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Nicht praxistauglicher Test

Für Konsolen-Talk gibt es natürlich auch einen Raum ohne nerviges Gedöns oder Flamewar im Freiraum!
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  1. Nicht praxistauglicher Test

    Autor: xerid 16.02.21 - 09:52

    Wenn ich mit vollem Akku in den Stau fahre habe ich natürlich kein Problem. In der Praxis ist es aber gerade im Winter so, dass viele E-Autos nur noch 30% oder weniger Ladestand haben werden, inbesondere weil ich den Akku leer fahren muss um ihn schnell wieder laden zu können.
    Und wenn ich mit 20% in den Stau komme, dann ist mein Akku ziemlich schnell leer und ich bleibe entweder direkt auf der Autobahn stehen oder schaffe es nicht mehr zur nächsten Ladesäule (eigentlich muss ich es sogar zum nächsten Supercharger schaffen, denn sonst stehe ich bei 11kw/h Ladestrom wieder gut 2 Stunden um nur 100km weit zu kommen).

    In der Praxis mit 50% E-Autos würden bei einem Winterstau also viele Autos liegen bleiben, direkt auf der Autobahn oder in der Umgebung. Und da diese nicht vor Ort geladen werden können (wie Verbrenner) und nur schwer abgeschleppt werden können, würde das zu einer katastrophalen Situation führen, in der die Autobahn evtl. nicht mehr frei zu bekommen ist.

    So ist es in der Praxis und ein Test vor der Haustür mit der Aussage von 50% Ladestand bleiben 5% übrig und damit sei alles ok, ist geradezu grotesk.

    Ich bin sehr pro E-Autos. Aber im Winter in Deutschland sind sie (noch) nicht praxistauglich. Es muss bei der ganzen Schönfärberei im Netz auch mal die Wahrheit ausgesprochen werden.

  2. Re: Nicht praxistauglicher Test

    Autor: rizla 16.02.21 - 09:59

    Im Gegenzug wären die Fahrer aber auch wohl so schlau die Heizung herunterzuregeln und nicht bei 22 Grad zu sitzen, wenn es absehbar nicht weiter geht.

    Die meisten, die bei einem solchen Wetter fahren, sind auch keine Fernfahrer, sondern Pendler, die durchaus mit höherem Akkustand losfahren, da sie den Akku im Winter normal über 50% halten, damit man immer flexibel ist.

  3. Re: Nicht praxistauglicher Test

    Autor: Allandor 16.02.21 - 12:45

    Zumal, je mehr e-Autos es gibt, desto weniger wahrscheinlich ist es, das du hinter einem Stau laden kannst, ohne wieder stundenlang zu warten.

    Keine Ahnung wie man das in den griff bekommen will. Bei Tankstellen hinter größeren Staus ist es ja manchmal schon schlimm genug. Wenn man diese Zeit jetzt ausdehnt ...
    Ohne mehrere Super-Charger würde man das nicht mehr in den griff bekommen. Und selbst da braucht es dann 20-30 Minuten je Charger bis ein weiteres Auto abgearbeitet werden könnte, wenn man davon ausgeht, das die Leute nur mal eben ein paar KW drauf laden nur um mal eben nach Hause (oder wohin auch immer) zu kommen. Wenn sie dann voll Laden wollen, dauert es noch deutlich länger.

  4. Re: Nicht praxistauglicher Test

    Autor: McTristan 16.02.21 - 13:05

    Die Logik erschließt sich mir nicht ganz.

    Ich werde mit leerem Akku in den Stau fahren weil?
    Weil ich schneller laden kann? Aha ... aber dann kann ich ja den Stau auch vorhersagen und fahre dann eben gerade nicht mit leerem Akku in ihn hinein.

    Oder anders: auf welchem Streckenabschnitt und bei welchem Akkustand der Stau auftritt kann vermutlich ja niemand vorhersagen.
    Das kann gut laufen oder eben schlecht.
    Wenn ich Echtzeitverkehrsdaten habe, kann ich den Stau vielleicht sogar umfahren oder eben auch nicht.

