1. Foren
  2. Kommentare
  3. Automobil
  4. Alle Kommentare zum Artikel
  5. › Hyundai Nexo: Wasserdampf im…

Keine Zukunft trotz "Wasserstoffstrategie" der Bundesregierung?

  1. Thema
  1. 1
  2. 2

Neues Thema Ansicht wechseln


  1. Keine Zukunft trotz "Wasserstoffstrategie" der Bundesregierung?

    Autor: BoMbY 05.06.20 - 12:06

    Die welche im Konjunkturpaket mit 9 Milliarden Euro bedacht wurde?

  2. Re: Keine Zukunft trotz "Wasserstoffstrategie" der Bundesregierung?

    Autor: kellemann 05.06.20 - 12:17

    Warum verbinden alle Wasserstoff immer nur mit dem Auto?

    Ich kenne das Konjunkturpaket nicht im einzelnen, aber ich vermute da hat die Wasserstofflobby wieder ihre Hände im Spiel gehabt und möchte Förderungen für H2-Tankstellen oder so haben. Das ist natürlich überflüssig, da stimmte ich dir zu.

    Nichts desto trotz ist es wichtig am Weg des grünen Wasserstoffes festzuhalten, denn Wasserstoff wird auch heute schon in Massen in der Industrie verwendet (da reden wir von Tonnen am Tag pro Betrieb), bisher alles aus Erdgas-Reformierung. Alles andere als grün also.

    Für mich gilt also,
    grüner Wasserstoff: unbedingt und super wichtig.
    Wasserstoff im Auto: eher nebensächlich, wenn keine Bahnbrechenden technischen Neuerungen kommen.

  3. Re: Keine Zukunft trotz "Wasserstoffstrategie" der Bundesregierung?

    Autor: bifi 05.06.20 - 12:34

    Ich habe aus der tatsächlichen Entwicklung von H2 PKWs schon einiges mitbekommen: die Kollegen hatten gute Gründe das nicht allzu tief weiter zu verfolgen.

    - Steuerung der Brennstoffzellen ist ähnlich komplex wie die eines Verbrennungsmotors. Die Steuerung von Batteriefahrzeugen ist um ein Vielfaches simpler.
    - Brennstoffzellen sind träge wie Sau —> man muss sich parallel immer noch gut um die Pufferbatterie kümmern um halbwegs eine wünschenswerte Fahrdynamik zu erreichen
    - Lebensdauer der Brennstoffzellen ist unklar, besonders bei schlechter Umgebungsluft
    - Aufgrund von benötigtem Platin auch teuer
    - nur in SUV-förmigen Fahrzeugen anwendbar, da sonst die zwingend röhrenförmigen Tanks nicht mehr rein passen oder nur viel zu kleine (hier wird ein möglichst großer Durchmesser benötigt für mehr Volumen). Batterien kann man viel flexibler „formen“ und damit viel besser Nischen ausfüllen.
    - der Reichweitenvorteil ist nur gering gegenüber Batteriefahrzeugen (600 km vs. 450-500km). Batterien werden weiterentwickelt und Energiedichte steigt. Bei H2 wird das schwieriger. Vielleicht noch Druck steigern, aber dann muss man die gesamte Infrastruktur auch anpassen.
    - Batteriefahrzeuge sind JETZT von vielen Herstellern bereits am Markt, H2 würde erst in einigen Jahren in halbwegs nennenswerten Stückzahlen kommen. Und dann vermutlich fast gar keinen Reichweitenvorteil mehr haben.
    - Energiebedarf zur Umrüstung der deutschen Fahrzeugflotte wäre bei H2 mindestens doppelt so hoch wie bei Batteriefahrzeugen (schlechte Well-to-Wheel Effizienz).

    Es ist aktuell nicht das Geld da um Batteriefahrzeuge (die man in allen Größen bauen kann) und H2-Fahrzeuge (die nur in SUVs gehen) parallel zu entwickeln.

