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E-Auto Polemik

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  1. Re: E-Auto Polemik

    Autor: quineloe 08.02.18 - 09:30

    McWiesel schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Klausens schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > > Aber von 0,1 auf 0,3% ist noch nicht mal im Bereich der normalen
    > > Marktschwankung
    > >
    > > Zulassungen Januar:
    > > Gesamt: 269.429
    > > Elektro: 2.764
    > > Hybrid: 9.100
    > >
    > > So ist das nunmal bei E-Autos, die Quote steigt relativ schnell, was
    > > gestern noch 0,3% waren sind heute schon 1%.
    >
    > Hybrid kann man eigentlich nicht als Elektroauto rechnen, da das Fahrzeug
    > ja rein elektrisch ja fast nicht verwendbar ist, sondern den Verbrenner
    > früher oder später braucht. Klar, um die Statistik zu schönen (fälschen)
    > ist es ideal.

    2764 von 281293 sind 0.982%, oder eben gerundet 1%.

    Kannst du nicht mal rechnen? Hybrid ist nicht teil der 1%, die Klausens hier angegeben hat

  2. Re: E-Auto Polemik

    Autor: McWiesel 08.02.18 - 09:31

    quineloe schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > >Der Preis ist kein Grund. Stell dich mal an eine Straße und schau wieviele
    > Autos ein Neuwert von mehr als 50k ¤ haben.
    >
    > Wir haben hunderte davon, aber E-Autos kriegen wir keine, selbst
    > wenn wir wollten. und das wird in den meisten Firmen wohl so sein.

    Warum wohl. In der Wirtschaft muss eben Geld verdient werden, Investitionen müssen viel mehr wirtschaftlich statt emotional sein. Ein Verbrenner kann man nach 2 Jahren für gutes Geld weitergeben (die Leasingfirmen zahlen eh kein normalen Listenpreis, am Ende verdienen sie noch dran), ein 2 Jahres E-Auto will aber kein Mensch mehr, weil schon wieder technisch zu sehr überholt und generell ein Image schlimmer als ein rosa lackierter Unfallwagen.

  3. Re: E-Auto Polemik

    Autor: quineloe 08.02.18 - 09:33

    Firmenwagen sind keine Investition! Meine Fresse. Das ist ein Benefit für die Angestellten, die nicht so teuer sind wie denen einfach mehr bruttolohn zu zahlen, damit sie sich so ein Auto selber kaufen könnten.

    Aber hey, du erkennst ja nicht mal das 2700 von 270000 1% sind.

  4. Re: E-Auto Polemik

    Autor: McWiesel 08.02.18 - 09:39

    quineloe schrieb:

    > Kannst du nicht mal rechnen? Hybrid ist nicht teil der 1%, die Klausens
    > hier angegeben hat

    Und selbst wenn es 5% wären, ist und bleibt es ein Witz. Die 1% können dann schon zu Stande kommen weil ein Carsharing-Dienst seine Smart-Flotte erneuert hat.

    Bei 30-40% Marktanteil im Firmenwagen-Umfeld fangen wir mal an von Relevanz und absehbare Ablösung des Verbrenners zu sprechen. Aber das werden wir auch in 20 Jahren nicht erleben. Vielleicht bin ich zu alt dafür, aber diese Säue wurden schon paar mal durchs Dorf getrieben.
    Selbst bei LPG kann man keineswegs von Durchbruch sprechen (was in den '90ern ja DAS Ding in allen Zeitschriften war), wenngleich die Technik zumindest überlebt hat. Und so wird es sehr lange bei Elektro auch sein, wenn nicht morgen ein Wunderakku kommt und die Strompreise halbiert werden.

  5. Re: E-Auto Polemik

    Autor: Dwalinn 08.02.18 - 09:41

    >Auf die Frage welche Antriebsart besser für die Umwelt wäre hat Harald Lesch gesagt: "keines" - ÖPNV nutzen ist umweltfreundlich. Ein Smart im Kurzstrecken Betrieb kann ohne weiteres durch ÖPNV ersetzt werden, wo es ihn gibt.

