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Die Mehrheit der Manager...

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  1. Re: Die Mehrheit der Manager...

    Autor: bernd71 08.02.18 - 13:03

    azeu schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > hält das E-Auto für eine Modeerscheinung. Wie sollen da die Hersteller
    > hinterher kommen.

    Genau deswegen investieren die Hersteller auch alle Milliarden in diese Modeerscheinung.
    Bist du wirklich so naiv das du glaubst, dass das was die Verantwortlichen öffentlich sagen immer dem entspricht was sie wirklich denken. Sie sagen das was Ihnen zu dem Zeitpunkt aus Unternehmenssicht angemessen erscheint. Was wirklich Sache ist und was hinter verschlossenen Türen abläuft erfährt man nicht so leicht.

  2. Re: Die Mehrheit der Manager...

    Autor: azeu 08.02.18 - 13:09

    D.h. einfach gar nicht mehr auf Manager hören?

    Wenn die eh nur Mist erzählen, dann können sie auch gleich still sein bzw. brauchen auch nicht groß befragt werden.

    DU bist ...

  3. Re: Die Mehrheit der Manager...

    Autor: Ispep 08.02.18 - 13:22

    b.mey schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wird auch bei vielen so bleiben.
    >
    > Aber sobald Batterieautos auf dem Stand sind, dass sie nicht mehr 10.000
    > EUR über den vergleichbaren Verbrennern in der Anschaffung liegen, werden
    > die boomen. Nicht wegen der Umweltfreundlichkeit... das interessiert die
    > meisten Fahrer rein gar nicht. (vgl. SUV Boom). Aber der unvergleichliche
    > Fahrspaß eines Batterieautos wird letztlich alle überzeugen. Wenn die
    > Dinger ähnlich kosten wie ein Verbrenner, meine üblichen Reichweiten grob
    > erreichen und mir täglich beim Pendeln auch noch irre Spaß liefern, weil
    > sie von der ersten Berührung des Gaspedals abgehen wie Schmidts Katze...
    > sorry, die Dinger werden so richtig Boomen. Und demensprechend wird es dann
    > auch mit der Ladeinfrastruktur schneller gehen, weil die Nachfrage rapide
    > steigen wird.

    Das bedeutet aber nüchtern betrachtet, dass es locker noch dreißig Jahre dauern wird, bis alles elektrisch fahren würde.

    Heutzutage ist der Neuwagenkäufer 58 Jahre alt. Der fährt als Frührentner die Karre locker 15-20 Jahre, beim eauto lässt er vermutlich mindestens einmal die Batterie tauschen, bevor er den wieder verkloppt.

    Also nüchtern betrachtet ist die emobilität bereits tot, weil wir in dreißig Jahren sicherlich mit Wasserstoff oder ganz was anderem fahren.

    Man hat sich da einfach in eine Idee verrannt, die schlicht nicht Alltags- und Wettertauglich ist und die auch den Nutzungsszenarien nie gerecht werden kann.

    Ist so ein bisschen wie in den 60ern, wo alle davon orakelt haben, dass man im Jahr 2000 mit atombetriebnen Raumschiffen zur Arbeit fliegt. Theoretisch möglich, aber im Luftraum nicht umsetzbar.

