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Verarschungstaktik 2.0 ?

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  1. Verarschungstaktik 2.0 ?

    Autor: senf.dazu 31.07.21 - 13:43

    "Sie wollen doch bestimmt gern das ihre Daten verfügbar gemacht werden. Denn z.B. Infos über Straßenglätte oder Stauenden helfen ja den nachfolgenden Fahrzeugen ?"

    Nur warum die Daten dann zentral oder länger als ein paar Minuten außerhalb des Autos verfügbar sein müssen wird nicht wirklich ersichtlich. Auf die Frage gibt's dann sicher nur Schulterzucken.

    Ich kann mich noch gut erinnern das mir bei dem letzten Audi Kauf erst ein sehr dünnes, eigentlich nur 1..2 Seiten, den Kaufvertrag und dann ein sehr dickes, gefühlte 50..100 Seiten, die Daten"schutz"erklärung, und das dann gleich mehrfach mit Willies zu versehen war, hingelegt wurde. Die haben doch ein Rad ab die Autohersteller, Juristen und Verkäufer. Und wie sensibel die alle sind. Wenn man bei den Unterschriften zögert werden die richtig unruhig.



    7 mal bearbeitet, zuletzt am 31.07.21 13:49 durch senf.dazu.

  2. Re: Verarschungstaktik 2.0 ?

    Autor: eleaiactaest 31.07.21 - 14:05

    senf.dazu schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > "Sie wollen doch bestimmt gern das ihre Daten verfügbar gemacht werden.
    > Denn z.B. Infos über Straßenglätte oder Stauenden helfen ja den
    > nachfolgenden Fahrzeugen ?"
    >
    > Nur warum die Daten dann zentral oder länger als ein paar Minuten außerhalb
    > des Autos verfügbar sein müssen wird nicht wirklich ersichtlich. Auf die
    > Frage gibt's dann sicher nur Schulterzucken.
    Ich glaube aber nicht, dass es um schon erkannte Straßenglätte oder Stauenden geht, sondern darum, wie man aus den Daten der verbauten Sensoren eben genau solche Situationen erkennt. Und da muss die KI trainiert werden, und das dürfte etwas länger dauern als ein paar Sekunden.

  3. Re: Verarschungstaktik 2.0 ?

    Autor: Thargon 31.07.21 - 21:32

    eleaiactaest schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > senf.dazu schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > "Sie wollen doch bestimmt gern das ihre Daten verfügbar gemacht werden.
    > > Denn z.B. Infos über Straßenglätte oder Stauenden helfen ja den
    > > nachfolgenden Fahrzeugen ?"
    > >
    > > Nur warum die Daten dann zentral oder länger als ein paar Minuten
    > außerhalb
    > > des Autos verfügbar sein müssen wird nicht wirklich ersichtlich. Auf die
    > > Frage gibt's dann sicher nur Schulterzucken.
    > Ich glaube aber nicht, dass es um schon erkannte Straßenglätte oder
    > Stauenden geht, sondern darum, wie man aus den Daten der verbauten Sensoren
    > eben genau solche Situationen erkennt. Und da muss die KI trainiert werden,
    > und das dürfte etwas länger dauern als ein paar Sekunden.

    Für Straßenglätte müsste man nur einen Temperatursensor mit Wetterdaten verknüpfen, für Stauenden müsste man nur Positionsdaten von Fahrzeugen akkumulieren. Da braucht man keine KI für.
    Für alles, was man gut messen kann, braucht man keine KI, sondern für all die schlecht messbaren Dinge. Verkehrsschilderkennung ist wohl das bekannteste Problem. Die Beobachtung anderer Verkehrsteilnehmer um deren zukünftiges Verhalten abzuschätzen ist ein anderes (Wartet der Fußgänger oder geht er gleich über die Straße?).

    Und hier kommen dann auch die ganz großen Datenschutz-Fragen auf, denn eigentlich kann nicht der Fahrer eines Autos alleine über die Sensordaten entscheiden, auf denen der Fußgänger abgebildet ist. Ab einem gewissen Punkt werden wir in Europa nicht um eine gesetzliche Regelung herum kommen. Wenn es soweit ist hoffe ich, dass die Daten nicht in die Konzerne sondern in eine öffentliche Datenbank fließen und sich herstellerübergreifende, transparente Standards etablieren.