    Natürlich ist der ÖPNV die Ideallösung aber man kann damit ein Auto eben nicht immer Ersetzen.

    >Zudem wird der Haupt Preistreiber - die Batterie - noch auf lange Zeit kaum günstiger und verbraucht auch noch reichlich CO2 bei der Herstellung - in Summe kaum ein Vorteil für die Umwelt.

    Na ist doch super dann gibt es bald kein CO2 Problem mehr.

  6. Re: E-Auto Polemik

    Autor: Kondratieff 08.02.18 - 09:41

    McWiesel schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > TrollNo1 schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Ich frage mich, wieviele Smartphones am Anfang gekäuft worden wären,
    > wenn
    > > die Dinger nicht unter 2500 Euro zu bekommen gewesen wären.
    >
    > Naja, selbst Handys in der Größe einer Banane waren mal so teuer. Und
    > trotzdem ging es rapide schnell, die Leute wollten es einfach, dann spielt
    > der Preis bei vielen fast schon keine Rolle mehr.
    >
    > > Der Preis ist einer der drei Hauptgründe (neben der Reichweite und der
    > > Ladeinfrastruktur), der klar gegen Elektroautos für die breite Masse
    > > spricht.
    >
    > Der Preis ist kein Grund.

    Ha! Ich hätte gerne Empirie zu deiner Behauptung.

    Anekdotisch und subjektiv:

    Ich verdiene als wissenschaftlicher Mitarbeiter schon nicht allzu schlecht (TVL E13 - 2 in Vollzeit), aber der Preis ist definitiv auch ein gewichtiger Grund dafür, dass ich kein E-Fahrzeug besitze, sondern den alten Kleinstwagen meiner Mutter (Daihatsu Trevis, 1l, 58PS) übernahm, als sie sich ein neues Auto zugelegt hat.

    Meine Eltern verdienen beide gut (beide mehr als ich) und meine Mutter hat den Kauf eines E-Fahrzeugs auch aufgrund des Preises ausgeschlagen.

    > Stell dich mal an eine Straße und schau wieviele
    > Autos ein Neuwert von mehr als 50k ¤ haben. Ich selber versteh es auch
    > nicht, aber einem absoluten Großteil der Leute ist das Auto so viel Wert
    > und sie tun es irgendwie finanzieren.

    Wieder: Empirie?
    Ein Großteil der Leute besitzt ein Fahrzeug mit einem Neuwert von mehr als 50000? Sind es auch alles Neuwagen? Weiß ich wirklich, ob deine Preiseinschätzung wirklich zuverlässig ist (kennst du dich so gut mit Fahrzeugen aus?)? Ist deine Beobachtung repräsentativ? Oder liegt es am Ort der Beobachtung?

    Fragen über Fragen. Da sollten die Zulassungszahlen (Zulassungen auf natürliche Personen) eine bessere Einschätzung liefern.

    > Wenn sie ein E-Auto wollten, könnten
    > es die meisten wohl bezahlen.

    Und wieder eine einfache Behauptung...

    > Und die Ladeinfrastruktur wäre auch rasend
    > schnell da, wenn sie denn jemand wollte.

    Technische/logistische Probleme mal ganz beiseite gewischt...

    > Das ging in den Städten los und
    > würde sich in Windeseile aufs Land verbreiten, weil die Nachfrage massiv
    > steigt (so wie es im Mobilfunkausbau ja auch war).

    Strom via Schnellladestationen ist ja bekanntlich genauso einfach zu verbreiten wie Mobilfunk.


    > Ist bei E-Autos aber nicht so, will einfach niemand

    Genau. Aussage des Artikels ist ja: Nachfrage nach Elektrofahrzeugen = 0.

    > außer ein paar Carsharing-Smarts sehe ich kaum irgendeine Ladesäule mit einem
    > Fahrzeug dran.

