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Und warum geht sowas nicht hier bei uns?

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  1. Und warum geht sowas nicht hier bei uns?

    Autor: derdiedas 28.09.20 - 11:49

    Das wäre ein Auto das ich mir ohne zu zögern kaufen würde. Und nein ich verkaufen keines meiner Verbrenner da dieses Auto nicht alle Usecases abdecken kann (Wie es halt kein Elektroauto kann, und selbst in der 150.000 Euro Regio muss man noch Kompromisse eingehen).

    Aber ich wäre für alle Fahrten in der Stadt elektrisch unterwegs, da dieses Auto genau dort seine Vorteile ausspielen kann. Und mit 5000 Euro ist es unter der Schwelle über die ich mir überhaupt Gedanken mache.

    Aber unsere Lobby verhindert bei uns effektiv günstige Elektroautos die auch Sinn ergeben. Bei uns kostet das stehende Auto so viel Kohle (Auch das mit dem Wechselkennzeichen ist ja in die Hose gegangen) das man das nutzen muss. Und zudem haben die Neuwagen einen Wert das Vollkasko obligatorisch ist.

    Bei 5000 Euro würde ich nur noch Haftpflicht nehmen, und da 100% Elektrisch würde ja auch keine Steuer anfallen. Und bei der aktuellen Förderung bekomme ich ja sogar noch Geld raus ;-)

    Gruß DDD
    P.S. Und kommt mir nicht mit Sicherheit, das Ding ist immer noch sicherer als jedes Motorrad, Roller oder eScooter.

  2. Re: Und warum geht sowas nicht hier bei uns?

    Autor: Oktavian 28.09.20 - 11:56

    > Das wäre ein Auto das ich mir ohne zu zögern kaufen würde. Und nein ich
    > verkaufen keines meiner Verbrenner da dieses Auto nicht alle Usecases
    > abdecken kann (Wie es halt kein Elektroauto kann, und selbst in der 150.000
    > Euro Regio muss man noch Kompromisse eingehen).

    Sicherheit ist genau ein wesentlicher Punkt. Wir haben es geschafft, von 1970 mit über 21.000 Verkehrstoten runterzukommen auf 3000 im letzten Jahr. Ein wesentlicher Treiber dafür ist die passive Sicherheit von Autos.

    Ein schönes Video dazu:
    https://www.youtube.com/watch?v=IVEjsvip8kc

    Ich möchte in so einem Auto nicht mit einem anderen Fahrzeug zusammenstoßen. Die Überlebenschancen bei einem Frontal- oder Seitenaufprall dürften überschaubar sein. In China sieht man das traditionell etwas anders, die sind halt verdammt viele.

    > Bei 5000 Euro würde ich nur noch Haftpflicht nehmen, und da 100% Elektrisch
    > würde ja auch keine Steuer anfallen. Und bei der aktuellen Förderung
    > bekomme ich ja sogar noch Geld raus ;-)

    Ich finde es erstaunlich, wie schnell man bereit ist, die Errungenschaften der letzten 50 Jahre einfach über Bord zu werfen.

    > Gruß DDD
    > P.S. Und kommt mir nicht mit Sicherheit, das Ding ist immer noch sicherer
    > als jedes Motorrad, Roller oder eScooter.

    Jedem Motorradfahrer ist klar, dass er für den Spaß ein erhebliches Risiko eingeht. Auf diesen Gefährten sollte man eigentlich verpflichtend einen Organspender-Ausweis dabei haben, und viele Motorradfahrer haben das auch. Schwere Kopfverletzungen sind die Regel, da können die inneren Organe anderen noch nützlich sein. Nur weil andere auf einem Motorrad für den Spaß ihr Leben riskieren, muss man es doch nicht bei der Fahrt in die Stadt gleich auch tun.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 28.09.20 11:57 durch Oktavian.

  3. Re: Und warum geht sowas nicht hier bei uns?

    Autor: trinkhorn 28.09.20 - 12:00

    Oktavian schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > [...}
    > > Gruß DDD
    > > P.S. Und kommt mir nicht mit Sicherheit, das Ding ist immer noch
    > sicherer
    > > als jedes Motorrad, Roller oder eScooter.
    >
    > Jedem Motorradfahrer ist klar, dass er für den Spaß ein erhebliches Risiko
    > eingeht. Auf diesen Gefährten sollte man eigentlich verpflichtend einen
    > Organspender-Ausweis dabei haben, und viele Motorradfahrer haben das auch.
    > Schwere Kopfverletzungen sind die Regel, da können die inneren Organe
    > anderen noch nützlich sein. Nur weil andere auf einem Motorrad für den Spaß
    > ihr Leben riskieren, muss man es doch nicht bei der Fahrt in die Stadt
    > gleich auch tun.