    H2 hat dennoch seinen sinnvollen Anwendungsbereich: dort wo Platz wenig Rolle spielt und viel Energie benötigt wird (Metall-/Schwerindustrie/Chemie). Und bei schweren Fahrzeugen die aber keine hochdynamischen Lastwechsel haben (also keine PKW!) —> LKW, Busse, Bahn, Schiffe.
    Das hat offensichtlich die Bundesregierung auch so verstanden und fördert/investiert nun entsprechend.

  4. Re: Keine Zukunft trotz "Wasserstoffstrategie" der Bundesregierung?

    Autor: ChMu 05.06.20 - 12:41

    BoMbY schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Die welche im Konjunkturpaket mit 9 Milliarden Euro bedacht wurde?

    Wasserstoff ist ja auch wichtig? Umweltmaessig waere gruener Wasserstoff schon toll, fuer LKW, Schiffe, in ferner Zukunft auch Flugzeuge. Nur Autos, da macht es keinen Sinn, zumal es eine guenstigere, billigere, langlebigere und vor allem vorhandene Alternative gibt mit dem e-Auto.

    Wie lade ich den Nexo in meiner Garage fuer kleines Geld vom Solardach?
    Gewichtsvorteil? Sehe ich nicht bei knapp 2 Tonnen und 666km Reichweite (welche aber erheblich runtergegangen ist in der Praxis) wo Du dann uU hunderte von km von der naechsten (hoffentlich offenen) Tankstelle stehenbleibst. Und selbst wenn man den winz Akku laden koennte, was man nicht kann, kaeme man kaum weiter als ein dutzend km.
    Wasserstoff kann auch nicht im Reservekanister oder ADAC Auto gebracht werden wie Strom, den es notfalls wirklich, zumindest bis zum naechsten Supercharger, auf jedem Gehoeft gibt.
    Aus Deutschland rausfahren wird auch schwierig, da ist Wasserstoff noch duenner gesaeht und es gibt auch keine Plaene, das zu aendern. Fuer den Preis einer Wasserstoff Saeule kann man viele, sehr viele, Steckdosen verteilen. Zumal die paar Minuten Tankzeit, der einzige Vorteil der da zu sein scheint) auch nicht unbedingt richtig ist, wenn drei Autos vor dir stehen (es wird kaum 12 Saeulen Wasserstoff Tankstellen geben) muesstest Du auch ganz schoen warten bis wieder genug komprimiert wurde das Du laden kannst.
    Kommerziell, LKW, Baumaschinen, Schiffe, uU sogar die Bahn, ja, ganz klar, gute Sache. Aber persoenlicher Auto Verkehr? Nein. Tot.

  5. Re: Keine Zukunft trotz "Wasserstoffstrategie" der Bundesregierung?

    Autor: onkeltomhuette 05.06.20 - 13:20

    Honda hatte mal eine private H2 Wandelstation im Angebot, wo der Strom tagsüber gespeichert wird und dann nachts in einem langsamen Verfahren in H2 umgewandelt wird.

    newatlas com honda-solar-hydrogen-fuel-cell-refueller-electric-vehicle/14049/

    Honda has begun work on a smaller solar hydrogen station prototype intended for use as a home refueling appliance. Capable of an overnight refill of fuel cell electric vehicles it is designed to be a single, integrated unit that will fit in the user's garage. Honda's next generation Solar Hydrogen Station, though not as big as the previous systems, will still produce enough hydrogen (0.5kg) via an eight-hour overnight fill for daily commuting (10,000 miles per year) for a fuel cell electric vehicle.

    Daraus ist wohl aber nicht wirklich was geworden.

