Daem 14.11.17 - 09:21

    Ich denke wir können davon ausgehen, dass VW schon auf die nötige Sicherheit achten wird.
    Aber "Hipster" kam mir auch sofort in den Sinn ; )

  3. "Hä"?

    Autor: Ach 14.11.17 - 09:32

    Was für ein exklusiv bei Stromern vorhandener Effekt soll Elektrofahrzeuge den bitte auf den reinen Frontantrieb einschränken? Das genaue Gegenteil ist der Fall. Der Motor selber ist leicht, schwer ist die Batterie, was die Schwäche der alten hecklastigen Käfers und 911s quasi aufhebt, und als ob es nicht seit Jahren äußerst sichere und sehr spassige heckgetriebenen Stromer zu kaufen gäbe.

    Allein könnte sich die Petrolheadgemeinde durch einen Stromer Käfer mit originalem Heckantrieb empfindlich auf den Schlips getreten fühlen, insbesondere dann, wenn der Wagen jede Menge Dampf hätte. Wobei dem aktuelle Zylinderretrokäfer ja der Hinterradantrieb abgeht, was ihn zu einer nicht mehr ernst zu nehmenden Clownmaschine degradiert, und wobei es bereits seit einigen Jahren jede Menge Eletrokäferumbauten gibt, und sich diese einer sehr großen Beliebtheit rund um den Globus erfreuen.

  4. Re: "Hä"?

    Autor: M.P. 14.11.17 - 09:43

    ... dann noch durch zwei Motoren einzeln angetriebene Hinterräder mit Torque-Vektor-Steuerung, und der bei Hecktrieblern mögliche größere Rad-Einschlag für einen kleinen Wendekreis.
    Könnte ein feines Ding werden...

  5. Re: "Kaum"

    Autor: Azzuro 14.11.17 - 10:12

    > Und: macht bittebittebitte keinen Heckantrieb mit was weiß ich wie vielen
    > NM, am besten noch für Fahranfänger.

    Es tut mir leid dir mitteilen zu müssen, aber der MEB hat Heckantrieb, ist also vom Aufbau wie der BMW i3 oder die Teslas (Akku im Unterboden, Motor sitzt nah an der Hinterachse). Wobei auch Allradantrieb mit zweitem Motor an der Vorderachse möglich ist.

    http://magazin.volkswagen.de/Was-ist-der-Modulare-Elektrifizierungsbaukasten.html

    Der hier erwähnte Heckantrieb hat also überhaupt nichts mit dem Retro-Käfer zu tun. So wie damals der New Beetle auf dem PQ34 aufbaute (also sozusagen nur eine Karosserievariante des Golf IV war, also die gleiche Technik hatte), würde eben dieser neue Retro-Käfer auf dem MEB aufbauen, also quasi nur eine Karosserievariante des I.D. sein, mit der gleichen Technik. Und daraus ergibt sich der Heckantrieb.

  6. Re: "Hä"?

    Autor: lear 14.11.17 - 10:16

    Bist Du jemals einen Heckantrieb gefahren?
    Bist Du jemals einen E-Motor gefahren?

    Jetzt verbinde mal die Antriebscharakteristik eines Heckantriebs mit der eines E-Motors (und verm. mehr als 25 Pferden)
    Wenn Du nicht weißt was Du machst, ist der Unfall vorprogrammiert.

    Das Problem ist nicht, daß das irgendwie nicht ginge. Das Problem ist, daß die meisten Fahrer damit nicht umgehen können - und insbesondere nicht die Zielgruppe eines "Käfers" - ganz. blöder. Plan.

  7. Re: "Kaum"

    Autor: lear 14.11.17 - 10:21

    Na dann ein hoch auf's ESP ...

  8. Re: "Hä"?

    Autor: PiranhA 14.11.17 - 10:22

    lear schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Bist Du jemals einen Heckantrieb gefahren?
    > Bist Du jemals einen E-Motor gefahren?

    Bist du jemals ein reines E-Auto mit Heckantrieb gefahren? Durch dem Akku im Boden ist der Schwerpunkt ja ganz anders. Also kein Vergleich zB zum e-Golf wo der Akku überall verstreut ist.