    Ergänzung: Bevor jetzt kommt "niemand zwingt dich in dieses unsichere Auto zu steigen. Es ist genauso freiwillig wie Motorradfahren": Ne, aber Motorrad ist eben eine andere Kategorie, und normalerweise eben nicht alternative zum Auto. Das hier wäre dann eben die günstige alternative zu einem sicheren Auto, also ein wirtschaftlicher Anreiz zu weniger Sicherheit.

  4. Re: Und warum geht sowas nicht hier bei uns?

    Autor: ChMu 28.09.20 - 12:09

    derdiedas schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Das wäre ein Auto das ich mir ohne zu zögern kaufen würde. Und nein ich
    > verkaufen keines meiner Verbrenner da dieses Auto nicht alle Usecases
    > abdecken kann (Wie es halt kein Elektroauto kann, und selbst in der 150.000
    > Euro Regio muss man noch Kompromisse eingehen).

    Es gibt kein Auto, unabhaengig vom Antrieb, welches alle User cases abdeckt. Gab es noch nie und wird es auch nie geben. Das muss jeder individuell sehen wofuer er ein Auto braucht. Rational tut es so eine Hutschachtel sicher fuer den Grossteil der Autofahrer. Aber ein Autokauf hat ja nichts mit rational zu tun.

  5. Re: Und warum geht sowas nicht hier bei uns?

    Autor: Kleba 28.09.20 - 12:24

    Oktavian schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich möchte in so einem Auto nicht mit einem anderen Fahrzeug
    > zusammenstoßen. Die Überlebenschancen bei einem Frontal- oder
    > Seitenaufprall dürften überschaubar sein.

    Ich denke bei dem Szenario "Stadtfahrten" dürfte das Risiko hier einigermaßen (!) überschaubar sein. Die Frage ist auch in wie weit die Karre hier unsicherer sein sollte, als ein aktueller Smart oder ein Fiat 500 aus den 90ern.

  6. Re: Und warum geht sowas nicht hier bei uns?

    Autor: trinkhorn 28.09.20 - 12:26

    Kleba schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Oktavian schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Ich möchte in so einem Auto nicht mit einem anderen Fahrzeug
    > > zusammenstoßen. Die Überlebenschancen bei einem Frontal- oder
    > > Seitenaufprall dürften überschaubar sein.
    >
    > Ich denke bei dem Szenario "Stadtfahrten" dürfte das Risiko hier
    > einigermaßen (!) überschaubar sein. Die Frage ist auch in wie weit die
    > Karre hier unsicherer sein sollte, als ein aktueller Smart oder ein Fiat
    > 500 aus den 90ern.

    Es wurde doch so schön erklärt, dass die Sicherheit etwas ist was über Jahrzehnte erarbeitet wurde, und jetzt willst du doch wieder mit einem 20 bis 30 Jahre alten Auto ankommen als Vergleich? ach bitte.

  7. Re: Und warum geht sowas nicht hier bei uns?

    Autor: Oktavian 28.09.20 - 12:52

    > Ich denke bei dem Szenario "Stadtfahrten" dürfte das Risiko hier
    > einigermaßen (!) überschaubar sein.

    Ist dem so? In Deutschland gab es 2018 folgende Unfälle mit Verunglückten:
    - Innerorts 213.000
    - Außerorts 75.000
    - Autobahn 21.000

    Zudem muss man sehen, wir haben in D etwas andere Stadtstrukturen als in China. So ein Auto sollte sich auch für die Landstraße eignen, und da ist bei uns Tempo 100.

    > Die Frage ist auch in wie weit die
    > Karre hier unsicherer sein sollte, als ein aktueller Smart oder ein Fiat
    > 500 aus den 90ern.