  6. Re: Keine Zukunft trotz "Wasserstoffstrategie" der Bundesregierung?

    Autor: ChMu 05.06.20 - 13:30

    onkeltomhuette schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Honda hatte mal eine private H2 Wandelstation im Angebot, wo der Strom
    > tagsüber gespeichert wird und dann nachts in einem langsamen Verfahren in
    > H2 umgewandelt wird.
    >
    > newatlas com
    > honda-solar-hydrogen-fuel-cell-refueller-electric-vehicle/14049/
    >
    > Honda has begun work on a smaller solar hydrogen station prototype intended
    > for use as a home refueling appliance. Capable of an overnight refill of
    > fuel cell electric vehicles it is designed to be a single, integrated unit
    > that will fit in the user's garage. Honda's next generation Solar Hydrogen
    > Station, though not as big as the previous systems, will still produce
    > enough hydrogen (0.5kg) via an eight-hour overnight fill for daily
    > commuting (10,000 miles per year) for a fuel cell electric vehicle.
    >
    > Daraus ist wohl aber nicht wirklich was geworden.

    Na ja, ein halbes kg in 8h, also 50km, in 8h. Das groessere System welches ich in Erinnerung habe produzierte “bis zu” 3kg in 24h, brauchte aber ne 20kW Anbindung (schwierig) und hat entsprechend Strom verbraucht. Der Tank war ja schon fast Garagengroesse (kein Verbund wie heute) weil sonst der Wasserstoff einfach durch die Tankwaende entweicht. Alles nicht sooooo einfach. Aber auf jeden Fall teuer.
    Diese Wasserstoff Traeume gibt es ja nun schon zig Jahrzehnte und Milliarden werden in die “Forschung” gesteckt, Geld, welches die Autofirmen natuerlich gerne nehmen. Wenns mal keine Foerdergelder gab, kamen auch keine Ergebnisse. So wie bei BMW vor zig Jahren, die wollten Wasserstoff direkt in einem Verbrenner Motor verbrennen, getankt wurde mit grossen Aufwand remote in einem Bunker, man weiss ja nie.........
    Egal, bis auf lokale Loesungen unter hohen Subventionen (Japan, Korea) wird es das nicht geben.

  7. Re: Keine Zukunft trotz "Wasserstoffstrategie" der Bundesregierung?

    Autor: Rocketeer 05.06.20 - 13:33

    Ich habe das mit der Regierung jetzt auch nicht en Detail verfolgt, aber ich sehe Wasserstoff auch weniger in Fahrzeugen, sondern eher als grüner Energiespeicher. Wasserstoff aus Solar- und Windenergie und man kann auch nachts, bei Flaute und in ähnliches Situationen Energie wieder zurückgewinnen. Die Effizienz sinkt aber natürlich mit jedem Meter Transportweg.

    Andererseits hätte ich großes Gefallen an einem BEV mit Wasserstoffgenerator und kleinem Akku.
    Man könnte so eine recht hohe Effizienz, Reichweite und Energierückgewinnung unter einen Hut bekommen... Ach ja, das ganze in einem Kombi und noch eine Nummer größer dann als 7-Sitzer.

  8. Re: Keine Zukunft trotz "Wasserstoffstrategie" der Bundesregierung?

    Autor: Hugo 05.06.20 - 14:12

    Wen es interessiert:
    https://www.bundesfinanzministerium.de/Content/DE/Standardartikel/Themen/Schlaglichter/Konjunkturpaket/2020-06-03-eckpunktepapier.pdf?__blob=publicationFile&v=9

    Wasserstoff steht auf Seite 9 und 10, Punkte 36 und 37.
    Da ist die Rede von Industrie, Schwerlastverkehr und eventuell Flugzeuge.
    Da wo es um PKW geht, da ist von Wasserstoff nicht die Rede, da geht es nur um Batterien.

  9. Re: Keine Zukunft trotz "Wasserstoffstrategie" der Bundesregierung?

    Autor: ChMu 05.06.20 - 14:26

    Hugo schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wen es interessiert:
    > www.bundesfinanzministerium.de
    >
    > Wasserstoff steht auf Seite 9 und 10, Punkte 36 und 37.
    > Da ist die Rede von Industrie, Schwerlastverkehr und eventuell Flugzeuge.
    > Da wo es um PKW geht, da ist von Wasserstoff nicht die Rede, da geht es nur
    > um Batterien.