    [www.heise.de]
    > Auch mit dem Schwerpunkt haben Sie in unserem Konzept überhaupt keine Probleme. Ganz im Gegenteil, der ist immer haargenau da wo er sein soll. Es ist sogar so, dass sie mit dieser Konfiguration nicht mehr genügend Vorderachslast für den Frontantrieb schaffen. Weil das Gewicht nämlich von der Batterie definiert wird. Und das ist der Grund, warum Volkswagen dahin zurückgeht, wo der Käfer schon mal war – zum Heckantrieb. Und es ist auch leichter den Antrieb ins Heck zu legen beim Elektroauto. Dann hat er nämlich kein Kühlungsproblem mehr. Und damit haben wir von der Fahrbarkeit her beste Voraussetzungen: Das hohe Drehmoment des elektrischen Autos gerade im Stadtverkehr kann man wunderbar auf die Straße bringen – gerade bei Nässe. Wir haben Super-Winterfahrfähigkeiten. Wir bekommen damit ein sehr gutes, hervorragend fahrendes Auto für jeden Alltag.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 14.11.17 10:23 durch PiranhA.

  9. Re: "Hä"?

    Autor: Ach 14.11.17 - 10:23

    Einzelradantrieb ist ne nette Idee für nen E-Käfer, womit Fahrspaß und Fahrstabilität quasi schon in der Software auf ein optimales Niveau angehoben würde Beim Stromer ja gar kein Problem, und dem Wagen gäbe es das Besondere (Sportlich) Etwas. Als ein sympathische frecher, kleiner Flitzer mit jeder Menge Geschichte. Netter Nebeneffekt : ich würde meine Hand dafür ins Feuer legen, dass sich VWs Renommee spätestens mit diese Offerte zu 100% von der Dieselbeule erholt haben wird. Haben sie genug Gründe, sollen sie mal machen.

  10. Re: "Hä"?

    Autor: Azzuro 14.11.17 - 10:28

    > Bist Du jemals einen Heckantrieb gefahren?
    > Bist Du jemals einen E-Motor gefahren?
    Ich habe kein eigenes Auto, bin also kein besonders geübter fahrer, aber habe mir mal den BMW i3 per CarSharing geliehen und bin damit etwas rumgefahren.

    > Jetzt verbinde mal die Antriebscharakteristik eines Heckantriebs mit der
    > eines E-Motors (und verm. mehr als 25 Pferden)
    Der BMW i3 hat 250Nm und 170PS und ging gut ab :-)

    > Wenn Du nicht weißt was Du machst, ist der Unfall vorprogrammiert.
    Hmm, fand ich zu keinem Zeitpunkt kritisch. Obwohl ich wie gesagt sonst quasi nie Auto fahre, und wenn dann immer nur einen Golf.

    > Das Problem ist, daß
    > die meisten Fahrer damit nicht umgehen können
    Dann haben sehr viele Elektroauto-Fahrer in Zukunft ein Problem, sie mein anderer Beitrag. Übrigens hat der Smart schon immer HEckantrieb, und der elektrische Smart folglich auch.

    - und insbesondere nicht die
    > Zielgruppe eines "Käfers" - ganz. blöder. Plan.
    Die Zielgruppe eines solchen Retro-Käfers wäre die gleiche, wie die Zielgruppe des ersten bzw. derzeitigen Retro-Käfers: Menschen, denen der normale Golf (bzw. dann ebend er normal I.D.) zu langweilig ist, und die eben auf was Retro-Autos stehen.

  11. Re: "Hä"?

    Autor: Ach 14.11.17 - 10:44

    Mit so einem Stromer könntest du sogar 500PS entspannter und kontrollierter auf die Straße bringen, als die 200 PS eines jeden kleinen Verbrenners, weil sich die Leistungsentfaltung halbwegs moderner Stromer ausschließlich in der Fahrprogrammierung definiert. Hersteller bekommen diese Option quasi als Nebenprodukt geschenkt.

  12. Jede Menge Dampf

    Autor: McWiesel 14.11.17 - 11:22

    > Allein könnte sich die Petrolheadgemeinde durch einen Stromer Käfer mit originalem Heckantrieb empfindlich auf den Schlips getreten fühlen, insbesondere dann, wenn der Wagen jede Menge Dampf hätte.