    Wenn der Vorschlag von Golem und vom ADAC also ist, immer einen vollen Akku beim fahren zu haben: herzlichen Glückwunsch.

    xerid schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wenn ich mit vollem Akku in den Stau fahre habe ich natürlich kein Problem.
    > In der Praxis ist es aber gerade im Winter so, dass viele E-Autos nur noch
    > 30% oder weniger Ladestand haben werden, inbesondere weil ich den Akku leer
    > fahren muss um ihn schnell wieder laden zu können.
    > Und wenn ich mit 20% in den Stau komme, dann ist mein Akku ziemlich schnell
    > leer und ich bleibe entweder direkt auf der Autobahn stehen oder schaffe es
    > nicht mehr zur nächsten Ladesäule (eigentlich muss ich es sogar zum
    > nächsten Supercharger schaffen, denn sonst stehe ich bei 11kw/h Ladestrom
    > wieder gut 2 Stunden um nur 100km weit zu kommen).
    >
    > In der Praxis mit 50% E-Autos würden bei einem Winterstau also viele Autos
    > liegen bleiben, direkt auf der Autobahn oder in der Umgebung. Und da diese
    > nicht vor Ort geladen werden können (wie Verbrenner) und nur schwer
    > abgeschleppt werden können, würde das zu einer katastrophalen Situation
    > führen, in der die Autobahn evtl. nicht mehr frei zu bekommen ist.
    >
    > So ist es in der Praxis und ein Test vor der Haustür mit der Aussage von
    > 50% Ladestand bleiben 5% übrig und damit sei alles ok, ist geradezu
    > grotesk.
    >
    > Ich bin sehr pro E-Autos. Aber im Winter in Deutschland sind sie (noch)
    > nicht praxistauglich. Es muss bei der ganzen Schönfärberei im Netz auch mal
    > die Wahrheit ausgesprochen werden.

  5. Re: Nicht praxistauglicher Test

    Autor: der_wahre_hannes 16.02.21 - 13:05

    Allandor schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ohne mehrere Super-Charger würde man das nicht mehr in den griff bekommen.

    Laden per Induktion. Gibt ja bereits erste, wenn auch nur kurze, Teststrecken dafür [1]. Dann steht man ne Stunde im Stau und hat beim Losfahren mehr Batterieladung als vorher. Und es auch noch schön warm im Wageninnern.

    [1] Z.B.: https://www.golem.de/news/karlsruhe-enbw-testet-induktives-laden-mit-e-bussen-2008-150456.html

  6. Re: Nicht praxistauglicher Test

    Autor: McTristan 16.02.21 - 13:10

    Nun ja, je nach Hersteller, Auto, Akkukapazität und Ladegeschwindigkeit hast du den Akku in 30 Minuten aber schon recht großzügig nachgeladen.

    Mir will auch nicht einleuchten warum man den status quo an Ladetechnik, verfügbaren Ladesäulen und Autos auf einen Stau voller Elektroautos projizieren will.
    Wenn das DANN mal soweit ist, ist man unter Garantie auch mit Ladekonzepten weiter. Zum Einen mehr Ladeinfrastruktur (mal abgesehen davon, dass in einem langen Stau ja trotzdem nicht alle E-Autos plötzlich den gleichen, leeren Ladestand haben), schnellere Akkuladung und größere Akkus - zum Anderen aber auch mit der Erkenntnis: überall wo das Auto steht wird geladen. Man fährt also möglicherweise nur selten isolierte Ladepunkte an sondern lädt einfach immer wo und wie es geht.


    Allandor schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Zumal, je mehr e-Autos es gibt, desto weniger wahrscheinlich ist es, das du
    > hinter einem Stau laden kannst, ohne wieder stundenlang zu warten.
    >
    > Keine Ahnung wie man das in den griff bekommen will. Bei Tankstellen hinter
    > größeren Staus ist es ja manchmal schon schlimm genug. Wenn man diese Zeit
    > jetzt ausdehnt ...
    > Ohne mehrere Super-Charger würde man das nicht mehr in den griff bekommen.
    > Und selbst da braucht es dann 20-30 Minuten je Charger bis ein weiteres
    > Auto abgearbeitet werden könnte, wenn man davon ausgeht, das die Leute nur
    > mal eben ein paar KW drauf laden nur um mal eben nach Hause (oder wohin
    > auch immer) zu kommen. Wenn sie dann voll Laden wollen, dauert es noch
    > deutlich länger.

  7. Re: Nicht praxistauglicher Test

    Autor: schueppi 16.02.21 - 13:15

    Würde ich auch behaupten... Beim letzten Stau bei -9° hatte ich die Heizung auf 18° und Sitzheizung. Verbrauch 1-2kw. Also könnte man die 10h locker verdoppeln.

    Ausserdem hätte ich noch eine Decke im Auto weil ich schon mal eine nächtliche Ladung hatte und die mit einer Mütze schlaf koppelte...