    Empirie: Ort? Wir haben z.B. keine Carsharing-Smarts in meiner Stadt. Da wird die Beobachtung dieser Smarts ziemlich schwierig. Dafür können hier andere E-Fahrzeuge beobachtet werden.

    Davon abgesehen: Es gibt auch private Garagen. Habe gehört, Tesla soll eine Lademöglichkeit anbieten...

    >
    > TJa, davon sind wir aber Lichtjahre entfernt, weil die Technik das nicht
    > hergibt. Wenn ein Verbrenner 3,0l Diesel verbraucht, 200PS hat und hinten
    > säubere Luft rauskommt als vorne reingesaugt wird, würde sich das auch wie
    > geschnitten Brot verkaufen. Leider ist auch diese Technik sehr begrenzt
    > verfügbar und damit weiterhin fast unbezahlbar.

    War der Preis nicht egal?

  7. Re: E-Auto Polemik

    Autor: AndyMt 08.02.18 - 09:42

    McWiesel schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Bei den E-Autos ist leider überhaupt keine Besserung wirklich sichtbar
    > (außer alle paar Monaten ein neuer Wunder-Akku, der nie serienreif wird).
    >
    > Bei einem Handy kann man auf nen besseres Display und schnellere CPU in 2
    > Jahren hoffen, darauf kann man evtl. warten, wenn man das braucht. Aber auf
    > ein Akku mit der Energiedichte und den Ladeeigenschaften eines Benzintanks
    > zu warten ist genauso wie auf Kernfusionskraftwerke und Quantencomputer zu
    > warten. Ja, das wird vermutlich mal kommen, ist aber absolut nichts, was
    > eine Kaufentscheidung für die nächsten 10 Jahre auch nur im Ansatz
    > beeinflusst oder gar verschiebt.
    Sowohl Energiedichte, Gewicht und Preis sind bei Akkus in den letzten 10 Jahren deutlich gefallen. Nicht wie bei CPUs wo man von einer Verdoppelung alle 18 Monate ausging, sondern eher im Bereich von 10%.
    Nissan Leaf: 2011 20 kWh, 2018 40 kWh Akku, praktisch gleiches Gewicht, gleicher Preis.
    Das nenne ich schon einen Fortschritt: Verdoppelung der Reichweite in 7 Jahren auf realistische 200km (nicht NEFZ, da wärens angeblich 400). In 7 Jahren wären wir dann schon bei 400km, in 14 Jahren bei 800km.

  8. Re: E-Auto Polemik

    Autor: McWiesel 08.02.18 - 09:42

    quineloe schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Firmenwagen sind keine Investition! Meine Fresse. Das ist ein Benefit für
    > die Angestellten, die nicht so teuer sind wie denen einfach mehr bruttolohn
    > zu zahlen, damit sie sich so ein Auto selber kaufen könnten.
    >
    > Aber hey, du erkennst ja nicht mal das 2700 von 270000 1% sind.

    Au ja, Personalkosten sind keine Investition. Ja, vielleicht im BWL-Hirn nicht, trotzdem muss eine Firma ganz eklatant in Mitarbeiter investieren und versucht dabei natürlich die Kosten so niedrig wie möglich zu halten und nicht durch Fehlkäufe zu verschwenden, daher gibt's eben ein Firmenwagen-Policy wo Farbe und Modelle vorgeschrieben sind um den Werverlust gering zu halten.

    Ich kann kein Prozentrechnen ,du dafür Haare spalten.

  9. Re: E-Auto Polemik

    Autor: ChMu 08.02.18 - 09:47

    McWiesel schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > quineloe schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > >Der Preis ist kein Grund. Stell dich mal an eine Straße und schau
    > wieviele
    > > Autos ein Neuwert von mehr als 50k ¤ haben.
    > >
    > > Wir haben hunderte davon, aber E-Autos kriegen wir keine, selbst
    > > wenn wir wollten. und das wird in den meisten Firmen wohl so sein.
    >
    > Warum wohl. In der Wirtschaft muss eben Geld verdient werden, Investitionen
    > müssen viel mehr wirtschaftlich statt emotional sein.