    Das ist auch richtig. Haben da etwa Leute mit Ahnung mitgemacht? Respekt.

  10. Re: Keine Zukunft trotz "Wasserstoffstrategie" der Bundesregierung?

    Autor: Faksimile 05.06.20 - 17:14

    Genau deshalb kaufen die Kunden keine E-KFz. Zu teuer, keine Reichweite und Energie speichern zu kompliziert und langwierig.

  11. Re: Keine Zukunft trotz "Wasserstoffstrategie" der Bundesregierung?

    Autor: Niaxa 05.06.20 - 17:52

    Was haben eigentlich alle immer mit der Komplexität eines Verbrennungsmotors?

    Die Dinger sind relativ simpel und Motorschäden eher eine Seltenheit in den Werkstätten. Auch das dämliche Wartungsargument... am motor muss so gut wie nix gewartet werden. Ölwechseln ja... wow welch Unkosten! Zahnriemen kommen heute sogar bei nem Polo erst ab 200000 KM und das nur zur Sicherheit. Kupplung und Getriebe kommen häufiger aber immerboch extrem selten.

    Die Komplexität eines Verbrenners ist sicher das letzte, das als Ausschlusskriterieum zählt. Das mit Abstand am häufigsten verreckte Zeug, ist vieles aus der modernen Elektronik Welt.

    Und das verreckt auch bei jedem Eler oder sonstigem Auto.

  12. Re: Keine Zukunft trotz "Wasserstoffstrategie" der Bundesregierung?

    Autor: ChMu 05.06.20 - 18:30

    Faksimile schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Genau deshalb kaufen die Kunden keine E-KFz. Zu teuer, keine Reichweite und
    > Energie speichern zu kompliziert und langwierig.

    Ach? Es werden keine EVs verkauft? Das hoere ich ja zum ersten Mal. Momentan ist es so, das alles verkauft wird was verfuegbar ist. Weil die Deutschen keine Wagen zur Verfuegung stellen (ausser sie auf Parkplaetzen zwischenzuparken) heisst das nicht, das sie nicht verkauft werden. Selbst Kisten wie der e-Tron gehen weg! Tesla steigert seine Produktion unaufhoerig und die produzieren nur was bereits verkauft ist.
    Keine Reichweite? Ich glaube der Drops ist gelutscht.
    Energie speichern zu kompliziert? Stecker einstecken?
    Zu langwierig? Das sind 15 sec Abends rein und 15sec morgends raus. In der zeit hast Du an der Tankstelle, wo Du erst mal hin musst, noch nicht mal ne freie Saeule gefunden.

  13. Re: Keine Zukunft trotz "Wasserstoffstrategie" der Bundesregierung?

    Autor: Niaxa 05.06.20 - 19:04

    Wäre mir neu das es viele bezahlbare Eler mit ausreichend Reichweite gibt. Die kannst an einer Hand abzählen. Beim Verbrenner brauche ich die Zapfsäule nicht an jedem Parkplatz. Habe ich vergessen zu tanken, hat sich das in 5 Minuten erledigt. Habe ich vergessen zu laden wars das für die nächsten Stunden.

    E ist nett, aber sicher noch nicht angekommen.

  14. Re: Keine Zukunft trotz "Wasserstoffstrategie" der Bundesregierung?

    Autor: Datalog 05.06.20 - 19:29

    Es gibt nicht allzu viele Dinger, die komplexer als ein moderner Verbrennungsmotor sind.

    Aber gibt es einen Hersteller, der eine Garantie auf 1 Million gefahrene Kilometer gibt? So wie Toyota aktuell mit Batterien? Siehe https://www.zeit.de/mobilitaet/2020-06/elektroautos-batterien-akku-e-mobilitaet-autoindustrie-garantie

  15. Re: Keine Zukunft trotz "Wasserstoffstrategie" der Bundesregierung?

    Autor: Niaxa 05.06.20 - 20:08

    Wow auf die Batterie. Ich behaupte das mein Dieseltank nach 2 Millionen KM immer noch tutti ist.