  4. Re: Die Mehrheit der Manager...

    Autor: emdotjay 08.02.18 - 13:45

    Ispep schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > b.mey schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Wird auch bei vielen so bleiben.
    > >
    > > Aber sobald Batterieautos auf dem Stand sind, dass sie nicht mehr 10.000
    > > EUR über den vergleichbaren Verbrennern in der Anschaffung liegen,
    > werden
    > > die boomen. Nicht wegen der Umweltfreundlichkeit... das interessiert die
    > > meisten Fahrer rein gar nicht. (vgl. SUV Boom). Aber der
    > unvergleichliche
    > > Fahrspaß eines Batterieautos wird letztlich alle überzeugen. Wenn die
    > > Dinger ähnlich kosten wie ein Verbrenner, meine üblichen Reichweiten
    > grob
    > > erreichen und mir täglich beim Pendeln auch noch irre Spaß liefern, weil
    > > sie von der ersten Berührung des Gaspedals abgehen wie Schmidts Katze...
    > > sorry, die Dinger werden so richtig Boomen. Und demensprechend wird es
    > dann
    > > auch mit der Ladeinfrastruktur schneller gehen, weil die Nachfrage
    > rapide
    > > steigen wird.
    >
    > Das bedeutet aber nüchtern betrachtet, dass es locker noch dreißig Jahre
    > dauern wird, bis alles elektrisch fahren würde.
    >
    > Heutzutage ist der Neuwagenkäufer 58 Jahre alt. Der fährt als Frührentner
    > die Karre locker 15-20 Jahre, beim eauto lässt er vermutlich mindestens
    > einmal die Batterie tauschen, bevor er den wieder verkloppt.
    >
    > Also nüchtern betrachtet ist die emobilität bereits tot, weil wir in
    > dreißig Jahren sicherlich mit Wasserstoff oder ganz was anderem fahren.
    >
    > Man hat sich da einfach in eine Idee verrannt, die schlicht nicht Alltags-
    > und Wettertauglich ist und die auch den Nutzungsszenarien nie gerecht
    > werden kann.
    >
    > Ist so ein bisschen wie in den 60ern, wo alle davon orakelt haben, dass man
    > im Jahr 2000 mit atombetriebnen Raumschiffen zur Arbeit fliegt. Theoretisch
    > möglich, aber im Luftraum nicht umsetzbar.

    Das sind mir die liebsten die dann von Wasserstoff oder ähnlichem reden.
    Wenn du es die Menschheit schafft die Physik auszutricksen ja, aber sie lassen sich nicht austricksen.
    Man kann besten falls mit ihr kooperieren.

    Woher kommt der Wasserstoff oder ähnliches her?
    Es muss produziert werden, egal ob Batterien oder ein Gas (das vl. noch verflüssigt wird)

    Und egal was sich am ende durchsetzt der Bürger bzw der Staat wird in vorm von Subventionen die Infrastruktur aufbauen.
    Ob in form von Stromleitungen für die e-Mobilität (was wir im Moment haben, ist nicht vertretbar für die e-Mobilty)
    oder in form von Tankstellenerweiterungen für irgendeinen Energieträger.

  5. Re: Die Mehrheit der Manager...

    Autor: PearNotApple 08.02.18 - 14:05

    Ispep schrieb:
    > Das bedeutet aber nüchtern betrachtet, dass es locker noch dreißig Jahre
    > dauern wird, bis alles elektrisch fahren würde.
    Ich empfehle Dir einen der zahlreichen Vorträge von Tony Seba auf Youtube anzusehen. Dann wirst Du erkkennen, dass es nicht 30 Jahre dauert. Bereits Anfang 2020er werden die Elektroautos billiger sein als vergleichbare Autos mit Verbrennungsmotor und das nicht bezogen auf TOC, sondern bezogen auf Kaufpreis! Natürlich werden alte Autos mit Verbrennungsmotoren dann immer noch unterwegs sein, aber kein Mensch wird dann noch neue Autos mit Verbrennungsmotoren kaufen.

  6. Re: Die Mehrheit der Manager...

    Autor: Trollversteher 08.02.18 - 14:06

    >Das ist trotzdem Individualverkehr. Es werden 1,5+ Tonnen für eine Person bewegt. Die Auslastung der Fahrzeuge ist vielleicht höher, aber das war's.

    Das ist aber, als Ergänzung zum obligatorischen ÖPNV Ausbau, der realistischste Weg weg vom Inividualverkehr, denn sofern Du keine 24/7 ÖPNV Verbindung von jeder beliebigen Straße zu jeder beliebigen Straße bieten kannst, wird es immer Fälle geben, in denen ein einzelnes Fahrzeug seine deutlichen Vorzüge oder gar Notwendigkeit hat.