  8. Re: Nicht praxistauglicher Test

    Autor: xSureface 16.02.21 - 13:16

    und damit willst du alle Autobahnen ausstatten?
    Wir haben knapp 13.000 km Autobahn. Wohlgemerkt ohne Anzahl von Spuren zu Berücksichtigen.
    Die kosten und der Aufwand sind dort zu hoch um sowas in der Realität einzusetzen. Dazu kommen noch die Ladeverluste. Mehr als Energie und Geld verbrennen ist das ganze nicht. Induktives Laden ist aber sicher in der Garage nen Bequemes Nice2Have.

  9. Re: Nicht praxistauglicher Test

    Autor: xerid 16.02.21 - 13:23

    Dass es nach einem Stau bei den Ladestationen zu extremen Wartezeiten kommt ist ein guter Punkt. Das habe ich noch gar nicht berücksichtigt.

    Wie absurd realitätsfremd die Beiträge und Diskussionen bei E-Autos oft sind sieht man am Beitrag hier von McTristan. Zusamengefasst: "fahr doch nur mit stets vollem Akku".

    Aber leider haben gerade die E-Autos im Winter(!) teils extrem niedrige Reichweiten, man ist also sehr schnell bei unter 30% Akkustand. Es werden im Stau also viel mehr E-Autos wenig Energie haben als Verbrenner. Und zusätzlich kann man auch nur mit leerem Akku schnell laden, schon mit 50% schafft keiner mehr 100kw. Deswegen wird bei den Ladetests ja immer extra auf einen möglichst geringen Ladestand leer gefahren, denn nur zwischen 5% - 30% kann ich maximal schnell laden.

    Dazu kommt noch ein Problem: den Akku sollte man regelmäßig nur mit 80% laden.

    Über die Probleme die sich aus einer kalten Batterie nach dem Stau ergeben will ich hier nicht auch noch reden. Die Batterieheizung kostet extrem viel Strom, das wird auch stets ausgeblendet. Bei vielen kurzen Strecken kommt ein Tesla Model3 SR+ daher auf keine 100km im Winter.

  10. Re: Nicht praxistauglicher Test

    Autor: xSureface 16.02.21 - 13:36

    Kein Auto schafft 100kw/h bei über 50%? Da gibts leider schon viele Gegenbeweise zu. Audi E-Tron, Mustang Mach-E und noch viele mehr. Einfach mal auf Youtube schauen. Gibt da viele Videos zu.

  11. Re: Nicht praxistauglicher Test

    Autor: McTristan 16.02.21 - 14:04

    Realitätsfern? Hast du meinen Beitrag überhaupt gelesen?
    Mal abgesehen davon, dass ich seit sehr vielen Jahren rein elektrisch fahre - übrigens auch im Winter. Ich weiß also wovon ich schreibe. In meiner Aussage kann ich deine Interpretation jedenfalls nicht herauslesen.

    Meine Aussage man lädt wenn man steht bezog sich nicht unbedingt auf den Status Quo an Ladesäulen etc. sondern eher auf die Zukunft. Aber auch jetzt schon tut es nicht weh zu laden wenn man es kann.

    Witzig ist halt immer, dass hier jeder "nachweisen" will wie schlimm es doch wäre wenn alle E-Autos fahren würden und man dann nicht überall und gleichzeitig laden könnte ... Merkste was?

    Gibt es Berichte über Staus voller E-Autos die alle danach gleichzeitig laden wollten? Warte ... nein?

    In sofern ... könnte, würde, hätte, müsste ...

    Und noch ein Punkt: es gibt durchaus schon jetzt E-Autos die auch im Winter ausreichend weit kommen und schnell bis sehr schnell nachladen können. Das einige Leute hier im Forum nicht nachvollziehen können, dass man ein e-Auto tatsächlich von A nach B bewegen kann und das sogar im Winter lass ich ja noch durchgehen, ist halt Neuland. Aber ein Problem zu konstruieren welches es derzeit und vielleicht nie gibt: ok ... das ist irgendwie albern. Aber dann gleich persönlich zu werden und mir Sachen zu unterstellen: dünnes Eis.
    Der Hinweis von xSureface mit den Youtube Videos könnt ihr ruhig ernst nehmen - es gibt genügend YouTuber die eure Horror-Szenarien bereits durchprobiert haben, stundenlang für euch in e-Autos ausgeharrt sind nur um zu zeigen, dass es vielleicht doch alles gar nicht soooo schlimm ist. (hat übrigens auch der ADAC so herausgefunden aber hier auf Golem wird daraus wieder eine Sensationsmitteilung).