    Ja, genauso wie ich mich durch ein Raketenauto NICHT auf den Schlips getreten fühlen würde, das zwar auch zunächst abgeht wie Schwein, dann aber nach kürzester Zeit ausgebrannt liegen bleibt und stundenlang wieder in Gang gesetzt werden muss.

    Beim Verbrenner sind schon Burnouts bzw. Kavalierstarts umweltmäßiger Schwachsinn, aber beim Stromer lässt man sowas tunlichst bleiben, weil man direkt danach schon sieht wie die Reichweite um weitere 10km nach unten korrigiert wurde. Genauso wie jegliches andere sportliche oder dynamische Fahren, bei meinen E-Fahrten hab ich das Ding so emotional wie ein Opa-Mobil fahren müssen, die Asphalttrennscheiben von Reifen taten ihr übriges. Widerlich.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 14.11.17 11:23 durch McWiesel.

  13. Re: "Hä"?

    Autor: Azzuro 14.11.17 - 12:07

    > Also kein Vergleich zB zum
    > e-Golf wo der Akku überall verstreut ist.
    Wer gilt denn für dich als reines E-Auto, und inwiefern ist der Akku beim Golf "überall verstreut"? Beim Golf ist der Akku unten zwischen den Achsen, genauso wie bei den anderen. Er kann halt nur nicht alle Lücken füllen. Und ja, er ist nicht so superflach wie wie in einem Tesla, aber auch andere "reine E-Autos" haben z.B. noch einen Huckel unter der Rücksitzbank.

    e-Golf:


    Chevrolet Bolt:


    Nissan Leaf:

  14. Re: "Hä"?

    Autor: ChMu 14.11.17 - 12:53

    lear schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Bist Du jemals einen Heckantrieb gefahren?

    Ich kenne nur Heckantrieb. Seit 50 Jahren. Ausser meinem Alltags Twingo, der hat Frontantrieb, seit 30 Jahren. Aber alles andere hat hinten die Power. Dadurch kann man auch gut lenken (Wendekreis)

    > Bist Du jemals einen E-Motor gefahren?

    Taeglich.
    >
    > Jetzt verbinde mal die Antriebscharakteristik eines Heckantriebs mit der
    > eines E-Motors (und verm. mehr als 25 Pferden)

    Also der Standard in fast allen e-Autos auf dem Markt? Seit 1899? Mein kleiner Tesla hat bis zu etwa 500PS ueberdreht, der grosse mehr, und? Beide Heck angetrieben.

    > Wenn Du nicht weißt was Du machst, ist der Unfall vorprogrammiert.

    Was soll man da wissen?
    >
    > Das Problem ist nicht, daß das irgendwie nicht ginge. Das Problem ist, daß
    > die meisten Fahrer damit nicht umgehen können - und insbesondere nicht die
    > Zielgruppe eines "Käfers" - ganz. blöder. Plan.

    Also wie? Was? Ist doch alles heckangetrieben? Welchen Vorteil hat der Frontantrieb was das fahren angeht (ausser das der Wendekreis riesig wird)

  15. Re: "Hä"?

    Autor: PiranhA 14.11.17 - 13:43

    Azzuro schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wer gilt denn für dich als reines E-Auto, und inwiefern ist der Akku beim
    > Golf "überall verstreut"? Beim Golf ist der Akku unten zwischen den Achsen,
    > genauso wie bei den anderen. Er kann halt nur nicht alle Lücken füllen. Und
    > ja, er ist nicht so superflach wie wie in einem Tesla, aber auch andere
    > "reine E-Autos" haben z.B. noch einen Huckel unter der Rücksitzbank.

    Beim Golf ist der Großteil unter der Rücksitzbank, was eben zur schlechten Gewichtsverteilung beiträgt. Der Bolt ist ebenso ein umgebautet Verbrenner. Der Zoe wird auf Basis des Clio gebaut und hat ebenfalls die Buckel. Der Leaf ist da meines Wissens nach der einzige, der von vornherein als Elektroauto konzipiert wurde.
    Aufgrund des Gewichts der Batterie ist halt am besten, dieses möglichst tief zu lagern und gleichmäßig über die Fläche zu verteilen. So wie das halt Tesla, BMW oder eben VW beim ID machen. Das haben so ziemlich alle Fahrzeuge, die von Grund auf als Elektroauto konzipiert wurden, gemeinsam. Aus guten Gründen würde ich meinen.