    "Aktuell" und "aus den 90ern"? Du musst dich schon entscheiden. Aktuell wäre bei mir 2020, ich wäre geneigt, noch die Autos der letzte 5 bis 10 Jahre als aktuell zu bezeichnen. Diese Autos sind inzwischen 30 Jahre als und haben ein H-Kennzeichen.

    Wenn man so ein Auto aus historischen Gründen fährt, okay, aber diesen Standard kauft man heute doch nicht mehr neu. Dafür ist mir zumindest mein Leben doch zu wertvoll.

  8. Re: Und warum geht sowas nicht hier bei uns?

    Autor: ChMu 28.09.20 - 12:59

    Oktavian schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > > Das wäre ein Auto das ich mir ohne zu zögern kaufen würde. Und nein ich
    > > verkaufen keines meiner Verbrenner da dieses Auto nicht alle Usecases
    > > abdecken kann (Wie es halt kein Elektroauto kann, und selbst in der
    > 150.000
    > > Euro Regio muss man noch Kompromisse eingehen).
    >
    > Sicherheit ist genau ein wesentlicher Punkt. Wir haben es geschafft, von
    > 1970 mit über 21.000 Verkehrstoten runterzukommen auf 3000 im letzten Jahr.
    > Ein wesentlicher Treiber dafür ist die passive Sicherheit von Autos.

    Das stimmt nur bedingt. in den letzten 50 Jahren hat sich die Verkehrsdichte um ein vielfaches erhoeht was zu einer drastischen Veringerung der Geschwindigkeit gefuehrt hat. In den 70ern konnte ich in meinem Kadett B (beige, rote Sitze, ein Traum) in 20 min durch Hamburg duesen. Mit 5l Verbrauch. Kleinere Rempler haben diese Autos so weggesteckt. Gurte? Kopfstuetzen? ABS? EBS? “Power brakes”? Servolenkung? Samt und sonders unbekannt. Ja selbst Scheibenbremsen waren ein exotisches und teures Extra.
    Ich habe diesen Wagen heute noch. Nie was dran gewesen. Damalige (statistische) Durchschnitts Geschwindigkeit in der Stadt lag bei 42km/h.
    Heute liegt der Schnitt in der Grosstadt bei 16km/h, ausserhaln Deutschlands, zB in London, weit weniger.
    Die Verkehrstoten sind weniger geworden (wobei auch heute anders gezaehlt wird aber das mal beiseite) das stimmt, die Unfaelle aber haben sich vervielfacht. Einfach durch die schiere Masse der Fahrzeuge. Und ein Unfall heute ist im Schnitt 20mal teurer als in den 70ern, sagen jedenfalls die Versicherungen.
    >
    > Ich möchte in so einem Auto nicht mit einem anderen Fahrzeug
    > zusammenstoßen. Die Überlebenschancen bei einem Frontal- oder
    > Seitenaufprall dürften überschaubar sein. In China sieht man das
    > traditionell etwas anders, die sind halt verdammt viele.

    Bei Geschwindigkeiten von 10-25km/h welche im Extreemfall eines Zusammenstosses in der Stadt herrschen, duerftest Du ueberleben. Wenn es ein KCar ist sogar mit Sicherheit. Ein L7 Fahrzeug (welches nur 45km/h schnell sein darf) ist da noch mal einiges drunter. Bei einem toetlichen Frontalaufprall ums Leben zu kommen, in der Stadt, ist geringer als als Fussgaenger umgesaebelt zu werden. Und da reichen auch 20km/h. Viele viele Tote wurden einfach durch die Verkehrsfuehrung eingspart, Linksabbiegung ueber 3 Spuren in den Gegenverkehr ohne Ampeln zB (gang und gaebe in den 70ern) gibts gar nicht mehr. In vielen Laendern (USA) ist Linksabbiegen eine extreme Seltenheit. Man faehrt rechts, rechts, rechts und ist auch links abgebogen.
    Airbags bringen auch einiges (dieser mini hat die auch)
    >
    > > Bei 5000 Euro würde ich nur noch Haftpflicht nehmen, und da 100%
    > Elektrisch
    > > würde ja auch keine Steuer anfallen. Und bei der aktuellen Förderung
    > > bekomme ich ja sogar noch Geld raus ;-)

    Unwahrscheinlich, es duerfte sich um irgendeine nicht Foerderbare Klasse handeln. Da findet man schon was.
    >
    > Ich finde es erstaunlich, wie schnell man bereit ist, die Errungenschaften
    > der letzten 50 Jahre einfach über Bord zu werfen.