    xerid schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Dass es nach einem Stau bei den Ladestationen zu extremen Wartezeiten kommt
    > ist ein guter Punkt. Das habe ich noch gar nicht berücksichtigt.
    >
    > Wie absurd realitätsfremd die Beiträge und Diskussionen bei E-Autos oft
    > sind sieht man am Beitrag hier von McTristan. Zusamengefasst: "fahr doch
    > nur mit stets vollem Akku".
    >
    > Aber leider haben gerade die E-Autos im Winter(!) teils extrem niedrige
    > Reichweiten, man ist also sehr schnell bei unter 30% Akkustand. Es werden
    > im Stau also viel mehr E-Autos wenig Energie haben als Verbrenner. Und
    > zusätzlich kann man auch nur mit leerem Akku schnell laden, schon mit 50%
    > schafft keiner mehr 100kw. Deswegen wird bei den Ladetests ja immer extra
    > auf einen möglichst geringen Ladestand leer gefahren, denn nur zwischen
    > 5% - 30% kann ich maximal schnell laden.
    >
    > Dazu kommt noch ein Problem: den Akku sollte man regelmäßig nur mit 80%
    > laden.
    >
    > Über die Probleme die sich aus einer kalten Batterie nach dem Stau ergeben
    > will ich hier nicht auch noch reden. Die Batterieheizung kostet extrem viel
    > Strom, das wird auch stets ausgeblendet. Bei vielen kurzen Strecken kommt
    > ein Tesla Model3 SR+ daher auf keine 100km im Winter.

  12. Re: Nicht praxistauglicher Test

    Autor: gan 16.02.21 - 14:28

    xerid schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > In der Praxis mit 50% E-Autos würden bei einem Winterstau also viele Autos
    > liegen bleiben, direkt auf der Autobahn oder in der Umgebung. Und da diese
    > nicht vor Ort geladen werden können (wie Verbrenner) und nur schwer
    > abgeschleppt werden können, würde das zu einer katastrophalen Situation
    > führen, in der die Autobahn evtl. nicht mehr frei zu bekommen ist.

    In der Praxis hätte bei 50% E-Autos jeder Pannendienst die Möglichkeit, liegen gebliebene Fahrzeuge zu laden. Dann käme bei einem größeren Stau einfach ein LKW, der mehrere Fahrzeuge schnellladen kann und würde nachladen.

  13. Re: Nicht praxistauglicher Test

    Autor: Bondra81 16.02.21 - 15:22

    Wie oft ist schon der Tanklaster zu einem Stau gefahren und hat da die Verbrenner betankt? Genau...
    Das ist wie überall: persönliches Pech.

  14. Re: Nicht praxistauglicher Test

    Autor: der_wahre_hannes 16.02.21 - 16:00

    xSureface schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > und damit willst du alle Autobahnen ausstatten?
    > Wir haben knapp 13.000 km Autobahn. Wohlgemerkt ohne Anzahl von Spuren zu
    > Berücksichtigen.
    > Die kosten und der Aufwand sind dort zu hoch um sowas in der Realität
    > einzusetzen. Dazu kommen noch die Ladeverluste. Mehr als Energie und Geld
    > verbrennen ist das ganze nicht. Induktives Laden ist aber sicher in der
    > Garage nen Bequemes Nice2Have.

    Und weil es JETZT gerade nicht geht, das flächendeckend einzusetzen wird es NIEMALS gehen?

    Es war lediglich ein Hinweis darauf, dass durchaus an alternativen Lademethoden geforscht wird. Nirgendwo habe ich verlangt, dass sofort alle Autobahnen mit dieser Technik ausgestattet sein müssen.

  15. Re: Nicht praxistauglicher Test

    Autor: xSureface 16.02.21 - 16:29

    Es geht auch Jetzt schon, es ist nur Unwirtschaftlich. Und das wird in Zukunft auch so sein. Keiner wird ne Million KM Kupferdraht durch die Landschaft ziehen, damit der ungünstige Fall abgefedert wird. Du installierst ja auch keine Pipeline in der Autobahn damit im ungünstigsten Fall an jeder Stelle Sprit gezapft werden kann. Auf kurz oder Lang wird jeder Parkplatz ne eigene Ladestelle haben. Und wenns nur ne 230V Dose ist. Kalkuliert wird bei Lade/Tankinfrastruktur mit benötigter Menge, nicht mit Worst Case für einzelne Fälle. Für den Worst Case ist das Tankstellennetz auch nicht ausreichend. Wennst deine Strecke auf den Liter genau fährst und 2km vorm Ziel 10h im Stau stehst, kann dir auch keiner Helfen, wenn deine Reserve flöten gegangen ist. Und auch für E-Autos wird es Mobile Konzepte geben Liegen gebliebene Autos zu Laden. Mit steigender Verbreitung der E-Autos werden diese Mobilen Ladestationen auch bei Pannenservice zur Standartausstattung gehören. Der ADAC ist schon dabei Bedarfsmäßig auszurüsten. -> https://efahrer.chip.de/e-wissen/elektroauto-akku-leergefahren-das-sind-ihre-moeglichkeiten_10853