  16. Re: "Hä"?

    Autor: Crossfire579 14.11.17 - 13:50

    Es ist absolut natürlich, dass jetzt der Trend wieder zum Hecktriebler geht.
    Ein Frontantrieb hat primär drei Vorteile:
    -Besserer Grip bei Schnee da vorne der schwere Verbrenner sitzt
    -Kostengünstig/ platzsparend
    -Nahezu Idiotensicheres Fahrverhalten
    Alles Dinge, die durch moderne Sicherheitssysteme, die bessere Gewichtsverteilung obsolet geworden sind. Was bleibt sind die fahrdynamischen Nachteile.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 14.11.17 13:51 durch Crossfire579.

Neues Thema Ansicht wechseln


Um zu kommentieren, loggen Sie sich bitte ein oder registrieren Sie sich. Zum Login

Anzeige
Stellenmarkt
  1. Bosch Service Solutions Magdeburg GmbH, Berlin
  2. IT.Niedersachsen, Hannover
  3. symmedia GmbH, Bielefeld
  4. Birkenstock GmbH & Co. KG Services, Neustadt (Wied)

Golem pur
  • Golem.de ohne Werbung nutzen

Anzeige
Top-Angebote
  1. 199€ (Normalpreis 250€)
  2. für 699€ statt 799€
  3. 34,99€ + 5,99€ Versand (Vergleichspreis 77€)


Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Orbital Sciences: Vom Aufstieg und Niedergang eines Raketenbauers
Orbital Sciences
Vom Aufstieg und Niedergang eines Raketenbauers
  1. Arkyd-6 Planetary Resources startet bald ein neues Weltraumteleskop
  2. Astronomie Erster interstellarer Komet entdeckt
  3. Nasa und Roskosmos Gemeinsam stolpern sie zum Mond

Coffee Lake vs. Ryzen: Was CPU-Multitasking mit Spielen macht
Coffee Lake vs. Ryzen
Was CPU-Multitasking mit Spielen macht
  1. Custom Foundry Intel will 10-nm-Smartphone-SoCs ab 2018 produzieren
  2. ARM-Prozessoren Macom verkauft Applied Micro
  3. Apple A11 Bionic KI-Hardware ist so groß wie mehrere CPU-Kerne

Smartphone-Kameras im Test: Die beste Kamera ist die, die man dabeihat
Smartphone-Kameras im Test
Die beste Kamera ist die, die man dabeihat
  1. Honor 7X Smartphone im 2:1-Format mit verbesserter Dual-Kamera
  2. Mini-Smartphone Jelly im Test Winzig, gewöhnungsbedürftig, nutzbar
  3. Leia RED verrät Details zum Holo-Display seines Smartphones

  1. Fraunhofer Fokus: Metaminer soll datensammelnde Apps aufdecken
    Fraunhofer Fokus
    Metaminer soll datensammelnde Apps aufdecken

    Trackingschutz für Apps - das will ein Fraunhofer-Institut bald anbieten. Ein erster Prototyp von Metaminer existiert bereits und soll auch ohne Rooten des Smartphones einen guten Schutz bieten.

  2. Onlinehandel: Bundesgerichtshof greift Paypal-Käuferschutz an
    Onlinehandel
    Bundesgerichtshof greift Paypal-Käuferschutz an

    Paypals Käuferschutz ist weniger sicher. Wenn der Käufer sein Geld zurückbucht, hat der Händler weiterhin ein Recht, die Zahlung zu erhalten. Doch immerhin müssen die Verkäufer klagen.

  3. Verbraucherschutz: Sportuhr-Hersteller gehen unsportlich mit Daten um
    Verbraucherschutz
    Sportuhr-Hersteller gehen unsportlich mit Daten um

    Herzfrequenz und Schlafphasen: Apple, Garmin und andere Hersteller von Sportuhren und Fitnesstrackern speichern auf ihren Portalen sehr persönliche Nutzerdaten. Bei einem Praxistest sind nur zwei Hersteller korrekt mit dem Auskunftsrecht des Kunden umgegangen.


  1. 17:45

  2. 17:20

  3. 17:06

  4. 16:21

  5. 15:51

  6. 15:29

  7. 14:59

  8. 14:11