    Wer sagt das denn?
    >
    > > Gruß DDD
    > > P.S. Und kommt mir nicht mit Sicherheit, das Ding ist immer noch
    > sicherer
    > > als jedes Motorrad, Roller oder eScooter.
    >
    > Jedem Motorradfahrer ist klar, dass er für den Spaß ein erhebliches Risiko
    > eingeht. Auf diesen Gefährten sollte man eigentlich verpflichtend einen
    > Organspender-Ausweis dabei haben, und viele Motorradfahrer haben das auch.

    Gibts das noch in Deutschland. Ich muss einen NICHT Spenderausweis mitfuehren, ansonsten wird das ja wohl vorausgesetzt? (Das man Spender ist)

    > Schwere Kopfverletzungen sind die Regel, da können die inneren Organe
    > anderen noch nützlich sein. Nur weil andere auf einem Motorrad für den Spaß
    > ihr Leben riskieren, muss man es doch nicht bei der Fahrt in die Stadt
    > gleich auch tun.

    Du meinst in dieser Hutschachtel? Warum solltest Du in so einem Gefaehrt Dein Leben mehr riskieren als in jedem anderen Kleinstwagen?

  9. Re: Und warum geht sowas nicht hier bei uns?

    Autor: foobarJim 28.09.20 - 13:23

    Oktavian schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Ist dem so? In Deutschland gab es 2018 folgende Unfälle mit Verunglückten:
    > - Innerorts 213.000
    > - Außerorts 75.000
    > - Autobahn 21.000

    Man muss dabei aber das ganze Bild betrachten. Anzahl Verkehrstote:
    - Innerorts: 984
    - Außerorts: 1867
    - Autobahn: 424

    Was ich bei der Statistik nicht herauslesen konnte, ob bei den Verkehrstoten oder auch bei den Veletzten auch Leute dazu gezählt werden, die nicht _im_ Auto saßen, also z.B. Fußgänger und Radfahrer. Vermutlich ja. Und dann kann man durchaus überlegen, ob kleine, leichte Autos weniger Unfälle mit Personenschaden verursachen als große, schwere in denen manche gar nicht merken wie schnell sie unterwegs sind.

    Ein großer Teil dessen, dass es heute sicherer auf den Straßen ist, kann man auf Tempolimits zurück führen. Es ist also nicht unbedingt nur der Technikfortschritt, der den Verkehr sicherer macht.

  10. Re: Und warum geht sowas nicht hier bei uns?

    Autor: Oktavian 28.09.20 - 14:28

    > Was ich bei der Statistik nicht herauslesen konnte, ob bei den
    > Verkehrstoten oder auch bei den Veletzten auch Leute dazu gezählt werden,
    > die nicht _im_ Auto saßen, also z.B. Fußgänger und Radfahrer. Vermutlich
    > ja.

    Ja, die sind inkludiert.

    > Und dann kann man durchaus überlegen, ob kleine, leichte Autos weniger
    > Unfälle mit Personenschaden verursachen als große, schwere in denen manche
    > gar nicht merken wie schnell sie unterwegs sind.

    Natürlich. Andererseits haben diese großen Autos auch wieder etliche Systeme der aktiven und passiven Sicherheit, die auch Fußgänger und Radfahrer schützen. So wird die Motorhaube so gestaltet, dass anprallende Fußgänger bessere Chancen haben, es gibt Assistenzsysteme zur Fußgängererkennung, man hat bessere Bremsen, bessere Beleuchtung, etc.

    Wieder ein Blick in die Statistik, vor 50 Jahren war die Zahl der Verkehrstoten 7 mal so hoch wie heute, obwohl die Fahrzeuge damals kleiner und leichter waren, der Verkehr deutlich geringer, die Geschwindigkeit geringer. Also scheinen die Nachteile größerer Fahrzeuge durch die Vorteile deutlich überkompensiert zu werden.

    > Ein großer Teil dessen, dass es heute sicherer auf den Straßen ist, kann
    > man auf Tempolimits zurück führen.

    Bei der passiven Sicherheit für Fußgänger und Radfahrer vielleicht. Allerdings sind die Tempolimits außerorts quasi identisch zu 1970.