  16. Re: Keine Zukunft trotz "Wasserstoffstrategie" der Bundesregierung?

    Autor: Ach 06.06.20 - 10:23

    Niaxa schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wäre mir neu das es viele bezahlbare Eler mit ausreichend Reichweite gibt.
    > Die kannst an einer Hand abzählen. Beim Verbrenner brauche ich die
    > Zapfsäule nicht an jedem Parkplatz. Habe ich vergessen zu tanken, hat sich
    > das in 5 Minuten erledigt. Habe ich vergessen zu laden wars das für die
    > nächsten Stunden.
    >
    > E ist nett, aber sicher noch nicht angekommen.

    Beim Stromer brauche ich nicht alle 15K zur Inspektion und muss auch nicht täglich für die Gesundheit meines Motors beten. Verlasse ich mich blindlings auf die Wartungselektronik meines Fahrzeugs, habe ich schlicht den nahezu aufwands-, zeit- und kostenfreien Umgang mit der modernernen Antriebstechnik verinnerlicht. Habe ich dagegen den Öl-, Ölfilter-, Luftfilterwechsel, Kühlwasserstand vergessen, wars das mit meinem tollen Verbrenner.

    Verbrenner war nett aber schon wieder vorbei.

  17. Re: Keine Zukunft trotz "Wasserstoffstrategie" der Bundesregierung?

    Autor: Niaxa 06.06.20 - 18:02

    Bist noch nie nen Verbrenner gefahren ge? Und auch sonst noch nie groß informiert oder?

    Falls doch solltest du die Finger von Autos lassen, du kannst nicht damit umgehen. Selbst ein geschissiger Polo, Golf oder I30, kommt 200000 KM völlig ohne Wartung am Motor aus. Wasser und 3 Ölwechsel. Wow da sind wir bei sage und schreibe 200 Euro Kosten. Dafür abertausende gespart gegenüber ner Batterie. Wie kann man nen Filterwechsel vergessen? Muss man bei Elern der Werkstatt sagen was die zu tun haben? Hmmm... naja wie man an Tesla sieht, haben die auch nicht viel Ahnung von Fahrzeugbau. Denen kann man es also zutrauen hast recht.

    Ein Eler ist übrigens nicht wartungsfrei. Falls du vor hast dir mal einen leisten zu können, solltest du das beachten. Ein Verbrenner auch nicht, die mit Abstand wenigsten Schäden, sind da Motorschaden. Da brauchst such keine Angst haben, hat sich seit vielen Jahrzehnten bewährt.

    Das ist auch der Grund, warum der Verbrenner (der ja angeblich vorbei ist XD XD XD xD XD) pro Stunde so oft verkauft wird, dass Musk beim Anblick der Zahlen im Vergleich zu seinen Jahreszahlen, Pippi in den Augen hat.

  18. Re: Keine Zukunft trotz "Wasserstoffstrategie" der Bundesregierung?

    Autor: Ach 06.06.20 - 19:36

    Niaxa schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Bist noch nie nen Verbrenner gefahren ge? Und auch sonst noch nie groß informiert oder?

    > Falls doch solltest du die Finger von Autos lassen, du kannst nicht damit umgehen. Selbst
    > ein geschissiger Polo, Golf oder I30, kommt 200000 KM völlig ohne Wartung am Motor aus.
    > Wasser und 3 Ölwechsel. Wow da sind wir bei sage und schreibe 200 Euro Kosten. Dafür
    > abertausende gespart gegenüber ner Batterie. Wie kann man nen Filterwechsel vergessen?
    > Muss man bei Elern der Werkstatt sagen was die zu tun haben? Hmmm... naja wie man an
    > Tesla sieht, haben die auch nicht viel Ahnung von Fahrzeugbau. Denen kann man es also
    > zutrauen hast recht.