  7. Re: Die Mehrheit der Manager...

    Autor: Ach 08.02.18 - 14:26

    |=H schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Das ist trotzdem Individualverkehr. Es werden 1,5+ Tonnen für eine Person
    > bewegt. Die Auslastung der Fahrzeuge ist vielleicht höher, aber das war's.

    Wenn die Auslastung eines Fahrzeugs nur um das dreifache steigt, dann braucht man von dem Modell drei mal weniger. Klingelt es da bei dir etwa nicht irgendwo?

  8. Re: Die Mehrheit der Manager...

    Autor: ssj3rd 08.02.18 - 14:39

    azeu schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > D.h. einfach gar nicht mehr auf Manager hören?
    >
    > Wenn die eh nur Mist erzählen, dann können sie auch gleich still sein bzw.
    > brauchen auch nicht groß befragt werden.

    Du hast es erfasst, Glückwunsch.

  9. Re: Die Mehrheit der Manager...

    Autor: |=H 08.02.18 - 14:55

    Das würde nur funktionieren, wenn man das Pendeln abschafft oder prinzipiell nur noch in Schichten gearbeitet wird.

  10. Re: Die Mehrheit der Manager...

    Autor: ChMu 08.02.18 - 14:56

    bernd71 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > azeu schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > hält das E-Auto für eine Modeerscheinung. Wie sollen da die Hersteller
    > > hinterher kommen.
    >
    > Genau deswegen investieren die Hersteller auch alle Milliarden in diese
    > Modeerscheinung.

    Ehm. Nein. Sie kuendigen an, in den naechsten Jahren/Jahrzehnten, Investitionen zu taetigen. Sie wollen. Und auch dann oft Kleckerbetraege. 5Mrd gehen heute drauf um EIN neues Automodell zu entwickeln. Da sind diese angekuendigten Investitionen in die Electro Mobilitaet eher laecherlich.
    Nein, noch ist der Druck nicht hoch genug und solange es so aussieht, das man in den naechsten zwei Quartalen noch satte Gewinne einfaehrt, weiter vorraus schauen diese Leute nicht, wird sich auch nichts aendern.
    Fuer VW zB sind die Diesel Strafen hoeher als das gesammte Investement in die e-Mobilitaet.
    > Bist du wirklich so naiv das du glaubst, dass das was die Verantwortlichen
    > öffentlich sagen immer dem entspricht was sie wirklich denken.
    Das waere indeed fatal. Es sollte so sein. Wenn nicht, also wenn die Oeffentlichkeit (und Aktionaere) wissentlich belogen werden, kann das boese enden.

  11. Re: Die Mehrheit der Manager...

    Autor: NIKB 08.02.18 - 15:27

    Ispep schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Heutzutage ist der Neuwagenkäufer 58 Jahre alt. Der fährt als Frührentner
    > die Karre locker 15-20 Jahre, beim eauto lässt er vermutlich mindestens
    > einmal die Batterie tauschen, bevor er den wieder verkloppt.
    Ich halte diese Zahl seit Jahr und Tag für höchst problematisch und habe dafür folgende Argumente:
    Alle jüngeren Menschen, die ich kenne, die in den letzten 10 Jahren ein Auto gekauft haben, haben das ausnahmslos über die Eltern getan. Z.B. um es günstig als Zweitwagen auf Vater oder Mutter zu versichern. Hinzu kommt, dass kaum jemand außer Rentner mit Hut hochpreisige Autos bar kauft. Im Gegenzug ist es in meiner Generation jedoch sehr verbreitet Vorführwagen, Jahreswagen etc. mit enormen Rabatten zu kaufen und sich zu freuen, dass man 50% weniger gezahlt hat als der Rentner mit Hut.
    All diese Kunden sind real existent und haben Einfluss auf den Markt...unabhängig vom statistischen Älter der Neuwagenkäufer.
    Hinzukommt, dass in die Statistik auch nur Käufer eingehen, deren Alter statistisch erhoben werden kann, also Privatpersonen. Selbst ein Audi A4 kommt aber heute auf 70-80% Firmenzulassungen. Und in sehr vielen Fällen hat der MA, der ihn bekommt einiges an Einfluss auf die Auswahl, obwohl er nicht in die Statistik eingeht.