    Ein Firmenwagen ist kein Investement. Hat nichts damit zu tun.

    > Ein Verbrenner kann
    > man nach 2 Jahren für gutes Geld weitergeben (die Leasingfirmen zahlen eh
    > kein normalen Listenpreis, am Ende verdienen sie noch dran),

    Das ist ja was ganz neues? Ein zwei Jahre alter Verbrenner hat zwischen 30%-50% seines Wertes verloren, je teurer desdo mehr Verlusst.

    > ein 2 Jahres
    > E-Auto will aber kein Mensch mehr, weil schon wieder technisch zu sehr
    > überholt und generell ein Image schlimmer als ein rosa lackierter
    > Unfallwagen.

    Wie bitte? Kannst Du mal ein Beispiel nennen? In der Regel kosten 2-4 Jahre alte e-Autos minimal unter Neupreis. Jahreswagen sind teilweise sogar teurer als Neuwagen, weil sie eben nicht lieferbar sind. Fuer unseren fast 4 Jahre alten ersten Tesla Model S (damaliger Neupreis knapp ueber 70000) werden heute nach 240000km und noch 4 Jahren Garantie, Batterie bei 92% und lebendslanger Stromflatrate noch 49000 geboten, von Tesla! Privat wirds mehr. Zeige mir mal ne vergleichbare E oder S Klasse, neu 70000-90000 welche nach fast ner viertel Mio km auch nur ansatzweise das bringt. Von den tausenden welche ueber die Jahre an Sprit, Oelen, Inspektionen ect draufgingen mal ganz abgesehen.

  10. Re: E-Auto Polemik

    Autor: Dwalinn 08.02.18 - 09:56

    Okay aber ein damaliger 08/15 Vertrag war auch ziemlich teuer gewesen.

    Aber es geht ja gerade darum das die iPhones gar nicht mal so teuer waren, hätten sie 3000¤ gekostet hätten sie sich auch nicht durchgesetzt.

    Man darf ja auch nicht vergessen das die Unterschiede Handy/Smartphone gewaltig größer ist als VErbrenner/Stomer.

    @OP
    Ein Auto ist für die meisten nicht ein reines Emotions Objekt. Die Leute wollen von A nach B und das komfortabel und günstig. Wenn die Preise der Autos erstmal sinken (und das werde sie) Strompreise für eAutos Subventioniert werden (oder schlicht nicht unnötig belastet werden) und zugleich Steuern beim Verbrenner und Benzin/Diesel angehoben werden steht den erfolg nichts mehr im Wege, erst werden Zweitwagen und ein Teil der Dienstfahrzeuge ersetzt und auf Lange sicht (von mir aus 10-15 Jahre) auch der Rest der Fahrzeuge.
    Das es nebenbei auch Verbrenner oder Wasserstoff Fahrzeuge gibt schließe ich nicht aus.

  11. Re: E-Auto Polemik

    Autor: Kondratieff 08.02.18 - 09:57

    McWiesel schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > DeathMD schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    >
    > > Mit den Handys von damals ist es nicht vergleichbar. Etwas ähnliches gab
    > es
    > > zuvor schlicht nicht und das führt immer zu gesteigertem Interesse. Bei
    > > Autos hat man aber schon gewisse Gewohnheiten entwickelt. Man ist
    > > mittlerweile Reichweiten von 1000km und mehr gewohnt und tanken dauert
    > vl.
    > > 5 Minuten.
    >
    > Und damit sind wir bei der Lösung des Problems. Es ist keine Innovation,

    Quatsch. Nachhilfe:

    Für Innovationen, siehe u.a.