    > Ein Eler ist übrigens nicht wartungsfrei. Falls du vor hast dir mal einen leisten zu können,
    > solltest du das beachten. Ein Verbrenner auch nicht, die mit Abstand wenigsten Schäden,
    > sind da Motorschaden. Da brauchst such keine Angst haben, hat sich seit vielen Jahrzehnten
    > bewährt.

    Mein Tipp : da hilft alles Gerede nichts. Weder den erhöhten Wartungsaufwand des Verbrenners(von der Motorwartung über die Mehrbelastung durch regelmäßige und dramatische Temperaturschwankungen, aggressive Flüssigkeiten und Gase, Vibrationen über die gesamte Lebenszeit, bis hin zu den vielfach höheren Bremsverschleiß durch ausbleiben der Rekuperation und sogar höherem Reifenverschleiß durch die zahlreichen Lastwechsel), noch die möglichen Folgen von Versäumnissen in der Wartung lassen sich weg reden. Der Stromer arbeitet einfach viel günstiger, einfacher und zuverlässiger. Wobei sich der eh schon minimierte Verschleiß schon vom Prinzip her nochmal einfacher vom Computer verfolgen und warten lässt. Ergo hast du insofern recht, dass man sich bei einem Verbrenner niemals mit der bequem/luxuriösen Wartung eines Stromers zufrieden geben darf, und darin, dass ich auf die im Vergleich kostspielige und urzeitliche Art der Wartung eines Verbrenners keine Lust mehr habe.

    Zu den Initialkosten. Das müsste man aus aktuellen Anlass mal ausrechnen, was man für so einen Stromer nach Abzug der staatlichen Zuwendungen noch bezahlt. Bekommt man da einem E-Up! nicht schon günstiger als jede Verbrenne Version?

    > Das ist auch der Grund, warum der Verbrenner (der ja angeblich vorbei ist XD XD XD xD XD)
    > pro Stunde so oft verkauft wird, dass Musk beim Anblick der Zahlen im Vergleich zu seinen
    > Jahreszahlen, Pippi in den Augen hat.

    Musk hat seine Firma in einer Zeit aufgebaut, in der es noch überhaupt keinen Anteil an Stromern gab. Jede Steigerung ist seit dem ein Gewinn, und warum nur sollte er da weinen? Warte mal VW ab mit dem I.D3/4, und dann in 2021 die Umwälzungen im Luxusmarkt. Mercedes, die international wieder Boden gut machen wollen/müssen gegenüber den desruptiven Tesla Model S mit ihrem neuen S Klasse Stromer, Luiced Air, die einen offen als solchen beschriebenen Angriff auf Mercedes fahren, Audi/Bentley mit ihren eigenen Interpretationen von Porsches Tycan Plattform. Der Taycan selber als absolutes Erfolgsmodell und als der neue, Petrol-Nerd-Herzen im Sturm erobernde Helo Car. Den Luxusmarkt wird es richtig auf den Kopf stellen. Danach kommt der SUV Markt und vor allem der Pickup Markt mit Teslas crazy Cyber Truck, mit Bollinger, Rivian und dem brachialen Elektro Hummer, gefolgt vom Mittelklasse Markt in 2022 mit den internationalen Antworten auf VWs überzeugende I.D3/4 Vorstellung.

    Also ja, da wird es das genaue Gegenteil von langweilig. Wenn du dann noch lust dazu hast, was wünschenswert wäre, werden wir uns dann gemeinsam kaputt lachen :].