    Ich wäre mit dem Wert sehr sehr vorsichtig. Und die Veränderung z.B. der A-Klasse vom Rentnerauto zum vorzeigbaren Kompaktwagen zeigt auch recht deutlich, dass die Autoindustrie sich auch nicht auf diese irreführenden Zahlrn verlässt.

  12. Re: Die Mehrheit der Forenteilnehmer ...

    Autor: azeu 08.02.18 - 16:28

    https://forum.golem.de/kommentare/automobil/elektroauto-automanager-rechnen-mit-scheitern-des-batterieantriebs/ein-schelm.../114922,4993813,4993813,read.html#msg-4993813

    Also einer von denen ganz gewiss ;)

    DU bist ...

  13. Re: Die Mehrheit der Manager...

    Autor: Der Spatz 08.02.18 - 17:31

    Problem ist eher:

    100 Leute

    0:00-07:00 Uhr alles schläft
    07:00 - 08:00 - 30 Leute fahren zur Arbeit - 30 Autos bis 08:00 Belegt 70 Autos frei
    07:30 - 08:15 - 40 Leute fahren zur Arbeit - 70 Autos bis 08:00 belegt 40 bis 08:15
    08:00 - 08:30 - die restlichen 30 Leute fahren zur Arbeit 5 können direkt los fahren, die anderen 25 warten bis die Autos die gerade frei wurden endlich bei ihnen in Fuchs&Hase-Gutnachthausen aus der Innenstadt angekommen sind.

    08:30-16:30 2-3 Autos werden gebraucht, die anderen Parken und Laden?

    16:30 -17:30 Alle 100 wollen zum Fußballfinale (Welches zufälligerweise mal nicht Sonntags Stattfindet) zuhause sein (Stau) : Bedarf 100 Autos

    18:30 - Alle sind zuhause gucken Fußball und gehen Schlafen.

    Also entweder man stellt genug Fahrzeuge für die Stoßzeiten zur Verfügung + Ersatzfahrzeuge die leer zu den Kunden fahren.

    Oder aber es kommt in den täglichen Stoßzeiten zu Wartezeiten die dazu führen das viel Leute dann doch lieber immer ein Fahrzeug zur Verfügung haben wollen (= Privat PKW).

    In beiden Fällen werden es nicht signifikant weniger Fahrzeuge sein.

    Alternative währen Fahrgemeinschaften (Sammeltaxi-Ähnlich) nur muss man dann halt neben fremden sitzen die man eventuell nicht leiden kann usw.)

  14. Re: Die Mehrheit der Manager...

    Autor: amagol 08.02.18 - 18:41

    Der Spatz schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > 0:00-07:00 Uhr alles schläft
    > 07:00 - 08:00 - 30 Leute fahren zur Arbeit - 30 Autos bis 08:00 Belegt 70
    > Autos frei
    > 07:30 - 08:15 - 40 Leute fahren zur Arbeit - 70 Autos bis 08:00 belegt 40
    > bis 08:15
    > 08:00 - 08:30 - die restlichen 30 Leute fahren zur Arbeit 5 können direkt
    > los fahren, die anderen 25 warten bis die Autos die gerade frei wurden
    > endlich bei ihnen in Fuchs&Hase-Gutnachthausen aus der Innenstadt
    > angekommen sind.

    Meiner Meinung nach nicht ganz realistisch. Zumindest der Verkehr den ich jeden morgen sehe Verteilt sich auf die Zeit 7:00 - 11:00. Da ist dann schon etwas mehr Potential fuer Einsparungen. Ausserdem wird die Variante (Auto zum Bahnhof, Zug, Auto zur Arbeit) komplett neu (bisher kann man das nur mit Taxi/Fahrrad/zu Fuss machen).

    > 08:30-16:30 2-3 Autos werden gebraucht, die anderen Parken und Laden?