    Schumpeter [1][2][3] zur Definition von Innovation und Abgrenzung von Invention und Diffusion

    Bauer [4] ebenfalls zur Definition von Innovation und Definition von Erfolg und Scheitern einer Innovation

    OECD/Eurostat [5]: Liefert im sogenannten OSLO-Manual eine sehr gute Definition von Innovation, bezogen auf die unterschiedlichen betriebsbezogenen Arten von Innovationen (Produkt-, Prozess-, organisationale und Marketinginnovationen)

    Fichter [6] zur Erklärung der Neuheitsgrade von Definitionen (u.a. Weltneuheit, Marktneuheit, Betriebsneuheit)

    Zapf [7] zur Horizonterweiterung: Definition von sozialer Innovation und Verhältnis dieser Innovationsart zu technischen Innovationen

    => Darüberhinaus gibt's natürlich noch haufenweise Literatur zum Impact der Innovation im Sinne von radikalen Innovation/Systeminnovation/Basisinnovation und inkrementellen Innovationen (bei Schumpeter: Imitationen) sowie Literatur zum Management von Innovationen.
    Bei Bedarf kann ich noch entsprechende Literatur ergänzen.


    > das löst bei den Leuten keine Emotionen aus, es ist nicht zu Ende gedacht

    Behauptung. Empirisch nachzuweisen mithilfe testbarer Hypothesen ("Emotionen auslösen" muss dazu erst operationalisiert werden).

    > und wirtschaftlich sinnvoll ist es schon gleich zweimal nicht, sondern
    > Geldvernichtung. Damit ist und bleibt das Produkt einfach ein
    > Rohrkrepierer, egal wie oft man in der Bildzeitung davon liest.

    Wie steht das im Verhältnis zum Verbrenner? Erzeugt ein Privatfahrzeug mit Otto- oder Dieselmotor Geld?

    Literatur:

    [1] Schumpeter, J. A. (1947). The Creative Response in Economic History. The Journal of Economic History, 7 (2), 149-159.

    [2] Borbély, E. (2008). J.A. Schumpeter und die Innovationsforschung. MEB 2008 - 6th International Conference on Management, Enterprise and Benchmarking, Budapest, Ungarn. Abgerufen von https://kgk.uni-obuda.hu/sites/default/files/33_BorbelyEmese.pdf

    [3] Braunerhjelm, P., & Svennson, R. (2008). The Inventor's Role: Was Schumpeter Right?

    [4] OECD/Eurostat. (2005). Oslo Manual: Guidelines for collecting and interpreting technological innovation data. 3rd edition. Paris: OECD.

    [5] Bauer, R. (2006). Gescheiterte Innovationen. Fehlschläge und technologischer Wandel. Frankfurt/New York: Campus Verlag.

    [6] Fichter, K. (2009). Grundlagen des Innovationsmanagements. Oldenburg: Carl von Ossietzky Universität Oldenburg.

    [7] Zapf, W. (1989). Über soziale Innovationen. Soziale Welt, 40 (1/2), 170-183.

  12. Re: E-Auto Polemik

    Autor: jo-1 08.02.18 - 10:00

    Dwalinn schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > >Auf die Frage welche Antriebsart besser für die Umwelt wäre hat Harald
    > Lesch gesagt: "keines" - ÖPNV nutzen ist umweltfreundlich. Ein Smart im
    > Kurzstrecken Betrieb kann ohne weiteres durch ÖPNV ersetzt werden, wo es
    > ihn gibt.
    >
    > Natürlich ist der ÖPNV die Ideallösung aber man kann damit ein Auto eben
    > nicht immer Ersetzen.

    genau darum geht es - sofern möglich vorhandenes nutzen

    Dann brauchen wir die Diskussion Verbrenner / E-Mobilität gar nicht erst - denn ein jetzt schon existierender Verbrenner mit wenigen km im Jahr ist definitiv umweltfreundlich als ein neu gebauter E-Wagen

    >
    > >Zudem wird der Haupt Preistreiber - die Batterie - noch auf lange Zeit
    > kaum günstiger und verbraucht auch noch reichlich CO2 bei der Herstellung -
    > in Summe kaum ein Vorteil für die Umwelt.
    >
    > Na ist doch super dann gibt es bald kein CO2 Problem mehr.