  19. Re: Keine Zukunft trotz "Wasserstoffstrategie" der Bundesregierung?

    Autor: thinksimple 07.06.20 - 00:37

    ChMu schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > BoMbY schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Die welche im Konjunkturpaket mit 9 Milliarden Euro bedacht wurde?
    >
    > Wasserstoff ist ja auch wichtig? Umweltmaessig waere gruener Wasserstoff
    > schon toll, fuer LKW, Schiffe, in ferner Zukunft auch Flugzeuge. Nur Autos,
    > da macht es keinen Sinn, zumal es eine guenstigere, billigere, langlebigere
    > und vor allem vorhandene Alternative gibt mit dem e-Auto.
    >
    > Wie lade ich den Nexo in meiner Garage fuer kleines Geld vom Solardach?
    > Gewichtsvorteil? Sehe ich nicht bei knapp 2 Tonnen und 666km Reichweite
    > (welche aber erheblich runtergegangen ist in der Praxis) wo Du dann uU
    > hunderte von km von der naechsten (hoffentlich offenen) Tankstelle
    > stehenbleibst. Und selbst wenn man den winz Akku laden koennte, was man
    > nicht kann, kaeme man kaum weiter als ein dutzend km.
    > Wasserstoff kann auch nicht im Reservekanister oder ADAC Auto gebracht
    > werden wie Strom, den es notfalls wirklich, zumindest bis zum naechsten
    > Supercharger, auf jedem Gehoeft gibt.
    > Aus Deutschland rausfahren wird auch schwierig, da ist Wasserstoff noch
    > duenner gesaeht und es gibt auch keine Plaene, das zu aendern. Fuer den
    > Preis einer Wasserstoff Saeule kann man viele, sehr viele, Steckdosen
    > verteilen. Zumal die paar Minuten Tankzeit, der einzige Vorteil der da zu
    > sein scheint) auch nicht unbedingt richtig ist, wenn drei Autos vor dir
    > stehen (es wird kaum 12 Saeulen Wasserstoff Tankstellen geben) muesstest Du
    > auch ganz schoen warten bis wieder genug komprimiert wurde das Du laden
    > kannst.
    > Kommerziell, LKW, Baumaschinen, Schiffe, uU sogar die Bahn, ja, ganz klar,
    > gute Sache. Aber persoenlicher Auto Verkehr? Nein. Tot.

    Schon mal was von Batchbeladung gehört?
    Prinzipiell wäre es schon möglich ohne Wartezeit. Macht aber nur bei vielen Fahrzeugen Sinn. Aber ja, für PKW braucht man wirklich keinen Wasserstoff.
    LKW ja, die müssen aber auch tanken. Da macht Batch wieder Sinn an frequentierten Stationen.

    Alleinfahrende Autos hin oder her,
    aber Backpapierzuschnitte sind schon eine geile Erfindung.

  20. Re: Keine Zukunft trotz "Wasserstoffstrategie" der Bundesregierung?

    Autor: thinksimple 07.06.20 - 00:44

    ChMu schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Faksimile schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Genau deshalb kaufen die Kunden keine E-KFz. Zu teuer, keine Reichweite
    > und
    > > Energie speichern zu kompliziert und langwierig.
    >
    > Ach? Es werden keine EVs verkauft? Das hoere ich ja zum ersten Mal.
    > Momentan ist es so, das alles verkauft wird was verfuegbar ist. Weil die
    > Deutschen keine Wagen zur Verfuegung stellen (ausser sie auf Parkplaetzen
    > zwischenzuparken) heisst das nicht, das sie nicht verkauft werden. Selbst
    > Kisten wie der e-Tron gehen weg! Tesla steigert seine Produktion
    > unaufhoerig und die produzieren nur was bereits verkauft ist.
    > Keine Reichweite? Ich glaube der Drops ist gelutscht.
    > Energie speichern zu kompliziert? Stecker einstecken?
    > Zu langwierig? Das sind 15 sec Abends rein und 15sec morgends raus. In der
    > zeit hast Du an der Tankstelle, wo Du erst mal hin musst, noch nicht mal ne
    > freie Saeule gefunden.

    Er meint damit in der Stadt ne passende Ladestation in der Nähe seiner Mietskaserne zu finden. Oder 45min an nem Schnellader abhängen wenn man morgen die Eltern besucht.