  16. Re: Nicht praxistauglicher Test

    Autor: Bondra81 16.02.21 - 16:33

    Wenn man die komplette Autobahn so ausrüsten würde, wäre das ein mega Projekt mit unglaublichen Kosten.
    Sollte es rein hypothetisch doch so weit kommen, dann wäre es gleich sinnvoller die Strecke für einen Hochgeschwindigkeitszug zu nutzen und nicht für PKW.

  17. Re: Nicht praxistauglicher Test

    Autor: der_wahre_hannes 16.02.21 - 16:36

    xSureface schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Es geht auch Jetzt schon, es ist nur Unwirtschaftlich. Und das wird in
    > Zukunft auch so sein. Keiner wird ne Million KM Kupferdraht durch die
    > Landschaft ziehen, damit der ungünstige Fall abgefedert wird.

    Es geht dabei ja auch nicht nur darum, im Stau zu laden, sondern darum, gar nicht erst alle ~300km an ne Ladesäule zu müssen.

  18. Re: Nicht praxistauglicher Test

    Autor: Tantalus 16.02.21 - 16:43

    der_wahre_hannes schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Es geht dabei ja auch nicht nur darum, im Stau zu laden, sondern darum, gar
    > nicht erst alle ~300km an ne Ladesäule zu müssen.

    Unwirtschaftlich ist es trotzdem. Zumal derzeit ja in Richtung Oberleitungen für Elektro-LKW entwickelt wird, dazu dann noch parallel eine induktive Lösung, das wird Dir niemand bezahlen wollen. Abgesehen davon, dass diese ja auch von den Herstellern weltweit verbaut werden müsste.

    Gruß
    Tantalus

    ___________________________

    Man sollte sich die Ruhe und Nervenstärke eines Stuhles zulegen. Der muss auch mit jedem Arsch klarkommen.

  19. Re: Nicht praxistauglicher Test

    Autor: xSureface 16.02.21 - 16:45

    Der Durchschnitt aller, fährt am Tag keine 300km. Das sind Ausnahmesituationen für einen geringen Prozentsatz an Leuten. Warum soll man Billionen an Steuergeldern Verbraten für ein paar wenige? Dazu kommt nach der Installation Wartung und Instandsetzung. Zudem wird ein großer Teil der benötigten Energie beim Induktiven Laden einfach weggeschmissen. Schau dir den Wirkungsgrad mal an. Beim Handy hast du wenige mm. Beim Auto sind es mehrere cm. Die Effizienz solcher Systeme nimmt mit der Entfernung ab. Willst du ehrlich das 10-20 Fache pro 100km zahlen, nur damit du nicht anhalten musst? Der Stopp an der Ladesäule wird irgendwann nicht länger dauern als ein Verbrenner derzeit an der Tanke steht. Im Schnitt gerechnet über alle Autos im Verhältnis zur Anzahl der Ladesäulen.

  20. Re: Nicht praxistauglicher Test

    Autor: der_wahre_hannes 16.02.21 - 16:54

    xSureface schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Der Durchschnitt aller, fährt am Tag keine 300km. Das sind
    > Ausnahmesituationen für einen geringen Prozentsatz an Leuten.

    Wenn man dem, was man hier so im Forum liest, glauben schenken darf, dann fahren ca. 90% aller Autofahrer täglich 500km-600km, ohne Pause. ;)

    > Warum soll man Billionen an Steuergeldern Verbraten für ein paar wenige?

    Die Frage kann man gleich auf die gesamte Straßeninfrastruktur ausweiten. :)

    > Willst du ehrlich das 10-20 Fache pro 100km zahlen, nur damit du nicht anhalten musst?

    Ich weiß ja nicht, was an "es wird daran geforscht" so schwierig zu verstehen ist, aber gut.
    Nochmal: Nirgendwo habe ich verlangt, das System jetzt sofort überall in jede Winzstraße einzubauen und danach nie wieder anzufassen. Es wird an alternativen Methoden geforscht. Dies ist eine davon. Ob sich das irgendwann mal rechnet oder nicht ist auch etwas, das erforscht wird. Um mehr ging es mir gar nicht.

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