  4. Re: Verarschungstaktik 2.0 ?

    Autor: hansblafoo 31.07.21 - 22:08

    Tipp: Wetterdaten, vor allem lokal, können sehr ungenau sein und Straßenglätte entsteht nicht nur durch Eis.

  5. Re: Verarschungstaktik 2.0 ?

    Autor: Niaxa 31.07.21 - 22:30

    Stimmt alle! Also schnell verstecken und nach Regulierung schreien! Los bevors ein anderer macht!!!

  6. Re: Verarschungstaktik 2.0 ?

    Autor: LH 01.08.21 - 10:18

    Thargon schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Für Straßenglätte müsste man nur einen Temperatursensor mit Wetterdaten
    > verknüpfen

    Damit hättest du nur eine Warnung, wichtiger wäre aber eine Meldung, ob dies tatsächlich der Fall ist. Zwar kann man auch dies aus den ABS Daten errechnen, aber da wird die Sache eben schon komplizierter. Ohne eine solche Auswertung und Verteilung wäre es eben kein Vorteil zu einer normalen Wettervorhersage.

    > für Stauenden müsste man nur Positionsdaten von Fahrzeugen
    > akkumulieren.

    Auch dafür ist ein Regelwerk nötig um einzuschätzen, ob hier wirklich ein Stau vorliegt. KI Systeme sind, wenn sie richtig trainiert sind, optimal für eine solche Aufgabe.
    Zudem wäre auch ohne KI das Datenschutzproblem noch immer vorhanden.

  7. Re: Verarschungstaktik 2.0 ?

    Autor: Lehmmanbnhb 01.08.21 - 10:47

    senf.dazu schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Ich kann mich noch gut erinnern das mir bei dem letzten Audi Kauf erst ein
    > sehr dünnes, eigentlich nur 1..2 Seiten, den Kaufvertrag und dann ein sehr
    > dickes, gefühlte 50..100 Seiten, die Daten"schutz"erklärung, und das dann
    > gleich mehrfach mit Willies zu versehen war, hingelegt wurde. Die haben
    > doch ein Rad ab die Autohersteller, Juristen und Verkäufer. Und wie
    > sensibel die alle sind. Wenn man bei den Unterschriften zögert werden die
    > richtig unruhig.

    Und? Hast Du die Datenschutzerklärung dann letztendlich unterschrieben?

    Es würde mich interessieren, ob es datenschutzrechtlich zulässig wäre, einen Autoverkauf von der Unterschrift unter eine "Daten(nicht)schutzerklärung" abhängig zu machen, die wesentlich über "wir leiten ihre Bestellung auf elektronischem Wege an den Hersteller weiter" hinausginge, und nicht jederzeit widerrufbar wäre.

  8. Re: Verarschungstaktik 2.0 ?

    Autor: robser 01.08.21 - 11:40

    Lehmmanbnhb schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > senf.dazu schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    >
    > > Ich kann mich noch gut erinnern das mir bei dem letzten Audi Kauf erst
    > ein
    > > sehr dünnes, eigentlich nur 1..2 Seiten, den Kaufvertrag und dann ein
    > sehr
    > > dickes, gefühlte 50..100 Seiten, die Daten"schutz"erklärung, und das
    > dann
    > > gleich mehrfach mit Willies zu versehen war, hingelegt wurde. Die haben
    > > doch ein Rad ab die Autohersteller, Juristen und Verkäufer. Und wie
    > > sensibel die alle sind. Wenn man bei den Unterschriften zögert werden
    > die
    > > richtig unruhig.
    >
    > Und? Hast Du die Datenschutzerklärung dann letztendlich unterschrieben?
    >
    > Es würde mich interessieren, ob es datenschutzrechtlich zulässig wäre,
    > einen Autoverkauf von der Unterschrift unter eine
    > "Daten(nicht)schutzerklärung" abhängig zu machen, die wesentlich über "wir
    > leiten ihre Bestellung auf elektronischem Wege an den Hersteller weiter"
    > hinausginge, und nicht jederzeit widerrufbar wäre.


    Ich frag mich ja wie es rechtlich aussehen würde, wenn man das Auto gebraucht und privat weiterverkauft, wer ist dann in Haftung, muss der Verkäufer dem Käufer so eine Erklärung vorlegen? Ich glaube irgendwie nicht das ein Autokauf von so einer Erklärung abhängig sein kann

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