    Wer natürlich Zugriff auf ne private Steckdose hat der hats einfach.

    Btw. Auch die anderen steigern die Produktion. Hat Tesla etwa von Anfang an die Stückzahl geliefert? Nö. Auch langsamst.
    Gesteh das anderen auch zu.

    Alleinfahrende Autos hin oder her,
    aber Backpapierzuschnitte sind schon eine geile Erfindung.

  1. Thema
  1. 1
  2. 2

Neues Thema Ansicht wechseln


Um zu kommentieren, loggen Sie sich bitte ein oder registrieren Sie sich. Sie müssen ausserdem in Ihrem Account-Profil unter Forum einen Nutzernamen vergeben haben. Zum Login

Stellenmarkt
  1. medac Gesellschaft für klinische Spezialpräparate mbH, Wedel
  2. DRÄXLMAIER Group, Vilsbiburg bei Landshut
  3. Zech Management GmbH, Bremen
  4. Hays AG, Würzburg

Golem pur
  • Golem.de ohne Werbung nutzen

Anzeige
Top-Angebote
  1. 749€ (Bestpreis!)
  2. 58,48€ (PC), 77,97€ (PS4, Xbox One)
  3. 9,74€
  4. (u. a. Titanfall 2 für 4,49€, FIFA 20 für 17,49€, Burnout Paradise Remastered für 4,99€)


Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Energiewende: Schafft endlich das Brennstoffzellenauto ab!
Energiewende
Schafft endlich das Brennstoffzellenauto ab!

Sie sind teurer und leistungsschwächer als E-Autos und brauchen dreimal so viel Strom. Der Akku hat gewonnen. Wasserstoff sollte für Chemie benutzt werden.
Ein IMHO von Frank Wunderlich-Pfeiffer

  1. Hyundai Nexo Wasserdampf im Rückspiegel
  2. Brennstoffzellenauto Bayern will 100 Wasserstofftankstellen bauen
  3. Elektromobilität Daimler und Volvo wollen Brennstoffzellen für Lkw entwickeln

Materiejets aus schwarzem Loch: Schneller als das Licht?
Materiejets aus schwarzem Loch
Schneller als das Licht?

Das schwarze Loch stößt Materie mit einer Geschwindigkeit aus, die wie Überlichtgeschwindigkeit aussieht.
Ein Bericht von Andreas Lutter

  1. Oumuamua Ein ganz normal merkwürdiger interstellarer Asteroid

PC-Hardware: Das kann DDR5-Arbeitsspeicher
PC-Hardware
Das kann DDR5-Arbeitsspeicher

Vierfache Kapazität, doppelte Geschwindigkeit: Ein Überblick zum DDR5-Speicher für Server und Desktop-PCs.
Ein Bericht von Marc Sauter


    1. Amazon: Prime Video erhält Profile
      Amazon
      Prime Video erhält Profile

      Amazon liefert eine immer wieder gewünschte Funktion in Prime Video nach und erlaubt künftig Profile für bis zu sechs Zuschauer.

    2. Chilisoße: Tencent offenbar von Game-Key-Betrügern reingelegt
      Chilisoße
      Tencent offenbar von Game-Key-Betrügern reingelegt

      Einen hohen Schaden sollen Betrüger bei Tencent verursacht haben - mit einem vorgetäuschten E-Sport-Deal rund um Chilisoße.

    3. Motorola: Moto G 5G Plus kostet ab 350 Euro
      Motorola
      Moto G 5G Plus kostet ab 350 Euro

      Mit dem Moto G 5G Plus bringt Motorola den schnellen Netzstandard ins Mittelklassesegment. Dazu kommen eine Vierfachkamera und ein großer Akku.


    1. 17:00

    2. 16:58

    3. 16:03

    4. 15:50

    5. 15:34

    6. 15:15

    7. 15:00

    8. 14:51