    ;-)

    erzeugt natürlich - will erst gar nicht die Studien hierzu verlinken - es ist klar woher die Rohstoffe kommen und welche Energien wir hierzulande nutzen - bis ein selten gefahrenen E-Auto unterm Strich weniger CO2 freisetzt als ein selten gefahrener Verbrenner wird noch viel Zeit vergehen.

    Wir fahren ja alle ÖPNF der Umwelt zuliebe

  13. Re: E-Auto Polemik

    Autor: DeathMD 08.02.18 - 10:03

    Den Schwachfug höre ich immer von Leuten, die meinen die Weisheit mit dem Löffel gefressen zu haben, aber sich noch nie die Mühe gemacht haben sich auch nur ein bisschen zu informieren.

    Die Akkupreise sinken schon seit Jahren, würdest du wissen, wenn du nicht so sehr auf dein Bierbauchorakel hörst. Die Kapazität bei gleichem Gewicht steigt auch kontinuierlich und den CO2 Ausstoß der Akkuproduktion (bei aktuellem Energiemix) hast du in 2 - 5 Jahren Nutzung wieder drinnen. Lass deine Polemik und wirf vor allem anderen diese nicht vor, wenn du absolut nichts Konkretes zu liefern hast, außer viel heiße Luft.

    Hast du bei den tollen FullHD Plasma Fernsehern auch so rumgemosert, weil sie im Grunde schon beim Kauf Elektroschrott waren? Vermutlich nicht, denn wenn es um die eigene Verblödung geht, sind die Menschen gerne bereit viel Geld zu investieren. So und jetzt geh dich weiter bilden und schlag wieder die Bild Zeitung auf, da gehörst du hin...

    BRAWNDO: The Thirst Mutilator

    It's got Electrolytes



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 08.02.18 10:04 durch DeathMD.

  14. Re: E-Auto Polemik

    Autor: DjNorad 08.02.18 - 10:04

    McWiesel schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wenn ein Produkt mit zweistelligem Marktanteil sich
    > verdreifacht, kann man sowas schreiben. Aber von 0,1 auf 0,3% ist noch
    > nicht mal im Bereich der normalen Marktschwankung (die vierlerlei Gründen
    > unterlegt).
    >
    > Tatsächlich wurden 3000 E-Smarts insgesamt weltweit verkauft. Dagegen
    > werden laut Statista jährlich allein etwa 140.000 Smarts mit Verbrenner neu
    > zugelassen

    oops... wieviel % sind denn 3000 von 140.000 ?

    immerhin gut 2% vielleicht?

    Und die 3000 sind durch Lieferengpässe noch arg begrenzt, oder woher kommt die 1 Jahr Wartezeit auf Lieferung?

    Also die Nachfrage scheint doch deutlich höher als die 2,x % zu sein....

  15. Re: E-Auto Polemik

    Autor: DjNorad 08.02.18 - 10:07

    McWiesel schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > DeathMD schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Joa... der Preis und Einsatzzweck eines Smartphones sind absolut mit
    > > Fahrzeugen vergleichbar. Dein Kommentar wirkt eher nach Polemik als der
    > > Artikel.
    >
    > Das ist durchaus vergleichbar. Firmenwagen (was wohl der Trendsetter für
    > Fahrzeuge ist, denn da werden alltagstaugliche, zuverlässige und moderne
    > Fahrzeuge benötigt) werden fast wie ein Handy nach 2 Jahren durch Leasing
    > ausgetauscht und landen dann als begehrte Fahrzeuge im Gebrauchtmarkt.

    ...

    > Bei beiden Märkten spielt ein E-Auto absolut keine
    > Rolle. Andernfalls wären sie schon längst im Markt angekommen.

    Dem E-Auto fehlt nur noch ein kleines bisschen Weiterentwicklung bei Reichweite und Preis. Dann kommen die gewaltig an auf diesen Märkten...

    Das ganze kommt schneller, wenn noch Subventionen dazu kommen....