    Laden dauert bei heutigen EVs wenige Stunden, d.h. ja die koennen dann die Ladeinfrastruktur optimal ausnutzen.
    Allerdings gibt es ausser den Pendlern noch anderen Verkehr, z.B. Kinder muessen von der Schule abgeholt werden. Ggf. koennen ungenutzte Fahrzeuge fuer den innerstaedtischen Warentransport genutzt werden. Ich denke wenn autonome Fahrzeuge ungenutzt herumstehen, wird sich schnell ein Einsatzzweck erschliessen.

    > 16:30 -17:30 Alle 100 wollen zum Fußballfinale (Welches zufälligerweise mal
    > nicht Sonntags Stattfindet) zuhause sein (Stau) : Bedarf 100 Autos

    Genau, 100/100 Leuten sind Fussballfans. Wenn tatsachlich alle 100 gleichzeitig nach Hause wollen kann ein Algorithmus diese Leute problemlos zu Fahrgemeinschaften arrangieren. Ist aber unrealistisch. und selbst wenn 70 gleichzeitig los wollen kann man 30% der Fahrzeuge einsparen. Realistischer ist allerdings dass sich die Arbeitszeiten flexibler gestalten lassen.

    > 18:30 - Alle sind zuhause gucken Fußball und gehen Schlafen.

    Dann bin ich schon mal keiner von den 100 ;)

    > Also entweder man stellt genug Fahrzeuge für die Stoßzeiten zur Verfügung +
    > Ersatzfahrzeuge die leer zu den Kunden fahren.

    Menschen (und Arbeitszeiten) sind flexibler als du denkst. Grade wenn es einen Rabatt gibt wenn man nicht zu Stoßzeiten unterwegs ist werden sich viele ganz schnell anpassen.

    > Oder aber es kommt in den täglichen Stoßzeiten zu Wartezeiten die dazu
    > führen das viel Leute dann doch lieber immer ein Fahrzeug zur Verfügung
    > haben wollen (= Privat PKW).

    Ich denke insgesamt wird es eher zu einem gleichmaessigeren Verkehrsaufkommen fuehren, wovon ggf. auch PKW Selbstfahrer profitieren. Leider ist die Kosten/Nutzen-Rechnung bei PKW sehr emotional.

    > In beiden Fällen werden es nicht signifikant weniger Fahrzeuge sein.

    Ich denke du unterschaetzt das Potential und wie sich die Gesellschaft durch so eine Technologie veraendert. Es spielen aber sicher sehr viele Faktoren mit rein (vor allem natuerlich das Preisgefuege), die den Ausgang dieser Veraenderung bestimmen.

    > Alternative währen Fahrgemeinschaften (Sammeltaxi-Ähnlich) nur muss man
    > dann halt neben fremden sitzen die man eventuell nicht leiden kann usw.)

    Wenn das das Problem ist - man koennte ein Auto auch mit 4 Einzelkabinen entwerfen.

  15. Re: Die Mehrheit der Manager...

    Autor: Ach 08.02.18 - 19:05

    |=H schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Das würde nur funktionieren, wenn man das Pendeln abschafft oder
    > prinzipiell nur noch in Schichten gearbeitet wird.

    Eigentlich geht es nur noch um das autonome Fahren. Beherrschen Autos erst einmal dieses Kunststück, sehe ich dem Siegeszug der Autoflotten keine Grenze mehr gesetzt.

    Einfach über das Interface ein Date vereinbaren, zum vorbestellten Zeitpunkt einsteigen und losfahren. Oder noch besser : als Pendler gleich einen Dauerauftrag vereinbaren, die Termine Copy&Paste aus seinem Kalender ins Fahrdienstinterface. Am Ziel angelangt, einfach aus dem Wagen aussteigen und vergessen.

  16. Re: Die Mehrheit der Manager...

    Autor: Ach 08.02.18 - 19:25

    Keine Frage dass in Stoßzeiten mehr Fahrzeuge benötigt werden, aber genauso wenig eine Frage, dass selbst in Stoßzeiten niemals alle Fahrzeuge benötigt werden und nach wie vor unzählige Fahrzeuge ungenutzt herumstehen, etwa die vielen Zweitfahrzeuge.