  11. Re: Und warum geht sowas nicht hier bei uns?

    Autor: Dino13 28.09.20 - 14:46

    ChMu schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Airbags bringen auch einiges (dieser mini hat die auch)

    Wo hast du diese Information her? Ich konnte auf anhieb dazu nichts finden.

  12. Re: Und warum geht sowas nicht hier bei uns?

    Autor: foobarJim 28.09.20 - 15:49

    Oktavian schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Natürlich. Andererseits haben diese großen Autos auch wieder etliche
    > Systeme der aktiven und passiven Sicherheit, die auch Fußgänger und
    > Radfahrer schützen. So wird die Motorhaube so gestaltet, dass anprallende
    > Fußgänger bessere Chancen haben, es gibt Assistenzsysteme zur
    > Fußgängererkennung, man hat bessere Bremsen, bessere Beleuchtung, etc.

    Davon ist aber einiges eher Theorie. Der Trend zum 2,5t-SUV hat die Straßen nicht unbedingt sicherer gemacht. Mein Sohn stand vor kurzem vor einem Audi Q7 und es war erschreckend wie wenig von ihm über die Kante zur Motorhaube geschaut hat. Im Falle eines Unfalls würde der Kühler gegen das Kind prallen. Dass Motorhauben so gestaltet werden, dass sie bei Unfällen nachgeben ist mir bekannt, aber gerade bei den SUVs muss man erst mal schauen, dass man soweit kommt.

    Assistenzsysteme wie Fußgängererkennung sind super und es wird eine Weile dauern bis diese auch in günstigen Autos zu haben ist. Grundsätzlich denke ich aber, dass nichts daran vorbei führt die Geschwindigkeit zu verringern. So wie die Autos bei uns vor dem Haus vorbeifahren könnte auch das beste Assistenzsystem der Welt das Auto nicht anhalten, falls ein Kind auf die Straße rennt. Der Physik sind Grenzen gesetzt. Und gerade in modernen großen Autos merken viele doch gar nicht wie schnell sie unterwegs sind. Man könnte natürlich ein Assistenzsystem bringen, dass Geschwindigkeiten über dem Tempolimit nicht zulässt. Den Aufschrei darauf kann man sich vorstellen.

    Dein ursprüngliches Argument war, dass solch kleine Autos für die Insassen zu unsicher seien. Willkommen in der Welt der Radfahrer. Im Stadtverkehr sollte man Autos nicht immer größer machen da sie im Gegensatz zur Autobahn nicht die einzigen Verkehrsteilnehmer sind. Kleine übersichtliche Autos, in denen man noch eine Verbindung zur Außenwelt hat, fördern das miteinander statt "Platz da, jetzt komm ich". Mal ganz davon abgesehen, dass Platz begrenzt ist. Der Anblick des SUVs, der mehr als ein Parkplatz einnimmt, kennt wohl jeder.

    > Also scheinen die Nachteile größerer Fahrzeuge durch die Vorteile
    > deutlich überkompensiert zu werden.

    Die Größe ist aber nur dann ein Vorteil, wenn es Auto gegen Auto geht. Ansonsten ist ein kleines übersichtliches Fahrzeug mit denselben Assistenzsystemen sicherer.

    > Bei der passiven Sicherheit für Fußgänger und Radfahrer vielleicht.
    > Allerdings sind die Tempolimits außerorts quasi identisch zu 1970.

    Nein, erst 1972 wurden 100km/h auf der Landstraße versuchsweise eingeführt und letztlich 1976 endgültig. festgelegt.

  13. Re: Und warum geht sowas nicht hier bei uns?

    Autor: Am-Freak 28.09.20 - 16:48

    Oktavian schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > >

    Habe ich die Sicherheitstests überlesen oder wie kommen Sie darauf dass das Auto nicht sicher ist?

  14. Re: Und warum geht sowas nicht hier bei uns?

    Autor: ChMu 28.09.20 - 19:46

    Dino13 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > ChMu schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Airbags bringen auch einiges (dieser mini hat die auch)
    >
    > Wo hast du diese Information her? Ich konnte auf anhieb dazu nichts finden.

    Auf der verlinkten Website? Ist auf chinesisch, ja, aber spricht nicht nur von Airbags sondern auch von einer Sicherheits Zelle.

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