  16. Re: E-Auto Polemik

    Autor: DeathMD 08.02.18 - 10:16

    jo-1 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Einfach auf Fernreisen weitesgehend verzichten und langlebige Güter kaufen
    > und vernünftig heizen und schon haben wir alle was davon.

    Das wird auch dazu kommen, gleich wie der Ausbau der Öffis und Lösungen wie Car Sharing. Glaubt ihr etwa, dass wir einfach alles auf E-Autos umstellen können und wir wären damit aus dem Schneider? Das ist ein kleiner Teil davon. In vielen Bereichen werden wir neue Lösungen finden und auch umdenken müssen und die E-Autos werden auch nicht überall die Lösung sein. Teilweise werden kleine Verbrenner mit Ethanol betrieben mehr Sinn machen, teilweise werden evtl. auch mal Brennstoffzellen sinnvoll sein etc.. Wir müssen uns endlich mal davon verabschieden eine Generallösung finden zu wollen und diese jeder noch so unpassenden Ausgangssituation überstülpen zu versuchen.

    BRAWNDO: The Thirst Mutilator

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  17. Re: E-Auto Polemik

    Autor: DeathMD 08.02.18 - 10:23

    Personalkosten sind keine Investitionen, das sind stink normale Ausgaben. Du hast von absolut nichts eine Ahnung und willst dann noch BWLer schlecht reden. Der unfähigste BWLer ist brauchbarer als dein Geblubber.

    http://wirtschaftslexikon.gabler.de/Definition/investition.html

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  18. Re: E-Auto Polemik

    Autor: Legendenkiller 08.02.18 - 10:24

    Steigerungsraten von 50-100% pro Jahr sind eine Meldung Wert :-)

  19. Re: E-Auto Polemik

    Autor: jo-1 08.02.18 - 10:29

    DeathMD schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > jo-1 schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Einfach auf Fernreisen weitesgehend verzichten und langlebige Güter
    > kaufen
    > > und vernünftig heizen und schon haben wir alle was davon.
    >
    > Das wird auch dazu kommen, gleich wie der Ausbau der Öffis und Lösungen wie
    > Car Sharing. Glaubt ihr etwa, dass wir einfach alles auf E-Autos umstellen
    > können und wir wären damit aus dem Schneider? Das ist ein kleiner Teil
    > davon. In vielen Bereichen werden wir neue Lösungen finden und auch
    > umdenken müssen und die E-Autos werden auch nicht überall die Lösung sein.
    > Teilweise werden kleine Verbrenner mit Ethanol betrieben mehr Sinn machen,
    > teilweise werden evtl. auch mal Brennstoffzellen sinnvoll sein etc.. Wir
    > müssen uns endlich mal davon verabschieden eine Generallösung finden zu
    > wollen und diese jeder noch so unpassenden Ausgangssituation überstülpen zu
    > versuchen.

    volle Zustimmung!!

    genau darum gehts!

  20. Re: E-Auto Polemik

    Autor: goto10 08.02.18 - 10:37

    > Das ganze kommt schneller, wenn noch Subventionen dazu kommen....

    Ketzerische Frage: Wozu braucht man Subventionen, wenn es doch alle haben wollen? *scnr*

    P.S.: Wenn mir jemand ein E-Auto finanziert, dann nehme ich auch eins. Danke.

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    Berliner Ladesäulen auf Verbrauchsabrechnung umgestellt

    Der Ladenetzbetreiber Allego hat die Abrechnung der öffentlichen Ladestationen in Berlin umgestellt. Statt eines Pauschalpreises für den Ladevorgang zahlen Elektroautomobilisten in Zukunft nach geladener Strommenge.

  3. Segway-Ninebot: E-Scooter sollen autonom zur Ladestation fahren
    Segway-Ninebot
    E-Scooter sollen autonom zur Ladestation fahren

    Das Aufladen von E-Scootern ist für die Verleihdienste aufwendig und kostspielig. Daher könnten künftig Geister-Scooter durch die Städte rollen. Beim Kauf "normaler" E-Scooter gibt es derweil Verzögerungen.


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