    Ebenso keine Frage dass man sehr oft sehr gerne alleine fährt, aber ebenso wenig eine Frage, dass andere auch genauso gerne mit Bekannten fahren, mit Gleichgesinnten oder einfach nicht gerne alleine fahren.

    Und diese beiden ungenutzten Potenziale bestimmen dann die mögliche Verkleinerung der Gesamtzahl an Fahrzeugen. Jede Verkleinerung der Gesamtzahl an Fahrzeugen wirkt sich wiederum positiv auf die Beweglichkeit der Restfahrzeuge aus(weniger Stau), und auf den Platz in den Städten durch weniger Parkflächen, etc. etc..

  17. Re: Die Mehrheit der Manager...

    Autor: senf.dazu 08.02.18 - 23:11

    Bei ordentlichen 25 kWh/100km und 0.3¤/kWh komm ich auf 7.5¤/100 km.

    Sprit scheint mir da nicht günstiger ?

    Und als Tendenz würd ich erwarten das PV/Wind den Strom langfristig günstiger macht, während Sprit teurer wird.

    Und der Jahresverbrauch eines PKW liegt wohl im Durchschnitt in der Größenordnung des Stromverbrauches eines normalen Haushaltes - man braucht wohl einen recht hohen E-Auto Anteil bevor das irgendwie das Stromnetz belastet. Zumal man vielleicht gerne in Zeiten auflädt wo der Stromverbrauch eh gering (und möglicherweise verbilligt) ist.

    (15000km/a*25kWh/100km=3750kWh/a. Bei 24/7: 3750/8760=428W. Bei 8/7:1284W. Das als "Belastung" des Netzes zu bezeichnen ist reine Verarsche)



    2 mal bearbeitet, zuletzt am 08.02.18 23:19 durch senf.dazu.

  18. Re: Die Mehrheit der Manager...

    Autor: ChMu 08.02.18 - 23:25

    senf.dazu schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Bei ordentlichen 25 kWh/100km und 0.3¤/kWh komm ich auf 7.5¤/100 km.

    Das ist ja Autobahnverbrauch eines Tesla ModelS? Das Model 3 kommt mit 15kWh/100km aus (selbst getestet) und ich nehme an die kleineren Golf,Leaf oder Ceros ebenso.
    >
    > Sprit scheint mir da nicht günstiger ?

    Das sowiso. Ausserdem braucht ein Verbrenner mehr als nur Sprit.
    >
    > Und als Tendenz würd ich erwarten das PV/Wind den Strom langfristig
    > günstiger macht, während Sprit teurer wird.

    Na ja, 30c ist ja schon ein wenig hoch gegriffen. Momentan kostet der Strom in Deutschland eher um die 27cents, Industrie Strom 14-15c
    >
    > Und der Jahresverbrauch eines PKW liegt wohl im Durchschnitt in der
    > Größenordnung des Stromverbrauches eines normalen Haushaltes - man braucht
    > wohl einen recht hohen E-Auto Anteil bevor das irgendwie das Stromnetz
    > belastet. Zumal man vielleicht gerne in Zeiten auflädt wo der
    > Stromverbrauch eh gering (und möglicherweise verbilligt) ist.
    > (15000km/a*25kWh/100km=3750kWh/a. Bei 24/7: 3750/8760=428W. Bei 8/7:1284W.
    > Das als "Belastung" des Netzes zu bezeichnen ist reine Verarsche)

    Das stimmt natuerlich aber diese Argumente kommen von nicht EV Fahrern. Wenn man dann erklaert, das der Wagen weniger Strom aus der Schuko nuckelt als der Foehn oder die Kaffee Maschine, Waschmaschinen, Trockner oder Oefen sowie Durchlauferhitzer sowiso (Heimwerker duerfte es auch nicht geben) schauen alle dumm aus der Waesche.

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